Es kommt darauf an, welche Staatsangehörigkeit du am Tag deiner Heirat hast. Wenn du schon vor deiner Heirat in Deutschland eingebürgert wurdest, brauchst du in der Türkei von hier ein Ehefähigkeitszeugnis, was einen erheblichen Papierkrieg auslöst. Du solltest daher am besten bei der Heirat noch Türkin sein, also nicht aus dem türkischen Staatsverband entlassen, dann hat der türkische Standesbeamte mit dir kein Problem und die Heirat gilt in Deutschland auch.

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Einen Kirchenaustritt wird an das für den aktuellen Wohnort zuständigen Pfarramt gemeldet und dieses leitet diese Mitteilung an das Pfarramt weiter, bei dem die Taufe beurkundet ist. Dort wird der Kirchenaustritt vermerkt. Es ist einem konfessionellen Arbeitgeber also später jederzeit möglich, auf eine entsprechende Anfrage den Kirchenaustritt zu erfahren.

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In den letzten 16 Jahren hat sich bestimmt einiges ereignet. Es wäre seltsam, wenn sich dein Vater nicht darüber freuen würde, etwas von seinem Sohn zu erfahren. Seine Gesinnung und seine Vermögensverhältnisse sind nebensächlich. Vielleicht bekommst du von ihm dann auch eine Erklärung, weil deine Mutter und dein Stiefvater absolut nicht wollten, dass du mit ihm Verbindung aufnimmst.

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Wenn die Ex-Frau wieder heiratet und den Namen des neuen Mannes zum Ehenamen bestimmt, kann sie und ihr neuer Ehemann unter bestimmten Voraussetzungen den Kindern aus der vorangegangenen Ehe ihren Ehenamen erteilen. Dazu ist die Einwilligung des leiblichen Vaters notwendig, wenn die Kinder dessen Familiennamen führen oder das Sorgerecht über die Kinder gemeinsam ausgeübt wird. Eine Fälschung der Einwilligung durch die Ex-Frau ist ausgeschlossen, weil die Einwilligung persönlich im Standesamt erklärt werden muss. Durch die Namenserteilung ändert sich nur der Name der Kinder, sonst nichts. Eine Adoption hätte dagegen viel weitere Auswirkungen.

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Kommt ein Sammelname (Müller, Meier u. a.) im persönlichen Umfeld (gleiche Straße oder Stadtteil) mehrfach vor und gibt es z. B. bei der Postzustellung häufig Verwechslungen, wäre dies ein Grund für eine behördliche Namensänderung. Das heißt also, dass nicht generell für jeden Sammelnamen ein Grund für eine Namensänderung gegeben ist.

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Wenn das Standesamt, bei dem die Eheschließung beurkundet wurde, angeschrieben wird, bekommt man gewöhnlich die Heiratsurkunde innerhalb weniger Tage. (Innerhalb Münchens gibt es mehrere Standesämter und dann kann es länger dauern, wenn in der Anforderung das zuständige Standesamt nicht angegeben ist.)

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Durch Heirat (im Inland oder Ausland) den Namen der Lebensgefährtin anzunehmen ist nach deutschem Recht kein Problem. Allerdings wird im Ausweis stets der Geburtsname durch den Zusatz "geb." hinzugefügt. Dieses Anhängsel lässt sich nur dadurch vermeiden, dass der eigene Geburtsname zum Ehenamen wird oder jeder bei der Heirat seinen bisherigen Namen in unveränderter Form behält. Dein Wunsch ließe sich nur dadurch verwirklichen, indem du schon jetzt deinen Familiennamen in den deiner Lebensgefährtin änderst, also zu deinem neuen Geburtsnamen wird. Dann könnte nach der Heirat jeder seinen bisherigen Namen behalten, der für beide identisch wäre. Das ist aber nur theoretisch, ist aber praktisch nicht möglich, weil es an einem wichtigen Grund für deine behördliche Namensänderung fehlt.

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Es ist dir absolut nicht möglich, den Familiennamen deines Kindes zu erwerben. Aufgrund der Ergänzung zu deiner Frage kann ich dir nicht einmal einen Weg vorschlagen, um auf eine einheitliche Namensführung mit deinen beiden Kindern zu kommen. Du könntest durch Erklärung wieder deinen Geburtsnamen annehmen und dann für deine beiden Kinder jeweils eine behördliche Änderung von deren Familiennamen beantragen. Allerdings sind keine wichtigen Gründe dazu erkennbar und die jeweiligen Väter könnten dagegen Widerspruch einlegen. Die Kosten dafür würden für jede der beiden Namensänderungen zwischen 3,50 € und 1.022 € liegen.

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Wende dich an das Standesamt, bei dem deine Eltern geheiratet haben, und beantrage dort eine Heiratsurkunde deiner Eltern. Gib dazu Vor- und Zuname deiner Eltern und -sofern du das weißt- den Tag der Heirat an.

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Den Namen des Stiefvaters zu erhalten geht am einfachsten durch eine Namenserteilung, allerdings nur dann, solange du minderjährig bist. In meiner beruflichen Praxis hatte ich den gleichen Fall wie von dir beschrieben. Ich nahm die Erklärung zur Namenserteilung trotz meiner Bedenken auf und leitete sie zur Wirksamkeit zum Geburtsstandesamt des Mannes weiter. Der Kollege dort teilte seine Bedenken dem Amtsgericht mit und durch eine gerichtliche Entscheidung wurde der Fall für unzulässig erklärt.

Damit du den Namen deines Stiefvaters erhältst, gibt es für dich dann nur noch eine Adoption, wie sie isebise50 schon vorgeschlagen hat. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass dieser Vorgang weit größere Auswirkungen hat als nur eine Namenserteilung (z.B. Verwandtschaft, Erbrecht, Unterhaltsrecht). Eine vorherige notarielle Beratung ist unbedingt erforderlich!

Für eine behördliche Namensänderung fehlt der wichtige Grund i. S. des Namensänderungsgesetzes

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Ohne lange Worte kurz und bündig die Antwort auf deine Frage: N e i n !

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Einfach "wollen" genügt der Namensänderungsbehörde nicht, es muss ein wichtiger Grund dazu vorliegen. Wie hast du den Familiennamen deines Vaters erworben? Waren deine Eltern miteinander verheiratet? Welchen Namen willst du anstreben? Wie heißt deine Mutter jetzt? Hast du noch weitere (Halb-)Geschwister, die so heißen wie du und die ebenfalls den Namenswechsel wünschen oder diesen Namen schon tragen? Eventuell hast du bessere Chancen, solange du noch minderjährig bist. Den Antrag müsste deine Mutter stellen, dein Vater wird dazu gehört, eventuell sogar als Beteiligter mit noch mehr Mitspracherecht. Es sind also zunächst noch viele Fragen zu klären, bevor eine konkrete Aussage zu deiner Frage möglich ist.

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Eure Meinung zu meinem Vornamen? Kann ich ihn ändern lassen?

Guten Tag,

mein Vorname ist Nemo und ich bin derzeit 16 Jahre alt. Ich wurde früher in der Schule oft wegen meinem Vornamen gehänselt (vorallem 1 - 6 Klasse) wegen dem Fisch aus dem Film "Findet Nemo". Danach ging es einigermaßen für mich.

Auch heute noch wenn ich mich unter neuen Leuten vorstelle (Jugendliche) lachen sie oft und finden es witzig dass ich so heiße. Deswegen hasse ich es meinen Namen vorzustellen.

Ich bin auch eher eine Person die immer in der Mehrheit leben möchte und sich anpasst. Deswegen ist es schlimm genug einen Namen zu haben den es bestimmt nur zu <0,1% in Deutschland gibt.

Viele meinen auch, dass der Name einßigartig ist und ich froh sein soll, dass ich so einen Name bekommen habe. Aber das bin ich nicht, er klingt zwar ganz in Ordnung aber das wars dann auch schon wieder mit dem positiven! Ich würde am liebsten einen normalen/häufigen Namen wie zum Beispiel Jonas oder Niklas haben.

Der Film ist mittlerweile schon fast 20 Jahre alt, aber ich denke trotzdem dass fast Jeder diesen Namen mit dem Fisch verbindet. Mein Wunsch wäre es, wenn ich mich mit meinem Namen vorstelle, dass keiner ein komisches Gesicht zieht, anfängt zu lachen oder darüber Witze macht. Aber leider ist das fast immer der Fall bisher gewesen.

Was meint ihr zu diesem Vornamen?

Wird der Name vom Film "Findet Nemo" in der weiteren Zukunft vergessen sein?

Wie sieht es mit einer Vornamensänderung aus, wäre es noch möglich?

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Das ist nachvollziehbar, dass du mit diesem Vornamen nicht glücklich bist! Was haben sich deine Eltern dabei gedacht, als sie diesen Vornamen für dich gewählt haben? Hatte es einen besonderen Anlass dazu gegeben? Wenn die Entscheidung nur aus Jux und Laune gefallen ist, sollen sie nun für dich bei der Behörde eine Vornamensänderung beantragen, denn als Minderjähriger kannst du das nicht. Selbstverständlich sollen dann deine Eltern auch die Kosten dafür übernehmen!

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Mir ist nicht bekannt, dass man als Pflegekind den Namen der Pflegefamilie annehmen muss, das geschieht nur auf Antrag des gesetzlichen Vertreters durch eine behördliche Namensänderung. Dazu bedurfte es auch einer wichtigen Begründung. Damit du jetzt wieder auf deinen früheren Namen zurück kannst, kommt es allein darauf an, ob bei deiner Namensänderung irgendetwas "schief gelaufen" ist, irgendein Aspekt nicht berücksichtigt oder du nicht dazu gehörst wurdest, obgleich dies angezeigt gewesen wäre. Dieser Vorgang müsste bei der entscheidenden Behörde neu aufgerollt werden. Nur auf diesem Weg kannst du etwas erreichen. Ein Schreiben einer Therapeutin oder Erziehungshilfe kann dabei nur unterstützend sein, nicht aber maßgebend.

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Bei dir geht es in erster Linie nicht um die Gebühr, sondern um die Begründung für eine Namensänderung. Es müssen wichtige sein i. S. des Namensänderungsgesetzes. Allerdings gehören dazu keine ausschließlich privaten Gründe wie bei dir, auch wenn sie bei dir noch so ausschlaggebend sein dürften. Selbstverständlich darfst du dich bei der Dienststelle deiner Gemeinde/Stadt, wo Namensänderungen bearbeitet werden, nach den Erfolgsaussichten für dich informieren, das kostet nichts. Übrigens: Die Gebühr für eine behördliche Änderung eines Familiennamens liegt zwischen 2,50 € und 1022 €.

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