Wie bringe ich dem Arzt einen Nervenzusammenbruch glaubhaft rüber?

Hey. Folgendes Problem: Ich (16) hatte gestern glaube ich einen Nervenzusammenbruch. Es fing an mit Heulkrämpfen (diese habe ich zwar öfters, aber meist sind sie nach ein paar Stunden wieder weg) die bis jetzt noch nicht besser geworden sind (also seit fast 24 Stunden), ich konnte nichts essen, war total orientierungslos, so als würde ich mein Leben an mir vorbeiziehen sehen, war zwar zutiefst traurig aber auch irgendwie eiskalt, hatte Herzrasen, mir war schwindelig, übel, ich war total verwirrt (keinerlei Zeitgefühl etc.) und an Schlaf war gleich gar nicht zu denken. Mein Zustand heute ist so ziemlich der selbe. Ich fühl mich als hätte ich 3 Tage nicht geschlafen und bin einfach total fertig und erschöpft. In die Schule konnte ich dementsprechend auch nicht gehen.

Ich denke das alles liegt daran, dass ich innerhalb des letzten Jahres jetzt schon den 3. Schulwechsel hinter mir hab, meine Ausbildung abgebrochen habe, daraufhin mich total mit meiner Familie und meinem Freund gestritten hatte, mein bester Freund umgezogen ist usw. Ich denke, mir wächst einfach gerade alles über den Kopf.

Problem nur: Welcher Arzt kauft diese Geschichte einer 16 jährigen ab? Wenn mir nicht mal meine eigene Familie oder mein eigener Freund glaubt, warum sollte dies dann ein Fremder tun? Ich hab einfach Angst, dass ich mir Sprüche anhören darf wie "In deinem Alter weiß man doch nicht mal was wirkliche Probleme sind" etc. Wie soll ich dem Arzt meine Situation erklären, ohne mich total lächerlich zu machen !?

Bitte helft mir!

Medizin, Jugendliche, Ärzte, Nerven, Psyche
Bitte helft mir! Ich habe meine Verlustangst nicht mehr unter Kontrolle.

Seit etwa 6 Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen und eigentlich auch glücklich. Die erste Zeit hatte ich extreme Bindungsangst, die ich aber überwinden konnte. Dafür haben sich jetzt bei mir noch viel schlimmere Verlustängste entwickelt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir uns viel zu häufig streiten als man das in einer Beziehung tun sollte und ich sowieso finde, dass man mit ihm nicht richtig streiten kann da er eine sehr sture Persönlichkeit ist, aber im Grunde genommen bin ich das selbst. Das alles belastet die Beziehung natürlich sehr, aber mittlerweile ertrage ich meine Ängste diesbezüglich kaum noch. Ich weiß, dass es nicht mehr so sein wird, wie damals, als wir gerade ein paar Wochen zusammen waren. Doch auch 6 Monate sind noch keine Ewigkeit und normalerweise sollte in dieser kurzen Zeit noch alles perfekt laufen. Vielleicht rede ich mir auch einfach nur ein, dass alles schlimmer ist als es wirklich ist. Aber ich bekomm ja schon regelrecht Panikattacken wenn er beim SMS schreiben nur mal einen anderen Smiley benutzt als sonst, weil ich mir dann sofort einbilde dass etwas nicht stimmt und er mich als störend empfindet und im schlimmsten Fall mich nicht mehr liebt. Das ist natürlich vollkommen übertrieben, das ist mir auch bewusst, aber ich kann einfach nichts dagegen tun. Jedesmal wenn ich mit ihm darüber reden wollte, artete das wieder in Streit aus, da er denkt, ich würde ihm nicht vertrauen. Ich bin einfach total hilflos ... ich esse in letzter Zeit weniger als sonst, habe keine Lust mehr irgendwas zu unternehmen und mein ganzes Leben dreht sich eigentlich nur noch um ihn, auch wenn ich weiß dass das falsch ist. Ich bin meiner Angst quasi vollkommen ausgeliefert .. bitte helft mir! Hat jemand vielleicht selbst Erfahrung damit?

Liebe, Angst, Beziehung, Psychologie
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