Ein Hardtail MTB (Cross Country)

Für ein Fully hat das Geld nicht gereicht und letztlich ist das so ein Kompromiss, dass ich es als Verkehrsmittel relativ effizient nutzen kann und gleichzeitig in meiner Freizeit die Wälder erkunden kann.

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Die Magura MT5 und die Shimano XT (mit Kühlrippen) gibt es im Set für weniger als 200€. Sind halt eher bei Enduros verbreitet. Die Guide Modelle sind nicht so top, aber Formula Cura, TRP Slate und Shimano Zee sind wohl in dem Bereich eine sichere Bank. Evtl. auch die Sram G2, sollen angeblich besser sein als die Guide Modelle. Kann ich aber nicht beurteilen

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Für 2500€ gibt es schon ein paar Fullys, aber im Downhill Bereich ist es für Neuware selbst bei den günstigen Versendern schwierig

Das Canyon Torque AL 5.0 ist ein Freerider in dem Budget. Das YT Capra AL Base ist mit 180 mm in der gleichen Kategorie und im Budget. Die jeweiligen Downhill Modelle (Canyon Sender, YT Tues) liegen drüber.

Eingeschränkt für den Bikepark geeignet ist das Radon Swoop AL 8.0 mit seinen 170 mm Federweg. Bei Rose ist das Soulfire 1 mit den 180 mm ein abfahrtsorientierter Freerider. Das Votec VE Elite Enduro hat den gleichen Federweg, hat aber im Gegensatz zum Soulfire keinen Stahlfederdämpfer.

Die Einstiegsversion des Propain Spindrift AL ist auch noch im Budget. Ein reines DH Bike für 2500€ neu weiß ich grad nicht. Gebrauchtmarkt wird da aber massig in dem Budget hergeben.

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Üblicherweise nicht. Aber dein Freilauf muss natürlich mit der neuen Kassette kompatibel sein. Am Schaltauge wird ja nur das Schaltwerk montiert. Für das Schaltauge ist allein die Kompatibilität mit dem Rahmen wichtig

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Möglichkeit 1: neuen Trail bauen, aber woanders wo er niemanden stört

Möglichkeit 2: an der gleichen Stelle bauen, wo er wieder zerstört wird, weil er dem Waldeigentümer offensichtlich im Weg ist (Bau war illegal)

Möglichkeit 3: gar keinen mehr bauen

Jetzt eine riesen Barrikade zu errichten, wäre dumm. Kostet euch viel Zeit, regt den Eigentümer auf (der dann ganz sicher keine Trails mehr in seinem Wald tolerieren wird) und am Ende beseitigt der Eigentümer alles schnell mit seinem Traktor

Entweder man hat die Erlaubnis für den Trailbau, dann bleiben die Früchte eurer Arbeit bestehen, oder man baut den Trail wenigstens so, dass er versteckt ist und keiner sich gestört fühlt und ihn findet

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Ich hab auch eine an meinem XC Hardtail. Wenn man einmal eine gefahren ist, will man die nicht mehr hergeben. Bergauf ist man effizient unterwegs und bergab senkt man die Stütze ab, damit sie aus dem Weg ist

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Ganz ehrlich, ich würde keinen NoName Rahmen über Aliexpress bestellen. Kann zwar sein, dass der aus dem gleichen Werk stammt, in dem auch die großen Hersteller produzieren. Genauso kann das Ding mangelhaft konstruiert sein und vielleicht hält der Rahmen gar nicht die üblichen Belastungen aus. Beim Rahmen würde ich dieses Risiko nicht eingehen

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Nein (warum)

Das grobe Profil macht den Gehweg kaputt? Müssen Stahlreifen fahren statt Gummi

Der Rest ist Sache der Fahrer. Bei fehlender Verkehrstauglichkeit muss man bei einer Polizeikontrolle halt mit dem Bußgeld leben. Gilt aber genauso für Rennräder ohne Licht, Reflektor etc.

Schutzblech und Kettenschutz ist auch nicht vorgeschrieben und gerade bei Rennrädern, BMX und Crossbikes auch die absolute Ausnahme. Nicht nur am MTB

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Naja, man bekommt das was man für den Preis erwarten kann. Und realistisch bekommt man dafür halt kein gutes Fahrrad.

Neben miesen Komponenten sind v. a. das hohe Gewicht und die Rostanfälligkeit ein Problem. Für den reinen Stadtverkehr mag es länger gutgehen, aber effizient unterwegs ist man damit nicht

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Ich behaupte, dass du die Laufradgröße beim Rauffahren nicht bemerkst. Die Unterschiede bei den Fahreigenschaften (Laufruhe, Überrollen von Hindernissen vs. Wendigkeit, Stabilität) kommen eher bergab auf dem Trail zur Geltung.

Bergauf halte ich die Übersetzung und das Verhalten der Federung für entscheidend.

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Theoretisch.

Zum Rahmen brauchst du natürlich noch einen Dämpfer. Bremsaufnahmen, Tretlager und Breite der Achsen müssen natürlich kompatibel sein. Steuersatz musst du auch einpressen

Sehe nur keinen so großen Sinn, wenn du die Gabel behalten willst. Dann hast du halt ein Fully mit 100 mm. So viel mehr Spaß im Gelände macht das nicht.

Ohne das entsprechende Werkzeug und v. a. Kenntnisse kannst du den Umbau aber auch nicht vornehmen

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Bauweise und Einsatzzweck

Dirt Bike und Dirtjump wird eigentlich synonym verwendet. Die Rahmen sind klein, meist hat man nur einen Gang. Damit macht man Tricks, Rahmen und Felgen sind stabil, damit man die Sprünge schafft. Der Red Bull District Ride ist da ein Paradebeispiel für. Dirt Bikes können ganz ohne Federung auskommen, eine Federgabel haben und es gibt auch Fullys (manchmal als Slopestyle bezeichnet)

Ein Downhill Bike hat vorne und hinten 200 mm Federweg und eine Doppelbrückengabel. Das Gewicht ist recht hoch, weil die an Sprüngen so ziemlich alles aushalten und nur für den Einsatz bergab genutzt werden. Man fährt mit dem Lift rauf und brettert die Trails runter. Dementsprechend ist der Sattel ganz unten und die Geometrie, Reifen und Federung sorgen dafür, dass man damit eigentlich nicht bergauf oder Touren fahren kann

Enduros sind schon tourentauglich. Haben relativ viel Federweg für Spaß auf den Trails, aber eben auch eine vernünftige Geometrie, oft blockierbare Federung und eine breite Übersetzung. Sind die Allrounder. Sogar relativ viele Strecken im Bikepark kann man damit fahren

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Titan

Stahl hat durchaus viele Vorteile wie Elastizität, Belastbarkeit und Wiederverwendung. Muss man aber mögen. Andere wollen lieber steifere Rahmen. Außerdem muss ein Stahlrahmen echt gut konstruiert sein, damit er nicht zu schwer ist

Ich finde Titan interessant, habe aber auch nichts gegen klassische Alu Rahmen. Bloß Carbon möchte ich eher vermeiden

Bambusrahmen finde ich auch nicht uninteressant, aber hab ich mich noch nie richtig mit auseinandergesetzt

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Ich hab das irgendwann mal für mein Hardtail durchgerechnet. Selbst wenn man mit Internetpreisen statt UVP für Komponenten rechnet, ist ein Komplettrad günstiger.

Die Hersteller bekommen eben Mengenrabatte und teilweise Komponenten, die auch so gar nicht auf dem Aftersalesmarkt verfügbar sind.

Selbst aufbauen lohnt sich finanziell nicht (außer vielleicht man macht es mit gebrauchten Teilen). Wenn man das nötige Kleingeld hat, ist es aber ein schönes Projekt und man kann sich seine Komponenten wirklich nach Wunsch zusammenstellen.

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Canyon

Trek: Rock Shox Judy SL, Shimano Deore (1x10), Shimano MT200 Bremse, 13,4 kg

Canyon: Suntour XCR, Shimano SLX mit XT Schaltwerk (1x12), Shimano MT400 Bremse, 13,4 kg

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Das Trek hat die bessere Gabel, aber das Canyon hat eine bessere Schaltung mit breiterer Übersetzung und eine bessere Bremse. Gewicht ist gleich.

Normalerweise würde ich fast immer die bessere Gabel vorziehen. Aber eine Bandbreite bei der Schaltung bei der 1x10 ist deutlich geringer als die 1x12 am Canyon. Außerdem ist die XCR eine der besseren Suntour Gabeln und die Judy SL ist die schwächste Judy. Sind auch nicht so weit auseinander.

Ansonsten würde ich mal noch das Radon ZR Team 8.0 in den Raum werfen

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Funktioniert nicht.

Prinzipiell kannst du natürlich die Komponenten deines Hardtails an einen DH Rahmen schrauben, wenn sie kompatibel sind. Einen Dämpfer brauchst du halt noch und ein wenig Schrauberkenntnisse und Werkzeug.

Das Problem hier: der Votec Rahmen ist für Gabel bis 140 mm Federweg gedacht. Das ist weit von den 200 mm Federweg eines Downhill Bikes entfernt. Der Rahmen ist gar nicht für so hohe Belastungen konzipiert. Außerdem geht deine 100 mm Gabel nicht bzw. wäre die mit einer Downhill Strecke überfordert.

Ich sehe das so, dass du allein für Rahmen, Gabel und Dämpfer schon recht viel ausgeben müsstest. Da sind mögliche nicht kompatible Komponenten deines Hardtails gar nicht mitberücksichtigt. Das wäre so teuer, dass du dich vielleicht einfach auf dem Gebrauchtmarkt nach einem vernünftigen DH Bike umsehen solltest.

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Ziemlich günstig kommt man z. B. mit Schwalbe Smart Sam oder Rapid Rob weg. Der Smart Sam hat v. a. wenig Rollwiderstand, aber wenn es etwas matschiger ist, würde ich den nicht mehr fahren.

Ein Schwalbe Nobby Nic ist ein ziemlich guter Allround Reifen. Auch nicht allzu teuer, sollte mit 50€ hinkommen. Wenn du öfter noch auf matschigen Trails fährst, würde ich eher einen Hans Dampf fahren, weil der mehr Grip (aber auch mehr Rollwiderstand) hat. Kannst ja auch mischen und vorne Hans Dampf, hinten Nobby Nic fahren.

Von anderen Marken würde ich etwa den Continental Cross King oder Maxxis Ardent nennen. Im Matsch machen die aber auch nicht so eine gute Figur, sodass mindestens der Vorderreifen wieder ein gröberes Profil haben sollte. Mit dem Nobby Nic vergleichbar ist wohl der Continental Trail King. Im matschigeren Gelände als Alternative zum Hans Dampf kommt vielleicht ein Maxxis Forekaster in Frage.

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Ein anderes (bitte Tipp/Begründung ab-/angeben)

Du suchst etwas, das sowohl bergab unverwüstlich ist als auch tourentauglich. Damit bleiben eigentlich nur Superenduros mit 170 mm Federweg oder ein tourentauglicher Freerider mit 180 mm.

Im Wesentlichen will ich mich der Liste von DHRider anschließen. Gerade Radon Swoop, Jab, YT Capra und Propain Spindrift sind da von Federweg und Preis-Leistung hervorragend. Ein Specialized Enduro Comp mit 170 mm wäre prinzipiell auch ziemlich perfekt, aber die NX Eagle ist dann für den Preis etwas mau und die Übersetzung geringer als bei der GX Eagle.

Ergänzen möchte ich noch Canyon Strive (recht schwer, dafür mit Geometrieverstellung durch Shapeshiftersystem) und Torque (tourentauglicher Freerider mit 180 mm). Evtl. auch das Rose Soul Fire 2 (180 mm).

Wenn es ein klein wenig exotischer sein soll, würde ich noch ein Alutech Fanes (z. B. das 6.0 Trailready), Transition Patrol oder Knolly Warden LT vorschlagen. Pivot Firebird dürfte zu teuer sein.

Zu den von dir vorgeschlagenen Modellen:

  • das Slash 9.7 hat vorne 160 mm und hinten nur 150 mm Federweg. Ist daher nicht so ein sorglos Bike wie du bei heftigeren Sprüngen gerne hättest
  • das Focus hat ein potentes 170 mm Fahrwerk. Als Vorjahresmodell natürlich preislich auch recht attraktiv. Soll allerdings manchmal Probleme mit klappernden Zügen haben und durch das Fahrwerk ist es nicht so leicht, Geschwinigkeit aufzubauen (keine eigene Erfahrung)
  • das Ghost ist durch den Stahlfederdämpfer recht interessant, aber mit knapp 15 kg auch nicht mehr so leicht. Die Hinterradbremse hat nur 2 Kolben. Soll besser dosierbar sein, aber u. U. wären 4 Kolben für mehr Bremskraft auch hinten besser
  • das Reign 1 und Advanced Pro hat nur 160/ 146 mm Federweg
  • das Slash 8 ist zwar preislich interessant, hat aber wieder nur 160/ 150 mm Federweg. Außerdem sind die Komponenten nicht so top, v. a. die Yari RC Gabel
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