Mit gut 15 kg für 150 mm Federweg nicht ganz leicht, aber noch ok. Die Federung ist ganz gut, Bremsen kommen bei langen und steilen Abfahrten vielleicht an ihre Grenzen, die 12-fach Schaltung ist aber nur eine SX/ NX mit der kleineren 11-50 Kassette.

Die Ausstattung ist schon in Ordnung (für den Preis liegt man bei Fullys auch eher im Einsteigerbereich), aber so richtig für Tricks ist die Kategorie von Fahrrädern nicht geeignet, sondern für Touren und Trails.

Für Tricks (so wie ich das verstehe) würde man ein BMX, Trial oder Dirt Bike nutzen.

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1300€, 11,2 kg, Rock Shox Pike, Sram G2 Bremsen

Ist schon ein vernünftiges Dirtbike.

Alternativen:

YT Dirt Love: 1400€, Rock Shox Pike, Sram Level, 11,1 kg

Canyon Stitched 360: 1000€, 12,2 kg, Manitou Circus, Sram Level

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Das Rose ist m. E. besser als das YT, weil die G2 Bremse deutlich stärker ist. Dabei ist Rose günstiger bei gleicher Gabel und Gewicht.

Canyon wäre eine Möglichkeit, wenn du noch etwas günstiger davonkommen willst. Dafür ist es etwas schwerer und die Gabel schlechter als bei Rose und YT. Die Bremse ist wie am YT.

Insgesamt holt Rose da schon das Maximum für das Budget raus.

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Oberbegriff ist Fully (Full-Suspension), MTBs ohne Dämpfer am Hinterbau sind Hardtails.

Je nach Einsatzbereich gibt es verschiedene Unterkategorien von Fullys, z. B. All-Mountain, Enduro, Freerider oder Downhill. Ist aber nicht einheitlich oder gar genormt, weshalb manche Hersteller ihre Modelle in verschiedene Kategorien einordnen können.

Hauptunterschied zwischen den Kategorien ist der Federweg. Je mehr Federweg, desto geländetauglicher ist ein Fully grds. Gleichzeitig geht mit mehr Federweg (und zumeist höherem Gewicht, abfahrtsorientierterer Rahmengeometrie) weniger Effizienz einher (bis hin zum Downhill Bike, das man nur noch zum bergab Fahren verwenden kann, weil es nicht tourentauglich ist).

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Die Isartrails sind ziemlich bekannt, findet man auch massig was im Internet/ Youtube dazu.

In München kannst du natürlich keine Trails wie im Hochgebirge erwarten, aber die Isartrails sind schon ganz nett und eben direkt vor Ort.

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Kommt drauf an was du für Material und Gewicht willst.

Nylon ist günstiger als ein stabiler Metallkörper, aber wenn du Metall und Leichtbau willst, wird es richtig teuer.

So 40-70€ reichen aber meistens schon, um ein brauchbares Pedal zu finden. Muss jetzt ja nicht das leichteste Titanpedal sein. Ich glaub meine gabs für 50€. SInd zwar recht schwer, aber unverwüstlich.

Aber so Pedale wie Race Face Chester, Crankbrothers Stamp 1, Sixpack Menace, DMR V12 oder HT Nano sind schon brauchbar und kosten kein Vermögen.

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Die meisten „MTBs" bei amazon sind wie die in Bau- und Supermärkten im Endeffekt nur Fahrräder in MTB-Optik, aber mit mäßigen Komponenten sowie hohem Gewicht, weshalb man damit im Gelände nicht wirklich Freude hat.

Gerade bei günstigeren Modellen kannst du auch bei amazon keine Wunder erwarten. DU erhältst, was du bezahlst und Qualität kostet eben.

Grds. gibt es aber viele Fahrrad Versender bzw. auf Fahrräder spezialisierte Onlineshops. Teilweise gibt es da auch günstigere/ schlechtere Modelle, aber i. d. R. kein Vergleich zu dem Zeug bei amazon (bike-discount.de, fahrrad.de, rose.de, rabe-bike.de, liquid-life.de, yt-industries.com/de/, canyon.com/de-de/ usw.).

Hersteller wie Radon, Canyon, Propain, YT, Alutech oder Rose verkaufen ausschließlich übers Internet (bzw. haben teilweise einen Flagship-Store), was ihnen natürlich auch ziemlich günstige Preise ermöglicht, weil kein Händler zwischengeschaltet ist, der auch noch daran verdienen möchte.

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1200€, 14,8 kg, RS Recon Silver 140 mm, Sram SX Eagle (nur 11-50 Kassette), Sram Level T, absenkbare Sattelstütze

Das Gewicht scheint mir selbst für ein Trail Hardtail recht hoch, die Gabel ist ok (Recon Silver steht aber eher weiter unten in der RS Modellpalette), die SX Eagle ist die schlechteste 12-fach Schaltung bei Sram (hat wie die NX Eagle durch die 11-50er Kassette eine geringere Bandbreite), absenkbare Sattelstütze ist wichtig, die Level T ist eine der günstigeren Level Modelle, aber in Sachen Bremskraft und Dosierbarkeit für den Einsatzbereich wohl ausreichend.

Natürlich sind die Komponenten nirgends Highend, aber sie sind durchweg solide. Und auch wenn das Hardtail etwas schwerer ist, ist der Preis von 1200€ für den Einsatzbereich eine ziemliche Ansage wie mir scheint. Konkurrenten wie das Radon Cragger, Trek Roscoe oder Alutech Cheaptrick steigen alle preislich höher ein. Das Nukeproof Scout Race könnte noch einen Blick wert sein.

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WMN ist die frauenspezifische MTB Linie.

Hier ein Link zur Philosophie dahinter: https://www.mountainbike-magazin.de/mtb/canyons-frauenspezifische-mountainbikes-canyon-spectral-wmn-und-grand-canyon-wmn/

Canyon hat (wie überraschend) fest gestellt, dass Männer und Frauen verschiedene Proportionen haben. Dementsprechend gibt es kein WMN Modell ab 1,80 m Körpergröße, während das bei Männern etwa Rahmengröße L entspricht und dann noch XL kommt.

Die WMN Rahmen gibt es in kleineren Größen, die Überstandshöhe wurde verringert, die Sitzposition wegen kürzerer Arme (und somit anderem Körperschwerpunkt) verändert, andere Geometrien für Sättel und Griffe, leichtere Übersetzungen und auf leichtere Fahrer einstellbare Federelemente.

Wenn du nicht so groß bist, könntest du es schon mal probieren. Kann aber natürlich sein, dass Ergonomie und Geometrie durch die Modifikationen bei dir dann nicht wirklich passen. An sich gilt wie üblich: kauf das MTB, auf dem du dich wohlfühlst

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Fabio Wibmer

Für mich eindeutig

Die Qualität seiner Videos ist unglaublich hoch, die Stunts spektakulär. Sowas wie Fabiolous Escape 2, wo er aus einem Hubschrauber springt (und sich das Schlüsselbein bricht), sind einfach krass.

Wibmer's Law hat 133 Mio Aufrufe, andere Videos 124 Mio, 94 Mio usw. Die Videos sind einfach so ziemlich das Extremste, was so zu finden ist. Und seine Tricks sind auch einfach stark, dazu baut er lustigere Elemente zur Auflockerung ein. Das sind einfach unterhaltsame Videos. Lukas Knopf kann da einfach nicht mithalten (auch weil natürlich bei Wibmer ganz andere Möglichkeiten eröffnet sind durch seine Sponsoren)

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Hast du den Mantel mal aufgepumpt und unter Wasser gehalten? Dann sieht man wo die Luft entweicht. Vielleicht ist auch das Ventil undicht.

Wenn es immer an anderer Stelle Löcher gibt, muss noch ein Dorn o. ä. im Mantel stecken, der dann immer aufs Neue Schäden verursacht.

Notfalls musst du halt den Mantel tauschen statt nur zu flicken. Kostet auch nicht viel mehr

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900€, Manitou Circus Expert, Shimano MT200 Bremsen

Ist schon ganz gut. Die Bremsen könnten bisschen stärker sein, aber reichen wahrscheinlich aus. Gesamtgewicht wäre ganz interessant.

Alternativ gibts das Canyon Stitched 360 und das YT Dirt Love. Sind beide aber teurer (v. a. das YT ist schon deutlich teurer). Das Canyon hat bessere Bremsen als das Rose

Ansonsten kann man bei Dirt Bikes auf dem Gebrauchtmarkt ziemliche Schnäppchen machen. Haben halt optische Beschädigungen, die dein Neurad auch nach zwei Tagen hätte

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ROSE Root Miller 2

Root Miller: 2600€, Rock Shox Pike Select+ (150 mm) und Super Deluxe, Shimano SLX Schaltung mit Deore Kassette und XT Schaltwerk (12-fach), Formula Cura 4 Bremsen, absenkbare Rose Sattelstütze

Pikes Peak: 3100€, Pike Select+ (150 mm, aber nur die Charger 2 RC statt der 2.1; technische Details: https://www.inside-mtb.de/magazin/rockshox-charger-2-1-kleine-aber-feine-unterschiede/) und Super Deluxe Select+ (gleicher wie beim Root Miller), Sram GX Eagle (12-fach), Sram Guide R Bremsen, Rock Shox Reverb Stealth

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Unterschiede bei der Gabel sind gering (für den normalen Fahrer nicht wirklich bedeutsam), Dämpfer ist gleich. Hauptunterschied liegt in der Schaltung und den Bremsen. Das Root Miller fährt mit Shimano, das Pikes Peak mit Sram. Die Shimano Schaltung am Root Miller hat eine etwas größere Übersetzung. Die Formula Bremse am Root Miller ist etwas exotisch, läuft im Gegensatz zur Guide mit Mineralöl. Mit der Guide R gab es öfter mal Beschwerden. Die Cura scheint gut zu sein, aber hab ich keine Erfahrungen mit (wohl Bremskraft wie die 4 Kolben Bremsen von Shimano und Sram, aber besser dosierbar: https://www.mtb-news.de/news/formula-cura-4-bremse-test/).

Zur Rose Sattelstütze kann ich nichts sagen. Die ist aber im Gegensatz zur Reverb nicht hydraulisch. Falls das für dich eine Rolle spielt. Die Reverbs haben schon manchmal das Problem, dass man sie entlüften/ einen Service machen muss oder auch absacken.

Insgesamt finde ich die Ausstattung am Root Miller durchweg besser und preislich die Nase vorn hat es auch. Persönlich bevorzuge ich aber sowieso Shimano über Sram

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Die Lieferzeit innerhalb Deutschlands wird mit 3-5 Werktagen angegeben, sofern das Tues sofort verfügbar war.

https://www.yt-industries.com/shopware.php?sViewport=campaign&emotionId=183#kat_540

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Canyon

Grundsätzlich bevorzuge ich es immer, nur konkrete Modelle innerhalb einer Preisklasse zu vergleichen.

Im Ergebnis haben Canyon und Radon zumeist das beste Preis-Leistungsverhältnis, weshalb ich mich in den meisten Fällen für diese Hersteller entscheiden würde. Bei Canyon wird zudem eine Gabelpumpe mitgeliefert und etwas Werkzeug zur Endmontage. Außerdem gibt es teilweise gewisse durchdachte Details wie die Shapeshifter Technologie beim Strive Modell.

Der Nimbus anderer Marken mag dafür größer sein, vielleicht auch durch größere Exotik. Specialized halte ich in den meisten Fällen für überteuert, jedoch muss man denen einfach ihren Einfallsreichtum zugutehalten, was clevere Details wie die SWAT Technologie angeht. Ist schon praktisch, durchdacht und innovativ.

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