Da hat oft jede Gemeinde eigene Regeln. Es hängt davon ab, wieviel m³ umbauter Raum entsteht, wie hoch die Firsthöhe ist, wie groß der Grenzabstand ist, ob an der Stelle auf dem Grundstück überhaupt (noch) was gebaut werden darf usw.

Wie Erster Schnee schon sagte, ist das Bauamt der richtige Ansprechpartner. Wir sind dort sehr nett und kompetent beraten worden (viele Leute vergessen, dass in Behörden meist auch nur ganz normale Menschen arbeiten und keine "Betonköppe") und haben eine Zeichnung vom Grundstück mit der bestehenden Bebauung und dem geplanten Gewächshaus einreichen müssen.

Formlos reichte, das brauchte kein Architektenplan zu sein, nicht mal maßstabsgetreu, wir sollten nur die Maße eintragen. Nach zwei Wochen war die Bewilligung da, für die wir rund 50 EUR zahlen mussten. Dafür haben wir jetzt die Gewissheit, dass wir das gute Stück nicht zurückbauen müssen. Es kann dir nämlich sonst passieren, dass du das Gewächshaus wieder abreißen musst, wenn es nicht den örtlichen Vorschriften entspricht, und das wäre doch schade.

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Beim Mulchen von Beeten musst du aber aufpassen. Holzhäcksel macht den Boden sauer und es gibt Pflanzen (beispielsweise Rosen), die das nicht so gut finden, die fangen dann an zu mickern. Unter Bäumen und Sträuchern ist das in der Regel unproblematisch, aber viele Blumen reagieren empfindlich.

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Du darfst sogar in ein und demselben Kleingarten mehrere Gärten anpachten, du darfst sie nur nicht unterverpachten oder durch Dritte bewirtschaften lassen, sondern du musst das selbst tun (von Ausnahmefällen wie schwerer Krankheit mal abgesehen). Von daher wird die Anzahl der Gärten, die du selbst schaffst, von der Größe abhängen. Bei dieser Gelegenheit aber rein vorsorglich der Hinweis: Das, was du im Kleingarten erwirtschaftest, darfst du zwar spenden (z. B. den "Tafeln") oder verschenken, aber nicht verkaufen. Hier gilt (ähnlich wie das, was ich bei deinen anderen Fragen geschrieben habe), dass ein Kleingarten per Gesetz nicht gewinnorientiert sein darf (daher die extrem niedrige Pacht). Wenn der Verein erfährt, dass du deine Ernte ganz oder teilweise verkaufst, hat er möglicherweise sogar ein Sonderkündigungsrecht, das müsste in der Satzung stehen.

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Du darfst (nach außen hin) für den Garten nur das verlangen, was bei der offiziellen Schätzung als Kaufpreis festgesetzt worden ist. Dazu geht jemand vom Vorstand mit dir durch den Garten und macht eine Bestandsaufnahme. Alle baulichen Veränderungen, die du vorher beim Verein angemeldet hast, werden berücksichtigt, die anderen nicht. Dasselbe gilt für Neubauten (Gewächshaus, Geräteschuppen usw.). Außer den Baulichkeiten fallen noch bestimmte Pflanzen ins Gewicht (Obstbäume, Beerensträucher, keine Ziersträucher und -bäume, wohl aber eine Außenhecke, Rosenstöcke ...) sowie ggf. eine eigene Strom- und Wasserversorgung. Auch hier gilt, dass das in deinem Verein erlaubt sein und vorher genehmigt werden musst, falls du selbst beides installierst - wenn es schon da war, als du den Garten selbst übernommen hast, wird es berücksichtigt. Was du unter der Hand mit dem Käufer machst, ist deine Sache - nur offiziell darf das nicht laufen. Per Gesetz darf ein Kleingarten nämlich kein Spekulationsobjekt sein. Deshalb ist die ganze Sache ja so günstig; wenn du hier die normalen Grundstückspreise für die Pacht zugrundelegen würdest, würde sich kaum jemand einen Garten zulegen (können). Guck einfach mal ins Bundeskleingartengesetz und in eure Satzung, da steht eigentlich alles drin, was du dazu wissen musst.

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Unsere beiden Mädels waren 6 Monate und knapp 2 Jahre, als sie zusammenkamen. Es gibt sehr wohl so etwas wie Welpenschutz bei Katzen (wie eigentlich überall in der Natur - außer bei Menschen, leider). Die Große hat die Kleine in Ruhe gelassen, sie haben sogar aus einem Napf gefressen und ins selbe Kistchen gemacht, bis die Kleine ca. 10 Monate alt war.

Danach war Schluss mit lustig. Erst hat die Kleine ewig Prügel bezogen, aber jetzt ist sie ausgewachsen und 1 kg schwerer als die "Große", die jetzt ihrerseits ständig dran glauben muss. Wir haben alles versucht (Glückliche Katzen aus der Steckdose, "impfen" der Lieblingsplätze mit dem Duft der jeweils anderen Katze usw. usf.).

Die einzige Erfahrung, die wir den beiden (und uns) erspart haben, war das Einsperren in einen kleinen Raum. Diese Schocktherapie kann bleibende psychische Schäden hinterlassen (man stelle sich nur mal einen Moment vor, wie man selbst sich fühlen würde, wenn man mit seinem Lieblingsfeind eingesperrt wäre ...). Wir sind dazu übergegangen, immer mindestens eine geschlossene Türe zwischen den beiden zu haben.

Wenn sie sich dann doch mal begegnen (eine ist neulich aus dem Fenster gesprungen - wir müssen dringend die Büsche darunter schneiden, die waren einfach hoch genug für den Sprung), bekämpfen sie sich bis aufs Blut. Und wenn ich Blut sage, dann meine ich Blut und nicht nur ein bisschen Zoff, wie er unter unseren früheren Katzen üblich war.

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Wie sagen die Anwälte immer so schön? Es kommt darauf an.

Ich schicke voraus, dass ich kein Anwalt bin und keine Rechtsberatung erteilen darf, das ist also nur meine persönliche Meinung.

Aus meiner Erfahrung heraus würde ich aber sagen:

Wenn du (anhand der Quittung oder Rechnung) nachweisen kannst, dass du die Laube bezahlt hast, und dann vielleicht noch Zeugen hast, die bestätigen, dass du die Laube gebaut hast, und wenn deine Freundin nicht beweisen kann, dass sie dich dafür bezahlt bzw. dir das Geld für die Laube gegeben hat, hast du ein Recht auf das Geld.

Nicht auf die Laube, weil die inzwischen mit dem Grundstück verbunden ist, und wie du schreibst, ist es ja ihr Kleingarten und nicht deiner.

Und du musst immer damit rechnen, dass sie falsche Zeugen bringt, dann steht Aussage gegen Aussage.

Ich will ihr beileibe nichts unterstellen, aber die Lebenserfahrung zeigt, dass manche Leute auf sehr komische Ideen kommen, wenn sie nach einer Trennung so richtig sauer sind.

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Kann alles sein, was die anderen geschrieben haben, das wirst du selbst am besten wissen. Aber Planzen können auch "vertrocknen", wenn sie zu viel Wasser bekommen. Die Symptome sind dieselben (tot ist tot), nur die Ursache ist eine andere. Alles, was nicht von Natur aus Sumpfpflanze ist, darf keine nassen Füße bekommen.

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