Nicht schlecht, die Frage!

Es gibt zwar die Möglichkeit, über Word-Optionen > Dokumentprüfung > Autokorrektur-Optionen > Autokorrektur einzustellen, dass " direkt bei der Eingabe durch ein Chevron (Alt+0187) ersetzt wird. Aber so kriegst du das schließende Chevron nicht hin, weil dafür ja wieder dasselbe Zeichen " eingegeben wird.

Andererseits müsste es eigentlich irgendwie gehen, denn über die Funktion Autokorrektur-Optionen > Autoformat während der Eingabe > gerade Anführungszeichen durch typographische (ersetzen), die du für den Prozess oben übrigens ausschalten musst, kann Word zwischen öffnenden und schließenden Anführungszeichen unterscheiden. Aber um da reinzukommen und im Code die typographischen Zeichen durch Chevrons zu ersetzen, muss man wahrscheinlich programmieren.

Mein Umweg ist der: Ich habe mir ein Makro gemacht, das beide Chevrons setzt und den Cursor dazwischen platziert. Dann kann ich nach Abruf des Makros direkt den Text tippen, der in Chevrons stehen soll, muss nur am Ende mit der Cursortaste das schließende Chevron überspringen. Dem Makro habe ich einen Tastencode zugewiesen.

Dritte und einfachste Variante: Du legst dir die Funktion "Einfügen > Symbol" auf die Schnellstart-Symbolleiste (rechter Mausklick auf den Omega-Button). Und fügst per Mausklick auf das Omege Chevrons ein. Die bleiben dann dort in der Vorauswahl präsent, sind also über zwei Mausklicks erreichbar.

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Wie halbsowichtig schon teilweise geschrieben hat, wurde das Problem seinerzeit hierzulande durch verschiedene Maßnahmen gelöst:

  • Entschwefelung und Entstickung der Kraftwerks-Rauchgase (durch Bau entsprechender Anlagen)
  • Einbau von Abgaskatalysatoren in alle Autos
  • Entschwefelung der Kraftstoffe.

Schwefelsäure entsteht immer noch aus Flugzeugabgasen und an den Küsten aus den Abgasen der Schiffe, die mit extrem schwefelhaltigem Schweröl fahren. Diese Probleme wären relativ leicht lösbar, aber Fluggesellschaften und Reedereien haben sich bislang erfolgreich gegen alle gesetzlichen Regelungen gewehrt.

Auch die Dieselabgase von Pkw und vor allem Lkw verursachen immer noch eine Belastung mit Salpetersäure. Dabei ist allerdings der Überdüngungseffekt noch stärker als der Säureeffekt. Die Salpetersäure überdüngt vor allem Magerwiesen (wodurch viele Pflanzen- und Insektenarten verschwinden), Gewässer und Meere einschl. Nord- und Ostsee. Der Effekt vermischt sich mit dem Ammoniak, das aus Kunstdünger und Gülle der konventionellen Landwirte stammt.

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Ja, ich weiß, was du meinst. Es ist so ein ganz leichter Frischegeruch, der ein wenig an den Ozongeruch von Laserdruckern erinnert. In der Tat enthält Schnee zuweilen Wasserstoffperoxid H2O2, und das zersetzt sich an der Luft, es entsteht atomarer Sauerstoff (sog. naszierender Sauerstoff), genau wie bei der Zersetzung von Ozon. Das H2O2 entsteht wahrscheinlich bei Gewitterblitzen in den Wolken.

Dazu http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/archiv%20sb/083/bd83_11.pdf

Andere Theorien besagen, dass Schnee Chlor oder Brom aus dem Meersalz enthalten kann; zumindest der Schnee der Arktis. Auch diese Gase lassen naszierenden Sauerstoff entstehen. Was man riecht, ist eine Reizung der Schleimhaut durch diese Sauerstoff-Atome.

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Die drei Definitionen in der Umweltdatenbank sind zwar nicht optimal formuliert, geben aber doch Hinweise auf wichtige Unterschiede.

Die Messgröße ist in allen drei Fällen verschieden: beim Rucksack ist es ein Gewicht in kg oder t, beim Fußabdruck ist es eine Fläche in m<2> oder ha, bei der Ökobilanz ist es eine Geldsumme (meist in € oder $).

Rucksack und Produkt-Ökobilanz beziehen sich auf ein einzelnes Produkt in seinem Lebenslauf.

Fußabdruck und Betriebs-Ökobilanz beziehen sich auf Menschen, Gruppen von Menschen bzw. einen Betrieb in ihrer jeweiligen Lebens- oder Arbeitsweise.

Rücksack und Produkt-Ökobilanz messen im Prinzip die gleichen Vorgänge, aber der Rucksack gibt das Gewicht aller verwendeten natürlichen Ressourcen an, die Ökobilanz dagegen ihren Geldwert.

Der Fußabdruck versucht, den Ressourcenverbrauch einer Lebensweise in Form der Fläche darzustellen, die nötig ist, um diese Ressourcen wachsen zu lassen, ausbeuten zu können usw.

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Dass es keine populären Osterlieder gibt, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass es im christlichen Sinne auch keine Osterzeit gibt. Denn bis einschließlich Karsamstag herrscht noch die Trauer um den Gekreuzigten und seine Passion vor (die man z. B. in Bachs Matthäus-Passion gesungen hören kann). Erst am Ostersonntag könnte man (im christlichen Sinne) Osterlieder singen, die Christi Auferstehung feiern. Weihnachtslieder dagegen kann man über die ganze Adventszeit singen.

Aus gleichem Grunde gibt es für diejenigen, die an diese Hintergründe denken, auch immer ein gewisses Problem mit dem Ostergruß. Wenn man die Kollegen am Gründonnerstag verabschiedet, darf man ihnen eigentlich kein "Frohes Ostern" wünschen, weil zuerst der Karfreitag begangen werden muss. Diese Umstände haben wahrscheinlich verhindert, dass Osterlieder populär geworden sind.

Ein anderer Grund könnte die Jahreszeit sein. Zu Ostern ist Frühling, da geht man raus und singt nichts Besinnliches.

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