Das hängt ja doch sehr davon ab, was für ein Programm man hat, z.B. ob man Voll- oder Halbpension gebucht hat und so eventuell Mittag und Abendessen bezahlen oder gar ganz außerhalb essen gehen muss/will. Und natürlich auch, ob man sich auf die Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet beschränkt oder auch Ziele im Umland wie Niterói oder Paraty besuchen will. Wenn man sich über Supermärkte selbst versorgen will, da gibt es durchaus erhebliche Unterschiede - Pão de Açúcar oder Carrefour sind merklich teurer als bspw. Dia. Wer eher viel Obst isst, kommt auch deutlich besser weg als Fleischliebhaber, Restaurantbesuche gerade in Rio können gern teurer als in ähnlichen Lokalen in Deutschland sein; glücklich, wer verlässliche Einheimische um Rat bitten kann. Am Besten einen Teil des Geldes in bar mitzunehmen, ebenso Traveller Cheques, die bei Verlust/Diebstahl zurückerstattet werden können. Kreditkarten sind natürlich am Einfachsten, da empfehle ich aber Automaten nur an gut bewachten Orten - Bankautomaten zur Selbstbedienung, ohne Wachpersonal, zumal zu später Stunde sind sicher keine gute Idee. Am Flughafen bekommt man definitiv den schlechtesten Umtauschkurs, besser in Geschäftsvierteln, wo es viel Konkurrenz gibt. Mitunter werden auch die PIN-Codes nicht akzeptiert, trotz korrekter Eingabe, gut beraten also, wer da flexibel vorbereitet ist. 500 Euros sollte wohl das Mindeste sein, auch bei Vollverpflegung im Hotel. Je nach Kaufverhalten kann man aber auch auf 1000 oder 2000 Euros kommen, also besser zu viel als zu wenig einplanen.

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Ich weiß das jetzt nicht hundertprozentig, vermute aber, dass facebook bewusst nur die Kontakte als Abonnenten erfasst, die NICHT gleichzeitig auch als Freunde automatisch die Beiträge abonniert haben. Wenn es also bisher eh nur einen Abonnenten gibt, der nicht auf deiner Freundesliste steht, kannst du es ja sofort sehen, wer das ist - versuch das mal, den einen, der nur deine Beiträge liest, ohne mit dir befreundet zu sein, unter den übrigen Tausend ausfindig zu machen... ich denke daher, dass es eigentlich ganz praktisch ist, dass die Freunde da nicht auch mit aufgeführt werden (man weiß es ja ohnehin, dass sie auch Abonnenten sind!).

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Vermutlich ein Text aus einem Chat?

Sollte etwa dies bedeuten:

...ist aber nicht an deine Schönheit herangekommen / ...hat deine Schönheit nicht erreicht
Glückwunsch (korrekt wäre "felicidades")! Guten Tag (td dürfte für "tarde" stehen; "boa tarde" wäre exakt "Guten Nachmittag", was wir ja nicht so verwenden)

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Aprendi que amizade verdadeira continua crescendo, mesmo na maior distância.

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Deine Überlegung, erst einmal abzuwarten, ob es für die Gastfamilie okay ist, halte ich für genau richtig - das schafft Vertrauen. Dreadlocks sind dort durchaus anzutreffen, es gibt ja auch viele Reggae-Musiker dort und selbst der frühere Kulturminister und international bekannte Sänger Gilberto Gil trägt zeitweise lange Dreadlocks. Auch Extensions sind dort verbreitet, vielleicht mehr als hier. Es hängt natürlich auch davon ab, wo genau du dort sein wirst, im Nordosten und Rio, auch São Paulo wird es eher als normal angesehen als vielleicht im Süden oder tief im Landesinneren, kleineren Städten.

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Bei der Entwicklung bilden sich ja im Gehirn Synapsen, neuronale Verknüpfungen zwecks Weiterleitung von Empfindungen, Informationen, aber auch Speicherung selbiger. Dass später hinzukommende Eindrücke die älteren überlagern, ist normal, dadurch werden längere Zeit nicht gebrauchte Informationen sozusagen in entlegenere Archive abgelegt.

Sobald wir aber erneut mit diesen Informationen konfrontiert werden, fällt es dem Gehirn in der Regel leichter, diese Synapsen zu reaktivieren als neue Verknüpfungen zu erstellen, wie es z.B. bei einer noch nie zuvor gelernten Sprache wäre.

Bei Vorschulkindern kann man das bemerken, wenn sie z.B. während der Sommerferien für einen oder zwei Monate ins Ausland fahren: Selbst wenn sie die andere Sprache von zu Hause kennen und also die Leute dort verstehen, antworten sie erstmal auf Deutsch. Nach zwei, drei Wochen passiert das Gleiche umgekehrt. Wenn sie dann zurück nach Deutschland kommen, verstehen sie zwar noch ihre Erzieherin, antworten aber erst einmal in der Fremdsprache. Weitere zwei, drei Wochen, und alles ist wieder wie zuvor.

Bei Erwachsenen geht das natürlich nicht mehr so schnell, aber Dank der frühkindlichen Erfahrungen sollte die Reaktivierung vergleichsweise schnell möglich sein.

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https://pt.wikipedia.org/wiki/Sal%C3%A1rio-fam%C3%ADlia#Hist.C3.B3rico

Seit 9. Januar 2015 R$ 37,18 für Kinder bis unter 14 Jahre oder behindert bei einem Einkommen bis R$ 725,02, bei einem Einkommen zwischen R$ 725,03 und R$ 1.089,72 sind es R$ 26,20. (z.Z. ca. 4 Reais (R$) = 1 Euro).

In Deutschland 2015 € 188, ab 2016 € 190 (1.+2. Kind), € 194 / € 196 (3. Kind), € 219 / € 221 (jedes weitere Kind). (siehe wikipedia "Kindergeld (Deutschland)" - 2 Links pro Antwort geht, glaube ich, nicht).


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Canarim (Mehrzahl canarins) bezeichnet(e) die Einwohner von Goa, jedenfalls während Portugal dort seine Kolonie hatte.

http://pt.wikipedia.org/wiki/Concanis

"Os concanis ou concanins, ou ainda concânios , a que os portugueses chamavam canarins são um grupo étnico da Índia cuja área de ocupação se sobrepõe geograficamente à da etnia marata, em especial em Maharashtra e em Goa, numa região chamada Concão."

Auf Deutsch: Die concanis oder concanins, oder auch concânios, von den Portugiesen canarins genannt, sind eine ethnische Gruppe Indiens, deren Siedlungsgebiet sich geographisch deckt mit dem der Ethnie Marathi, besonders in Maharashtra und in Goa, in einer Region, die Konkan genannt wird."  Zu Konkan wird übrigens auch Mumbai (früher Bombay) gezählt, Indiens größte Stadt.


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In der ARD-Mediathek finden sich diverse Beiträge, am Besten mit spezifischen Suchbegriffen präzisieren, z.B. Rio + Favela: http://www.ardmediathek.de/tv/suche?searchText=rio+favela - auch beim ZDF kann man so fündig werden

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Vielleicht hast du ja schon meine Antwort bei den anderen beiden Frageseiten gelesen, falls nicht... dürfte sich um Sununga von Bê Ignacio handeln.

http://youtu.be/a06Ulo9x9BA

Die Sängerin ist brasilianisch-deutsch, in São Paulo aufgewachsen und lebt seit etlichen Jahren in Süddeutschland, war im Sommer auch auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor während der WM und ein anderer Titel von ihr, "Catch Your Dream", untermalte die Berichterstattung aus dem Campo Bahia der deutschen Nationalelf.

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Ich vermute, das ist Sununga von einer guten Freundin von mir, Betina Keller aka Bê Ignacio

http://youtu.be/a06Ulo9x9BA

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Man kann nicht generell ganze Städte als sicher oder unsicher einschätzen. Generell gilt (wie überall auf der Welt), dass man die Favelas (Slums, Armenviertel) auf gar keinen Fall allein besuchen sollte, und wenn schon begleitet, dann auch nur befriedete. Ansonsten gilt: wichtiger als der konkrete Ort ist die eigene Aufmachung: möglichst nicht meilenweit als Tourist erkennbar sein, also keine Kamera offen über dem Bauch, Uhren, teuren Schmuck besser im Hotelsafe lassen, Geldbörse nicht in die offene Tasche legen, nicht unbedingt das neueste iPhone mitnehmen. Ansonsten sind Taschendiebe natürlich genau dort, wo die Touristen am Ehesten anzutreffen sind - in Rio also z.B. an der Copacabana, an der Christus-Statue, in den Einkaufsvierteln; in São Paulo vor Allem im Stadtzentrum; in Städten am Meer generell an den bekanntesten Stränden und in jeder Stadt in den Einkaufsstraßen und Shopping Centern sowie den Nahverkehrsmitteln. Für alle Fälle zwanzig Reais (hab auch schon von fünfzig gelesen) griffbereit in der Hosentasche haben - Raubüberfälle geschehen oft blitzschnell, wer da erst in die Brieftasche greifen muss, hat selbige gleich ganz verloren. Und gar nichts bei sich zu haben, bzw. zu wenig, kann schlicht lebensgefährlich werden. Meiden sollte man natürlich auch Orte, wo Protestaktionen stattfinden, besonders wenn diese in Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei münden.

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Sieht für mich auch nach einer afrikanischen Sprache aus, ich tippe auf Zulu, hab einzelne passende Worte entdeckt: bwina heißt auf Zulu Übel, mbewu Samen, kubanja Hund, wake einmal, kuyenda Fußball. Könnte aber auch Suaheli sein... Aber es sieht nicht nach einem fortlaufenden Text aus, eher wie ein Rechtschreib-Diktat.

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Prinzipiell gibt es im Portugiesischen kein Doppel-L, außer in Fremdwörtern oder Namen (es gibt generell nur zwei Doppelkonsonanten in dieser Sprache, Doppel-R und Doppel-S). Und bei Fremdwörtern und Eigennamen sollte die Aussprache der Originalsprache folgen - tatsächlich geschieht aber oft dasselbe wie hier bei der Vanille, die ja auch meist nicht korrekt "wanije", sondern am Ende wie die Pille ausgesprochen wird... Also wird ein Wort mit Doppel-L wohl eher wie ein L ausgesprochen als wie ein Y.

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Musste erst mal das komplette Foto finden... Da steht: "Destruirão minha comunidade por conta da copa" - Sie werden meine Gemeinde wegen der Weltmeisterschaft zerstören. Unten steht dann noch "Metrô Mangueira" - der Name einer U-Bahn-Station, nach der auch eine Favela (Elendsviertel) von Rio de Janeiro benannt war, die mittlerweile fast komplett abgerissen wurde. Das "thanks you FIFA" und die durchgestrichenen Bilder für Siedlung und familie erklären sich damit von selbst... Wo die Bewohner danach leben sollen, kümmert die Behörden dabei nicht, die meisten finden sich dann verstreut in anderen Elendsvierteln wieder - neue, stabilere, sicherer Siedlungen werden im Zusammenhang damit leider kaum geschaffen...

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Also, "porque" im Satz bedeutet "weil", am Anfang eines Fragesatzes ist es "warum".

"O porquê" ist als Substativ "das Warum".

Will man etwas hinterfragen, z.B. "aus welchem Grund..." dann kann man zu "por que" greifen ("por que motivo" - "aus welchem Grund"... kann natürlich auch wieder einfach mit "warum" übersetzt werden).

"Por quê?" - Hier wird etwas überrascht und ungläubig nachgefragt, so wie man im Deutschen eine unglaubwürdige Begründung mit einem auf der ersten Silbe betonten "WARUM?!?" hinterfragt, kann auch einfach mit dem ähnlich gelagerten "WAS?!?" oder "WIE?!?" übersetzt werden.

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Auf der verlinkten Seite finden sich unzählige Varianten, wie auf Portugiesisch umgangssprachlich bis vulgär das "beste Stück" des Mannes bezeichnet wird, da findet sich auch "birote" und da chupar ganz richtig saugen oder lutschen bedeutet, ist der Rest dann wohl klar, und der Eintrag dürfte somit zu einem Löschkandidaten des Forums werden...

http://www.sitedecuriosidades.com/curiosidade/como-o-penis-e-conhecido-porpularmente.html

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Ich gehöre wahrscheinlich zu der Minderheit, die zuerst (brasilianisches) Portugiesisch gelernt hat (während und nach meiner ersten Brasilienreise, ich hatte also einen greifbaren Grund...). Geholfen haben mir dabei aber durchaus die zuvor erworbenen Französisch- und Englischkenntnisse. Spanisch kam später dazu, nicht so fast perfekt wie Portugiesisch, eher ein gepflegtes "Portuñol", aber damit habe ich kaum Verständigungsprobleme mit Spaniern oder Hispanoamerikanern. Nur Portugiesisch reicht bei Kontakten mit spanischsprachigen Leuten dann nur für einfachste Konversation aus, umgekehrt gilt das natürlich genauso. Wenn so gar keine konkreten Vorstellungen da sind, wofür du die Sprachen mal brauchen kannst, kann ich nur empfehlen, deine beruflichen Pläne und deine Freizeitinteressen (Reisen, Filme, Musik, Literatur...) abzuklopfen, wo sich da mehr Übereinstimmungen finden. Kannst du trotzdem keinen deutlichen Vorteil für die eine oder andere Sprache finden, schnupper halt mal in beide rein und wähle die aus, die dir spontan mehr liegt oder zusagt. Die andere kannst du im Anschluss immer noch lernen, das fällt dann definitiv leichter, weil es ja durchaus diverse Gemeinsamkeiten gibt.

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Que o vento seja sempre em suas costas e o sol em sua cara e que as asas de destino te façam subir para dançar com as estrelas.

Statt "em sua cara" kann man auch sagen "em seu rosto" - cara ist umgangssprachlicher, hat aber dieselbe Bedeutung wie rosto

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Ich habe bereits Kontakt zu den GMs (GameMakers - Administratoren) aufgenommen, um zu erfahren, wie ich in Bezug darauf vorgehen soll, also warte, bis die GMs mir antworten. Ich kann nur den Spieler verkaufen, den ich gekauft habe, wenn er eine Partie spielt, wenn du die Regel kennst, geh mir nicht auf den Sack (raube mir nicht die Geduld), ich bin kein Betrüger, du bist es, der abschaltet (keine Ahnung hat). Die Schuld lag nicht bei mir.

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Der Text ist ein Musikstück: Salomé da Bahia - Outro Lugar (Woanders)

Ich werde weit weg fliehen, woanders hin/ Sicher ist nachzudenken und zu meiden, vergessen/ Weit weg fliehen und dich mitnehmen/ Sicher ist zu denken/ Sicher ist, sich verrückt machen zu lassen

Es gibt den Namen, und es gibt den Ton/ Große Freude/ Es gibt das Lachen, es gibt das Licht einer guten Zeit/ In der Stimme eine Wahrheit in Euphorie/ Es gibt im Herzen die reine Luft der Illusion

Weit weg fliehen, woanders hin/ Sicher ist nachzudenken und zu meiden, vergessen/ Weit weg fliehen und dich mitnehmen/ Sicher ist nachzudenken/ Sicher ist, sich verrückt machen zu lassen

Es gibt den Namen, und es gibt den Ton/ Große Freude/ Es gibt das Lachen, es gibt das Licht einer guten Zeit/ In der Stimme eine Wahrheit in Euphorie/ Es gibt im Herzen die reine Luft der Illusion

Weit weg fliehen, nach Übersee/ Sicher ist zu versuchen, sicher ist zu lieben und einzuschlafen/ Weit weg fliehen, nach Übersee/ Sicher ist zu versuchen, sicher ist zu lieben und zu vergessen

http://www.youtube.com/watch?v=4ET_C0lAwvs
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Das Problem ist, dass weder in Brasilien noch in Portugal eine gleichwertige Entsprechung gebräuchlich ist, wörtlich müsste man Pusteblume ja mit "flor de sopro" übersetzen, das dürfte aber nicht unbedingt für aha-Erlebnisse sorgen. Im portugiesischsprachigen Wikipedia werden die gebräuchlichen Populärnamen aufgeführt: in Brasilien taraxaco, amor-de-homem, amargosa, alface-de-cão oder salada-de-toupeira, im Nordosten auch esperança; in Portugal quartilho, taráxaco oder amor-dos-homens und die Kinder verwenden gern o-teu-pai-é-careca?, weil die Blume nach dem Pusten einem Glatzkopf ähnelt. Hoffe, das hilft ein wenig.

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Sind ja recht erheiternde Ergebnisse, aber ich nehme an, eine korrekte Übersetzung hilft eher weiter... 1) Hast du diesen Kuchen gemacht????? So klein? 2) Hab ich gemacht! Hahaha, das Lustige daran ist, dass er nur in der Mitte aufgegangen ist! Keine Ahnung warum! Hahaha - "pq (por que) raio" ist so ein Ausdruck wie "zum Teufel", "zum Kuckuck" 3) Na denn... Wäre er in der Mitte zusammengefallen, würde ich die Antwort wissen!Hahaha 4) Wunderbar, Sohn... (kann auch wunderbarer Sohn bedeuten, also u.U. auf den Kuchen bezogen "gute Arbeit") 5) (Was für ein) Stolz!!!

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Mal abgesehen davon, dass Kaoma keine brasilianische Band war (lediglich zwei ihrer Sängerinnen sind aus Brasilien) - und "Lambada" war noch dazu aus Bolivien geklaut ("Llorando Se Fue"), gibt es in Brasilien tatsächlich weitaus mehr zu entdecken, neben dem schon erwähnten Samba als DER Karnevalsmusik (Martinho de Vila, Zeca Pagodinho...) gibt es weitere traditionelle, heute meist modern gespielte Rhythmen wie den sehr tanzbaren Forró (Forro in the Dark, Jorge de Altinho...), den melancholischen Choro (entfernter Verwandter des portugiesischen Fado - Yamandú Costa, Teresa Salgueiro...), der schnelle Frevo (Elba Ramalho, Alceu Valença...), Coco, Maracatu, Congo, Baião, Xaxado usw. gibt es viele interessante Mischungen mit Rhythmen aus der ganzen Welt: Samba-Reggae (Daniela Mercury, Margareth Menezes...), Bossa Nova (Sérgio Mendes, Marcos Valle...), Mangue Beat (Nação Zumbi, Cabruêra...), MPB (Música Popular Brasileira - CéU, Vanessa da Mata...), dazu die brasilianischen Spielarten von Soul (Ed Motta, Sandra de Sá...), Hip Hop (Seu Jorge, Marcelo D2...), Reggae (Cidade Negra, Skank...) und unzählige Musiker, die sich quer durch die Stile bewegen wie Gilberto Gil, Lenine, Ivete Sangalo, Aline de Lima, Zeca Baleiro, Bebel Gilberto, BNegão... Viel davon auf Funkhaus Europa zu hören, vor allem in Lusomania, Samstags von 17 bis 18 Uhr mit Musik aus allen portugiesischsprachigen Ländern, eher Jazziges, aber auch hier etliches aus Samba, MPB oder Bossa Nova auf JazzRio! im JazzRadio, auch Samstags von 12 - 18 Uhr.

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Am Anfang hat man diese Höhen und Tiefen ja bei jeder Sprache (sogar bei der eigenen...). Aber gerade, wenn man zuvor schon andere Sprachen gelernt hat, hilft das schon beträchtlich, vor allem, wenn es sich dabei um verwandte Sprachen handelt. Im Falle von Portugiesisch wird es leichter, wenn man bereits eine andere romanische Sprache kann: in Spanisch gibt es besonders viele ganz oder fast identische Wörter (allerdings auch umso mehr "falsche Freunde"), in Französisch findet man ähnliche Nasale und eine vergleichbare Differenz zwischen Schreibung und Aussprache. Ansonsten kann man - wie bei jeder Sprache - auch hier nur empfehlen, die Sprache möglichst dort zu lernen, wo sie Umgangssprache ist, im Falle also in Brasilien, am Besten wäre ein mehrmonatiges Praktikum (ich hatte das Glück!) oder ein Job, wenigstens aber zwei oder drei Wochen Sprachkurs vor Ort, und das Gelernte dann am Abend bzw. im Wochenende gleich praktisch umsetzen - Brasilianer freuen sich ja bereits über das Bemühen des Ausländers, ihre Sprache zu sprechen, auch wenn es noch so holpert. Man muss aber nicht bis zu einer Reise warten, schließlich leben ja viele Brasilianer hier, es gibt vielerorts brasilianische Veranstaltungen, brasilianische Musik-CDs (viele beinhalten im Booklet ja die Texte), Filme in Originalsprache, brasilianische Literatur, da gibt es vieles, was man nutzen kann. Das Wichtigste ist aber möglichst häufige Praxis, je mehr Du die Sprache anwendest, umso schneller kommst Du voran! Ich habe in Säao Paulo unter Brasilianern gelebt, nach einem halben Jahr konnte ich auch in Portugiesisch denken, musste nicht mehr alles erst übersetzen, ab da fällt es dann wirklich leicht. Um abraço e muita sorte!

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