Frage von PeytonSawyer91, 602

Muss man einen seriösen Züchter scheinbar wirklich anlügen?

Hallo Zusammen,

(vorweg: bitte speist mich nicht einfach mit dem Satz ab - "schau doch mal im Tierheim nach - das möchte ich wirklich nicht hören auch wenn es lieb gemeint ist)

und zwar möchte ich mir nächstes Jahr einen Hund holen - es war schon immer ein Traum von mir mit einem Hund durchs Leben zu gehen aber da ich noch nicht wusste was ich für einen Job mache, war es für mich schier unmöglich - ich möchte ja schließlich immer da sein für meinen Hund und ihm alles bieten können was er braucht.

Jetzt habe ich einen Job bei dem ich halbtags arbeite und auch die Möglichkeit habe im Homeoffice zu arbeiten. Ich bin vor einiger Zeit in eine große Stadt gezogen, in der es viele hochwertige und professionelle Hundestagesstätten gibt (3000 qm Auslauffläche und 500 qm Spielehalle, nach Größen unterteilt, keine Zwinger- oder Einzelhaltung) - also hätte ich auch im worst Case eines Jobwechsels immer die Möglichkeit meinen Hund unterzubekommen, das war und ist mir sehr wichtig. Natürlich wohne ich hier nicht in einem Haus mit Garten aber habe direkt vor der Tür einen Park mit riesigen (extra für Hunde) Grünflächen. Hier in der Großstadt hat man auch viele Hundeschulen mit qualifizierten und langjährig erfahrenen Hundetrainern und ich würde meinen Hund gerne ausbilden lassen - damit er auch geistig immer genug gefordert wird. Ich hab mir durch lesen und Freunde bereits so viel Wissen angeeignet - gutes Futter, barfen, Erziehungsmaßnahmen, wie sozialisiere ich einen Welpen richtig etc.

Jetzt habe ich bereits einige Züchter angeschrieben, sobald man jedoch erwähnt, dass man in einer Stadt wohnt oder überhaupt berufstätig ist bekommt man nicht mal mehr eine Antwort zurück - wenn man mir wenigstens mal sagen würde dass ich keinen Welpen bekomme und aus welchen Gründen, wäre mir ja schon geholfen. Da fange ich wirklich an, mir die Frage zu stellen: Muss man einen Züchter wirklich anlügen, damit man einen Welpen bekommt oder muss ich jetzt von unseriösen Leuten einen Hund nehmen, ohne Papiere, Ahnentafel, etc.?

Ich finde es schade, dass die Züchter das leider damit unterstützen. Außerdem finde ich das schon sehr konservativ, zu denken, dass ein Hund in einer Stadt oder Wohnung nicht gut aufgehoben ist. Der Hund soll sowieso ruhig in der Wohnung sein und sich draußen austoben. Ob ein Hund letztendlich in einer neureichen Familie mit Garten besser aufgehoben ist, ist fraglich - auch dort kann er im Zwinger landen oder wird nur in den Garten gelassen anstatt richtig Gassi zu gehen. Und Menschen die sich für solch ein Tier komplett aufopfern würden bekommen nicht mal die Chance auf ein (zumindest) persönliches Kennenlernen.

Also nochmal die Frage auch an evtl. Züchter hier - wieso bekommt man nicht mal eine Antwort? Muss man wirklich anfangen zu lügen oder muss man anfangen von unseriösen Leuten Hunde zu kaufen?

Und: Sorry, für den langen Text und DANKE an alle die bis hier hin gelesen haben. Ich freue mich über jede Antwort dazu :-)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berni74, Community-Experte für Hund, 303

Ich würde das anders angehen. Ich würde die Züchter nicht anschreiben, sondern mir Zuchtstätten aussuchen, die mir gefallen könnten, dort anrufen und fragen, ob ich mir die Zuchtstätte mal anschauen darf, weil ich mich mit dem Gedanken trage, mir einen Hund dieser Rasse zu kaufen.

Dann würde ich hin fahren und mich mit den Züchtern unterhalten. Es ist ja nicht nur so, daß der Züchter ein Interesse haben sollte, Dich persönlich kennenzulernen und Dir auf den Zahn zu fühlen, sondern umgedreht kann man die Qualität einer Zuchtstätte ja auch nur wirklich beurteilen, wenn man die Menschen und ihre Hunde mal kennengelernt hat (idealerweise wenn grad mal keine Welpen da sind!)

Der weiße Schäferhund ist ja nun auch wirklich kein Hund, mit dem man nicht auch in der Stadt gut leben kann.... wenn Dein Traum irgend ein Herdenschutzhund gewesen wäre, könnte ich es noch nachvollziehen, aber bei nem weißen Schäfer... (wobei gar keine Antwort in meinen Augen auch recht respektlos ist)

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Vielen Dank für deine Antwort, Berni! Ich beherzige deinen Vorschlag mal und werde es weiter so probieren :-) Ja, die Zuchtstätte würde ich mir bei meinem Besuch auch gerne angucken - war vor ein paar Jahren schonmal bei einem Züchter (nur um zu schauen) und da war es leider Zwingerhaltung.

Kommentar von Berni74 ,

Hast Du es hier schonmal probiert?

http://www.vom-weissen-wächter.at/pages/weisse-schaeferhunde-vom-weissen-wa...

Ich kenne einen wunderbaren Rüden aus dieser Zucht, der jetzt auch zum ersten Mal gedeckt hat:

http://www.nehru-vom-weissen-waechter.de/

Schreib doch den Besitzer des Rüden mal an, vielleicht kann er Dir bei Deiner Züchterauswahl behillich sein.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Nein, bislang waren es auch nur 3 Züchter die ich mir herausgesucht hatte bei denen ein Wurf im Sommer geplant ist (darauf muss ich leider achten, damit ich genug Zeit für den Welpen habe) und ich achte auch sehr darauf, dass die Tiere komplett HD & ED frei sind. Aber danke für den Tipp, das könnt ich probieren :-)

Kommentar von Berni74 ,

Gerade beim Weißen Schäfer solltest Du unbedingt auch auf das Wesen achten. Viele sind leider etwas unsicher und mißtrauisch. Aber es gibt auch sehr coole, unbefangene Hunde. Muß man halt vorher bissl schauen... Viel Erfolg :-)

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Ja, die Weißen sind etwas sensibel aber fälschlicherweise werden sie auch oft als ängstlich beschrieben, was nicht stimmt. Man sollte nur bei der Erziehung darauf achten, nie zu schreien oder handgreiflich zu werden aber ich finde das sollte man sowieso bei keinem Hund - egal welche Rasse! Danke dafür und vielen vielen Dank für die Antworten :-)

Kommentar von Berni74 ,

Man sollte nur bei der Erziehung darauf achten, nie zu schreien oder handgreiflich zu werden

... und sie so viel wie möglich (positive) Umwelt-Erfahrungen sammeln zu lassen...

Kommentar von Achwasweissich ,

Ich habe bei meiner Weißen in Kauf genommen das der Vater HD-B hat, dafür hat er aber einen tollen Charakter. Nicht tragisch wie ich finde denn meine alte Hündin hatte HD-C und konnte bis ins hohe Alter problemlos laufen und auch Treppen steigen.

Es hat sich auf jeden Fall bewährt denn ich habe einen Hund der zwar nicht der allermutigste ist (welcher Schäfer wäre das schon?) aber entspannt, verträglich mit allen Hunden und zu so ziemlich jeder "Schandtat" bereit wenn ich dabei bin. Gut, bei meiner Dicken ist das Fell explodiert und ja, sie ist für eine Hündin etwas groß (62cm) und kräftig (34kg, alles Muskeln) aber ich finde meinen Plüschhund toll, Preise brauche ich dafür nicht^^

Die Weißen sind alle etwas für Halter die ihr Temperament kontrollieren können, Schreierei und Kasernenhofton können sie nicht ab und machen dann auch mal einfach dicht. Mit Ruhe und Konsequenz bekommt man wie ich finde sehr leicht einen Hund der gerne und gut hört, wenn auch kein Kadavergehorsam aber den will ich gar nicht.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 196

Hallo,

ich weiß ja nicht, an welche Züchter du dich wendest, dass du keine Antworten erhältst. Alle VDH-Züchter, die ich kenne, sich mit Sicherheit so höflich, dass sie dir wenigstens eine Mail zurückschreiben würden.

Warum überhaupt schreibst du eine Mail? Um den richtigen Züchter zu finden, braucht es den persönlichen Kontakt. Da ist meiner Meinung nach - auch meiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Welpenkäufern nach - der beste Weg ein Telefonat, um einen Besuchstermin zu vereinbaren.

Und nur dann, im persönlichen Gespräch, kann man über all die Dinge sprechen, die auch zum Kauf und zur Haltung eines Hundes dazu gehören.

So ist es auch viel einfacher, Dinge klarzustellen und der Züchter kann sich so auch - bei vielen Rückfragen - davon überzeugen, dass du dir sehr viele Gedanken gemacht hast über alle Eventualitäten, die passieren können.

Und nein, es ist auch nicht grundsätzlich so, dass nur jemand Hunde bekommt, der ganztägig daheim ist - wie auch. So eine Situation kann sich jederzeit innerhalb der Lebenszeit eines Hundes ändern - und dann geht man doch wieder (halbtags möglichst) arbeiten. Auch dagegen kann ein Züchter sich ja nicht absichern.

Er möchte nur davon überzeugt werden und sich davon überzeugen, dass sich ein Welpenkäufer wirklich sehr viele Gedanken gemacht hat um alle Probleme, die sich so ergeben können - und das man bereit ist, nach Lösungen und dem berühmten Plan B zu suchen. Damit möglichst garantiert ist, dass der Hund ein lebenslanges, gutes Zuhause findet.

Und dabei wird dein größtes problem werden, dem Züchter zu erklären, wie du dir die ersten 4 - 6 Monate mit deinem neuen Hausgenossen vorstellst, denn diese Zeit kann er NICHT alleine bleiben. Das Alleinebleiben muss er erst langsam und vorsichtig lernen. 

Also, hör auf, Mail zu schreiben, sondern nimm dir die Zeit, mehrere Züchter zu besuchen - das ist auch für dich besser, damit du Unterschiede siehst ...

Gutes Gelingen

Daniela



Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Hallo Daniela, danke für die ausführliche Antwort! Scheinbar ist es leider nicht bei allen so - vielleicht ist es auch normal das man 2-3 Wochen auf eine Antwort warten muss und ich bin zu ungeduldig? Wobei ich das bezweifle. Ich hatte mir bislang nur drei Züchter herausgesucht, bei zweien stand direkt dabei, dass sie eher über E-Mail oder Kontaktformular erreichbar sind, deswegen habe ich erstmal eine E-Mail geschrieben. Bei einer Züchterin habe ich angerufen, die einen Wurf im Sommer plant, diese sagte mir aber ich soll mich in 2-3 Monaten nochmal melden.. 

Kommentar von dsupper ,

Das kann ich mir so kaum vorstellen - natürlich will ich deine Ausführungen nicht anzweifeln.

Mir war es immer wichtig, mögliche Welpenkäufer schon im Vorfeld kennenzulernen, sobald ein Wurf da ist, hat man so viel zu tun ...

Und je früher sich Interessenten melden und auch bereit sind, Wochen und Monate auf einen Welpen zu warten, desto mehr bestärkt einen dies doch, dass dieser Käufer sich die Hunde-Sache gut überlegt hat, es kein Spontankauf ist.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Vielleicht habe ich bis jetzt auch einfach nur Pech gehabt... und es wendet sich doch alles noch. Wünschenswert wäre es - bin nämlich  sehr enttäuscht darüber, dass manche nicht den Anstand oder die Höflichkeit besitzen eine Antwort mit einer Absage zu schreiben. 

Kommentar von dsupper ,

Ach so, überlege dir übrigens auch einen guten Plan, wie die Hundebetreuung aussehen wird, wenn es dem Hund NICHT gelingt, alleine zu bleiben - denn auch das kann passieren. Nicht jeder Hund ist in der Lage, stundenlanges Alleinesein ruhig und ausgeglichen zu verkraften.

DAS alles sind Fragen, die der Züchter dir stellen wird und für die er überlegte und plausible Antworten möchte.

Und Lügen oder Schönredereien mögen vllt. dazu führen, dass du einen Welpen bekommst - deinem Anspruch, einem Hund ein wunderschönes Leben zu bieten, wirst du damit aber nicht gerecht - und das Wohl des Hundes sollte IMMER an erster Stelle stehen.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Das habe ich bereits in meinen ewig langen Text (sorry an dieser Stelle :-)) geschrieben - hier gibt es viele hochwertige Hutas und selbst wenn es da nicht funktionieren würde, habe ich viele Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder die sich schon angeboten haben.

Ja, das Wohl meines Hundes würde selbstverständlich selbst vor dem meines Wohles stehen - das war schon immer so bei mir und wird sich nicht ändern. Nur damit ein Züchter das erkennt, müsste ich zumindest mal die Chance haben mich persönlich vorzustellen.

Kommentar von dsupper ,

Deshalb habe ich dir ja auch den Rat gegeben, dich telefonisch an die Züchter zu wenden - und jeder vernünftige Züchter nimmt sich auch die Zeit für Interessenten - sonst kannst du ihn gleich abhaken.

Aber einen Welpen in den ersten wichtigen Monaten, in denen der Grundstock des Vertrauens und der überaus engen Beziehung zu "seinem" Menschen gebildet wird, sollte man einen Welpen/Junghund eben nicht aus den Händen geben.

Außerdem: wie soll er das Alleinebleiben lernen, wenn er keine Möglichkeit dazu hat? Denn wenn er in einer Huta oder bei Freunden betreut wird, ist er ja ständig unter Aufsicht.

Auch braucht man diese wichtige Zeit für die Erziehung, die man tunlichst selbst übernehmen sollte.

Und ständig andere Betreuungspersonen tun einem jungen Hund auch nicht wirklich gut.

Sorry, aber all das werden Gesprächsthemen sein, die bei einem Züchterbesuch auf dich zukommen werden. Und eben auch jene Argumente und Bedenken, die ich dir hier gerade aufzeige (denn solche Gespräche habe ich schon mengenweise geführt).


Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Ich habe auch bei anderen Antworten schon kommentiert, dass ich 3 Monate frei habe für den Welpen und ihn dann langsam an Huta und/oder alllein bleiben gewöhnen würde.. (länger als 3-4 Stunden will ich auch keinen erwachsenen Hund allein lassen) außerdem wäre das auch nur Plan B, falls sich etwas an meiner beruflichen Situation verändern würde - ein Plan B sollte man sich ja immer offen halten, falls mal etwas passiert. Danke für deinen Rat - ich habe mir aber wirklich schon sehr viele Gedanken gemacht!

Expertenantwort
von Simone Wagner, Hundezüchterin, 58

Hallo, jetzt hatte ich heute leider nicht die Zeit, mir alle Antworten hier durch zu sehen. In der Regel werden Züchter nichts dagegen haben, wenn jemand Home-Office macht, einen Park vor der Tür hat und auch sonst sich mit dem Thema schon ausreichend auseinander gesetzt hat, einen Hund abzugeben. Das haben wir schon öfter gemnacht, und nur gute Erfahrungen gemacht. Allerdings kennen wir meist den neuen Besitzer dann schon während der Trächtigkeit und haben diese mehrere Male hier bei uns zu Besuch gehabt. Somit ist wirklich der persönliche Kontakt für einen seriösen Züchter mit entscheident. Es gibt wahrscheinlich auch viele Züchter, bei denen eine Stadtabgabe nicht so gut geklappt hat - aus welchen Gründen auch immer. Diese nehmen dann davon Abstand, weil es wirklich mühselig ist, da manchmal die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich zum Beispiel verkaufe nicht mehr weit von mir weg, weil ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, Auch kommt es auf die Rasse an, die du dir ausgesucht hast. Manche Rassen sind einfach für die Stadt und eine Wohnung nicht soooo geeignet, wie andere. Somit ist auch die Wahl des Wesens, und wofür dieser Hund ursprünglich mal gezüchtet wurde, ausschlaggebend. Also im Prinzip machst du es schon richtig. Bleib am Ball, dann wirst du auch deinen Stadt-Traumhund finden.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Vielen Dank fürs Mut machen und die super Antwort! Ich bleibe definitiv am Ball :-)

Antwort
von SusanneV, 163

Sich seinen Traumhund zu kaufen ist völlig legitim. Ich hab das vor 21 Jahren so gemacht und bin bei der Rasse geblieben.

Vielleicht gibst Du in Deinen Emails zuviel von Dir preis. Ich bin mir sicher, dass Du Dir alles gut überlegt hast und auch keine falschen Angaben machst. Wenn es sich zu perfekt anhört, dann glauben die Züchter das vielleicht nicht.

Schreib, dass dafür gesorgt ist, dass der Welpe die ersten sechs Monate nicht alleine sein muß, er, wenn er älter ist, nie mehr als drei Stunden alleine sein muß und Du jemanden hast, der den Hund im Notfall nimmt. Das reicht für den Anfang.

Ich hoffe, Du bekommst Deinen Traumhund.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Danke dir für deine liebe Antwort, Susanne! Ich hoffe es auch sehr - es ist immerhin gut überlegt :-)

Kommentar von SusanneV ,

Dein zukünftiger Hund hat bestimmt ein glückliches Leben vor sich...

Kommentar von SusanneV ,

Da hab ich jetzt was falsches geschrieben. Ich hab mich mit 21 Jahren für eine Dobermannhündin entschieden und mittlerweile hab ich schon meine dritte......

Kommentar von SusanneV ,

Wegen der Ausbildung wollte ich Dich noch was fragen. Du hast geschrieben, dass Du Deinen Hund ausbilden lassen willst. Ich geh mal davon aus, dass Du in eine Hundeschule gehst und Du den Hund mit Hilfe eines Trainers ausbildest. Das ist sehr wichtig. Wir müssen mehr lernen, als unsere geliebten Vierbeiner......

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Genau das meinte ich :-) Definitiv in die Hundeschule und später würde ich gern MIT meinem Hund auch Kurse besuchen - Agility, Mantrailing oder Tricktraining. 

Kommentar von SusanneV ,

Super, wir machen auch Agiliti. Ich hoffe echt, dass ein Hund bald bei dir ein tolles zuhause findet. Ich kenne eine Dame, die hat sich zu ihrem 60.Geburtstag einen weißen Schäferhund gewünscht. Mittlerweile ist sie 66 und die beiden sind ein tolles Team......

Kommentar von SusanneV ,

Danke fürs Kompliment...

Antwort
von adventuredog, 74

Nein, lügen wird nichts bringen. Am Ende kommt es raus und dann?

Ehrlich währt am längsten!

Wäre ich der Zücher, den du anschriebst, dann hätte ich auf diese Aussage von dir auch etwas "verstört" oder gar nicht reagiert:

"ich würde meinen Hund gerne ausbilden lassen"

Keinen Hund, und schon gar keinen Berger Blanc Suisse, lässt man fremd ausbilden. Man erzieht seinen Hund selber, als Anfänger mithilfe des Züchters (Zwingertreffen + clubinteren Arbeitsgruppen), oder mithilfe einer guten Hundeschule, die ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeitet. 

Wohnsituation:

Ein so sanfter und sensibler Hund wie der schöne Weisse gehört auch nicht in die Stadt in ein (lautes?) Mehrfamilienhaus. Spätestens zum Fellwechsel wird es ausserdem Probleme mit den anderen Mietern im Haus geben. Denn dann findet man die weissen Haare überall....

Hast du im Winter schon mal den schwarzen Schnee an den Strassenrändern gesehen? genauso sieht das Fell an Beinen und Bauch von weissen Hunden dann aus, auch bei Regen: Schmutzig und versaut.

Sucht euch erst ein passendes Ambiente für diesen Hund und richte deine Arbeit danach aus, das er im ersten Lebensjahr so gut wie nie alleine sein muss. Fremdbetreuung, mit wechselnden Hundekumpels und Mitarbeitern, ist nichts für sein sensibles Wesen. Ist er später erwachsen und gefestigt, hat vollstes Vertrauen in dich, mag das was anderes sein. 

Ich bin da ganz der Meinung von Unsinkable2 

Der Hund an sich ist ein NaturTier. Er möchte auch einfach mal draussen liegen, den Vögel zusehen und sich die frische Luft um die Nase wehen lassen. Eine Wohnung ist doch eher wie Käfig und lässt nicht viel Selbstständigkeit zu. Auch begegnet man zwangsläufig fremden Menschen im eigenen Revier - auch wenn man grad gar keine Lust darauf hat...

Ich kann das so schreiben und behaupten, weil ich, auswanderungsweise, eine zeitlang mit meinen weiss-schwarzen Bären in einer Wohnung leben musste und so beide Möglichkeiten kenne, wir sind froh wieder unser eigenes Reich zu haben!  Darum meine Meinung:  (große) Hunde gehören einfach in Haus und Garten - das ist doch ein ganz anderes Leben u Wohngefühl als in einem Mehrfamilienhaus! 

Es gibt aber auch Hunde, die für Stadtwohnungen geeignet sind. 

Auf der Seite  http://www.bvws.info/  findest du Termine zu Veranstaltungen. Fahrt dorthin und stellt euch persönlich bei dem einen oder anderen vor. Das zeigt schon mal persönlichen Einsatz und kommt immer besser als ein ellenlanges Bewerbungsschreiben.... ausserdem kann man sich so ein besseres Bild über die verschiedenen Linien machen. 

zu den Weissen wurde auch hier geschrieben:

https://www.gutefrage.net/frage/weisser-schweizer-schaeferhunde-sensibel





Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Scheinbar wird hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt - natürlich will ich meinen Hund SELBST ausbilden, das setzt aber trotzdem voraus, dass ich in eine Hundeschule gehe oder mir einen Ausbilder suche der mir dabei hilft. 

Desweiteren frage ich mich doch immer wieder, welche Städte ihr kennt? Ich wohne am Randgebiet und nicht an der Autobahn. Im Winter liegt hier kein schwarzer, dreckiger Schnee und wenn ich doch mal mit meinem Hund irgendwo lang laufe, wo er dreckig wird ist das doch auch nicht schlimm?! Das gehört für mich eher zur Normalität - ob der Hund nun braunes oder weißes Fell hat. 

Auch wenn ich in einem Haus mit Garten wohne, wird der Hund locker 4-8 Stunden freiwillig im Haus verbringen. Wenn er draußen liegen will hätte ich sogar immer noch einen wundervollen großen Balkon. Die meiste Zeit würde ich unabhängig davon aber sowieso draußen mit ihm verbringen. 

Danke für deine Antwort!

Antwort
von kiara36, 125

Grundsätzlich (würde ich so machen) erzähle ich den Züchtern erst mal nichts von meiner beruflichen Situation oder von meinem Wohnort, sondern bitte um einen Besichtigungstermin.

Zusätzlich kommt es wohl auch drauf an, wie alt Du bist?
Und um welche Rasse es sich handelt?

Um Deine Frage konkreter zu beantworten bzw. die Ursache für die Ablehnung zu klären.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Ja, ich habe immer ein bisschen von mir erzählt, da ich mir dachte - wenn ich selbst Züchter wäre würde ich auch vorher gerne ein bisschen etwas über die Person wissen, die ich einlade. 

Mein Traumhund ist ein Weißer Schäferhund und ich gehe schon stark auf die 30 zu ;-) Demnach würde sich meine Wohnsituation auch bald wieder änder, hoffentlich mit Garten.

Kommentar von kiara36 ,

Schöne Rasse :)

Das Du zu jung bist und evtl. keine Erfahrung mitbringst und keine Verantwortung übernehmen könntest, fällt als Argument schon mal weg ;)

Vielleicht wohnst Du relativ weit vom Hundezüchter weg?
Für manche Züchter ist es wichtig, den neuen Besitzer vom Welpen die ersten Monate zu unterstützen bzw. zu schauen, ob der Umgang miteinander funktioniert.

Über die Gründe kann man jetzt spekulieren, ich würde konkret bei den Züchtern um einen Besichtigungstermin bitten und keinerlei weitere Angaben machen.

Antwort
von WiihatMii, 43

Ich habe mir diese Frage und sämtliche Antworten gründlich durchgelesen und bin ein wenig irritiert. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst keinen Hund besitze und mich daher mit vielen Fragen noch nicht auseinandergesetzt habe, aber wenn man diese Antworten hier durchließt, könnte man den Eindruck gewinnen, es wäre praktisch unmöglich, einen Hund zu halten.

Man braucht ein Einfamilienhaus mit Garten und darf in der Anfangsphase nicht mal halbtags außer Haus sein. Das schließt doch im Grunde fast alle Menschen, vielleicht mit Ausnahme von Rentnern, aus. Wer kann sich denn mit einem Halbtagsjob ein Einfamilienhaus leisten bzw. sich ein halbes Jahr Urlaub nehmen, wenn der Welpe noch zu klein ist, um allein zu bleiben. Ich frage dies nicht außer Besserwisserei und hoffe, damit auch keinen Shitstorm auszulösen, sondern lediglich aus Neugier, weil ich keinen einzigen Hundebesitzer kenne, der diese Bedingungen erfüllt.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Genau das ist es! Ich kenne kaum einen Hundebesitzer der all diese Ansprüche erfüllt und kenne genug Menschen in meiner Umgebung die sich von heute auf morgen (ohne groß darüber nachzudenken) einen Welpen geholt haben und sich dafür gerade mal 2 Wochen freigenommen haben. Und wenn sich dann einer wirklich mal ernsthaft darüber Gedanken macht - alle möglichen Szenarien durch geht um für einen Plan B sorgen zu können, sich Monate! für einen Welpen frei nimmt (was wohl bei den wenigsten Arbeitgebern möglich sein dürfte) wird einem das immer noch madig geredet und man wird dargestellt als wäre man ein Unmensch überhaupt einen Gedanken daran verschwendet zu haben. Einen Hund möchte ich sicher nicht mehr als Rentner haben, wenn mir das laufen selbst schwer fällt. 

Antwort
von uwe4830, 30

Dein Text liest sich gut, nur zwei Punkte fallen mir auf und da habe ich einmal eine Frage an dich, du möchtest deinen Hund ausbilden "l a s s e n"?

Wie genau dachtest du dir das ? Also ich bilde Hunde nur mit ihren Besitzern aus. Wie dachtest du dir das?

Hunde Tagesstätte, was wenn er während der Welpen oder überhaupt in der Sozialisierungsphase dort mal hin müsste? Wie trennen die Betreiber Hunde die sich überhaupt nicht miteinander verstehen?

Prinzipiell kannst du auch mit einem Schäferhund  auf 50 qm Wohnen, solange du ihm Tagsüber seiner Rasse bedingt genügend Aufmerksamkeit und artgerechte Beschäftigung bieten kannst. 

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Hallo Uwe, die Frage wurde bereits öfter gestellt und ich habe diese schon mehrfach beantwortet - aber gerne nochmal :-)

Natürlich meine ich mit ausbilden lassen - dass ich MIT meinem Hund ZUSAMMEN in eine Hundeschule bzw. zur Ausbildung gehe. In der Huta herrschen Aufnahmebedingungen und auch kleine Hunde werden von den großen getrennt.

Kommentar von uwe4830 ,

Hi,

habe mir gerade ein bisschen Zeit genommen, und einige Kommentare sprich deine Frage nochmals durch gelesen.

Meine Empfehlung wäre: Gebe erst einmal nicht allzu viel von dir Preis. Die Hauptsache ist doch, dass du ihn selber sozialisieren und trainieren kannst.

Selbst in einer kleinen Wohnung geht es vielen Hunden besser, als in einem großen Haus mit Garten.

Wichtig ist das du viel Zeit investieren kannst, und ihm ein abwechlungsreiches Leben bieten kannst.

Ich selber lebe auch in der Stadt, deswegen geht es meinem Hund aber nicht schlechter, wie einem Hund auf dem Land.

Also ruf einen Züchter nach deiner Wahl an, gib nicht alles von dir Preis und du wirst sehen, es wird funktionieren. Natürlich kannst du von einem bevorstehenden Umzug erzählen, damit bricht das Vorurteil auch schon wieder etwas.

Antwort
von Alwitch, 20

Ihre Frage gefällt mir bis: "ohne Papiere, Ahnentafel und goldenem Essgeschirr. Schade. Aber vielleicht besser für den kleinen Bastard von der Strasse.

Mein "Strassenkreuzer" ist ein wunderbares Geschöpf, ohne Ahnentafel etc. Aber von höchst wiederstandfähigem roten, statt blauen Blut.

Antwort
von HelloMaryLou, 46

Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie momentan/demnächst keine Welpen haben. Winter ist nicht so ganz typisch. Bei manchen Websites steht es, wann Welpen zu erwarten sind und unser Züchter kündigt es bei Ebay Kleinanzeigen an (dh natürlich nicht, dass sie da verkauft werden! !). Beliebte Rassen sind zT bereits lange vorher verkauft, bei anderen wird erst nach der Geburt verkauft.

Außerdem stimme ich zu, dass Email keine geeignete Kommunikationsform ist, um sich als verantwortungsbewusster Halter zu  bewerben.

Halbtagsberufstätig ist voll ok. Nicht jeder, der einen Hund hat,  arbeitet nicht.  Wohnung kann eher ein Problem sein.  Das ist rassenabhängig. Besonders große Hunde brauchen Platz und können sind drinnen gefangen fühlen. Da ist Familie mit Garten wirklich idealer. Auch für Familienhunde ist es angenehmer mehre Leute und 'Leben' um sich herum zu haben. Für andere Hunde ist das nur Streß. Für Hunde, die mehr Bedürfnis nach Kontakt mit Artgenossen als mit Menschen haben (zB Huskys), sind große Zwinger mit kleinem Rudel sogar gar keine schlechte Alternative (hängt natürlich auch von der sonstigen Haltung ab).

Ich denke, dass du gute Chancen auf einen Hund hast.  Allerdings musst du die Rasse zu deinen Gegebenheiten anpassen.  Schau dir am besten mehrere Hunde an. Ein guter Züchter möchte auch hören,  warum du gerade den Hund willst - und natürlich nicht weil er so schön/elegant/ ... ist. Aber das versteht sich ja von selbst. Viel Erfolg!

Antwort
von Bernerbaer, 63

Ich für mich habe das Glück in einem Haus mit Garten auf dem Land zu wohnen aber ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen.

Bis auf eine Ausnahme könnte ich deinen Beitrag so unterschreiben.

Was mich aber sehr stört ist diese Aussage:

...oder muss ich jetzt von unseriösen Leuten einen Hund nehmen, ohne Papiere, Ahnentafel, etc.?

Warum muss ein Hund ohne Papiere von unseriösen Leuten kommen?

Auch wenn viele der Meinung sind dass "Hobbyzüchter" skrupellose Vermehrer sind so sehe ich das anders.
Auch Züchter unter dem Deckmantel des (monopolistischen) VDH sind Hobbyzüchter und Vermehrer. Würden sie gewerblich (aus Profitgier) züchten so wäre das die niedrigste Art der Vermehrung.

Einen verantwortungsvollen Züchter, egal welcher Verbands-,Vereinszugehörigkeit oder sogar völlig frei, zu finden ist nicht einfach und erfordert einiges an Recherche.

Wie aber schon von einigen geschrieben ist der schriftliche Weg eigentlich der Schlechteste.
Zur ersten Kontaktaufnahme ist das ok aber alles weitere würde ich telefonisch oder persönlich machen.

PS: Es muss nicht immer Tierheim sein den es gibt auch noch rassespezifische Nothilfevereine!
http://www.weisse-schaeferhund-nothilfe.de/index.php
http://www.sos-weisse-schaeferhunde.de/

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Ja, da habe ich mich etwas ungünstig ausgedrückt - also mir ist es persönlich schon wichtig wie es um die Gesundheit der (Eltern-)Tiere steht, ob diese HD und ED frei sind. Auch ich habe selbst bei einem Hobbyzüchter angefragt, bei denen die Seite sehr seriös aussah. Wie gesagt, es waren nur drei Züchter bei denen ich angefragt habe und zwei davon wollten erstmal schriftlich kontaktiert werden (da telefonisch schlecht erreichbar).

Vielen Dank für dein Kommentar und die Links - das ist wirklich eine gute Sache!!! :-)

Antwort
von Biba85, 127

Also bei mir gibts am telefon oder per mail nur nen termin, dann kommt der interessent vorbei und dann wird geredet und entschieden.. um welche rasse geht es denn?

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Genau, ich habe auch gleich immer ein persönliches Gespräch vorgeschlagen, dafür wäre mir auch kein Weg zu weit. Es geht um einen Weißen Schäferhund. Natürlich muss man auch dazu sagen, dass ich (sollte sich an meiner Situation nichts ändern) sowieso in ein paar Jahren mit meinem Mann in ein Haus mit Garten ziehen.

Antwort
von HundeInNurnberg, 101

Ich würde den telefonischen Kontakt aufsuchen. Seriöse Züchter sind doch sicherlich nicht nur schriftlich zu erreichen.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Bei den meisten Züchtern stand direkt, dass man sich über E-Mail oder Kontaktformular melden soll, da sie telefonisch schlecht erreichbar sind. Auch telefonisch habe ich es probiert aber die Aussage war ich soll mich nochmal in 2-3 Monaten melden... obwohl der geplante Wurf schon ausgeschrieben war mit den Worten "Reservierungen ab sofort möglich"

Kommentar von HundeInNurnberg ,

Komisch... und wenn du mal zu einer Ausstellung für diese Rasse gehst, dort sind immer Züchter dabei, dann könntest du dir einen Welpen reservieren und von Anfang an ab den ersten Wochen hautnah dabei sein. Das ist auch viel Wert.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Das stimmt, das wäre eine gute Möglichkeit und so hätte ich zumindest die Gelegenheit mich schon mal persönlich vorzustellen - danke dir für die Antwort :-)

Kommentar von HundeInNurnberg ,

gerne

Antwort
von Narva, 114

Was für eine Rasse ist denn dein Traum ? Vielleicht liegt es ja da dran das die Züchter eben denken das ihre Rasse nix in einer Stadt (und bei einem nehme ich mal an Hundeneuling) zu suchen hat? 

Auch ist es ein Problem einen Welpen aufzuziehen wen man Berufstätig ist den ein Welpe braucht eine Rund um die Uhr Betreuung zumindest in den ersten Monaten....wie willst Du die gewährleisten ? Oder ist ein Partner daheim der diese Zeit überbrückt?

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Hi Narva, danke für deine Antwort! Mein Traumhund ist ein Weißer Schäferhund, diese sind auch für Anfänger geeignet (auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass es keine Anfängerhunde gibt sondern es eine Frage der Einstellung, Konsequenz und Ausbildung ist). Ich suche einen Wurf im Sommer, da ich genau da 3 Monate frei habe und mich voll und ganz auf den Welpen konzentrieren kann - da ist natürlich schon bedacht :-)

Kommentar von JennyHS27 ,

Soweit ich weiss, darf ein Welpe aber die ersten 6! Monate nicht alleine bleiben, da reichen 3 nicht. Und es gibt sehr wohl Anfängerhunde, die unter anderem leichter zu erziehen sind.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

"Soweit ich weiß" - da fängts schon an! Mehr brauch ich dazu nicht sagen, es ist nämlich Quatsch dass man einen Welpen in den ersten 6 Monaten nicht allein lassen darf. Genauso so erzieht man sich einen Hund der niemals allein bleiben KANN. 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Es stimmt aber eben das man das Training erst ab dem 5-6 Monat anfängt und bis dahin braucht er rundum Betreuung.

Kommentar von odinsfrauchen ,

Also auf das alleine lassen mal zukommen. Ich habe 2 HUNDE der erste ein Jack Russel er ist jetzt 1 Jahr und 5 monate... ihn habe ich mit 14 Wochen auch mal für 1-3 Stunden alleine gelassen. Weil er da schon Stuben rein war und erst nach 3 Stunden raus musste. Er war aber auch sehr pflegeleicht. Der 2te hund ist jetzt 6 monate und ist auch schon wo er 16 Wochen war ohne mich mit dem anderen alleine.. Keiner der beiden hat irgendwie schaden davon getragen. Ich gehe vorher meist mindestens 1 Stunde heraus damit sie sich austoben können und in der Zeit wo ich nicht da bin schlafen. Es klappt alles wunderbar. Klar das man die Hunde nicht unter 6 Monaten 6 stunden alleine lassen kann. Das liegt aber auch daran das die meisten das empfehlen da einige in dem alter nicht stubenrein sind. Wenn die wohung sicher ist er seinen Platz kennt ist alles okay.

Kommentar von BrightSunrise ,

Einen Hund sollte man in überhaupt keinem Alter sechs Stunden alleine lassen.

Und eh ein Hund mehrere Stunden alleine sein, braucht es Wochen, gar Monate.

Antwort
von Unsinkable2, 83

Außerdem finde ich das schon sehr konservativ, zu denken, dass ein Hund in einer Stadt oder Wohnung nicht gut aufgehoben ist.

Der Begriff "Haus-Tier" ist irreführend. Hunde sind NATUR-Tiere. Und als solche sind "Stadtwohnungen" für sie sowas wie "Knast" für dich. Es geht. Man kann darin überleben. Doch zu welchem Preis?

Das kannst du "konservativ" nennen, doch auch 5.000 Jahre Domestikation und 70 Jahre Dosen-&-Tüten-Futter haben es noch nicht wegzüchten können. (Die Genetik steht aber in den Startlöchern. Insofern gebe ich dir Recht: In 100 oder 200 Jahren wird es sicherlich "Stadt-Hunde" geben. Hunde, deren Nasen weniger empfindlich sind. Hunde, deren Ohren weniger empfindlich sind. Hunde, deren Psyche deutlich stabiler ist, wenn sie permanentem Zwang zum Sozialkontakt mit Menschen und anderen Hunden ausgesetzt werden. ... Kurz gesagt: Hunde, die keine Hunde mehr sind; sondern zum Spielzeug für Stadtmenschen umprogrammiert wurden.)

Du hast "einen Park vor der Tür"? Super! Wirklich. Und die Ohren deines Hundes (er hört SEHR viel besser als du jeden Stadtlärm) schützt du mit Ohrenschützern? Und die Nase deines Hundes (er riecht SEHR viel besser als du jeden Dreck) schützt du mit Tüchern?

... oder ist dir das alles egal? Geht's dir hier darum, um jeden Preis ein Spielzeug haben zu wollen ... ganz egal, was das Tier dafür bezahlt?

Jetzt habe ich bereits einige Züchter angeschrieben, sobald man jedoch erwähnt, dass man in einer Stadt wohnt oder überhaupt berufstätig ist bekommt man nicht mal mehr eine Antwort zurück

Kannst du dir vorstellen, dass seriöse Züchter "nur das Beste" für ihre Tiere wollen? Könnte es also sein, dass sie in den von dir beschriebenen Umständen vieles sehen (auch einen ansatzweise nachdenklichen potenziellen Hundehalter), nur eben nicht "das Beste für ihre Tiere"; oder wenigstens die Chance auf ein natürliches Leben?

Ich finde es schade, dass die Züchter das leider damit unterstützen.

Gestatte mir die Offenheit: Allein die Tatsache, dass du so denkst; dass du ernsthaft sagst: "Wenn ich keinen Hund von einem seriösen Züchter bekomme, dann hole ich ihn mir eben von einem unseriösen Vermehrer."

sagt bereits alles über deine Einstellung zum Tier selbst aus. Mehr bräuchtest du gar nicht schreiben.

Denn letztlich sagst du damit auch: "Ist mir doch egal, wie es dem Tier geht. ich WILL ein Tier. Und ich HOLE MIR ein Tier. Soll das Vieh doch leiden, wenn es ihm nicht passt."

Der Hund soll sowieso ruhig in der Wohnung sein und sich draußen austoben.

Richtig. Doch was du vernachlässigst, ist, dass "Stadt" mehr bedeutet als "Stadtwohnung + Park in der Nähe". Es bedeutet Dreck. Es bedeutet Lärm. Es bedeutet permanente - und aus der Sicht des Hundes zutiefst verstörende und beängstigende - Gefahren, die dein Tier NIEMALS lernen wird, weil es sie gar nicht zuordnen kann. Es bedeutet Feinstaub. Es bedeutet Krankheit auf engstem Raum. Es bedeutet Zwang zum Sozialkontakt auf engstem Raum.

Es bedeutet ... Unnatürlichkeit, die "ein Park in der Nähe" und "Hunde-Pension für den E-Fall" genauso natürlich werden lässt, wie der einstündige Ausgang im bewachten, vergitterten und umzäunten Knast-Innenhof.

Kurz: Es bedeutet ungeheure psychische und physische Mehrbelastung für jedes Tier.

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Und wenn du bereit bist, darüber nachzudenken, Züchter zu belügen, um doch irgendwie an einen Hund zu kommen, zeigst du damit auch, dass es dir unter dem Strich egal ist, wie es dem Tier geht.

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Ich freue mich über jede Antwort dazu :-)

Schauen wir mal, ob du zumindest das ernsthaft reflektiert hast. ;)

Ich kann deinen Wunsch nach einem Hund absolut verstehen. Ich selbst könnte mir ein Leben ohne Hunde gar nicht vorstellen.

Doch wenn du auch nur einen Hauch Tierliebe besitzt, dann denke darüber nach, was du selbst sagst, denkst und hier auch zur Argumentation niederschreibst. Und vielleicht kommst du dann zu dem Schluss, dass "eigener Hund" vielleicht doch nicht die beste Lösung ist; weil du den Hund eben doch nicht den Preis für deinen Wunsch zahlen lassen möchtest.

Und ja, auch wenn du ausdrücklich sagst, dass du genau das nicht hören willst: Tierheime sind eine wunderbare Alternative. Nicht nur, weil du dort genau die Hunde findest, die abgegeben wurden, weil der - ganz ähnliche - Plan anderer Leute eben doch nicht aufging. Sondern auch, weil du hier ALLES sinnvoll miteinander verknüpfen kannst. Deinen Wunsch nach einem Hund UND die Tierliebe...

Kommentar von Unsinkable2 ,

Nachtrag und Gedanken-Hilfe:

Ich habe eine große Stadtwohnung. Mein Kind ist ausgezogen, das Zimmer ist frei. Und ich habe es nachgemessen: Es ist groß genug für ein Pferd.

Nun habe ich bei Züchtern angerufen, aber glaubst du, die verkaufen mir ein Pferd? Ich finde das sowas von konservativ!!!!111elf

Muss ich mir wirklich das Pferd von einem unseriösen Vermehrer holen, oder was?! Warum unterstützen die Pferde-Züchter sowas?

Schließlich habe ich eine Wiese vor dem Haus. Gar nicht weit weg. Und die 6 Stockwerke schaffen wir schon. Wir haben immerhin zur Not auch einen Fahrstuhl. Und es gibt auch eine "Pferde-Pension" in der Nähe. Mit Auslauf. Dem Pferd würde es soooooooooooo gut bei mir gehen!

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Zuckst du hier zusammen? Denkst du: "Oh! Mein! Gott! Was ist das denn für einer?" ... Bist du vielleicht auch "Pferde-Züchter", oder was?

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Also auch wenn ich finde, dass man es auch übertreiben kann - danke dir trotzdem für deine Antwort. 

Das eine Wohnung ein Knast für einen Hund ist, ist für mich die (Entschuldigung) dümmste Aussage die ich jemals gelesen habe. Gerade der Weiße Schäferhund ist ein sehr anhängliches Tier, das selbst auf kleinsten Raum oder in einem 3000 qm Schloss immer in der Nähe seines Menschen sein will. 

In der Stadt gibt es übrigens auch Viertel in denen es nicht in alle Himmelsrichtungen verteilt Hauptstraßen gibt, mit donnernden LKW's und Autolärm. Auch wohne ich nicht mitten in der Innenstadt, wo jeden Tag Menschentrubel ohne Ende ist - ich wohne sogar direkt am Zoo, die Gegend ist sehr ruhig - das einzige was mein Hund hören würde sind die Affen die ab und zu mal rumschreien und den Giraffenmist würde er riechen - das ist für ne feine Hundenase sicherlich besonders spannend ;-)

Meine Aussage, dass Züchter damit Leute unterstützen sich einen Hund von unseriösen Leuten zu suchen bedeutet so ganz nebenbei nicht, dass ich mich damit meine. Ich würde mir weder einen Hund von einem unseriösen Züchter zulegen, noch würde ich mir dann einen "Zweite-Wahl"- Hund aus dem Tierheim holen - dann gibt es eben keinen Hund für mich. So einfach ist das. 

Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass mancher Hund ein besseres Leben bei mir hätte als bei vielen anderen. 

Kommentar von Unsinkable2 ,

noch würde ich mir dann einen "Zweite-Wahl"- Hund aus dem Tierheim holen

Yep, du bist wirklich ein tierlieber Mensch. "Hunde aus dem Tierheim sind 'zweite Wahl'. Sowas kommt mir nicht in die Tüte. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich mal über Tierheime oder Hunde in Tierheimen informiere. ... Ist mir doch egal, wie es dem Vieh am Ende geht."

... Ich hab's versucht. Vor allem, weil deine Frage darauf hindeutete, dass du nachdenken wolltest. Ich habe geirrt. Kommt vor.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Könntest du bitte aufhören mir dreist Worte in den Mund zu legen? Danke :-) 

Wenn ich irgendwann keine Kinder kriegen kann, würde ich mir auch nicht eins aus Afrika holen. Bin ich jetzt auch menschenverachtend?

Kommentar von BrightSunrise ,

Die Aussage mit der zweiten Wahl finde ich wirklich mehr als daneben! Das klingt arg nach einer Wertung, als wäre der Hund weniger wert.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Wenn ich mir einen bestimmten Hund zulegen möchte, diesen aber aus diversen Gründen nicht haben kann und ich mir dann deswegen erst einen aus dem Tierheim hole, ist er die zweite Wahl gewesen - das hat nichts damit zutun, dass der Hund weniger wert wäre oder ich ihn weniger lieben würde. Aber das er die zweite Wahl war ist eine Tatsache. Außerdem hab ich bewusst "" die lieben Satzzeichen hier verwendet.

Kommentar von BrightSunrise ,

Wenn du dir aber einen anderen Züchter suchst, weil der vorherige dir keinen Welpen geben möchte, dann machst du diesen auch zur zweiten Wahl.

Die Begründung "zweite Wahl" geht gar nicht. Da steckt eine Abwertung drin, wenn auch ungewollt. Wenn deine Begründung ist "Ich möchte unbedingt einen Weißen Schäferhund (Berger Blanc Suisse?).", dann OK.

Ein Welpe ist bei deinem Vorhaben (Hundetagesstätte) und allgemein für Einzelpersonen schwierig.

Dann richte dich doch lieber an das Tierheim, diverse Nothilfevereine oder Privatpersonen, die einen "älteren" Berger Blanc Suisse abgeben wollen.

Oder nimm halt keinen Hund, darauf wird's wohl hinauslaufen.

Kommentar von Margotier ,

Der DH war ein Versehen: "Zweite Wahl"?!

Kommentar von vanillakusss ,

"Zweitewahlhund", wie schrecklich, dass du es so siehst.

Ich habe seit Jahren solche Hunde, sie sind sicher keine zweite Wahl, sie hatten nur das Pech, an dumme Menschen zu geraten. Die ihnen nicht gerecht werden konnten und sie deshalb auf der Straße oder in Tötungsstationen gelandet sind.

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Ich habe in meinem vorherigen Kommentar schon erklärt, dass ich es nicht so sehe - dann habe ich mich wohl da doch etwas unpassend ausgedrückt. Entschuldigung bitte.

Kommentar von Bernerbaer ,

Leben in der Stadt heißt nicht zwangsläufig leben an der Hauptverkehrsstraße.

Was ich nicht verstehe:
Du schreibst sinngemäß in deinem Text, dass es absolut verantwortungslos ist einen Hund in der Stadt zu halten und zum Schluss gibst du den Tip doch lieber einen (eventuell traumatisierten) Hund aus dem Tierheim zur Erfüllung des Wunsches zu holen.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Was ich nicht verstehe:

Tierheime sind nicht nur "Supermärkte", wo man sich im Regal ein Tier aussucht und an der Kasse bezahlt. Google mal nach "Gassi-Geher". ;)

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Nachtrag: Ich verstehe auch gar nicht wieso du dich so angegriffen fühlst - klingelst du auch in der Stadt an jeder Tür und hältst den Hundehaltern erstmal einen Vortrag? Auch im Dorf gibts Häuser an Hauptstraßen und Hundebesitzer die ihren Hund nur zum sch***en in den Garten lassen. 

Kommentar von Berni74 ,

Was kennst Du denn für Städte??? Bei Dir scheint statt ja nur ein lauter, stinkender Moloch zu sein. Ich denke, Du solltest Dich mal wieder in eine Stadt begeben, dann würdest Du nämlich feststellen, daß es auch in Städten sehr schöne, grüne und ruhige Ecken gibt. ;-)

Antwort
von Gargoyle74, 84

Nun,es gibt Rassen,die sollten wirklich nicht in einer Grossstadt oder gar Etagenwohnung gehalten werden. Um welch eine Rasse handelt es sich denn,bei Deiner Wahl?

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Es handelt sich um einen Weißen Schäferhund, die liegen ja sowieso am liebsten in den kleinsten Ecken - hauptsache bei Frauchen oder Herrchen :-)

Antwort
von Maisbaer78, 16

Du willst zwar das mit dem Tierheim nicht hören, aber du solltest Züchter und das Züchten an sich nicht unterstützen.

Züchtung bedeutet immer die etablierte und gesunde Mischung eines Lebewesens auszudünnen und negativ zu beeinflussen.

Praktisch jeder Rassehund hat irgendwelche artspezifischen Leiden. Knochenbau, Rücken, Becken, Augen, Lunge, Nieren...Probleme beim Atmen, Fressen, Hecheln etc.

Das was gemeinhin als Promenadenmischung angesehen wird ist der robusteste und gesündeste Hund. Zudem warten viele von denen vergeblich auf neue Besitzer in den Heimen. Sie sind genau so treu wie ein Rassehund.

Gibst du einem Züchter dein Geld, erwirbst du einen weiteren Hund, der Züchter züchtet wieder nach. Und verändert damit die natürliche und robuste Komplexität.

Antwort
von froeschliundco, 71

eigentlich nicht so die feine art nicht zu antworten!

welche rasse möchtest den du?

schreib dem züchter genauso,wie du uns das geschrieben hast oder ruf da an...

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Ja, das stimmt. Ich möchte einen Weißen Schäferhund - für mich ein Traumhund seitdem ich die Rasse das erste mal gesehen habe. Danke dir für deine Antwort!

Antwort
von Panazee, 125

Das gar keine Antwort kommt ist eine Unsitte, die in vielen Bereichen um sich greift. Das ist bei Wohnungssuche oder Jobsuche mittlerweile fast Standard.

Allerdings kann ich die Züchter, was ihre Entscheidung angeht, vollkommen verstehen. Die bekommen ja in der Regel viele Anfragen. Jetzt hat man 25 Anfragen für 5 Hunde. Wem gibt man diese Hunde? Doch lieber einem Rentnerpaar, das einen großen Garten hat, auf dem Land wohnt und sich den ganzen Tag um den Hund kümmern kann und nicht jemandem, der arbeiten geht und den Hund irgendwo unterbringt, weil er den halben Tag gar nicht da ist? Jeder gewissenhafte Züchter wird den Hund demjenigen geben, von dem er annimmt, dass der Hund es da am Besten hat und das ist nun einmal nicht in der Stadt in einer Wohnung, sondern auf dem Land in einem Haus mit Garten. Natürlich können Menschen in einem Haus mit Garten den Hund auch schlecht behandeln, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er es da besser hat ist größer.

Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum du unbedingt zwingend einen Rassehund möchtest. Ich hoffe du willst dir da kein Statussymbol zulegen. Und auch wenn du es nicht hören willst. In Tierheimen gibt es wirklich sehr viele liebe Hunde, die sich freuen würden irgendein neues zu Hause zu finden.

Kommentar von TheFreakz ,

Vor Allem gibt es im Tierheim auch oft Welpen und vor Allem - Rassehunde. Nicht nur Mischlinge..

Kommentar von HundeInNurnberg ,

Warum gebe ich einem 67 Jahre alten Rentner lieber einen Welpen? Der Hund wird ca 13-15 Jahre alt. Dann ist der Rentner 80-82?! 1. Frage: Lebt der Rentner da noch? 2. Frage: Wie Fit wird der Rentner dann noch sein? Also wirklich.. kopfschüttel

Kommentar von PeytonSawyer91 ,

Natürlich soll es kein Statussymbol sein - ich habe diese Rasse das erste Mal vor 10 Jahren gesehen und war direkt verliebt. Seitdem bin ich nie wieder davon weggekommen. Habe aber zeitlich nie die Möglichkeit gehabt mir einen Hund anzuschaffen - deswegen musste der Traum solange warten. 

Ja, das man keine Antwort erhält ist sehr schade - selbst mit einer netten Absage würde ich mich zufrieden geben und natürlich verstehe ich auch viele Züchter, mir geht es primär darum, dass ich es schade finde dass man gar keine Chance bekommt.

Kommentar von HundeInNurnberg ,

Zudem, der Hund braucht nicht 24 Stunden bespaßung, es ist auch völlig in Ordnung ihn mal 3-5 Stunden alleine zu lassen. Sie sagte ja, sie kann sogar von zuhause Arbeiten. Ich darf meinen Hund mit in die Arbeit nehmen, den ganzen Tag. Mache ich aber nicht, warum? Weil mein Hund die Ruhe Zuhause genießt und bis Mittags schläft an der warmen Heizung! Zudem werden Menschen mit Garten faul und lassen den Hund in der Sonne liegen. Menschen mit einer Wohnung suchen andere Möglichkeiten wie lange Spaziergänge mit Artgenossen und 3 mal pro Woche Hundeplatz, so wie ich.

Kommentar von BrightSunrise ,

Das ist jetzt aber eine wage Pauschalisierung!

Kommentar von Berni74 ,

Zudem werden Menschen mit Garten faul und lassen den Hund in der Sonne
liegen. Menschen mit einer Wohnung suchen andere Möglichkeiten wie lange
Spaziergänge mit Artgenossen und 3 mal pro Woche Hundeplatz, so wie
ich.

Genauso sieht es aus.... Ist auch meine Erfahrung.

Kommentar von Achwasweissich ,

Sorry, ich habe 4000m² Wald gleich vor der Haustür, sogar eingezäunt und trotzdem kommt der Hund da nur hin um morgens wenn ich noch nicht fertig bin das erste und nachts wenn ich schon im Schlafanzug stecke das letzte Pipi zu machen.

Ansonsten gibt es jeden Tag 2-3 Runden die je nach Wetter variieren aber insgesamt nie unter 6km liegen. Davon 90% Freilauf, Spiel und oft auch Hundegesellschaft. Von Hundeplätzen halte ich weniger als nichts aber 1x die Woche besuchen wir eine Hundeschule. Nicht zum Training sondern aus Spaß.

Auch meine Nachbarn und Eltern haben Gärten, da kenne ich niemanden der nicht wenigstens 2x am Tag läuft. Natürlich liegt der Hund bei gutem Wetter auch mal draußen rum, wenn die Halter bei der Gartenarbeit sind, grillen oder einfach in der Sonne gammeln...

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich kenne genügend Hundehalter, die in einer Wohnung leben und mit ihrem Hund nur dreimal täglich einmal um den Block laufen. Da hat es ein Hund, der wenigsten Auslauf im Garten bekommt, besser. Auch wenn es auch nicht gut ist.

Kommentar von Berni74 ,

Jeder gewissenhafte Züchter wird den Hund demjenigen geben, von dem er
annimmt, dass der Hund es da am Besten hat und das ist nun einmal nicht
in der Stadt in einer Wohnung, sondern auf dem Land in einem Haus mit
Garten.

Das sehe ich vollkommen anders. Viele Hunde, die Haus und Garten haben, sind einfach nur armselige Kreaturen, weil sie häufig aus ihrem goldenen Käfig nicht rauskommen.

Ich lebe seit fast 20 Jahren mit meinen Berner Sennenhunden in Mietwohnungen, und ich bin überzeugt, den Hunden ging und geht es besser als vielen anderen, die den ganzen Tag von ihrem "Rentnerehepaar" betüdelt werden. Meine Hunden lernen die große weite Welt kennen und dürfen arbeiten. Das ist es, was die meisten Hunde glücklich macht - nicht ein Haus mit Garten.

Kommentar von Panazee ,

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es einem Hund in einem Haus auf dem Land mit Garten zwingend besser geht, als in einer Wohnung in der Stadt. Es ging mir nur darum, dass ein Haus mit Garten als Ausgangslage günstiger ist. Natürlich hängt am Ende alles vom Hundehalter ab. Ein Rentner mit Garten kann seinen Hund natürlich trotzdem den ganzen Tag in einen Zwinger stecken. Ich rede von vergleichbar verantwortungsvollen Hundehaltern.

Bei einem Wettrennen wird vermutlich derjenige gewinnen, der 50 Meter Vorsprung hat. Wenn ich gegen Usian Bolt antrete, dann werden mir die 50 Meter Vorsprung allerdings auch nichts bringen. Der überholt mich vermutlich trotzdem noch vor der 100 Meter Marke. Daraus zu schließen, dass die 50 Meter Vorsprung in jedem Fall total egal sind ist aber gewagt. Wenn Usian Bolt gegen jemanden aus seiner "Liga" antritt wird er die 50 Meter nie und nimmer aufholen können.

Kurz: Ein Haus mit Garten auf dem Land ist die bessere Ausgangsposition, aber natürlich nicht zwingend eine Garantie, dass es der Hund da besser hat.

P.S.:

Mir fällt öfter auf, dass sich Hundehalter sehr schnell auf den Schlips getreten fühlen und sich gegen Vorwürfe verteidigen, die so nie erhoben wurden. Als ob ich gesagt hätte, dass es Hunden in der Stadtwohnung immer zwingend schlecht gegen muss. Das habe ich aber gar nicht geschrieben.

Kommentar von Alwitch ,

@ Berni 74. Ich hoffe, Sie geben Ihren Hund im Rentenalter ab, damit sie ihn nicht "betüdeln" müssen, wenn Ihre Kräfte nachgelassen haben,

Das passiert bei ca 90 % der alten Menschen... Und ich hoffe, dass Sie dann sehr an ihm gehangen haben und es Ihnen sehr weh tut.

Kommentar von HundeInNurnberg ,

danke berni

Antwort
von Kandahar, 79

Auch wenn du es nicht hören willst. Wenn du Tierfreund bist, dann suchst du dir einen Hund aus dem Tierheim aus. Auch da gibt es Rassehunde und Welpen und entgegen der leider weit verbreiteten Ansicht einiger Menschen, haben diese Hunde nicht zwangsläufig ein Manko.

Ich hatte mal einen Hund aus dem Tierheim, der aus schlechter Haltung kam und ich war sehr glücklich mit ihm. Er war mir ein treuer Freund und hat mir jeden Tag seine Dankbarkeit gezeigt.

Kommentar von HundeInNurnberg ,

Wenn sie nicht will, dann will sie nicht. Man kann niemanden einen Hund aus dem Tierheim aufzwingen. Mein erster Hund ist aus dem Tierschutz - ein Traumhund. Mein zweiter ist von einem Züchter - ebenso ein Traumhund.

Kommentar von kiara36 ,

Ich hatte Hunde aus dem Tierheim und kann es befürworten.
Sie waren allesamt treu, lieb und Mitglieder meiner Familie.

Jedoch würde ich bei meinem nächsten Hund gerne meine Traumrasse haben und zwar weil es dann finanziell möglich ist und ich mittlerweile Hundeerfahrungen habe.

Ach so, und weil z.B. diese Traumrasse besonders als kinderlieb bekannt ist.

Du kennst ja die Beweggründe vom Fragesteller nicht.

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