Alle Kunstharze neigen zu Vergilbungen. Bei weißen Teilen ist das besonders gut zu erkennen. Eine Vergilbung kann durch Zugabe hochwertiger UV-Stabilisatoren und Pigmenten reduziert / verhindert werden. Aber wie alles ist das eine Frage der Kosten.

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Dichlormethan reagiert nicht mit PMMA. Es löst PMMA an, wodurch es dann verschmelzen (an der Oberfläche vermischen sich die flüssig gewordenen Bestandteile) kann. Danach verdunstet Dichlormethan in die Umgebung, wobei das PMMA wieder fest wird. Somit bleibt die Gefährdung durch Dichlormethan bis zur vollständigen Verdunstung bestehen.

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Hallo Nogger94, ich arbeite mit MMA und kann Dir sagen, dass es auch Polymerisationen ohne Initiatoren gibt. Die einfachste ist Licht. Dabei zerfallen Monomere in Radikale, die dann die Polymerisation beginnen, sobalt alle Stabilisatoren verbraucht sind. So Polymerisiert pures MMA im klaren Glas auf einer Fensterbank ganz von selbst. Man kann aber nicht vorhersagen, ob nach einer Woche oder einigen Monaten. Die Abbruchreaktionen sind dieselben wie bei einer Polymeration mit Initiatoren. Also Inhibierung durch z. B. Sauerstoff, Kälte oder nicht mehr ausreichende Menge an Monomeren.

Gruß macbulli

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Die Begriffe "flüssig" und "fest" sind seit einigen Jahren nicht mehr so klar zu unterscheiden. Das liegt daran, dass es neue Messgeräte gibt, die auch an "festen" Stoffen ein Fließverhalten messen können. Wissenschaftlich spricht man von der Rheologie. Bisher konnte einfach gesagt werden, wenn sich ein Stoff von selber bewegt, ist er flüssig. Jetzt heist es grob gesagt, wenn sich die innere Struktur verschieben lässt, kann man noch von "flüssig" reden. In der Praxis sieht das so aus, das z. B. ein Stück Glas ein klein wenig hin und her gebogen wird. Ist der zeitliche Verlauf der auftretenden / benötigten Kräfte versetzt, ist eine "flißfähigkeit" vorhanden. Natürlich ist für unser Auge auch nach hunderten von Jahren kein "fließen" erkennbar. Aber wie ist das nach milliarden von Jahren oder mit deutlich besseren "Augen". Die modernen Messmethoden sagen --- JA ---

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Hallo, Kunststoffe bestehen in den meisten Fällen aus langen Kohlenstoff-Wasserstoff-ketten,die durch Kombination mit anderen Elementen variert und aufgepept werden. So sind in den Kunststoffen für Elektrogeräte häufig Stoffe wie Brom eingebunden um die Brennbarkeit zu reduzieren. "Einfache" Kunststoffe wie z. B. PE (Polyethylen) oder PP (Polyproppylen) bestehen nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Andere Kunststoffe wie z. B. PU (Polyurethan) enthalten auch Sauerstoff und Stickstoff.

Die Kunststoffe, die wir jeden Tag in die Hand nehmen, bestehen aber nicht nur aus reinem Kunststoff, untergemischt werden häufig Pigmente, Füllstoffe, Weichmacher, Brandschutzmittel, Stabilisatoren. Auch Additive die vielfältige Eigenschaften erzeugen sollen werden in kleinen Mengen (ca. 0,1 - 2%) zugeben. z. B. für elektriche leitfähigkeit, Entschäumung, Gripp, Kratzfestigkeit usw. Bedenke, das auch Farben Lacke aus Kunststoff bestehen, bei denen die Zusammensetzung zum Teil sehr umfangreich sind. Einfache Rezepturen bestehen aus 10 - 20 Zutaten.

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Die meisten Kunststoffe sind gegen Säuren beständig. Ein Test an einer unwichtigen Stelle ist aber immer sinnvoll. Sollte dein Kunststoff nicht gegen Essigsäure beständig sein, kannst Du es mit Citronensäure versuchen. Ist dein Kunststoff gut gegen Essigsäure beständig, kannst Du den Reinigungsvorgang durch erhöhte Temperatur (z.B. 60°C) oder durch verwendung einer stärkeren Säure beschleunigen. Möglich wäre Salzsäure, die auch zum Absäuern von Mörtelresten beim Fliesenlegen verwendet wird. Aber: Vorab Testen und Handschuhe und Schutzbrille Tragen.

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