"Bittermandelgeruch" ist genial, das gibt schon mal Gänsehaut! Allerdings, im Zusammenhang mit "spülen" ist "Ein Duft von Bittermandeln" doch besser, auch rhythmisch, finde ich.

Nimm "am Ende", aber ohne noch; MEIN Vorschlag. Dann kannst du nämlich das folgende "Noch" stehenlassen, ohne eine Wiederholung einzukassieren.

"bevor der Latrinewagen ankommt" wäre doch gut? ANkommt ist besser, da der Wagen ja hier bleibt.

Dafür bin ich bei "bemalt" unsicher... "Dekoriert", vielleicht? Es kommt ja keine Farbe raus?

"schon viel zu gross und ein Schandmaul dazu"

"liederliches Luder" ist genial mit den drei "L" - Stabreim lässt grüssen

Hast wieder einen glanzvollen Text hingekriegt, wirst noch zu einer Lieblingsautorin oder -autor von mir!

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Also der Text ist ja schon mal super, das will ich deiner Frage vorausstellen. Ich liebe das wirklich!

Ich selber würde wahrscheinlich "ans Einfrieren" setzen, damit es, wie die folgenden Zeilen, kurz bleibt.

"Erkorene" ist gut, da es zusammen mit "Seligkeit" zum pathetischen Wortschatz gehört, der hier eine hübsch ironisierende Wirkung tut.

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In (vor allen klassischen) Dramen gibt es häufig die sogenannte Einheit von Zeit, Ort und Handlung. D.h. dass das, was der Zuschauer während der Vorführung auf der Bühne sieht, sich genau in dieser Reihenfolge und am dargestellten Ort abspielt. Moderne Dramen nehmen sich diesbezüglich Freiheiten, resp. sie gehen kreativ mit diesen Aspekten um: Sie stellen die Reihenfolge von Handlungen um, manchmal laufen mehrere Szenen parallel, die ein Geschehen wiedergeben, welches zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten stattfinden oder gar nicht real sind, sondern beispielsweise geträumt werden oder bloss die Gedanken einer Figur abbilden.
Ein linearer, also ein einfach nachzuvollziehender, chronologischer Handlungsablauf wird hingegen in klassischen Theaterstücken relativ häufig angetroffen.

Ein typisches Beispiel für einen linearen Handlungsablauf findet sich im Märchen "Hans im Glück" (von dem es vermutlich auch Theaterfassungen gibt). Hans bekommt beim Wegzug von Zuhause ein Pferd mit auf den Weg. Dieser tauscht er zuerst gegen eine Kuh, dann gegen ein Schaf, dann gegen eine Gans, usw. usf. Mit anderen Worten: die Geschichte spielt sich eins ums andere so ab, wie es erzählt oder dargestellt wird.

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Die andern haben recht: man muss das ganze Horoskop sehen. Holli hat ebenfalls recht, wenn sie den deftigen Unterschied zwischen Wassermann (Aszendent) und (Sonne im) Skopion betont. Eine weitere widersprüchliche Kombination ist (Sonne im) Skorpion und (Mond in) Waage. Die Waage setzt nämlich auf Ausgleich, während der Skorpion ans Eingemachte geht.
Wie gesagt müssen im Horoskop auch die Wechselwirkungen zwischen einzelnen Konstellationen in Betracht gezogen werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von "Aspekten" zwischen Planeten und anderen Horoskopfaktoren.
Der Aszendent lässt sich am ehesten allgemeingültig beschreiben, es sei denn es stehen Planeten oder andere Horoskopfaktoren in Aszendentennähe.
Der Aszendent beschreibt Instinktreaktionen, so wie wir generell reagieren. Als Wassermann-Aszendent siehst du alles aus geistiger Distanz. Das kann sich auch durch Humor zeigen, denn auch Humor oder Eigensinnigkeit schafft Distanz zu dem, was eigentlich Thema oder Sache wäre....
Viel mehr kann man aus deinen Angaben aber leider an Persönlichkeitsbeschrieb nicht rausholen.

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