Bis ca. 2015 war das möglich, heute geht das nicht mehr.

Um einen Notruf (112 oder 911) über ein GSM-Handy abzusetzen, muss eine registrierte SIM-Karte eingelegt sein.

Wenn Du ein Prepaid-Handy ohne Guthaben hast, oder ohne entsprechenden Roaming-Vertrag im Ausland unterwegs bist, spielt dabei keine Rolle.
Der Notruf ist auch in diesem Fall weiterhin möglich.

Keine registrierte SIM-Karte - kein Notruf!

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Der EH-Kurs für den Führerschein gilt nach §19 der Fahrerlaubnisverordnung bundesweit.

Die Frage stellt sich aber nach deinem beabsichtigten Studiengang:
Wenn dieser Medizin, Zahnmedizin oder Pharmakologie ist, muss die Ausbildungsstelle auch beim zuständigen Landesprüfungsamt gemäß §5, ÄAppO anerkannt sein!

Also immer vor dem Kurs nachfragen (zeigen lassen!) ob eine solche Anerkennung auch wirklich vorliegt.

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Die Anerkennung bezieht sich hier auf den Kursanbieter - dieser hatte wohl wohl nur bis 12.18 seine Anerkennung Kurse anbieten zu dürfen.

Für Dich gilt:
Erste-Hilfe-Kurse sind zeitlich unbegrenzt für alle Führerscheinklassen gültig.

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Stabile Seitenlage im Bett (bei bewußtlosem Pat.) ist grundsätzlich keine gute Idee.
Der Sinn der SSL liegt vorrangig in zwei Erfordernissen:

  • Die oberen Atemwege sind durch Reklination des Kopfes und Protrusion des Unterkiefers von der Zunge befreit (freie Atemwege).
  • Mund und Nase liegen tiefer als der Magen und die Lunge (Ablauf von Erbrochenem).

Folgende Punkte sprechen gegen eine SSL auf weichem Untergrund (Matratze):

  • Hüftbereich ist der schwerste Teil des Körpers und sinkt am tiefsten ein: Kein Gefälle zwischen Magen und oberen Atemwegen.
  • Kopf sinkt in die Matratze und bildet eine Mulde: Ansammlung von CO² und/oder Erbrochenem mit anschließender Erstickung.
  • Ein normales Bett ist meist zu schmal um einen Pat. einfach umzudrehen.

Grundsätzlich sollte ein Bewußtloser immer auf dem Boden gelagert werden, denn nur hier kann beim Aussetzen der Atmung sofort mit einer effizienten HLW begonnen werden. Eine Ausnahme stellen Pflegebetten mit pneumatischer Wechseldruckmatratze dar. Diese verfügt über ein Schnellablass-Ventil, mit dem sofort ein harter Untergrund hergestellt wird.

Natürlich gilt wie immer: Lieber eine schlechte Erste Hilfe als gar keine!

Bekommt der Ersthelfer den Patienten nicht aus dem Bett (zu schwer / kein Platz etc.) ist selbstverständlich eine SSL im Bett immer besser als in Rückenlage zu ersticken. (Selbiges gilt natürlich auch für die HLW)

Weitere Infos www.notfallmedizin.de/download/hlw2010.pdf (Seite 3/4)

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Eine verkürzte Ausbildung zum Notfallsanitäter ist ausschließlich für exam. Rettungsassistenten mit entsprechender Berufserfahrung möglich.
Eine Anrechnung von Pflegeberufen ist nicht möglich.

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Nein - so einfach geht das nicht.

Ein Führerschein der Klasse A beweist keine Teilnahme an einem (heute 9 Unterrichtsstunden umfassenden) Erste-Hilfe-Kurs.

Zumindest bis Oktober 2017 war für diesen auch der Nachweis einer "Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen" (LSM-Kurs , bis 2016 mit 8 US) ausreichend.
Seit 21.Oktober 2017 muss für alle Führerscheine explizit der Nachweis eines EH-Kurses (9US) erbracht werden.

Hast Du deinen A-Schein erst nach Oktober 17 beantragt, könne dies eigentlich belegen dass Du bereits einen "EH9"-Kurs nachgewiesen hast.
Ob das ein Beamter in der FS-Stelle auch nachvollziehen kann ist natürlich fraglich...

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§ 76 Abs. 11a,b, FeV

  • Erste-Hilfe-Kurs (bis 2015 mit 16 UE seither mit 9 UE) unbegrenzt gültig für alle Führerscheinklassen.
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen (bis Ende 2015 mit 8 UE) seit 21.10.2017 ungültig.

So und nicht anders!

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Nein, der gilt nicht. Weder DAN noch PADI etc. sind "anerkannte Ausbildungsstellen" nach FeV.
Für den Führerschein - und zwar für jeden - brauchst Du einen EH-Kurs mit mind. 9 Unterrichtsstunden eines nach § 68, FEV anerkannten Trägers.
Hier findest Du Anbieter in deiner Nähe: www.erste-hilfe.net

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Gültig

Vor 2016 dauerte der Erste-Hilfe-Kurs noch 16 Unterrichtsstunden. Wenn das so draufsteht - ist er nach wie vor und unbegrenzt für alle Führersheinklassen gültig.
Wenn es damals allerdings ein eintägiger (8 Unterrichtsstunden) Kurs über "lebensrettende Sofortmaßnahmen" war, ist dieser seit Oktober 2017 für gar nichts mehr gültig.

www.notfallmedizin.de/download/fev.pdf

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Kurz und knapp:

Ja das reicht. Für alle Führerscheinklassen und zeitlich unbegrenzt.

Der §19, FEV wurde hierzu schon ausreichend zitiert...

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Selbst in EU-Ländern gibt es bisher keine definierten Anerkennungsverfahren.

Ich bin selbst vor einigen Jahren nach intensiven Bemühungen gescheitert, meinen deutschen RettAss (mit 2-jähriger Ausbildung) zum österreichischen Notfallsanitäter (mit nur 780 Std.) anerkennen zu lassen. Auch mit meinem deutschen NotSan mit unterdessen 3 Jahre würde ich den nicht bekommen.

Definitiv sieht das deutsche NotSanG keinerlei Anerkennungen von anderen Qualifikationen an, selbst ein in D approbierter Arzt wird nicht anerkennt.

Die 3-jährige Ausbildung zum NotSan erfolgt nach genauen Vorgaben und an staatlich anerkannten Schulen und Lehrrettungswachen unter sehr enger Kontrolle der zuständigen Landesregierung. Eben genau diese staatliche Oberaufsicht soll die Qualität des NotSan sichern (- und scheint es bisher auch zu tun!)

Ganz im Gegensatz zu den früheren RettAss wird genau hierdurch der "Wildwuchs" verhindert, durch den Scharen von schlecht ausgebildeten Helfern noch schnell zum "ausgebildeten Profi" durchgeschubst wurden.

Fazit: Anerkennungen zum NotSan sind nicht möglich - und das ist gut so!

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Für alle Führerscheinklassen ist seit 2015 der Erste-Hilfe-Kurs erforderlich.

Dieser hat - entgegen der hier immer wieder auftauchenden Meinung - kein Ablaufdatum, gilt also für jeden Führerschein immer und ewig.

Wenn Du 2012 tatsächlich einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hast (der ging damals über 2 komplette Tage) dann gilt der natürlich noch immer.

Hast Du damals allerdings (für die Klasse A oder B) nur einen Kurs in "lebensrettenden Sofortmaßnahmen" mit 360 Minuten Laufzeit ("8 Unterrichtsstunden") besucht, ist das nicht mehr ausreichend.

Der letzte Termin um mit dem alten LSM-Schein eonen Führerschein (Klasse A oder B) zu bekommen,  ist am 21.10.2017 abgelaufen.

http://www.notfallmedizin.de/download/übergangsrecht.pdf 

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Aber klar.
Blaulichtwasser sagen aber nur die Laien. Im Fachjargon heist das AdBlue.

Damit Rettungswagen nicht plötzlich nicht mehr durchkommen, gibt's das an jeder größeren Tankstelle.

Aber niemals direkt in die Blaulichter füllen, immer den Zusatztank des RTWs benutzen! (siehe Bilder)

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Ja die gibt´s...

Aber nicht mit SAMPLER etc. sondern mit Notizfeldern für Glasgow Coma Scale, Frequenz, Druck, SpO² etc.

Netter Gag aber nicht wirklich nötig.

Weniger nett: Kommen aus Australien und kosten incl. (billigstem) Versand knapp einen EUR - und zwar pro Stück! (und da ist noch nicht der evtl. anfallende Zoll dabei...)

Dann lieber Herkömmliche und einen Edding mitnehmen...

https://www.thereadyglove.com/

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Als Ersthelfer ist jede natürliche Person anzusehen, welche an einer Erste-Hilfe-Ausbildung teilgenommen hat.

Bis 2015 wurde in der EH-Ausbildung zwischen der Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM oder "kleiner EH-Kurs" und dem "großen EH-Kurs" unterschieden.

Der Erste-Hilfe-Kurs wurde 2015 von 16 auf 9 Unterrichtssstunden verkürzt, der LSM-Kurs  wurde abgeschafft.

Seit dem gibt es in der Ersten-Hilfe-Ausbildung keinen Unterschied mehr.
Jeder Teilnehmer an einem EH-Kurs ist also folglich Ersthelfer.

Lediglich die Berufsgenossenschaften kochen noch ein eigenes Süppchen und fordern einen speziellen - ebenso 9 Unterrichtsstunden umfassenden- Kurs "Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder"

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Du kanst durchaus neben der Schule z.B. die Ausbildung zum Rettungssanitäter besuchen. Diese umfasst nur 520 Stunden und wird auch als Ferien- uder Wochenend- & Abendlehrgang angeboten.

Bezahlen musst Du die Ausbildung selbst (je nach Schule um die 1.000,- bis 1.500,- EUR, im Anschluß kannst Du dir dann aber auch deine Arbeitgeber aussuchen.

Im Krankentransport verdienst Du als nebenberuflicher RettSan um die 8 - 12 EUR/std.

Viele Krankentransportunternehmen bieten den TettSan auch als Quasi-Lehrvertrag an: Du verpflichtest dich auf eine gewisse Zeit und bekommst die Ausbildung und den C-Führerschein bezahlt. (Geht aber nur vollzeitlich - also nicht für Schuler)

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Jeder amtliche Lichtbildausweis reicht aus!
Das kann der Perso oder der Pass sein.

Und weil wir nicht päpstlicher als der Papst sind, reicht notfalls auch dein Schülerausweis etc.

Es muss halt erkennbar sein dass Du das bist und nicht einen Spezl schickst,,,



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An einer Schule kannst Du dich gar nicht bewerben, dort wirst Du von deinem Lehrbetrieb hin geschickt.

Der (einzige) richtig Weg ist also:
Du bewirbst dich bei einem Rettungsdienstbetreiber (Hilfsorganisation, kommerzieller Rettungsdienst etc.) um eine dreijährige Ausbildungsstelle zum NotSan.

Wenn du dort einen Ausbildungsplatz bekommst, schicken die dich dann an eine Berufsfachschule für Notfallsanitäter und teilen dich zur praktischen Ausbildung in Klinik und Lehrrettungswache ein.

Allerdings muss ich dich im Vorfeld gleich mal in deinem Enthusiasmus bremsen.

Auch wenn das NotSanG formal kein Mindestalter vorsieht,
ist die Chance auf eine Lehrstelle für einen 16-jährigen gleich null.

Dies liegt vor allem in diversen einsatztaktischen Kollisionen mit dem Jugendschutz- und Jugendarbeitsschutzgesetzen sowie an der fehlenden Möglichkeit als Fahrer eingesetzt zu werden und mangels Führerschein zumindest mal Lehrfahrten durchführen zu können...

Um es mal in Beispiele zu packen:
Du könntest nichtmal einen RTW auf der Wache umparken oder aus der Waschhalle fahren und müstest als Minderjähriger bei einem Notfalleinsatz in einem Bordel, Nightclub, Kasino etc., zwecks jugendgefährdung "leider draußen bleiben"

Vor "Mitte 17" also leider keine wirkliche Chance auf einen Ausbildungsplatz zum NotSan.

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So und nicht anders:

Wenn dein  Freund den Kurs für den Auto-Führerschein (Klasse B)  nach dem 31.12.15 besucht hat, war das ein Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtsstunden und der ist zeitlich unbegrenzt und für alle Klassen gültig.

Hat er den Kurs vor Ende 15 besucht, war es vermutlich ein Kurs "lebensrettende Sofortmaßnahmen" mit 8 Unterrichtsstunden, Dieser ist für alle A & B Klassen und deren Unterklassen bis zum 21.10.2017 gültig.

Für alle Märchen-weiter-Erzähler":

Eine 2-Jahres-Gültigkeit hat es im Fahrerlaubnisrecht noch nie gegeben. Für jede Führerscheinbehörde in jedem Bundesland  ist der §19 FEV das entscheidende Bundesgesetz.

www.notfallmedizin.de/download/übergangsrecht.pdf

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