Im Winter werden kleine oder keine Fallen ausgebildet. Wenn du sie draußen stehen hast (funktioniert bis zu - 12 °C), stirbt sie nach den ersten Frösten oberirdisch ab. Jedoch weiterhin nicht zu trocken halten, je kälter die Überwinterung, desto wichtiger ist ein regelmäßiges Gießen, besonders bei Minusgraden.

Um diese Zeit müsste die VFF eigentlich noch ordentlich viele Fallen ausbilden.

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Leuchtkäfer blinken ausschließlich zur Kommunikation und im Sinne der Partnerfindung.

Ich habe selbst schon Jagd im Dunkeln gemacht. Leuchtkäfer wissen genau, dass sie im Dunkel für Feinde (die auf Sicht jagen) schwieriger zu finden sind, wenn die die Biolumineszenz kurz ausschalten. ^^

Aber sie hören nicht mit dem Fliegen auf. Du schlägst die Hand in deren Richtung und wenn du sie nicht hast, sind sind garantiert noch in der Luft.

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Das ist 100%ig eine Europäische Maulwurfsgrille (Gryllotalpa gryllotalpa).

Sie wird leider in Garten nicht sehr gerne gesehen, da sie zwar hauptsächlich Insektenlarven frisst, aber eben auch Pflanzenwurzeln.

Meistens kommt sie auf sandigen Böden mit weniger Bewuchs vor (meistens nahe Gewässern). Mittlerweile kein allzu häufiges Insekt mehr.

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Fast alle fleischfressenden Pflanzen benötigen als Substratgrundlage Weißtorf. Das ist ein Zersetzungsprodukt aus Torfmoosen (Gattung "Spaghnum"). Er ist äußerst nährstoffarm, hat einen sehr sauren pH-Wert (je nach Zersetzungsgrad) und eine ausgezeichnete Wasserspeicherfähigkeit.

Auch dein Sonnentau benötigt ein Weißtorf-Gemisch.

Insektivorenerde wie man sie z.B. im Gartencenter von Baumärkten kaufen kann (von der Spezialgärtnerei "Thomas Carow") enthält ein Gemisch aus Weißtorf und verschiedenen nährstoffneutralen Zuschlagstoffen wie etwa Perlit, Quarzsand, Vermiculit, Kokosfasern usw.. Die Zuschlagstoffe dienen der Substratauflockerung, weil sich der Torf mit der Zeit weiter zersetzt und sich verdichtet. Das ist auch der Grund, warum man seine FFP jedes Jahr (1,5 Jahre Maximum) umtopfen sollte.

Leider gibt es zum Weißtorf absolut keine Alternativen. Bei Kannenpflanzen kann man vielleicht noch etwas Orchideenerde zum Weißtorf mischen, aber sonst war's das.

Insektivorenerde kostet als 2,5-Liter-Beutelchen irgendwas zwischen 3,40 € und maximal 5 €. Auf www.falle.de/versandpreisliste.pdf kann man auch größere Mengen bestellen.

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Man kann die natürlich immer essen (empfehlenswert als Frühstück), aber im Kraftsport sind die einfach ein Masseaufbau-Klassiker (viele Kohlenhydrate und auch ordentlich Eiweiß). Haferflocken sind ebenfalls kalorienreich, aber die komplexen Kohlenhydrate gehen langsamer ins Blut. Das und der gute Gehalt an Ballaststoffen sorgen dafür, dass eine gute Portion Haferflocken auch wirklich lange satt hält.

Ich esse sie morgens mit fettarmer Milch und dazu gibts noch geschrotete Leinsamen (für einen volleren, kernigen Geschmack; sind ebenfalls äußerst gesund).

http://www.aesthetics-blog.com/sind-haferflocken-gesund/

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Die Venusfliegenfalle ist die sonnenhungrigste Fleischfressende Pflanze überhaupt. Sogar die volle Sonne in unseren Breiten ist ihr zu wenig. Südfenster oder draußen im Moorbeet, alles andere empfindet sie als Beleidigung. Den Topf kannst du auch im Sommer eben rausstellen. Die Beute wird von allein kommen. :)

Wie bei fast allen anderen FFP braucht sie kalkarmes Wasser, damit scheidet das Leitungswasser der allermeisten Regionen Deutschlands aus. Versuche sie mit sauberem Regenwasser zu gießen, das ist am besten. Alternativ kann man auch destilliertes Wasser mit etwas Leitungswasser mischen (destilliertes Wasser kostet aber Geld).

Die Fallenblätter werden nicht grundlos ausgebildet. Bekommt sie keine Insekten hat das Einfluss auf ihre Lebenserwartung. Also am besten ins Freie stellen oder auch selbst füttern (Beute nicht zu groß wählen, sonst schimmelt das Blatt ab). Jedes Blatt kann aber nur etwa drei Verdauungsvorgänge durchführen, danach stirbt es ab.

Die Überwinterung erfolgt am besten bei 5 - 10 °C. Sie ist auch winterhart bis zu - 12 °C, wenn der Topf nicht zu klein ist, aber dann stirbt sie oberirdisch ab.

Normalerweise werden Fleischfressende Pflanzen schon in Töpfen mit nährstoffarmer Weißtorf-Mischung verkauft. Wenn du die Pflanze später mal selbst umtopfen musst (größeres Gefäß und Erde auswechseln, am besten jedes Frühjahr), musst du dich nach Spezialerde im Gartenmarkt umsehen (z.B. von Thomas Carow) oder direkt im Internet bestellen.

An die Luftfeuchtigkeit werden praktisch keine Ansprüche gestellt, 40 % sollten sowieso in jedem Raum schon wegen der menschlichen Gesundheit sein.

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Aufpassen mit den Spielereien an den Klappfallen. Eine Falle kann sich etwa 5 - 8 mal öffnen und schließen, aber nur max. 2 - 4 Verdauungsvorgänge durchführen.

Wenn möglich, stell die Pflanze ins Freie. Die Beute kommt von ganz allein und die VFF wird dir für einen vollsonnigen Standort (Substrat feucht bis nass halten, jetzt wenn es so warm ist) dankbar sein. ;)

In den Fallen sind sichtbare Fühlerborsten, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums (ca. 20 - 30 s) mehrfach berührt werden, sonst schließt sich die Falle nicht (das schützt vor Fehlalarme durch Regen).

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Es gibt viele langblättrige Drosera-Arten die das machen. Das Verkrümmen des Blattes um mehr Tentakeln auf das Insekt zu legen ist verdauungsunterstützend, weil die Enzyme schneller abgegeben werden können und die Nahrung schneller resorbiert wird.

Bei Drosera burmannii geht das so schnell, dass man das sogar beobachten kann. ;)

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Kommt auf das Szenario an. Meintest du das so, dass man nie wieder von der Insel runterkommt und von ganz von vorn anfängt (auch technologisch gesehen)? Oder meinst du etwas anderes? Was bietet die einsame Insel an sich?

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