Natürlich ist das ein Hardtail. Federgabel und kein Dämpfer am Hinterbau.

Der Sattel ist nur ganz unten und weit nach vorn geneigt. Von der Größe scheint es mir nicht mal ein Dirt Bike zu sein und nach der Rahmengeometrie auch kein Trail Hardtail. Also ein ganz übliches Cross Country Hardtail.

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Count Solo 1: Rock Shox Judy Silver 100 mm Federweg, Shimano Deore 1x11, Shimano MT200 Bremsen, 13,9 kg

Count Solo 2: Rock Shox Judy Silver 100 mm Federweg, Sram SX 1x12, Shimano MT200 Bremsen, 13,9 kg

Der einzige Unterschied ist die Schaltung. Das Count Solo hat eine etwas größere Übersetzung (mehr Gänge). Am Einsatzbereich ändert das im Wesentlichen nichts. Beides sind Cross Country Hardtails mit 100 mm Federweg, die beide zu deinem Einsatzbereich passen.

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Neu haben wahrscheinlich die Versender Radon, Canyon, Rose, Propain oder YT die besten Preis-Leistungsverhältnisse.

Gebraucht würde ich mich mal bei https://bikemarkt.mtb-news.de/ umsehen. Die meisten Verkäufer dort haben schon Ahnung, was sie anbieten bzw. haben sich auch immer um ihr MTB gekümmert

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Also eigentlich trennt man da fix nach Federweg. Bis 170 mm Federweg würde ich das noch als (Super-) Enduro bezeichnen, ab 180 mm als Freerider. Aber die Grenzen verschwimmen. Moderne Freerider wie ein Canyon Torque oder Propain Spindrift sind auch tourentauglich.

Kommt drauf an, was du konkret im Blick hast, aber mit 180 mm Federweg kannst du jedenfalls in den Bikepark. Dann noch auf passables Gewicht, vernünftige Übersetzung und nicht zu aggressive Rahmengeometrie/ wippendes Fahrwerk achten und du kannst wohl auch bergauf fahren (natürlich nicht so leicht wie mit dem Hardtail).

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Prinzipiell eine top Ausstattung. Ob der Preis fair ist, hängt aber maßgeblich vom Verschleiß, Service der Federelemente, Alter und Zustand insgesamt ab.

Kann genauso sein, dass Kette, Kassette und Kettenblätter nun total hinüber sind, dann ist die Schaltqualität trotzdem mies.

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Prinzipiell ist das ein normales Autoventil. Aber du könntest den Dämpfer nicht mit der Reifenpumpe auf den richtigen Druck einstellen.

Zum Vergleich: in einen MTB Reifen kommen 2-4 Bar, in eine Rock Shox Lyrik kommen bei 70-80 kg Fahrergewicht mit 150 mm Federweg 75-85 PSI (= 5,2-5,8 Bar) und in einen Dämpfer (Rock Shox Deluxe Select) unter den Umständen wohl so 170 PSI (= 11,7 Bar).

Eine Reifenpumpe kann viel Volumen in kurzer Zeit (wenige Hübe) pumpen. Der SKS Rennkompressor z. B. schafft 16 Bar/ 230 PSI.

Eine Dämpferpumpe kann größere Drücke erreichen, aber hat wenig Volumen. Dafür kann man den Druck genauer einstellen, um Gabel oder Dämpfer genau abzustimmen. Mie einer Reifenpumpe ginge das nur sehr ungenau, da diese viel zu viel Luft pro Hub fördert. Die Rock Shox Dämpferpumpe z. B. schafft 20 Bar/ 300 PSI.

Reifen: hohes Luftvolumen, eher geringer Druck

Gabel/ Dämpfer: geringes Luftvolumen (ist ja viel kleiner), aber hoher Druck

Mit der Reifenpumpe beförderst du zu viel Luft auf einmal in den Dämpfer, um ihn einzustellen. Mit der Dämpferpumpe würdest du ewig brauchen, um einen Reifen aufzupumpen.

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170 mm Federweg ist ein (Super-) Enduro. Damit kann man Touren (auch bergauf) fahren, aber gleichzeitig halten sie auch bergab eine Menge aus und sind bedingt (nicht alle Sprünge) für den Bikepark geeignet.

Daneben gibt es noch moderne, tourentaugliche Freerider mit 180 mm Federweg. Diese beiden Kategorien sind am ehesten geeignet, wenn du nicht nur ein Fully ausschließlich für den Bikepark suchst, aber trotzdem gelegentlich mal in den Bikepark willst, geht eigentlich nicht weniger als 170 mm Federweg und nicht mehr als 180 mm.

Das Nomad hat ja extra eine 12-fach Schaltung, damit du auch Berge raufkommst. Ausgehend vom günstigsten Nomad: 15,6 kg sind natürlich kein Leichtgewicht und laut dem Test bei MTB-News hat die Rock Shox Zeb keinen Lockout. Ist also natürlich mühsamer als ein All-Mountain zum Erklimmen der Berge.

(Günstigere) Alternativen, die bergauf fahren können und bedingt bikeparktauglich sind: Radon Swoop, YT Capra, Propain Spindrift, Rose Soulfire und Canyon Torque

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Das Cube hat keine Beschreibung, aber nach den Bildern scheint es ne Rock Shox Judy Gabel, Deore Bremsen und jedenfalls ein Deore Schaltwerk zu haben. Am Dämpfer erkenn ich nichts. Judy und Deore sind soweit gut, aber das ist mind. 10-15 Jahre alt. Wenn die Schaltung original ist, ist sie wahrscheinlich verschlissen.

Das Silberne ist ein Hardtail mit Rock Shox Judy, Deore Schaltung und sogar XTR Schaltwerk und Magura Julie Bremsen nach den Bildern.

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Bei Gebrauchten ist alles immer eine Frage des Zustands, des Verschleißes und der Pflege. Rein von den Komponenten sind beide gut, was man erkennen kann (Dämpfer beim Cube unbekannt). So ein XTR Schaltwerk ist aber was richtig Feines. Würde wahrscheinlich das silberne Hardtail nehmen, wenn es bei der Probefahrt einen guten Eindruck macht

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Naja, sie fahren schon. Sind halt i. d. R. sehr schwer, die Komponenten mäßig und rostanfällig (lässt sich aber mit Pflege auch was dran machen).

Wenn dein Budget aber bis 600€ raufgeht, findest du auch Einstiegs-MTBs bei den „richtigen" Fahrradherstellern. Sind auch keine überragenden Komponenten dran, aber besser als Baumarkt Qualität. Da denke ich so an die Kategorien wie Cube Aim oder die relativ breite Modellpalette von Bulls.

Ansonsten bleibt auch noch der Gebrauchtmarkt, jedenfalls fahrtauglich sind die Angebote im Bikemarkt meistens schon.

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Preis-Leistung stimmt dann wohl am ehesten bei Rose, Canyon, Radon (Downhill haben die glaub ich nicht mehr im Angebot), Propain und YT.

Deinem Kumpel sollte aber klar sein, dass ein vernünftiges Fully (v. a. im Downhillbereich) überall eine ordentliche Stange Geld kostet.

Ansonsten gibt es noch den Gebrauchtmarkt, auf dem man richtige Schnäppchen finden kann.

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1300€, 11,2 kg, Rock Shox Pike, Sram G2 Bremsen

Ist schon ein vernünftiges Dirtbike.

Alternativen:

YT Dirt Love: 1400€, Rock Shox Pike, Sram Level, 11,1 kg

Canyon Stitched 360: 1000€, 12,2 kg, Manitou Circus, Sram Level

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Das Rose ist m. E. besser als das YT, weil die G2 Bremse deutlich stärker ist. Dabei ist Rose günstiger bei gleicher Gabel und Gewicht.

Canyon wäre eine Möglichkeit, wenn du noch etwas günstiger davonkommen willst. Dafür ist es etwas schwerer und die Gabel schlechter als bei Rose und YT. Die Bremse ist wie am YT.

Insgesamt holt Rose da schon das Maximum für das Budget raus.

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Oberbegriff ist Fully (Full-Suspension), MTBs ohne Dämpfer am Hinterbau sind Hardtails.

Je nach Einsatzbereich gibt es verschiedene Unterkategorien von Fullys, z. B. All-Mountain, Enduro, Freerider oder Downhill. Ist aber nicht einheitlich oder gar genormt, weshalb manche Hersteller ihre Modelle in verschiedene Kategorien einordnen können.

Hauptunterschied zwischen den Kategorien ist der Federweg. Je mehr Federweg, desto geländetauglicher ist ein Fully grds. Gleichzeitig geht mit mehr Federweg (und zumeist höherem Gewicht, abfahrtsorientierterer Rahmengeometrie) weniger Effizienz einher (bis hin zum Downhill Bike, das man nur noch zum bergab Fahren verwenden kann, weil es nicht tourentauglich ist).

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Trek (2021): Rock Shox Judy, Shimano Deore 1x10, Shimano MT-200 Bremsen, 13,8 kg

Giant (2021): Suntour XC32, Tektro Bremsen, Shimano Deore 1x12, 13,7 kg

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Das Giant hat eine breitere Übersetzung, aber die Bremsen am Trek sind besser und die Gabel am Trek ist deutlich besser. Für Tektro Bremsen und die XC32 würde ich keine 1000€ ausgeben, nur weil ich dann eine 12-fach Schaltung habe.

Alternativen:

Radon ZR Team 8.0: Rock Shox Judy wie am Trek, Sram NX Eagle (12-fach) Schaltung mit etwas geringerer Bandbreite als am Giant, Shimano MT-400 Bremsen (besser als beide deiner Modelle), mit 12,7 kg deutlich leichter, 930€

Canyon Grand Canyon 6: auch nur Suntour XCR, aber eine Shimano Deore 12-fach Schaltung mit XT Schaltwerk, Shimano MT-400 Bremse wie Radon, mit knapp 14 kg recht schwer; insgesamt minimal besser als das Giant

Das Canyon Stoic, das unten angegeben wurde, hat einen anderen Einsatzzweck als deine XC Hardtails. Hat 140 mm Federweg, aber wiegt knapp 15 kg, Suntour XCR34 Gabel, Shimano Deore 1x10 (geringere Bandbreite als mit den 12-fach Schaltungen), Shimano MT-200 Bremse (wie Giant)

Cube Attention SL: Rock Shox Judy, Shimano Deore (12-fach), Shimano BR-MT200, 13,5 kg

Ghost Kato Pro: Rock Shox Judy, Shimano Deore 12-fach, Shimano MT-200, recht schwere 14,9 kg

Rose Count Solo 2: Rock Shox Judy, Sram SX Eagle (12-fach), Shimano MT-200 Bremsen, 13,9 kg, 880€

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Das Giant lohnt sich nicht. Das Trek ist ok, aber die Bandbreite der Schaltung recht gering. Würde stattdessen das Radon (Pro: Gewicht), Ghost (Kontra: Gewicht), Cube (Pro im Vergleich zum Radon: Bandbreite der Schaltung leicht größer, Bremse dafür etwas schlechter) oder Rose (Pro: Preis, Kontra: Schaltung) vorschlagen.

Im Ergebnis würde ich persönlich wohl das Cube nehmen, weil es mir hinsichtlich Schaltung am ehesten zusagt (abgesehen vom Grand Canyon mit der schwächeren Gabel), Gewicht ist ok (wenn auch höher als am Radon) und die Bremse im Vergleich zum Radon ließe sich recht günstig austauschen.

Je nachdem was du bevorzugst, hätte Cube im Gegensatz zu den Versendern Radon und Canyon auch ein Händlernetz (Rose hat mehrere Geschäfte).

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Trek: Kinder Hybridbike, Shimano Altus Schaltung 1x8, Felgenbremsen, Starrgabel, 10 kg

Cube: Suntour Federgabel 80 mm, Shiano Tourney (3x8), Felgenbremsen, 13,5 kg

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Für den Schulweg tuns beide bzw. ist das Trek effizienter unterwegs wegen der Starrgabel und des geringen Gewichts. Wenn du eher in Richtung Gelände willst, solltest du das Cube nehmen. Haben beide keine tolle Ausstattung, aber das hättest du wenigstens eine Federgabel und ein paar mehr Gänge. In bergigen Gegenden ist das Trek schon recht mühselig

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