Frage von richsyn1994, 1.099

Glaubt ihr an die Evolution?

Hallo liebe Gläubige und nicht gläubige.

Ich (21 Atheist) würde gerne mal erfahren, wie viele Menschen hier an einen Schöpfer bzw die Schöpfung glauben und wie viele an die Evolution. Einen Grund warum ihr an das jeweilige Glaubt wäre sehr interessant für mich.

vielen Dank!

Antwort
von uteausmuenchen, 481

Hallo richsyn1994,

als Naturwissenschaftler "glaube" ich nicht an die Evolution. Ich bin aufgrund der Fülle an Befunden aus verschiedensten naturwissenschaftlichen Disziplinen davon überzeugt, dass der Prozess der Evolution in der Natur abläuft und die ET ihn gut beschreibt.

Was Du hier machst in Deiner Frage, das ist letztlich derselbe Kategorienfehler, der dem Kreationismus zugrunde liegt, nur fragst Du hier aus dem entgegengesetzten Blickwinkel.

Peter Hess vergleicht diese ein falsches Dilemma erzeugende Frage in seinem mMn für Dich lesenswerten Text

http://ncse.com/religion/start

mit der Frage "Ist eine Banane gelb oder krumm?"

Beide Adjektive stehen zueinander nicht im Gegensatz. Sie können beide zutreffen. Oder beide nicht zutreffen. Es kann auch nur einer von beiden zutreffen. Oder der andere.

Entsprechend gibt es Naturwissenschaftler, die Atheisten sind - und solche mit verschiedensten religiösen Ansichten. Genau wie bei naturwissenschaftlichen Laien auch.

Man kann "Gott" nicht mit einer naturwissenschaftlichen Aussage widerlegen. Gegenstandsbereich der Naturwissenschaften sind gesetzmäßig innerhalb der Natur ablaufende Prozesse, ihr philosophischer Hintergrund der schwache ontologische Naturalismus: Die Vermutung, dass wir zwar transzendente Seinsbereiche nicht ausschließen können, dass wir aber die Natur ohne Rückgriffe darauf verstehen können.

"Gott" kommt also in der Naturwissenschaft nicht vor. Genauso wenig wie "Sinn" (der philosophische Begriff ist gemeint) oder andere existenzialistische Konzepte wie "Hoffnung",...

Bei allen Deutungsfragen des Daseins - und "Schöpfung" ist eine Deutungsfrage - stellen wir eine philosophische Frage. "Schöpfung" bedeutet, sein Dasein etwas zu verdanken, das von einem selbst unabhängig existiert. Du kannst Dich also atheistisch als "Geschöpf" des Universums verstehen, der Begriff bleibt derselbe.

Naturwissenschaft widerlegt kreationistische Aussagen - also überall dort, wo die Religion ihre Kompetenz überschreitet und statt über Gott und den Glauben Aussagen über die Natur macht.

Jetzt sollte verständlicher sein, warum Du mit Deiner Frage selbst den ersten Schritt zum Kreationismus machst, indem Du nämlich diesen Kategorienfehler "Gott oder Evolution" mitgehst und somit anerkennst.

Grüße

Kommentar von Hyperdinosaurus ,

Verlassen wir den Bereich und die Kompetenz der Religion wenn Gläubige sagen, dass Gott am Anfang des Geschehens im Universum steht ?

Kommentar von uteausmuenchen ,

Das ist dasselbe in grün, klar.

Mit Sicherheit überschreitet Religion ihre Zuständigkeit, wenn sie Aussagen macht wie "ich glaube nicht an den Urknall, weil es so war wie in der Genesis". Oder auch "Weil die Naturwissenschaftler nicht sagen können, was den Urknall ausgelöst hat, MUSS es Gott geben." Oder "Von nichts kommt nichts, also MUSS doch..."

Kommentar von Zoroastres ,

Das bedeutet die Religion hat keinen Anspruch darauf irgendetwas als richtig oder auch nur wahrscheinlich zu bezeichen und hat kein Recht auf einen begründeten Einfluss auf die Menschen, da ja nichts belegt und bewiesen werden kann. Sie darf also von niemandem etwas verlangen. Richtig?

Kommentar von mychrissie ,

Die Religion selbst hat ohnehin keine Ansprüche, höchstens religiöse Menschen oder die selbsternannten "Vertreter Gottes" auf Erden.

Klar, die dürfen sogar den Anspruch erheben, dass der Mond viereckig ist. Die Frage ist doch nur, wie weit sie damit kommen. Aber wenn's ihnen Glück spendet. Nur zu!

Antwort
von dompfeifer, 370

Mit Evolution meinen wir gewöhnlich die "Entwicklung", als die geschichtliche Entwicklung des Menschen. Dazu kann man mehr oder weniger wissen, genauso wie man über Botanik, Zoologie, Tierzucht oder französische Geschichte wissen kann.   

An religiöse Schöpfungsgeschichten kann man glauben. Die kann man auch gläubig nach Belieben an alles anpassen, was man über die Natur weiß. Wissen und Glauben ist kein zwingender Gegensatz!

Antwort
von HeinrikH, 538

Ich glaube an die Evolution, weil sie nachvollziehbar begründet ist. Ich schließe andere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Schöpfungsgeschichte allerdings nicht vollkommen aus. Ich halte sie nur für sehr unwahrscheinlich.

Kommentar von richsyn1994 ,

Danke sehr.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Kennen Sie die Meinung der katholischen Kirche zur Möglichkeit der Evolution? Können sie ja mal im Internet suchen und lesen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube an Gott. Wenn Sie einige Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie auf mein Profil gehen. Sie können mich aber auch nach Gründen hier fragen.

Kommentar von HeinrikH ,

Ne danke, habe mich bereits genug mit angeblichen Gründen beschäftigt. Brauche keinen Internet-Missionar um mir eine Meinung zu bilden

Antwort
von Dummie42, 438

Die Evolution ist nun wirklich schon lange keine Glaubensfrage mehr. Da muss man schon extrem (religiös) verbohrt sein, um die zu leugnen

Kommentar von Fantho ,

Die Evolution ist nun wirklich schon lange keine Glaubensfrage mehr.

Klar doch! Du glaubst an die Wissenschaftler und deren Theorien, Annahmen, Beweise, Belege, Ausführungen, Erklärungen etc. pp...

Von Wissen kannst Du nicht sprechen, nur weil Du Dir dies angelesen und gelernt hast, denn schließlich warst Du selbst nicht bei all den Forschungen und Experimenten dabei gewesen...

Das heißt, Du stellst ebenso eine Annahme auf: Du nimmst mal an, dass die Ergebnisse der Wissenshaften wahr sind...

Da muss man schon extrem verbohrt sein, um dies zu leugnen...

Gruß Fantho

Kommentar von Dummie42 ,

Nun ja, auf angelesenes, also erlerntes Wissen folgt aber normalerweise dann auch Verstehen der Zusammenhänge und in diesem Fall die Erkenntnis, wie logisch das alles ineinandergreift, wie grandios die Evolution ist und wie poplig einfach gestrickt die Schöpfungsmythen antiker Kulturen und deren Religionen dagegen sind.

Das ist übrigens etwas, was die Menschheit der Evolution zu verdanken hat. Es muss nicht jede Generation das Rad neu erfinden, sondern wir können auf dem Wissen vergangener Generationen aufbauen.... oder eben auch Stillstand oder sogar Rückschritt eintreten lassen. Die letzten beiden Punkte passieren immer dann, wenn (monotheistische) Religionen die Oberhand gewinnen und dann schnell der Dogmatismus regiert. Siehe das Einfrieren der islamischen Kultur vor hunderten von Jahren.

Übrigens kann man die Evolution durchaus bei der Arbeit beobachten. So, wie schon Darwin die Galapagos-Inseln dafür entdeckt hat, kann man auch heute dort noch sehen, wie schnell sich gewisse Arten durch Mutation und Selektion an veränderte Umweltbedingungen anpassen.

Kommentar von Fantho ,

Leider habe ich Dir nicht den Unterschied zwischen Wissen und Wissen vermittlen können...

Du hast alles schön erklärt und auch richtig..,

begehst aber denselben Gedanken-Fehler: Schöpfung und Evolution zu trennen...

Aus dem Erlernen der Annahme, oder wenn es Dir lieber ist, aus dem Erlernen der wissenschaftlichen Theorie eines Darwins, der Mensch und der Affe haben einen gemeinsamen Vorfahren, dann daraus Wissen ableiten zu wollen und somit eine Erkenntnis zu besitzen, hat mit dem inneren Wissen, mit der inneren Ge-Wiss(en)-heit aber nicht im geringsten was zu tun...

Gruß Fantho

Kommentar von Dummie42 ,

Du hast dir dein eigenes spirituelles Weltbild geklöppelt. Das ist völlig in Ordnung, wenn  auch nicht sehr realistisch. Hauptsache, es hilft dir weiter. Aber bitte versuche nicht, deine private Patchwork-Religions/Spiritualitäts-Erkenntnis als etwas darzustellen, das den einzig wahren Weg zur Erleuchtung bringt. Dank einfach an den Buchtitel von Thaddeus Golas.

Kommentar von Fantho ,

Dann solltest Du Thaddeus Golas nochmal lesen...

Ich habe dieses wunderbare Büchlein betsimmt schon hundert Mal gelesen und entdecke immer wieder etwas Neues (ist fast schon 'ne Art Fibel)...

Dann wüsstest Du den Unterschied zwischen Wissen und Wissen....

und wüsstest, dass dies nicht mein eigenes Weltbild ist...

Gruß Fantho

Kommentar von Dummie42 ,

Golas ist sehr unterhaltsam, natürlich. Die Lehre, die man daraus ziehen kann, sollte man das noch nicht gewusst haben, ist positives Denken ist wichtig im Leben und negativen Ballast sollte man noch Möglichkeit zurücklassen und man sollte sich nicht zu viele Gedanken um den richtigen Weg machen. Aber das war's dann auch.

Kommentar von Zoroastres ,

Und wie bitte kommst du zu der Gewissheit dass das innere Wissen wahr ist? Außerdem ist dieses innere Wissen hochgradig von außen beeinflusst. Was glaubst du wie dein Verständnis für die Welt und ihre Vorgänge wäre, wenn du im Weltall in der Schwerelosigkeit aufgewachsen wärst? Dir würde die Schwerkraft als VERinnerlichtes (ganz großes Wort, solltest du zu begreifen versuchen) Naturgesetz fehlen und dein Verständis wäre ein anderes.

Dein inneres Wissen ist nichts weiter als das Unterbewusstsein, das aus den Regeln und Vorgängen, die es beobachtet, sowie einigen genetisch überlieferten Strukturen versuht die Welt zu begreifen und dadurch dein mysteriöses 'inneres Wissen' erschafft.

Kommentar von MoBruinne ,

Nein - man muss nur Fragen stellen und nicht alles einfach als gegeben hinnehmen, was einem Wissenschaftler vorsetzen :-)

Kommentar von mychrissie ,

Du kannst sicher sein, dass diejenigen, die wissenschaftliche Erkenntnisse in Frage stellen, auch die Wissenschaftlichkeit von Religionen in Frage stellen.

In beiden Fällen sollte man aber erst mal damit beginnen, seine eigenen Ansichten in Frage zu stellen. Es heißt nämlich "Ich denke also bin ich" und nicht "Ich sage es, also ist es wahr"

Antwort
von OnkelSchorsch, 366

An Evolution braucht man nicht zu glauben, denn Evolution ist eine Tatsache.

"Aber es ist doch nur eine Theorie, die Evolutionstheorie" höre ich da? Falsch daran ist das Wort "nur". Denn in der Wissenschaft versteht man unter einer Theorie eine nachweislich funktionierende Erklärung für konkrete, reale Sachverhalte. Die Evolutionstheorie erklärt die Tatsache der Evolution.
Ob jemand daran glaubt oder nicht, ist völlig egal, denn die Evolution ist auf jeden Fall Tatsache. A propos Fall: ähnlich ist es mit der Gravitationstheorie, die ist auch "nur eine Theorie". Dennoch fällt jemand, der "nicht an sie glaubt", herunter, wenn er aus dem Fenster springt, anstatt in der Luft zu schweben.

Die Evolutionstheorie ist die wohl am besten belegte Theorie überhaupt. Selbst von seriöser religiöser Seite aus wird die Evolution längst als Tatsache angesehen.

Kommentar von Abahatchi ,

ähnlich ist es mit der Gravitationstheorie, die ist auch "nur eine Theorie". Dennoch fällt jemand, der "nicht an sie glaubt", herunter, wenn er aus dem Fenster springt, anstatt in der Luft zu schweben.

also, ich schwebe immer aus dem Fenster. Wer an Gravitation glaubt, ist selber schuld.

Kommentar von Abahatchi ,

Selbst von seriöser religiöser Seite aus wird die Evolution längst als Tatsache angesehen.

Wäre ja noch schöner, wenn der Vatikan behaupten würde, es gäbe keine Resistenzen gegenüber Antibiotika oder es könne jemand nach einer Grippe nie wieder eine bekommen. 

Kommentar von MoBruinne ,

Und genau diese Ansicht ist eine, die mich jedesmal echt ärgert.

Wieso ist Evolution eine Tatsache? Hast du - oder irgendwer - sie komplett im Labor nachgebaut? Kannst du - oder irgendwer - die wichtigen Punkte: Entstehung des Lebens, Entstehung von Information, Entstehung von Bewusstsein sinnvoll erklären oder gar nachbauen? Nein.

Es ist ein Glaube. Ein gut belegter - stimmt. Aber kein bewiesener. Man sollte nicht so tun, als müssten Evolutionsbiologen und -anhänger nicht auch jede Menge einfach glauben. Die Evolution erklärt einiges - aber so viel nicht. Das sollte man nicht einfach auslassen und mit "Es ist FAKT!" niederbügeln.

Natürlich läuft Evolution im Sinne von Anpassung vor unseren Augen ab. Täglich. Aber bis jetzt sind Fruchtfliegen immer noch Fruchtfliegen.

Kommentar von realsausi2 ,

Hast du - oder irgendwer - sie komplett im Labor nachgebaut?

Allein diese Frage zeigt, dass Du die Aussagen der Evolutionstheorie (ET) überhaupt nicht verstanden hast.

Natürlich hat man das nicht, kann das auch praktisch nicht. Aber das ist auch keineswegs erforderlich.

die wichtigen Punkte: Entstehung des Lebens

Nein, können wir noch nicht. Aber das hat auch mit Evolution nichts zu tun. Das ist Abiogenese und eine ganz andere Baustelle.

Wir wissen aber sehr gut über die Abläufe Bescheid, nach dem das Leben einmal da war.

Entstehung von Bewusstsein sinnvoll erklären oder gar nachbauen?

Alles nur eine Frage der Zeit. Vor dreitausend Jahren konnte man auch den Regenbogen nicht wissenschaftlich erklären und hat in zu göttlichem Handeln stilisiert. Heute wissen wir es besser.

Vielleicht werden wir noch die erste künstliche Intelligenz kennenlernen. Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass es unmöglich sein müßte, eine Maschine mit Bewußtsein zu bauen.

Aber bis jetzt sind Fruchtfliegen immer noch Fruchtfliegen.

Auch hiermit belegst Du, dass Du die ET überhaupt nicht verstanden hast.

Artdefinition sind immer willkürlich. Taxonomie ist nicht in dem Sinne exakt, als dass eine Art eine Art ist.

Evolution ist die Abfolge allerkleinster Schritte. Von einer Generation zur anderen. Dabei treten minimale Veränderungen auf. Diese kummulieren über Jahrmillionen zu größeren Unterschieden. Aber eben immer nur im Vergleich von zwei Individuen, die zeitlich und entwicklungsgeschichtlich sehr weit auseinander liegen.

Man wird niemals von einer Generation zur nächsten Unterschiede finden, die eine neue Arteinteilung rechtfertigen. Nur durch die Herausnahme von Einzelnen Vertretern eines Entwicklungsstranges und den Vergleich dieser miteinander kann man anhand der gefundenen Unterschiede eine Arteinteilung vornehmen.

Natürlich sind Fruchtfliegen in dem Bruchteil ihrer Evolution, den wir beobachten können, immer noch Fruchtfliegen. Aber wenn wir ein Exemplar von vielleicht 100.000 Generationen vorher hätten, könnten in der Zeit von Generation zu Generation so viele kleine Schritte zu einer großen Veränderung geführt haben, die eine neue Klassifizierung rechtfertigen. Das gilt natürlich genauso in die Zukunft gedacht.

Also, ehe Du hier große Reden schwingst, solltest Du Dich erstmal wenigstens ein wenig mit dem Objekt Deiner Ablehnung befasst haben. So bleiben Deine Einlassung nur das Gegeifer eines Unwissenden.

Kommentar von MoBruinne ,

interessant, wie du über mich urteilst.

Ich bin Christ und habe Biologie studiert. Soviel dazu.

Mir ist schon klar, wie Evolution argumentiert. Es geht mir nur darum, die Fragen mal so zu stellen, dass die auch jemand verstehen kann, der eben nicht Biologie studiert hat.

Also: bequemerweise klammern wir die Frage, wie das Leben entstanden ist, einfach mal aus. Klar.

Dabei treten minimale Veränderungen auf. Diese kummulieren über Jahrmillionen zu größeren Unterschieden.

Das alte Zeitargument. Bequemerweise behaupten wir, dass sehr viel Zeit etwas bewirken kann, was wir zwar theoretisch behaupten, aber bis heute nicht in einem einzigen Fall wirklich zeigen können. Damit straft man genau genommen alles Lüge, WAS wir heute zeigen können. Könnte dann ja auch alles nichtig sein, wenn man es nur lang genug vor sich hindümpeln lassen würde.

Bequemerweise gehen wir davon aus, dass Abläufe und Gegebenheiten zu allen Zeiten so waren, wie sie jetzt sind - oder eben gerade nicht. Je nachdem, was gerade hilfreicher ist.

Ich finde die Evolutionstheorie viel zu bequem :-)

Wir wissen aber sehr gut über die Abläufe Bescheid, nach dem das Leben einmal da war

Echt jetzt? WISSEN wir das? Oder stellen wir nicht viel eher Vermutungen an? WENN damals DAS und DAS wirklich so war, DANN KÖNNTE es so oder so gewesen sein... wir können nicht mal das erklären, was vor unseren Augen abläuft, weshalb also schwingt sich der Mensch dazu auf, etwas WISSEN zu wollen, was vor Jahrmilliarden war?? Die Authentizität so mancher Schriften von vor 2000 Jahren wird in Frage gestellt - aber natüüüürlich wissen wir, wie die Zusammensetzung der Ursuppe war. Ich find das ehrlich gesagt extrem anmaßend und ignorant. Aber so muss man wohl denken, wenn man Evolution als Fakt hinstellen möchte.

Wie gesagt: ich behaupte gar nicht, dass es die Evolution nicht so gab, wie die Theorie sagt. Ich gebe aber wenigstens zu, dass ich es nicht weiß. Es wäre ein riesen Fortschritt wenn das alle mal verstehen würden.

Also, ja du hast recht:

So bleiben Deine Einlassung nur das Gegeifer eines Unwissenden

ich geb es wenigstens zu. Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Kommentar von Abahatchi ,

habe Biologie studiert.

zwei Tage oder zwei einhalb? Wer noch nicht einmal Evolution von Evolutionstheorie unterscheiden kann, der hat ja wahnsinnig viel studiert. 

Kommentar von Abahatchi ,

Das alte Zeitargument. Bequemerweise behaupten wir, dass sehr viel Zeit etwas bewirken kann,

Es gibt Vorgänge in der Natur, auf die haben wir keinen Einflusz aber sie dauern sehr lange. Die Plattentektonik kann man nicht direkt sehen. Vielleicht sieht man nach einem Erdbeben mal einen Risz in der Erde. Australien ist von der Südspitze Afrikas bis nach Südostasien gewandert. Nun, es ist keine Bequemlichkeit von unserer Seite, wenn dies viel Zeit beanspruchte. 

Auszerdem hast Du mit Deiner Schreibweise die Zeit personifiziert. Zeit ist nicht jemand, der etwas bewirkt, vielmehr bestimmt die Geschwindigkeit von Abläufen und Veränderungen, wie viel Zeit von A nach B vergeht. Mit Deinen Fehlleistungen hier, kannst Du vielleicht noch 7 jährige oder Zeugen Jehovas beeindrucken. 

Wenn ein Schneck mit 10 Meter pro Stunde die Erder hätte 26 mal umrunden wollen, hätte sie vor 12 000 Jahren sich auf den Weg machen müssen. Nicht die Zeit hat bewirkt, dasz eine Schnecke 26 um die Erde kroch, sondern das kriechen der Schnecke, 26 mal um die Erde mit 10 Metern pro Stunde dauerte 12 000 Jahre. 

Die Authentizität so mancher Schriften von vor 2000 Jahren wird in Frage gestellt - aber natüüüürlich wissen wir, wie die Zusammensetzung der Ursuppe war.

Hast Du schon einmal versucht, aus Eisen ein anderes Element zu machen? Welche der Elemente die es heute auf der Erde gibt, waren schon vorhanden, als die Erde noch ein flüssige Ursuppe war? Woraus hätte den die Ursuppe bestehen können, wenn nicht aus dem, was zuvor sich zur Erde aus "Sternenstaub" formte?

Aber so muss man wohl denken, wenn man Evolution als Fakt hinstellen möchte.

Ich möchte Evolution nicht als Fakt hinstellen, ich hätte es lieber, wenn der BlumenElf.... leider interessiert es aber die Welt nicht, was ich lieber hätte.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

Wieso ist Evolution eine Tatsache? Hast du - oder irgendwer - sie komplett im Labor nachgebaut?

Sie ist Tatsache, weil ich jedes Jahr den Effekt der Evolution selbst erfahre. Eine Grippe, gegen die ich Antikörper gebildet hatte, hat sich verändert und dies Jahr für Jahr, also stätig, also EVOLUTION.

Es bedarf keinerlei Labor!

Es ist ein Glaube. Ein gut belegter - stimmt.

Warum sollte ich etwas "nur" glauben, wenn es doch belegt wurde. Bei Dir scheint ja noch mehr durcheinander gewürfelt worden zu sein, als ich je vermutet hätte. 

Die Evolution erklärt einiges - aber so viel nicht. 

Aha, darin liegt also Dein Verständnisproblem. Vielleicht solltest Du erst einmal zu Kenntnis nehmen, dasz A Evolution eben Evolution ist, also die Feststellung, die Bakterienkeime haben sich verändert und sind gegen Antibiotika resistent und B, dasz die Evolutionstherie die Beschreibung der Evolution darstellt. Wobei natürlich in diese Beschreibung der Evolution immer neue Erkenntnisse einflieszen können. 

Kommentar von MoBruinne ,

ok - da sind wir bei den Bakterien. Natürlich gibt es Resistenzen, natürlich gibt es mutierte Erreger etc. pepe.

Aber Bakterien sind Bakterien - Viren Viren.

Die Evolutionstheorie sagt eben AUCH, dass aus einem was ganz anderes werden kann, wenn man nur lang genug wartet. Und diese Annahme wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt. Und diese Fragen darf man anscheinend gar nicht mehr stellen, ohne gleich niedergebügelt zu werden. Natürlich passen sich Arten an ihre Umwelt an. Das ist ja auch was, was wir ständig sehen.

Aber dass im Lauf der Zeit aus einer Art etwas völlig anderes werden soll - nämlich im Lauf SEHR langer Zeit von einer Urzelle ein Mensch - das ist ein Teil, der eben auch zur ET gehört, und bei dem ich persönlich aussteige, weil er eben nicht belegbar ist und nicht im Alltag beobachtet werden kann.

Kommentar von Abahatchi ,

Und diese Annahme wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt. Und diese Fragen darf man anscheinend gar nicht mehr stellen,

Du stellst hier keine Fragen, Du hattest hier an anderer Stelle geschrieben: Tatsachen einfach mal ignorieren. Ich will Deine Kommentare mal mit einem Gleichnis auf den Punkt bringen: Wer andere für Blöd verkauft.....

Kommentar von MoBruinne ,

ich stelle sehr viele Fragen. Auch hier bleibt mir wieder zu schreiben: Liest du, was ich schreibe? (Guck mal - eine Frage!) Und gern erkläre ich es nochmal: ich ignoriere nix. Andere sehr wohl - und oft sehr viel.

Und ich verkaufe niemanden für blöd. Lasse mich aber auch nicht selbst so hinstellen. Glaub, was du willst. Ich glaube, was ich will.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

MoBruinne, mit deinen sinnlosen Pseudofragen zeigst du nichts weiter, als das du entweder nichts, aber auch gar nichts von Biologie verstehst - oder aber, dass du hier nur provozieren und zanken willst.

In beiden Fällen lohnt es nicht, auf deine Kommentare einzugehen. Falls du diskutieren möchtest, dann tu das hier:
https://www.gutefrage.net/forum

Kommentar von MoBruinne ,

und ich wiederhole, bevor ich hier verschwinde aus dieser Frage: Sobald man unbequeme Fragen stellt wird man niedergebügelt. Sehr typisch :-) Viel Spaß noch beim Drehen um die eigene Achse.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Hier, Trollfutter: <°)}}})><

Kommentar von Abahatchi ,

Sobald man unbequeme Fragen stellt wird man niedergebügelt. 

Du stellst keine unbequemen Fragen, sondern Fragen, die man schon geklärt haben sollte, bevor man studiert. Wenn Du Dich aber von unseren Argumenten "niedergebügelt" fühlst, solltest Du vielleicht mal in Betracht ziehen, dasz etwas mit Deinen "Argumenten" bzw. Ansichten nicht stimmt.

Ich musz Dich hier nicht niederbügeln. Dafür sorgst Du schon die ganze Zeit von selbst. 

Kommentar von Abahatchi ,

Liest du, was ich schreibe?

Soll ich diese Frage auch beantworten? Jedenfalls nicht mehr lange, wenn sie auf diesem Niveau bleiben.

Kommentar von Abahatchi ,

Glaub, was du willst.

hatte ich schon einmal Dir gegenüber erwähnt, dasz ich grundsätzlich nie etwas glaube. Etwas "nur" zu glauben überlassen ich lieber anderen.

Kommentar von Abahatchi ,

Natürlich gibt es Resistenzen, natürlich gibt es mutierte Erreger 

siehst Du und genau dies bezeichnet man als Evolution.

Kommentar von mychrissie ,

Stimmt nicht, es gibt einen geheimen Ort, an dem sich höher entwickelte Fruchtfliegen treffen, um Ihre Erfahrungen als kreationistische Fruchtfliegen auszutauschen.

Und das ist so – weil ich es sage!

Antwort
von roboboy, 464

Du hast eine falsche Formulierung, und es ist schlimm, die Antworten zu lesen. Teilweise fühle ich mich in das 15. Jahrhundert zurückversetzt... 

Man kann an einen Schöpfer glauben, auch wenn ich das belächele. Ich kann es nicht widerlegen, deshalb werde ich niemandem an den Karren fahren, der glaubt. Aber ich kann es verstehen, denn: 

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." 

Das sollte man aber nicht so verstehen, als dass Wissen unwichtig ist....

Anders verhält es sich bei der Evolution. Diese ist bewiesen, und damit ein Fakt. Fakten kann man leugnen, doch es bleiben weiter Fakten. Nur Menschen, die Fakten leugnen, und das im 21 Jahrhundert, das ist sehr erschreckend. Und das alles wegen der Religion. Überlege, wo wir wären, gäbe es diese Vereinigungen nicht. Und der negative Einfluss auf die leicht zu manipulierenden Massen ist schädlich für unsere Gesellschaft. Außerdem zeigt es, wie leicht Menschen zu manipulieren sind, und ich möchte hier noch einmal Einstein zitieren:

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Und noch ganz zum Schluss: Schöpfer und Evolutionstheorie schließen sich nicht aus. Aber die Evolution gibt es, das erste kann man nicht beweisen. 

LG

Kommentar von richsyn1994 ,

Richtig meine Formulierung ist falsch und ich musste zu lange warten, bis jemand dies erkannt hat. Danke für deine Antwort. 

Kommentar von PlueschTiger ,

Dann Formuliere sie um oder schreibe wie sie eigentlich heißen soll.

Kommentar von arevo ,

#richsyn1994

Eigentlich ein unverschämter Kommentar von Dir.

Kommentar von roboboy ,

Eigentlich ein unverschämter Kommentar von Dir.

Nein, es trifft den Nagel auf den Kopf. Es wurde vorher nicht erwähnt, und ist richtig.

LG

Kommentar von Fantho ,

Traurig ist nicht, dass Menschen an einen Schöpfer glauben, sondern Menschen wie Du mit solch nichtssagenden Aussagen:

1) Außerdem zeigt es, wie leicht Menschen zu manipulieren sind

Diese Menschen sind in allen Gesellschaftschichten vertreten, auch unter Atheisten...

2) Einstein

Ein Zitat, welches zum schmunzeln anregt, aber nichtssagend ist, da die menschliche Dummheit ebenso auf alle Gesellschaftsschichten anzuwenden ist...

Das Vernünftige: Schöpfer und Evolutionstheorie schließen sich nicht aus. Aber die Evolution gibt es, das erste kann man nicht beweisen.

Gruß Fantho

Kommentar von roboboy ,

Nein, sie sind nicht nichts aussagend.

Es gibt sehr wenige Atheisten, welche etwas gegen die Evolution sagen, und wenn, dann zweifeln sie nicht an der kompletten Theorie, sondern bringen einige fundierte Argumente, was dagegen spricht, aber es ist eher die Seltenheit. 

Und Menschen sind leicht zu Manipulieren, in sehr viele Richtungen und aus allen schichten. Das will ich nicht leugnen. Es zeigt sich hier nur noch einmal. Ich habe nie behauptet, dass es nur hier so ist.

Und das gilt auch für deinen zweiten Punkt....

LG

Kommentar von Fantho ,

Ich habe nie behauptet, dass es nur hier so ist.

Aber Du stelltest Einsteins Zitat nur in den Raum der Gläubigen auf...

diesen Eindruck hatte ich...

Gruß Fantho

Kommentar von roboboy ,

Anscheinend nur für dich.....

Kommentar von CountDracula ,

Zu 1) und 2): Roboboy hat nicht einmal behauptet, dass die genannten Aussagen nur auf Gläubige zutreffen.

Kommentar von Tucanbutter ,

Albert Einstein sagte auch: " Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." ;D

Kommentar von roboboy ,

Und bevor mir hier reininterpretiert wird, dass ich die Wissenschaft für vollendet halte, das tue ich auf keinen Fall. Die Wissenschaft macht Fehler, und lernt aus diesen. Ich habe selbst schon viel mitbekommen, was mich sehr erschrocken hat, vor allem im Medizinischen Bereich. Jedoch ist die Evolution in sich schlüssig und über diverse Beispiele belegt. Deshalb habe ich keinen Grund an ihr zu zweifeln.

LG

Kommentar von Viktor1 ,
Jedoch ist die Evolution in sich schlüssig und 
über diverse Beispiele belegt. Deshalb habe ich
keinen Grund an ihr zu zweifeln.

Und auch für Christen gibt es da  nicht den geringsten Anlass.
Es sind meist "Bibelgläubige" und oder Ignoranten welche etwas anderes "glauben".
Außerdem weiß jeder Züchter (mit oder ohne Evolution) von Pflanzen oder Tieren, daß durch Auslese gezielt Seins-Eigenschaften von Lebewesen gestaltet werden können. Dies wird vor allem bei unseren Hunden deutlich. Daß die Natur die Auslese (Selektion) der Mutationen durch die (Über-)  Lebensfähigkeit  in unterschiedlichen Regionen bewirkt ist auch nachvollziehbar.
Wieso du aber die Ignoranz vieler Menschen zu Erkenntnissen in einem obigen Beitrag als Manipulation der Religion bezeichnest ist schleierhaft. Wo tun dies die (großen) Kirchen ?

Kommentar von nachdenklich30 ,

Nur eine kleine Korrektur: Die Evolutionstheorie ist eine ziemlich komplexe und insgesamt plausible Theorie. Bewiesen ist sie nicht - und in diesem Sinne kann sie auch nicht bewiesen werden.

Darum muss man auch nicht an sie "glauben". Man kann schauen, was man für plausibel hält, man kann kritisch hinterfragen, was unplausibel ist. Man kann bisher gegebene Antworten hinterfragen, verfeinern, verwerfen: So macht man das in der Wissenschaft.

Bei den Schöpfungsgeschichten der Bibel geht es um ganz andere Fragen als die, die die Evolutionstheorie beantwortet. Insofern dürften wir übereinstimmen. :-)

Kommentar von CountDracula ,

Zum Thema "Fakt"... genau genommen gibt es in der Wissenschaft keine Fakten. Stattdessen ist eine Theorie so lange gültig, bis sie entweder durch Experimente widerlegt wurde oder bis eine Theorie entwickelt wurde, die besser ist. Das gilt auch für die Evolutionstheorie.

Kommentar von roboboy ,

Ok... Alles gute Einwände. Ich habe leider keine Zeit auf alles einzugehen, deshalb das wichtigste: 

In jedem Fall, egal wie man es dreht und wendet, ist die Evolutionstheorie erheblich sinnvoller als die Schöpfung. Was den Kommentar zu den Fakten und der Wissenschaft angeht, teilweise ja. In diesem speziellen Gebiet gilt das, aber es können sehr wohl dinge Bewiesen werden, die dann auch gelten. 

Wieso du aber die Ignoranz vieler Menschen zu Erkenntnissen in einem obigen Beitrag als Manipulation der Religion bezeichnest ist schleierhaft. Wo tun dies die (großen) Kirchen ?

Ich hoffe, ich verstehe Kirchen richtig, denn Kirche ist eigentlich etwas Christliches, und da haben es tatsächlich die meisten kapiert. In anderen großen Weltreligionen wird die Evolution sehr stark abgelehnt, beispielsweise im Islam (Natürlich auch hier wieder nicht alle, dennoch relativ viele, oder Hinduisten, auch ein Beispiel)

Aber auch in Amerika wird an einigen Schulen/Staaten immer noch die Schöpfung unterrichtet. 

LG

Kommentar von nachdenklich30 ,

Sorry, aber die Evolutionstheorie an sich ist ziemlich sinnlos. Was ist der Sinn von Evolutionstheorie? Fressen und gefressen werden. Wer sich an die Umstände am besten anpasst, überlebt. Wer nicht, stirbt aus. Das ist so. Aber was ist davon der Sinn?

Die Evolutionstheorie beschreibt dieses Werden und Vergehen ziemlich gut. Darüber müssen wir nicht streiten.

Aber wenn es um "Sinn" geht, dann wird die "Schöpfung" relevant. Denn sie diskutiert eben den Sinn und Nichtsinn oder versucht zumindest, in dieses zufällige Gewirr einen Sinn zu interpretieren.

Keinen Sinn, den ich Dir vorschreiben oder beweisen könnte, aber als eine Interpretationshilfe zur eigenen Sinnfindung.

Und genau darum kann man beides nicht gegeneinander ausspielen. Beides hat seinen "Sinn":

Das eine zur Beschreibung der Fakten, dass andere um über deren Sinn zu philosophieren.

Kommentar von MoBruinne ,

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Ja, ein sehr schönes Zitat :-)
ich  möchte es auch auf die Leute anwenden, die ohne wirklich zu hinterfragen einfach alles glauben, was die Wissenschaft ihnen vorsetzt - die Lücken einfach ignorieren - die wichtige Fragestellungen einfach ausklammern... und das alles nur, damit die EvolutionsTHEORIE als Fakt dargestellt werden kann :-)

Kommentar von roboboy ,

Ich sehe die Wissenschaft nicht als Vollkommen an. 

Ja, in der Hinsicht glaube ich auch. Nur mein Glaube an die Evolutionstheorie ist durch etliche Indizien gestützt, was das ganze zu mehr als einer Theorie macht. Es ist erheblich mehr gestützt, als das "Kartenhaus" Religion, welches beim ersten Windhauch zusammenbricht.

LG

Kommentar von nachdenklich30 ,

Geh mal ins Krankenhaus. Auf die Station, wo Krebs diagnostiziert wird. Dort, wo man feststellt: Wir können nicht alles rausschnibbeln, wir kriegen diesmal auch mit Bestrahlung und Chemo nicht alles weg.

Und dann schauen wir noch mal auf zusammen brechende Kartenhäuser.
Und ob dann die Evolutionstheorie oder eine gute Religion die bessere Chance hat, den völligen Absturz zu vermeiden.
("Chance", eine Garantie habe ich auch bei der Religon nicht.)

Kommentar von roboboy ,

Tja, Irgendetwas muss den Menschen ja in seinen auswucherungen limitieren... Da kommt Krebs und Aids eigentlich ganz gut, so böse wie das jetzt klingt. 

Aber um auf deine Aussage zurückzukommen. Du verwechselst da was. 

Du trennst nicht Religion und Glauben. Hier muss aber klar getrennt werden. Der Glauben an Gott oder was auch immer kann Menschen Hoffnung geben. Religion kann das nicht. Religionen sind auf gut Deutsch *******. Denn sie bringen uns den Dschihad und ähnliches. Und du möchtest mir jetzt erzählen, dass die Religion den hundertausenden Menschen auf der Flucht nach Europa etwas gebracht hat? Nein, denn ohne eine Religion würden sie in ihrer Heimat friedlich leben, und sich nicht vom IS abschlachten lassen. 

Sorry, aber die Evolutionstheorie an sich ist ziemlich sinnlos. Was ist der Sinn von Evolutionstheorie? Fressen und gefressen werden. Wer sich an die Umstände am besten anpasst, überlebt. Wer nicht, stirbt aus. Das ist so. Aber was ist davon der Sinn?

Mit dieser Begründung wäre so ziemlich jede Wissenschaft unnötig. Was bringt es uns, zu wissen, dass wir aus Molekülen bestehen? Genau, erstmal nichts. Davon können wir uns nicht ernähren.

Aber ohne Wissen wären wir wieder in den Höhlen, und Jäger und Sammler. In vielerlei Hinsicht wäre das sehr positiv, denn wir hätten unsere Erde nicht vernichtet (bzw. wären nicht dabei, es zu tun) und würden solche unsinnigen Diskussionen auch nicht führen....

LG

Antwort
von pendejo, 262

An die Evolution.

Grund: Es ist ein einfaches, in sich geschlossenes Prinzip (Mutation und Selektion), für das es zahlreiche Belege gibt (genetisch/anatomisch) und mitunter bei z. B. sich schnell ändernden Umweltbedingungen zigfach auch heute noch nachvollziehbar war. Auch das Resistentwerden von Keimen beruht auf diesem Prinzip.

Davon abgesehen muß der Glaube an die Evolution den Glaube an eine Schöpfung nicht ausschließen, denn was vor dem Urknall war, weiß keiner. Was, wenn eine schöpferische Kraft alles, was ist (auch die Naturgesetze) im Urknall angelegt hat?

Kommentar von pendejo ,

Hier ist übrigens eine sehr schöne Dokumentation dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=9wXumU2_k34

Antwort
von realsausi2, 262

Ich glaube nicht an die Evolution. Ich weiß, dass sie stattfindet seit Milliarden von Jahren.

Glaubst Du an die Gravitation? Welche Konsequenz hätte es, wenn Du nicht an die Graviation glauben würdest? Könntest Du dann Fliegen?

Schöpfungsmythen und Evolution sind zwei völlig verschiedene Kategorien und werden häufig, wie in Deiner Frage, zu Äpfeln und Melonen, die miteinander verglichen werden sollen. Das funktioniert nicht.

Also Evolution ist Fakt. Daran besteht nicht der geringste seriöse Zweifel. Ebenso wie Gravitation Fakt ist. Das sind Naturprinzipien, die wir zu verstehen versuchen. Hierzu bedient sich die Wissenschaft der Theorien, die die beste denkbare Annäherung an die Realität sind, die zur Zeit möglich ist.

Kommentar von MoBruinne ,

Also Evolution ist Fakt

Nein - ist sie nicht. Sie ist eine teilweise bewiesene Annahme. Nicht mehr - und nicht weniger.

Sie lässt sehr viele Fragen offen. Und sehr viel muss man einfach glauben. Sehr viel kann man nicht beweisen (bis jetzt).

Fakt heißt Tatsache. Bis jetzt ist sie eine Theorie. Das ist was anderes.

Kommentar von Abahatchi ,

Nein - ist sie nicht. Sie ist eine teilweise bewiesene Annahme. Nicht mehr - und nicht weniger.

Nun, dann kann Dir geholfen werden. Ich kenne gute Ärzte, die Helfen Dir bezüglich Evolution auf die Sprünge. Sie infizieren Dich mit einem Bakterium, an dem Du fürchterlich erkrankst und einen Durchfall ungeahnten Ausmaszes bekommst. 

Dann geben Dir die Ärzte das einzig noch gegen das Bakterium wirkende Antibiotika. Weil es ja keine Evolution gibt, was ja Veränderung bedeuten würde, infizieren Dich die Ärzte Jahre später mit den Nachkommen des Bakteriums, welches über Jahre geringe, nicht tödliche Dosen des Antibiotikums bekam. Nun erkrankst Du erneut. Nun bekommst Du genau die Dosis Antibiotikum, die Dich das erste mal heilte. Falls Du noch Jahre später den Durchfall hast, wirst Du hoffentlich begriffen haben, was Evolution ist.

Dasz es Evolution als solches gibt ist nicht nur teilweise bewiesen, denn es genügt ein einziger Beweis für Evolution, dasz es Evolution, sprich, eine Veränderung gab. 

Wenn Du beweisen willst, ob es so etwas wie ein Auto gibt, wie viele Autos bedarf es, damit der Umstand, Es gibt Autos, als bewiesen gilt? Tausend Autos oder ein Auto? Ist ein einziges Auto ein Auto? Ja oder Nein!

Kommentar von MoBruinne ,

Wenn Du beweisen willst, ob es so etwas wie ein Auto gibt, wie viele Autos bedarf es, damit der Umstand, Es gibt Autos, als bewiesen gilt? Tausend Autos oder ein Auto? Ist ein einziges Auto ein Auto? Ja oder Nein!

Ein Auto würde mir beweisen, dass es Autos gibt. Es würde mir NICHT beweisen, dass vor Jahrmilliarden vielleicht Gummiteilchen sich spontan zu Reifen zusammengeschlossen haben. Genau sowas sagt die ET aber, wenn man im Vergleich bleiben möchte. In unseren Zellen gibt es Aminosäuren. Die müssen sich damals spontan zusammengefunden haben - und vorher müssen die überhaupt erstmal entstanden sein (Das kann man mittlerweile in experimenten nachstellen). Wie aus ein paar Aminosäuren aber eine Zelle geworden sein soll weiß kein Mensch. Aus der Tatsache, dass heute ein Auto durch die Gegend fährt würde kein Mensch schließen, dass sich vor Jahrmilliarden die einzelnen Bauteile von ganz allein zusammengebaut haben, einfach weil genug Zeit dazu vorhanden war. Jeder würde automatisch davon ausgehen, dass ein intelligenter Entwickler sich so eine Maschine ausgedacht hat. Der Mensch ist unwesentlich komplexer als ein Auto. Weshalb weigert man sich da so kategorisch, einen intelligenten Entwickler in Betracht zu ziehen??

Bakterien sind Bakterien - Viren sind Viren. Ich hab oben schon was dazu geschrieben.

Natürlich passen Arten sich an. Aber es entsteht nicht auf einmal was völlig neues. Jedenfalls haben wir das bis heute nicht bewiesen. Wir denken es uns. Das ist legitim. Aber es ist kein Fakt.

Kommentar von realsausi2 ,

Genau sowas sagt die ET aber,

Nein. Tut sie nicht.

Du argumentierst hier über die Abiogenese. Das hat nichts mit der ET zu tun.

Jeder würde automatisch davon ausgehen, dass ein intelligenter Entwickler sich so eine Maschine ausgedacht hat.

Offensichtlich hast Du Abahatchis Vergleich nicht verstanden. Es ging überhaupt nicht um die Konstruktion oder die Art und Weise, wie etwas in die Welt gekommen ist. Es ging allein darum, woran wie feststellen können, ob etwas in der Welt ist.

Und als Beleg für die Existenz der Kategorie "Auto" reicht eben ein Exemplar aus. Das ist schlichte Logik und hat nichts mit der Herkunft zu tun.

Deine oben zitierte Annahme ist durchaus richtig. Bei einem Auto würde man einen Konstrukteur zu recht vermuten.

Aber Biologie ist eben etwas völlig anderes. Nun stoßen Autos leider recht häufig zusammen, aber hast Du schon mal zwei Autos kopulieren sehen? Wurde dabei ein neues Auto erzeugt? Trägt ein Auto den genauen Bauplan bis in die letzte Schraube in jedem einzelnen Bauteil?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Für eine Analogie zur ET taugt ein Auto daher nicht im Mindesten.

Die belebte Natur besteht aus selbstreplizierenden Einheiten. Es braucht keine Maschinen, keine Pläne, die nicht in den Einheiten selbst angelegt sind. Jede einzelne Zelle enthält den gesamten Bauplan für den gesamten Organismus.

Bei der geschlechtlichen Vermehrung werden die Baupläne repliziert und dabei entstehen Veränderungen.

Die kummulative Selektion sorgt dann dafür, dass sich Veränderungen, die sich für das Individuum vorteilhaft auf seine Fähigkeit zur Replikation auswirken, im Genpool anreichern.

Diese Veränderungen von einer Generation zur nächsten sind schon die komplette Evolution. Mehr passiert da nicht.

Der Mensch ist unwesentlich komplexer als ein Auto.

Was für ein kollossaler Irrtum. Jede einzelne Zelle ist komplexer als ein Auto.

Aber es entsteht nicht auf einmal was völlig neues.

Genau das behaupte die ET doch auch gar nicht. Das kommt immer nur von Vertretern des Schöpfungsmythos. Dem liegt ein grundlegendes Nichtverstehen der ET zu grunde.

Die Evolution ist ein Fakt, ebenso wie die Gravitation. Mit Theorien, die die beste Annäherung an die Realtiät darstellen, die möglich ist, versuchen wir diese Naturprinzipien zu verstehen. Diese Theorien sind aber eben "nur" unsere Modelle, die Phänomene zu verstehen und niemals die Phänomene selbst.

Informiere Dich erst mal, welche Aussagen die ET überhaupt macht, ehe Du auch nur den Hauch einer seriösen Chance hast, sie in sinnvoll in Frage zu stellen.

Kommentar von Abahatchi ,

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Werde ich ausdrucken und auf meinen Grabstein meiszeln lassen.

Kommentar von Abahatchi ,

Es würde mir NICHT beweisen, dass vor Jahrmilliarden vielleicht Gummiteilchen sich spontan zu Reifen zusammengeschlossen haben.

Nun, wenn man vorsätzlich etwas baut und sei es ein Auto, dann ist es eben etwas vorsätzlich gebautes. Dies ist nicht verwunderlich und war auch nicht Gegenstand meines Kommentares. Wichtig war, dasz Du Erkannt hast, dasz der Nachweis einer einzigen stätigen Veränderung (was ja Evolution bedeutet) eben ein Nachweis der selbigen ist, so auch ein einzelnes Auto den Nachweis erbringt, dasz es überhaupt so etwas wie ein Auto gibt ist. 

Die Woherkommtautotheorie hatte ich mit Dir ja auch noch nicht behandelt. Schön ist aber, dasz Du schon erkannt hast, dasz es nicht nur natürliche Prozesse gibt, die zum Beispiel einen Vulkan enstehen lassen oder Arten, sondern auch Vorgänge, in denen man zu etwas kommt, wenn man es baut, das man Auto nennt. 

Es ist ja schon mal ein Lichtblick, dasz Du nicht daran zweifelst, dasz Autos gebaut und erfunden wurden. 

Es würde mir NICHT beweisen, dass vor Jahrmilliarden vielleicht Gummiteilchen sich spontan zu Reifen zusammengeschlossen haben. Genau sowas sagt die ET aber,

Zitiere mir doch bitte einmal genau die Stelle der Evolutionstheorie, in der beschrieben wird, dasz sich aus Gummiteilchen spontan Reifen bildeten? Es gibt verschiedene Vorgänge, geplante und ungeplante, spontane und langwierige oder zerstörerische und schaffende. 

Es gibt nämlich gerade bei Zeugen Jehovas einen häufigen Denkfehler, dem auch Du erlegen scheinst. Sie haben oft das Argument, nimm einen Stock, haue auf das Radio und "evolutioniere" es, also führe eine spontane Mutation an ihm durch und man sieht, dasz da nichts besseres bei heraus kommt. Nun liebe Zeugen Jehovas oder Menschen gleichen geistigen Niveaus, wenn ich den Vorgang ZERSTÖRUNG an einen Radio ausführe, dann ist es nicht verwunderlich, dasz nach dem Ausüben einer Zerstörung auch ein Radio zerstört wird. 

Damit eben aus Reptilien Vögel wurden, bedurfte es eben genau der Vorgänge in der Natur, die dazu führten, dasz aus Reptilien Vögel werden konnten. Diesen Vorgang, diese Veränderung nennt man Evolution. Ich rede nicht davon, dasz jemand ein Reptil genommen hat, drei mal mit dem Stock drauf schlug und dann hatten wir einen Vogel. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von realsausi2 ,

Bis jetzt ist sie eine Theorie. Das ist was anderes.

Allein diese Bemerkung disqualifiziert Dich vollständig, überhaupt ernst genommen werden zu können. Wer nicht mal weiß, was das Wort "Theorie" im wissenschaftlichen Sinne bedeutet, hat keine Chance, die Welt zu begreifen.

Kommentar von Fantho ,

Welche Konsequenz hätte es, wenn Du nicht an die Graviation glauben würdest?

Du glaubst doch auch nicht an die Gravitation....

Gruß Fantho

Kommentar von Abahatchi ,

Richtig, er weis, dasz es Gravitation gibt, doch hatte die Frage Real Sausi an den Fragesteller gestellt und nicht an sich. 

Antwort
von BloodmoonY, 427

Ja, ich glaube daran. Mittlerweile ist es ja keine Theorie mehr sondern schon fast bewiesen. Und um das zu sehen das zu mindestens der Grundinhalt der Evolution stimmen muss reicht es mir verschiedene Arten anzusehen wie sie sich angepasst haben. Auch manche Entwicklungen kann man nur schwer leugnen, wenn man sich zwei Arten betrachtet.

Z.B

Mensch-Affe

Hund-Wolf

Die Evolution kritisch zu betrachten oder das eine oder andere infragezustellen ist nicht schlecht, aber sie komplett zu leugnen ist mittlerweile ziemlich sinnlos, da wie Beweise und Forschungen doch dafür sprechen.

Kommentar von richsyn1994 ,

Danke für deine Antwort!

Kommentar von MoBruinne ,

Ja... dein Vergleich von zwei Arten hinkt aber bei: Pantoffeltierchen und Orang Utan... und der Evolutionstheorie nach sind die ja auch verwandt. Du sprichst (wahrscheinlich) von Anpassung im engeren Sinne - also Aufspaltung einer Art in Rassen. Das läuft vor unseren Augen ab. Wie ein wasserlebendes Tier auf einmal zigtausend Mutationen durchlaufen soll, damit es funktionstüchtige Lungen hat - und dann auf einmal vom Eierlegen auf Lebensgeburt umstellt - also dazu hat keiner wirklich eine sinnvolle Erklärung. Bzw. keine, die nicht so viele Annahmen enthält, dass man sie wirklich als Tatsache hinstellen könnte.

Bei Affe - Mensch hinkt das übrigens auch schon ganz gewaltig. Nicht mal Evolutionsbiologen behaupten, dass der Mensch vom Affen abstammt. Also bitte fein unterscheiden :-)

Antwort
von Suboptimierer, 213

Ich bin Atheist, habe aber dafür keine Begründung.

Das zu begründen fände ich auch unsinnig. Das ist so, wie wenn ich begründen müsste, weshalb ich keine Rosinen mag.

Antwort
von nowka20, 64

ich glaube nicht, sondern ich weiß daß es evolution abwechseld mit involution gibt

Antwort
von Flo834, 332

Ich bin Christ und glaube an einen Schöpfer. Ob nun allerdings die Erde genauso wie in der Bibel beschrieben geschaffen wurde, oder ob alles durch die Evolution entstanden ist, das ist  meiner Meinung nach zweitrangig, wichtig ist, dass es überhaupt einen Schöpfer gibt, und nicht, wie genau dieser jetzt was geschaffen hat, darüber ist er mir schließlich keine Rechenschaft schuldig.

Kommentar von PlueschTiger ,

Sehe ich auch so. Zudem sollten wir Gott nicht auf unsere begrenzte Menschlich Wahrnehmung reduzieren.

Kommentar von Abahatchi ,

Ich bin Christ und glaube an einen Schöpfer. Ob nun allerdings die Erde genauso wie in der Bibel beschrieben geschaffen wurde,

Bist Du nun Christ oder nicht?

Kommentar von Flo834 ,

Was genau löst in dir Zweifel aus?

Kommentar von Abahatchi ,

Entweder nimmt man die Bibel als wahr an oder man ist kein Christ. 

Kommentar von Flo834 ,

Habe ich gesagt, dass ich die Bibel nicht als wahr ansehe? Nein, ich habe nur gesagt, dass es nicht wichtig ist, ob am Anfang der Schöpfung ein Urknall stand, ob es im laufe der Zeit eine Evolution gab und ob die "Tage" Tage im heutigen Sinn sind, sondern das die Anwesenheit eines Schöpfers die einzige Rolle spielt. Lies demnächst lieber mal mehr meiner Antworten als die erste Zeile.

Kommentar von Abahatchi ,

Habe ich gesagt, dass ich die Bibel nicht als wahr ansehe? Nein, ich habe nur gesagt, dass es nicht wichtig ist, ob am Anfang der Schöpfung ein Urknall stand,

Warum gibt es Menschen, die ein Paradoxon nicht als solches erkennen?

Was steht den bezüglich Schöpfung in der Bibel? Wenn Du wüsztes, wie der sogenannte Urknall vom der Planck-Zeit an ablief, dann sollte Dir klar sein, dasz das eine nicht mit dem anderen vereinbar ist. 

Es werde Licht, dann schaue mal, wann und wie es (bei Annahme eines Urknalles) Licht wurde. 

Kommentar von Flo834 ,

Aber auch nur, weil der Urknall davon ausgeht, dass es keinen Gott gibt. Wenn es nun einen gibt, warum kann das Licht dann nicht durch einen Knall gekommen sein? Aber ganz offensichtlich willst du überhaupt nicht verstehen, was ich sage.

Kommentar von Abahatchi ,

Aber auch nur, weil der Urknall davon ausgeht, 

Der Urknall gehst schon einmal von gar nichts aus, erst recht nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht, denn damit befassen sich Astrophysiker beruflich nicht. 

Wenn es nun einen gibt, warum kann das Licht dann nicht durch einen Knall gekommen sein? 

Daran sieht man mal wieder, dasz Ihr der Umgangssprache auf dem Leim gegangen seit. Das Wort Urknall ist nämlich keine Kreation von uns Wissenschaftlern. Bei dem sogenannten Urknall hat rein gar nichts geknallt. Ich habe jetzt echt keine Lust, hier mit Dir beim Urschleim an zu fangen. Nur so viel. Urknall im Sinne des Wortes gibt es nicht. Wir können die Raumexpansion messen. Es geht also um die Expansion von Raumzeit. Seit des 1. Seins des Universums war es nach dem astronomischen Prinzip in sich absolut unendlich und jeder Punkt im Raum hätte völlig unbewegt sei können und dennoch hätten sich die Abstände zwischen den Punkten vergröszert. Zu keinem Zeitpunkt des Universums ist das Universum irgendwohin rein explodiert. 

Die Expansion der Raumzeit ist auch jetzt noch im Vollen Gange, während Du hier lieszt. Du bist mitten dabei im "Urknall".

Aber ganz offensichtlichwillst du überhaupt nicht verstehen, was ich sage.

Weil Dir gänzlich die Wissensgrundlagen für das Thema fehlen und es bei Deinen "Vorstellungen" nicht zu verstehen gibt. 

Kommentar von Flo834 ,

Da du meinen Kommentar zum einen nur bestätigst und zum anderen immer mehr in einer Diskussion unzulässige Mittel benutzt (zum Beispiel bringst du mir immer neue Strohmänner) belasse ich es mal dabei.

Kommentar von Abahatchi ,

Na, dann zitiere doch bitte ganz exakt die "Strohmänner" die ich hier angeblich gebracht habe. Da bin ich aber mal gespannt. 

Es liegt wohl kaum an mir, wenn Du das Wort Urknall wörtlich verstehst. 

Kommentar von 3125b ,

Und dann war da eine große Explosion ... oh man. 

Zugegeben, eine Singularität ist ein schwieriges Konstrukt für den Menschen zu begreifen, aber das bedeutet nicht, dass man sich mit der Theorie nicht auseinandersetzen muss, bevor man sie kritisiert. 

Antwort
von Omnivore08, 302

Evolution ist kein Glaube, sondern FAKT! Evolution kann durch mehrfache Untersuchungen und Laborversuchen mit Bakterien ständig verifiziert werden.

Dass Evolution existiert ist keine Glaubensfrage. Wer das leugnet, verkennt die Wissenschaft. In der Wissenschaft müssen Fakten verifizierbar bzw. falsifizierbar sein. Damit sie verifierbar einzustufen sind, muss es in "wiederholbaren" Versuchen immer wieder aufs neue empirisch nachgewiesen werden. Und das ist defenitiv der Fall!

Wer Evolution als "blanke Theorie" abstempelt, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist und die Sonne um die Erde dreht.

Evolution ist FAKT!

Kommentar von nachdenklich30 ,

Fakt ist, dass die Evolutionhstheorie eine Theorie ist.

Richtig ist, dass dies keine Glaubensfrage ist. Richtig ist, dass viel für die Evolutionstheorie spricht. Nur kann man "empirisch" nichts beweisen. Denn es gilt immer nur bis zum Beweis des Gegenteils.

Übrigens: Es spricht sehr viel dafür, dass die Erde keine Scheibe ist... :-)

Kommentar von Omnivore08 ,

Du hast den Begriff der Wissenschaft anscheiend noch nicht ganz verstanden! Es ist solange "richtig" (WEIL es empirisch verifiziert wurde) BIS jemand kommt und die THESE mit Fakten falsifizieren kann.

Dass du hier auf einer Tastatur schreiben kannst ist auch keine "Theorie", sondern ein Produkt aus jahrelanger Forschung anhand von FAKTEN (wie die Evolution!!)

Kommentar von nachdenklich30 ,

Siehst Du: Ich habe gar keine Tastatur, sondern diktiere direkt in meinen Computer.

Und Du sitzt jetzt auf Deiner schönen Theorie vom Tippen, und hast immer noch nicht begriffen, dass man in der Naturwissenschaft nichts beweisen kann.

Ich gebe zu: Diese Erkenntnis ist schwer.

Zum einen, weil einem in der Presse und von schlechten Lehrern immer wieder vermittelt wird, "die Wissenschaft habe etwas bewiesen". Es stimmt nicht, und es wird nicht wahrer dadurch, dass es immer wieder behauptet wird.

Zum anderen, weil man es auch gerne so hätte: Den archimedischen Punkt, von dem aus man die ganze Welt aushebeln kann. Aber diesen Punkt gibt es nicht.

Wenn Du was beweisen willst, musst Du in die Mathematik gehen. Da gibt man sich bestimmte Voraussetzungen und Rechenregeln vor, und dort kann man beweisen, dass im Rahmnen dieser Voraussetzungen und dieser Regeln etwas stimmt oder nicht, oder dass man es nicht entscheiden kann.

Das ist dann (für die Mathematik) bewiesen. Aber es hat nichts mit der Realität zu tun.
Der Mathematiker ändert die Voraussetzungen oder die Rechenregeln oder beides, und dann beweist oder widerlegt er es neu und bildet Klassen von vergleichbaren Voraussetzungen und Rechenregeln.

Das Schöne ist: Man kann völlig irreal rechnen - und es gibt Anwendungsfälle in der Praxis, in denen das gut funktioniert.

Die Wirklichkeit ist viel komplexer. In bestimmten Grenzen kann man volkstümlich (und auch juristisch) sagen: Das ist "mit hinreichender Wahrscheinlichkeit bewiesen". Aber zugleich wird damit eben auch gesagt: 100 Prozent gibt es nicht, sondern immer nur etwas drunter. Und damit bleibt die Theorie eine Theorie... Egal, wie knapp der Abstand zur 100 ist. Für die Praxis reicht das in der Regel. Für einen "Beweis" ist es zu wenig.

Kommentar von Abahatchi ,

Und damit bleibt die Theorie eine Theorie... 

Du hast wohl nicht in Betracht gezogen, dasz eine Theorie keine These mehr ist. 

Es ist doch erfreulich, dasz eine Theorie eine Theorie bleibt und nicht einfach wieder eine These werden kann. Es bedarf nämlich erheblichen Aufwand, bis aus einer These eine Theorie wird. 

Aber vermutlich wolltest Du wohl eher den Stand einer Theorie abwerten, weil Du eben Theorie mit These gleich setzt. 

Kommentar von Mark1616 ,

Eine wissenschaftliche Theorie ist etwas komplett anderes als die Alltagstheorie. Das du dieses semantische Argument bringst zeigt schon einmal wie wenig Ahnung du in diesem Bereich hast.

Darf ich dich darauf hinweisen, dass die Gravitation auch nur eine Theorie ist und du nun davonschweben darfst? Deine Computer basieren ebenso auf einer Theorie, trotzdem funktionieren sie gut genug das wir uns hier und jetzt unterhalten können.

Kommentar von Omnivore08 ,

Deine Computer basieren ebenso auf einer Theorie, trotzdem funktionieren sie gut genug das wir uns hier und jetzt unterhalten können.

In der Wissenschaft spricht man von Thesen, nicht von Theorien. Thesen sind ja verifizierbar durch die Praxis :)

Kommentar von Mark1616 ,

Thesen sind allenfalls die Vorstufen einer Theorie, aber keinesfalls gleichwertig zu einer Theorie. Eine These ist eine Behauptung die noch nicht bewiesen wurde. Das Gegenteil ist bei einer THeorie der Fall. Theorien sind durch Vorhersagen und Beobachtungen bereits bestätigt worden.

Kommentar von Omnivore08 ,

Wenn du das in der Art meinst "die Theorie besagt, dass man 128 Tasten auf ein Controller benär wandeln kann, damit der rechner das intern versteht" und man das praktisch baut, dann JA :-) Da geb ich dir recht

Kommentar von Abahatchi ,

Wer Evolution als "blanke Theorie" abstempelt, der glaubt auch,

Was denn nur? Wenn jemand eine Theorie als "blanke Theorie" abstempelt, dann ist es doch gut. Schlimm wäre es, wenn er eine Theorie als "blanke These" abstempeln würde. 

Theorie ungleich These!

Kommentar von MoBruinne ,

Evolution ist kein Glaube, sondern FAKT! Evolution kann durch mehrfache Untersuchungen und Laborversuchen mit Bakterien ständig verifiziert werden.

Was genau wird da verifiziert? Schreib doch mal ein bisschen was dazu... Bakterien haben schnelle Generationenfolgen - aber am Ende sind es immer noch Bakterien oder?

Wer verifiziert die Entstehung der ersten lebenden Zelle? Wer hat eine Zelle gesehen, die nicht aus einer anderen Zelle entstanden ist? Wer kann den Übergang vom Wasser an Land nachbauen? und und und...

Bitte mach dich schlau, was "Faktum" heißt. Evolution ist eine Theorie, für die es viele Belege gibt. Aber sie ist kein Fakt. Wird es auch nie sein, weil niemand sie nachbauen kann.

Damit sie verifierbar einzustufen sind, muss es in "wiederholbaren" Versuchen immer wieder aufs neue empirisch nachgewiesen werden. Und das ist defenitiv der Fall!

Echt jetzt??? Welcher Wissenschaftler hat schon Jahrmilliarden zur Verfügung???

Wie gesagt: Schreib mal ein bisschen was dazu, wie genau mit Bakterien im Labor die Evolution nachgewiesen wird... interessiert mich brennend :-)

Kommentar von Abahatchi ,

Wer verifiziert die Entstehung der ersten lebenden Zelle?

Geht es bei Evolution um die Änderlichkeit der Arten oder um die Entstehung von Leben. 

Dein gesamter Kommentar ist leider völlig am Thema vorbei. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von MoBruinne ,

Ja, auf diesen Einwand hab ich gewartet... Natürlich beschäftigt sich Evolutionstheorie sich mit der Entwicklung des Lebens - nicht mit dessen Entstehung. Aber das ist schon wirklich sehr bequem, oder? Die Frage, wo die erste Zelle denn nun herkommt, gehört nicht zur Biologie - nicht zur Physik -  nicht zur Chemie... jeder klammert sie aus. Warum nur?? *lach*


Außerdem geht es hauptsächlich um die Behauptung, Evolution wäre mit Bakterien im Labor bereits mehrfach und sicher wiederholbar nachweisbar. Ich warte da auf wissenschaftliche Verlinkungen...

Kommentar von Abahatchi ,

Natürlich beschäftigt sich Evolutionstheorie sich mit der Entwicklung des Lebens - nicht mit dessen Entstehung. Aber das ist schon wirklich sehr bequem, oder? 

Nun, Ornithologen beschäftigen sich mit Vögeln und womit beschäftigen sich Astronomen? Nun, die Evolutionstheorie befaszt sich nun einmal mit Evolution und nicht mit der Entstehung von Leben. Wenn schon dieser Umstand für Dich so UNBEGREIFBAR ist, dann gehe ich richtig in der Annahme, dasz Du auch vieles andere in Zukunft nicht begreifen wirst?

PS bequem, das ist nur mein Fernsehsessel.

Kommentar von MoBruinne ,

dann gehe ich richtig in der Annahme, dasz Du auch vieles andere in Zukunft nicht begreifen wirst?

Sagen wir mal so: blinde Wissenschaftsgläubigkeit begreife ich wohl auch in Zukunft nicht. Da hast du wohl recht :-)

Kommentar von Abahatchi ,

blinde Wissenschaftsgläubigkeit begreife ich wohl auch in Zukunft nicht.

eben, darum wird ja gerade bei jeder neuen Entdeckung und Erfahrung bezüglich Evolution, auch die betreffende Theorie ergänzt.

Meines Wissens nach wurden hingegen seit Jahrtausenden beim Schöpfungsmärchen der Bibel rein gar keine neuen Erkenntnis berücksichtigt. 

Ich gebe Dir unbestritten recht, Wissenschaftsgläubigkeit ist unerwünscht. Darum überlassen Naturwissenschaftler das nur glauben Menschen wie Dir.

Kommentar von Omnivore08 ,

MoBruinne, du solltest mal einen Kurs von Biotechnologen besuchen. Ich war da mal bei einem Interessanten Vortrag. Solltest du dir auch mal antun!

Antwort
von Philipp59, 192

Hallo richsyn1994,

ich glaube an einen Schöpfer. Dennoch glaube ich auch an Evolution, die sich innerhalb bestimmter Artgrenzen abspielt (Microevolution). Ich lehne jedoch die Vorstellung einer umfassenden Evolution des Lebens ab, nach der sich alles Leben aus einer einzigen Urzelle (oder evtl. auch aus mehreren) entwickelt haben soll.

Meine Überzeugung an einen Schöpfer beruht jedoch nicht allein aus den Lücken und Erklärungsnöten der Evolutionslehre (nach dem Motto: was ich nicht erklären kann, muss eben Gott gewesen sein). Vielmehr sehe ich in Dingen der Natur überwältigende Hinweise für Planung und Intelligenz. Der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace, sagte einmal, obwohl er die Evolutionstheorie vertrat, folgendes: "„Wer mit offenen Augen und einem wachen Sinn durch die Welt geht, erkennt in den kleinsten Zellen, im Blut, überall auf der Erde und im ganzen Sternensystem . . . intelligente und bewusste Lenkung; kurz: Da ist Geist.“

Die Natur ist aus meiner Sicht voll von Beweisen für die Existenz eines Schöpfers. Beeindruckend fand ich das, was ich einmal über den Monarchfalter gelesen habe. Dieser Schmetterling hat nur ein Gehirn von der Größe einer Kugelschreiberspitze und dennoch ist der dazu in der Lage, von Kanada aus eine 3000 Kilometer lange Strecke zu fliegen und dabei ein ganz bestimmtes Waldstück in Mexiko anzusteuern. Um das zu bewerkstelligen, orientiert er sich u.a. an der Sonne. Da die Sonne jedoch ihren Stand immer wieder ändert, ist sein Gehirn dazu in der Lage, dies immer wieder auszugleichen. Ist das nicht eine Meisterleistung an Konstruktion?

Ein anderes Beispiel ist die Speicherfähigkeit der DNA. Wir sind schon manchmal beeindruckt, wieviel Daten auf eine einzige CD passen, z.B. ein ganzes Lexikon. Gott hingegen hat ein Speichermedium erdacht, das eine derart große Informationsdichte enthält, dass die Datenmenge eines Gramms DNA der einer Billion(!) CDs entspricht. So könnte ein Teelöffel getrockneter DNA die 350-fache Menge an Bauplänen der gesamten heutigen Menschheit beinhalten. Das lässt jeden Computerexperten vor Neid erblassen.

Es gibt einen eigenen Wissenschaftszweig, die sogenannte Biomimetik. Diese beschäftigt sich mit den Formen und Strukturen verschiedener Lebewesen und versucht diese zu imitieren und für industrielle Produkte verwertbar zu machen. Da gibt es z. B. Drohnen, die ihre Konstruktion der Seemöwe verdankt. Die Seemöwe wurde so erschaffen, dass sie aufgrund ihrer besonderen Flügelkonstruktion in der Lage ist, akrobatische Flugmanöver zu vollbringen. Diese besonderen Konstruktionsmerkmale der Möwen wurden auf die Drohnen übertragen, so dass diese in der Lage sind, schnelle Gleit- und Sturzflüge auszuführen.

Ein anderes Beispiel sind die Möwenbeine. Möwen können sehr lange auf dem Eis stehen, ohne dass ihre Füße frieren oder sie dadurch Körperwärme verliert. Das ist nur deshalb möglich, weil das Möwenbein faszinierend konstruiert ist. Es funktioniert nach dem Prinzip eines Gegenstromwärmetauschers. Durch diesen Wärmetauscher wird das Blut, das von den kalten Füßen in den Körper zurückkehrt, erwärmt. Ein Ingenieur beschrieb diese Prinzip als "eine der effektivsten Methoden zur Wärmerückgewinnung.Es gibt zahlreiche weitere Beispiele genialer Konstruktionen aus der Natur, die Wissenschaftler und Ingenieure nachzuahmen versuchen. Forscher bezeichnen sie als "biologische Patente".

Welche Schlussfolgerungen kann man aus diesen Beispielen ziehen? Immer mehr Wissenschaftler sind der Meinung, dass Design einen Designer und wohldurchdachte Konstruktionen einen Konstrukteur benötigen. Wenn es hochgebildeten Forschern nicht einmal gelingt, das "Original" auch nur nachzuahmen, wie viel intelligenter muss dann derjenige sein, der diese Originale erdacht und erfunden hat?

Unsere Welt ist voll von solchen Beispielen, die eines immer zeigen: hier ist Intelligenz auf höchster Ebene mit im Spiel. Viele wissenschaftlich orientierte Menschen tun sich dennoch schwer damit, darin irgendeine Art von Beweis für die Existenz Gottes zu sehen. Sie argumentieren, dass kein wissenschaftlicher Beweis vorgebracht werden könne. Es stimmt, exakt wissenschaftlich beweisen lässt sich die Existenz eines Schöpfers sicher nicht. Dennoch gibt es Beweise, die Anhaltspunkte liefern.

Dazu ein Beispiel: Wie ist es denn damit, wenn Archäologen Artefakte einer längst ausgestorbenen Kultur entdecken? Sehen sie nicht in einfachen Steinwerkzeugen oder Tongefäßen einen Beweis, dass in dem Ausgrabungsgebiet Menschen gelebt haben, auch wenn sie dort kein einziges menschliches Skelett gefunden haben? Allein die Ausgrabungsgegenstände werden als ausreichender Beweis dafür gewertet, dass dort einmal Menschen gelebt haben. Würde man die gleiche Logik auch auf Gott anwenden, dann müsste man zugeben, dass auch für seine Existenz "Beweise" in diesem Sinne vorliegen.

Die Frage ist immer, wie jemand, das, was er in der Natur sieht und beobachtet, bewertet. An einen Schöpfer zu glauben ist, wie bereits gesagt, keine Sache exakter wissenschaftlicher Beweise. Würde man die Frage der Entstehung des Lebens in all seiner Vielfalt mit einem Kriminalfall vergleichen, bei dem  sog. "Indizienbeweise" vorliegen, dann müsste man das Geschehen anhand dieser Indizienbeweise rekonstruieren. Wie jedoch ein Kriminalist Indizienbeweise bewertet und versteht, hängt teilweise von seiner eigenen Sichtweise ab. Wenn sich, um bei dem Beispiel zu bleiben, die Indizienbeweise immer mehr in eine bestimmte Richtung verdichten würden, wäre es sicher klug, wenn der Kriminalist nicht an seiner "Lieblingsversion" festhielte, auch wenn diese nicht eindeutig widerlegt werden könnte. Aus meiner Sicht verdichten sich auch die "Beweise" für eine Schöpfung, je mehr man sich mit dem Aufbau und den Feinstrukturen des Lebens beschäftigt. Das sehen auch viele Wissenschaftler so, die teilweise erst durch ihre Forschertätigkeit zu der Überzeugung gelangt sind, dass es einen intelligenten Designer geben muss.

LG Philipp

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Warum denkst du, eine Grenze zwischen Mikro- und Makroevolution ziehen zu können? Das ist so, als würde man sagen, dass es möglich sei, auf die andere Straßenseite zu gehen, aber nicht bis zum Bahnhof fünf Straßen weiter. Wie soll denn eine Neuenstehung von Arten aus Sicht der Evolutionsbiologie funktionieren, wenn nicht durch Anhäufungen kleinerer evolutiver Veränderungen? Ganz abgesehen davon, dass es klare Belege für eine Entwicklung über Artgrenzen hinweg gibt. 

Hast du schon mal von Arthybriden gehört? Zebras (Equus zebra bzw. Equus grevyi), Pferde (Equus ferus) und Esel (Equus asinus) stammen aus nah verwandten, und trotzdem unterschiedlichen Arten, können aber untereinander Nachkommen zeugen, die selber meist unfruchtbar sind und die dann Namen wie Muli, Zesel oder Zorse tragen. Bei der Gattung Panthera (Großkatzen) kommt sowas auch vor, da kommen unter anderem Kreuzungen zwischen Tigern und Löwen vor. Auch viele Pflanzen werden über Art- und seltener Gattungsgrenzen hinweg gekreuzt. Wie sollen solche Kreuzungen möglich sein, wenn nicht, weil die Trennung der betreffenden Arten nicht vollständig abgeschlossen ist? 

Oder von Ringspezies? Das sind Populationen derselben Art, die in einem kreisförmigen Verbreitungsgebiet leben. Benachbarte Populationen können sich untereinander paaren, mit Ausnahme der beiden Populationen, die dort leben, wo der Ring sich schließt. Die haben sich genetisch zu weit voneinander entfernt. Das gibt's zum Beispiel beim Grünlaubsänger (Phylloscopus trochiloides), einem Singvogel. Was soll das sein, wenn nicht eine Art, die gerade dabei ist, sich in zwei Arten aufzuspalten?

Ja, man findet in der Natur wirklich sehr viele komplexe und faszinierende Mechanismen. Diese können allerdings sowohl durch eine Entwicklung als auch durch einen Schöpfer entstanden sein. Die Dinge, die uns so sicher machen, dass es Entwicklung war, sind eben nicht die Glanzleistungen, sondern die Tiefpunkte der Natur.

Schon Darwin hat die Orchideen in seine Argumentation miteinbezogen. Viele Orchideen haben komplizierte Mechanismen an ihren Blüten, um die Befruchtung durch Insekten zu gewährleisten, ohne sie mit Nektar versorgen zu müssen. Der Punkt ist aber, dass der gesamte Mechanismus aus den gleichen Teilen besteht wie jede andere Blüte auch, nur sind sie bei den Orchideen seltsam verformt und verschoben. Hätte ein Designer nicht einfach eine neue Blüte entworfen, anstatt alte Teile zu verwenden in einem Kontext, in dem sie eigentlich keinen Sinn ergeben? Noch ein Beispiel: Der Panda hat sechs Finger, von denen fünf in den Laufapparat integriert sind und der sechste als Daumen fungiert. Der Daumen besteht aber nicht aus Fingerknochen, sondern aus Knochen des Handgelenkes. Hätte ein Designer ihm nicht einfach einen echten Finger verpasst?

Du hast auch die DNA erwähnt. Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass die DNA den CDs nur deshalb überlegen ist, weil sie Informationen durch einzelne Atome bzw. Moleküle codiert? Unsere Speichergeräte sind einfach nur plump dagegen. Könnten wir auch einzelne Atome herumschieben, könnten wir in der Größe der DNA schreiben. Übrigens: Wusstest du, dass nur wenige Prozent der DNA tatsächlich Information enthalten? Zwar erfüllen auch zahlreiche nicht-codierende DNA-Teile eine Funktion, aber ein nicht unerheblicher Teil der DNA ist einfach unnütz. Nach der ET sind diese Gene vorhanden, weil sie dazu fähig waren, sich zu reproduzieren, auch wenn sie sich auf den Organismus nicht auswirken. Aber nach überragendem Design sieht das nicht aus.

Wenn die Menschen eine isolierte Art darstellen, warum bilden sie als Embryos dann Kiemen, Schwänze und Ganzkörperbehaarung aus und später wieder zurück? Warum haben Schlangen noch Beinknochen in ihrem Körper? Warum haben Wale Lungen und sind warmblütig, obwohl sie doch im Wasser leben wie Fische? Warum können Vögel Dentin bilden, aber keinen Schmelz und infolgedessen überhaupt keine Zähne? Warum haben Mitochondrien doppelte Membranen und eigene Erbinformation und Ribosomen, obwohl sie Bestandteil unserer Zellen sind? Sind das alles Relikte einer Entwicklung oder schlechtes Design?

Tatsächlich sind recht viele Wissenschaftler in irgendeiner Form gläubig, aber nur sehr wenige (2-3%) streiten die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie ab. Evolution bedeutet ja nicht, dass es keinen Gott geben kann. Aber Evolution kann man nun mal nicht ernsthaft abstreiten, während Gott eine reine Glaubenssache ist. Noch was: Wenn du Design in der Natur nachweisen könntest, woher wüsstest du dann, wer dafür verantwortlich wäre? Das könnte irgendein Gott gewesen sein oder auch mehrere oder auch außerirdische Manipulatoren etc. Selbst eine vollständige Widerlegung der ET wäre kein Beweis für einen Gott. Also bitte: Bewahre dir meinetwegen deinen Glauben an Dinge, über die man nichts wissen kann, aber dehne das nicht auf Dinge aus, über die wir sehr gut Bescheid wissen.

Kommentar von Philipp59 ,

Warum denkst du, eine Grenze zwischen Mikro- und Makroevolution ziehen zu können?

Das hängt natürlich damit zusammen, wie "Arten" definiert werden. In der Geschichte der Biologie sind eine ganze Reihe von Artbegriffen diskutiert worden. Auch wenn aus heutiger Sicht der "biologische Artbegriff" (Biospezies) gebräuchlich geworden ist, unterscheidet sich dieser von dem, was gem. der Bibel unter "Art" zu verstehen ist.

Da die Bibel kein Lehrbuch der Biologie ist, findet sich darin auch keine genaue Abgrenzung des Artbegriffes. Wenn also dort von "geschaffenen Arten" die Rede ist, so ist dieser Begriff weiter gefasst als der einer "Biospezies". Man könnte hier von "Grundtypen" sprechen, wobei darunter alle Arten zu verstehen sind, die miteinander Nachkommen erzeugen können.

Wendet man den enger gefassten Begriff der Biospezies an, dann ist es in der Tat nachweislich zur Bildung neuer "Arten" gekommen. Wird anderseits der weiter gefasste Begriff der Arten, wie die Bibel ihn meint, verwendet, dann gibt es tatsächlich eine Artgrenze.

Um also neue "Grundtypen" hervorzubringen, wäre es erforderlich, dass völlig neue Organsysteme entstünden. Dabei ginge es also um weit mehr als lediglich um die Veränderung von bereits Vorhandenem (Mikroevolution). Das wäre nämlich echte "Makroevolution", die jedoch niemals beobachtet worden oder irgendwie nachweisbar ist.

Mit anderen Worten: Variationen innerhalb der Grundtypen, das ist die Evolution, die nachgewiesen und belegt werden kann. Die Ausbildung neuer Grundtypen und damit echte Höherentwicklung bleibt hingegen spekulativ. Die "Anhäufung kleinerer evolutiver Veränderungen" führen also nicht zwangsläufig zu einer Höherentwicklung. Diese spielen sich, wie gesagt, immer nur innerhalb der erwähnten "Grundtypen" ab.

Es ist so ähnlich wie in der Musik. Ein Komponist erdenkt sich ein Musikstück. Dieses verfolgt ein gewisses "Thema". Nun kann der Komponist oder jemand anders Veränderungen an diesem Musikstück vornehmen; man spricht hier von "Variationen" des Themas. Trotz dieser Variationen bleibt es immer noch dasselbe Musikstück, also die ursprüngliche Komposition. Variationen des Themas führen jedoch niemals zur Entstehung einer völlig neuen Komposition. Übertragen auf die Biologie entsprechen die Variationen des Musikstückes also den Veränderungen innerhalb des Grundtyps. Um einen neuen Grundtypen entstehen zu lassen, wäre eine neue "Komposition" erforderlich. Das hingegen ist nur möglich, wenn es einen "Komponisten" gibt, also jemanden, der sowohl über das nötige Talent und auch ausreichende Fachkenntnis verfügt.

Wusstest du, dass nur wenige Prozent der DNA tatsächlich Information enthalten? Zwar erfüllen auch zahlreiche nicht-codierende DNA-Teile eine Funktion, aber ein nicht unerheblicher Teil der DNA ist einfach unnütz.

Diese Behauptung ist mir gut bekannt. Doch sollte man hier nicht allzu vorschnell urteilen. So hießt es in einem Artikel der Zeitschrift "Erwachet" darüber: "Abschnitte, die früher als „Schrott“ galten, betrachten immer mehr Biologen heute als „eine Schatztruhe im Genom“, so Makalowski.

Professor Mattick bewertet die Theorie von der „Schrott“-DNA als einen „der klassischen Fälle . . ., in denen die objektive Analyse an orthodoxen Wahrheiten scheiterte“. Sein Fazit: „Die Zusammenhänge wurden einfach nicht in ihrer vollen Tragweite erkannt . . . Dies dürfte wohl eine der größten Fehlentwicklungen in der Geschichte der Molekularbiologie gewesen sein.“ Fest steht: Die Beweise sollten bestimmen, was als wissenschaftlich wahr gilt, und nicht eine Volksabstimmung. Was haben denn aktuelle Forschungen über die Rolle der „Schrott“-DNA ans Licht gebracht?

In einer Autofabrik gibt es Maschinen, die einzelne Bauteile herstellen. Diese Einzelteile könnte man mit den Proteinen in einer Zelle vergleichen. Die Fabrik benötigt nicht nur Geräte und Systeme, die diese Teile Schritt für Schritt zusammensetzen, sondern auch andere, die die Vorgänge am Montageband regeln oder kontrollieren. Ähnliches passiert im Inneren der Zelle. Hier, so weiß man mittlerweile, kommt die „Schrott“-DNA ins Spiel. Sie enthält zum großen Teil Anweisungen zur Herstellung einer Klasse komplexer Moleküle, die als regulatorische RNA bezeichnet werden. Diese Ribonukleinsäuren sind der Schlüssel dazu, dass sich Zellen richtig entwickeln, reifen und funktionieren. „Allein die Existenz dieser exotischen Regulatoren verrät, wie unglaublich naiv unsere Vorstellung von den elementarsten Dingen ist“, zitiert die Zeitschrift Nature den Biomathematiker Joshua Plotkin" ("Erwachet", November 2011, Seite 6).

Vieles in der Genetik ist noch unerforscht und mit zunehmendem Wissen mögen weitere erstaunliche Tatsachen ans Tageslicht gelangen.

LG Philipp

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Da die Bibel kein Lehrbuch der Biologie ist,

solltest du auch nicht versuchen, auf ihrer Grundlage über biologische Themen zu diskutieren.

Zur deiner Grundtypenlehre: Wo willst du denn festlegen, wo der eine Grundtyp aufhört und der andere anfängt? Wie erklärst du dir die abgestuften Ähnlichkeiten in Embryonalentwicklung, Erbgut und äußeren Merkmalen, durch die sich alle Gruppen von Lebewesen in einen gemeinsamen Stammbaum einordnen lassen? Sind Stachelschweine, Biber und Mäuse getrennte Grundtypen oder gehören sie zum selben Grundtyp, den Nagetieren? Sind Nagetiere, Hasenartige und Primaten dann getrennte Grundtypen oder gehören sie zum selben Grundtyp, den Säugetieren? Das kann man immer weiter nach hinten verschieben, bis man zugeben muss, dass alle Lebewesen eigentlich zu einem gemeinsamen Grundtyp gehören. Und nicht mal dabei hört es auf; sind Lebewesen wirklich ein eigener Grundtyp, wenn sie aus den gleichen Atomen aufgebaut sind wie jede anorganische Substanz im Universum?

Und was ist mit fossilen und rezenten Brückentieren? Gehören Urvögel zum Grundtyp der Vögel oder zum Grundtyp der Reptilien?

In welcher Zeit sollen diese Variationen innerhalb eines Grundtyps entstanden sein? Ist die Erde nur 6000 Jahre alt, dann muss in dieser Zeit eine starke Entwicklung stattgefunden haben. Warum kann dann aber nicht eine viel größere Entwicklung im Zeitraum von Millionen und sogar Milliarden Jahren stattfinden?

Kreationisten legen die Makroevolution stets so fest, dass sie sich über einen Bereich erstreckt, der von Menschen nicht beobachtet werden kann. Wie soll die sogenannte Makroevolution dann bitte überhaupt jemals beobachtet werden?

Und um "Höherentwicklung" geht es bei der Evolution gar nicht. Auch dein Vergleich mit einem Musikstück hinkt. Eine Veränderung des Themas ergibt eine Variation, diese Variation könnte man allerdings erneut abändern, und die neu entstandene Variation ebenfalls. Irgendwann hätte man dann ein Musikstück, das sich vollständig von dem ursprünglichen Stück unterscheidet, sodass man keinen Zusammenhang zwischen ihm und dem ursprünglichen Stück erkennen könnte. Ich wage sogar zu behaupten, dass man für die Variation eines Stück keine Fachkenntnisse braucht. Wenn ich, der keine Ahnung von Musik hat, einfach aufs Geratewohl in einem Lied ein paar Töne verschiebe oder weglasse oder neue einfüge und mir dann die geänderte Version vorspielen lasse, kann ich darüber urteilen, ob die Veränderung zum schlechten oder zum guten war. Schlechte Änderungen könnte ich rückgängig machen und gute beibehalten. Ich behaupte nicht, dass ich auf diese Weise ein Meisterwerk der Klassik verbessern könnte, aber aus einer einfachen Melodie könnte ich mit genügend Zeit eine andere, ebenso gute, oder bessere Melodie machen.

Was die DNA angeht: Lies doch noch mal, was ich geschrieben habe:

Wusstest du, dass nur wenige Prozent der DNA tatsächlich Information enthalten? Zwar erfüllen auch zahlreiche nicht-codierende DNA-Teile eine Funktion, aber ein nicht unerheblicher Teil der DNA ist einfach unnütz.

Ich habe nicht geschrieben, dass sämtliche nicht-codierende DNA unnütz ist. Selbstverständlich ist ein großer Teil davon verantwortlich für Genregulation und ein weiterer Teil dient als Puffer (Telomere). Aber trotzdem gibt es für den Organismus unnütze Teile. Oder welchen Sinn hat endogenes Virenerbgut und andere Retroelemente oder Inteine? Es gibt auch viele bewegliche DNA-Sequenzen, die mutagen wirken, da sie Gensequenzen unterbrechen oder verschieben. Diese Gene können als Beschleunigung für die Evolution funktionieren, wenn eine solche aber vom Schöpfer gar nicht vorgesehen ist, handelt es sich dabei doch wohl auch um unnützes Material, da sie sehr oft verantwortlich für Krankheiten sind.

Was in der Zeitschrift der Wachtturm-Gesellschaft praktiziert wird, nennt man übrigens "Quote Mining". Dabei reißt man Zitate aus ihrem Kontext, um sie zu benutzen, die eigene These zu stützen. Das geht auch in die andere Richtung, etwa so:

"Es gibt keinen Gott!" (Psalm 14, 1)

Das hat genauso wenig Aussagekraft wie die Zitate seriöser Genetiker und Biologen in einem Pamphlet gegen die Wissenschaft.

Auch fällt mir auf, dass du die Beantwortung der Kernfrage meines Kommentars umgangen hast. Darum nochmal: Sind die Blüten von Orchideen und die anderen aufgezählten Beispiele Zeichen einer Entwicklung oder eines schlechten Designers?

Kommentar von Philipp59 ,

Zur deiner Grundtypenlehre: Wo willst du denn festlegen, wo der eine Grundtyp aufhört und der andere anfängt? ...Das kann man immer weiter nach hinten verschieben, bis man zugeben muss, dass alle Lebewesen eigentlich zu einem gemeinsamen Grundtyp gehören.

Wenn sich die Grundtypen auch nicht so scharf abgrenzen lassen, wie das bei einer Biospezies der Fall ist, heißt das nicht, dass sich das Ganze wie ein Kaugummi in alle Richtungen ziehen lässt. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass unter den Grundtypen alle Arten zu verstehen sind, die miteinander Nachkommen erzeugen können. Und das trifft ja bekanntermaßen nicht auf sämtliche Arten zu. Es gibt also sehr wohl genetisch festgelegte Grenzen, die einen Grundtypen ausmachen.

In welcher Zeit sollen diese Variationen innerhalb eines Grundtyps entstanden sein? Ist die Erde nur 6000 Jahre alt, dann muss in dieser Zeit eine starke Entwicklung stattgefunden haben.

Ich behaupte nicht, die Erde sei nur 6000 Jahre alt. Das würde wissenschaftlichen Erkenntnissen eindeutig widersprechen. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass sich die Variationen innerhalb eines Grundtyps nicht in Jahrmillionen, sondern eher in tausenden von Jahren vollziehen. Die sehr langen Zeiträume, in denen sich die Lebewesen entwickelt haben sollen, sind erdacht und nicht bewiesen.

Wenn man von einer Entwicklung der Arten überzeugt ist, dann sind natürlich sehr lange Zeiträume erforderlich. Wenn diese jedoch nicht stattgefunden hat, dann können sich die angesprochenen Variationen durchaus in weitaus kürzeren Zeiträumen vollzogen haben.

Kreationisten legen die Makroevolution stets so fest, dass sie sich über einen Bereich erstreckt, der von Menschen nicht beobachtet werden kann. Wie soll die sogenannte Makroevolution dann bitte überhaupt jemals beobachtet werden?

Auch wenn ich von einem Schöpfer überzeugt bin, zähle ich mich nicht zur Bewegung der Kreationisten (die ja von einem wörtlichen Verständnis des Genesis-Berichtes ausgehen).

Wenn Makroevolution niemals stattgefunden hat, dann kann sie auch nicht beobachtet werden. Du wirst das für eine kühne Behauptung halten, doch gibt es, wie ich in meinem letzten Kommentar bereits dargestellt habe, zwischen Mikro- und Makroevolution einen grundsätzlichen Unterschied. Dazu schreibt Reinhard Junker in seinem Buch "Leben - woher?": "In dem einen Fall geht es fast immer um einfache Variation von Vorhandenem (=Mikroevolution), im anderen um Entstehung von kompliziertem Neuem (=Makroevolution). Noch so viel Variation von Vorhandenem kann das Entstehen von Neuem nicht begründen" (Seite 57).

Das wirklich Beobachtbare und damit Belegbare ist einzig und allein die "Variation von Vorhandenem" und nicht die "Entstehung von Neuem". Dass  neue Organsysteme, Baupläne und Konstruktionsmerkmale das Ergebnis vieler kleiner Veränderungen sind , ist zwar ein Lehrsatz der Evolutionstheorie und fügt sich in deren Rahmenbau wunderbar ein, ist jedoch eher in den Bereich "Grundannahmen" als in den Bereich "wissenschaftlicher Tatsachen" anzusiedeln.

Ich habe nicht geschrieben, dass sämtliche nicht-codierende DNA unnütz ist...Aber trotzdem gibt es für den Organismus unnütze Teile

Was "nützlich" und was "unnütz" ist, wird vom Menschen definiert. Dass, wie Du schreibst, nicht sämtliche nicht-codierende DNA unnütz ist, ist ja noch gar nicht so lange bekannt. Anfangs hat man vorschnell von "Schrott-DNA" gesprochen, bis man dann zu genaueren Erkenntnissen kam. Oder denke daran, dass man lange Zeit geglaubt hat, der Wurmfortsatz des Blinddarms zähle zu den sog. "rudimentären Organen". Gerade weil man vieles in Bereich der Genetik noch nicht völlig begreift, sollte man sich im Hinblick auf eindeutige Schlussfolgerungen und Behauptung etwas in Zurückhaltung üben.

Was in der Zeitschrift der Wachtturm-Gesellschaft praktiziert wird, nennt man übrigens "Quote Mining". Dabei reißt man Zitate aus ihrem Kontext, um sie zu benutzen, die eigene These zu stützen

Dein Beispiel, was man mit der Aussage aus Psalm 14:1 machen kann, ist eideutig eine Verdrehung einer biblischen Aussage. Das wäre eine Art von Unehrlichkeit, ein Missbrauch einer Einzelaussage. Die Schreiber der Wachtturm-Publikationen fühlen sich jedoch dem Grundsatz der Ehrlichkeit verpflichtet und würden niemals Aussagen anderer so verdrehen oder entstellen, dass sie zu den eigenen Ansichten passen.

Jeder, der Zitate verwendet, muss diese irgendwie  aus dem Zusammenhang herausreißen Es kommt jedoch immer darauf an, ob der ursprüngliche Gedanke des Autors klar wiedergegeben wird oder nicht. Dabei spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob der Autor die gleichen Ziele mit seiner Aussage verknüpft, wie derjenige, der diese zitiert. Entscheidend ist die korrekte Wiedergabe der Kernaussage eines Zitates.

Fortsetzung...

Kommentar von Philipp59 ,

Fortsetzung...

Auch fällt mir auf, dass du die Beantwortung der Kernfrage meines Kommentars umgangen hast. Darum nochmal: Sind die Blüten von Orchideen und die anderen aufgezählten Beispiele Zeichen einer Entwicklung oder eines schlechten Designers?

Warum der "Designer'' die Blüten von Orchideen so und nicht anders erschaffen hat, könnte nur er beantworten. Auch hier verweise ich auf unser begrenztes Wissen.

Wenn der Schöpfer einerseits in der Lage war "komplizierte Mechanismen" an den Blüten zwecks Befruchtung sowie unzählige weitere hochkomplexe Mechanismen in sämtlichen anderen Lebewesen zu erdenken, dann würde er auf der anderen Seite ganz sicher nicht stümperhaft Dinge verwenden, die (aus gegenwärtiger Sicht) "keinen Sinn ergeben". Wissenschaft musste sich schon allzuoft in ihren Aussagen revidieren. Etwas mehr Bescheidenheit und Zurückhaltung wäre also auch in diesem Fall angebracht.

LG Philipp

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Es gibt also sehr wohl genetisch festgelegte Grenzen, die einen Grundtypen ausmachen.

Und welcher Art sollen diese Grenzen sein und wie willst du zeigen, dass sie existieren? Nichts deutet auf die Existenz von Grundtypen hin, das ganze ist nur eine willkürliche Zusatzannahme oder Hilfshypothese zur Vorstellung, dass die Welt von einem Schöpfer gestaltet wurde.

Die sehr langen Zeiträume, in denen sich die Lebewesen entwickelt haben sollen, sind erdacht und nichtbewiesen.

Wie erklärst du dir dann Fossilien in Gestein, dass hunderte Millionen Jahre und älter ist? Wieso zeigen nach dem Alter geordnete Fossilien eine Entwicklung? Warum finden wir nicht Säugetiere, Vögel, Reptilien und Fische im selben Gestein, außer es stammt aus der jüngeren Zeit?

Auch wenn ich von einem Schöpfer überzeugt bin, zähle ich mich nicht zur Bewegung der Kreationisten (die ja von einem wörtlichen Verständnis des Genesis-Berichtes ausgehen).

Ein Kreationist ist jemand, der göttliche Eingriffe für die Entstehung der Welt, wie sie heute ist, verantwortlich macht. Ob man sich dabei Wort für Wort an einen antiken Schöpfungsmythos hält oder nicht, ist dabei unwesentlich.

Wenn Makroevolution niemals stattgefunden hat, dann kann sie auch nicht beobachtet werden. 

Das stimmt, aber der Umkehrschluss trifft eben nicht zu. Nur weil man Makroevolution, wie immer man sie auch definieren mag, nicht beobachtet wird, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.

Das wirklich Beobachtbare und damit Belegbare ist einzig und allein die "Variation von Vorhandenem" und nicht die "Entstehung von Neuem".

Um etwas zu belegen, muss man es nicht beobachten. Auch die Kriminalistik stützt sich nicht ausschließlich auf Augenzeugenberichte, sondern vor allem auf indirekte Belege. Wenn man in einem verwüsteten Haus Blut, Hautschuppen, Haare, Finger- und Schuhabdrücke sowie die Kreditkarte des alkoholisierten Nachbarn findet, ist ein Augenzeugenbericht redundant.

Dass  neue Organsysteme, Baupläne und Konstruktionsmerkmale das Ergebnis vieler kleiner Veränderungen sind ...

Warum sollten sie das nicht sein? Bereits zahlreiche komplexe Organe und Mechanismen konnten in ihrer Entwicklung rekonstruiert werden, darunter das Linsenauge, die Lunge, das Herz. Wir haben keinen Grund, anzunehmen, dass es einen tatsächlichen Unterschied zwischen verändertem Alten und Neuem  gibt, vor allem, da es streng gesehen sogar unsinnig ist, im Bezug auf die Evolution von neuen Organen zu sprechen, da neue Merkmale nur auf der Basis von alten Merkmalen entstehen. Flügel sind auf das Fliegen spezialisierte Beine, Beine sind auf das Laufen spezialisierte Flossen, Flossen sind auf das Schwimmen spezialisierte Körperanhänge aus unspezialisierten Zellen.

Dass, wie Du schreibst, nicht sämtliche nicht-codierende DNA unnütz ist, ist ja noch gar nicht so lange bekannt. Anfangs hat man vorschnell von "Schrott-DNA" gesprochen, bis man dann zu genaueren Erkenntnissen kam.

Die von mir beschriebenen Sequenzen haben aber anscheinend tatsächlich keine Bedeutung für den Organismus. Es gab bereits Experimente, bei denen Mäuseembryos längere Sequenzen von als egoistisch verdächtigter DNA entfernt wurden. Die ausgewachsenen Mäuse unterschieden sich aber nicht von den übrigen Tieren.

Oder denke daran, dass man lange Zeit geglaubt hat, der Wurmfortsatz des Blinddarms zähle zu den sog. "rudimentären Organen".

Der Appendix zählt immer noch ein Rudiment. Ein rudimentäres Organ muss nicht zwangsweise nutzlos sein, um als solches zu gelten, es darf nur seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen. Seinen ursprünglichen Zweck, die Verdauung energiearmer Pflanzenteile zu erleichtern, erfüllt er nicht mehr, deshalb ist der Appendix ein Rudiment, egal welche Bedeutung er für das Lymphsystem hat.

Wissenschaft musste sich schon allzuoft in ihren Aussagen revidieren. Etwas mehr Bescheidenheit und Zurückhaltung wäre also auch in diesem Fall angebracht.

Du schreibst das, als wäre das etwas schlechtes. Dabei ist es doch gerade die Stärke der Wissenschaft, ständig mit neuen Daten abzugleichen und fehlerhafte Annahmen auszusieben. So erreicht man einen stärkeren Erkenntniszuwachs, als wenn man ein Dogma aufstellt und daran trotz aller Widerlegungen verbissen festhält.

Antwort
von SibTiger, 191

Da ich die Evolution für erwiesen halte, würde ich die Frage immer noch so ähnlich beantworten, wie hier vor gut 4 Jahren. 

https://www.gutefrage.net/frage/evolution-ist-eine-luege-und-nur-eine-theorie

Man könnte noch diesen Link beifügen. 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schlange-gegen-giftkroete-blitz-evoluti...

Unter den Tieren sind gerade Schlangen gute Beispiele für sichtbare Evolution; beispielsweise die Beinreste bei Riesenschlangen (Boa und Python) oder auch die schon vorhandene Giftdrüse bei der einheimischen Ringelnatter, die darauf hinweist, dass sich die Natter in vielleicht 100 000 Jahren zu einer Giftschlange entwickeln wird.

Ich habe übrigens kein Problem damit trotzdem an Gott zu glauben, aber dieser Glaube hat sehr viel mit Emotionen zu tun und ich benötige ihn nicht um damit die Entstehungsgeschichte des Universums oder der Erde zu erklären.

Antwort
von Nordseefan, 278

Das eine muss das andere nicht unbedingt ausschließen. Schöpfung und Evolution meine ich. Das Gott jetzt die Welt in 7 Tagen erschaffen hat glaube ich nicht. Aber ich glaube auch nicht, das alles von ganz alleine passiert ist.

Kommentar von richsyn1994 ,

Vielen Dank für deine Antwort!

Kommentar von Abahatchi ,

Das Gott jetzt die Welt in 7 Tagen erschaffen hat glaube ich nicht. 

Nein? Hat er nicht? Wie kommt es zu dieser weittragenden Erkenntnis? 

Kommentar von Nordseefan ,

Mag sein, das andere was anderes glauben. Was heißt mag sein; andere glauben was anderes. Nur sehe halt ich das so.

Hast du schon mal was von Gleichnissen gehört? Ich glaube schon, das was wahres daran ist, aber nicht das mit den 7 Tagen.

Kommentar von Abahatchi ,

Hast du schon mal was von Gleichnissen gehört?

Ja, doch besonders auffällig ist es, dasz umso mehr etwas aus wissenschaftlicher Sicht als Blödsinn bzw. biblischer Blödsinn entlarvt wird, es schnell noch zum Gleichnis erklärt wird. So geht das schon seit über hundert Jahren. Ich weis wovon ich hier schreibe. Vieles was man heute als "Gleichnis" abtut, ist aber nicht als Gleichnis gemeint, sondern als: Genau so ist es und nicht anders gedacht! 

Grusz Abahatchi

Antwort
von Eiszeitw, 416

Evaluation, weil es erwiesen ist und man es Wissenschaftlich belegen kann

Kommentar von richsyn1994 ,

Evolution*? Vielen Dank!

Kommentar von YaminDinx ,

Kannst du mir paar Bananen zusenden?

Kommentar von richsyn1994 ,

Die, Die selektiert wurden für den Massenkonsum oder die Historisch korrekten? ;)

Antwort
von Stefffan7, 334

Ich bin Christ. Generell glaube ich an Evolution, da es inzwischen so viele Forschungen gibt, dass man das ja nahezu nicht leugnen kann. Allerdings wird nie jemand erklären können, was dafür gesorgt hat, dass sich die ersten Bakterien entwickelt haben und woher überhaupt die ganzen Planeten kommen. Klar Urknall aber irgendwas muss den ja ausgelöst haben. Und dieses irgendwas ist für mich Gott, Allah oder wie man ihn auch immer nennen will.

Kommentar von richsyn1994 ,

Eine sehr geistreiche Antwort, danke!

Kommentar von YaminDinx ,

So siehts aus. Wie aus unbelebter Materie Leben entstanden ist, wird niemals geklärt werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass Allah uns erschaffen hat.

Kommentar von Stefffan7 ,

Ich hab tatsächlich schon öfter vom biblischen Evangelium gehört. Warum sollte der Glaube an Jesus was gegen die Evolution sein? Und das alte Testament hat viele Stellen an die man nicht ernsthaft einen Wahrheitsanspruch richten kann (Entstehung der Erde ist eines dieser Teile). Ich glaube was ich für sinnvoll halte und nicht was irgendwer vor knapp 2000 Jahren irgendwo in Hebräisch hingeschrieben hat nachdem es über hunderte Jahre enthält wurde. Der Fisch den der Angler fängt wird auch nach jedem Mal erzählen größer.

Kommentar von Stefffan7 ,

*erzählt natürlich

Kommentar von Ryuuk ,

Ist es nicht etwas billig Gott einfach in alles zu schieben was wir nicht verstehen? Was machst du dann, wenn jemand all diese Dinge herausfindet?

Kommentar von Stefffan7 ,

Dann ist das so und dann wird eine neue unbeantwortbare Frage aufkommen die irgendwann beantwortet wird aber wieder eine neue Frage hervorruft.... Und so geht das immer weiter. Natürlich ist Gott eine billige und leichte Ausrede aber der Mensch braucht manchmal Ausreden weil er sonst zerbricht und zu Grunde geht.

Kommentar von richsyn1994 ,

Die richtige herangehensweise, in meinen Augen, ist die der Wissenschaft: Wir wissen etwas nicht? Dann sorgen wir dafür, dass wir Antworten bekommen. Wird eine bestimmte Theorie oder eine gefestigte "Wahrheit" widerlegt bedanken sich Wissenschaftler bei denen, die diese widerlegt haben und so werden neue Theorien usw erschaffen die immer wieder perfektioniert werden. Als Mensch Gott als Grund zu nehmen, für etwas das man nicht versteht reicht soweit zurück bis die Naturgötter der Aboriginis. Dasselbe Prinzip. In meinen Augen dillusional

Kommentar von Stefffan7 ,

Natürlich müssen wir versuchen so viel zu forschen wie möglich. Aber es wird immer ungeklärte Fragen geben. Da Menschen nun mal mit ungeklärten Fragen nicht umgehen können gibt es Gott. An den zu Glauben hilft und deswegen glaube ich auch daran. Generell darf das natürlich jeder machen wie er will. Ich gehe nun mal so mit ungeklärten Fragen um.

Kommentar von roboboy ,

Da Menschen nun mal mit ungeklärten Fragen nicht umgehen können

Ist mir zu pauschal.... Ich habe nämlich absolut kein Problem mit Unwissen... Ich bin zwar interessiert daran, was vor dem Urknall war, aber ich erkläre es mir nicht mit Gott... Denn Gottesbeweise sind immer Zirkelschlüsse, und damit absolut nicht wissenschaftlich. 

LG

Kommentar von realsausi2 ,

Da Menschen nun mal mit ungeklärten Fragen nicht umgehen können

Eine solche Verallgemeinerung ist absolut unzulässig. Ebenso wie

aber der Mensch braucht manchmal Ausreden weil er sonst zerbricht

Auf mich und viele andere trifft beides nicht zu.

Kommentar von Stefffan7 ,

Du hast kein Problem damit. Das ist echt schön... ich hab ein Problem damit. Woran das liegt weiß ich nicht aber ich brauche diesen Gott sonst bin ich am verzweifeln... alleine wenn ich mal wieder drüber nachdenke was nach dem Tod kommt würde ich ohne einen Gott wohl nie mehr mit nachdenken aufhören.

Kommentar von Stefffan7 ,

Doch ich kann mir raussuchen was ich will. Das ist relativ neu.. So ca. 100 Jahre würde ich sagen und nennt sich Glaubensfreiheit. Ich hab nie behauptet das ich ein Gläubiger Katholik bin. Ich bin zwar katholisch, kann aber mit der Kirche, va mit dem was der Vatikan produziert, null anfangen. Ich interpretiere die Bibel wie ich es für richtig erachte, und nicht wie irgendwer es mir vorgibt. Und wie gesagt in der Bibel stehen Nacherzählungen von Nacherzählungen der Nacherzählungen.

Kommentar von roboboy ,

Ja, dagegen habe ich auch nichts. Wenn du einen Gott brauchst. Ich interpretiere die Bibel für mich jedenfalls ganz simpel: Gott ist gnädig, und sollte es ihn geben, wird er mir meine Hetze hier verzeihen ;). Gibt es ihn nicht, bin ich tot. Fertig.

LG

Kommentar von Stefffan7 ,

Die andere Frage ist: Was hat Homosexualität damit zu tun. Es ist doch egal wer mit wem verkehrt, solange es beide (oder wie viele auch immer beteiligt sind) wollen und niemand anderes dadurch belästigt wird.

Kommentar von richsyn1994 ,

Das mit der Homosexualität lassen wir hier mal raus. Das hat nichts mit meiner Frage zu tun. Ich finde es jedoch ganz einfach nicht an einem Gott zu glauben. Was ist wenn er lügt und dir nicht das erhoffte Paradies bevor steht? Klar ein Gott würde das natürlich nie machen ;). 

Folgendes: Wenn Gott die Regeln des Lebens erschaffen hat, A.K.A. die zehn Gebote, aber auch der Richter ist, der über gut und böse entscheidet. Lässt das nicht viel Spielraum offen für falsche Entscheidungen usw.?

ich kann verstehen, dass Menschen ein komfort darin finden zu glauben, ehrlich. Warum können Menschen es aber nicht abwarten zu wissen was NACH diesem Leben ist, anstatt das beste aus DIESEM Leben zu machen? Ich meine was danach passiert findest du sowieso ERST heraus nachdem dein Leben hier zu ende geht, oder liege ich da falsch?

Kommentar von Stefffan7 ,

Jap so ist es doch schön. Jeder hat sein eigenen Persönlichen Gott oder halt auch nicht.

Kommentar von realsausi2 ,

Allerdings wird nie jemand erklären können, was dafür gesorgt hat, dass sich die ersten Bakterien entwickelt haben

Ich bin nun 52 Jahre alt und sehr zuversichtlich, dass das noch zu meinen Lebzeiten geklärt wird. Es gibt sehr gute Ansätze dazu. Wichtig ist aber zu erkennen, dass die Beanwortung dieser Frage der Abiogenese nichts mit der Evolution zu tun hat. Das sind zwei verschieden Baustellen.

woher überhaupt die ganzen Planeten kommen.

Darüber wissen wir ziemlich gut Bescheid. Schau Dir das mal an:

https://de.wikipedia.org/wiki/Protoplanetare_Scheibe

Klar Urknall aber irgendwas muss den ja ausgelöst haben.

Da ist gar nichts klar. Der Urknall ist ein Modell, das am besten die beobachtbaren Phänomene zu erklären im Stande wäre, aber gerade diese Frage könnte tatsächlich dauerhaft unlösbar bleiben, weil wir nicht hinter einen Ereignishorizont blicken können.

Aber auch hier gilt das Gleiche. Die Beantwortung der Fragen des Urknalls hat keinen Zusammenhang mit der Entstehung von Sonnen, Planeten und ganzen Galaxien. Auch das sind wieder zwei völlig unabhängige Bereiche. Wir wissen ab einem Sekundenbruchteil nach dem Ereignis, dass ein Urknall gewesen sein könnte, schon recht gut, wie es weiter ging.

Bei all dem, weder in der Kosmologie noch in der Biologie, gibt es kein Anzeichen dafür, dass zu einem Verständnis dieser Prozesse ein göttliches Wirken erforderlich wäre.

Was Du tust, ist "Gott" so weit nach hinten zu schieben, dass er in einen Bereich rutscht, den wir nicht ausleuchten können. Früher war dieser Bereich nicht so weit entfernt und man hat Blitz und Donner mit göttlichem Wirken in Verbindung gebracht. Heute wissen wir es besser, so dass diese Dinge dem Wirken eines Gottes entrückt sind.

So wird Gott immer weiter geschoben, je mehr Erkenntnisse wir über die Welt gewinnen. Und nun steckt der da jenseits des Urknalls fest. Sollten wir wider Erwarten die Frage des Urknalls lösen, ohne das ein göttliches Wirken hierzu erforderlich ist, wird er weiter geschoben werden zur nächsten Erkenntnisbarriere, hinter der er sich verkriechen kann.

Sollte etwas so Vages, Beliebiges, Unbestimmtes tatsächlich geeignet sein, sein Leben davon beeinflussen zu lassen?

Du stellst die These auf, der Urknall müsse ja durch irgend etwas, vielleicht eben auch irgendwen veranlasst worden sein. Du verwendest also das kausale Prinzip. Keine Wirkung ohne Ursache. Das ist auch sinnvoll.

Aber dann wirfst Du genau dieses Prinzip über Bord. Denn auf Gott möchtest Du es dann nicht mehr anwenden. Wer hat Gott erschaffen? Na, wie ist es jetzt mit der Forderung nach Kausalität?

Wenn Du sagt, "Gott wurde nicht geschaffen, er war schon immer da", sage ich mit dem gleichen Recht "Der Urknall hat einfach Plopp gemacht und schon gab es ein Universum".

Hier mit zweierlei Maß zu messen ist unredlich.

Kommentar von Abahatchi ,

Ich bin Christ. Generell glaube ich an Evolution,

Was denn nun? Christ oder nicht? Pickt man sich mal wieder nur die Rosinen der eigenen Wunschvorstellungen aus der Bibel. Frei nach dem Motto: paszt etwas nicht in mein Weltbild, kreiere ich einen eigenen Religionsableger?

Kommentar von Stefffan7 ,

Ja Abahatchi genau das mach ich. Wo ist das Problem?

Kommentar von Abahatchi ,

Ja Abahatchi genau das mach ich

Dann bist Du aber eben nicht ein Christ, sondern etwas anderes.

Antwort
von Fantho, 259

Das Eine schließt nicht das Andere aus...

und andersherum...

Gruß Fantho

Kommentar von panterav ,

Evolutionstheorie schliesst Adam und Eva aus - Adam und Eva schliesst Evolutionstheorie aus.

Kommentar von Fantho ,

Wer schrieb von Adam und Eva - ich?

Gruß Fantho

Kommentar von richsyn1994 ,

Der Schöpfungsglaube setzt den Glauben an Adam und Eva voraus

Kommentar von Fantho ,

Welcher Schöpfungsglaube? Der biblische, der jüdische, der islamische, der hinduistische, der der Aborigines, der Maori etc. - welcher?

Die Menscheit besteht aber nicht allein aus Gläubigen des Christentums bzw. auch andere Religionsanhänger und Gottglaubende sehen keine Getrenntheit Schöpfung - Evolution...

Aus diesem Grund beantwortete ich es aus einer religionsneutralen Sicht...

Gruß Fantho

Kommentar von richsyn1994 ,

Wenn du die Kommentare mal durchliest, wird dir klar das ich eher die Meinung der Christen hören will. Als bekannteste Religion in Westeuropa

Kommentar von PlueschTiger ,

Evolutionstheorie schliesst Adam und Eva aus - Adam und Eva schliesst Evolutionstheorie aus.

Nur wenn du ihn mit den eingeschränkten blick des Menschen und der Gläubigen siehst. Oder du jedes Wort der Bibel Wörtlich nimmst, was diese faktisch unglaubwürdig machen würde. Da zu viele Ungereimtheiten und Widersprüche drin sind.

Kommentar von MoBruinne ,

Evolutionstheorie schliesst Adam und Eva aus - Adam und Eva schliesst Evolutionstheorie aus.

Evolutionstheorie sagt, wir stammen ALLE von ein paar Urzellen ab - sogar von einer einzigen Urzelle. Das find ich weitaus verrückter als Adam und Eva :-)

Kommentar von Abahatchi ,

Evolutionstheorie sagt, wir stammen ALLE von ein paar Urzellen ab - sogar von einer einzigen Urzelle.

Was denn nun? Von einer einzigen Urzelle, von mehreren, die sich in mehr oder weniger direkter Nachbarschaft entwickelten oder ist es nun so, dasz sich an verschiedenen Stellen, völlig verschiedene, vorerst eigenständige Urzellen bildeten?

Kannst Dich wohl nicht entscheiden, wie immer!

Kommentar von MoBruinne ,

Doch - wenn du der deutschen Grammatik nicht mächtig bist kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Meine Äußerung oben ist eindeutig.

Kommentar von Abahatchi ,

Meine Äußerung oben ist eindeutig.

Entweder stammen wir von einer Urzelle ab oder von Urzellen. Also, entweder so oder so, beides gleichzeitig ist paradox. Entweder gab es ein Urzelle, von der alle weiteren Zellen und Lebewesen abstammen oder es haben sich gleichzeitig nebeneinander Urzellen gebildet, von denen wir abstammen. 

Dann verlinke doch einfach mal die Stelle, in der die Evolutionstheorie dies sagt.  

Kommentar von Panazee ,

@McBruinne

Du findest die Theorie, dass durch immer wieder neue Anordnungen von 4 Grundbausteinen der DNA so viele verschiedene Lebewesen entstanden sind verrückter als die Theorie, dass Adam von einem allmächtigen Gott aus Ton gebastelt wurde und Eva dann aus seiner Rippe? Potzblitz!

Ich schau meinem Sohn ab und zu dabei zu, wie er mit Legosteinen etwas bastelt. Es ist erstaunlich was man alles aus vier verschiedenen Sorten Legosteinen basteln kann. Die Möglichkeiten von Legosteine sind aber im Vergleich zu den Möglichkeiten der DNA extrem limitiert. Denn eine "fertig gebastelte" DNA ist nicht wie bei Lego ein Legohaus oder ein Legoauto oder ein Legoroboter oder was weiß ich, sondern ein Bauplan. Baupläne sind viel leichter zu verändern als ein fertiges (Lego)Gebilde.

Antwort
von Panazee, 188

Ich hatte einige Genetik Vorlesungen in meinem Biochemie Studium. Ich glaube nicht an Evolution. Ich bin mir 100% sicher.

Es gibt so viele Belege dafür, dass in meinen Augen jegliche Annahme, dass unsere heutige Fauna und Flora nicht durch Evolution entstanden ist, nur durch totale Ignoranz und/oder Verleugnung aller Tatsachen erklärt werden kann.

Kommentar von MoBruinne ,

Es gibt so viele Belege dafür, dass in meinen Augen jegliche Annahme, dass unsere heutige Fauna und Flora nicht durch Evolution entstanden ist, nur durch totale Ignoranz und/oder Verleugnung aller Tatsachen erklärt werden kann.

Streng genommen muss man auch in der Evolutionstheorie die heutigen Tatsachen einfach mal ignorieren und glauben, dass die Zustände vor Jahrmilliarden auf der Erde anders waren. Kann man glauben - muss man aber nicht, weil niemand das beweisen kann.

Kommentar von Abahatchi ,

Streng genommen muss man auch in der Evolutionstheorie die heutigen Tatsachen einfach mal ignorieren

Ach, man sollte also einfach mal Tatsachen ignorieren? Würdest Du es auch machen, wenn ich mit Dir in einem Tunnel stehe und sage, das Licht dort hinten ist nicht der Tunnelausgang, das ist der Licht von 17 Uhr ICE. 

Lege Dich bitte nicht auf den Boden, denn diese Tatsache kannst Du "streng genommen" ignorieren. Grusz Abahatchi

Kommentar von MoBruinne ,

ich ignoriere ja auch nix. Leute, die alles glauben, was die ET sagt, aber schon. Einfach mal lesen, was ich schreibe. Das wäre echt ein Fortschritt.

Kommentar von Abahatchi ,

Einfach mal lesen, was ich schreibe.

Gut, dann greife ich diesen unterschlagen Fetzen auch noch auf. 

Es ist uns bekannt, dasz die Zustände auf der Erde vor milliarden Jahren anders waren als heute. Und diese allgemeine Kenntnis soll ich nun noch irgendwie kommentieren? Nun, weil Du es bist:

Ich finde es echt SUPER, dasz Du mal etwas schriebest, was jedem geläufig sein sollte. 

zufrieden? Natürlich nicht, weil Du das ja gar nicht geschrieben hast.

Kommentar von Panazee ,

Ähm, ich verstehe den Einwurf nicht so ganz. Was hat die Evolution mit den Zuständen von früher zu tun?

Darwin hat sich nicht damit beschäftigt wie Leben entstanden ist, sondern nur damit wie sich die Arten entwickeln. Evolution an sich hat nichts damit zu tun wie Leben an sich entstanden ist. Das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Ich finde es etwas unglücklich, dass dafür der Begriff "chemische Evolution" geprägt wurde. Ich finde das sehr irreführend, weil es manche Menschen dazu verleitet zwei Dinge in einen Topf zu werfen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.

Hier wurde aber nach "Evolution" gefragt und nicht nach "chemischer Evolution".

Antwort
von Laury95, 159

Evolution ist kein Glaube, sondern dies kannst du selber sogar nachweisen. Man weiß doch, dass sich Arten über Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt haben und das ist Fakt.


Kommentar von MoBruinne ,

Man weiß doch, dass sich Arten über Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt haben

Recht hast du! Arten...

Artübergreifend weiß das aber niemand. Die Evolution stellt die Behauptung auf - beweisen kann es niemand.

Evolution glaubt zum Beispiel schon, dass ganz zum Beginn der Entstehung Zellen einfach so entstehen konnten. Beweisen können sie das nicht. Heute entstehen Zellen nur noch durch Zellteilung - also durch bereits vorhandene Zellen. Jeder Wissenschaftler weiß das. Aber damit Evolution funktioniert, müssen zu Beginn der Welt einfach so Zellen entstanden sein. Kann man glauben - muss man aber nicht. Wie gesagt: Beweisen kann man das nicht. Und das ist dann die eigentliche Bedeutung von "Glauben", oder?

Kommentar von Abahatchi ,

Evolution glaubt zum Beispiel schon, dass ganz zum Beginn der Entstehung Zellen einfach so entstehen konnten. 

Hat Dir schon einmal jemand gesagt, dasz Evolution nicht die Entstehung von Leben ist? Evolution glaubt nichts, es ist etwas das geschieht und als Evolution bezeichnet wird. Evolution ist kein Geistwesen, welche einen angedichteten Wille hätte.

Kommentar von MoBruinne ,

oooch - Abahatchi - ehrlich... vom deinem bequemen Fernsehsessel aus WILLST du auch einfach alles falsch verstehen, oder? *lach*

dann definiere ich genauer: "Die Evolutionsanhänger glauben..." - besser? Nein - auch nicht... schon klar ;-)

Ich mach mir jetzt  nen Kaffee und amüsiere mich königlich darüber, wie denkende Wesen etwas so vehement verteidigen, ohne selbst die Grundlagen erklären zu können. Es geht halt an die Frage: "Wo komme ich her?" - deshalb wird das immer gleich so persönlich.

Rein den Überzeugungen nach bin ich ein gewollter, genial geschaffener Mensch in Gottes Ebenbild, der geliebt ist. Jemand anders ist halt ein Nachkomme der Urzelle, der zufällig entstanden ist, weil es halt möglich war. Bitteschön. Jeder wie er mag ;-)

Kommentar von Abahatchi ,

vom deinem bequemen Fernsehsessel aus WILLST du auch einfach alles falsch verstehen, oder?

Nein

Die Evolutionsanhänger glauben

Wie kommst Du nur auf so etwas? Ich in kein Anhänger der Evolution, genau so wenig ich ein Anhäger der Gravitation bin. Es geht nicht darum, ob ich irgendeinen natürlichen Vorgang, Zustand bzw. ein Naturgesetz toll finde, sondern ich musz es so nehmen wie es ist, egal ob ich Anhänger dessen bin oder nicht. 

Ich mach mir jetzt  nen Kaffee und amüsiere mich königlich darüber, wie denkende Wesen etwas so vehement verteidigen, ohne selbst die Grundlagen erklären zu können.

Nun, was kannst Du denn bezüglich Schöpfung an Grundlagen erklären. Da gibt es ja nun rein gar nichts aus ein Märchen. Ein biszchen Kaffee im Kopf ist ja ganz gut, nur Dir würde ich davon abraten. 

Besonders naiv finde ich ja den Einwand mit dem erklären. Meinst Du allen ernstes, dasz man hier auf gutefrage.net alle Deine Frage umfassen beantworten könnte, von dem was die Wissenschaften bereits in Erfahrung brachten, wofür andere jahrelang studieren. Gerade als Studierte Persönlichkeit, solltest Du wissen, das für die Beantwortung vieler Deiner Fragen durchaus ein Studium der richtigen Fachrichtung sinnvoll wäre. Meinst Du, dasz Quantenphysiker hier über gutefrage.net ihre Fragen beantworte bekommen und ihr Wissen erlangen?

"Wo komme ich her?"

Das frage ich mich bei Dir allerdings auch.

Rein den Überzeugungen nach bin ich ein gewollter, genial geschaffener Mensch in Gottes Ebenbild, der geliebt ist.

Und nun wären wir wieder bei Deinem Einwand von vorhin:

"blinde Wissenschaftsgläubigkeit begreife ich wohl auch in Zukunft nicht."

und meine Antwort darauf:

"Meines Wissens nach wurden hingegen seit Jahrtausenden beim Schöpfungsmärchen der Bibel rein gar keine neuen Erkenntnis berücksichtigt." 

Nun, wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein. Es gibt eben keinen "blinden" Wissenschaftsglauben, weil Wissenschaften sich stätig selbst hinterfragen und neue Erkenntnisse in Theorien berücksichten. Hingegen ist der blinde Glauben wie man sieht und feststellen musz Dir zu eigen. 

Grusz Abahatchi

Antwort
von guidogerber, 97

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Evolution! :)

Antwort
von NichtZwei, 217

Mit Evolution hat unser Leben nur nebensaechlich zu tun, alles  wurde damals sehr genau geplant ,speziell unsere Koerper. Die Evolutionstheorie wird gerlehrt, weil damit sicher gestellt wird, dass wir glauben, das die dort oben nicht aus Zufall dort sind, sondern die staerkeren sind. Sind sie nicht, denn sie hatten Helfer, um sie dorthin zu bringen, aber das brauchst du nicht zu wissen! Also ist die Evolutionstheorie eine grosse Luege, aber eine Glaubhafte. Wir wollen es glauben, aber sie ist falsch. Arbeite dich in das Thema ein und du wirst es erkennen. Alles Gute!

Kommentar von Speiko42 ,

Interessanter Text ... 

alles  wurde damals sehr genau geplant ,speziell unsere Koerper

Warum sollte man so was Planen ??? Jeder Menschliche Entwickler würde vor Scharm im Boden versinken wenn er so ein Müll geplant hätte ... ich weiß du denkst wir sind die Krönung der Schöpfung ... aber warum ? ... Sämtliche unserer Organe tauchen im Tierreich viel viel besser auf (z. B. Nase vom Hund / Augen von Katze)

das die dort oben nicht aus Zufall dort sind, sondern die staerkeren sind.

Du hast dich nie mit der Evolution beschäftigt oder ? Das Sprichwort "Nur die stärksten" ist NUR ein Sprichwort. In der Evolution überlebt der der sich anpassen kann (oder wie der Mensch alles an sich anpasst).

Sind sie nicht, denn sie hatten Helfer, um sie dorthin zu bringen, aber das brauchst du nicht zu wissen!

Ok ... du behauptest etwas ... magst du dieses genauer beschreiben oder ist es nur ein hohler Text ohne was da hinter weil die Worte toll klingen ?

Also ist die Evolutionstheorie eine grosse Luege, aber eine Glaubhafte.

Warum ist die eine Lüge ? Bitte nicht einfach was behaupten ohne Beispiele oder Beweise ... ich sag ja auch nicht das Einhörner echt sind ohne irgendeine Erklärung warum sie es sind.

Wir wollen es glauben, aber sie ist falsch.

Warum ist die Falsch ? 

 Arbeite dich in das Thema ein und du wirst es erkennen.

Kommentar von Panazee ,

Also vor der Evolutionstheorie wurde das "oben sein" halt damit begründet, dass Gott es so will. Deswegen war es für Monarchen immens wichtig, dass sie von einem Geistlichen zum König/Kaiser gekrönt wurden.

Es geht bei der Evolution auch nicht um den Stärkeren, sondern um die am Besten an die Bedingungen angepassten. Dieser Sozialdarwinismus, den du hier in den Raum wirfst, ist totaler Humbug und wurde auch schon von den Nazis mißbraucht.

Antwort
von wespe13, 99

Alles entwickelt sich weiter Sterne kommen und gehen

Antwort
von beangato, 222

Ich (auch Atheist) glaube an die Evolution, weil es wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Wenn es einen "Schöpfer" geben sollte - wo bitte sollte der sein?

Kommentar von richsyn1994 ,

Danke für deine Antwort!

Kommentar von YaminDinx ,

Nö, ist es nicht. Begründet aber niemals belegt.

Kommentar von beangato ,
Kommentar von YaminDinx ,

"Die Genforschung hat herausgefunden, dass die Affen genetisch gesehen - unsere nächsten Verwandten sind." Wir Menschen teilen unser Erbut zu 50% mit denen von Banenen. Sind wir jetzt zur Hälfte Bananen?

Kommentar von beangato ,

Wir Menschen teilen unser Erbut zu 50% mit denen von Banenen. Sind wir jetzt zur Hälfte Bananen?

Das ist unmöglich, weil Bananen Pflanzen sind. Und von Pflanzen stamme ich gewiss nicht ab.

Offenbar fehlen Dir ein paar Schulstunden.

Kommentar von richsyn1994 ,

Offenbar fehlt dir die ganze Bildung in dem Bereich. Das Erbgut hat nichts mit einer Artverwandschaft zu tun. Vielmehr die DNA Ähnlichkeit und der DNA-Code der darin enthalten ist. Erbgut ist ein komplett anderes Thema. Jedes Lebewesen auf der Erde speist aus den selben Bausteinen. Jedoch eine Verwandschaft verschiedener Arten findet man nur heraus indem man diese Bausteinen untersucht und ihre Ähnlichkeit vergleicht. Moderner vergleich: die DNA eines Chimpanzen ist zu 99% Ähnlich wie die DNA eines Menschen. 

Kommentar von beangato ,

Warum fragst Du eigentlich, wenn Du alles, was nicht in Deine Anschauung passt, negierst?

Kommentar von Speiko42 ,

Sind wir jetzt zur Hälfte Bananen?

Wenn man absolut keine Ahnung von Genetik hat dann könnte man das glauben. Wenn man aber weiß das ALLES biologische aus DNA besteht so weiß man schnell das eine Ähnlichkeit von 50% genau so gut wie 0% ist ... 

Zwei Arten sind sich annähernd Ähnlich wenn sie >99% die gleiche DNA haben ... und selbst dann sind sie noch Welten von einander entfernt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Wie meinen Sie die Frage, wo unser Schöpfer sein soll? Suchen Sie einen bestimmten Aufenthaltsort oder ist diese Frage anders gemeint?

Kommentar von beangato ,

Das war ironisch gemeint.

Kommentar von Fantho ,

Dieser [Neandertaler, Autor] starb vor ungefähr 40.000 Jahren aus. An seine Stelle trat nun der Cro-Magnon-Mensch

(www.wissen.de/die-entstehung-des-menschen)

Wo ist hier die Verbindung?

Gruß Fantho

Antwort
von MeGusta97, 118

Glaube an Gott und an die Evolutionstheorie, dazu muss ich aber auch sagen dass ich mir in meinem ganzen Glaube noch sehr unsicher bin.

Kommentar von Abahatchi ,

Glaube an Gott und an die Evolutionstheorie, 

Und an welche Art Gott glaubst Du?

Kommentar von MeGusta97 ,

Das ist eine sehr schwierige Frage für mich. Ich versuche sie dir so präzise wie möglich zu beantworten aber ich garantiere nicht dass du es 100% nachvollziehen kannst. Da ich religiös erzogen wurde ist es für mich schwer, an keinen Gott zu glauben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine höhere Macht gibt, aber ich bin mir nicht mehr so sicher ob ich an die Religionen glauben soll, da es mir einfach alles etwas enigmatisch vorkommt, die heiligen Schriften und so weiter und so fort.

Jedenfalls kommt mir die Theorie der Evolution viel logischer vor als die Theorie der Bibel oder des Korans. Mir wurde allerdings immer beigebracht dass die Bibel ein Buch voller Metaphern ist und deshalb will ich sie jetzt nicht unbedingt als Märchenbuch voller erlogenem Quatsch abstempeln wie es viele Andere machen. Außerdem finde ich dieses ständige Rumhacken auf Religion und Gläubigen einfach respektlos. Dass hat mittlerweile nichts mehr mit Meinungsäußerung zu tun, sondern nur noch mit Gespött (in den meisten Fällen).

Ich glaube also eher an eine höhere Macht, etwas wie einen Gott, der ehrliche Gebete erhört und unser "Schicksal" bestimmt, und ja, auch daran glaube ich. Will ich glauben. 

Kommentar von Abahatchi ,

Danke für die ausführliche Antwort.

Du hältst es also einfach für sehr wahrscheinlich, dasz es tatsächlich ein Geistwesen gibt, welches in irgendeiner Weise agiert. Ob es aber so geschieht, wie es die Religionen vorgeben, das bezweifelst Du schon anhand Deines logischen Denkvermögens, denn Dir scheinen ja offensichtlich Widersprüche zwischen "heiligen Schriften" und den Forschungsergebnissen der Wissenschaftler auf zu fallen. 

So in etwa ja?

dass die Bibel ein Buch voller Metaphern ist

Dazu sei an zu merken, dasz man aus immer mehr Inhalten der Bibel Metaphern macht, die nicht als Metaphern gedacht waren. Einfach weil selbst den religiösesten Gelehrten im Vatikan sie schon als widersinnig auffallen. Man versucht sich also bei den Religionen noch damit über Wasser zu halten, dasz man immer, wenn etwas nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum "NO GO" wird. es schnell als Gleichnis herab stuft. 

Vielen im Vatikan und auch den Päpsten seit Johannes Paul II scheint nicht klar zu sein, dasz man sie noch im Mittelalter für das Herabstufen biblischer Tatsachen auf dem Scheiterhaufen verbrand hätte. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von MeGusta97 ,

So wie du es beschrieben hast, so könnte man meinen Glauben beschreiben, dass ist richtig. 

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube auch an Gott. Du kannst mal mein Profil besuchen, da stehen Gründe, warum ich an Gott glaube.

Antwort
von chrisbyrd, 106

Ich bin davon überzeugt, dass Gott als Schöpfer die Menschen, Tiere und Pflanzen "nach ihrer Art" erschaffen hat: http://www.bibleserver.com/search/ELB/nach%20ihrer%20art/1

Es gibt natürlich Mikroevolution, also Veränderungen innerhalb einer Art. Das wurde bisher auch beobachtet und ist wissenschaftlich bewiesen (Industriemelansimus, Tier- und Pflanzenzucht usw.). Aber niemand hat bisher Makroevolution beobachtet oder erlebt, dass eine Art in eine andere übergegangen ist. Deshalb ist Makroevolution unbewiesen und damit auch wissenschaftlich betrachtet nicht mehr als eine Theorie (deshalb heißt es auch Evolutionstheorie).

Menschen, die an die Evolutionstheorie "glauben", haben ein Modell, das spätestens beim Urknall aufhört und viele Fragen aufwirft: Wo kommen, die Masse, die physikalischen Gesetze usw. her, um das zu gestalten, was durch den Urknall ausgelöst wird. Doch man hat zumindest ein Modell, das ab dem Urknall ohne Gott auskommt.

Theisten haben ein umfassendes Modell der Schöpfung, das einen allmächtigen Schöpfergott voraussetzt. Nimmt man diesen als Möglichkeit an, sind alle andere Argumente hinfällig und auch die von mir verlinkten Artikel schlüssig und verständlich. Man muss nur akzeptieren, dass es einen Gott gibt.

Für mich persönlich ist die Schöpfungslehre, die in der Bibel erklärt wird, verständlich, logisch und passend...

Kommentar von Abahatchi ,

Es gibt natürlich Mikroevolution,

Evolution ist Evolution, egal ob Du es "nur" Mikroevolution nennst. Jedes Zwergkaninchen ist auch immer ein Kaninchen. 

Kommentar von MoBruinne ,

Evolution ist Evolution, egal ob Du es "nur" Mikroevolution nennst. Jedes Zwergkaninchen ist auch immer ein Kaninchen.

Ja, genau. Und es wird aber auch immer ein Kaninchen bleiben. Oder hast du jemals das Gegenteil beobachtet? Oder irgendjemand irgendwo auf der Welt?

Kommentar von Abahatchi ,

Ja, genau. Und es wird aber auch immer ein Kaninchen bleiben. Oder hast du jemals das Gegenteil beobachtet? 

Würdest Du die wissenschaftliche Kenntnis ablehnen, dasz die Planeten und Zwergplaneten unseres Sonnensytems um die Sonne kreisen? Falls Du nicht bestreiten würdest dasz die Planeten um die Sonne kreisen, dann beantworte mir doch bitte eine Frage:

Hast Du jemals beobachtet, wie Pluto oder Neptun tatsächlich einmal die Sonne umkreisten.

Vielleicht fällt Dir nun auf, wo in Deinem Argument der Denkfehler liegt. 

Grusz Abahatchi

PS Ich kann Dich beruhigen, was zu mindest Uranus betrifft, ja, er kreist tatsächlich um die Sonne. Selbst beobachtet. 

Kommentar von MoBruinne ,

Du musst MICH gar nicht beruhigen *lach*

ich bin mir drüber im klaren, was ich alles nur GLAUBEN kann. Ich behaupte gar nichts anderes. Es wär doch aber einfach ganz formidabel, wenn das in alle Köpfe käme?!

Kommentar von Abahatchi ,

Es ist mir absolut klar, auch in meinen Kopf, dasz Du Deine Darbietungen hier allen ernstes nur glauben und nicht wissen kannst.

Grusz Abahatchi

Antwort
von gottesanbeterin, 13

Das Eine schließt doch das Andere nicht zwingend aus.

Oder meinst du eine bestimmte Theorie? Wenn das so ist, dann stelle die Frage bitte korrekt.

Glaubst du an ein Gänseblümchen?

Ob du daran glaubst, oder nicht, ist dem Gänsblümchen und dem Universum ganz egal, es existiert einfach und aus.

Antwort
von CountDracula, 92

Hallo,

die Frage, ob man an die Evolution glaubt, ist Blödsinn. Das wäre, als würdest Du fragen: "Glaubt ihr an die Relativitätstheorie?" Oder: "Glaubt ihr daran, dass die Erde um die Sonne kreist?" Die Evolutionstheorie ist nämlich genau so gut belegt.

Antwort
von fricktorel, 6

Du glaubst also, dass es keinen Gott gibt (Jes.45,22) ?

Die Dämonen wissen das besser (Jak.2,19).

Denn der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4)  kennt unseren Schöpfer sehr wohl (Jes.14,12).

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