Fahrwerk und geänderte Rad-Reifen-Kombination sagt dem Sachverständigen/Prüfingenieur (aaS/PI), dass eine gegenseitige Beeinflussung vorliegt. Er muss dann besonders prüfen, ob dies Aiswirkungen im konkreten fall hat, oder ob die Auflagen der beiden Gutachten immer noch gültig sind.. Im Gutachten/ABE des Sonderrades steht immer (i.d.R. Auflage 4) drin, dass es nur mit dem Serienfahrwerk gilt. Bei vielen ABEen steht inzwischen drin, dass auch andere Sonderräder/Reifen außer den serienreifen verwendet werden dürfen, wenn die Auflagen des Rädergutachtens eingehalten sind. In der Regel ist es entweder die Freigängigkeit oder die Radabdeckung. Du wirst immer aaS/PI finden, die zum einen Ergebnis kommen und welche, die zu einem anderen ergebnis kommen. Hier ist ein Graubereich, der einen gewissen Speilraum lässt. So lange nichts streift, ist auch die Betriebserlaubnis nicht erloschen.

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Es gibt grundsätzlich 2 unterschiedliche Prüforgaisationen: Die "Technische Prüfstelle", diese wird in den alten Bundesländern vom TÜV realisiert und in den neuen Bundesländern vom DEKRA. Bei der Technische Prüfstelle arbeiten "amtlich anerkannte Sachverständige", dies sind üblicherweise Ingenieure (es gibt auch ein paar Kfz-Meister, dann allerdings mit weniger Befugnissen), die 1,5 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur haben und eine 6monatige Ausbildung mit Prüfung durchlaufen. Befugnis hier: HU, AU, Begutachtung von Fahrzeugen sowie Führerscheinprüfungen. Diese amtl. anerkannten Sachverständigen sind in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt und arbeiten sowohl an der Prüfstelle, wie auch im Außendienst (Werkstatt). Hier kannst Du also keinen "eigenen" TÜV aufmachen. Dem gegenüber stehen die amtl. anerkannten Prüforganisationen (GTÜ, DEKRA, KÜS, AutoPartner u.v.m.). Hier arbeiten die einzelnen Ingenieurbürosauf eigene Rechnung im Auftrag und überwacht von der Prüforganisation. Diese Ingenieurbüros gibt es in sehr unterschiedlicher Größe, von der Einzelperson bis hin zu mehreren angestellten Prüfingenieuren. Sowohl für den Prüfingenieur, wie auch für den amtl. anerkannten Sachverständigen gelten die Voraussetzungen, die Lokisat schon aufgezählt hat.

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Prüfe vorher noch Deine Beleuchtung, das kann jeder Fahrer, außerdem noch Dein Reifenprofil. Im Februar brauchst Du in der Regel keinen Termin, ist aber wesentlich angenehmer mit Termin. Ich rate davon ab, den TÜV in der Werkstatt machen zu lassen, vor allem nicht bei solchen Firmen wie ATU. Die erneuern Dir das Auto. Wenn Du keine Plakette bekommst, dann hast Du einen klaren Werkstattauftrag mit den Beanstandungen, musst halt eventuell ein 2. Mal hin, kostet dann um die 10€. Viel Erfolg.

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Prüfingenieur-Fragen für meine Zukunft

Guten Abend, ich werde 17 jahre alt in den nächsten Tagen und habe dieses Jahr mit dem Abitur angefangen und bin derzeit in der EF. Bis jetzt wollte ich Ingenieurinformatiker werden, doch diese Woche hat mein Vater gesagt: Wie würde dir der Beruf vom ,,TÜFLER´´ gefallen? Ich habe somit in Google gesucht und habe den richtigen Beruf Namen gefunden: Prüfingenieur Wenn dies falsch ist, korrigiert mich bitte. Mein Vater hatte auch noch paar Freunde gefragt zum beispiel zwei KFZ-Mechaniker und beide haben gesagt: ,,Ich wollte das auch werden habs aber nicht geschafft damals.´´ Wie ihr sehen könnt ,,damals´´ und danach sind mindestens 20-30 Jahre vergangen und heute sieht es bestimmt ganz anders aus. Aber stimmt dies denn auch wirklich?

Mir gefällt der Beruf schon viel mehr als des Informatikers und mich interessieren auch vor allem seine genauen Tätigkeiten. Fährt man immer mit dem Auto rum in die Werkstätten und prüft dort die Autos oder gibt es auch mal Büro-kram? Und vor allem, welchen Weg müsste ich jetzt nach dem Abitur gehen? Soweit ich weiß muss ich nachdem Abitur ein Studium der Fachrichtung Maschinenbau, Fahrzeugtechnik oder Elektrotechnik machen und danach noch eine Ausbildung oder sehe ich das falsch? Was wäre die Ausbildungsvergütung und der Gehalt danach? Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mich aufklären könntet, welche Wege ich jetzt gehen muss. Ich wohne in der Nähe Köln also in NRW falls dies helfen würde mir Antworten zu geben zu meinen Fragen. Vielen herzlichen Dank schon mal.

Liebe Grüße und einen schönen Abend, Yahya

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Im wesentlichen hat TransalpTom alles richtig beschrieben. Neben dem Prüfingenieur (PI) gibt es noch den amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS). Den gibt es aber nur beim TÜV (Alte Bundesländer) und DEKRA (Neue Bundesländer). Um dies zu erklären, reicht der Platz hier nicht aus. Die Voraussetzungen für den aaS sind die gleichen wie schon beschrieben (für den PI) allerdings muss man nach dem Studium noch 1,5 Jahre einschlägige Berufserfahrung als Ingenieur mitbringen oder man erarbeitet sich diese Berufspraxis beim TÜV/Dekra un dgeht dann in eine 6monatige Ausbildung mit ebenfalls amtlicher Prüfung vor dem Ministerium. Die Befugnisse des aaS sind weitreichender als beim PI; er darf noch Führerscheinprüfungen abnehemn sowie auch Begutachtungen aum Auto durchführen (Einzelabnahmen). Viel Erfolg.

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Ich habe die ABE überprüft. Der Hersteller der Felge mit der Genehmigungsnr. KBA 42493 ist die Fa. EXIP und der Typ der Felge lautet 1464. Dafür hatte Technic eine Genehmigung für ein Fahrwerk, Typ K33, Genehmigungsnr.: KBA 90458. Bitte entscheide Dich, ob Du etwas zur Felge, dann bitte die richtigen Angaben machen, oder zum Fahrwerk wissen willst. In der ArGeTP ist weder für die Felge noch für die Tieferlegung bei mir ein Sperrvermerk zu finden.

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Darf man die Feststellbremse bei diesem Auto während der Fahrt benutzen? Wenn ja, dann wird es wohl ein technischer Defekt sein; wenn nein, dann hat der Prüfer einen Fehler gemacht und die Organisation muss für den Schaden aufkommen. Erst wenn Du die Handhabung der Feststellbremse genau kennst (verlasse Dich nicht nur auf die Aussage Deiner Werkstatt), kannst Du den einen oder anderen weg einschlagen. Viel Erfolf.

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Den TÜV kann man auch einen Monat überziehen, das ist kein Problem. Ich hoffe ich komme Dir nicht entgegen, wenn Deine Scheibe total verschmutzt ist und Du nicht mehr siehst, wohin Du fährst. Ohne Wischwasser zu fahren ist bodenlos leichtsinnig und hat nichts mit einer anstehenden TÜV-Abnahme zu tun sondern etwas mit Verkehrssicherheit. Das Ergebnis der HU kannst Du daraus selbst schlussfolgern.

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Die HU-Richtlinie schreibt vor, dass der Prüfer zerlegungsfrei prüfen muss. Dies hat für den Halter Vor- und Nachteile. Da der Unterboden durch eine Werkstatt freigelegt werden soll (kostenpflichtig), ist dies für die HU nicht zumutbar und auch nicht zulässig. Er macht eine Sichtprüfung und bewertet das Fahrzeug "Zum Zeitpunkt der HU" und macht auch keine Vorhersage für die nächsten 2 Jahre! Also zur Nachprüfung mit Unterbodenverkleidung vorfahren und den Prüfer auf die Vorgaben der HU-Richtlinie freundlich hinweisen. Dass seit dem 1.7. nun viel mehr Mängel zum Ergebnis "Erhebliche Mängel" führen liegt an einer Verschärfung der o.a. HU-Richtlinie, die der Verordnungsgeber erlassen hat und nicht auf die Freude der Überwachungsorganisationen stößt. Denen ist es lieber, zufriedene Kunden (d.h. mit Plakette) zu haben, also unzufriedene. Da diese Mängeleinstufung für alle Organisationen gilt, ist es also egal, wohin man geht. In der Werkstatt ist es aber immer teurer. Viel Erfolg.

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Dazu muss man Fahrzeughersteller oder Zulieferer sein und vom Regierungspräsidium eine entsprechende Genehmigung haben. Für "Hobby-Hersteller" nicht zu bekommen. Also eine Einzelgenehmigung: Zum TÜV (Alte Bundesländer) oder DEKRA (Neue Bundesländer) gehen und sich beraten lassen. Je mehr Originalteile man von einem Serienfahrzeug verwendet, um so besser. Wobei alte Fahrzeuge als Grundlage nichts nützen, da die gesetzlichen Anforderungen (Abgas, Geräusch, EMV etc.) stark gestiegen sind. Entweder man bringt viel Geld mit, oder man kann damit nicht im öffentlichen Verkehr fahren. Der Gesetzgeber will durch diese Hürden erreichen, dass möglichst keine "Bastlerautos" in den Straßenverkehr kommen. Viel Erfolg.

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Was heisst: Alles andere ist gleich? Mittenlochbohrung? (man benötigt auf jedenFall eine Zentrierung über die Nabe), Lochkreis? dazu kommt die Felgenform (s. Beitrag jloethe). Wo kommt die Felge her? Nachweis der Tragfähigkeit ist erforderlich, entweder über die ABE der Felge (Kennz.: KBA 4????) oder über das Serienauto, wenn es sich um eine Originalfelge eines Fz-Herstellers handelt. Je nach Umfang der Recherche, die der TÜV machen muss, sind Gebühren zwischen 70 - 200€ fällig. Viel Erfolg.

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Laut HU-Mängel-Richtlinie (seit 1.7. bindend für alle Prüfer) ist dies ein Erheblicher Mangel, da es sich um eine sicherheitsrelevante Einrichtung handelt.

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Seit dem 1.7. gilt in D eine neue HU-Richtlinie, d.h. die Mängeleinstufung wurde verschärft und die Prüfer haben keine Möglichkeit mehr, den gefundenen Mangel anders zu bewerten. Offensichtlich war dies in der Werkstatt nicht bekannt ("Kleinigkeiten", "Prüfer komisch drauf"). Von den 125€ dürfte auch ein Betrag an die Werkstatt für das Vorstellen des Fahrzeugs geflossen sein. Dies ist auf den HU-Berichten entsprechend vermerkt. Auch ich kann nur empfehlen: Erst zum TÜV an die Prüfstelle und dan in die Werkstatt. Wenn hier einer abzocken will, dann die Werkstatt und nicht der TÜV-Prüfer.

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Was da gelaufen ist, ist schlicht und ergreifend illegal. Bei einer Nachprüfung darf kein Mangel mehr auf dem Befund stehen, so schreibt es die Anlage VIII der StVZO vor. Was der Prüfer hier gemacht hat (aus welchem Grund auch immer), das darf er gar nicht. Unabhängig davon schreibt diese Anlage VIII auch dem Halter des Fahrzeugs vor, dass auch geringe Mängel "unverzüglich" zu beheben sind, spätestens aber nach einem Monat. Das Problem: es kontrolliert halt keine (mehr). Sollte der TÜV 2 Jahre später die alten Mängel in der EDV überprüfen und feststellen, dass dieser Mangel vor 2 Jahren schon da war, dann darf er keine Plakette erteilen, da eine Plakettenerteilung bei "Geringen Mängel" nur zulässig ist, wenn mit der Mängelabstellung zu rechnen ist. Du hast aber dann gezeigt, dass Du nicht willens bist dies zu tun. Grundsätzlich ist der Halter auch zwischen den 2 Jahren für den verkehrssicheren Zustand seines Fahrzeuges verantwortlich. Dass die alte Karre keiner klaut, ist vielleicht verständlich und stört Dich nicht. Wenn aber der Mangel am Lenkradschloss dazu führt, dass das Lenkradschloss während der Fahrt einrastet, dann hoffe ich sehr, dass ich Dir dann nicht begegne. Also lass das Gejammere wegen dem Geld: Lass das Fahrzeug reparieren oder melde es ab!

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Es gibt hierzu ein eigenes Gesetz: Kraftfahrzeugsachverständigengesetz (KfSachvG). Dort ist festgelegt, dass die Voraussetzung ein Studium des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und nun ganz neu auch der Luft- und Raumfahrttechnik benötigt. Selbstverständlich sind auch angrenzende Studiengänge gleichwertig (Fahrzeugtechnik, Landmaschinentechnik (was inzwischen HighTech vom Feinsten ist!!). Mit diesen Studiengängen hat man die Grundvoraussetzungen für eine anschließende Ausbildung und Prüfung zum amtlich anerkannten Sachverständigen (Dauer 2 Jahre) oder Prüfingenieur (Dauer 8 Monate). Seit einigen Monaten gibt es aber auch ein Programm bei den Überwachungsorganisationen, mit desen Hilfe kann geprüft werden, ob auch andere Studiengänge noch geeignet sind. u.U. reicht auch ein technisch orientiertes Studium eines Wirtschaftingenieurs aus. Wenn Dein Ziel aber der aaSmT ist, dann solltest Du Fahrzeugtechnik oder Landmaschinentechnik (Fahrzeugrichtung) studieren. Viel Erfolg für die richtige Entscheidung, sie wird Dich 40-50 jahre lang begleiten!

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