Nein, denn man müsste sie nach der Abschaffung sofort wieder einrichten, denn nur mir seriös arbeitenden Zoologischen Institutionen lassen sich Arten nach dem One Plan Approach der IUCN wirklich retten. Das funktioniert auch sehr erfolgreich seit Jahren schon. Es gibt also keinen Grund sie generell abzuschaffen.

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Wenn die Zoos und Aquarien seriös arbeiten, gibt es nicht ein sinnvolles Argument dafür sie abzuschaffen, weil sie etwas können, was sonst nicht geht: Arten retten. Dazu braucht es nämlich den One Plan Approach der IUCN und der ist nur durch Kombination von Maßnahmen ex situ und in situ umzusetzen. Das genau machen Zoologische Institutionen sehr erfolgreich.

Ein Beispiel von vielen: http://zoos.media/medien-echo/reverse-the-red-philippinen-krokodil/

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Wenn es moderne, akkreditierte und / oder zertifizierte Zoologische Gärten nicht schon längst geben würde, müsste man sie erfinden. Warum? Nur mit ihnen kann man den One Plan Approach (OPA) der Weltnaturschutzunion (IUCN) wirklich umsetzen und so Arten vor dem Aussterben bewahren. Es braucht dazu nämlich Arbeit in situ und ex situ - Zoos und Aquarien leiten in beiden Bereichen enorm viel.

Das lässt sich gut an Menschenaffen erklären: https://youtu.be/zXPaCAHxBnM

Das Problem ist, dass sich aber jede Tierhaltung theoretisch "Zoo" nennen kann - der Begriff ist nicht geschützt. Dadurch gibt es schwarze Schafe, die den Namen eigentlich nicht verdient hätten, aber das ist in jeder Branche leider so - auch bei Schulen, Krankenhäusern und sonst etwas. Da macht aber das Prinzip nicht schlecht.

Es gibt für Zoos und Aquarien sogar eine ethische Notwendigkeit: sie nicht zu betreiben, wäre nämlich unterlassene Hilfeleistung für bedrohte Tierarten.

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Die Antwort ist: Vivarien. Sie sind das finanzielle Rückgrat deines Zoos. Du baust vier direkt am Anfang mit Tieren, die besonders attraktiv sind. An jede Seite einen dieser Aufsteller, an jede Ecke einen Spenden-Pott. Das ist zwar sehr unrealistisch, wenn man es von der Zoo-Seite betrachtet, aber es hilft.

Langfristig ist natürlich lohnenswert die ganzen Zuchtstämme auf Gold-Status zu bringen und auch noch zusätzliche Zuchtanlagen backstage zu stellen, um sich so Finanz-Spritzen zu erzüchten, weil der Verkaufswert der Tiere nicht zu unterschätzen ist. Auch das ist natürlich für eine Simulation eines echten Zoos nicht ganz realitätsnah, aber es funktioniert in diesem Spiel sehr gut.

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Klassisches Problem: Du kannst sie erst in die Natur entlassen, wenn sie erwachsen sind und nicht als Jungtiere. Am besten baust du also ein Gehege, in dem sie "auf die Auswilderung vorbereitet" werden. Das kannst du in die Geschichte des Zoos einbauen oder quasi als rückwärtige Haltung backstage organisieren. Sowas macht tatsächlich Sinn für das Spiel, das so zu organisieren, weil es etwas nachahmt, dass man auch in echten Zoologischen Gärten macht, um die Chancen auf Erfolg einer Auswilderung zu erhöhen.

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Nachteile sind bei Zoos nur dann gegeben, wenn sie die Tiere nicht tiergerecht halten würden. Bei modernen, akkreditierten und zertifizierten Zoologischen Gärten schließt man das aber dadurch aus, dass man die Haltung nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Tierwohl ausrichtet.

Die Vorteile liegen auf der Hand und sind zugleich die Grundfesten moderner Zootierhaltung: Bildung und Forschung sowie Natur- und Artenschutz. Viele Arten konnten schon dank Zoos und Aquarien gerettet werden. Nur mit ihnen funktioniert zudem der One Plan Approach der Weltnaturschutzunion (IUCN) für umfassenden und nachhaltigen Artenschutz.

Beispiel: http://zoos.media/medien-echo/reverse-the-red-philippinen-krokodil/

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Moderne, akkreditierte und / oder zertifizierte Zoologische Institutionen liefern einen unersetzlichen Beitrag in den Bereichen von Bildung und Forschung sowie Natur- und Artenschutz. Der One Plan Approach der Weltnaturschutzunion sieht diese wichtige Arbeit ex situ vor - und nur Zoologische Gärten können diesen Beitrag leisten. Sie sind somit unersetzbar. Es geht nicht ohne sie. Viele Arten konnten so auch schon gerettet werden.

Kommen wir nun zum Thema "contra". Während gegen die o.g. Zoos und Aquarien nichts einzuwenden ist, ist leider der Begriff "Zoo" nicht geschützt. Das heißt, im Grund kann sich jeder und alles als solcher Bezeichnen. Dadurch passiert es, dass auch schlechte Tierhaltungen sich als Zoo bezeichnen, aber gar nicht den Standards von modernen Zoologischen Institutionen genügen.

Solange es aber "echte Zoos", wenn man es so ausdrücken will, sind, gibt es kein sinnvolles Contra.

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Ich finde, dass Zoos einfach super tierlieb und artgerecht sind.

Man spricht allerdings nicht mehr von artgerecht heutzutage: http://zoos.media/medien-echo/artgerecht-tiergerecht-artgemaess-was-ist-gemeint/ ;) Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Zoologische Gärten bereits vielen Arten das Leben gerettet haben und viele Arten auch aussterben würden, wenn es sie nicht mehr geben würde.

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Tierpfleger im akkreditierten und /oder zertifizierten Zoos und Aquarien sind wahre Natur- und Artenschützer, denn sie ermöglichen durch ihre Arbeit den Ex-Situ-Schutz ohne den gemäß des One Plan Approach der Weltnaturschutzunion (IUCN) kein umfassender Natur- und Artenschutz überhaupt möglich ist. Nichts daran ist moralisch verwerflich.

Zudem sollte man auch seriöse Zoos und Aquarien besuchen, weil dadurch unterstützt man diesen Natur- und Artenschutz. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, weil eben modernen Zoologische Gärten bereits viele Arten vor dem Aussterben bewahrt haben.

Darüber hinaus ist der Begriff "artgerecht" - das weiß man inzwischen - nicht mehr mit der Forschung zum Tierwohl in Einklang zu bringen. Der Begriff ist (leider) immer noch populär, aber fachlich irrelevant, weil Profis eine artgemäße beziehungsweise tiergerechte Haltung anstreben. Man will dem einzelnen Tier gerecht werden, das teils individuelle Bedürfnisse hat - ein Senior zum Beispiel andere als ein Junior.

Sehr gut nachvollziehen kann man das in dieser Playlist:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLK03-csf7XeC74CHap8L2qJG5pXrScKzA

Darin zeigen wir, dass man eben auf solche sehr alten Tiere besonders eingehen muss. Da helfen einem Begriffe wie artgerecht nicht weiter, weil Tiere zum Beispiel in der Natur meist gar nicht so alt werden. Auch deshalb ist dieser Begriff sehr ungeeignet.

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Zoos können manchmal nützlich sein

Moderne, akkreditierte und / oder zertifizierte Zoos und Aquarien können IMMER nützlich sein. Sie haben schon viele Arten gerettet und arbeiten jeden Tag daran, dass es mehr werden.

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Es gibt nicht viele Zoogegner, die wenigen Gegner sind einfach nur sehr laut und einige Medien kreieren eine falsche Balance: sie tun so, als seien die Zoogegner den wahren Natur- und Artenschützern zahlenmäßig ebenbürtig wären. Das entsteht dadurch, dass sie die Positionen 1:1 gegeneinander aufgewogen werden, um möglichst viel Konfrontation zu erzeugen - hier ein Beispiel: http://zoos.media/medien-echo/tierknast-oder-artenschutz-hr-balance-ungluecklich/ .

Also nicht aus der Ruhe bringen lassen, aber eben die Einfluss dieser Zoogegner nicht unterschätzen - gerade bestimmte Parteien zeigen sich da gefährlich offen, weil sie auf die falsche Balance hereinfallen. Da muss man ein waches Auge drauf halten, weil man ja nicht vergessen sollte: die Zoogegner aus der Tierrechtsindustrie wollen jede Form der Tierhaltung abschaffen - also es geht nicht nur um den Bengalischen Tiger im Zoo, sondern eben auch um den Stubentiger zu Hause.

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Kritik ist ja nichts Schlechtes: zur Kritik gehört ja auch das Lob und eben auch der konstruktive Verbesserungsvorschlag - das wird leider häufig missverstanden. Viele denken, jeder Verriss, jeder Hate und jede Lüge wäre automatisch eine Kritik. Das stimmt aber nicht.

Gute Zoologische Institutionen in Deutschland erkennst du an Mitgliedschaften und / oder Akkreditierungen in renommierten Zooverbänden. Beim Besuch von diesen Zoos und Aquarien unterstützt du auch aktiv den Natur- und Artenschutz.

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Nun, weil sie älter werden - das sieht man etwa an den Raubtieren: http://zoos.media/medien-echo/zoos-raubtiere-leben-laenger/ . Das liegt daran, weil die Tiere in Menschenobhut von dem täglichen Überlebenskampf befreit werden und eine optimale Pflege sowie medizinische Versorgung erfahren. Daher sind die Überlebenschancen von Tieren etwa in Zoos und Aquarien höher.

Zootierhaltung hat mit Gefangenschaft aber nichts zu tun: http://zoos.media/medien-echo/zoo-tiere-gefangenschaft/ . Also im Prinzip alles einfach und nachvollziehbar.

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