Welche Einkünfte muss ich bei der Steuererklärung angeben?

Hallo miteinander,

ich mache grade meine "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" für 2010.

Für mein Erststudium hatte ich in dem Jahr Kosten in Höhe von ca. 1.300€ (ich weiß, es ich noch nicht endgültig entschieden ob diese Kosten Werbungskosten sind, ich gehe erstmal davon aus dass sie das sind). Ich habe von September 2009 bis einschließlich Januar 2010 mein Praxissemester gemacht, und anschließend bei der gleichen Firma neben dem Studium weitergearbeitet.

Januar 2009 hab ich 500€ dort verdient, die darauffolgende Beschäftigung wurde mit 390€ pro Monat entlohnt. Insgesamt hab ich also 4.790€ in dem Jahr verdient.

Insgesamt liegen mir 3 Ausdrucke der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung für 2010 vor, die darin angegeben Bruttoarbeitslöhne summieren sich zu den o.g. 4790€. Die beiden Ausdrucke für den 390€-Job weisen zudem jeweils 15% "Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und an berufsständische Versorgungseinrichtungen" aus, der Ausdruck für Januar tut das nicht. Auf einer der Lohnsteuerbescheinigungen steht zudem, dass eine Lohnsteuerkarte für 2010 vorgelegen hat.

Im Arbeitsvertrag steht: "Die Lohnsteuer wird in Höhe von zwei Prozent des Arbeitentgelts vom Arbeitgeber pauschal entrichtet und vom Arbeitsentgelt einbehalten, wenn der Arbeitnehmer nicht durch Vorlage seiner Lohnsteuerkarte die völlige Steuerfreiheit nachweist."

Inwieweit muss ich das Einkommen jetzt in der Steuererklärung angeben? Und inwieweit wird dieses bei der Berechnung des Verlustes berücksichtigt? Wenn jetzt (wie ich befürchte) die 4.790€ komplett angerechnet werden, entsteht gar kein Verlust (korrekt?) und ich kann mir die ganze Arbeit sparen.

Steuern Minijob Lohnsteuerkarte
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Rechtliche Frage - Darf ein ehem. Arbeitgeber (zum 31.12.16 gekündigt) sagen: "die Lohnsteuerbescheinigungen werden erst Ende Januar 2017 erstellt?

Nach einem Streit mit dem Ex-Chef meines Freundes hat man sich gütlich darauf geeinigt, getrennte Wege zu gehen (man kannte sich auch privat und vor der Gründung des neuen Unternehmens.

Mein Freund hatte sich daraufhin auch privat 1000 € geliehen, welches nirgendwo schriftlich verzeichnet wurde, quasi bloß "per Handschlag" vereinbart, dass es monatlich in Raten (200 €) zurückgezahlt wird.

Nach der Kündigung zog der Ex-Chef die 1000 € netto vom Netto-Gehalt ab und wies diese in der Gehaltsabrechnung als "Vorschuss" aus.

Jetzt könnte mein Freund ein A sein und Theater machen, denn es wurde so nicht vereinbart und der Chef hat nicht mal einen Nachweis, dass er ihm tatsächlich 1000 € geliehen hat. Schließlich hat man Freund privat noch Miete, Strom und sontiges zu zahlen, es kann ja nicht sein, dass man dann quasi am Existenz-Minimum lebt, bloß weil es einen Streit gab und man als "Chef" nicht sachlich korrekt bleiben kann.

Wir werden mal diese Tatsache ignorieren, so sind wir diesen bösen Mann zumindest für immer los.

Nun warten wir aber auf die Lohnsteuerbescheinigung 2016, nach EStG 41 b hat der Arbeitgeber folgendes zu beachten:

(1) 1Bei Beendigung eines Dienstverhältnisses oder am Ende des Kalenderjahres hat der Arbeitgeber das Lohnkonto des Arbeitnehmers abzuschließen.

3Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer die elektronische Lohnsteuerbescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster binnen angemessener Frist als Ausdruck auszuhändigen oder elektronisch bereitzustellen.

2Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer nach Ablauf des Kalenderjahres oder nach Beendigung des Dienstverhältnisses, wenn es vor Ablauf des Kalenderjahres beendet wird, die Lohnsteuerbescheinigung auszuhändigen.

Wir glauben also, dass aufgrund dieser Vorgeschichte mit dem "Vorschuss", ihm der Ex-Chef nur eins auswischen möchte und sich deshalb Zeit mit der Aushändigung lässt.

Auf Anrufe, Mails usw. reagiert niemand in der Firma.

Also habe ich diese Firma vom Büro von der Arbeit aus kontaktiert und höflich um Zusendung der Bescheinigung gebeten - ich arbeite in einer Rechtsanwaltskanzlei, wollte jedoch noch keinem Anwalt Bescheid geben, sondern erst einmal als Privatperson drauf aufmerksam machen.

Daraufhin hat man sofort reagiert:

Die Lohnabrechnungen werden zum Jahresende erst Ende Januar abgeschlossen, dann bekommen die Mitarbeiter auch erst die Lohnsteuerbescheinigung.

Jetzt sind einige Paragraphen-Sätze sehr verwirrend, zum Einen steht "3Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer die elektronische Lohnsteuerbescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster binnen angemessener Frist als Ausdruck auszuhändigen oder elektronisch bereitzustellen." - "...binnen angemessener Frist"...

Dann aber wiederum: 2Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer nach Ablauf des Kalenderjahres oder nach Beendigung des Dienstverhältnisses, wenn es vor Ablauf des Kalenderjahres beendet wird, die Lohnsteuerbescheinigung auszuhändigen. - "nach Ablauf des Kalenderjahres"...

Was denn nun?

Kündigung Rechte Lohnsteuerkarte Frist
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Feststellung des Verlustvortrages bei Studenten bei Job auf Lohnsteuerkarte?

Ihr lieben, ich habe da eine Frage zu "meinen Steuern". Ich habe natürlich versucht, im Netz antworten zu finden, jedoch werde ich im Moment nicht schlau daraus.. Also: Ich hatte rückwirkend Steuerklärungen abgegeben um mir meinem Verlustvortrag aus dem Studium später anrechnen lassen zu können. Nun ist es aber so, dass ich auf Lohnsteuerkarte arbeite (450€ Job) und dadurch mein Gehalt mit den Verlusten verrechnet wurde.. Ich habe somit kein negatives Einkommen gehabt (wie sollte ich davon auch 5 Studienjahre leben?!). Ich hatte damals, um mir Zeit für eine Entscheidung lassen zu können erstmal einen "formlosen" (dh. selbstverfassten) Einspruch erhoben. Die Antwort lautete natürlich, dass die Entscheidung des FA rechtskräftig und richtig sei.

Frage: Warum wird das mit oder ohne Lohnsteuerkarte anders gehandhabt? Im Moment fühle ich mich nur ungerecht behandelt, das kommt sicherlich aus meiner Unwissenheit.. Kann mit jemand diese untersch. Behandlung erklären?

Kann man da noch was machen? Gibt es irgendeinen Kniff, der mir mein angehäuftes, aber nicht angerechnetes Geld rettet? Oder das Verfahren aussetze um auf eine Entscheidung eines Gerichts zu warten (so wurde es mir auch geraten, als es darum ging, die Steuer mehr als 4 Jahre rückwirkend zu machen)? Irgendetwas?

Ich habe auch überlegt, mich von einem Anwalt beraten zu lassen.. Weniger um zu klagen, sondern eher um es verstehen zu können und mich nicht mehr ärgern zu müssen ;) Aber ich hoffe, dass jemand von euch schon eine Rat hat...

Dank Euch!

Steuern Steuererklaerung Lohnsteuerkarte Student verlustvortrag
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Hallo zusammen, Lohnsteuerkarte, SteuerID, Sozialversicherungsnummer - was sieht der neue Arbeitgeber?

Hallo zusammen,

Es geht um meinen Neffen. Er ist jetzt knapp 24 Jahre alt und hat bisher immer in Familienunternehmen oder bei Freunden und Bekannten "schwarz" gearbeitet. Vorher hat er normal die Schule besucht und eine Ausbildung gemacht. (allerdings eine private Ausbildung im Gesundheitswesen, die die Eltern/Er selbst bezahlen mussten, also keinen Lohn erhalten = keine lohnsteurkarte oder steuerID)

Jetzt ist die Lage so, dass seine bisherigen "Arbeitgeber" alle so gut mit ihm ausgekommen sind (und er hat ja auch wirklich hart gearbeitet muss man fairer Weise sagen), dass sie ihm alle durch die Bank ein Arbeitszeugnis ausgestellt haben. Theoretisch gesehen hat er aber bis dato noch nie eine Lohnsteuerkarte oder SteuerID gesehen, noch weiß er was man damit anfängt. Wenn er sich jetzt irgendwo bewirbt, kann das dann "auffliegen", solange alle vorherigen Arbeitgeber "dicht" halten? Wird die Lohnsteuerkarte eigentlich irendwie kenntlich gemacht im Bezug auf das Datum der Erstellung oder "besitzt" man die einfach? Ich habe gehört , heutzutage läuft das eh alles nur noch elektronisch und verschlüsselt?

Er ist ein fleißiger und guter Junge und hat jetzt mehrere Jobangebote auf dem Tisch liegen, nur bereitet es ihm wirklich große Sorgen, dass er jetzt trotz guter Ausbildung, trotz dessen, dass er bisher immer gearbeitet hat, EIGENTLICH (wenn er zu 100% ehrlich wäre) in seinen Lebenslauf schreiben müsste "noch nie irgendwo angemeldet gearbeitet" und er hat Angst (verständlicher Weise) dass ihn so kein Unternehmen einstellen würde. E rist fachlich wirklich hoch qualifiziert und auch sonst ein wirklich fleißiger und schlauer Junge und hat jetzt mega "Panik" vor dem Arbeitsmarkt aufgrund seiner "schwierigen" Jugendlaufbahn und seines Patchwork - Lebenslaufs.

bitte keine Bewertung der Vergangenheit oder Moralapostel, sondern lediglich ernst gemeinte Beiträge und Vorschläge/Informationen. Dass sein Verhalten nicht lupenrein war im Bezug auf die Schwarzarbeit weiß er inzwischen auch selbst.

PS : in den 6 Jahren Schwarzarbeit hat er 1 Jahr Leistungen über das Amt erhalten - inwiefern spielt das für diesen Fall eine Rolle?

Die Frage also nochmal konkret - Wenn er sich jetzt irgendwo bewirbt, WAS genau kann der Arbeitgeber anhand seiner Daten erkennen? Lohnsteuerkarte, SteuerID ,Sozialversicherungsnummer in wie fern relevant bzw worauf ist zu achten?

Da ich als sein Onkel alle beteiligten inkl. seiner vorherigen Chefs kenne - kann das ganze bei einer Bewerbung auffliegen, wenn alle dicht halten? es waren in den letzten 6 Jahren ingesamt 3 Arbeitgeber und alle kennen seine Situation und haben ihm Arbeitszeugnisse mit Stempel und Unterschrift ausgehändigt. Was kann man am besten in dieser Situation tuen?

Vielen Dank schon mal für jeden, der sich die Zeit nimmt und konstruktive Lösungen vorschlägt. Danke für die Aufmerksamkeit und Frohe Ostern :)

Arbeit Bewerbung Arbeitgeber Behörden Krankenkasse Lebenslauf Lohnsteuerkarte Schwarzarbeit Sozialversicherungsnummer steuer-identifikationsnummer
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Brauche ich einen Steuerberater bei so einem geringen Verdienst?

Hallo, folgende Situation:

Ich bin eine Studentin in Deutschland. Nebenbei arbeite ich als Hostess auf Gewerbeschein. Im Jahr 2013 hatte ich eine Lohnsteuerkarte, weil ich einmalig einen 250Euro Job gemacht hab, Ich kenne mich wirklich 0 in Steuern aus.** Hat man jedes Jahr eine Lohnsteuerkarte?**

Auch als Hostess habe ich pro Jahr insgesamt nicht mehr als 2000€ verdient. Ich studiere nur und wohne bei meinen Eltern. Meine Freundin, die aus dem selben Grund für den selben Job einen Gewerbeschein beantragt hat, hat so eine Art Befreiung gekriegt womit sie keine Steuererklärung schreiben muss. Kann ich das auch haben? Ist es besser, oder schlechter so?

Jetzt allerdings kriege ich viele Jobangebote aus der Schweiz. Bei einem Job verdiene ich alleine schon über 2300 Franken. Aber es ist nur für eine Messe. Laut der Agentur brauche ich den AHV (Sozialversicherung für die Schweiz) - brauche ich den wirklich? Eine andere Freundin die nach Italien für ein paar Monate ging musste einen Antrag auf Ansässigkeitsbestätigung machen. Brauche ich das auch?

Zudem habe ich wirklich hohe Ausgaben für meinen Hostessen Job. Ich muss immer gut aussehen. Die Blusen und Blazer, die Kosmetikerin und das Reisen summiert sich schon auf.

Alles in einem werde ich dieses Jahr wahrscheinlich ca 4000€ verdienen.

Beim örtlichen Finanzamt gehen die nie ran, und wenn, dann kennen sie sich nicht aus, jeder sagt mir was anderes. Die einen Sagen ich muss die Steuererklärung S wie Selbstständige machen, die anderen sagen G wie Gewerbe, die anderen meinen ich könnte ne Befreiung kriegen.

Was wäre das Beste für mich?

Kurz und knackig:** brauche ich einen Steuerberater?** * -bei meinem geringen "Gehalt"-*Und gibt es irgendwo sowas wie "Steuern für Dummies"?

Wer mir hilft dem versuche ich zu helfen!

Steuern Selbstständigkeit Schweiz AHV Gewerbeschein Grenzgänger Lohnsteuerkarte Steuerberater Steuerbefreiung
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