Jede private Krankenversicherung gilt in vollem Umfang europaweit, zeitlich begrenzt auch weltweit. Allerdings muss die Versicherung nur die in Deutschland zu zahlenden Kosten einer vergleichbaren Behandlung zahlen.
Bei stationären Aufenthalten kommt es auf deinen genauen Versicherungsschutz an. Manchmal wird nur das nächstgelegene Krankenhaus bezahlt, manchmal auch eine Privatklinik auf Sylt. Was davon für dich zutrifft, gilt es zu prüfen.

Da deine Behandlung planbar ist solltest du VORHER die Kostenübernahme beantragen mit der entsprechenden Verordnung deines Arztes. Die medizinische Notwendigkeit der Behandlung wird man auch noch überprüfen.

Ob du bei Antragstellung eine Anzeigepflichtverletzung begangen hast, darauf beziehe ich mich jetzt mal nicht. Das wird dein Versicherer selbst prüfen (darauf kannst du dich verlassen).

Meine Aussagen beziehen sich auf deutsche private Krankenversicherer, in Österreich (wenn ich es richtig verstanden habe) kann es möglicherweise abweichende Regelungen geben.

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Wie kevin schon geschrieben hat, wird die Krankenkasse die Versicherungspflicht prüfen. Gehe also offensiv mit dem Thema um, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Direkt erfahren tut die Krankenkasse nämlich nichts von deiner nebenberuflichen Tätigkeit. Das kann aber später rauskommen, z.B. durch eine Betriebsprüfung des RV-Trägers bei deinem Arbeitgeber (wenn der Prüfer gewissenhaft seine gefundenen Erkenntnisse auch an die Krankenkasse meldet).

Du erhältst dann normalerweise einen Fragebogen, den du ausfüllen musst. Die konkreten Merkmale entscheiden dann. Z.B. wenn du durch die selbststätige Arbeit mehr Einkommen erzielst als durch das abhängige Beschäftigungsverhältnis. Das steht aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten immer im Vordergrund der Erwerbstätigkeit. Da du das zunächst nur schätzen kannst, werden in jedem Fall später deine Steuerbescheid eingefordert und die Entscheidung auch nur vorläufig getroffen.
Auch bei mehr als 50% Stammkapital an einer GmbH oder bei Beschäftigung mindestens eines Arbeitnehmers mehr als geringfügig wirst du i.d.R. versicherungsfrei. Bei der Arbeitszeit gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen. Manche Krankenkassen schließen Versicherungspflicht bereits bei einer wöchentl. Arbeitszeit von mehr als 18 Stunden in der selbstständigen Tätigkeit aus. Doch da man diesen Punkt nicht überprüfen kann und der Krankenkasse ein Einzeiler zu dem Thema reicht, sollte der nicht das entscheidende Kriterium sein.

Allerdings sollte man wissen, dass die Entscheidung der Krankenkasse auch nur für diese bindend ist. Die Rentenversicherung kann für sich später eine andere Entscheidung treffen.

Wie du dein Gewerbe angemeldet (Haupt- oder Neben) hast ist dabei grundsätzlich absolut irrelevant. Es gelten immer die tatsächlichen Gegebenheiten.

Davon ist dann auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Beitragshöhe abhängig. Wirst du versicherungspflichtig eingestuft, bleibt zunächst alles wie es ist. Versicherungsfrei sind alle Einnahmen zum Lebensunterhalt beitragspflichtig, den Arbeitgeberzuschuss auf das Arbeitsentgelt erhältst du weiterhin.

Das kann auch rückwirkend beschieden werden und eine möglicherweise schmerzhafte Nachzahlung nach sich ziehen.

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Ein Wasserstopsystem bietet offiziell 99% Sciherheit, die aber niemand garantiert.
Lässt du ein wasserführendes Gerät im betrieb unbeaufsichtigt, haftest du für die dadurch entstehenden Schäden selbst.

Es gibt zwei Möglichkeiten, solche eigen- und Fremdschäden dennoch abzusichern.

Eigenschäden -> Wohngebäude- und Hausratversicherung: Wasch- oder Geschirrspülmaschine unbeaufsichtigt laufen lassen (egal ob mit oder ohne Wasserstop) gilt als grob fahrlässig. Grob fahrlässig verursachte Schäden sind grundsätzlich nicht versichert. Es sei denn, du hast bei der Auswahl deiner Versicherungen darauf geachtet, dass bei grober Fahrlässigkeit auf die Einrede verzichtet wird (und das ohne Selbstbeteiligung und Höchstsumme!). Dann ist dein Hausrat und/oder Wohngebäude für den Fall versichert.

Fremdschäden -> Privathaftpflicht: Hier kommt es darauf an, wem du einen Schaden zufügst. Bei Schäden an deinen Sachen greift die lögischerweise nicht. Beschädigst du die Sachen von Dritten, kommts drauf an, ob du dies mit versichert hast. Z.B. als Mieter musst du den Einschluss von Mietsachschäden haben, was grds. nicht eingeschlossen ist. Hast du das, dann ist der Schaden in dem Rahmen versichert.
Beschädigst du z.B. geliehene Dinge von Freunden oder Bekannten, dann müssen geliehene Sachen mitversichert sein (auch das ist grds. nicht der Fall).

Du siehst also, die Auswahl des passenden Versicherungsschutzes ist nicht so einfach, wie viele denken ;)

Und ja, ich lasse alle meine Geräte auch laufen, wenn ich außer Haus bin. Ich habe allerdings auf die richtige Versicherung geachtet ;)

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Warum hast du den Händler überhaupt eingespannt? Du als Leasingnehmer hast doch lediglich m,it dem Leasinggeber (Bank) etwas zu tun. Warum wickelst du es also nicht einfach über die Bank ab? Das Autohaus hat mit der Nummer eh nix zu tun.....
Wenn du es allerdings selbst mit ins Boot holst, dann musst du auch damit leben, was die an Bedingungen setzen.

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Vehiculum ist ein reiner Versicherungsvertreter mit Erlaubnisbefreiung nach § 34d Abs. 6 GewO.

Inwiefern das für die fachliche Qualifizierung bei der Vermittlung von gewerblichen Finanzierungen spricht, muss sich jeder selbst beantworten.

Ich würde mir von denen weder eine Versicherung und noch weniger eine Finanzierung vermitteln lassen.

Mich würde das Procedere im Falle einer Falschberatung interessieren, da ich keinerlei Anhaltspunkt sehe, dass man Vehiculum irgendwie in eine Haftung nehmen könnte. Sieht mir nach einer Win-Win-Situation aus......allerdings nur für Vehiculum ;)

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Sobald du eine vom Leasinggeber unterzeichnete Ausfertigung des Leasingvertrages/Leasingscheines erhältst, hast du einen rechtskräftigen Vertrag ;)

Dann fehlt nur noch die Übernahmebestätigung des gemieteten Objektes, damit er auch beginnen kann.

Die Bonitätsprüfung läuft normalerweise im Hintergrund und du bekommst nur wenig davon mit.

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"PKV-Upgrade" ist eine extreme Mogelpackung. Sie stellen sich als freundliche Selbsthilfegruppe dar, was sie aber absolut nicht sind.
Deren Ziel ist schlussendlich, deinen Vertrag bestandsprovisionsträchtig in ihre Verwaltung zu übertragen . Im zweiten Schritt wirst du ziemlich bald schon Tarifumstellungen oder gar Versicherungswechsel "empfohlen" bekommen.

Dahinter steht die inpunkto AG, die meiner Meinung nach absolut nicht zu den seriösen Vertretern der Zunft gehören. Die machen nur durch penetrante Werbung mit hanebüchenen und schlicht falschen Versprechen auf sich aufmerksam, um Kunden zu haschen. Am Ende richten sie im besten Fall keinen Schaden an, wenn der Kunde schlau genug ist, das zu erkennen. Oft wird aber das genaue Gegenteil erreicht.

Meine klare Empfehlung dazu: bloß Finger weg!

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Leasing ist kein Kauf! Daher gibt es auch keine vertraglich vereinbarte "Restzahlung". Es gibt einen Restwert, der lediglich kalkulatorische Gründe hat. Der Leasinggeber darf das gemietete Objekt dem Leasingnehmer andienen, muss aber nicht. Die Andienung kann zum kalkulierten Restwert, zum tatsächlichen restwert (Marktwert) oder zu irgendwas dazwischen angedient werden. Einen Anspruch auf Andienung hat man grds. nicht.
Ist der tatsächliche Wert höher als der kalkulierte Restwert, dann wird der Leasinggeber i.d.R. eine Andienung zu einem höheren Wert anbieten. Diese kann man ablehnen, dann ist das Objekt weg und man muss es am vereinbarten Abgabeort abgeben.
Ist der tatsächliche Wert niedriger, dann wird zum Restwert angedient. Zur Sicherheit des Leasinggebers ist das eigentlich fast immer so vereinbart und dann kannst du das nicht ablehnen, du musst es zu diesem Preis nehmen.

Um das nun einschätzen zu können, verlangt der Leasinggeber eine Bewertung des Wertes im Autohaus. Dabei kann durchaus ein höherer Wert festgestellt und auch in Rechnung gestellt werden. Das must du zwar nicht zu akzeptieren, aber dann musst du das Auto abgeben.

Tust du gar nichts, dann hat sich dein Vertrag vermutlich automatisch um ein jahr verlängert (es sei denn, du hast ihn gekündigt). Du musst also, wenn keine andere Einigung erfolgt, die Miete weiter bezahlen. Zu beachten ist dabei, dass sich dadurch am ursprünglichen Vertrag nichts ändert, also z.B. der kalkulierte Restwert dadurch nicht verändert ;)

Ein Blick in deinen Vertrag sollte dir diesbezüglich Aufklärung bringen.

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Leasingvertrag auflösen wegen versteckten Mängel?

Hallo

Ich habe eine drigende Frage BMW 335I

Vor etwa 2 Monaten habe ich bei einer Garage ein Auto auf Leasing gekauft Laufzeit 2 Jahre

schon bereits bei der Annahme des Autos kamen da welche Fehlercodes im Steuerbord. Auf meine Frage wäre das keine Defekte Sachen, sondern müsste nur von einem BMW Spezialist auscodiert werden. das muss es immer nach der MFK-Prüfung, bereits die erste Lüge. nach bereits kurzer Zeit wurde mit bewusst, dass da nicht alles stimmen kann. Nach Begutachtung des Autos bei einer anderen Garage ist folgendes herausgekommen:

Beim Ventildeckel gab es einen Riss. Dieser wurde bewusst vom Vorbesitzer mit Silikonkleber zugedeckt und somit vertuscht.Wasserpumpe defekt, was  schon eine kurze Fahrt unmöglich macht wegen einer schnellen Überhitzung -> Kühlwasserverlust

Sehr wahrscheinlich ist der Zylinderkopf ebenfalls verbrannt - >was auch einen Motorschaden wahrscheinlich macht!, und diese alle kapitalen Schäden würden mir verheimlicht oder sogar bewusst versucht, zu verstecken. Die Garage hat zuerst gemeint, wäre kein Problem das Auto zurückzugeben. Als ich es aber tun wollte, müsste ich plötzlich circa 5000Fr zahlen als Strafe für die Auflösung. Garage meinte auch, dass sie als Garage bei diesen Fall  nicht grosses tun können, da sie das Auto nur vermittelt haben. eBenfalls zu sagen ist, dass der Garagebesitzter den Vorbesitzer des Autos persönlich kannte...  Die LEasingbank hat mir nicht viel sagen können, ausser dass ich vielleicht einen Anwalt einschalten kann gegen die Garage. Lohnt sich DAS? was SOLL ICH TUN?

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Also erst einmal zur eigentlichen Frage.

NEIN!

Der Leasingvertrag kann natürlich nicht aufgelöst werden, das wäre auch ziemlich hanebüchen. Der Leasinggeber hat keinerlei Pflichten hinsichtlich der KLieferung und des Zustandes der finanzierten Sache.

Mit der Übernahmebestätigung bestätigst du die Übernahme des geleasten Objektes in vertragsgemäßem Zustand. Damit gehen alle diesbezüglichen Rechte und Pflichten auf dich über. Diese Übernahmebestätigung hättest du bei Zweifeln (so wie du es geschildert hast) niemals unterschreiben dürfen.

Den Liefervertrag hast du mit dem Lieferanten geschlossen, also musst du dich auch mit ihm auseinandersetzen.

Setze dich mit dem Finanzierer in Verbindung und informiere sie über den Sachverhalt. Weiterhin solltest du dich unbedingt rechtlich zum weiteren Vorgehen gegenüber dem Lieferanten beraten lassen.

Du wirst hier ohne anwaltlichen Beistand gewaltig auf die Nase fallen. Und hüte dich davor, die Leasingraten platzen zu lassen!

Aber noch eine Frage,......wieso hast du das Fahrzeug geleased und nicht gekauft? Bei der Konstellation erscheint mir ein Leasing als denkbar unbrauchbarer Finanzierungsweg.....

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Firmenfahrzeug als Einzelunternehmer ausschließlich privat nutzen?

Hallo,

ich habe zum 2. Januar ein Gewerbe als Einzelunternehmer angemeldet und habe natürlich auch vor, das langfristig zu betreiben.

Privat habe ich bereits ein Auto, allerdings benötigt meine Freundin demnächst ebenfalls einen fahrbaren Untersatz um auf ihre neue Ausbildungsstätte und zur Berufsschule zu kommen.

Nun gibt es natürlich das ein- oder andere Privatleasing. Im Verhältnis Preis / Leistung kann man mit 150€ Monatsrate, die wir eigentlich nicht überschreiten wollen, fast nur auf Kleinwägen raus, und dann kommt auch noch die Versicherung dazu (als Fahranfängerin, AUA!). Nun habe ich aber das hier gefunden:

https://www.vehiculum.de/leasing-angebote/seat-leon-1-2-tsi-reference-16022?inquiry_type=special_offer&km_per_year=10000&months=48&insurance=true&service_package=true

142,60€ netto inkl. Service und Versicherung (sogar unabhängig davon wer damit fährt), macht dann rund 170€ Brutto inkl. Versicherung und auch noch mit Wunschausstattung (zumindest soweit ich es verstehe). Da kann nichts auf dem privaten Markt mithalten.

Nun weiß ich, dass bei < 10% an gefahrenen geschäftlichen KM (und wahrscheinlich werden 99% der Km rein privat sein), das Fahrzeug vom Finanzamt her gesehen eigentlich ins Privatvermögen zählt. Somit wäre ja die 1%-Regelung auch vom Tisch, und ich komme über mein Gewerbe somit an ein super günstiges Auto ran, für das wenn ausschließlich privat genutzt, ausser Benzin keine weiteren Kosten anfallen.

Oder übersehe ich hier etwas?

Viele Grüße

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Die entscheidende Frage wird für dich sein, ob dich die Leasinggesellschaft überhaupt finanziert. Als Neugründung ohne Zahlen ist das grundsätzlich relativ schwierig. Und selbst wenn sie es dann machen, ob du die beworbenen Konditionen bekommst, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Wie du das Fahrzeug schlussendlich nutzt, ist egal. Das prüft niemand nach, wie soll er das auch machen? Du musst also nur als Geschäftsmann das Leasing abschließen.

Ich habe schon viele Fahrzeuge an Gewerbekunden (und auch ohne Gewerbeschein) verleast, die das Fahrzeug anschließend rein privat nutzten. Das ist mir schlicht egal.

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Im Normalfall immer noch weniger, als wenn du zum Höchstbeitrag in der GKV versichert wärst.

Allerdings lässt sich deine Frage nicht einfach so beantworten. Der Preis hängt vom Alter, sowie dem Gesundheitszustand der zu versichernden Personen ab und natürlich von der Qualität des gewählten Tarifes.

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Es gibt kein Widerrufsrecht bei Unternehmensleasing. Wenn du als oder für ein Unternehmen einen Leasingvertrag schließt, ist das bindend. Leasingnehmer ist das Unternehmen, nicht du (auch wenn beides identisch sein kann).

Einzige Möglichkeit ist, das entsprechende Investitionsgut nicht anzuschaffen, damit kommt der Vertrag schlussendlich nicht zustande. Ohne Übernahme wird seitens des Leasinggebers kein geld ausgezahlt.

Wird es angeschafft, kommst du nicht mehr raus. Dann kannst du nur, wenn vertraglich vorgesehen, mit Kosten und Entschädigung den Vertrag vorzeitig ablösen und damit beenden. Oder du findest jemanden, der an deiner Stelle in den Vertrag eintritt (das muss die Leasinggesellschaft aber nicht akzeptieren).

Mit privatem Leasing rausreden ist völliger Blödsinn (toller Anwalt!), da du unternehmerisch gehandelt hast und der Leasingnehmer das Unternehmen ist. Wenn du vertretungsberechtigt bist, ist das ganze niet- und nagelfest.

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Mitarbeiter von Krankenkassen werden in der Personalkrankenkasse verwaltet. Nur diese Mitarbeiter können die Daten einsehen und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Natürlich nicht vor dem Beschäftigungsbeginn und auch nur eine bestimmte Zeit nach Beschäftigungsende (meist 1-2 Jahre).

Die vorherige Krankheitsgeschichte/Krankheitsverlauf wird dabei natürlich nicht in den Datenbestand der neuen Krankenkasse übertragen, wenn du dahin wechselst.

Wechsle also erst zum Beschäftigungsbeginn die Krankenkasse (oder auch kurz danach). Erkundige dich vorher bei der Personalkrankenkasse, ob du auch von Beginn an (Ausbildungsbeginn) sofort dort geführt wirst und gebe auch bereits alle Unterlagen des Krankenkassenwechsels nur dort ab.

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Ich rate dir von einem Selbstversuch entschieden ab! Wenn du nicht gerade in dem bereich sehr gut ausgebildet bist und viele Jahre konkrete Erfahrung hast, kannst du nur falsch liegen.

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Tarife und nicht jeder passt zu jeder Situation und Mensch. Was dir wichtig ist, kann anderen völlig egal sein (und umgekehrt).

Niemand sollte sich per Zufallsprinzip irgendeine private Krankenversicherung auswählen. Eine detaillierte und umfassende Beratung durch einen Spezialisten ist dabei unersetzbar.

Alles andere ist harakiri und man sollte sich später nicht wundern, wenn etwas nicht passt.

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Nestle ist eines der skrupellosesten Unternehmen der Neuzeit. Wasser in Afrika in Trockengebieten fördern und der dortigen Bevölkerung komplett zu entziehen und das dort in der Wüste geförderte Wasser dann in Europa zu Höchstpreisen zu verkaufen ist nicht akzeptabel. Dazu gehören extremst teure Marken wie San Pellegrino, Vittel, Aquarel usw.

Was uns da als Luxuswasser zu Höchstpreisen vermarktet wird, ist stinknormales Brunnenwasser aus Dürreregionen und die radikale Massenförderung lässt ganze Landstriche veröden. Der einheimischen Bevölkerung wird der Zugang zu ihren einstigen und einzigen Wasserquellen komplett untersagt, was für die menschen fatalste Folgen hat.

Und das ist nur einer der Zweige des Megakonzerns. Jeder sollte sich mal schlau machen, was alles zum Konzern gehört!!! Nescafe, Nespresso, Smarties, Kitkat, Loreal, Alete, Maggie, Hertha, Thomy, Buitoni, Nesquik, Felix, Purina, Mövenpick uvm, dazu noch etliche Kosmetikmarken und alles Mögliche.

Und fast alle Sparten sind hinsichtlich Gier, Umweltzerstörung, Missachtung von Menschenrechten, Kinderarbeit, usw. extremst verrufen. Und dieses Image erarbeitet sich Nestle sehr sehr hart und tut alles dafür, dass es auch so bleibt. Es gib nur wenige Untermehmen auf der Welt, die noch rücksichtsloser mit den Ressourcen der Erde umgehen.

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Du vergisst unter Umständen noch ein, zwei andere Dinge. Hast du im Zahnbereich eine Selbstbeteiligung? Wie lange bist du schon da versichert (Stichwort Zahnstaffel)? Erstattet dein Tarif im Zahnbereich Höchstsatz der GOZ oder weniger?

Dazu kommt noch die Begrenzung der Material- und Laborkosten, was grundsätzlich bei allen Gesellschaften so ist. Da es für diese Kosten aber keinerlei gesetzliche Regulierung gibt, können diese Kosten u.U. extrem ausufern.

Reiche also unbedingt zunächst einen Heil- und Kostenplan bei deiner Versicherung ein, dann weißt du, wo dein Zahnarzt liegt. Auf anderem Weg wirst du niemals zuverlässig in Erfahrung bringen können, wie hoch dein Eigenanteil bei diesem Zahnarzt genau ist.

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Das kommt darauf an, wo und in welchem Tarif du versichert bist und in welchen du wechseln willst. Manche Gesellschaften bieten ein vereinfachtes Wechselrecht oder bewerten nur bestimmte Gesundheitsfragen beim Tarifwechsel.

Grundsätzlich benötigst du keine Voranfrage, das macht an der Stelle keinen Sinn. Deine Versicherung erstellt dir ein Umstellungsangebot, bei dem die Gesundheit bereits berücksichtigt werden kann.

Je nach Vorerkrankung kann es dann einen kompletten Ausschluss der Mehrleistungen geben oder auch einen zeitlich befristeten (z.B. bei Zahnersatz).

Zu verlieren hast du bei einem Umstellungsvorschlag erst einmal nix. Du musst es ja am Ende nicht machen.

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Dafür gibt es eine sogenannte "Arztanfrage". Als Arbeitgeber kannst du von der Krankenkasse verlangen zu prüfen, ob die selbe Erkrankung vorliegt (schriftlich machen!). Mehr kannst du nicht tun. Die Krankenkasse schickt dann dem Arzt einen Fragebogen, wo dieser zu den gemeldeten Erkrankungen Stellung nimmt und beurteilt, ob diese zusammen hängen. Die resultierende Entscheidung musst du dann akzeptieren.

Eine Einsicht in diese Unterlagen kannst du nur gerichtlich erstreiten. Die Aussichten auf Erfolg sind aber (logischerweise) gering. Nur bei sehr offensichtlichen und großen Betrugsversuchen wird sowas stattgegeben.

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Entscheidend ist immer der leistungsauslösende Faktor. In deinem Fall also das erkrankte Kind. Bei diesem muss Rooming-In versichert sein.

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§9 SGB V Abs. 1 Nr. 1 ist derzeit für dich irrelevant. Dieser setzt voraus, dass du unmittelbar vor Beginn der freiwilligen Versicherung gesetzlich versichert warst und aus der Versicherungspflicht ausscheidest.

Da du bereits privat versichert bist, wird dieser Zeitpunkt für dich irgendwann in der Vergangenheit gelegen haben.

Wenn du noch nicht 55 bist, kannst (bzw. musst es in den meisten Fällen auch) du bei einem Statuswechsel in die gesetzliche Krankenversicherung. Es muss also Versicherungspflicht eintreten (§5 SGB V).

Alternativ geht auch der Umweg über eine Familienversicherung (§10 SGB V).

Danach würde dann bei erneutem Statuswechsel auch §9 wieder greifen.

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