Da muss wohl jeder Schüler mal durch.

Ich habe auch mal so richtig Mist gebaut. Dann hat meine Lehrerin gesagt, sie ruft meine Eltern an. Ich sollte es zwar vorher selbst meinen Eltern erzählen, habe es mich dann aber doch nicht getraut.

Entweder sagst du vorher deinen Eltern, was du verbockt hast. Das ist vielleicht das Beste, aber auch nicht gerade einfach. Ansonsten sage einfach nichts, lass deine Eltern dahin fahren und lass dann den Ärger über dich ergehen, schalte bei der Standpauke auf Durchzug und dann musst du wohl mit der Strafe leben. Dafür werden mich alle Pädagogen zwar hassen, aber ganz ehrlich: Es ist doch einfach das Realistischste und vermutlich auch das einfachste. Aus deinen Fehlern lernen kannst du auch, ohne vor deinen Eltern auf die Knie gehen zu müssen.

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Wenn der Name fehlt oder falsch geschrieben ist, dann werden die Lehrer schon herausfinden, zu wem die Arbeit gehört. Ich glaube nicht, dass sie die Arbeit dann beiseite legen und dir eine 6 einschreiben.

Die Klausur mit nach Hause nehmen? Also wenn man es verpennt, die Klausur abzugeben, während es alle anderen auch machen, dann hat man sich auch keinen Schulabschluss verdient :D

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Nachdem sich die Deutschen von Napoleon befreit haben, kam dieser Wille nach einem Nationalstaat auf. Man hat gemeinsam gekämpft und sich dann als Deutscher gefühlt und man wollte jetzt auch einen gemeinsamen Staat haben und nicht weiter in Einzelstaaten zerstückelt sein.

Aber zu jedem Krieg mal etwas genauer.

Deutsch-Dänischer Krieg 1864:
Dänemark besaß zwar Schleswig und Holstein, diese gehörten aber auch noch mit zum Deutschen Bund. Dänemark wollte nun Schleswig fester an sich binden, womit die deutschen Großmächte Österreich und Preußen nicht einverstanden waren. Deshalb kam es zum Krieg.

Preußisch-Österreichischer Krieg 1866:
Einerseits gab es Schwierigkeiten zwischen Preußen und Österreich, wie nun mit Schleswig-Holstein vorgegangen wird. Das Hauptproblem war aber, dass es im Deutschen Bund eben diese zwei Mächte Preußen und Österreich gab. Bismarck wollte aber ein vereintes Deutschland mit Preußen an der Spitze. Außerdem hätte es auch wenig Sinn gemacht, das ganze Habsburgerreich mit nach Deutschland zu nehmen, da Österreich ein Vielvölkerstaat war, der bis nach Bosnien und Siebenbürgen reichte. Auch das wollte Bismarck nicht.

Deutsch-Französischer Krieg 1870/71:
Einem Hohenzollern (also das Adelsgeschlecht, das Preußen regierte) wurde der spanische Thron angeboten. Da Frankreich nicht von Hohenzollern umzingelt sein wollte, erpressten sie die Hohenzollern, den Thron abzulehnen. Außerdem wollte Bismarck nicht, dass Frankreich weiter das historisch deutsche Elsass-Lothringen besitzt. Und Bismarck sah diesen Krieg als die ideale Möglichkeit an, den neugegründeten Norddeutschen Bund auch noch mit den süddeutschen Staaten zu vereinen und ein Deutschland zu schaffen.

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Im Mittelalter wurden zum einen andauernd Kriege geführt. Gucke dir mal diese Karte hier an: http://deutschland-im-mittelalter.de/bilder/landkarten/deutschland-1378-g.jpg

Du siehst, wie zerteilt Deutschland war und alles war ständig umkämpft, ständig wurde das Land aufgeteilt, erobert, vereint. Deshalb war das Mittelalter eine Zeit, in der fast dauerhaft Kriege herrschten.

Dazu waren die hygienischen Bedingungen sehr schlecht und viele Menschen starben an Krankheiten. Auch Hungersnöte gab es immer wieder.

Und dann waren da noch die armen Bauern, die Leibeigene waren und von ihrem reichen Grundbesitzer extrem unterdrückt wurden. So ist zumindest das Bild, das wir haben. Das stimmt nicht ganz. Meistens waren die Grundbesitzer selbst arm und waren darauf angewiesen, von den Bauern Abgaben zu bekommen. Dafür boten sie den Bauern aber auch Schutz.

Religion war auch ein Problem. Das ganze Leben musste streng an das Christentum angepasst werden, was auch nicht immer einfach war. Dazu wurde jegliche Widerrede streng bestraft und die Kirche verdiente sich an den armen Menschen haufenweise Geld.

Um es mal zusammenzufassen: Es gab viele Kriege, sehr kleine Staaten, was auch nicht immer förderlich ist, Hungersnöte, Leibeigenschaft, der Machtmissbrauch von Herrschern sowie der Kirche und hygienische Mängel führten dazu, dass das Mittelalter im Wesentlichen schon sehr dunkel war. Aber es blühte auch der Handel, niemals wurden so viele Städte gegründet und es entstanden tausende mächtige Burgen, also ganz so extrem war es dann auch nicht.

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