Offenbar sind Sie der Erwerber der Haushälfte der geschiedenen Ehefrau und sind damit zum Alleineigentümer dieser Hälfte geworden, gehören aber mit Ihrem Erbanteil an der anderen Haushälfte zu deren Miteigentümergemeinschaft. Dagegen ist rechtlich grundsätzlich nichts einzuwenden; es könnte jedoch zu Interessenkonflikten kommen, wenn die Erbengemeinschaft z.B. in Bezug auf die Verwaltung oder Nutzung des Hauses anderes möchte als Sie in Ihrer Eigenschaft als hälftiger Miteigentümer. Was unter Anheftung zu verstehen sein soll, verschließt sich auch mir. Den Begriff gibt es in der deutschen Rechtssprache nicht, sondern nur im allgemeinen Sprachgebrauch im Sinne von z.B. einen Gegenstand an einen anderen "anheften".

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"Umgehen" wird nicht gehen ! Die Steuerpflicht ist in diesem Fall ja doppelt misslich, weil Sie für den Betrag (sicher) schon Einkommensteuer zahlen mussten, so dass - wenn der Höchstsatz in Betracht käme - schon nahezu gegen 50% Steuer angefallen wären. Und für die Hälfte des Ihnen netto verbliebenen Betrags käme nun Schenkungssteuer hinzu in der Größenordnung von 7% bis (allerdings erst bei vielen Mio) 30%. Da bliebe nicht allzu viel "netto" von "brutto" übrig !

Aber vielleicht hilft Ihnen, dass Ihre Ehefrau schenkungs- und erbschaftsteuerlich einen (alle 10 Jahre wiederholbaren) Freibetrag von 500.000 Euro. hat Nur wenn der Ihrer Ehefrau geschenkte Betrag darüber liegt, fiele insoweit Sch.-Steuer an. Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass der Arbeitgeber Ihnen eine Zahlung in dieser Größenordnung geleistet hat, es sei denn Sie seien z.B. ein DAX-Vorstand. Das sind Sie aber sicher nicht; denn ein solcher hätte Ihre Frage sicher nicht hier gestellt, sondern seinem Steuerberater !

Wenn Sie den Betrag auf Ihrem persönlichen Konto belassen hätten und die Aktien auf ein eigenes Depot hätten buchen lassen, wäre Ihnen das Problem erspart geblieben. Wenn Sie dann Ihrer Ehefrau eine Vollmacht erteilt hätten, wäre sie zumindest ebenso wie Sie selbst verfügungsberechtigt und könnte sich insoweit als "Miteigentümerin" zumindest empfinden, wogegen Sie sicher nichts einzuwenden hätten, sondern intern mit ihr absprechen könnten, dass sie über die Hälfte nach eigenen Vorstellungen verfügen kann. Das wäre steuerlich zumindest keine Umgehung, sondern eine rein private Absprache, deren steuerliche Relevanz zumindest nicht offenkundig wäre-

Vielleicht akzeptiert das Finanzamt die Rückholung des angeblichen Schenkbetrags auf Ihr Konto, so dass Sie meiner Empfehlung folgen können. Nehmen Sie dazu mgl. einen erfahrenen Steuerberater in Anspruch

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Die Antwort von sassenacht ist völlig richtig. Sie muss nur nach Ihren mehrfachen Nachfragen deutlich dahin ergänzend beantwortet werden, dass der Pflichtteilsanspreuch selbstverständlich erst mit dem Tod Ihrer Mutter entsteht und - als reiner Geldanspruch, nicht als Beteiligung an der Erbmasse - gegen die testamentarischen Erben geltend zu machen sein würde, notfalls per Klage zunächst auf Auskunft über den Nachlass und dann auf Zahlung des sich ergebenden Betrags. Spätestens dazu sollten Sie einen Anwalt in Anspruch nehmen.

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  1. Wenn der Vater sich vor 25 Jahren bei Übertragung des Hauses an den Sohn ein Nießbrauchsrecht am gesamten Objekt (also auch an den fremd vermieteten Wohneinheiten) hat einräumen lassen, beginnt die 10-Jahresfrist für den jährlich 10%igen Abzug vom Wert der Schenkung (und dem Auslaufen mithin nach 10 Jahren) erst mit dem Wegfall des Nießbrauchs, also mit dem Tod des Vaters. Das hätte zur Folge, dass der Wert des Hauses dem Nachlass des Vaters rechnerisch fiktiv zu 100% zugeschlagen würde. Erst von da an beginnen die 10%igen jährliche Abschläge. Ihr Pflichtteil nach dem Tod Ihes Vaters würde sich daher aus seinem tatsächlichen Nachlass plus dem Wert des verschenkten Hauses berechnen.
  2. Sollte sich der Nießbrauch bzw. das Wohnrecht nur auf eine von mehreren Wohnungen beziehen, würde der kapitalisierte Wert dieses Nießbrauchsrechts vom Wert des Hauses zum Zeitpunkt des Schenkungsvollzugs abzuziehen sein. Dieser verminderte Wert wäre dann aber ab Schenkung (hier vor 25 Jahren !) um 10% jährlich zu kürzen und daher längst auf 0 gesunken und mithin nicht zur fiktiven Zurechnung zum Pflichtteil beim Tod des Vater mehr reelevant.
  3. Von dem Ergebnis der Ziff. 1 u. 2 hängt ab, welchen Pflichtteil Sie von dem Sohn als offenbar künftigem Alleinerben des Vaters beanspruchen könnten. Da die gesetzlichen Erben Ihres Vaters vermutlichg die drei Kinder zu je 1/3 wären, betrügen deren Pflichtteile je 1/6 des Wertes des Nachlasses Ihres Vaters. Zu diesem Nachlass würde das Vermögen des Vaters zum Todeszeitpunkt zählen und ggf. der sich aus Ziff. 1 u.2 ergebende fiktive Zusatzbetrag.
  4. Was unter Übertragung der Erbschaft der Mutter (?) auf die Töchter besagen soll, ist mir nicht klar. Vermutlich handelt es sich darum, dass die Mutter im Rahmen der Ehescheidung ein Haus und eine EigWohnung mit der Maßgabe erhalten hat, sie - zum Ausgleich der Hausübertragung des Vaters auf den Sohn - an die Töchter zu vererben. Sofern es hier keine bindende Verpflichtung der Mutter gegenüber Vater gibt, ist die Mutter als Erblasserin frei, welche Anteile sie an die beiden Töchter testamentarisch vererben will. Nur wenn der Wert des Ihnen offenbar einmal zukommenden Wohnungseigentums wertmäßig unter dem Pflichtteil läge, den Sie beim Tod Ihrer Mutter beanspruchen könnten, könnten Sie gegenüber Ihrer wertmäßig begünstigten Schwester nach dem Erbfall einen sog. Pflichtteilsrestanspruch geltend mache
  5. (Beispiel: Ihr Erbteil beträgt 70 T€, der Erbteil Ihrer Schwester aber 25o T€, die Summe also 320 T€. Da Sie und Ihre Schwester die einzigen gesetzlichen Erben Ihrer Mutter wären, betrügen beide Erbanteile im Falle der gesetzl. Erbfolge je 160 T€. Die Hälfte dieses Anteils, also 80 T€, wäre Ihr Pflichtteil. Wenn Sie also von der Mutter testamentarisch nur 70 T€ erben, könnten Sie restliche 10 Te als Pflichtteilsrestanspruch gegen Ihre Schwester geltend machen)
  6. Im Übrigen sollten Sie sich in der Frage fachkundig beraten lassen, wozu zunächst einmnal gehören würde, dem Berater detailliert über die Vermögenszuordnungen und deren Historie Auskünfte zu geben.
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Das geschilderte Verfahren ist grundsätzlich nicht strafbar; es kann aber strafbar werden, wenn Sie Ihre Erbeinsetzung zum Beispiel durch Täuschung oder Bedrohung des von Ihnen betreuten Erblassers erreichen. Sie sollten Ihre Absichten nur aufgrund eines einwandfrei mit einem (voll geschäftsfähigen) künftigen Erblasser abzuschließenden notariellen Erbvertrags verwirklichen. Wenn Sie das auf andere Weise machen, stehen Sie auf jeden Fall moralisch in dem Verdacht, dass Sie unlauter handeln, selbst wenn kein Tatbestand des Strafrechts verletzt würde. Im Übrigen sollten Sie sich selbst einmal die Frage vorlegen, welches Motiv bei Ihnen im Vordergrund steht: Hilfeleistung für einen alten pflegebedürftigen Menschen oder unangemessenes Gewinnstreben Ihrerseits. Und sind Sie überhaupt von Ihren Fähigkeiten und Ihrer Ausbildung her sowie charakterlich geeignet, einenn alten Menschen so zu pflegen, dass Sie dafür eine Gegenleistung in der beabsichtigen Form beanspruchen können ? Oder wollen Sie einfach den derzeitigen Mangel an Pflegekräften zu unangemessen hohem Gewinn ausnutzen ?

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Wenn sich aus dem Testament des Vaters nicht deutlich, zumindest andeutungsweise, ergibt, dass beim Wegfall der als Alleinerbin eingesetzten Tochter (durch Tod oder Ausschlagung) deren Abkömmlinge Ersatzerben werden sollen, tritt die gesetzliche Erbfolge an die Stelle des Testaments. Das bedeutet, dass die vier Kinder des Erblassers ihn zu je 1/4 beerben. Wenn die Tochter nun auch diese 1/4-Miterbschaft ausschlägt, würden jedoch in diesem Falle ihre Kinder an ihre Stelle treten, das heisst, das 1/4 ihrer Mutter je zur Hälfte bekommen.

Wenn die Kinder der Tochter dagegen testamentarisch Allein-Ersatzerben des Erblassers würden, könnten die drei anderen dadurch enterbten Geschwister ihre Pflichtteile verlangen, jeder von ihnen in Höhe von 1/8 des Nachlasswertes (denn deren gesetzliche Erbteile würden je 1/4 betragen, daher davon die Hälfte als Pflichtteil = 1/8).

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Den bisher erteilten Antworten ist voll zuzustimmen. Das Kind des Freundes kann nur dann dessen gesetzlicher Erbe werden, wenn der Freund die Vaterschaft anerkannt hat. Ansonsten gilt das Kind als ehelich und wird somit beim Tod des Ehemanns der Frau dessen Miterbe neben dem auch biologisch ehelichen Kind und der Ehefrau/Mutter.

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Die Antwort von Ronox ist richtig: Ihre Mutter würde Ihre gesetzliche Alleinerbin sein. Das können Sie abwenden, indem Sie ein formrichtiges Testament errichten (eigenhändig geschrieben und unterschrieben oder von einem Notar beurkundet), in dem Sie eine bzw. mehrere andere Personen zu Erben einsetzen. Nicht abwenden können Sie aber den Pflichtteilsanspruch, den Ihre Mutter im Falle ihrer Enterbung in Höhe des Wertes von 1/2 Ihres Gesamtvermögens gegen Ihren Erben geltend machen könnte. Es handelt sich dabei um einen Geldanspruch, so dass sie zwar keinen Anspruch auf Ihr Haus erwerben würde; aber gleichwohl könnte es sein, dass Ihre Erben das auf sie entfallende Haus verkaufen müssten, um den Pflichtteil der Mutter aufzubringen. Wenn Sie auch das so weit wie möglich vermeiden wollen, müssten Sie vor Ihrem Tod heiraten; dann würde Ihre Mutter als gesetzliche Erbin neben Ihrer Ehefrau (die 3/4 erben würde bei gesetzlichem Güterstand) nur 1/4 erben, so dass auch ihr Pflichtteil sich auf 1/8 (Hälfte des gesetzl. Erbteils) reduzieren würde. Nur wenn auch aus der Ehe Kinder hervorgingen, entfiele ein gesetzliches Erbrecht Ihrer Mutter ganz, und damit auch ihr Pflichtteilsanspruch.

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Stellen Sie doch hier Ihre Frage. Vielleicht kann einer der fachkundigen Antwortgeber Ihnen die nötige Beratung - kostenlos - geben.

Ansonsten fragen Sie bei Ihrem zuständigen Amtsgericht, ob und wo es eine kostenlose Erstberatung gibt.

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  1. Die Kinder des Ehemanns aus dessen erster Ehen gehören zu seinen gesetzlichen Erben. Wenn Ihr Ehemann ohne Hinterlassung eines anders lautenden Testamenets verstürbe, würde er von Ihnen zu 1/2 und den beiden Kindern zu je 1/4 beerbt werden (dabei unterstellt, dass Sie im gesetzlichen Güterstand mit Ihrem Ehemann leben).
  2. Diese Erbteile ,beziehen sich auf das gesamte Vermögen Ihres Ehemanns, also auf dessen 1/2-Anteil am Haus und sein Geld- und sonstiges Vermögen. Für das Haus wäre somit das Ergebnis, dass Ihnen Ihr Eigenanteil von 1/2 plus 1/4 (die Hälfte des 1/2-Anteils des Ehemanns) = 3/4 verbliebe. Die beiden Kinder würden zu je 1/8 Miteigentümer werden (allerdings gebunden in der dann entstehenden "Erbengemeinschaft").
  3. Wenn dieses Miteigentum der Kinder vermieden werden soll, bleibtim Grunde nur übrig, dass Ihr Ehemann in einem Testament Sie zu seiner Alleinerbin einsetzt. Das hätte dann aber zur - nicht abwendbaren - Folge, dass die beiden Kinder ihre Pflichtteile geltend machen (und im Bestreitensfalle gerichtlich einklagen) könnten. Die Pflichtteile sind aber reine Geldansprüche (also keine Ansprüche auf Beteiligung an denNachlassgütern), die sich auf die Hälfte des Geldwertes ihrer gesetzlichen Erbteile beziffern. Das bedeutet gemäß oben Ziff. 1, dass die Pflichtteile in Höhe von je 1/8 (also insgesamt 1/4) des Nachlasswertes Ihres Ehemanns betragen würden. Als Beispiel: Ist Ihre Haus 400.000 Euro wert und beliefe sich das sonstige Vermögen Ihres Ehemanns auf 100.000.- = 500.000, wären die Pflichtteile aus 1/2 Haus 200.000 plus 100.000 = 300.000 zu berechnen. Das heißt die beiden Kinder könnten je 1/8 davon = 37.500 beanspruchen.
  4. Vielleicht sollte Ihr Ehemann versuchen, wenn er diese Pflichtteile vermeiden will, mit den Kindern einen (notariellen) Pflichtteils-verzichtsvertrag zu schließen, evtl. gegen Zahlung eines lebzeitigen Abfindungsbetrags. Wenn die Kinder heute "geldbedürftig" wären, könnte die Bereitschaft zum Verzichtsvertrag vielleicht bestehen. es käme auf einen Versuch an.
  5. Sie könnten mit Ihrem Ehemann auch ein gemeinschaftliches Testamenet errichten, in dem Sie suich gegebnseitig zu Alleinerben einsetzen und die Kinder zumindets in Bezug auf den Nachlass Ihres Ehemanns als dessen Erben beim Tod des Letztversterbenden von Ihnen bestimmen,. Das kann auch per Vor- und Nacherbschaft erfolgen. Dazu sollten Sie aber anwaltliche oder notarielle Hilfe in Anspruch nnehmen.
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Der Antwort von Schachbrett75 ist voll zuzustimmen. Der Luxus der Nazigrößen, insbesondere Görings, war - vor allem weil er seinen Luxus auch noch auf Raubgut (vor allem aus der verbrecherischen Enteigung jüdischer Bürger) aufgebaut hat - noch erheblich größer als der der letzten deutschen Kaiser. Die Weimarer Politiker waren, wie hätte es in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, insbe. in der Zeit der Inflation 1922/23 uund der Wirtschaftsflaute 1929/30 auch anders sein können

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s. vorige Antwort

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Warum fragen Sie nicht direkt bei der Bank an, welche Hindernisse der Auszahlung des Restbetrags entgegen stehen. Die wird Ihnen doch die Auskunft nicht verweigern und Ihnen sagen, was Sie ggf. zu tun haben, um das Geld zu erhalten.

Das kann Ihnen doch aus der Community niemand sagen, ohne die Gesamtumstände Ihres Erbfalles zu kennen. Warum fragen Sie auch nicht ihre Notarin ?

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Erbe auschlagen? Erbschein?

Hallo an alle,

im November ist ein Freund von uns gestorben. Für seine Frau brach eine Welt zusammen, Marius war erst 56 als er starb. Sie hatten keine gemeinsamen Kinder. Marius hatte eine Versicherung abgeschlossen womit für den Fall des Falles die Beerdigung bezahlt werden sollte. Seine Frau Michaela schreibt die Versicherung an mit Sterbeurkunde und melden den Versicherungsfall. Die Versicherung will aber einen Erbschein haben. Michaela zum Gericht, Erbschein beantragt, und jetzt fängt das Theater richtig an. Da Marius keine eigen Kinder hat, treten als Erbfolge seine Geschwister an dessen Stelle. Marius hat viele Geschwister. Die Geschwister wurden vom Gericht angeschrieben, und alle schlugen das Erbe aus. Die Nächste Erfolge sind dann die Kinder der Geschwister von Marius. Eines dieser Kinder wollte Gründe wissen warum das Erbe ausgeschlagen wurde, und was es denn zum Erben gäbe. Michaela geantwortet das es um die Versicherung geht die für die Beerdigung sein soll. Der Auzahlbetrag deckt noch nichtmal die Beerdigungskosten. Michaela hat immer noch Rechnungen die sie Abstottert, und ihr wurde Geld geliehen damit sie den Bestatter bezahlen konnte. Scheinbar hatte dann die Kinder der Geschwister darauf hin das Erbe auch ausgeschlagen. Jetzt kommt wieder ein Schreiben über das Gericht, es habe sich eine großnicgte gemeldet, die Auskunft von Michaela haben will warum alle anderen das Erbe ausgeschlagen haben, sie (Michaela) aber das Erbe antreten will.

Ist es denn normal das da huns und kuns behaupten kann ich bin die Nichte, ich bin der Onkel usw. Ist es denn allgemein üblich das man garkeine Auskunft darüber bekommt oder geben muss über die Erbmasse. Bei meiner Frau würde nur gefragt nehmen sie das Erbe an, oder lehnen sie es ab. Meine Frau vermutete das ihr Bruder Schulden hatte und lehne das Erbe ab. (Es war gut, er war hoch verschuldet)

Aber ein Recht Auskunft zu bekommen ob das Erbe ob positiv oder negativ ist hat sie nicht gehabt.

Michaela ist seit November 17 Witwe, wir haben jetzt Juni 18 und immer noch spielen die Behörden Pingpong mit ihr.

Gibt es denn keine Möglichkeit das alles schneller und unbürokratischer über die Bühne zu bringen.

Michaela ist psychisch am Ende, sie ist finanziell nicht abgesichert, Witwenrete und Jobcenter, jeden Tag neue Hiobsnachrichten. Jetzt soll Michaela aus der Wohnung ausziehen, da sie vom Jobcenter nicht bezahlt werden soll. Kürzen ihr die Leistung um 200€

Wenn die Behörden weiter so machen tragen sie dazu bei das Michaela schon Soizid Gedanken bekommt, weit ist sie nicht mehr von weg.

An Umzug ist bei Michaela garnicht zu denken, sie ist psychisch am Ende. Schwere Depressionen Angststörung usw.

Wir würden gerne helfen, wissen aber nicht wie.

Hat hier eventuell jeman ähnliche Erfahrungen, Erlebnisse und kann uns mit Tips und Rat helfen.

Vielen Dank schonmal!

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Da der Verstorbene kein Testament zugunsten seiner Ehefrau hinterlassen hat, gilt die sogen. gesetzliche Erbfolge. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Ehefrau 3/4 des Nachlasses des Ehemanns erbt und dessen Geschwister bzw. deren Kinder (wenn die Geschwister vorverstorben sind oder das Erbe ausgeschlagen haben) das restliche 1/4. Die Erben sind - so regelt es das Gesetz - in einer zunächst nur gemeinsam handlungs- und verfügungsberechtigten Erbengemeinschaft verbunden. Erst wenn diese feststeht (nachdem das Nachlassgericht aufgrund der Ausschlagungen auch die nachfolgenden Generationen informieren und sie wegen etwaiger Ausschlagung befragen muss), kann ein Erbschein erteilt werden.

Was die Versicherung betrifft, sollte über möglichst einen Fachmann evtl. in Verbindung mit der Vers.Gesellschaft festgestellt werden, ob hier nicht ein Bezugsrecht der Ehefrau vereinbart worden ist, so dass diese Anspruch auf die Versicherungsleistung hätte ohne Rücksicht darauf, ob sie auch Alleinerbin oder nur - wie hier - Miterbin zu 3/4 geworden ist. Gerade bei einer Versicherung für die Bestattungskosten wäre das Bezugsrecht der Ehefrau naheliegend.

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Es handelt sich offenbar darum, dass der Wert einer Schenkung dem Wert des Erbes zugerechnet wird, wenn der Schenker innerhalb 10 Jahren nach der Schenkung verstirbt und von dem Beschenkten beerbt wird.

Beispiel: Vater schenkt Sohn S im Jahre 2005 200.000 €. Das ist erbschafts- und schenkungssteuerfrei, weil die Schenkung unter der Freigrenze von 400.000 € bleibt. Verstirbt der Vater 2014 und erbt der Sohn von ihm weitere 500.000 €, dann werden diese mit den 200.000 € addiert und es müssen 300.000 € (700.000 minus 400.000 Freibetrag) ernschafts-versteuert werden.

Wäre der Vater erst 2017 gestorben, müsste der Sohn nur 100.000 € versteuern, weil die 10-Jahresfrist für die in 2005 geschenkten 200.000 abgelaufen ist und quasi eine "neuer" Freibetrag von 400,000 entsteht.

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Das geht so nicht, denn nur der Vater selbst kann bestimmen, wer seinen Nachlass erhalten soll, wenn der eingesetzte Erbe vor ihm verstirbt.

Ihr Mann sollte seinen Vater dazu bewegen, sein Testament dahin zu ergänzen oder neu zu fassen, dass er für den Fall des Vorversterbens des Sohnes (also Ihres Mannes), Sie und Ihre Kinder (zu bestimmten Anteilen) als "Ersatzerben" einsetzt. Ein einziger Satz dieses Inhalts mit Ort und Datum versehen, eigenhändig geschrieben und unterschrieben, würde das Problem lösen.

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Du kannst mich auch .....wenn Du nur zu faul bist, im "Götz" selber nach dem Zitat zu suchen. Sorry, aber für allzu Bequehmliche, um nicht zu sagen: Faulenzer, ist diese Community sicher nicht vorgesehen.

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Die Eltern können Ihnen das Hausgrundstück unentgeltlich übertragen gegen Vorbehalt und Eintragung im Grundbuch eines lebenslangen Wohnrechts für deren Wohnung. Sofern Ihre Eltern je zu 1/2 Eigentümer des Hauses sind, wäre diese Schenkung schenkungssteuerfrei, sofern der Verkehrswert des Hauses bis zu 800.000 Euro beträgt (abzüglich der noch auf dem Haus lastenden Darlehen). Denn als Abkömmling haben Sie Schenkungs- bzw.Erbschaftssteuerfreibeträge von je 400.000 Euro, die Sie ausnutzen können. Wenn Ihre Eltern innerhalb 10 Jahren nach der Übertragung versterben und Sie dann weiteres Vermögen von ihnen erben, würde dieses mit dem Hauswert zusammengerechnet und wäre dann zu versteuern, soweit die Summe dann über den 800.000 Euro läge. Versterben die Eltern erst später als diese 10 Jahre,+ entfiele die Anrechnung der Schenkung, weil die Freibeträge alle 10 Jahre neu gewährt werden.

Neben diesen Gesichtspunkten müssten Sie natürlich rechnerisch ermitteln. ob die Mieten aus den Wohnungen der anderen Mieter ausreichen, um die Kosten des Hauses (Gebühren, Steuern pp. und die Abzahlung des/der Darlehen) zu decken sind bzw. ob ein etwaiger Fehlbetrag von Ihnen nachhaltig aus Ihrem Einkommen gedeckt werden kann. Wenn das so ist, sollten Sie mit der finanzierende Bank besprechen, ob sie Ihnen das Darlehen belassen, wenn das Haus auf Sie übergeht und ob die Eltern aus der Haftung entlassen werden können. Die Bank wird darüber positiv entscheiden, wenn gesichert erscheint, dass aus den Mieten (evtl. mit einem Mietbeitrag, den die Eltern nach der Pensionierung noch leisten können) die Belastungen nachhaltig zu decken sind. Was den Übertragunsvertrag betrifft, müssen Sie sich der Hilfe eines Notars bedienen, zumal ja ein solcher Vertrag ohnehin nur unter notarieller Beurkundung rechtswirksam abgeschlossen werden kann.

Ich unterstelle, dass Sie als deutscher Staatsbürger auch deutschem Steuerrecht unterliegen; Schweizer Recht könnte anderes beinhalten.

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Einmommensteuer: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

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