Ich hoffe meine Antwort interessiert dich auch noch mit einer Woche Verspätung ;-)

Zunächst einmal schaue bitte im Internet nach dem Verbreitungsgebiet von Eisbären. "Nordpol" ist natürlich nicht falsch, aber beschreibt bei weitem nicht das gesamte Verbreitungsgebiet von Eisbären. Betrachtet man zum Beispiel die Kanada so sieht man, dass Eisbären entlang der gesamten Küsten der Hudson und James Bay verbreitet sind. Die dortigen Regionen weisen in Hinblick auf sommerliche Durchschnittstemperaturen die gleichen Zahlen auf, wie dies auch bspw. deutsche Städte tun. Es handelt sich nun einmal auch um ähnliche Breitengrade.

Hinzu kommt, dass Eisbären sich nicht primär durch ihr Fell warm halten, sondern die Fettschicht eine bedeutende Rolle spielt. Diese dient während der Wintermonate nicht nur als Nahrungsreserve, sondern schützt auch gegen Kälte. Arktische Eisbären erreichen dabei ein Gewicht von 600-800kg z.T. eine Tonne. Männliche Eisbären in deutschen Zoo wiegen im Sommer durchschnittlich gerade einmal 300-400kg. In Bezug auf die Fettschicht und somit auch auf ihre Toleranz gegenüber höheren Temperaturen sind sie also sehr anpassungsfähig. Natürlich geht es den meisten Tieren bei 38°C Höchsttemperaturen nicht anders als uns Menschen und sie sind nicht sonderlich aktiv und liegen faul in einer schattigen Ecke. Dennoch leidet ein Eisbär bei solchen Temperaturen nicht mehr als ein Hund. Und man schaue sich bitte einmal die Qualzuchten an, die der ein oder andere Zoo-Kritiker mit der Haltung dieser unterstützt.

Wie MarkusGenervt bereits anklingen lassen hat, gibt es natürlich diverse Kritikpunkte an Zootierhaltungen, die meiner Meinung nach nicht immer unberechtigt sind und ich befinde mich selbst in der Ausbildung zum Zootierpfleger. Dennoch sollte man darauf achten, sich in solchen Einstellungen nicht zu radikalisieren und dennoch Diskussionsbereitschaft zeigen. (Das Fehlen von Diskussionsbereitschaft möchte ich Markus nicht unterstellen; seine Argumentationsweise scheint mir durchaus auf einem gesunden Level zu sein.)

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Das kann man nicht unbedingt pauschalisieren. Im Allgemeinen passt man die Dosis des Narkotikums dem Körpergewicht des Tieres an. Eine exakte Zeitspanne kann ich dir nicht geben, aber mit mindestens 5-10 min muss man sicher rechnen. Nun kommt aber hinzu, dass Tiere in bestimmten Situationen anders auf ein Narkotikum reagieren. Tiere, die besonders gestresst oder aufgeregt sind (wie ein ausgebrochenes Zootier bspw.), "vertragen" aufgrund ihres erhöhten Adrenalin-Spiegels wesentlich mehr von dem Mittel und man muss teilweise die doppelte, gar dreifache Dosis oder mehr verabreichen.

Dosiert man von vornherein höher und es stellt sich heraus, dass unerwarteter Weise auch eine normale Dosis genügt hätte, stirbt das Tier auch in diesem Fall.

Es ist natürlich situationsbedingt zu befürworten ein entkommenes Tier eher zu narkotisieren, als es direkt zu erschießen. Bedenke jedoch, dass eine solche Extremsituation glücklicherweise nicht dem "Alltag" entspricht und entsprechend unter Zeit- und Handlungsdruck regiert werden muss. Dennoch denke ich, dass - meines Wissensstandes entsprechend - das Zoopersonal Osnabrücks in jeder Hinsicht richtig gehandelt hat. Womöglich hätte man Tips tatsächlich eher betäubt, wäre der Ausbruch geschehen, bevor der Zoo seine Tore für die Besucher geöffnet hätte - und wenn nicht, hätte man auch in diesem Fall niemanden für seine Handlungen verurteilen können.

Alle die der Ansicht sind, die Reaktionen des Osnabrücker Personals wären unverantwortlich gewesen, mögen sich doch bitte einmal vorstellen, ein gerade aus der Winterruhe erwachter Bär stünde vor ihm, der aufrecht stehend eine Körpergröße von fast drei Metern erreicht.

Kein Mensch auf der Welt hat mehr Grund als die Osnabrücker Zootierpfleger aufgrund des Vorfalls emotional betroffen zu sein. Das eigene Tier womöglich eigenhändig erschossen zu haben. Des Weiteren sind die meisten Zoos weder Gefängnisse, noch arbeiten dort "Wärter".

Ich verurteile niemanden wegen einer kritischen Einstellung gegenüber Zootierhaltungen, auch solche Menschen haben in den Zoos eine wesentliche Verbesserung der Verhältnisse innerhalb der letzten Jahrzehnte bewirkt. Doch in Fällen wie solchen möge man sich doch bitte mit vorschnellen Urteilen und unangemessenen Emotionen zurückhalten.

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Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind.

Es ist das erste Buch der Reihe "Das Schwert der Wahrheit". Die Reihe umfasst 11 Bände, die ich - wie ich zu meinem Leidwesen gestehen muss - noch nicht komplett gelesen habe, da ich mittlerweile nur noch sehr wenig lese :( Nichtsdestotrotz kann ich unumwunden sagen, dass insbesondere die ersten Bücher dieser Reihe mein Leben verändert haben. Terry Goodkind lehrt einen zahlreiche Dinge und Werte in Hinblick auf Toleranz, Verständnis und Selbstbewusstsein - wenn man sich darauf einlässt.

"Ein Buch ist ein Spiegel. Wenn ein Affe hineinsieht, kann kein Apostel herausgucken." ~ Georg Christoph Lichtenberg

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Man, man, hier hält sich ja wohl jeder für einen Experten.

Eisbären gibt es vorrangig in der Arktis, also nur am Nordpol, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich allerdings noch um einiges weiter in den Süden, so leben sie auch entlang der gesamten Hudson-Bay (Kanada) oder im Norden Russlands und Skandinaviens.

Viele europäische Städte, wie eben z.B. alle deutschen Städte, weisen im Sommer dieselben Durchschnittstemperaturen auf wie die kanadischen Städte entlang der südlichen Hudson-Bay. Die Eisbären in Zootierhaltung fühlen sich also durchaus auch in unseren Breitengraden wohl. Hinzu kommt, dass die Eisbären der Arktis nicht nur aufgrund ihrer Körpergröße 600-800kg wiegen, sondern einfach eine enorme Fettschicht besitzen. Eisbären in deutschen Zoos wiegen im Sommer teilweise weniger als 300kg, weil sie diese Fettschicht eben einfach nicht benötigen.

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Eigentlich müsstest du die in jeder Buchhandlung bestellen können ;-) Große Buchhandlungen haben ab und an sogar englische Ausgaben von beliebten Büchern und wenn nicht ist Bestellen kein Problem^^ Bei meiner Buchhandlung dauert das meistens nicht mal länger als 24h :)

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Ich würde mit machen.

Wir hatten das mal vor einigen Jahren in der Mottowoche bei uns an der Schule und es war bei weitem der beliebteste und witzigste Tag :D Und vor allem war es auch das Motto bei dem im Vergleich zu den anderen Tagen die meisten mitgemacht haben, weil es halt einfach umzusetzen ist, wenn man nur will ;-)

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Contra Argumente:

  • Es ist dort viel zu heiß
  • daraus folgt, dass die WM im Winter/kurz vor Weihnachten stattfindet, was echt bescheuert ist
  • Es müssen mal wieder Stadien aus dem Boden gestampft werden, die danach nie mehr benötigt werden, anstatt dass man die WM an ein Land vergibt in dem Stadien vorhanden sind, da sie ohnehin viel genutzt werden
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