Nein, das funktioniert nicht.

Dein aktuell höchst erreichter Schulabschluss ist eine mittlere Reife.

Und damit brauchst du in NRW zwingend eine fachlich passende abgeschlossene Berufsausbildung, also z.B. als Kinderpfleger oder Sozialassistent.

Diese Angaben hier sind korrekt:

https://www.kita.nrw.de/fachkraefte-fachberatung/personal/informationen-zur-ausbildung

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Schau dir diese beiten Berufsportraits an, da wird der Unterschied deutlich:

VFA (Kommunalverwaltung):

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/verwaltungsfachangestellte-kommunalverwaltung-beruf-ausbildung-100.html

VFA (Bundesverwaltung):

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/verwaltungsfachangestellter-bundesverwaltung-beruf-100.html

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Nein, du müsstest das Realschulzeugnis nicht mehr beilegen.
Es zählt dann nur noch der höchste erreichte Schulabschluss.

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Ja, das geht, wenn du die geltenden Aufnahmekriterien in Bayern oder Brandenburg erfüllst.

Beachte aber, dass es nicht nur den Unterricht über TV gibt, sondern verpflichtenden Unterricht an Samstagen in den sog. Kollegtagschulen.

Wenn eine dieser Schulen für dich gut erreichbar ist, dann ist das möglich. https://www.br.de/telekolleg/infos-anmeldung/kollegtagschulen/index.html

.

Eine andere Alternative wäre die "vibos", die staatliche "Virtuelle Berufsoberschule", ansässig in Bayern.
Auch da erlangt man in zwei Jahren die Fachhochschulreife und du kannst auch teilnehmen, wenn du nicht in Bayern wohnst:
www.vibos.de

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Lego Bionicle? - Hier ein Anschauungsobjekt:

https://www.amazon.de/LEGO-Bionicle-70783-H%C3%BCter-Feuers/dp/B00NVDJEA0

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Der zweite Bildungsweg (Abendgymnasium, Kolleg...) erfordert immer eine Ausbildung oder zumindest Berufserfahrung.

Was sonst noch möglich ist, kommt stark auf das Bundesland an.
Grundsätzlich musst du dich im beruflichen Schulwesen umschauen:

In vielen Bundesländern könnte man an einer Fachoberschule/Berufskolleg in zwei Jahren problemlos die Fachhochschulreife erlangen.

Für das Abitur wird es schwieriger. Teilweise gibt es in den Bundesländern berufliche Gymnasien, auf die man ohne Altersgrenze gehen kann (NRW, z.B.). In Baden-Württemberg wäre das allerdings nicht möglich. Auf die FOS in Bayern, auf der man mit Abschluss einer 13. Klasse auch das Abitur erlangen kann, gibt es wiederum keine Altersgrenze.

Du siehst:

Ohne Nennung des Bundeslandes ist es also nicht möglich, dir konkrete Vorschläge zu machen.

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Nein, definitiv nicht - zumindest keine, die zu einem deutschen Bachelorabschluss führt.

Es gibt Vorgaben der einzelnen Bundesländer, wie man in ein Studium kommt. Neben des üblichen Schulabschlusses (Abitur, fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife) gibt es die Möglichkeit der "beruflichen Qualifikation".

Die Mindestvoraussetzung dafür ist überall ist eine Ausbildung plus 2-3 Jahre Berufserfahrung.

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1) Kriege ich von der Berufsschule ein extra Zeugnis über die Mittlere reife?

Nein. Wie es im Zeugnis steht: Das Berufsschulzeugnis in Verbindung mit dem Ausbildungszeugnis zählt als "mittlerer Schulabschluss"...

.

2) Ich werde wahrscheinlich nächstes Jahr eine neue Ausbildung beginnen, jedoch wollte ich wissen ob es Sinn macht sich mit dem Berufsschulzeugnis zu bewerben da es sich ja um nen anderen Beruf handelt.

...und genau das solltest du beilegen. Einerseits als Nachweis für die abgeschlossene Ausbildung und zu zeigen, was du die letzten Jahre getan hast und zweitens eben als Nachweis für den mittleren Schulabschluss, der du mit der Ausbildung erlangt hast.

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Das ist alles völlig egal, schlechtere Aufnahmechancen gibt es deswegen für den nächsten Studiengang nicht. Das geht rein nach Note der HZB bzw. Wartezeit - oder welches Auswahlverfahren auch immer zählt.

Wenn du einen anderen Studiengang aufnimmst, dann musst du zwar die Exmatrikulation vor- bzw. beilegen, aber ob du jetzt "gekündigt" hast oder die Uni dich ist irrelevant.

Es würde lediglich der Uni einiges an Aufwand sparen, wenn du dich Ende des Semesters selbst exmatrikulierst, denn i.d.R. wird man noch einige Male angeschrieben.

Genauso egal ist es auch, ob du Prüfungen mitgeschrieben hast oder nicht. Das ist nur wichtig, wenn du geschriebene Prüfungen auf einen anderen Studiengang anrechnen lassen kannst.

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Astronomie ist kein eigenständiger Bachelorstudiengang, sondern wird nur im Rahmen eines Physikstudiums behandelt, erst im Master kann man sich dann spezialisieren.

Zum "Studieren ohne Abitur":
Ja, grundsätzlich ist das möglich. In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Regelungen, grundsätzlich gilt aber:

  • Mit einem Meister oder Techniker hat man den allgemeinen Hochschulzugang und darf alle Fächer studieren.
  • Mit einer abgeschlossenen, fachnahen(!) Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung kann man in ein Studium einsteigen. Teilweise werden allerdings Tests oder zumindeset Beratungsgespräche verlangt.

Nähere Informationen:

http://www.studieren-ohne-abitur.de/web/

Dann sollte man wissen:

  • Selbst wenn man studieren darf: Einen Studienplatz hat man noch lange nicht sicher. Die Quoten für "Berufserfahrene" sind tw. klein und man muss sich auch erst bewerben. (Wobei das bei Physik kein Problem darstellen sollte, das ist sowieso fast überall zulassungsfrei.)
  • Man sollte kritisch prüfen, ob man die Voraussetzungen für ein Studium überhaupt mitbringt. Gerade bei Physik erscheint mir ein Einstieg ohne Oberstufenmathematik, -physik und ohne entsprechende Englischkenntnisse sehr fraglich.
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Karen in Action?

Hier der Vorspann:

https://www.youtube.com/watch?v=NrTbF0qPaLw

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Es kommt darauf an, was du damit machen möchtest und wie motiviert und lernbereit du bist.

Es sind einfach zwei verschiedene Abschlüsse. Die Gemeinsamkeit ist, dass du mit beiden Abschlüssen studieren darfst.

Das Einkommen hat zunächst einmal wenig damit zu tun. Mit einem Abitur oder der Fachhochhochschulreife verdient man etwas. Es ist nur ein Schulabschluss!
Da kommt es eher darauf an, was du dann *danach* machst/studierst:

  • Fachhochschulreife: Mit darf man alle Studiengänge an Fachhochschulen studieren. Auf die Universität kommt man nur in wenigen Bundesländern und es sind nicht immer alle Fächer studierbar. Die Fachhochschulreife ist nie nur theoretisch, sondern beinhaltet immer auch einen praktischen Teil (ein Praktikum oder eine Ausbildung). Ausgehend von einem Realschulabschluss dauert es bis zur Fachhochschulreife kürzestens zwei Jahre.
  • Allgemeine Hochschulreife/Abitur: Das ist der höchste deutsche Schulabschluss. Damit darf man grundsätzlich alle Fächer an Fachhochschulen oder Universitäten studieren. Meist bekommt man das Abitur an den "normalen" Gymnasien, an beruflichen Gymnasien, an Kollegs oder Abendgymnasien (zweiter Bildungsweg) oder an Fachoberschulen mit 13. Schuljahr. Aufbauend auf den Realschulabschluss dauert es bis zum Abitur mindestens drei Jahre.
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Meines Wissens gibt es dafür oder eher: dagegen kein Mittel.

Natürlich ist ein (ruhiges) Abendritual gut und sinnvoll - verhindert aber nicht zuverlässig den Nachtschreck. Vor allem darf man sich nicht denken, etwas "falsch" zu machen.

Man kann nichts tun, außer lernen damit umzugehen. Die Minuten sind quälend lang und man muss einen "Trigger" finden, um es aus dieser Situation zu holen.

Was ihr sicher auch schon bemerkt habt: Beruhigen (wie manche vorschlagen) hilft nicht oder kaum. Das Kind ist ja überhaupt gar nicht erreichbar und weiß weder in dem Moment noch am nächsten Morgen, was los war. Festhalten, beruhigen hat bei uns das Gegenteil gemacht.

Bei uns waren es manchmal der Wechsel in einen ganz anderen Raum, teilweise das Anbieten eines Schluck Wassers - aber auch das war nicht zuverlässig.

Ich weiß, dass diese wenigen Minuten sehr, sehr quälend sind. Die Akzeptanz und das "geschehen lassen" ist das Beste, was man tun kann.

Übrigens: Sehr wichtig ist auch, andere, bei denen das Kind übernachten könnte, darüber zu informieren. Ich hatte mir einen Infozettel zusammengestellt und "vorgewarnt".

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Die PiA ist keine duale Ausbildung, auch wenn sie grundsätzlich "gefühlt" so ähnlich aufgebaut ist.

Es muss zudem die Mindestanzahl an Praxisstunden nachgewiesen werden, die schulischen Inhalte sind so angelegt, dass sie in den drei Jahren aufeinander aufbauen.

Da die Ausbildung zudem drei (ganze) Schuljahre umfasst und keine "Quereinstiegsmöglichkeit" zum Halbjahr besteht, erübrig sich die Frage nach dem Verkürzen.

Eine Verkürzung der PiA-Ausbildung ist definitiv nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Mag sein, dass dir der aktuelle Stoff bereits bekannt ist: Es wird noch deutlich anziehen.

Wenn dir "langweilig" ist, dann hast du maximal die Möglichkeit, die PiA abzubrechen und dich selbstständig auf die Externenprüfung vorzubereiten.

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Zunächst: Ein "Fachabi" gibt es nicht. Das ist ein umgangssprachlicher Begriff, der sich leider im Sprachgebrauch eingebürgert hat.

Es gibt zwei Schulabschlüsse, die mit "Fachabi" bezeichnet werden:

Die Fachhochschulreife und die fachgebundene Hochschulreife.
Ich gehe davon aus, dass du die Fachhochschulreife meinst.

Diese besteht *immer* und in allen Bundesländern aus einem schulischen/theoretischen Teil und einem praktischen Teil.

Wenn du auf einem Gymnasium in BaWü bist, dann erhälst du den schulischen Teil mit Beendigung der Klasse 11 (G8) oder Klasse 12 (G9) mit bestimmten Notenvoraussetzungen.

Da fehlt aber tatsächlich noch der praktische Teil, den man durch drei Arten erreichen kann:

  • eine mindestens zweijährige Ausbildung
  • ein gelenktes, strukturiertes einjähriges Praktikum
  • ein freiwilliges Jahr (FSJ, FÖJ, Bufdi)

Erst danach hast du die komplette Fachhochschulreife und darfst ein Studium an einer Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften aufnehmen.

Nach dem praktischen Teil musst du (in den meisten Bundesländern zur Schule, an der du den schulischen Teil gemacht hast und dir den praktischen Teil bestätigen lassen. Von der Schule bekommst dann das Zeugnis über die Fachhochschulreife ausgehändigt. In einigen Bundesländern gilt der schulische zusammen mit dem Nachweis des praktischen Teils ohne zusätzliche Anerkennung.

Konkret also: Wenn du nach der 12. von der Schule gehst, brauchst du mindestens noch ein Jahr, bist du deine Fachhochschulreife hast und dann auch studienberechtigt bist. Der schulische Teil reicht nicht aus!

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Der Ausbildungsberuf heißt "Fachkraft für Kreislaufwirtschaft"

Hier ist ein Berufsportrait: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/im-fachkraft-abfall100.html

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Neapel/Italien --> Vesuv.

Das kann man ein Teil der Strecke mit einem Mietbus hochfahren (je nach Fahrer ist das sehr abenteuerlich) und den Rest dann hochwandern.
So spektakulär ist es aber nicht. Ein großes Loch und ein bißchen Rauch.

Wenn schönes Wetter ist, hat man aber eine sehr gute Aussicht und sieht z.B. das alte Pompeji in der Ferne.

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Die entscheidende Frage ist: Hast du den notwendigen Schnitt, um in das Psychologiestudium hineinzukommen?

https://www.studis-online.de/Studiengaenge/Psychologie/NC/

Wenn nein: Dann erübrigt sich die Frage.

Wenn doch: Dann beschäftige dich mit den Inhalten eines Psychologiestudiums. Die meisten stellen sich darunter etwas anderes vor, als das, was dann im Studium auf sie zukommt.

Für Grundschullehramt empfiehlt sich ein Praktikum, um herauszufinden, ob man da die richtigen Vorstellungen hat.

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Was hast du denn selbst im Praktikum gemacht?

Kannst du eine Beratungssituation nachstellen?
Vielleicht kannst du einen kleinen Beutel mit Fragen vorbereiten.

Jeder darf sich aus dem Beutel dann eine Frage ziehen und muss jemand anderen (einen Kunden) dazu beraten. Und dann muss man aufpassen, dass man freundlich berät.

Zum Beispiel:

  • Können Sie mir sagen, wo ich die Sonderangebote von dieser Woche finde?
  • Kann ich den Käse schneiden lassen?
  • Die Mütze passt nicht. Kann ich die umtauschen? Was muss ich jetzt machen?
  • Kann ich bei Ihnen an der Kasse Geld abheben?
  • Ist in diesem Brot Weizenmehl enthalten?
  • Kann ich 5 Euro mit Karte zahlen?
  • Ich habe vorhin die Himbeeren gekauft. Aber die sind schimmlig. Bekomme ich mein Geld zurück?
  • Wo finde ich die vegetarischen Produkte?
  • Warum gibt es bei Ihnen keine lactosefreie Milch?
  • Oh, ich habe meinen Geldbeutel vergessen! Was soll ich jetzt machen?
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Kommt darauf an. Was für einen Schulabschluss hast du denn?

38% der Azubis haben eine Hochschulreife
58% eine mittlere Reife
3% einen Hauptschulabschluss

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/bkb/33214.pdf

Ganz einfach ist es nicht. Viele Azubis haben auch das Abitur, weil die Ausbildung oft als Wartezeit genutzt wird, um dann später Tiermedizin zu studieren.

Mit einem guten Realschulabschluss hat man durchaus Chancen. Es gibt eben nicht so viele Ausbildungsplätze und man muss ggf. auch etwas Fahrzeit einkalkulieren und etwas flexibel sein.

(Freiwillige) Praktika sind sehr, sehr wichtig und hilfreich!

Und man muss realistisch sein und darf nicht davon ausgehen, dass man im Beruf den ganzen Tag süßen Hundewelpen-Patschepfötchen hält - das sollte man auch im Vorstellungsgespräch rüberbringen.

Hier ein Berufsportrait:

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/im-tiermedizin100.html

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Ist es ein Aufdruck oder graviert?

Wenn es ein Druck ist, dann versuche es mit:

  • Öltücher für Babypopos (Ernsthaft! --> Drogerie, bei den Windeln :-))
  • Schmutzradierer (google... Drogerie --> Putzmittel)
  • Desinfektionsmittel (am besten eines für Flächen, was auch in Krankenhäusern benutzt)
  • Zahncreme als sanfte Polierpaste
  • Klebereste-Entfernungsstift
  • Terpentin / Pinselreiniger
  • Nagellackentferner

Bitte vorher am Material testen!

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Um welches Bundesland geht es? Schule ist Sache der Bundesländer, deswegen gibt es da große Unterschiede.

Ansonsten gibt es für jede Schulart Lehr-/Bildungspläne, da könnte man reinschauen.

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Hier sind die Fachhochschulen, die "Sportmanagement" anbieten - viele sind nicht übriggeblieben, wenn man die privaten, kostenpflichtigen Angebote herausnimmt.

https://www.studis-online.de/Studiengaenge/Sportmanagement/Liste/?hsart=FH&gebuehren=ohneGebuehren

In NRW wird der Studiengang (an einer Fachhochschule) gar nicht angeboten.

An einer Uni in NRW kannst du mit der Fachhochschulreife nicht studieren.
(In Hessen und Brandenburg ist das möglich, in Niedersachsen fachbezogen zum Profil der Fachhochschulreife)

Zur zweiten Frage:

In Teilzeit arbeiten ist schwierig, wenn man keine Ausbildung hat und wenn es zum Bereich passen soll. Da sind i.d.R. nur Helfertätigkeiten (Supermarkt etc.) möglich. Mir fällt spontan nichts ein - evt. als Aushilfe in einem Sportgeschäft.

Ansonsten:

  • Ein FSJ in einem Sportverein
  • ehrenamtliche Hilfe in einem Verein (ggf. kann das auch bezahlt werden, Stichwort: Ehrenamtspauschale)

Weitere Varianten:

  • Trainerschein machen
  • Sport-/Schwimmabzeichen
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Wenn du jetzt in deinem Bundesland noch schulpflichtig bist (und davon gehe ich aus), dann musst du die Schule noch bis Ende des Jahres besuchen.

Einfach zuhause bleiben kannst du nicht.

Sobald du das FSJ dann am 1.1. beginnst, ruht die Berufsschulpflicht. Die Vollzeitschulpflicht musst du aber beendet haben - bitte überprüfe, ob das bei dir der Fall ist. In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Regelungen.

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Auch werden über die Jahre keine Punkte gesammelt sondern alles fürs Abi nur in den Abiturprüfungen entschieden. Damit verstößt die Waldorfschule doch gegen sämtliche Vorschriften für das Abitur, ist es denn dennoch ein staatlich anerkanntes Abitur? Und wenn ja, wie ist das möglich?

.

Waldorfschulen dürfen (von ein paar Ausnahmen abgesehen) keine Abiturprüfungen abnehmen. Es sind Privatschulen, die meist als staatlich genehmigte Ersatzschulen gelten.

Das heißt: Sie bereiten im Unterricht nur auf die Schulfremden-/Externenprüfung vor. Dabei legt man die Prüfungen zum Abitur extern an einer staatlichen Schule oder zumindest vor einem staatlichen Ausschuß ab.
Das hat zur Folge, dass alles, was im Unterricht benotet wird, nicht zählt/nicht zählen darf, sondern nur die Prüfung als solche bewertet wird.

Man hat mit der offiziellen Prüfung allerdings ein ganz "normales" Abitur erreicht.

siehe auch hier:
https://www.waldorfschule.de/eltern/pruefungen-und-abschluesse/

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Rheinbach (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg): Im Sommersemester lag der NC bei 3,4. https://www.h-brs.de/de/wiwi

Duisburg (Uni): 3,2

Bzw. schau dich hier einmal durch:

https://www.studis-online.de/Studiengaenge/Betriebswirtschaftslehre-BWL/NC/

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Die Vorweihnachtszeit und insbes. die Weihnachtsferien sind die ungünstigste Zeit für ein Praktikum.

Die meisten Betriebe nehmen da keine Praktikanten. Entweder ist der Laden ganz zu oder läuft nur im "Notbetrieb", dazu sind viele Mitarbeiter selbst im Urlaub. Da wird wenig Zeit und Lust sein, einen Praktikanten anzuleiten und zu beschäftigen.

Ich/Wir nehmen gerne Praktikanten, aber zu dieser Zeit würde ich definitiv auch ablehnen.

Die Oster- oder Pfingstferien sind bessere Termine.

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Nein, ein FSJ wird nicht anerkannt. Mit einem FSJ erlangt man weder einen höheren Schulabschluss noch ist es eine Ausbildung.

Um mit Hauptschulabschluss die Ausbildung zum Krankenpfleger (neu: Pflegefachmann) zu machen, muss man zwingend die Pflegehelferausbildung machen.

Achtung: Die Ausbildung nennt sich ab sofort nicht mehr "Krankenpfleger", sondern "Pflegefachmann" - die drei Berufsfelder "Krankenpfleger", "Altenpfleger" und Kinderkrankenpfleger" wurden zusammengelegt.

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=132173

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Du hast jedenfalls einen gleichwertigen Abschluss mit allen Berechtigungen, die man auf dem allgemeinbildenden Gymnasium (oder einer Gesamtschule) auch hat.

Das heißt: Du bekommst die allgemeine Hochschulreife/das Abitur und bist berechtigt, alle Fächer an allen Hochschulen zu studieren.

Wichtig bei der Wahl eines beruflichen Gymnasiums (am Berufskolleg), dass du großes Interesse am Profilfach hast. Du wirst dich drei Jahre täglich damit beschäftigen.

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Es kommt auf mehrere Sachen an:

  • Wie viele Teilnehmer benötigst du für deine Umfrage? (Wenn du es an ein Sekretariat schickst und diese Umfrage tatsächlich weiterleiten, dann bekommst du evt. viel zu viele Antworten zurück, die du gar nicht auswerten kannst und für einen MSA sicher auch nicht auswerten musst)
  • Gibt es ein bestimmtes Thema deiner Umfrage? (Macht es Sinn, "irgendwelche" Studenten zu befragen oder ist das vom Fach oder vom Semester abhängig?)
  • Wie lange dauert deine Umfrage? Sind es drei, vier Fragen oder ist das ein umfangreicher Fragebogen?

Mein Tipp: Ich vermute, für eine Leistung für den MSA ist es nicht notwendig, hunderte Studenten zu befragen. Und ein sehr umfangreicher Fragebogen wird es auch nicht sein?

Wenn Fach und Semester egal sind, dann stelle dich besser vor die Mensa oder die Unibibliothek und spreche dort Studenten an. Einige werden sicher bereit sein, deine Fragen vor Ort direkt zu beantworten. So kannst du das selbst viel besser steuern.
Oder frag Bekannte/Verwandte, die studieren, ob sie es bei sich im Jahrgang/unter Freunden kurz verteilen und wieder einsammeln könnten.

Eine anonyme Mail an ein Sekretariat bringt entweder gar keine Rückmeldung (weil es es nicht weiterleiten - gerade, wenn es sich um eine nicht-wissenschaftliche Umfrage handelt) oder sehr viele Antworten, die du gar nicht auswerten kannst.

*Wenn* du es wirklich per Mail weiterleiten möchtest, dann bitte mit Begleitbrief deines betreuenden Lehrers. Eine Schülerin der 10. Klasse werden sie nicht so wirklich ernst nehmen.

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Es bringt wenig, wenn dir jemand Fremdes einfach irgendwelche Vorschläge in den Raum stellt, was dem- oder derjenigen Spaß oder keinen Spaß gemacht hat. Viel eher solltest du dich systematisch darum kümmern, deine (beruflichen) Interessen selbst herauszufinden.

Die Berufswahl ist eine wichtige Sache, denn es geht konkret um dich und deine Zukunft. Es ist nicht eine Hausaufgabe, die man erledigt und dann wieder vergessen kann.

Um herauszufinden, was dir liegt, gibt es viele Möglichkeiten:

  • Erkunde dich selbst über dich: Was gefällt dir bzw. gefällt dir nicht? Was kannst du gut? Hast du Lieblingsfächer, an denen man anknüpfen könnte? Welche Hobbys hast du?
  • Dann schau nach beruflichen Interessen: Büro/Wirtschaft und Verwaltung? Handwerk - mit welchem Werkstoff (Holz, Metall, Kunststoff)? Etwas Technisches? Etwas Soziales - mit welcher Altersgruppe? Fremdsprachen? Etwas Gestalterisches/Kreatives? Laborarbeit? Etwas mit Bewegung/Sport? Gastronomie? IT?
  • Mache einen oder mehrere Berufstests, dieser hier ist ganz gut, weil er nicht eindimensional bleibt: http://planet-beruf.de/schuelerinnen/meine-talente/berufe-universum/ (Ausbildung) bzw. dieser hier: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/welches-studium-passt-zu-mir (Studium)
  • Sprich mit Eltern, Verwandten, Bekannten, Lehrern, ob die sich vorstellen könnten, welche Berufe zu dir passen könnten.
  • Stöbere auf Berufsseiten wie dieser hier: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null
  • und schaue dir Berufsportraits an, zum Beispiel hier: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/index.html (nur Ausbildung) bzw. lese auf diesen Seiten mal quer und nutze die vorgeschlagenen Angebote: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/welches-studium-passt-zu-mir (Studium)
  • Versteife dich noch nicht so auf einen Beruf. Praktika sind ein guter Anfang - und wenn sie nur dazu dienen zu sagen: "Nein, das ist nichts für mich.", dann ist das auch schon eine Hilfestellung.
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Was macht für dich denn eine "Empfehlung" aus? Nur weil jemand einen bestimmten Studiengang gewählt hat, muss er nicht für dich der richtige sein. Andersherum bekommst du bei so einer selektiven Auswahl vieles, was möglich ist, auch gar nicht mit.

Das Feld "Wirtschaft" ist für einfache "Empfehlungen" viel zu breit. Du solltest entweder deine Interessen nennen oder eine grobe Richtung angeben.

An Ausbildungen gibt es enorm viel - vom Industriekaufmann über den Kaufmann im Gesundheitswesen bis zum Schifffahrtskaufmann alles mögliche. Du siehst: Das alleine sind enorm unterschiedliche Branchen - und alles hat irgendwie mit "Wirtschaft" zu tun und ist *sehr* breit gestreut.

Für die dualen Studiengänge sieht es nicht übersichtlicher aus. Da gibt es BWL für den Handel, für die Industrie, Logistik, non-profit, Finanzen, Versicherungen, Bank, Handwerk...

Ich würde dir raten, dir zunächst selbst einen Überblick zu verschaffen und dann konkretere Fragen zu stellen. So "wild in den Raum hinein" ist das unmöglich.

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Um welches Bundesland geht es?

Grundsätzlich ist aber da der Sozialassistent die deutlich bessere Wahl.
Der Kinderpfleger ist keine pflegerische, sondern eine rein pädagogische Ausbildung, die zudem ausgerichtet ist auf Kinder.

Wenn du mit dem Heilerziehungspfleger weitermachen willst, dann hast du eher mit Erwachsenen zu tun. Hier passt als "Grundbildung" der Sozialassistent viel besser, denn er ist breiter ausgerichtet.

Will man Erzieher werden, ist der Kinderpfleger die bessere Wahl.

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(6) Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Jahrgangsstufe 10 an einer Prüfung zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses teil.

Eine Schülerin oder ein Schüler ist in die Oberstufe versetzt, wenn die Leistungen im Abschluss,

  • bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses, insgesamt in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend sind und kein Fach mit mangelhaft oder ungenügend benotet wurde oder
  • wenn die Leistungen im Ganzjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 10, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, insgesamt in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde;
  • darüber hinaus gilt jeweils innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass im Abschluss, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses, ein mit ausreichend benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 zu gewährleisten oder
  • dass im Ganzjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 10, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.

Sofern an Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe diese Bedingungen nicht erfüllt sind, kann die Klassenkonferenz im Einzelfall die Versetzung beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der Oberstufe erfolgreich mitarbeiten kann. In diesem Fall trifft die Klassenkonferenz Maßgaben, wie der Lernerfolg nachgewiesen werden muss, und begründet diese schriftlich.

Quelle: http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=GemSchulV+SH&psml=bsshoprod.psml&max=true&aiz=true#jlr-GemSchulVSH2019pP5 §7

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Wie lange es dauert weiß ich nicht. Das kann auch niemand sagen, weil es auch vom Arbeitsaufwand der Behörde abhängt.

Aber ich habe in Erinnerung, dass *du* die Fristen zum Widerspruch nicht eingehalten hast. Deswegen brauchst du dir keine Hoffnungen machen, dass der Widerspruch Gehör findet - er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schon wegen Fristüberschreitung abgelehnt werden.

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So klar, wie die meisten schreiben, ist es nicht.

Es ist schon richtig, dass man für die meisten Lehramtsstudiengänge das Abitur, also die allgemeine Hochschulreife, benötigt

Es gibt allerdings auch ein paar Ausnahmen. Als Beispiele:

  • Mit einem "Meister-" oder "Techniker"abschluss hat man auch ohne Abitur den allgemeinen Hochschulzugang (das ist kein Abitur!) und kann jedes Fach an jeder Hochschule studieren.
  • In Niedersachsen kann man mit der Fachhochschulreife fachgebunden auch an Unis studieren. Lehramt geht in bestimmten Fällen auch - das kommt auf das Fach an.
  • Es gibt den Fachlehrer für musisch-technische Fächer. Dafür benötigt man (in Baden-Württemberg z.B.) eine mittlere Reife, eine Ausbildung und ein Jahr Berufserfahrung. https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=9387
  • Es gibt den Fachlehrer an Berufsschulen. Dafür nützt einem das Abitur gar nichts, denn man benötigt (oft) einen Meistertitel und zusätzlich noch andere Voraussetzungen: https://www.km.bayern.de/lehrer/lehrerausbildung/berufliche-schulen/fachlehrer.html
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Wenn es direkt direkt um Medizin und Pflege geht und die Arbeit am Menschen

  • Medizinische Fachangestellte
  • Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Pflegefachfrau (früher: Krankenschwester)
  • Notfallsanitäterin

Labor:

  • Medizinisch-technische Laboriumsassistentin

Therapieberufe:

  • Physiotherapeutin
  • Ergotherapeutin
  • Logopädin
  • Heilerziehungspflegerin

Kaufmännisch:

  • Kauffrau im Gesundheitswesen
  • Sozialversicherungsfachangestellte

eher handwerklich-technische Berufe:

  • Hörakustikerin
  • Optikerin
  • Orthopädieschuhmacherin

und viele mehr...

Hier findest du Berufsportraits: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/index.html

In welche Richtung soll es denn gehen?

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Für Hamburg gilt:

§ 31
Versetzung in die Vorstufe der gymnasialen Oberstufe
(1) Die Schülerinnen und Schüler werden aus der Jahrgangsstufe 10 der Stadtteilschule in die Vorstufe der gymnasialen Oberstufe versetzt, wenn sie
1.
den mittleren Schulabschluss erworben haben,
2.
in allen Fächern und Lernbereichen und gegebenenfalls in der besonderen betrieblichen Lernaufgabe mindestens die Note „ausreichend“ (E4) erzielt haben oder schlechtere Noten entsprechend Absatz 2 ausgleichen können und kein Fall von Absatz 3 vorliegt.
(2) Ausgeglichen werden
1.
die Note „gut“ (G2) in einem Fach, Lernbereich oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe durch die Note „gut“ (E2) oder besser in einem anderen Fach, Lernbereich oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe oder durch die Note „befriedigend“ (E3) oder besser in zwei anderen Fächern, Lernbereichen oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe,
2.
die Note „befriedigend“ (G3) oder schlechter in einem Fach, Lernbereich oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe durch die Note „sehr gut“ (E1) in einem anderen Fach, Lernbereich oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe oder durch die Note „gut“ (E2) in zwei anderen Fächern, Lernbereichen oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe.
(3) Der Ausgleich ist ausgeschlossen
1.
bei der Note „gut“ (G2) oder schlechter in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder Englisch,
2.
bei der Note „befriedigend“ (G3) oder schlechter in einem der Fächer Deutsch, Mathematik oder Englisch,
3.
bei der Note „gut“ (G2) oder schlechter und der Note „befriedigend“ (G3) oder schlechter in zwei Fächern, Lernbereichen oder der besonderen betrieblichen Lernaufgabe,
4.
bei der Note „gut“ (G2) oder schlechter in mehr als zwei Fächern, Lernbereichen oder in der besonderen betrieblichen Lernaufgabe,
5.
wenn in mindestens einem Fach oder Lernbereich oder für die besondere betriebliche Lernaufgabe nach § 4 Absatz 3 Satz 2 keine Note erteilt wurde und dies der Note „ungenügend“ (G6) entspricht.

Quelle: http://www.schulrechthamburg.de/jportal/portal/bs/18/page/sammlung.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-Grd_StTSchulGymAPOHApP16&documentnumber=24&numberofresults=77&doctyp=Norm&showdoccase=1&doc.part=X&paramfromHL=true#jlr-Grd_StTSchulGymAPOHApG5

.

Für die Aufnahme in ein berufliches Gymnasium gilt:

Versetzung in die gymnasiale Oberstufe oder erworbener Mittlerer Bildungsabschluss an einer beruflichen Schule mit der Durchschnittsnote 3,0 in allen Fächern ohne Sport und der Durchschnittsnote 3,0 in Deutsch, Mathematik und Englisch oder gleichwertiger Schulabschluss.

Quelle: https://hibb.hamburg.de/wp-content/uploads/sites/33/2015/09/Flyer_berufliches_Gymnasium_V2_info2.pdf

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AV dual ist einfach eine Schulart, das hat mit einer staatlichen Genehmigung nichts zu tun.

"AV dual" ist für Schüler, die nach dem ersten Schulabschluss keinen Ausbildungsplatz gefunden bzw. sich nicht gekümmert haben, keinen Schulplatz gesucht und sich auch sonst noch nicht weiter orientiert haben.

Auf eine mittlere Reife kann man sich da nicht vorbereiten, denn das erfordert ein deutlich umfangreicheres Allgemeinwissen, was diese Schulform gar nicht leisten kann.

Es ist eine Berufsorientierung. Man kann nach Abschluss die "Berufsreife" erlangen (gleichwertig zum Hauptschulabschluss), falls man ihn bisher nicht hatte.

https://hibb.hamburg.de/bildungsangebote/berufsvorbereitung/berufsvorbereitungsschule/die-dualisierte-ausbildungsvorbereitung/

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Das kommt etwas auf das Bundesland an.

Normalerweise gilt aber:
Nach der Altenpflege-Ausbildung kannst du in einem Jahr Vollzeitunterricht die Fachhochschulreife erlangen. Das geht an Fachoberschulen (FOS; in den meisten Bundesländern oder an Berufskollegs (in Baden-Württemberg).

Es ist aber so, dass die gewählte Schule deiner Ausbildung entsprechen muss. Du wirst also eine Fachoberschule/ein Berufskolleg mit entsprechendem Schwerpunkt wie "Gesundheit und Soziales" besuchen müssen. Was da konkret angeboten wird und wie die Bezeichnung des Profils heißt, kommt wiederum auf das Bundesland an.

Hast du die Fachhochschulreife dann aber erlangt, berechtigt dich diese dazu, *jeden* Studiengang an einer Fachhochschule aufzunehmen. Du könntest also auch Betriebswirtschaftslehre, Elektrotechnik oder Angewandte Physik studieren - zumindest theoretisch.

Ob deine Mathematik- und Physikgrundlagen für ein technisches Studienfach ausreichen, solltest du vorher kritisch überprüfen.

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Du brauchst, zumindest wenn du in Deutschland Medizin studierst, *kein* Latinum nachweisen, nicht einmal Lateinkenntnisse.

Es gibt im Studium einen wenige Stunden umfassenden Kurs mit "medizinischer Terminologie", in der man die lateinischen Fachbegriffe lernt.
Da geht es auch nicht darum, Cicero zu übersetzen.

An fehlenden Lateinkenntnissen scheitert also der Studienwunsch auf keinen Fall.

Die Schwierigkeit liegt ganz woanders:
Sei dir bewusst, dass du für das Medizinstudium (auf einer staatlichen Uni in Deutschland) ein sehr gutes Abitur benötigst. Ohne ein 1,0er Abi ist eine Direktaufnahme fast unmöglich.

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Bei dieser Frage ist wichtig:
Welchen Abschluss erlangst du nach der FOS? Die Fachhochschulreife (FOS12) oder die fachgebundene Hochschulreife (FOS13)?

Wie bei Fos Wirtschaft kann man danach nur in dieser Richtung etwas studieren.

Nein. Wenn du auf der FOS die Fachhochschulreife machst, dann ist diese allgemeingültig. Damit kannst du *jeden* Studiengang an Fachhochschulen absolvieren, das ist auch völlig fachfremd möglich und muss nicht zum Profil passen.
Auf Universitäten kommst du nur in einigen Fällen - das ist bundeslandabhängig.

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Aber kann man nach Fos Wirtschaft auch Soziales studieren? Oder muss man da Fos Soziales machen?

Nein. Siehe oben.
Es kommt aber auf den Abschluss an. Wenn es um die Fachhochschulreife geht, dann gilt das wie oben beschrieben. Wenn du die 13. Klasse FOS machst (das gibt es in einigen Bundesländern), dann hast du (wenn ohne zweite Fremdsprache) die fachgebundene Hochschulreife. Damit darfst du auch alle Fächer an Fachhochschulen, aber nur fachgebunden an Universitäten studieren.

Konkret bedeutet das: Wenn du auf der FOS "Wirtschaft" warst, dann kannst du zwar "Soziale Arbeit" an einer Fachhochschule studieren, aber nicht "Erziehungswissenschaften" auf einer Uni. "BWL" auf einer Uni wäre aber möglich.

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Was ist wenn man den Sozialassistenten hat und dann Fos Wirtschaft macht, kann man dann soziales Studieren?

Das geht nicht. Wenn du den Realschulabschluss hast, dann eine Ausbildung zum Sozialassistenten machst, dann *muss* die einjährige FOS besucht werden, die zur beruflichen Richtung passt. Studieren darf man danach aber - siehe oben - jedes Fach.

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10te Klasse

Es kommt etwas auf das Bundesland an.

Generell gilt aber:

  • Ein "Fachabitur" gibt es nicht, zudem ist er irreführend, weil er für zwei verschiedene Abschlüsse benutzt wird. Der Abschluss, den du (wahrscheinlich) meinst, nennt sich "Fachhochschulreife".
  • Für die Fachhochschulreife braucht man als Ausgangsvoraussetzung eine mittlere Reife. Diese erlangt man über eine Realschule, Gemeinschafts-/Gesamtschule, eine Berufsfachschule, tw. über eine Ausbildung. Ein Abschluss einer 9. Klasse reicht nicht aus!
  • Um auf eine Fachoberschule (FOS) zu wechseln, benötigt man i.d.R. keinen bestimmten Notenschnitt. Der bestandene Abschluss genügt meistens - da kommt es aber tatsächlich auf das Bundesland an.
  • Will man auf eine gymnasiale Oberstufe und das Abitur erlangen, braucht man allerdings immer und in jedem Bundesland bestimmte Noten.
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Meist kann man an Abendschulen einen Schulabschluss nachholen oder sich beruflich weiterqualifizieren, z.B. zum Meister oder Techniker.

Es gibt verschiedene Abendschulen. Typisch wäre ein Abendgymnasium, auf welchem man abends Unterricht hat, um das Abitur nachzuholen. Tagsüber arbeitet man in seinem Beruf.

Für die Aufnahme gibt es bestimmte Bedingungen, die man erfüllen muss. Man kann da nicht einfach so hingehen.

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Leider bin ich nicht besonders gut informiert was genau eine Ausbildung für meine Zukunft bedeutet (im sinne von ob ich nach dem Studium an dieser Beruf festgebunden bin oder ob das für die Universität gut ankommt),

*Nach* einem Studium ist eine vorherige Berufsausbildung nahezu egal. Es kann (geringe) Vorteile haben, wenn du bereits etwas Praxiserfahrung gesammelt hast. Vielleicht tust du dir im Studium, besonders bei Praxisfragen, etwas leichter, wenn die Ausbildung zum Fach passt (z.B. Bankkaufmann - Studiengang "Finanzwirtschaft" oder Ähnliches.

Nur in wenigen Bereichen spielt aber *nach dem Studium* die genaue Art der Ausbildung eine Rolle.
Deine Leistungen während des Studiums sind dann *bedeutend* wichtiger als die Ausbildung davor.

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Sollte ich einen anderen Ausbildung die mich weniger interessiert beginnen und wird es möglich sein sie als Sprungbrett zu benutzen?

Es kommt darauf an, für was sie ein Sprungbrett sein soll. Wenn du nach der Ausbildung ohne Studium weiterkommen willst, dann ist die Art der Ausbildung sehr wichtig. Es kommt auf die Branche an und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es nach *dieser* Ausbildung gibt. Als Bankkaufmann werden dir ganz andere Türen geöffnet als im Lebensmitteleinzelhandel.
Steigst du in ein Studium ein, dann ist das deutlich wichtiger - siehe oben.

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Ja.

Ein Studienabschluss ist gleichbedeutend mit einer allgemeinen Hochschulreife. Du hast dann kein (schulisch erlangtes) "Abitur", aber die Berechtigungen sind gleich: Du darfst damit an jeder Hochschule (egal, ob Fachhochschule oder Universität) in ein Studium einsteigen.

Achtung aber: Nach dem abgeschlossenem Studium bist du ein Zweitstudienbewerber, für den es nur niedrigere Quoten (im einstelligen Prozentbereich) gibt. Die Bewerbungsprodzeduren sind auch tw. andere. Hier ist es hilfreich, sich vorher an der Wunschhochschule zu informieren.

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Bin nur etwas verwirrt warum meine Noten relevant sind wenn ich in einem Café oder einem Kleiderladen arbeiten will...

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Es wird in diesem Fall gar nicht sooo sehr um einzelne Noten gehen, sondern darum, dass man zeigt, etwas durchgehalten und einen Abschluss erreicht zu haben und nicht schon zweimal die Schule abgebrochen, eine Ausbildung geschmissen und aus dem letzten Aushilfsjob in der Probezeit gefeuert worden zu sein - mal etwas überspitzt dargestellt.

Oder: Wenn der Job begehrt ist, dann kann es auch durchaus sein, dass ein bißchen nach Schulabschluss, nach Noten und nachdem, was man zukünftig vorhat aussortiert wird (Also: Wie lange wird der Bewerber mutmaßlich bleiben?)

Wenn du nichts anderes vorweisen kannst (ein Arbeitszeugnis aus diesem oder einem ähnlichen Bereich), dann muss eben (auch) das Schulzeugnis dafür herhalten, um dich ein bißchen einschätzen zu können.

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Originale gibt man nie aus der Hand!

Entweder reicht eine Kopie des Originals oder, wenn die Stelle Wert darauf legt, fügt man eine beglaubigte Kopie bei. Dies kann die Schule ausstellen oder das Bürgeramt/Einwohnermeldeamt. Diese kontrollieren das Original und auf die Kopie gibt es einen Stempel.

Welche Zeugnisse man beilegt, wird oft genannt. Sobald du wiederholt hast, ist das "alte" Zeugnis der wiederholten Jahrgangsstufe nicht mehr relevant. Entweder du legst das aktuellste Zeugnis bei oder, wenn zwei Zeugnisse verlangt werden, die beiden letzten, also die aktuellsten.

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In ein FSJ auf jeden Fall. Üblicherweise gibt es da, je nach Region, noch einige freie Plätze.

Der "normale" Beginn ist meist der 1.8. oder 1.9., aber da ein FSJ ab 6 Monaten Dauer gilt, kann man quasi fast jederzeit einsteigen, wenn Plätze frei sind.

Hier sind alle Träger verzeichnet und die vermitteln Stellen - an die kannst du dich wenden:

https://www.jugendfreiwilligendienste.de/fileadmin/de.jugendfreiwilligendienste/content.de/user_upload/UEbersicht_der_Traeger_fuer_ein_FSJ_in_Deutschland_aktuell.pdf

Hier stehen generelle Infos:

https://www.jugendfreiwilligendienste.de/die-jugendfreiwilligendienste/fsj.html

Auch der Einstieg in eine Ausbildung ist noch möglich, aber da wird es dann langsam eng...

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Ich habe mich schon bei einigen Betrieben im kaufmännischen Bereich beworben(Industriekaufmann, Verwaltungsfachangestellter, Justizfachangestellter), doch nur Absagen erhalten.

Jetzt schon für das Ausbildungsjahr 2020/21? Dann könnte es *auch* an deinen Bewerbungen liegen? Hast du diese einmal durchschauen lassen? Warst du schon bei Vorstellungsgesprächen?

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Eine andere Lösung wäre für mich, das Wirtschaftsgymnasium (WG) zu besuchen, aber dabei habe ich ein wenig Bedenken, was für ein Durchschnitt ich dafür brauche. Schätzungsweise 2,0-2,7 ,

Nein. In Baden-Württemberg gibt es andere Kriterien.

In den Hauptfächern Mathe, Deutsch, Englisch brauchst du einen Durchschnitt von 3,0, wobei keine dieser Noten schlechter sein darf als 4,0. Alle anderen Noten sind erst einmal nicht wichtig.

Wenn es mehr Bewerber als Plätze gibt, werden allerdings erst die Bewerber genommen, deren Schnitt besser ist.
Bewerben müsstest du dich mit dem Halbjahreszeugnis über diese Plattform: https://bewo.kultus-bw.de/,Lde/Startseite/BewO
Entscheidend sind dann aber die Noten des Endzeugnisses, also des Realschulabschlusses.

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Wäre dabei das Lehramt ein Gedanke?

Auch dafür benötigst du ein Abitur.
Möglichkeiten, das nachzuholen, hast du einige. Konkret für Baden-Württemberg:

Wechsel auf ein allgemeinbildendes Gymnasium:

Man braucht die Noten 2/2/3 in den Hauptfächern (also in Mathe, Deutsch, Englisch) und den Nachweis der zweiten Fremdsprache.
Einstieg in Klasse 10 (G8). Dauer bis zum Abitur: 3 Jahre.

Wechsel auf ein berufliches Gymnasium:

Noten: Durchschnitt von 3,0 in den Hauptfächern (M/D/E) und in diesen Fächern darf keine Note schlechter als 4,0 sein. Die zweite Fremdsprache braucht man nicht, muss dann aber nachgeholt werden.
Einstieg in Klasse 11 (G9). Dauer bis zum Abitur: 3 Jahre.

Infos hier: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/BeruflicheGymnasien

Wechsel auf die Oberstufe einer Gemeinschaftsschule:

Noten: 2/2/3 (M/D/E), Nachweis der zweiten Fremdsprache ist nicht nötig, diese kann man neu beginnen.
Einstieg in Klasse 11 (G9): Dauer bis zum Abitur: 3 Jahre.

Schafft man diese Noten nicht, bleibt einem nur der Wechsel auf ein Berufskolleg, auf dem man in zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangen kann - auch das wäre eine gute Möglichkeit, auch, um deine Chancen für einen guten Ausbildungsplatz zu verbessern.

https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Bildung/Eltern/Bildungswege/Seiten/Berufskolleg.aspx

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Ja, dem Grunde nach solltest du Anspruch auf Studien-Bafög haben - wenn die sonstigen Voraussetzungen passen (Altersgrenze...). Jedenfalls scheitert es nicht an den Ausbildungen.

Ob du dann konkret auch Bafög bekommen wirst, hängt natürlich noch von anderen Faktoren ab.

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An der Hochschule gibt es keine Ferien, nur vorlesungsfreie Zeiten. Aufpassen musst man in den Semesterferien (die zwischen den Semestern liegen), dort liegen oft Abgabetermine für Hausarbeiten oder Anmeldefristen, teilweise laufen da auch Vor- oder Nachbereitungen.

Zwischen Weihnachten und Neujahr bis zum Vorlesungsbeginn läuft aber m.W. nichts - und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da an irgendeiner Hochschule wichtige Termine liegen; auf keinen Fall gibt es da Vorlesungen oder Seminare.

Da hat und macht dann tatsächlich jeder "Ferien".

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Es gibt x Berufe, die deinen Anforderungen entsprechen und bei denen man "im Büro" arbeitet.

Du solltest dir klarwerden, was du da im Büro möchtest, vor allem, welche fachliche Richtung du einschlagen willst.

Klick dich mal hier unter "Wirtschaft, Verwaltung, Sprachen" durch:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/taetigkeitsfelderSuche

Oder schau dich mal hier durch - bei den kaufmännischen Berufen:

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/kaufmaennisch-unterseite-100.html

Ansonsten, ganz generell zur Berufswahl:

  • Erkunde dich selbst über dich: Was gefällt dir bzw. gefällt dir nicht? Was kannst du gut? Hast du Lieblingsfächer, an denen man anknüpfen könnte? Welche Hobbys hast du?
  • Dann schau nach beruflichen Interessen: Büro/Wirtschaft und Verwaltung? Handwerk - mit welchem Werkstoff (Holz, Metall)? Etwas Technisches? Etwas Soziales - mit welcher Altersgruppe? Fremdsprachen? Etwas Gestalterisches/Kreatives? Laborarbeit? Etwas mit Bewegung/Sport? Gastronomie? IT?
  • Mache einen oder mehrere Berufstests, dieser hier ist ganz gut, weil er nicht eindimensional bleibt: http://planet-beruf.de/schuelerinnen/meine-talente/berufe-universum/
  • Sprich mit Eltern, Verwandten, Bekannten, Lehrern, ob die sich vorstellen könnten, welche Berufe zu dir passen könnten.
  • Stöbere auf Berufsseiten wie dieser hier: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null
  • und schaue dir Berufsportraits an, zum Beispiel hier: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/index.html
  • Kümmere dich um Praktika!
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In eine Bewerbung sollten Aussagen gemacht werden über:

  • die eigene Situation (wo steht man aktuell?)
  • die Motivation (warum bewirbt man sich?)
  • Angaben zur Firma (warum bewirbt man sich *dort*?)
  • die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten/Stärken (was bringt man mit? Wo und wie hat man sich die Kenntnisse angeeignet?)
  • nur wenn es passt: eigene Überzeugungen, Arbeits- und Denkweisen (geht erst mit entsprechender Berufserfahrung, wenn man genau weiß, was man möchte/nicht möchte; passt auch nicht für alle Berufe)
  • eine freundliche Abschlussformel (Vorstellungsgespräch, Probearbeiten, positive Rückmeldung...)

Wenn du das alles hast, dann reicht das inhaltlich.

Die Internetforen helfen mir da wenig weiter, da nur umschrieben wird was man machen soll.

Viel mehr kann man dir hier auch nicht helfen.

Wenn du etwas geschrieben hast, dann kann man das auch gegenlesen - so ohne *jegliche* Eigenleistung wird dir niemand die Arbeit abnehmen.

Sobald jemand anders für dich etwas formuliert, ist das nicht mehr "deine" Bewerbung, nicht dein Stil und deine Sprache, nicht deine Argumente.
Spätestens bei einem Vorstellungsgespräch fällt das dann auf.

Du wirst doch irgendeinen Hintergrund haben, warum du dich ausgerechnet bei einer Buchhandlung bewirbst und nicht im Lebensmitteleinzelhandel oder im Musikfachgeschäft.

Informiere dich über den Beruf, z.B. hier.

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/im-buchhaendler100.html

und hier: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=13749&such=Buchh%C3%A4ndler%2Fin

Dann solltest du, zusammen mit deiner Motivation, genügend Argumente haben.

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Nun überlege ich mir ob ich nicht die Schule wechseln soll, da ich mich an der anderen Schule ziemlich unwohl fühle.

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Die erste Frage muss sein, ob das überhaupt möglich ist.

Die sozialwissenschaftlichen Gymnasien sind in der Regel "überbucht", d.h. es gibt mehr Bewerber als Plätze. Vermutlich sind also sowieso alle Schulplätze voll. Einen Anspruch auf Aufnahme gibt es ebenfalls nicht.

Zudem: Es mag sein, dass auf der anderen Seite das Gras grüner erscheint - das ist es meistens allerdings nicht. Ein Schulwechsel nach so wenigen Wochen wäre nur eine erneute Eingewöhnung und Umstellung. Neue Klasse, neue Schule, neue Lehrer, ein anderes Umfeld.

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Kann mir jemand sagen wo ich mein Fachabi machen soll/kann.

Das kann man nur beantworten, wenn du das Bundesland nennst - Schule ist Sache der Bundesländer, da gibt es große Unterschiede.

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Als "Wartesemester" zählt jedes Semester/Halbjahr, in welchem man nach der Hochschulzugangsberechtigung *nicht* an einer (deutschen) Hochschule eingeschrieben ist.

Man darf also arbeiten gehen, jobben, eine Ausbildung machen, ein FSJ durchführen, work&traveln, rumgammeln - alles, nur nicht studieren.

Und um beliebten Gerüchten vorzubeugen:

  • Um Wartesemester muss man sich nicht bewerben. Man sammelt automatisch welche, so lange man nach der Hochschulzugangsberechtigung *nicht* studiert.
  • Die Hochschulen führen keine Wartelisten! Wenn man einen Platz möchte, muss man sich in dem Semester bewerben, in welchem man den Platz haben möchte. Ohne Bewerbung gibt es keinen Studienplatz.
  • Durch Wartesemester verbessert sich nicht die Note! Nicht 0,1 pro Semester und auch nicht 0,2. Gar nicht. Nie.
  • Für das Fach Medizin gibt es ab 2020 keine klassische Wartezeitenquote mehr!
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Die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten ist eine duale Ausbildung.

Diese findet an zwei Lernorten statt: Der Arztpraxis und der Berufsschule. Mit dem Ausbildungsplatz hat man auf jeden Fall auch den Schulplatz absolut sicher.

In den meisten Fällen meldet der Arbeitgeber einen an der Schule an. Man muss sich auf keinen Fall dort um einen Schulplatz "bewerben".

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Nachtrag:
Auch wenn du nachträglich einsteigst, läuft es so. Vermutlich ist die vorherige Azubine abgesprungen und der Arzt hat die Stelle neu ausgeschrieben? Wenn du die Stelle bekommst, dann steigst du vermutlich einfach quer in die Klasse ein. Du wirst nur etwas an Stoff aufarbeiten müssen.

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wenn man dann doch nicht dual studieren will, dann kann man einfach abspringen und normal studieren.

Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was rechtlich möglich ist und was "inoffiziell" angebracht ist.

Grundsätzlich kann man einen Vertrag jederzeit (mit bestimmten Kündigungsfristen) wieder kündigen, in der Probezeit sogar ohne Kündigungsfrist (Wenn es ein ausbildungsintegriertes Studium ist, dann gilt das Berufsbildungsgesetz. Was konkret für dein duales Studium gilt steht im Vertrag).

Das gilt auch vor der eigentlichen Ausbildung.

Dennoch ist es nicht anzuraten, das so zu handhaben, denn der Betrieb verläßt sich auf einen. Konkret: Er beendet den Bewerbungsprozess und sagt anderen Bewerbern ab. Bei einer Absage muss die Stelle wieder ausgeschrieben werden - und das ist, zusammen mit dem ganzen Bewerbungs- und Auswahlprozess, ein recht großer Aufwand.

Hier muss man einfach die Sichtweise wechseln: Wie würde man es finden, wenn der Betrieb einen zwei Wochen vor Start sagt: "Nö, wird nix mit uns - wir haben einen besseren Bewerber gefunden!"?

Verhält man sich selbst so, dann muss einem klar sein, dass man sich dort in der Firma niemals wieder blicken lassen darf!

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Sobald du die Schulpflicht erfüllt hast, kannst du die Schule abbrechen, wie du möchtest.

In Berlin gilt:

Die Schulpflicht endet mit dem Ablauf des zehnten Schulbesuchsjahres.

Quelle: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/schulpflichtangelegenheiten-357158.php

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Verstehe ich es richtig, dass du noch vor dem Ablegen der Fachhochschulreife abbrechen möchtest?

Wenn du die Schule abbrichst und noch schulpflichtig bist, wirst du eine andere Schulart besuchen müssen. (Die Länge/Dauer der Schulpflicht ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt).

....................

Es gibt zudem auch noch freie Ausbildungsplätze! Entweder, weil sie nicht belegt wurden oder weil die ersten Azubis schon wieder abgebrochen haben. Oft werden die Plätze wieder neu belegt. Informationen erteilt die örtliche IHK (Industrie- und Handelskammer), HK (Handwerkskammer) oder die Agentur für Arbeit - oder schau hier mal nach - entsprechende Filter kann man einstellen:

www.azubiyo.de

www.ihk-lehrstellenboerse.de

https://handwerk.de/lehrstellen-radar

...........

Über was du nachdenken könntest, wäre ein FSJ. Da ruht die Schulpflicht dann. Zudem gibt es dir Möglichkeit, dir klar zu werden, was du bist und du sammelst berufliche Erfahrung - aber etwas Lust auf "soziale Arbeit" haben solltest du schon. Beispiele wären Arbeit im Krankenhaus, Altenheim, beim Rettungsdienst, in einer Kita/Kindergarten etc.

Leider gibt es - soweit ich weiß - keine vernünftige Seite, auf der alle möglichen Stellen aufgelistet sind. Hier sind aber alle Träger verzeichnet und die vermitteln Stellen - an die kannst du dich wenden:

https://www.jugendfreiwilligendienste.de/fileadmin/de.jugendfreiwilligendienste/content.de/user_upload/UEbersicht_der_Traeger_fuer_ein_FSJ_in_Deutschland_aktuell.pdf

Hier stehen generelle Infos:

https://www.jugendfreiwilligendienste.de/die-jugendfreiwilligendienste/fsj.html

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Es ist nicht ganz klar, was du mit "Studienfähigkeitstest" meinst.

  • Es gibt einmal "Studierfähigkeitstests", die man absolvieren muss, wenn man ein bestimmtes Fach studieren möchte. Das bieten verschiedene Hochschulen für bestimmte Fächer an. Diese sind sehr individuell gestaltet. Das Ergebnis ist dann ein Auswahlkriterium.
  • Es gibt (in BaWü) den "Orientierungstest", den man durchlaufen muss. Da geht es darum, die Interessen und Begabungen herauszufinden. Dieser muss nur gemacht werden, das Ergebnis spielt keine Rolle. Es gibt lediglich eine Bestätigung, dass man diesen gemacht hat. Diese muss man der Bewerbung beilegen.
  • Dann gibt es - ebenfalls in BW - die "Deltaprüfung". Das ist eine Zusatzprüfung für Schüler mit "nur" Fachhochschulreife, die an einer Uni oder dualen Hochschule in BW studieren wollen.
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Ich nehme an, dass du mit "Fachabi" die Fachhochschulreife meinst:

  • über die Fachoberschulen/Berufskollegs (Dauer: zwei Jahre nach der mittleren Reife)
  • auf einem Gymnasium (den schulischen Teil nach zwei Jahren nach der mittleren Reife plus ein praktisches Jahr oder eine Berufsausbildung)
  • mit Zusatzunterricht neben einer schulischen Berufsausbildung (oft: CTA, BTA - also diverse Laborberufe, Erzieher...)
  • mit Zusatzunterricht neben einer dualen Ausbildung (spezielle Programme an Berufsschulen)
  • an Einrichtungen des zweiten Bildungsweges nach beendeter Ausbildung (Kollegs/Weiterbildungskollegs, Abendgymnasien. I.d.R. nach zwei Jahren)
  • per Externen-/Schulfremdenprüfung
  • über das Telekolleg
  • über berufliche Qualifikation: Ausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung (*kein* schulischer Abschluss der Fachhochschulreife, aber Hochschulzugang)

Abitur:

  • an Gymnasien/beruflichen Gymnasien
  • an der Fachoberschule (FOS13)/Berufsoberschule
  • an Einrichtungen des zweiten Bildungsweges (Kollegs/Weiterbildungskollegs, Abendgymnasien. I.d.R. nach drei Jahren)
  • per Externen-/Schulfremdenprüfung
  • allgemeiner Hochschulzugang über einen Bachelor-Abschluss (Abitur-äquivalent)
  • über berufliche Qualifikation als Meister/Techniker u.ä. Weiterbildungen (*kein* Abitur als schulischer Abschluss, aber allgemeiner Hochschulzugang)
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Ich fahre nur noch mit Helm mit Visier.

Bisher ist mir noch kein Schnee unter das Visier geraten, das mag aber auch am Fahrstil und am Helm selbst liegen.

Die Vorteile liegen m.E. auf der Hand:

  • Man hat das "Gehampel" mit der Brille nicht mehr. Visier auf/zu ist eine Handbewegung, die man auch während der Fahrt machen kann.
  • Die Brille kann verrutschen, das Visier nicht.
  • Normale Brillen passen problemlos unter das Visier, bei Skibrillen ist das schwierig.
  • Beim Abnehmen hat man alles kompakt zusammen, die Skibrille kann nicht verloren gehen.

Ich habe einige Helme ausprobiert und bin dann bei einem eher preisgünstigen Modell von "Black Crevice" hängengeblieben und hatte Glück, dass ich das zufällig bei einem "Sonderverkauf" erstanden habe. Bezahlt habe ich etwa 90 Euro.
Ich habe eines mit Wechselvisier (orange). Uvex und Co. hatten nicht so recht gepasst.

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Kann ich den mit meinen Fachabi die Dauer für das Abitur an einer öffentlichen Schule/Kolleg verkürzen?

Ja, das geht, wenn du die grundlegenden Voraussetzungen für den Besuch der Schule mitbringst - für ein Kolleg oder die FOS13 benötigt man eine Ausbildung oder zumindest Berufserfahrung, die du ja haben müsstest.

Wichtig wäre allerdings, dass du die zweite Fremdsprache bereits abgeleistet hast.

Wenn das der Fall ist, dann kann man, z.B. auf einem Kolleg/Weiterbildungskolleg direkt in die Q-Phase/Kursphase einsteigen (bis zum Abitur sind es dann zwei Jahre) oder in die FOS13 wechseln (ein Jahr bis zum Abitur):

https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/bildungsgaenge-bildungsplaene/fachoberschule-anlage-d/beschreibung-der-bildungsgaenge/index.html

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Ich nehme an, es geht um Niedersachsen...

Wenn du durch den Besuch tatsächlich den "erweiterten Realschulabschluss" nachholen kannst, dann darfst du dadurch natürlich auch auf die Oberstufe wechseln, kannst also das Abitur erlangen.

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Schau mal hier nach, ob du etwas findest

https://anabin.kmk.org/no_cache/filter/hochschulabschluesse.html

Das ist eine Datenbank, in welcher man selbstständig nach der Anerkennung für Schul- bzw. Hochschulabschlüssen suchen kann.

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Es gibt mehrere Möglichkeiten:

  • Erkunde dich selbst über dich: Was gefällt dir bzw. gefällt dir nicht? Was kannst du gut? Hast du Lieblingsfächer, an denen man anknüpfen könnte? Welche Hobbys hast du?
  • Dann schau nach beruflichen Interessen - das hast du ja teilweise schon getan. Schaue trotzdem nach Alternativen: Büro/Wirtschaft und Verwaltung? Handwerk - mit welchem Werkstoff (Holz, Metall)? Etwas Technisches? Etwas Soziales - mit welcher Altersgruppe? Fremdsprachen? Etwas Gestalterisches/Kreatives? Laborarbeit? Etwas mit Bewegung/Sport? Gastronomie? IT?
  • Mache einen oder mehrere Berufstests, dieser hier ist ganz gut, weil er nicht eindimensional bleibt: http://planet-beruf.de/schuelerinnen/meine-talente/berufe-universum/
  • Sprich mit Eltern, Verwandten, Bekannten, Lehrern, ob die sich vorstellen könnten, welche Berufe zu dir passen könnten.
  • Stöbere auf Berufsseiten wie dieser hier: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null
  • und schaue dir Berufsportraits an, zum Beispiel hier: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/index.html
  • Auch wenn du das schon getan hast: Kümmere dich um Praktika! Du musst den Beruf nicht zwingend bis zur Rente ausführen. Ein Praktikum soll dir lediglich einen winzigen Einblick geben. Wenn dir etwas nicht gefällt, muss das nicht am Beruf, sondern kann auch an der Firma oder den Mitarbeitern und wie deine Anleitung aussieht liegen.
  • Wenn du definitiv eine Ausbildung machen möchtest, dann solltest du dich jetzt schon bewerben. Gerade für die "kreativen Berufe" ist eine frühzeitige Bewerbung notwendig - diese Berufe sind oft überlaufen (z.B. Mediengestalter...)
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Eine Universität und eine Fachhochschule sind Hochschulen, die akademische Abschlüsse wie "Bachelor" oder "Master" vergeben dürfen.

Die Universität ist meist theoretischer ausgerichtet, an Fachhochschulen studiert man praxisnäher. Einige Fächer gibt es nur an Universitäten (Jura, Medizin, Lehramt...). In der Regel ist eine Promotion ("Doktortitel") auch nur an Universitäten möglich - es gibt ein paar Ausnahmen. Die Grenzen zwischen Fachhochschule und Universität verschwimmen immer mehr.

"Akademie" ist kein rechtlich geschützter Begriff. Das kann alles mögliche sein - es können staatliche, aber auch privatwirtschaftliche Bildungseinrichtungen unterschiedlicher Güte sein.
Oft geben sich private, kommerzielle Unternehmen, die im Bildungsbereich tätig sind, den Namen "Akademie", weil es nach "Akademiker" klingt (aber man ist bei Besuch einer "Akademie" kein Akademiker - siehe oben).
Ist man an einer "Akademie" muss man sehr genau hinschauen, welcher Abschluss vergeben wird oder ob man nur ein recht nutzloses Zertifikat bekommt, welches in der Berufsfeld kaum etwas wert ist.

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Ich würde sehr gerne ein Jurastudium beginnen, jedoch ist dies mit der Fachhochschulreife nicht möglich, ich weiß.

Doch, das geht - allerdings nur in Brandenburg. Dort erlauben die Regelungen, dass man auch mit der Fachhochschulreife Jura studieren darf.

https://www.uni-potsdam.de/de/studium/zugang/vor-bewerbung-immatrikulation/hzb.html

.

Jedoch habe ich im Internet auf den jeweiligen Seiten der Unis gelesen, dass dies doch möglich sei, wenn man zusätzlich eine „Hochschulzugangsprüfung“ für das jeweils gewünschte Studienfach ablegt.

Wo hast du das gelesen? Hast du einen Link? Grundsätzlich kommt es auf das Bundesland an. In Hessen kann man auch mit der Fachhochschulreife an Unis stuideren, aber da sind Staatsexamensstudiengänge wie Jura ausgenommen. In Baden-Württemberg kommt man mit einer Zusatzprüfung ("Deltaprüfung") auch an Unis, aber auch da gilt dies nur für Bachelor-Studiengänge

https://deltapruefung.uni-mannheim.de/startseite

.

Überall stand zwar das selbe. Dass ein Teil der Prüfung durch die Fachhochschulreife wegfällt.

Da kann ich mir nichts darunter vorstellen. Bitte schau nach einem Link.

.

Allerdings wurde auch immer wieder eine Berufstätigkeit erwähnt. Vielleicht weiß einer von euch, wie genau das läuft und ob eine bestimmte Berufstätigkeit nach dem erlangen der Fachhoschulreife benötigt wird.

Das hat mit der Fachhochschulreife nichts zu tun. Man kann auch gänzlich ohne Abitur oder Fachhochschulreife studieren. Aber da benötigt man entweder einen "Meister" oder "Techniker" oder ein paar Jahre Berufserfahrung.

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Direkt in die 11. Klasse kannst du nicht bzw. nur in besonderen Ausnahmefällen und sehr guten Noten wechseln.

Der "normale" Weg läuft entweder über eine Einführungsklasse, in der man - zusammen mit anderen Realschülern - auf das Arbeiten und Lernen in der Oberstufe herangeführt wird oder den Übertritt in eine 10. Klasse des Gymnasiums.

In beiden Fällen dauert es drei Jahre bis zum Abitur.

Eine zweite Fremdsprache ist Pflicht, wenn man das Abitur erlangen möchte.
Diese muss aber nicht schon in der Realschule belegt worden sein, sondern kann in der Oberstufe nachgeholt werden. Man muss sie dann bis zum Schluss belegen (3 Jahre lang 4 Stunden Unterricht pro Jahr).

Alle Möglichkeiten sind auf dieser Seite übersichtlich dargestellt:

http://www.realschule.bayern.de/eltern/uebertritt/uebertritt-an-das-gymnasium/

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Das ist möglich.

Es gibt auch jetzt noch Ausbildungsplätze oder etliche Leute, die abbrechen. Die Stellen werden dann durchaus wieder angeboten.

Wende dich an die örtliche IHK oder HK oder schaue hier selbstständig, entsprechende Filter kann man einstellen:

www.azubiyo.de

www.ihk-lehrstellenboerse.de

https://handwerk.de/lehrstellen-radar

Auch ein Einstieg in ein FSJ ist jederzeit möglich. Da dürften auch noch Plätze frei sein.

Hier sind alle Träger verzeichnet und die vermitteln Stellen - an die kannst du dich wenden:

https://www.jugendfreiwilligendienste.de/fileadmin/de.jugendfreiwilligendienste/content.de/user_upload/UEbersicht_der_Traeger_fuer_ein_FSJ_in_Deutschland_aktuell.pdf

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Das organisiert die Schule. Die FIP wird v.a. im Unterricht vorbereitet. Die FIPs die einzigen "Prüfungen", bei denen die Schule bzw. der Fachlehrer selbst einen Zeitrahmen festlegt.

Oft liegen diese nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse, so im Februar/März. Die genauen Termine oder Terminkorridore solltest du bei deinem Fachlehrer erfragen.

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Ja, alle Klassenarbeiten werden vor den schriftlichen Prüfungen geschrieben!Etwa im Januar ist allerdings schon die Eurokom (mündliche Prüfung in Englisch), die 25% zur Gesamtnote zählt und die Hälfte der Englischprüfung ist.

Nach den schriftlichen Prüfungen folgen aber noch die FÜK und evt. die FIP.

In Mathe, Deutsch und Englisch kannst du dich sehr gut mit alten Prüfungen vorbereiten. Diese gibt es als Bücher vom STARK-Verlag (Suche nach Stark-Verlag, Realschulabschluss, Baden-Württemberg und das Fach). Dort sind auch die Lösungen abgedruckt.

Die Bücher lohnen sich auf jeden Fall!

Viel Erfolg!

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In Baden-Württemberg gibt es drei Möglichkeiten, nach dem Realschulabschluss das Abitur nachzuholen. Es gibt aber unterschiedliche Voraussetzungen:

Wechsel auf ein allgemeinbildendes Gymnasium:
Man braucht die Noten 2/2/3 in den Hauptfächern (also in Mathe, Deutsch, Englisch) und den Nachweis der zweiten Fremdsprache.
Einstieg in Klasse 10 (G8). Dauer bis zum Abitur: 3 Jahre.

Wechsel auf ein berufliches Gymnasium:
Noten: Durchschnitt von 3,0 in den Hauptfächern (M/D/E) und in diesen Fächern darf keine Note schlechter als 4,0 sein. Die zweite Fremdsprache braucht man nicht, muss dann aber nachgeholt werden.
Einstieg in Klasse 11 (G9). Dauer bis zum Abitur: 3 Jahre.
Infos hier: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/BeruflicheGymnasien
Bewerbung mit dem Halbjahreszeugnis über dieses Portal: https://static.kultus-bw.de/BewO.html

Wechsel auf die Oberstufe einer Gemeinschaftsschule:
Noten: 2/2/3 (M/D/E), Nachweis der zweiten Fremdsprache ist nicht nötig, diese kann man neu beginnen.
Einstieg in Klasse 11 (G9): Dauer bis zum Abitur: 3 Jahre.

Schafft man diese Noten nicht, bleibt einem nur der Wechsel auf ein Berufskolleg, auf dem man in zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangen kann.

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Wird das einjährige Praktikum bezahlt? Wenn ja, wieviel (Mindestlohn?)?

Da das Praktikum ein Pflichtpraktikum ist, unterliegt es nicht dem Mindestlohn. Der Arbeitgeber kann etwas zahlen, muss es aber nicht. Wenn etwas bezahlt wird, dann ist es meist aber eher ein "Praktikantengehalt".

Wieviele Stunden pro Woche muss ich das Praktikum machen? Vollzeit, also 40h / Woche?

Ja, für das Praktikum gilt eine "normale" Vollzeitarbeit, die im jeweiligen Betrieb gültig ist.

Beide Regelungen sind auch hier nachzulesen:
https://www.mk.niedersachsen.de/download/114779/Hinweise_zum_Erwerb_der_Fachhochschulreife_-_Praktikum.pdf

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Du hättest dich schon längst von einer Schule abmelden sollen. Du kannst nur eine besuchen und nimmst mit der (unnötigen und zudem unzulässigen) Doppelbelegung einem Schüler den Platz weg, auf den dieser vielleicht sehnsüchtig wartet.

Persönlich vorbeikommen musst du da nicht, aber du solltest absagen!

Geh morgen zu der Schule, die du definitiv besuchen willst und bitte sag der anderen ab - am besten sofort morgen zur Sekretariatsöffnung per Telefon, so dass der Platz zügig durch einen Nachrücker besetzt werden kann.

Wieso willst du überhaupt noch in der Schule, die du *nicht* besuchen willst, auftauchen? Das macht überhaupt keinen Sinn!

Dein Verhalten ist nicht korrekt und vielleicht bist du einmal in der Rolle desjenigen, dem abgesagt wird, weil ein anderer zwei Plätze besetzt!

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Die Frage ist, so gestellt, unsinnig.
Die Abschlüsse sind gleich viel wert und bieten die gleichen Chancen.

Menschen, die auf ein Abendgymnasium gehen, befinden sich in einer ganz anderen Lebenssituation. Sie besuchen aus dem Arbeitsleben heraus nochmals ganz bewusst die Schule, weil sie ein konkretes Ziel vor Augen haben und/oder in ihrem Beruf nicht mehr weiterkommen oder das Gefühl haben, noch nicht das erreicht zu haben, was für sie möglich ist. Meist ist das Ziel ein Studium.

Ein 16jähriger ist auf dem Gymnasium, weil er schon die ganze Zeit dort ist. Da ist das Abitur weniger eine persönliche, bewusste Entscheidung, sondern viel weniger reflektiert als bei jemandem auf dem Abendgymnasium. Runter vom Gymnasium geht es meist nur dann, wenn man überfordert ist. Erst dann schaut der Schüler (zusammen mit den Eltern und Lehrern!) nach Alternativen.

Wird bei beiden ein Studium angehängt, ist die Schulart sowieso egal. Bewirbt man sich für eine Ausbildung, dann ist ein frisch 18jähriger kaum mit einem Erwachsenen vergleichbar, der schon im Berufsleben stand. Hier entscheidet nicht die Schulform, sondern der Arbeitgeber.

Wer sollte also beurteilen, welches Abitur "mehr geschätzt" wird?

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Ja, wenn du den M-Zug der Mittelschule absolviert hast, steht der dir Weg auf die FOS offen. Du solltest aber einen Vorkurs oder eine Vorklasse besuchen.

Hier sind die Voraussetzungen, die du benötigst, um auf die FOS wechseln zu können:
https://www.bszam.de/tl_files/sbsa/Schuelerinformationen/FOS.pdf

Für das Psychologiestudium benötigst du allerdings (in den meisten Fällen) das die allgemeine Hochschulreife.

Du musst also auf jeden Fall die FOS13 auch absolvieren und dort das Abitur erlangen.

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Hier findet sich die Abiturientenquote aufgeschlüsselt nach Bundesländern:

https://de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote_und_Studienanf%C3%A4ngerquote#Studienberechtigte

Hier sind weitere ausführliche Statistiken:

https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/DEHeft_derivate_00035140/Schulen_auf_einen_Blick_2018_Web_bf.pdf;jsessionid=5BBFAA19E06C8B05F31D4EF0E0326230

(S. 30)

Hier gibt es noch die absoluten Zahlen:

https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon?language=de&sequenz=tabelleErgebnis&selectionname=21111-0014

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Grundsätzlich halte ich den Weg über ein Kolleg für die bessere Option. Du bist da unter (ausschließlich!) Erwachsenen und die Lernumgebung ist eine komplett andere.

Die Fächer sind breitgefächerter, du hast eben die "normale" Oberstufe wie im allgemeinbildenden Gymnasium auch, ohne Fachgebundenheit.

Auch die Lehrer behandeln die Schüler anders. Ich habe selbst das Abitur an einem Kolleg nachgeholt: Die Atmosphäre war deutlich entspannter und der Bezug von Lehrer zu Schüler war weniger hierarchisch - vielfach hat man die Berufserfahrung der Schüler geschätzt. Dadurch wurden ganz andere Aspekte in den Unterricht miteingebracht - und in Diskussionen auch zugelassen.

Allerdings ist man viel mehr auf sich gestellt. Wer nicht kommt, kommt eben nicht und wer kein Interesse hat, der kann wieder gehen. Die Unterstützung untereinander war (bei uns) aber recht groß, zudem gab es kaum pubertäres Gehabe.

Die Abbrecherquote auf dem Kolleg ist allerdings schon recht hoch - bei uns betrug sie ca. 50%, wobei die meisten schon in den ersten Wochen/Monate abgebrochen haben. Viele haben es sich leichter vorgestellt. Das Kolleg ist schaffbar - aber man muss schon ein Ziel haben, auf das man hinarbeitet. Eine "Notlösung", weil man keine Lust hat, etwas anderes zu machen, ist es nicht. (Von diesen Leuten hat es keiner bis zum Abitur geschafft).

Du wirst (höchstwahrscheinlich) elternunabhängiges, nicht-rückzahlungspflichtiges Schüler-Bafög bekommen. Zusammen mit einem Nebenjob richt das i.d.R. aus, wenn man sich etwas einschränkt.

Grundsätzlich würde ich zum Wechsel auf das Kolleg raten.
(Reine Neugierde aus persönlichen Gründen :-): Welches Kolleg in Niedersachsen ist es?)

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Auch am KIT gibt es genügend zulassungsfreie Studiengänge:

https://www.studis-online.de/Hochschulen/KIT/zulassungsfrei/

Hier ist der NC der anderen:

https://www.studis-online.de/Hochschulen/KIT/NC/

Hierzu noch etwas:

Und ab welchem Abi Schnitt wird es schwer, überhaupt in einer guten Uni angenommen zu werden?

Nur weil es jetzt "Exzellenzuniversitäten" gibt, heißt es nicht, dass die komplette Uni jetzt "besonders gut" ist. Die Frage läßt sich so gar nicht beantworten. Das "Exzellenz" hat zudem nur am Rande mit dem Studium in den ersten Semestern zu tun. Wie weit man kommt, hängt (in Deutschland) weniger von der Uni, sondern vom Studiengang, von den Dozenten, von vielen anderen Sachen - aber am meisten von einem selbst ab.

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Der Gedanke ist völlig fern der Realität. Das ganze spielt sich nur im eigenen Kopf ab

Das mag so sein, wenn die Klassenkameraden vielleicht so 15 Jahre alt und mitten in der Pubertät sind, aber garantiert nicht mehr im Erwachsenenalter.

Normalerweise gibt es auf so einer Schule kaum Konkurrenzdenken. Die Zeiten, in denen jemand sich mit besonders guter oder auch besonders schlechter Leistung profilieren muss, sind in dem Alter und mit dem Erfahrungshintergrund längst vorbei.

Ganz im Gegenteil: Man unterstützt sich i.d.R. gegenseitig und "leidet" auch mit, wenn jemand eine schlechte Klausur geschrieben hat oder durchgefallen ist.

"Mögen" und "Nicht-Mögen" hängt mit Sicherheit nicht von einem bestandenen oder nicht-bestandenem Abitur ab - gerade auf einem Kolleg/Erwachsenengymnasium nicht!

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Die fachgebundene Fachhochschulreife ist sehr selten, wenn es sie überhaupt noch gibt.

Wenn du eine FOS besuchst, dann bekommst du *auf jeden Fall* die allgemeine Fachhochschulreife, mit der du alle Fächer an Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften studieren darfst. Du dürftest also auch Elektrotechnik oder BWL studieren.

In manchen Bundesländern kommst du damit sogar an die Universitäten (Brandenburg, Hessen --> alle Bachelorstudiengänge, Niedersachsen --> fachgebunden an Unis, Baden-Württemberg --> Uni nach einer Zusatzprüfung ("Deltaprüfung") möglich)

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Grundsätzlich kann es auch an beiden Seiten liegen - und auch Betriebe und Arbeitsbedinungen können objektiv schlecht sein.

Abgesehen davon:

Ich kenne das "Phänomen" auch - und auch wenn man alleine hier querliest, gibt es Anfang August/September viele Fragen wegen Ausbildungs- oder Schulabbrüchen - und das schon ein paar Tage vorher, am Tag des Beginns oder nach wenigen Arbeitstagen.

Die Gründe scheinen immer ähnlich zu sein:

  • Man hat sich mehrere Optionen offengehalten und nimmt dann "die (vermeintlich) beste".
  • Man wollte alles, aber "bloß nicht mehr zu Schule" und stellt dann fest, dass Schule auch Vorteile hat (Z.B.. Anzahl der Urlaubstage: Statt 75 jetzt nur noch 30) und/oder dass man trotzdem noch lernen muss.
  • Straffere Regelungen (z.B. bezüglich Pünktlichkeit, Sorgfalt, Konzentration, Höflichkeit) als in der Schule, wo man auch mal 10 Minuten nach Stundenbeginn in die Klasse schlurfen kann.
  • Man hat sich weder mit dem Berufsbild noch mit der Firma beschäftigt und wundert sich, wo man gelandet ist.
  • Verträge wurden nicht gelesen/nicht verstanden bzw. die Bedeutung/Wichtigkeit eines Vertrages ist nicht klar.
  • Das Verhältnis von "Chef" zu "Azubi" ist nicht klar. (Den Spruch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" finde ich ziemlich dämlich. Und ich meine nicht, dass ein Azubi immer "hörig" sein muss und nichts hinterfragen darf. Grundsätzlich sollte er aber in der Lage sein, Arbeitsanweisungen auszuführen.)
  • Man hat sich nicht um die Rahmenbedingungen gekümmert und merkt dann, dass es nicht klappt (Wann muss ich aufstehen? Wie komme ich zur Arbeitststelle? Wann fahren Busse/Züge?)
  • Der Unterschied brutto/netto ist nicht klar.
  • Man hat sich zwar damit beschäftigt, aber stellt es sich ganz anders vor (Erst heute gelesen: Da wundert sich jemand tatsächlich, dass man 40 Stunden in der Woche/im Schnitt 8 Stunden am Tag arbeiten soll!)

Will heißen:

  • Trotz (oder wegen?) der Vielzahl an Informationsmöglichkeiten werden diese nicht genutzt.
  • Teilweise wird es sicher auch schwieriger, relevante von irrelevanten Informationen zu trennen.
  • Es gibt nicht nur viele Informationen, sondern auch viele Gelegenheiten, etwas anderes zu machen als ausgerechnet das. Da wird die Gefahr eines schnellen Abbruches/Umbruches größer, weil auf der anderen Seite des Ufers das Gras grüner erscheint...

...Nur ein paar erste Gedanken, zur Vervollständigung freigegeben...

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Man kann die Filme grundsätzlich auch ohne den Hintergrund der Serien schauen. Die Handlung wird an sich verständlich sein.

Allerdings bilden die Filme einen Teil einer sehr komplexen Welt ab - und viele Erklärungen und Hintergrundinformationen - angefangen von Weltbild und der Welt an sich, über die Kulturen und Verschiedenheiten bis zum geschichtlichen Hintergrund - findet sich in den Serien.

Das heißt konkret: Man versteht vieles an individuellen Verhaltensweisen der Charaktere, ihrer Entscheidungen und Verflechtungen innerhalb der Crew erst durch die Serien. Viele "Insider" sind enthalten, die erst witzig sind, wenn man die Vorgeschichte(n) kennt.

Es kommt sicher auch auf den konkreten Film an.

Grundsätzlich würde ich sagen (meine Meinung):

  • Zu den Kirk-Filmen... Da die Figuren/Charaktere noch eher etwas eindimensional waren, kann man diese auch ohne Serienhintergrund schauen (habe diese abera auch länger nicht mehr gesehen).
  • Die Filme aus dem TNG-Universum (Treffen der Generationen, Erster Kontakt, Der Aufstand, Nemesis) sollte man ohne Hintergrund der Serien eher nicht schauen oder sich zumindest gut informieren.
  • Die "jungen" Filme (Star Trek, Into Darkness, Beyond) sind eher actiongeladen und dafür braucht es weniger Hintergrundinformation.
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Das kommt stark auf das Bundesland an - Schule ist Ländersache!

Üblicherweise gilt: Einen einmal gemachten Schulabschluss kann man *nicht* wiederholen.

Ausnahme: In einigen Bundesländern kann man den Realschulabschluss nochmals machen, wenn man die Qualifikation für die Oberstufe nicht erlangt hat.

Das geht aber eben längst nicht überall. Von NRW ist es mir bekannt...

Ansonsten gibt es in (fast) allen Bundesländern die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erlangen, wenn man "nur" den Realschulabschluss erreicht hat. Die Noten sind dann egal, es kommt dann nur auf die Aufnahmekapazität der Schule an.
Aber wie oben schon: Auch das gilt nicht für jedes Bundesland.

Für nähere oder genauere Auskünfte bräuchte man "dein" Bundesland.

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Die Arbeit kann sehr vielfältig sein.

Grundsätzlich in allen Einrichtungen, in denen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene erzogen, betreut und/oder unterstützt werden:

Sozialarbeit/Arbeit v.a. mit Erwachsenen:

  • Obdachlosenhilfe
  • Wiedereingliederungshilfe
  • Sucht-/Drogenberatungsstellen
  • Bewährungs- und Gerichtshilfe
  • Altenhilfe
  • Schwangerenkonfliktberatung
  • Erziehungsberatung
  • Flüchtlingshilfe
  • Bahnhofsmission
  • "Streetwork"
  • Quartiersarbeit (Arbeit in einem bestimmten Stadtteil)

Arbeit mit Kindern/Jugendlichen:

  • Kinderkrippen (0 - 3 Jahre)
  • Kindergärten (3 - 6 Jahre)
  • Horte (ab 6 Jahren)
  • diverse altersübergreifende Einrichtungen (oft "Kita" genannt)
  • Familienzentren
  • Schulen (insbes. Schulsozialarbeit)
  • Jugendbetreuungseinrichtungen (Jugendzentren, Jugendclubs, offene Kinder- und Jugendarbeit)
  • Kinderheime

Altersübergreifend:

  • Einrichtungen für behinderte Menschen (Kita, Schule, Arbeitsleben - z.B. in Werkstätten für Menschen mit Behinderung)

und etliche mehr.

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Du meinst, welches Abitur am meisten geschätzt wird?

Die Umfrage ist, so gestellt, ziemlich unsinnig.

Grundsätzlich: Abitur ist Abitur.
Für ein Studium ist es völlig egal, wo man das Abitur erlangt hat, da zählt nur die Note.

Deine Auswahl ist zudem lückenhaft: Es gibt etliche andere Wege/Schularten: Fachoberschulen, Kollegs, "normale" Gymnasien mit x verschiedenen Profilen, Berufsoberschulen, Gesamtschulen/Gemeinschaftsschulen...

Zudem kann man, je nach Alter und Bundesland, z.B. gar nicht mehr auf ein berufliches Gymnasium wechseln und ohne Berufsausbildung/-erfahrung kann man wiederum nicht auf ein Abendgymnasium. Man hat also gar nicht die Auswahl wie oben beschrieben.

Konkret: Den Weg über ein Abendgymnasium geht man i.d.R., wenn man fest im Beruf steht und aus diesem nicht heraus möchte/kann - da steht einem die Option, auf ein berufliches Gymnasium zu wechseln, gar nicht zur Verfügung.

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  • Untersetzer für Töpfe
  • Dosenöffner
  • Drucker/Scanner (man kann auch in der Hochschule drucken und scannen, zuhause ist es aber einfacher/bequemer, wenn man schnell mal etwas braucht)
  • Mülltüten
  • gelbe Säcke (+ Ständer für gelbe Säcke)
  • Frischhaltedosen (am besten aber gleich ordentliche, die ganz billigen "47 Teile für 10,99 Euro) taugen nichts)
  • Verlängerungskabel / Mehrfachsteckdosen
  • Bettwäsche
  • Schreibtischlampe
  • Wäschekorb
  • Wäschesack
  • Wäscheklammern
  • Wäscheleine (so ein Klappdings)
  • kleines Werkzeugset. Ich hatte so eines, plus noch einen Hammer und eine Wasserpumpenzange - das hat völlig ausgereicht: https://www.amazon.de/Black-Decker-Autowerkzeugzubeh%C3%B6r-Schrauberklingen-Handwerkzeuge/dp/B003BUAE70/
  • ein bißchen Zubehör: Nägel, Schrauben, Dübel, Zeug zum Anschließen von Lampen
  • Topflappen
  • Fussmatte
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Lebenslauf, Lichtbild, Anschreiben

Nein, das ist sehr unüblich und wird nur sehr selten verlangt. Lebenslauf mit Bild und ein Anschreiben benötigt man für einen Ausbildungsplatz oder wenn man sich nach dem Studium für eine Arbeitsstelle bewirbt.

Zeugnis des Schulabschlusses

Ja, das gehört dazu :-)

Motivationsschreiben

Auch das ist eher selten der Fall. Wenn es benötigt wird, dann

  • für spezielle Studiengänge, in denen ein besonderes Auswahlverfahren stattfindet (Kunst, Musik) oder
  • Studiengänge, in denen Praxiskenntnisse (z.B. ein Berufsabschluss) vorausgesetzt werden oder
  • bei privaten Hochschulen (die in Deutschland, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, eine weniger bedeutende Rolle spielen)
  • Regelmäßig kommt es bei Master-Studiengängen vor, aber auch nicht bei allen.
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(DaF) Korrigierst du bitte meine Schreibaufgabe?

Hallo liebe Leute,

klipp und klar: als Schreibaufgabe schreibe ich heute zum Thema „Welche Kriterien können bei der Wahl einer Universität eine Rolle spielen?“ Könntet ihr mir dabei helfen, den Text zu korrigieren?

im Mittelpunkt steht hier:

  • Verständlichkeit
  • authentischer Ausdruck
  • Relevanz des Geschriebenes

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße aus Argentinien

Hier den Text:

Bei der Uni-Auswahl hat man je nach seinen Erwartungen und Prioritäten sicherlich viele Punkte zu betrachten. Da ich DaF auf Lehramt studiere und die deutsche Sprache liebe, steht bei mir als allererstes die Unterrichtssprache im Mittelpunkt.Die Lehrveranstaltungen müssen folglich auf Deutsch stattfinden. Das könnte natürlich manchmal problematisch sein, denn ich habe kein Muttersprachler-Niveau, aber das sehe ich eher als eine kostbare Möglichkeit, mein Deutsch weiterzuentwickeln.

Ein anderer Punkt wäre, welche Zugangsbediengungen zu erfüllen sind. Vielleicht gilt die Numereus-Clausus-Regelung oder es könnte einen Eignungstet geben, wobei eine gute Zentrale Studienberatung erwünscht wäre.

Die Lage der Universität spielt auch eine Rolle. Davon hängt ob, ich auf dem Campus leben würde oder vielleicht besser in der Nähe. Und wenn die Universität keinen Campus hätte, dann ginge es darum, in die Nähe umzuziehen und die öffentlichen Verkehrsmittel vermeiden oder keinen Umzug und einfach mit der Bahn oder dem Rad zur Uni.

Das Angebot an Kulturveranstaltungen, die die Uni zu bieten hat, finden manche sehr wichtig, in diesem Punkt bin ich aber anderer Meinung. Als ausländischer Student schätze ich doch jede Möglichkeit, um mich mit der Kultur meines Ziellandes und meiner Zielsprache zu beschäftigen, aber meiner Meinung nach ist das kulturelle Angebot in der Stadt schon vielfältig genug und würde lieber andere Aspekte berücksichtigen.

Mein Studium führe ich lieber möglichst selbstständig und ich vermeide zu viel Zeit an der Uni zu verbringen, jedoch schätze ich die Studiengruppe, die am besten nicht zu groß sein sollten, und eine gute Betreuung der Studierenden durch die Dozenten ist immer erwünscht.

Zusätzlich gibt es noch zwei Punkte die m. E. man ins Auge fassen sollte. Einerseits wie ist die Uni technisch ausgestattet und andererseits, ob renommierte Wissenschaftler als Lehrende sind. Auch wenn Erstes natürlich sehr gut von der Universität spricht, finde ich, dass bei meinem Studiengang, DaF auf Lehramt, das eher keine wichtige Rolle spielt. Zweites spielte definitiv eine viel wichtigere Rolle, denn Lehrveranstaltungen zu besuchen, die für renommierte Linguisten oder Sprachdidaktik-Experte angeleitet sind, würde zweifellos eine kostbare Möglichkeit bieten.

...zur Frage

Hallo liebe Leute,

klipp und klar (der Ausdruck passt hier nicht gut. "Klipp und klar" ist eine deutliche Ansage, fast eine Drohung. Man sagt es z.B. einem Kind: "Ich sage es dir jetzt klipp und klar: Räume sofort dein Zimmer auf!"): als Schreibaufgabe schreibe ich heute zum Thema „Welche Kriterien können bei der Wahl einer Universität eine Rolle spielen?“ Könntet ihr mir dabei helfen, den Text zu korrigieren?

im Mittelpunkt steht (stehen - Mehrzahl) hier:

  • Verständlichkeit
  • authentischer Ausdruck
  • Relevanz des Geschriebenes (des Geschriebenen - wessen/Genitiv)

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße aus Argentinien

:-))

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Hier den Text:

Bei der Uni-Auswahl hat man je nach (besser: je nachdem, welche Erwartungen man hat, sicherlich...) seinen Erwartungen und Prioritäten sicherlich viele Punkte zu betrachten. Da ich DaF auf Lehramt studiere und die deutsche Sprache liebe, steht bei mir als allererstes (besser: zunächst oder: als Erstes) die Unterrichtssprache im Mittelpunkt.Die Lehrveranstaltungen müssen folglich auf Deutsch stattfinden. Das könnte natürlich manchmal problematisch sein, denn ich habe kein Muttersprachler-Niveau (besser: ich habe nicht das Niveau eines Muttersprachlers), aber das sehe ich eher als eine kostbare Möglichkeit, mein Deutsch weiterzuentwickeln.

Ein anderer Punkt wäre, welche Zugangsbediengungen (Zugangsbedingungen - Rechtschreibung) zu erfüllen sind. Vielleicht gilt die Numereus (Numerus)-Clausus-Regelung oder es könnte einen Eignungstet (Eignungstest - vermutlich nur ein Tippfehler) geben, wobei eine gute Zentrale (zentrale - klein/Adjektiv) Studienberatung erwünscht wäre.

Die Lage der Universität spielt auch eine Rolle. Davon hängt ob, ich auf dem Campus leben würde oder vielleicht besser in der Nähe (der Universität). Und wenn die Universität keinen Campus hätte, dann ginge es darum, in die Nähe umzuziehen und die öffentlichen Verkehrsmittel (zu) vermeiden oder keinen Umzug und einfach mit der Bahn oder dem Rad zur Uni (zu kommen oder: zu gelangen)

Das Angebot an Kulturveranstaltungen, die die Uni zu bieten hat, finden manche sehr wichtig. (Punkt und neuer Satzanfang) In diesem Punkt bin ich aber anderer Meinung. Als ausländischer Student schätze ich doch jede Möglichkeit, um mich mit der Kultur meines Ziellandes und meiner Zielsprache zu beschäftigen, aber meiner Meinung nach ist das kulturelle Angebot in der Stadt schon vielfältig genug (Komma) und (ich) würde lieber andere Aspekte berücksichtigen.

Mein Studium führe ich lieber möglichst selbstständig (durch. Oder, besser: Ich studiere lieber möglichst selbstständig) und ich vermeide zu viel Zeit an der Uni zu verbringen, jedoch schätze ich die Studiengruppe, die am besten nicht zu groß sein sollten (sollte - Bezug auf "die Studiengruppe" = Einzahl), und eine gute Betreuung der Studierenden durch die Dozenten ist immer erwünscht.

Zusätzlich gibt es noch zwei Punkte die m. E. man (umdrehen: die man m.E.) ins Auge fassen sollte. Einerseits (besser den Satz ergänzen, sonst wirkt das sehr abgehakt. Also: Einerseits könnte man sie fragen, wie die Uni technisch ausgestattest ist und andererseits, ob...) wie ist die Uni technisch ausgestattet und andererseits, ob renommierte Wissenschaftler als Lehrende (ob es renommierte Wissenschaftler als Lehrende gibt) sind. Auch wenn Erstes natürlich sehr gut von der Universität spricht (besser: wenn Ersteres deutlich für die Universität spricht - man kann "sehr gut von der Universität sprechen" (= sich darüber unterhalten), aber etwas spricht *für* die Universität (= es ist ein positives Zeichen) und nicht *von*) finde ich, dass bei meinem Studiengang, DaF auf Lehramt, das eher keine wichtige Rolle spielt. Zweites (sagt man eher nicht. Dann eher: Letzteres) spielte definitiv eine viel wichtigere Rolle, denn Lehrveranstaltungen zu besuchen, die für (von statt für) renommierte (von... renommierten) Linguisten oder Sprachdidaktik-Experte (-Experten) angeleitet sind, würde zweifellos eine kostbare Möglichkeit bieten.

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Korrigierst du meinen kleinen Text (DaF)?

Hallo zusammen,

ich bin Student der DaF auf Lehramt in Argentinien und bin schon im 2. Jahr. Heute habe ich einen kleinen Text zum Thema „Welche Studienwünsche hat in meinem Land?"

Könntet ihr bitte mir dabei helfen, ihn zu korrigieren? Wichtig sind mit folgende Punkte:

  • Verständlichkeit
  • sprachliche Richtigkeit (also, dass den Text authentisch klingt)
  • Textaufbau/struktur

Hier den Text:

Was für ein Studium man sich wünscht ist natürlich immer noch sehr unterschiedlich, denn es hängt davon ab, welche Erfahrungen man schon gemacht hat, welche Interesse man hat und wie man den Übergang von der Schule zur Uni erlebt. Bei mir war es schon von Anfang an sehr klar, dass ich DaF auf Lehramt studieren wollte und da es in Argentinien nur eine einzige Universität gibt, die diesen Studiengang bietet, gelang die Uni-Auswahl bei mir ganz unschwer. Neben dem Studiengang hatte ich aber auch andere Wünsche und Erwartungen. Mir war zwar wichtig eine gute Beziehung zu den Dozenten zu schaffen, damit mein Studium möglichst selbständig verläuft und ich einen erfahrenen und immer zu erreichenden Ansprechpartner haben könnte. Außerdem hatte ich die Erwartung, dass Konsultationsstunden stattfinden würden, um kompetente Beratung zu bekommen, wenn ich unsicher wäre, was od. wie ich lernen sollte. Noch ein wichtiger Punkt war für mich das Angebot an Kurse u. Workshops, die im Studium eine umfangreichere Ausbildung und auch Vielfältigkeit bringen könnten. Ein großes Kulturangebot war mir dagegen nicht wichtig, denn mein kulturelles Leben erlebe ich schon genug außer der Uni. Heutzutage kann ich nach 2 Jahren in der Uni sagen, dass die Auswahl von Uni und Studiengang zwar begrenzt, aber sehr einfach war. Die Beziehung zu den Dozenten ist sehr gut, es gibt jedoch leider keine Konsultationsstunden. Viel Präsenszeit brauche ich nicht und kann selbständig viel lernen und den Dozenten aber trotzdem persönlich erreichen und nach Wichtiges fragen. Kurse u. Workshops gibt's recht viele, finde ich aber nicht immer interessant. Obwohl nicht alle meine Studienwünsche erfüllt worden sind und ich mir noch Fehlendes wünsche, möchte ich eine andere Uni nicht und bin mit meinem Studium ganz glücklich.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße aus Argentinien

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Was für ein Studium man sich wünscht ist natürlich immer noch sehr unterschiedlich (besserer Ausdruck: ....unterscheidet sich immer noch sehr), denn es hängt davon ab, welche Erfahrungen man schon gemacht hat, welche Interesse (Grammatik "das Interesse": welches Interesse (Einzahl) oder welche Interessen (Mehrzahl) ) man hat und wie man den Übergang von der Schule zur Uni erlebt.

Bei mir war es schon von Anfang an sehr klar, dass ich DaF auf Lehramt studieren wollte (Hier besser einen Punkt setzen und den Satz neu beginnen) Da es in Argentinien nur eine einzige Universität gibt, die diesen Studiengang bietet (Ausdruck, besser: anbietet), gelang die Uni-Auswahl bei mir ganz unschwer (Ausdruck, besser: gelang mir die Auswahl der Uni ganz unschwer - "mir gelingt etwas" nicht: "bei mir gelingt etwas")

Neben dem Studiengang (was ist damit gemeint?) hatte ich aber auch andere Wünsche und Erwartungen. Mir war zwar (nach diesem "zwar" muss irgendwann ein "aber" kommen - das fehlt hier) wichtig eine gute Beziehung zu den Dozenten zu schaffen, damit mein Studium möglichst selbständig verläuft und ich einen erfahrenen und immer zu erreichenden Ansprechpartner haben könnte, (zwar... aber...)

Außerdem hatte ich die Erwartung, dass Konsultationsstunden stattfinden würden, um kompetente Beratung zu bekommen, wenn ich unsicher wäre, was od. (oder um herauszufinden) wie ich lernen sollte.

Noch ein wichtiger Punkt war für mich das Angebot an Kurse (Grammatik: an Kursen - wessen/Genitiv) (und) Workshops, die im Studium eine umfangreichere Ausbildung und auch Vielfältigkeit bringen könnten.

Ein großes Kulturangebot war mir dagegen nicht wichtig, denn mein kulturelles Leben erlebe ich schon genug außer der Uni (Ausdruck: Das kann man so nicht schreiben. Ein kulturelles Leben kann man nicht erleben. Besser vielleicht: "mein kulturelles Leben findet außerhalb der Uni statt")

Heutzutage kann ich nach 2 (Zahl ausschreiben: zwei) Jahren in der Uni sagen, dass die Auswahl von Uni und Studiengang zwar begrenzt, aber sehr einfach war. Die Beziehung zu den Dozenten ist sehr gut, es gibt jedoch leider keine Konsultationsstunden. Viel Präsenszeit brauche ich nicht und (ich) kann selbständig viel lernen (Komma statt und) den Dozenten aber trotzdem persönlich erreichen und nach Wichtiges (Grammatik: nach Wichtigem / Dativ) fragen. Kurse u. Workshops gibt's (gibt es) recht viele, finde ich (umdrehen: ich finde oder: diese finde ich) aber nicht immer interessant.

Obwohl nicht alle meine Studienwünsche erfüllt worden sind und ich mir noch Fehlendes wünsche, möchte ich eine andere Uni nicht (Ausdruck. Besser: möchte ich nicht an eine andere Uni) und (ich) bin mit meinem Studium ganz glücklich.

..............

Ich hoffe, etwas geholfen zu haben :-)
Viel Erfolg!

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An sich kam ich rein und alle haben mich entweder genervt/ perplex oder sauer angeguckt.

Nur dich und nur aufgrund deiner Präsenz? Unwahrscheinlich.

Mit deiner Vorgeschichte denke ich da eher an eine sich-selbst erfüllende Prophezeiung.

Kurzform: Du bist der Überzeugung, dass du gemobbt wirst und dass alles schlecht läuft, verhälst dich entsprechend - und genau das tritt auch ein, was wiederum dich bestätigt, dass du es ja von Anfang an wusstest.

Wissenschaftlicher ausgedrückt:

„Die selbsterfüllende Prophezeiung ist anfänglich eine falsche Bestimmung der Situation, sie verursacht [aber] ein neues Verhalten, das bewirkt, dass die ursprünglich falsche Auffassung richtig wird. Die vordergründige Gültigkeit der selbsterfüllenden Prophezeiung führt eine Herrschaft des Irrtums fort. Denn der Prophet wird den tatsächlichen Gang der Dinge als Beweis dafür anführen, dass er von Anfang an recht hatte.“ [3]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung

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In den meisten Fällen bereut man es im Nachhinein, die Schule aus so (vergleichsweise) "soften" Gründen abzubrechen, vor allem, wenn dir grundsätzlich die Schule Spaß macht.

Zudem: Hast du aktuell eine konkrete Alternative? Das Ausbildungsjahr hat bereits angefangen bzw. startet in Kürze. Es gibt zwar noch freie Ausbildungsplätze, aber die Chance, genau das zu bekommen, was man wirklich möchte, ist dabei eher gering.

Mehr Sinn macht es aus meiner Sicht, das Jahr durchzuziehen, die Fachhochschulreife in der Tasche zu haben und sich *jetzt* schon auf Stellen für 2020 zu bewerben. Mit der FH-Reife hast du zudem deutlich bessere Chancen als mit "nur" der mittleren Reife und einer abgebrochenen Schullaufbahn.

Die Frage nach den Gründen wird bei Bewerbungsgesprächen zwangsläufig kommen.

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Man kann sich nicht früher bewerben - zumindest nicht jetzt schon.

Für die Bewerbung gibt es festgelegte Fristen. Diese beginnen (für das Wintersemester) meist am 15. April und dauern bis 15. Juli.

Nur für "Altabiturienten" gelten teilweise vorgezogene Fristen.

Ausnahmen gibt es auch oft bei künstlerischen Studiengängen, bei denen eine Aufnahmeprüfung erforderlich ist oder bei dualen Studiengängen, für die man sich bei einem Betrieb/Unternehmen bewirbt.

Es macht Sinn, sich vorher mit dem Bewerbungsverfahren vertraut zu machen und sich zu bewerben, sobald das Abiturzeugnis vorliegt. Man muss nämlich während des Bewerbungsvorganges auch Durchschnittsnoten und Datum der HZB eintragen - das kann man erst, wenn man das Zeugnis auch hat.

(Alleine hier gibt es dann x-fache Nachfragen, weil man sich vorher beworben hat und *irgendein* Datum eingegeben hat, von dem man angenommen hat, dass es richtig sei. Und dann gibt es die große Panik...)

Man macht sich viel mehr Arbeit, wenn man die Bewerbung schon vorher macht und das ganze Zeug dann nachreichen muss.

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Ja.

Die Fachhochschulreife ist allgemeingültig und fachunabhängig. Das heißt: Du dürftest auch Technik oder BWL studieren - nur muss es (bis auf Ausnahmen in einzelnen Bundesländern) an Fachhochschulen sein.

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Meinst du einen anschließenden Masterstudiengang oder einen zweiten Bachelor?

Nach erfolgreichem Abschluss eines Bachelorstudiums hat man automatisch eine allemgemeine Hochschulreife. Man dürfte also auf jeden Fall *jeden* Studiengang an *jeder* Hochschule studieren. Man zählt dann bei der Bewerbung für einen anderen Bachelorstudiengang allerdings als Zweitstudienbewerber, für die es nur ein begrenztes Kontingent an Studienplätzen gibt.

Man kann grundsätzlich auch einen Masterstudiengang an der Uni anfangen. Es kommt aber auf die Voraussetzungen an, also die Art des Studiums und die Voraussetzungen, die von der "Master-Uni" verlangt werden. Oft muss man Module nachholen, teilweise fehlt (laut Master-Uni) so viel, dass ein Einstieg praktisch nicht möglich ist. Hier muss man individuell schauen.

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