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Erst würzen oder erst anbraten?

gefragt von alphonso am 29.03.2009 um 8:56 Uhr

die Frage wurde zwar schon gestellt, brauchbare Antworten habe ich nicht gefunden. Sollte man das Fleisch (Schweinebraten) vor dem Anbraten würzen oder danach. Es heißt doch, dass Gewürze wie Pfeffer oder Paprika verbrennen würden. ...und was ist mit Salz? Bitte keine Antworten wie "....,weil ich das schon immer so mache." Danke!

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Kochen x 10.212

maiki01
beantwortet von maiki01 am 29. März 2009 09:00
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Nach dem anbraten. Durch die starke Hize dabei, verbrennen die Gewürze und können einen bitteren Geschmack hinterlassen

Kommentar von 227cd2e56068dc0c7a17a41359a56c55smallgini0101 am 29. März 2009 09:02

du brätst schweinebraten erst an?

Kommentar von 9f105d598d0161e609a4fce042a2df9asmallAndokai am 29. März 2009 09:16

Ja sicher, damit sich die Poren schließen und der Saft im Fleisch bleibt, ssonst trocknet das aus. :-)

Kommentar von 01c3477e27a9535b3c3544af87962ccbsmallPoschmann am 29. März 2009 16:56

Welche Poren? Hat Schweinebraten Haut???


pippi60
beantwortet von pippi60 am 29. März 2009 09:03
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Leber sollte immer erst nach dem Braten gewürzt werden, sonst wird sie hart und zäh. Einen Schweinebraten würze ich immer vor dem Anbraten. Manche Fleischer verkaufen ja sogar gewürztes Gulasch. Oder eingelegte Steaks. Also kann es nicht falsch sein, vor dem Anbraten zu würzen. Ich habe gerade ein Rezeptbuch hier liegen "Thüringer Schwarzbierfleisch": Abgespültes, abgetrocknetes Fleisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Senf bestreichen in heißer Margarine ringsum kräftig anbraten. Und in der Art beginnen alle Rezepte.

Kommentar von alphonso am 29. März 2009 09:05

danke! Hört sich lecker an, aber wie geht es weiter? Wo bleibt das Schwarzbier??

Kommentar von Fc79fbbeff80352f2626db4f72e0c114smallpippi60 am 29. März 2009 09:22

So dann eben weiter: Die gewürfelte Zwiebel (große) und die 4 - 6 Backpflaumen zugeben und mit anrösten, bis die Zwiebel leicht gefärbt ist. Mit einer Tasse heißem Wasser ablöschen, dabei das Fleisch umdrehen. Ist alles ziemlich eingebraten, Schmand (50g) einrühren, dann Bier (halbe Flasche Schwarzbier) und Brühe (viertel Liter) zugeben. Zugedeckt 90 Minuten bei 175°garen. In der abgestellten Röhre noch eine halbe Stunde nachgaren. Mit Salz und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken, Soße mit Speissestärke binden. Auch ja, beim Fleisch stand: 750 bis 1000g Schweinekamm, 2 gehäufte Eßlöffel Salz, reichlich Pfeffer aus der Mühle, 1 Eßlöffel Senf, 30 g Margarine. Das Buch heißt: "Leichte Torten & Lieblingsspeisen in Thüringer Art" von Gudrun Dietze. Diese Dame hat mehrere Bücher mit Thüringer Rezepten geschrieben.

Kommentar von alphonso am 29. März 2009 09:33

Vielen Dank liebe Pippi. Dann werde ich mich wohl mal ans Werk machen. Wenn es daneben geht, schiebe ich es auf dich... :)


anonym
beantwortet von autsch31 am 29. März 2009 10:25
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"Gewürze", da gibt es grosse Unterschiede, je nach dem was man bezweckt und was man nimmt.

Grundsätzlich soll man Salz immer erst zum Schuss dazugeben, weil es Flüssigkeit entzieht,z.B. Leber und Fisch austrocknet oder beim Einkochen von Suppen oder Saucen nicht weniger wird und alles schnell versalzen schmeckt. Beim kurzen sehr heissen Anbraten will man die Poren schliessen, damit der Saft im Braten bleibt und würzt nicht vorher.

Beim kurzen kräftigen Anbraten von Gulasch oder Ragout werden die Fleischstücke und feingeschnittenes Gemüse sowie Zwiebel mitgeröstet. Paprikapulver und Knoblauch werden erst nach dem Aufgiesen dazugegeben, weil diese sonst schnell anbrennen und bitter werden.

Kräuter (frische und getrocknete)sollten nicht angebraten werden oder anbrennen, aber nach Bedarf mitkochen oder (im Ofen) mitgaren.

Feine frische Kräuter z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum ... sollten erst kurz vor dem Ende des Kochvorgangs dazu kommen, damit sie ihren ganzen Geschmack entfalten.

Mit Würzmischungen und Marinaden vorbehandeltes Fleisch kann ich nicht empfehlen. Diese Mischungen sind häufig übersalzen, mit Geschmackverstärker versetzt und "verölt". Der Verbraucher kann auch nicht gut feststellen, wie alt die Ware ist. Frisches schönes Fleisch braucht keine "Tarnkappe".

Ein Rat zum Schluss: es gibt ganz praktische Bratfolienbeutel um sich das Begiessen und Ofenputzen zu ersparen. Das (angebratene) Fleisch ohne Salz würzen, ev. mit Senf einreiben, in den Bratbeutel, zubinden. 2-3 Löcher stechen, damit der Beutel nicht wegen Überdruck platzt und etwas länger im (vorgeheizten)Ofen lassen. Es braucht kein Begiessen und der Braten, das Brathuhn oder andere Zutaten bleiben wunderbar saftig. Sauce und Fleisch zum Schuss mit Salz abschmecken.

Guten Appetit.

Kommentar von alphonso am 29. März 2009 10:29

Danke, sowas nenne ich eine Antwort...

Kommentar von autsch31 am 31. März 2009 03:48

Danke


gini0101
beantwortet von gini0101 am 29. März 2009 09:01
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vor.-. und das sagt dir ein bayer. angeblich sind die bei uns am besten. ebenfalls kleiner tip: mit etwas knofi spiken!

Kommentar von alphonso am 29. März 2009 09:03

o.k. die Bayern sind zwar etwas eigen, haben oft Recht. Danke...!

Kommentar von 227cd2e56068dc0c7a17a41359a56c55smallgini0101 am 29. März 2009 09:09

da geb i dir recht. bei schweinsbraten mit semmelknödel und sauerkreut hörts bei uns auf! mit dem wurden wir schon als babys ernährt! und no kein preuß hat sich über so a guats braterl beschwerd! grins


anonym
beantwortet von TanteBertha am 29. März 2009 09:00
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Salzen sollte man auf jeden Fall später, da Salz dem Fleisch Flüssigkeit entzieht, und der Braten dadurch leicht zöhr geraten kann. Bei Gewürzen ist mir etwas derartiges nicht bekannt. Ausser vll. bei Steak, die man auch gern mal "danach" würzen kann.


anonym
beantwortet von newmoon am 29. März 2009 08:58
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ich habe schon des öfteren von fernsehköchen gehört, dass man das fleisch erst nach dem braten würzen soll. Salz entzieht dem rohen Fleisch nämlich Feuchtigkeit.

Kommentar von daevers am 29. März 2009 09:33

Das ist richtig bei kurzgebratenen Fleisch wie Steaks,Schnitzel und Putenbrust nature,große Braten würze ich immer vorher.


JoScho
beantwortet von JoScho am 31. März 2009 09:10
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Erst Braten, dann Würzen - weiterbraten, aber nur kurz. Die Würzen könnten verbrennen und dann bitter werden.


anonym
beantwortet von qualtinger am 30. März 2009 10:33
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Es ist immer wieder erstaunlich, daß, obwohl bestimmte Themen bis zum Erbrechen abgehandelt wurden, immer wieder dieselben unsinnigen Antworten und Floskeln kommen! Logisches Denken scheint sich auch nicht gerade zur Seuche auszuweiten!

Also grundsätzlich mal folgendes:

Fleisch hat keine Poren und bekommt auch keine, egal wie oft es behauptet wird!

Scharfes Anbraten dient dazu Röststoffe zu erzeugen, wg. dem Geschmack!

Natürlich entzieht Salz dem Fleisch Wasser wenn man es dann lange genug stehen läßt ohne es zu braten, ein von Dilletanten gerne und oft geübtes Verfahren!

Wer frische Kräuter scharf anbrät sollte bei McDonald essen!

Und um die eigentliche Frage zu beantworten:

Ja, würze Deinen Schweinebraten vorher mit Salz, Pfeffer und Paprika, massiere die Gewürze schön in das Fleisch ein und brate es dann an! Natürlich nicht bei brüllender Hitze wie die meisten Ignoranten es tun, sondern bei normaler, also mittlerer Hitze! Solltest Du eine Pore entdecken, ignoriere sie!

Du erhälst einen wunderbaren, saftigen Schweinebraten der nicht bitter ist!

Guten Appetit!


anonym
beantwortet von SunshineResi am 29. März 2009 21:45
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Ganz ehrlich. Ich würze erst, aber ich hab vor kurzem gehört es ist besser das Fleich erst anzubraten weil sich die Poren durch erst würzen (z. B. Salz)schließen.

Aber ich würze nicht viel am anfang, ich würz lieber nochmal nach weil die Gewürze sich sonst verkochen/verbraten.


Floriheidi89
beantwortet von Floriheidi89 am 29. März 2009 14:39
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Hallo ... erst das >> rohe Fleisch << in Butterschmalz scharf anbraten ..... dann kommen alle anderen Gewürze - Kraut und Kräuter und sonstige Zutaten dazu. Es gruesst Floriheidi89


anonym
beantwortet von daevers am 29. März 2009 09:34
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Große Braten würze ich vorher.


anonym
beantwortet von supimelone am 29. März 2009 09:32
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Viele Köche sagen, dass man das Fleisch vor dem Anbraten würzen soll. Beim Anbraten schließen sich die Poren, wodurch die Gewürze (wenn man im Nachhinein würzt) vom Fleisch nicht mehr angenommen werden.


linguini
beantwortet von linguini am 29. März 2009 09:30
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salzen immer direkt vor dem anbraten, gewürze und kräuter erst kurz vor garende dazugeben. den braten also salzen, anbraten, würzen, dann in den ofen.


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