Sie enthält relativ viele Fehler, von denen du ganz bestimmt selber mehrere entdecken wirst, wenn du den Text selber noch einmal konzentriert durchliest. Dann stände es um das Formale schon mal besser.

z.B. dass der Autor "Sicht"?! gut mit dem Thema auskennt

Da merkt doch jeder, was nicht stimmt - oder?

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Bezahlungen gleich online auf den spätest möglichen Termin in die Röhre schicken; alles, was nicht drängt, in die Schublade stopfen und diese umdrehen, wenn die Steuererklärung fällig wird. Dann ist sie wieder leer für ein Jahr.

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Stärke dein Selbstbewusstsein (wenn du willst), durch die Einsicht, dass es gar nicht SO viel Selbstbewusstsein im Leben braucht. Nicht alle brauchen vorne stehen. Man kann auch als genügsamer Mensch zufrieden sein, und zum Beispiel die Sympathie geniessen, die man für andere empfindet.

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"Bittermandelgeruch" ist genial, das gibt schon mal Gänsehaut! Allerdings, im Zusammenhang mit "spülen" ist "Ein Duft von Bittermandeln" doch besser, auch rhythmisch, finde ich.

Nimm "am Ende", aber ohne noch; MEIN Vorschlag. Dann kannst du nämlich das folgende "Noch" stehenlassen, ohne eine Wiederholung einzukassieren.

"bevor der Latrinewagen ankommt" wäre doch gut? ANkommt ist besser, da der Wagen ja hier bleibt.

Dafür bin ich bei "bemalt" unsicher... "Dekoriert", vielleicht? Es kommt ja keine Farbe raus?

"schon viel zu gross und ein Schandmaul dazu"

"liederliches Luder" ist genial mit den drei "L" - Stabreim lässt grüssen

Hast wieder einen glanzvollen Text hingekriegt, wirst noch zu einer Lieblingsautorin oder -autor von mir!

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Also der Text ist ja schon mal super, das will ich deiner Frage vorausstellen. Ich liebe das wirklich!

Ich selber würde wahrscheinlich "ans Einfrieren" setzen, damit es, wie die folgenden Zeilen, kurz bleibt.

"Erkorene" ist gut, da es zusammen mit "Seligkeit" zum pathetischen Wortschatz gehört, der hier eine hübsch ironisierende Wirkung tut.

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Typischer ist die Frage nach dem Gottesbild des Menschen.
Wie "Gott", wenn es ihn gibt, den Menschen sieht, hängt beispielsweise von der Religion ab und davon, wie einer diese auslegt. An und für sich müsste Gott seine Geschöpfe ja lieben?

Aber ob wir je ein "Ebenbild" seiner oder ihrer selbst sein können, und ob sich das lohnt, wären dann bereits weiterführende Fragen, die eines sinnvoll definierten Kontextes bedürfen. Es kursieren derart viele religiöse Vorstellungen und Meinungen, dass ohne eine Begrenzung des Diskurses alles sehr rasch ins Uferlose führt. Aber vielleicht wolen wir ja gerad DAhin?

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Eher schlecht

Ich bin bekannt als "harter" Urteiler. Darf aber anerkennen, dass gerade die lyrische Passage am Anfang, die später wieder aufgenommen, sowie der Übergang zum - nach meinem Geschmack - allzu drauflos dreschendem Refrain überraschend und überdurchschnittlich gut gelungen sind. Ein weiterer Einwand betrifft natürlich die sinnentfremdende Hauptaussage: Zombie in your head. Viel Vergnügen, der sich mit sowas rumschlagen will. Hat man nicht sonst schon Probleme genug am Hals?

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Berühmtheiten, sogar jedes Sternchen, kann immer noch zum Mythos aufgeblasen werden. (Zum Teil halbwegs gerechtfertigterweise: Manche Leute sind wirklich staunenswert!)

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Novalis ist ja ein Romantiker, was schön in dem Gedicht zum Ausdruck kommt: "Setze vertrauensvoll auf deine tieferliegende Gefühlsintuition", so könnte man die Bedingungen kurzfassen. Noch alltagssprachlicher? "Geh nach deinem Instinkt!"

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Sie gibt das politische "Vereinigungs-Programm" Bidens auf eine halb poetische Art wieder, die immer noch stark von Pathos und Politik durchsetzt ist. Ein bisschen zu politisch korrekt für meinen Geschmack, aber natürlich passend zum Anlass, und einige der Worte nicht schlecht getroffen.
Ein bisschen wiederstrebt mir natürlich, dass das "immer" von einer blendenden Hollywood-Schönheit, neuerdings sinnvollerweise auch öfter schwarz oder "farbig" in Kleidern und Aufmachung präsentiert werden muss, welche dem alten, vergangenen Amerikanischen Traum entsprechen: Schön, intelligent, erfolg-reich!

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Du meinst die Ökumene? Eine versöhliche Auswirkung, da sich diese christlichen Kirchen oft genug befeindet hatten bis noch in nicht allzu ferne Vergangenheit. Noch meine reformierte Mutter erlebte Sanktionen von Seiten der eigenen Familie, weil sie katholisch geheiratet hat.

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