Deine Spinnen sind schon drin, die kommen höchstens aus ihren Verstecken wenn kalte Luft sie aufschreckt. Deswegen hast du nach dem Lüften öfter mal ne Spinne gesehen. Die Spinnen, die du siehst sind im Haus und leben und vermehren sich auch dort. Da kannst du nichts dran machen. Ich weiß: du und viele andere hier werden das nicht gerne hören, aber: Das einzige was ihr tun könnt ist, eure vollkommen unbegründete Angst zu bekämpfen und schlußendlich zu besiegen.

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Ich habs hier schin bestimmt 100 mal geschrieben und werds auch noch 100 mal schreiben :-)

Spinnen leben im Haus. Sie kommen NICHT hauptsächlich von draussen rein, weils vielleicht kalt wird. Es gibt einfach Spinnenarten, die sich dazu entwickelt haben synantrop, also in den Behausungen der Menschen, zu leben. Sicherlich kommen mal Jungspinnen durch Ritzen oder Spalten rein aber das sind Ausnahmen. Grundsätzlich hast du in einer normalen 100 qm Wohnung bis zu 40 Spinnen. Mit Giften, Zugangssperrung und Mittelchen kann mans vielleicht auf 25 Spinnen/100 qm runterregeln aber ein Restbestand, der sich auch im Haus vermehrt wird bleiben. IMMER

Mit einem Satz, die, die da sind kommen nicht rein - die sind längst drin und leben seit Jahren bei dir....

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Spinnen haben eigentlich kein Selbstbewusstsein im Sinne wie Menschen das haben. Und für große Emotionen sind sie auch im zentralen Nervensystem zu schwach bestückt. Also würde ich das eher mit Nein beantworten. Wenn sie auch konditionierbar sind und wohl nachweislich ein einfaches Erinnerungsvermögen haben. Sie entwickelt keine Gefühle sondern kann sich merken wann wo was gefüttert wird, wenn man das anstrebt. Allerdings freut sie sich nicht drüber.

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Hallo Paul.

Rettungssanitäter ist (in Deutschland) kein Beruf, sondern so etwas wie eine geringfügige Ausbildung über 520 Std. (hast du ja auch selbst schon erkannt)

Ausser, daß du ein Jahr verlierst ist nichts dagegen zu sagen. Im Rahmen eines FSJ bekommst du die Ausbildung bezahlt und nimmst ein Jahr lang am Berufsleben eines Rettungsdienstlers teil. Wirs auch bezahlt, aber eben nur im Rahmen einer Aufwandsentschädigung.

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In jedem Fall ist es eine Spinne aus der Familie Steatoda (umgangssprachlich Fettspinnen). Vermutlich eine Farbvariation der Art Steatoda triangulosa. Die europäische schwarze Witwe (Latrodectus tredecimguttatus) ist ein entfernter Verwandter. Man nennt diese Kugelspinnen auch falsche Witwen. Sind aber völlig ungefährlich und recht häufig in Europa. Die Farben variieren selbst innerhalb der einzelnen Arten so sehr, daß man vom rein Äusserlichen keine bestimmte Art 100%ig zuordnen kann, aber die Familie stimmt in jedem Fall.

LG S123

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Wenn die Wohnung ne zeitlang leer gestanden hat sinds immer mehr Spinnen als sonst, das ist normal. Wenn die Wohnung eine zeitlang bewohnt wird wirds automatisch weniger. Übrigens kann man gegen Spinnen gar nichts hundertprozentiges machen - aber unnötige Ängste - die kann man abbauen und überwinden.

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Dann geb ich dir mal in einer ernstgemeinten Antwort die Auflösung: Die Spinnen im Waschbecken sind netzbauende Spinnen. Während laufend jagende Spinnen haftpolster an den Füssen haben, mit denen sie auch an glattesten Oberflächen emporklettern können, haben netzbauende Spinnen nur Krallenapparate an den Füssen. Das Waschbecken ist schlicht zu glatt, die kommen da alleine nicht mehr raus ausser durch den Ausguss weil die Krallen am glatten Waschbecken abrutschen.

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Spülmaschinenwaschmittel sind extrem korrosiv. Vermutlich reichen die Legierungsbestandteile im Messer nicht aus, damit fertig zu werden deshalb rostet es. Das liegt also nicht an der Maschine oder den Tabs sondern an der Legierung der Messerklinge, die ist meist etwas anders als die des übrigen Bestecks, damit man sie härten kann. Wer übrigens richtig scharfe Messer mit ungezahnter Klinge hat, sollte diese auf keinen Fall in die Spülmaschine tun - davon werden sie stumpf weil grob gesagt die Maschinenspülmittel die Klinge angreifen.

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Das kann man pauschal nicht beantworten, da die Gifte eigentlich von ihrer Wirkung nicht vergleichbar sind. Beide sind für den Menschen gefährlich und für beide gibts auch Gegenmittel, so daß heute keiner mehr an den bissen sterben muss.

Getestet an Mäusen ist es Phoneutria betrachtet man die reine Wirkung auf den Menschen Ist es Atrax. Deren Gift ist zwar offiziell schwächer, wirkt aber aus einem Grund den man noch nicht so genau kennt auf Menschen viel stärker als auf Mäuse - und Mäuse sind normalerweise die Referenz wenns um Giftigkeit geht.

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Das ist eine Speispinne (Scytodes thoracica)

http://de.wikipedia.org/wiki/Speispinne

PS: Lass dich von dem Handkuss nicht verarschen.

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Bei manchen Arten funktioniert es (sonst würde sich das nicht so lange halten) vermutlich zu einem Teil. Ich selbst habe Spinnen zumindest in unmittelbarer Nähe des Lavendelbeetes und glaube nicht an eine hohe Wirksamkeit. Mach einfach einmal richtig sauber (mit nem weichen Besen) da wird die eine oder andere Spinne vermutlich auch mal ihr Leben lassen aber viele (grad die Kleinen) werden auch nicht geschädigt. Wenn der Schuppen häufig genutzt wird, werden sich da eh weniger Spinnen breitmachen. Spinnen haben auch gerne ihre Ruhe.

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Ich nehme an es sind 10 cm mit Beinen. Das ist eine ausgewachsene (vermutlich männliche) Hauswinkelspinne aus der Familie Tegenaria. Die sucht ein weibliches Pendant. Es ist Paarungszeit. Ich weiß nicht wie es um deine Angst vor den Tieren bestellt ist, aber du kannst das Tier mit einem Glas und einem Stück Pappe einfangen und unmißverständlich durch eine Umsiedelung nach draussen klar machen, daß dein Zimmer nicht der richtige Aufenthaltsort für Spinnenmänner ist. Darüber hinaus sollte dir diese Situation zeigen, daß du etwas gegen deine (wenn vorhandene) Spinnenangst tun solltest - dann sind solche Begegnungen später kein Grund mehr Panik zu schieben. (ich musste gestern ein halbwüchsiges Mädel (ca. 6 cm mit Beinen) aus meinem Schlafzimmer in den Garten umquartieren.

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Die kommen nicht rein - die leben dort und kommen ab und an (hauptsächlich zur Paarungszeit) mal aus ihren Verstecken, aber dann ach nur die Männchen. Die Weibchen wirst du gar nicht zu Gesicht bekommen - die sind aber auch noch irgendwo. Spinnen werden nicht von Essensresten angezogen. Die gibts überall - die Tatsache, daß du sie nur in deinem Zimmer antriffst liegt vermutlich daran, daß du zu den Wanderungszeiten am häufigsten in deinem Zimmer bist - nachts.

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Keine Sorge wenns zuviele werden fressen sie sich gegenseitig. Natürlich kanns über einen kleinen Zeitraum hinaus zum Anwachsen der Population kommen aber eine Plage wirds sicher nicht. Du kannst auch ein paar Jungspinnen einsammeln und raus setzen die versuchen h sich zu verbreiten und je weiter sie können umso besser.

Eine sehr lobenswerte und viel zu seltene Einstellung, die du zu den Tieren hast. LG S123

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Das ist eine Spinne der Gattung Thanatus formicinus. Bin mit der genauen Art nicht ganz sicher, denn es gibt mehrere Arten in mehreren Farbvarianten, die sich nur mittel der Form der Epigyne unterscheiden lassen. Die Größe und Proportionen des Tieres und der deutliche Spießfleck auf dem Abdomen sind aber Charakteristisch. Das in der Abbildung sollte ein Weibchen sein - vollgefressen oder trächtig. Die Tiere sind harmlos für Menschen und töten ihre Beute mittels Giftbiss. Das Gift hat aber auf Menschen keine nennenswerte Wirkung.

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Sofort mit der Reanimation beginnen wenn kein Puls da ist. Das Wasser wird durch die Kompressionen und die Beatmung von selbst in gewissem Maß aus der Lunge befördert. Kreislauf ist am wichtigsten zur Hirnversorgung. Maßnahmen wie Kopf nach unten halten sind ineffektiv. Wenn ein Stimmritzenkrampf eingetreten ist kann es auch sein, daß gar kein Wasser in der Lunge drin ist. Dann wird man vor der Lösung des Krampfes auch keine Luft reinbekommen - trotzdem muss gedrückt werden. 30 Kompressionen, zwei Beatmungen

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Das ist eine Springspinne, und weil Fotografen immer so fasziniert von den Augen sind machen sie (ja auch in Bestimmungsbüchern) oft Aufnahmen direkt von vorne, (die nichts aussagen) deshalb kann ich dir die Art nicht genau zweifelsfrei bestimmen. (könnte eine Marpissa mucosa sein, aber ohne Gewähr).

Fast alle Spinnen sind giftig (für ihre Beute, die Insekten), aber von 43000 Arten weltweit sind nur etwa 30 für den Menschen gefährlich. Meines Wissens lebt in der Türkei keine davon.

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