Hilfreichste Antworten von purushajan

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  • Körper schüttelt während transzendentaler Meditation?
    Hilfreichste Antwort · · 27

    nachdem ich die bisherigen antworten gelesen habe, kann ich dich beruhigen:

    ih bin ein TM-ler, der seit 50 jahren meditiert, noch nie kosmisch gegrinst hat und auch noch alle tassen im schrank hat. außerdem habe ich gerade das älteste werk über yoga, die yogasutras des patanjali, neu aus dem sanskrit übersetzt und mit meinen erfahrungen der meditation und des tm-sidhi-programms kommentiert. darin beschreibt patanjali im ersten schritt über samadhi alle die hindernisse und ablenkungen, die beim meditieren und eintauchen in tiefere schichten des geistes auftreten können.

    Was du erlebst, sind anzeichen von stresslösungen im nervensystem durch die tiefe entspannung. das braucht dich nicht zu beunruhigen. es sind normalisierungsprozesse auf dem weg zu einem völlig verspannungsfreien nervensystem, das dir ständiges samadhi auch während des wachens, schlafens und träumens ermöglicht.

    patanjali definiert yoga als geisteswellenberuhigung. sobald das nervensystem frei von verspannungen ist, bleibt dir die innere stille am grunde deines geistes ständig bewusst und trägt dich mit geistiger klarheit durch den tag. das ist das ziel der transzendentalen meditation. solange du merkst, dass du nach der meditation frischer, ausgeruhter, entspannter und klarer bist als zuvor, machst du alles richtig, egal, was während der meditation für kurzfristige erscheinungen auftreten. ich wünsche dir auf dem weg viel freude und erfolg.

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    Kommentar von mussmawasfragen ,

    Hallo Purushajan,

    das ist ja richtig interessant, was du machst. 

    Ich habe Bedenken, dass das eine Art Psychose auslösen könnte. Das ist wahrscheinlich Quatsch, aber, dass ich quasi darauf hängen bleibe. Ich fühle mich heute leicht schwebend, bin aber im Kopf klar, es ist so ein etwas anderer Körperzustand, so, als wären noch "Reste" von dem Losgelöstzustand vorhanden- etwas schwierig zu erklären...

    Kommentar von purushajan ,

    wenn du die zeiten von 2 x 20 minuten täglich einhältst und es nicht übertreibst, kann eigentlich nichts schief gehen. die entwicklung des nervensystems muss nur im gleichgewicht bleiben zwischen flexibilität und stabilität. wenn die wirkung zu schnell und zu intensiv das nervensystem verändern würde, dann könntest du übersensibel und anfällig für störungen werden. deswegen ist das meditieren auf kurze zeit morgens und abends begrenzt, damit du täglich stabil bleiben kannst.

    falls du interesse an der übersetzung der yogasutras hast: ich kann im augenblick noch probeleser für das manuskript gebrauchen und ändere gerne aufgrund von leservorschlägen.

    Kommentar von mussmawasfragen ,

    Verstehe. Gut, dass du das noch einmal mit den Zeiten erwähnst, denn ich hätte es eventuell schon auf mehrere Male am Tag ausgeweitet. Ich mache also weiter. Das mit den Nervenbahnen hört sich für mich schlüssig an, das macht Sinn. Gerne lese ist dein Manuskript. 

    Kommentar von purushajan ,

    schreib mir mal eine mail über die anschrift auf http://alfa-veda.com/contact dann schicke ich dir das manuskript der yogasutras als pdf.

    Kommentar von mussmawasfragen ,

    Ist abgeschickt. Danke!

  • Wie verwerfe ich eine Idee?
    Hilfreichste Antwort · · 15

    mach ein brainstorming und schreibe mindestens zehn verschiedene möglichkeiten auf, die sich im charakter deutlich unterscheiden:

    ein lustiges ende,

    ein tragisches ende,

    ein unglaubwürdiges ende,

    ein surrealistisches ende,

    ein mystisches ende,

    ein geheimnisvolles ende,

    ein unerwartetes ende,

    ein völlig verrücktes ende,

    ein tieftrauriges ende,

    ein bewegendes ende,

    ein rührendes ende,

    ein glückliches ende …

    dann vergleichst du die neuen möglichkeiten mit der bisherigen idee und siehst sofort, welche idee am besten zur story passt und dir am besten gefällt.

    diese technik des brainstormings mit vielen alternativen verwenden schreiber immer dann, wenn sie eine schreibblockade haben oder mit einem handlungsfaden nicht zufrieden sind. die ausgangsidee wird dadurch relativiert und nicht mehr als einzige möglichkeit gesehen.

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    Kommentar von D0nut4ever ,

    Vielen vielen Dank!

  • Ein Lied bildlich darstellen?
    Hilfreichste Antwort · · 29

    1. such dir ein lied aus, das dir gefällt, und höre es mehrmals an. überlege, welche atmosphäre dir dabei einfällt und welche farbe und form dazu passen könnte.

    2. nimm stift und papier oder pinsel und farbe, die dir geeignet erscheinen, und höre das lied erneut an.

    3. lass deine hand wie im tanz über die zeichenfläche gleiten und schaue selbst zu, welche form sich daraus ergibt, ohne vorher zu planen oder irgendwelche gegenständliche formen zeichnen zu wollen. wenn du die hand im rhythmus der musik und nach der melodie bewegst, drückt sich die atmosphäre des liedes automatisch in der spur der handbewegung aus.

    4. höre das lied noch mehrmals an und schau deiner hand zu, wie sie dabei über immer neue zeichenflächen tanzt und ihre spur der bewegung hinterlässt.

    5. sobald dir das lied langweilig erscheint, höre dir andere musik an und lass deine hand dabei über immer neue blätter gleiten.

    6. nachdem du einen ganzen stapel zeichenblätter mit der spur der tanzbewegung gefüllt hast, schau dir alle blätter an und überlege, ob du den charakter der musik darin wiedererkennst. schreibe eventuell den liedtitel unter das blatt.

    7. wähle das blatt aus, das dir am besten gefällt und am gelungendsten die musik wiedergibt.

    diese art von zeichnen nach musik habe ich als kunststudent häufig für verschiedene zeichnungen genutzt. meist habe ich dabei zwei verschiedenfarbige filzstifte in die hand genommen und beim tanzen der hand auf papier farbige doppelspuren hinterlassen, die dann oft an meereswellen oder an gehirnwellenmuster erinnerten und dreidimensional wirkten, sobald man die augen zusammenkniff und durch die wimpern blinzelnd ein unscharfes bild sah.

  • Stirnchackra,meditation?
    Hilfreichste Antwort · · 18

    ein angenehmes kribbeln in der stirn ist ein zeichen, das sich was gutes tut und sich das stirnchakra langsam öffnet. es sollte aber kein druck sein, das wäre ein zeichen von zu starker konzentration und anspannung.

  • Aufgelöst in Meditation?
    Hilfreichste Antwort · · 32

    wenn du deinen körper und die außenwelt nicht mehr wahrgenommen hast, aber trotzdem innerlich wach und bewusst warst, dann hattest du eine transzendenzerfahrung. anschließend müsstest du dich dann ausgeruht und energievoll gefühlt haben. wenn das so war, dann ist alles bestens, siehe: http://de.tm.org/transzendieren-was-ist-das

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    Kommentar von romantiker2 ,

    Ja, habe mich danach absolut wach gefühlt und meine Gedanken waren sehr losgelöst.. eigentlich sehr harmonischinsgesamt. Brauchte, um aus diesem Zustand wieder vollständig rauszukommen etwa 5 Minuten geleiteten Energiefluss durch den Körper... Hatte im ersten Moment sogar Angst, nicht mehr richtig in meinen Körper zu kommen, bzw. ihn überhaupt "wiederzufinden" :D

    Haben sie einen Rat, wie ich diesen Zustand beim nächsten mal optimal angehen könnte? Gibt es da Vorbereitungen zu? Irgendwas zu beachten, während des transzendalen Zustands?

    Danke für Ihre Antwort!

    Kommentar von purushajan ,

    Beginne damit, einfach ein paar Minuten ruhig mit geschlossenen Augen dazusitzen, ohne etwas zu tun. Erst dann beginnst du mit deiner Meditation.

    Wenn du eintauchst, genieße einfach den Zustand. Die Angst,
    nicht mehr in den Körper zurückzufinden, ist unbegründet und verschwindet mit der Gewohnheit. Denn unser Geist ist, solange wir leben, sehr stark mit dem Körper verbunden.

    Wenn du wieder aufhören willst, lege dich am besten einige
    Minuten hin und lass Geist und Körper völlig los. Das Nervensystem ist während des Eintauchens in die Transzendenz in einem tiefen Ruhezustand, tiefer als im Tiefschlaf, und der Stoffwechsel braucht seine Zeit, um wieder in die Aktivität des Wachbewusstseins umzuschalten.

    Wenn du zu schnell aus der tiefen Ruhe in die Aktivität kommst, zum Beispiel weil du durch Klingeln des Telefons oder ähnlichem aufgeschreckt wirst, dann ist das ein Schock für das Nervensystem, der sich durch heftiges Atmen und Nervosität bemerkbar macht.

    Gönn dir also einfach am Anfang und am Ende der Meditation
    genügend Ruhe, um den Übergang zwischen Wachbewusstsein und Transzendenz harmonisch herbeizuführen.

  • Welche Perspektive ist das?
    Hilfreichste Antwort · · 11

    Eckperspektive oder 2-Fluchtpunkt-Perspektive. Die Augenhöhe (der Horizont) liegt etwa in der Mitte des großen Fensters im Erdgeschoss, also aus dem Standpunkt eines auf der Erde stehenden Erwachsenen, der vor der Ecke des Hauses in einiger Entfernung steht.

    Die Senkrechten sind tatsächlich nicht parallel, aber sie werden oben breiter, was nur möglich wäre, wenn die Augenhöhe (der Horizont) über dem Haus läge. Also sind die Senkrechten einfach nur falsch eingezeichnet. Denn eine solche Dreipunktperspektive gibt es nicht.

    Aus dem dargestellten Blickpunkt eines stehenden Menschen müssten der dritte Fluchtpunkt oben sein und sich die Senkrechten nach oben leicht verjüngen, also enger zusammenlaufen, anstatt breiter zu werden.

    Der Zeichner hat anscheinend die Senkrechten nach Augenmaß gesetzt und dabei nicht sorgfältig gearbeitet. Er wollte bewusst nur 2 Fluchtpunkte verwenden.


    Alle 2 Antworten
    Kommentar von GrafTypo ,

    Der kubistische Busch ist auch nicht schlecht. Ich habe ihn zuerst für einen Haufen zerknüllten Papiers gehalten – die bisherigen Zeichenversuche des Künstlers?

    ;-)

  • Was passiert, wenn man einem meditierenden Menschen eine Meditationsmusik im Beta- oder Gamma-Gehirnwellenbereich aussetzt?
    Hilfreichste Antwort · · 25

    wer eine wirksame meditationstechnik beherrscht, der braucht keine musik dazu, auch keine mit den frequenzen, die künstliche ruhe oder wachheit hervorrufen sollen.

    ich selber habe vor fast 50 jahren transzendentale meditation gelernt und vor kurzem mal über kopfhörer solche binaurale meditationsmusik angehört, das war einfach nur störend und hat den natürlichen eintauchprozess nach innen verschlechtert.

    dagegen haben eeg-messungen meiner meditation ergeben, dass ich während der meditation sowohl ruhewellen im alfa- und thetabereich als auch gleichzeitig betawellen erzeuge, die darauf hinweisen, dass der geist selbst bei tiefer ruhe wach und bewusst bleibt. und die ruhewellen blieben auch nach ende der meditation teilweise bestehen.

    der wissenschaftler, der meine gehirnwellen gemessen hat, meinte, das zeigt, dass durch die langjährige gewohnheit der meditation die ruhe auch während der täglichen aktivität und die wachheit auch während des eintauchens in die transzendenz erhalten bleiben.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Eti2d ,

    Klar, wer eine solche Meditationstechnik beherrscht, ist Musik nicht unbedingt nötig. Meditationsmusik soll (nach meinen jetzigen Kenntnissen) eigentlich nur unterstützend wirken, was daher v.a. für Anfänger meiner Meinung nach ein hervorragendes Mittel ist, um effektiv in den meditativen Zustand gelangen zu können.

    Die Beobachtungen an deinen Gehirnwellen haben mir wirklich weiter geholfen. Scheinbar habe ich etwas fundamentales über Gehirnwellen nicht richtig verstanden. Ich dachte ursprünglich, dass das Gehirn immer nur in einem Zustand (und nicht mehrere Zustände) bleiben kann, d.h. nur eine bestimmte Art von Gehirnwellen im jeweiligen Zustand erzeugt wird.

    Vielen Dank für deine Hilfe!

    Kommentar von purushajan ,

    " Ich dachte ursprünglich, dass das Gehirn immer nur in einem Zustand (und nicht mehrere Zustände) bleiben kann, d.h. nur eine bestimmte Art von Gehirnwellen im jeweiligen Zustand erzeugt wird."

    Das trifft auch für die üblichen Hauptbewusstseinszustände zu, die streng voneinander getrennt sind: Im Schlaf lassen sich andere Wellen messen als im Wachzustand oder in der REM-Phase. Als vierter Hauptbewustseinszustand wurde durch Messungen die "Ruhevolle Wachheit" definiert, die während des Eintauchens in die Transzendenz eintritt.

    Wer aber über Jahre regelmäßig dieses "Transzendentale Bewusstsein" erfährt, der gewöhnt sich daran, die Transzendenz auch in den anderen Bewustseinszuständen wie Schlafen-Träumen-Wachen aufrecht zu halten, und dann treten diese mehrfachen Frequenzbereiche gleichzeitig auf. Dieser Zustand wird in der vedischen Wissenschaft des Bewusstseins als 5. Hauptbewusstseinszustand definiert und "Kosmisches Bewusstsein" genannt.

    Und sobald du das durch regelmäßige Meditation erreicht hast, fängt das Abenteuer der Entdeckungsreise durch höhere Bewusstseinszustände eigentlich erst richtig an, siehe: http://www.tm-konstanz.de/tm-kurs.html#Anchor-9515

    Kommentar von Eti2d ,

    Vielen Dank! Eine Frage ist mir allerdings bei den verschiedenen Bewusstseinszuständen aufgekommen.

    Meditationsmusik kann mithilfe von verschiedenen Frequenzen den Menschen in verschiedene Bewusstseinszustände bringen. Heißt das dann, dass man mithilfe von solcher Musik den Menschen auch in die verschiedenen Zustände im transzendentalen Bereich verhelfen könnte, wenn man diese Musik während der Meditation abspielt, bei dem sich der Übende im meditativen (= transzendentalen) Zustand befindet?

    Normalerweise benötigt man ja viel Übung, um in diese verschiedenen Bereiche zu gelangen. Anfänger können also vermutlich nur den 4. Bereich betreten. Könnte er mithilfe von solcher Meditationsmusik dann nicht auch in die restlichen Bereiche eintreten?

    Immerhin befindet er sich im meditativen Zustand, während sein Gehirn gleichzeitig die Gehirnwellen mit der selben Frequenz wie die der Musik produziert.

    Nehmen wir als Beispiel das Einheitsbewusstsein, bei dem neben das transzendentale Bewusstsein der Mensch auch schläft und träumt. Nimmt man die Transzendenz mal außer acht, bleiben nur noch "Schlafen" und "Träumen". Dies entspricht dem zweiten Bewusstseinszustand, das im Theta-Bereich liegt.

    Spielt man daher ein Werk mit Theta-Wellenlängen während der Mensch sich im transzendentalen Zustand befindet, müsste er dann nicht auch das Einheitsbewusstsein betreten können?

    Kommentar von purushajan ,

    die bewusstseinsentwicklung ist eine sache der zeit und der regelmäßigen übung, wobei sich das nervensystem von jahr zu jahr von verspannungen befreit und im geist die blockaden aus dem weg geräumt werden, die unser wachbewusstsein von der erfahrung der transzendenz abhalten.

    stell dir einen tunnel nach innen vor, der voller bauschutt und dadurch verstopft ist. nur durch regelmäßige räumungsarbeiten kann dieser tunnel wirklich freigelegt und wieder befahrbar gemacht werden. wer nun von außen musik hört, ohne den tunnel freigelegt zu haben, der kann vielleicht den eindruck gewinnen, durch den tunnel zu fahren, aber in wirklichkeit bleibt er gleich zu anfang stecken und erlebt den rest der reise nur in seiner einbildung, denn sein nervensystem ist für die erfahrung, wie es am anderen ende des tunnels aussieht, einfach noch nicht gerüstet.

    ähnliche zustände lassen sich sicher auch durch drogen erreichen, aber das sind ebenfalls nur flüchtige blicke durchs schlüsselloch. sie geben uns zwar eine vorstellung, was wohl hinter der tür auf uns wartet, aber die tür wirklich öffnen kann der blick durchs schlüsselloch nicht. auch das habe ich vor 50 jahren selbst erlebt, bis ich meine drogenexperimente aus diesem grunde wieder eingestellt habe.

    selbstverständlich kann musik den geist beruhigen und auch in tiefere bereiche führen, das ist schon mit harmonischer klassischer musik zu spüren. aber die natürliche bewusstseinsentwicklung durch meditation ist ein reifeprozess, der am besten in völliger stille und ohne einfluss von außen ablaufen kann. das nehme ich jedenfalls an. ob ausnahmen auch hier die regel bestätigen, weiß nur, wer es ausprobiert hat.

  • Hat jemand von euch schin erfahrungen mit den Papierwischern von meyco hobby(amazon)?
    Hilfreichste Antwort · · 6

    papierwischer sind eine einfache sache, da gibt es keine großen qualitätsunterschiede, du kannst auch einfach ein wattestäbchen nehmen.

    aber besser wäre es, wenn du ganz ohne wischen auskommen könntest, dann sehen die zeichnungen wertvoller aus, als wenn alles verwischt und glattgestrichen wird.

    übe statt des verwischens lieber sauber und gleichmäßig zu schraffieren, dann brauchst du gar keine augenwischerei mehr.

    das verwischen ist eine liebhaberei von anfängern. könner machen das äußerst selten und nur bei motiven, die wirklich wattig oder wolkig aussehen sollen.

  • Zeichnen für Kinder: Was würdet ihr dafür kaufen?
    Hilfreichste Antwort · · 20

    Ich würde ihr einen Skizzenblock schenken in dem Format, in dem sie gerne zeichnet, zum Beispiel etwa A4, dann je einen Bleistift der Härtegrade HB, 2B, 4B, 6B, 9B, dazu eine dicke Grafitmine ohne Umschalung 6B oder 9B, einen Knetradierer und ein Set mit 24 Farbstiften von Faber Castell, siehe: https://www.faber-castell.de/de-DE/art-und-graphic/kuenstlerprodukte/polychromos...

    Das müsste als erstes reichen. Durch die unterschiedlichen Bleistifte bekommt sie ein Gefühl für die Härtegrade und wie sie mit dem weichen Stiften dicker und schwärzer zeichnen kann, und die Polychromos Farbstifte geben ihr einen sehr satten Farbauftrag, den sie mit einfachen Schulbuntstiften nicht erreichen kann.

    Und vielleicht noch ein Zeichenbuch ihrer Wahl. Einfach mal gemeinsam nach Zeichenbuch für Kinder oder ähnliches suchen und durch "Blick ins Buch" ein paar Seiten durchstöbern.

    Falls sie allerdings nur Mangas zeichnen will, was in diesem Alter besonders bei Mädchen häufig ist, müsste das Material völlig anders aussehen. Dazu einfach unter Mangazeichnen im Internet suchen.


  • Warum sagt man das grün keine kreative Farbe ist?
    Hilfreichste Antwort · · 57

    das sagen manche akademisch ausgebildeten maler bei landschaftsbildern, in denen grüne landschaft einfach mit grüner farbe gemalt wird, anstatt, genauer hinzuschauen und die vielen abstufungen von grün aus blau und gelb und anderen farbtönen zusammenzusetzen.

  • Wieso kann ich mich mit Wörtern nicht ausdrücken, dafür aber mit Kunst?
    Hilfreichste Antwort · · 19

    für sprache und benennung von gegenständen etc. ist – in groben zügen und vereinfacht ausgedrückt – mehr die linke gehirnhälfte verantwortlich, die eher analytisch vorgeht. für visuelle informationen mehr die rechte, die aus der wahrnehmung synthetisch ein einheitliches bild macht. kann also sein, dass deine rechte gehirnhälfte aktiver ausgeprägt ist als deine linke, vielleicht bist du auch linkshänder, was ein zeichen für ausgeprägte rechte gehirnhälfte ist.

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    Kommentar von LuzifersBae ,

    Jap, bin Linkshänder(in). Ist die Linke Seite auch für sprechen etc 'zuständig'? Denn das würde auch so einiges erklären, da ich als Kind stark gesttotert habe und immer noch ganz leicht stottere. 

    Kommentar von purushajan ,

    genau, das ist die erklärung. das heutige schulsystem fördert leider hauptsächlich das analytische und sprachliche denken der linken gehirnhälfte und weniger das künstlerisch ganzheitliche gestalten, das eher mit kunst und intuitivem ausdruck verbunden ist. allerdings darf man die zuordnung nach rechts und links nicht zu sehr verallgemeinern. man hat inzwischen menschen entdeckt, denen eine gehirnhälfte völlig fehlt und die trotzdem mit der anderen gehirnhälfte ganz normal und ohne beeinträchtigung leben können. mehr dazu siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Hemisph%C3%A4renmodell

  • sehr starke Bleistiftlinien wegradieren?
    Hilfreichste Antwort · · 33

    versuchs mal mit einem knetradierer. der wird aufgetupft und nur im notfall übers blatt gerieben. und er nimmt viel grafit vom bleistift in sich auf. und wenn du ganz vorsichtig bist, kannst du auch mit einer rasierklinge leicht über das papier schaben. aber das wichtigste haben andere schon gesagt: das nächste mal weniger aufdrücken.

  • Welche Materialien zum Zeichnen?
    Hilfreichste Antwort · · 20

    das wichtigste beim zeichnen ist nicht das werkzeug, sondern die übung. du kannst mit jedem einfachen bleistift und auf jedes billige druckerpapier gute zeichnungen machen, wenn du genug geübt hast.

    beim üben ist das wichtigste eine lockere handbewegung. halte den stift locker und fahre zügig übers papier, mache regelmäßig lockerungsübungen, indem du einige blätter einfach bekritzelst mit schnellen handbewegungen, die blätter können dann gleich in den papierkorb wandern. so gewöhnst du dich daran, keine angst vor dem weißen blatt zu haben und den stift ohne langes zögern aufs blatt zu setzen und zu bewegen.

    das zweite ist deine fantasie, deine vorstellungskraft. zeichne, was dir gerade in den sinn kommt, wovon du träumst, was du gerne hättest, was du gerne sehen oder anfassen oder besitzen möchtest. einfach frei drauf los. es braucht nicht perfekt auszusehen und auch nicht schön und auch nicht proportional richtig, sondern soll nur zeigen, was du dir ungefähr vorgestellt hast.

    das dritte ist das sehen lernen, das du lernst, wenn du etwas abzeichnest, was du siehst, entweder ein motiv aus deiner umgebung oder eine vorlage von foto oder zeichnung, oder sogar nur das durchpausen einer zeichenvorlage. je nach deinen fähigkeiten kannst du mit der zeit immer freier werden und dir immer schwierigere aufgaben stellen, bis du sogar schnell bewegte motive in wenigen strichen einfangen kannst wie sportler, rennwagen oder kinder und tiere, die sich alle ständig bewegen.

    erst wenn du genügend übung hast und merkst, dass deine zeichnungen immer besser werden, dann kauf dir besseres material, zum beispiel weiche bleistifte von 2B bis 9B oder auch eine dicke Grafitmine ohne Verschalung, dazu Zeichenblöcke und Skizzenblöcke mit etwas rauhem, körnigen Papier.

    Aber das teure material lohnt sich erst, wenn du die "angst vor dem weißen blatt" vollkommen verloren hast, denn sonst versaust du die teuren blätter alle nur, weil du dich nicht getraust, das papier zu versauen und nur ängstlich und zögerlich den stift bewegst. solche zeichnungen aber will sich keiner anschauen, sie sehen eben ängstlich und zögerlich und verschreckt und steif aus.

    also: greif zum bleistift und zum schmierpapier und fange an, den stift übers blatt zu bewegen, damit er seine ersten tanzschritte als spur auf dem blatt hinterlässt.

  • Würdet ihr diesen Anfang interessant finden, (Es ist ein Fantasyroman)?
    Hilfreichste Antwort · · 64

    mein ratschlag: schreib deine ganze geschichte erstmal frisch drauflos zu ende. bis du weißt, wie sie wirklich aus geht. erst dann beginne mit dem überarbeiten und schleifen und feilen und polieren. dann wirst du wahrscheinlich einen ganz anderen anfang schreiben, weil du inzwischenn viel über das schreiben gelernt hast und deine figuren viel besser kennst.

    aber die grundidee ist schon spannend, nämlich wie du als nichtschwimmer mit einer fahrt ans meer umgehst, wobei die gefahr und das unglück die ganze zeit im raum schweben. und das ist das wichtigste an einem anfang: dass er neugierig macht aufs weiterlesen und eine frage aufwirft, was da passiert und wie es sich auflöst.

    also: angelhaken für den leser gut ausgeworfen, aber:

    stil und formulierung noch verbesserungswürdig.

    und wie at bist du jetzt? nachdem du die antworten bekommen hast musst du das auch beantworten wie versprochen.


    Alle 7 Antworten
    Kommentar von lalalabra ,

    ich bin 12.

    Kommentar von lalalabra ,

    wow, mit deiner idee, dass ich mich erstmal darum kümmere, dass ich das buch erstmal fertig schreibe und danach alles ausarbeite habe ich mich inzwischen angefreundet. deswegen gebe ich dir auch den roten stern.

    Kommentar von purushajan ,

    danke, freut mich, dass ich helfen konnte. diesen ratschlag findest du so gut wie in jedem sachbuch über romaneschreiben. ich selber überarbeite meine texte immer wieder, sicher insgesamt 10-20 mal, bis wirklich jedes wort stimmt und nichts zu viel gesagt wird.

  • Habt ihr schonmal meditiert und hattet während der Mediation eine Vision?
    Hilfreichste Antwort · · 46

    was du erlebt hast, ist ein spontanes versenken In dich selbst, so dass die sinne nicht mehr nach außen, sondern mehr nach innen gerichtet waren. das ist der normale vorgang beim meditieren, dadurch wurden die außengeräusche automatisch für dich leiser, und die vorstellung deiner eigenen gedanken wurde automatisch plastischer und greifbarer.

    wahrscheinlich hast du auch bemerkt, dass dein atem dabei anfangs ruhiger und tiefer wurde und mit der zeit immer flacher, bis du auf den atem überhaupt nicht mehr geachtet hast. alles das sind anzeichen für richtiges meditieren. lass dich durch die zwischenrufe der laien nicht irritieren. du bist auf dem richtigen weg.

    wenn du allerdings merkst, dass dieses erlebnis nur einmalig und ein zufallstreffer war, dann solltest du das transzendieren systematisch erlernen, um die sinne nach innen zu lenken bis zur quelle des denkens, den zustand der transzendenz, wo der geist völlige gedankenstille erfährt.

    das ist allerdings nur in einem systematischen kurs von einem ausgebildeten lehrer zu erlernen, siehe dazu http://meditation.de/


    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Reality010 ,

    Danke für deine Antwort. "Richtiges meditieren", ich weiß nicht einmal was das ist. Aber wenn du der Meinung bist, dass ich es richtig gemacht habe. Ja meine Atmung wurde immer tiefer und langsamer, irgendwann habe ich überhaupt nicht mehr bemerkt und alles um mich herum auch nicht. "Zustand der Transzendenz", ich dachte Meditation bedeutet nur Entspannung..ich werde mir den Link ansehen. Ich war danach aber wirklich mega tiefenentspannt. Ich hatte das Gefühl alles viel detaillierter wahrzunehmen. 

    Kommentar von purushajan ,

    transzendieren heißt "überschreiten". beim meditieren überschreiten wir grobe ebenen der gedanken und tauchen in feinere schichten des denkens ein, die mit tieferer ruhe und mehr energie verbunden sind. dadurch kommt auch der körper in tiefe ruhe, er braucht dabei weniger energie und weniger atem, so dass die atmung automatisch flacher und leiser wird. wenn der geist völlig zur ruhe gekommen ist und transzendentales bewusstsein erfährt, dann ist er zwar innerlich wach, nimmt aber die außenwelt kaum noch wahr. das ist es, was du erlebt hast.

    in dieser tiefen entspannung lösen sich allerdings verspannungen im nervensystem, die wieder neue gedanken und damit auch körperliche aktivität bewirken, so dass du ganz von selbst wieder aus der transzendenz an die oberfläche des wachbewusstseins zurückkehrst.

    dieser vorgang dauert bei menschen im westen im durchschnitt rund 20 minuten. anschließend fühlst du dich einerseits sehr entspannt, andererseits aber auch aufgeladen mit neuer energie und klarheit wie nach einem guten und tiefen schlaf, so dass die aktivität im alltag erfolgreicher wird.

    das ist das eigentliche ziel des meditierens: erstens mehr erkenntnis über dich selbst und dein eigenes innenleben, zweitens mehr energie, klarheit und erfolg in der täglichen aktivität. ich wünsch dir dabei viel erfolg.

  • Hat jemand Erfahrungen mit dem Öffnen des "dritten Auges"?
    Hilfreichste Antwort · · 170

    das öffnen der chakras inclusive des dritten auges geschieht automatisch und in der richtigen reihenfolge und schnelligkeit, wenn du einfach regelmäßig meditierst. siehe http://meditation.de/

    nach fast 50 jahren erfahrung mit transzendentaler meditation kann ich sagen, dass sich im laufe der jahre alle nervenzentren behutsam entfaltet haben, und es begann tatsächlich ziemlich rasch nach erlernen der tm-technik mit einem angenehmen kitzel hinter der stirn, obwohl ich damals noch nie etwas vom dritten auge gehört hatte. und der effekt war, dass die wahrnehmung langsam immer feiner wurde und mir eigenschaften der umwelt bewusst wurden, die ich vorher nicht einmal geahnt hatte. es entsteht eine art "fühlendes sehen", ein sehen von nicht-materiellen vibrationen, die nicht mit den zwei augen wahrgenommen, sondern eher deutlich gefühlt werden.

    mein ratschlag also: kümmere dich nicht um einzelne chakren wie das dritte auge und ähnliches, sondern lerne einfach das meditieren und praktiziere es regelmäßig morgend und abends für ein paar minuten. den rest regelt die natur ganz von selbst und zwar so, dass du dabei im gleichgewicht bleibst und dich ganzheitlich entwickeltst.

    der reifeprozess muss immer im gesamten organismus gleichzeitig entstehen. du kannst nicht mit der stirn durch die wand und die füße zurücklassen. das hätte ungewünschte nebenwirkungen und brächte dich nur aus dem gleichgewicht.

  • Konzeptzeichnungen bei Disney, Dreamworks, etc.: Beruf?
    Hilfreichste Antwort · · 13

    Ein Zeichner im Trickfilmbereich heißt generell Animator, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Animator_%28Film%29 Die Spezialisierung wächst mit der Größe des Studios. Aber zuhause wirst du bei diesem Beruf nicht sitzenbleiben können. Normalerweise arbeiten die einzelnen Spezialisten eng im Studio zusammen, es sei denn, die Entwicklung der elektronischen Kommunikation ersetzt langsam die Arbeitstreffen durch Skype-Konferenzen etc., bei denen jeder zu Hause an seinem Computer sitzt und alle Daten und Zeichnungen elektronisch versendet.