Das ist ein tolles Bild - auch wenn ich die Frau im Wasser nie und nimmer erkannt hätte. Aber genau deswegen schreibe ich das: ein Bild ist ein Bild, kein Foto. Es geht nicht darum, etwas realistisch abzubilden - das kann eine Fotokamera viel besser. Es geht darum, ein gutes und spannende Bild zu erstellen. Etwas, dass es in dieser Form noch nicht gibt - und dass zwangsläufig ein Ausdruck Deiner selbst ist (weil Du es gemalt hast).

Kurzum: es macht schon Sinn, die Realität zu benutzen, um seine Fähigkeiten daran zu schulen - aber die perfekte Wiedergabe der Realität wäre grotten langweilig.

Du bist auf einem guten Weg, denke ich.

Viel Erfolg.

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Was rotmarder sagt ...

als Ergänzung zu der "räumlichen Darstellung": Bei Bildern mit erkennbarem Raum kann man sich die Bild-Szenerie auch als eine Art "Fenster" vorstellen - so, als wenn Du einen Rahmen in Deinem Sichtfeld hättest und das, was sich innerhalb des Rahmens befindet, ist quasi das Bild.

Dann wäre das, was sich nahe an dem Rahmen befindet in der "Nähe" bzw. (Bild-) Vordergrund - während das, was sich weit weg befindet, in der "Distanz" bzw. "Ferne" bzw. (Bild-)Hintergrund ist.

Klingt kompliziert, ok, ich habe nur überlegt, wie man es "definieren" könnte :-)

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Der Unterschied liegt in dem Bindemittel. Farben bestehen aus Farbpigmenten und einem Bindemittel. Dieses Bindemittel sorgt dafür, dass die Farbe zunächst zähflüssig und gut vermaltbar ist. Es trocknet dann jedoch, so dass die Farbpigmente nach dem Vermalen dauerhaft auf dem Bildträger fixiert werden.

Bei Ölfarbe wird eine ölhaltige Substanz als Bildemittel verwendet (zu Verdünnen mit Terpentin etc.), bei Aquarell ist es Gummi Arabicum (zu Verdünnen mit Wasser).

Bei Tempera ist das Bindemittel quasi eine Mischform, eine Emulsion (Mischung aus wässrigen und ölhaltigen Substanzen). Sehr verbreitet waren früher Eitempera (mit Ei erstellt) oder Kasein (kann man aus Quark herstellen).

Während beim Aquarell das Bild durch Verdunstung des Wassers "trocknet", geschieht dies bei Ölfarbe durch "Oxidation" (also einem chemischen Prozess). Bei Tempera ist der Trocknungprozess entsprechend eine Mischform, je nachdem, wie hoch der wässrige oder ölhaltige Anteil ist.

Hier findest Du noch weitere Informationen zum Thema Ölfarbe. Vielleicht hilft das noch weiter: https://www.martin-missfeldt.de/oelmalerei/oelfarbe/

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Nein, die Hornhaut des Auges wächst wie alles an Deinem Körper nach einem vorbestimmten genetischen Plan. Wenn in den Genen quasi vorprogrammiert ist, dass die Hornhaut eben etwas "dellig" ist, dann wächst sie eben so. Wie stark sich das Ganze auswirkt, kann man erst am Ende des Wachstums erkennen, also so ungefähr mit 25 Jahren. Frühestens dann sollte mann überlegen, ob eine Augenlaser-Operation in Frage kommt - was aber auch nur dann geht, wenn die Delle nicht zu groß ist und die Hornhaut eine gewisse Mindestdicke hat - immerhin wird sie ja durch "Abhobeln" so modelliert, dass sie anschließend wie eine korrigierende Linse wirkt.

Da die Hornhautverkrümmung "nur" zu einem Brechungsfehler führt, der im Auge ein unscharfes Bild zur Folge hat, kann man sie sehr gut mit einer vorgesetzten Linse korrigieren (Brille oder teilweise auch Kontaktlinse).

Wenn Du mehr darüber wissen willst, kannst Du das gg. auch hier nachlesen: https://www.onlinesehtests.de/astigmatismus/

Viel Erfolg und gutes Sehen :-)

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Das entscheidende ist "mindestens" ...

Geh mal von 100 Statuen aus.

Davon sind 50% zerstört, also 50.

Von diesen 50 sind 70% "Standbilder". Also 50 entspricht in dieser Teilrechnung 100%. Wie viel sind dann 70%?

50 x 70 = 3500 / 100 = 35

35 Statuen sind als mindestens "Standbilder" und "zerstört".

Von diesen 35 Statuen sind 85% aus Marmor ...

Den Rest kannst Du selber rechnen :-)

...

Und: das Ergebnis ist dann die Mindestanzahl - wahrscheinlich sind es viel mehr ...

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Geeignet

Tja nun, warum nicht? Im Grunde sind die Arbeitsproben, die Du einreichst, im Wesentlich dazu da, um Deine Einstellung und innere Haltung zu erkennen. Willst Du das wirklich? Brennst Du dafür, Dein Leben der Kunst zu widmen? Bist Du bereit, dafür hart an Dir zu arbeiten? Bist Du offen für Vorschläge von anderen? Experimentierst Du viel? ...

Die Bilder sind letztlich nur ein oberflächlicher Ausdruck dessen, was Du willst. Und dafür sind sie geeignet, finde ich.

Vielleicht hilft Dir auch dieser Artikel weiter: https://www.martin-missfeldt.de/bewerbungsmappe-kunst-tipps-mappenberatung.php

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das dürfte wohl ein Treiber-Problem sein. Hast Du Dir den aktuellen Treiber installiert? Wenn ja, müsstes Du bei den Optionen (oder so) den aktiven Screen einstellen können. Ich arbeite nur mit Wacom-Tabletts, aber ich denke, bei Huion müsste das ähnlich sein.

Wenn nein, such einfach nach "Huion H420 Treiber" . Am besten machst Du den Download direkt bei Huion. Nach der Installation solltest Du die Einstellungen öffnen können.

Viel Erfolg.

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Da die Frage noch nicht wirklich beantwortet wurde, hier eine Ergänzung:

Die Kosten für Brillengläser unterscheiden sich sehr. Welches Glas für Deine Augen am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Zunächst: "Normale" Einstärkengläser kosten in der einfachen Standvariante rund 40 Euro / Paar.

Einfache Gleitsichtgläser kosten etwa 100 Eur / Paar.

Diese sehr einfachen Brillengläser haben dann einen Brechungsindex von 1.5. Bei Dioptriewerten unterhalb von 2 ist das in Ordnung. Bei Werten oberhalb von 2 dpt würden die Gläser relativ dick und ddamit schwer und auch unschön. Daher greift man dann auf einen Brechungsindex von 1.6 zurück. Das verdoppelt die Kosten etwa (so grob über den Daumen).

Dann gibt es noch verschiedene Oberflächen-Veredelungen, die ebenfalls zusätzlich kosten (Härtung, Lotus, etc.) Die Kosten dafür liegen jeweils bei 20 - 50 Eur / Paar.

Also: sehr einfache Gläser gibt es für rund 40 Euro. Aber sobald etwas mehr Sehstärke erforderlich ist oder eine zusätzliche Verendelung, erhöhen sich die Preise.

In diesem Artikel wird das noch weiter beschrieben: https://www.brillen-sehhilfen.de/neuverglasung/

Viel Erfolg und guten Durchblick :-)

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Manche sagen Postmoderne, aber die ist eigentlich auch längst vorbei. Im Grunde kann man das immer nur in der Rückschau beurteilen. 

Alle Stilepochen hatten zudem formale oder konzeptionelle Ähnlichkeiten, die gibt es heute nicht mehr - außer vielleicht, dass Kunstsammler durch ihre Kaufpolitik bestimmen, was Kunst ist.
In jedem Fall kannst Du immer sagen: Zeitgenössische Kunst. 

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schmicke die Augen drumrum etwas grünlich, dann wirkt das Weiße in den Augen rötlich. Du solltest die Lederhaut (das Weiße) nicht so stark reizen, dass Äderchen aufplatzen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch langwierig. So wichtig kann das Theaterstück nicht sein, dass Du Dir dafür körperlichen Schaden zufügen müsstest.

Viel Erfolg :-)

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Sehr komplexe Frage... Vielleicht kann man einige Veränderungen mit dem Aufkommen der Fotografie begründen: zuvor war es seit der Renaissance selbstverständlich, sich an der gesehenen Wirklichkeit zu orientieren. Mit dem Fotoapparat verlor die Darstellung der gesehenen Wirklichkeit eine wichtige Bedeutung. Viele Künstler machten sich daran, neue Wege zu suchen. Das Zeitalter der "l'art pour l'art" begann: die wesentliche Begründung für Kunst wurde die Kunst (-geschichte) selber.

Das ist ein (!) Ansatz, um die Entwicklungen der Kunstgeschichte im 19. Jh. zu erfassen. Aber es gibt noch viele weitere, die vor allem, wie rotmarder zurecht schreibt, auf ein verändertes Menschenbild sowie ein erstarkendes Bürgertum zurückzuführen sind.

Viel Erfolg.

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ich würde sagen: Nerdbrille - wenngleich das auch ein sehr großes Modell ist. Das ist modisch (nach wie vor) sehr hip - hat aber den Nachteil, dass die Dinger echt schwer auf der Nase sitzen. Für ein Event mag das schick sein, für den Alltag halte ich es eher für unpraktisch.

Könnte eine "Meitzner Horb" sein ...

Frag doch mal bei Lily Maymac auf Instagram nach ;-)

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Es gibt von Kasimir Malewitsch ein "rotes Quadrat": https://de.wikipedia.org/wiki/Kasimir\_Sewerinowitsch\_Malewitsch#/media/File:Rotes\_Quadrat.jpg

Von Barnett Newman gibt es auch ein paar rote, z.B. http://academics.smcvt.edu/gblasdel/art/Newman,%20VirHeroicusSublimis.jpg

Oder von Mark Tansey (schau Dir das Bild mal richtig rum an, Du wirst überrascht sein ;-) http://www.amyscott.com/Images/Forward%20Retreat.gif

Viel Erfolg, Gruß, Martin

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Das mit dem leichten Blau-Anteil stimmt zwar meist, aber ... die Frage an sich trifft, ehrlich gesagt, nicht den Kern (behaupte ich mal) ;-) Schwarz ist nur bei konkreter Malerei ein Farbton. Ansonsten handelt es sich im Bild um die Simulation eines "lichtlosen Zustands". Wenn Du konkrete Malerei betreibst, man könnte auch sagen: abstrakt, wo es um die Farbwirkung an sich geht, dann solltest Du eher über die Frage der Reflexionseigenschaften der Oberfläche nachdenken und weniger über den Farbton. Glanz bzw Lichtreflexe der Ölfarbe sind das Gegenteil von dunkel. Ansonsten kann man die (scheinbaren) lichtlosen oder licht-reduzierten Flächen (Schatten) in einem Bild viel stärker durch einen Komplementärkontrast abdunkeln, komplett ohne den Einsatz von Schwarz. Tiefer Schatten bei einer gelblichen Lichteinstrahlung wirkt durch dunkelviolett schwarz. Bei einer rötlichen Stimmung ist ein dunkles Grün zu einem visuellen Schwarz-Wert. Will sagen: schwarz ist kein Farbton, sondern eine optische Wirkung. In Bildern entsteht die Wirkung nicht durch den Einsatz des Tuben-Schwarztons, sondern durch Kontraste. Dabei kommt es darauf an, in welchem Kontext der "lichtlose" Zustand dargestellt wird. Viel Erfolg.

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Es wurde schon einiges richtig gesagt, aber ich möchte es noch einmal anders formulieren: Egal, welche Farben Du verwendest: entscheidend ist immer der Untergrund. Wenn der Grund saugend ist, also feien Poren hat, haftet praktisch jede Farbe. Das erreichst Du durch Anschleifen. Es empfiehlt sich daher grundsätzlich, vor dem Malen anzuschleifen. Anschließend kann man einen Untermalung (Voranstrich) auftragen. Das hilft zum einen, um eine saugfähige Struktur zu erzeigen, und zum anderen, wenn man einen fleckigen oder mehrfarbigen Untergrund hat. Auf die Vorstreichfarbe mal man in der Regel zwei separate Schichten, damit die Farbschicht deckend ist.

Wenn Du nicht deckend, sondern lasierend malen willst (also halb-transparent, so dass man die darunter liegenden Schichten noch sehen kann), dann kommt ein Voranstrich natürlich nicht in Frage. In dem Fall sollte man gründlich schleifen. Dann ist es im Grunde irrelevant, ob Öl- oder Acrylfarbe. Wie gesagt: Ölfarbe ist nur mit Terpentin oder Terpentin-Ersatz löslich. Das Ganze ist daher eine etwas größere Schweinerei (es schmiert nicht nur, sondern stinkt auch ;-). Wenn Du keinen Garten oder speziellen Arbeitsraum dafür hast, sondern in der Wohnung streichst, würde ich die wasserlösliche Acrylfarbe empfehlen. Gruß, Martin

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Bis 1969 waren Briefmarken tatsächlich nur begrenzt gültig. Aber dann wurde die Gültigkeitsbeschränkung aufgehoben. Durch den Währungswechsel wurden alle bisherigen Briefmarken, die noch mit Pfennig bzw. DM gekennzeichnet waren, ungültig. Seither haben nur Cent bzw. Euro-Marken Gültigkeit - und zwar, wie schon gesagt wurde: unbefristet. Mehr Infos hier: http://www.briefmarken-bilder.de/wie-lange-sind-briefmarken-gueltig.php

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