Paul Zimon kath., Sohn des verstorb. Sebastian Zimon kath. aus Swierklau, Parochia (= Pfarramt) Pohleom b. Loslau, 28 Jahre alt

Maria Groeger kath., Tochter des Schlossers Vincent Groeger kath. aus Mokrau O/S. 20 Jahre alt

19.(neunzehnten) Oktober 1862 (achtzehnhundertzweiundsechzig) in Mokrau

Bei der Schreibweise des Wohnortes des Bräutigams bin ich mir nicht ganz sicher.

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Mann geht wahrscheinlich fremd, streitet aber alles ab?

Ich (34) bin seit 12 Jahren mit meinem Mann verheiratet (42). Wir haben zwei Kindern, 4 und 10 Jahre alt. Vor vier Jahren habe ich erfahren, dass er ca ein halbes Jahr eine Affaire hatte. Er hat daraufhin die Affaire sofort beendet und sich tausendmal entschuldigt. Mir ging es in der Zeit sehr schlecht und ich bin eigentlich nur wegen den Kindern bei ihm geblieben. Danach lief es aber wieder besser und wir haben uns letztes Jahr ein Haus in unserer Heimat Kosovo bauen lassen. Im Oktober hat er eine Woche Urlaub bekommen und wollte plötzlich alleine seine Cousins in Kosovo besuchen, weil er mit ihnen angeblich geschäftlich Sachen erledigen wollte. Ich habe mir dabei erstmal nichts gedacht, als er aber weg war, meldete er sich kaum, schrieb mir wenn dann nur über WhatsApp. Als er wieder da war und ich ihn fragte, was er denn nun geschafft hatte "geschäftlich" sagte er nur, dass es sich doch erledigt hatte. Ein paar Wochen später habe ich blonde Haare in seinem Auto gefunden. Er meinte, dass er eine Arbeitskollegin, die auch in derselben Straße wie wir wohnt mit nach Hause gefahren hatte. Letzte Woche traf ich eine Freundin, unsere Kinder spielen oft zusammen. Sie erzählte mir, dass sie meinen Mann Hand in Hand mit einem jungen Mädchen gesehen hat. Als ich sie fragte, ob sie sich sicher sei, meinte sie, dass sie ihn nur von weitem gesehen hatte, aber sie glaubte, dass er das war. Ich habe ihn sofort damit konfrontiert, aber er hat alles abgestritten, meinte ich sei verrückt, dass ich so etwas glaubte. Seit dem haben wir kaum miteinander geredet. Er hat mir nur immer wieder versichert, dass er mit niemandem Hand in Hand gegangen ist. Mir lässt das aber keine Ruhe, habe dann gestern seine Arbeitskollegin, die er einmal nach hause gefahren hat auf Facebook gesucht und in ihrem Profil gesehen, dass sie im Oktober, in der Zeit, in der er in Kosovo war, Bilder von sich gepostet hat und angegeben hat, dass die in Kosovo entstanden sind. Als ich ihn darauf angesprochen habe, hat er sehr wütend reagiert und mir gesagt, ich bilde mir etwas ein und dass er niemals etwas mit seiner Arbeitskollegin anfangen würde. Sie sei erst 19 und könnte seine Tochter sein, er würde so etwas niemals tun. Sie hat einen albanischen Freund, mit dem sie zufällig in derselben Zeit auch in Kosovo Urlaub machen. Ich weiss nicht, was ich glauben soll, bin mit den Nerven am Ende und bin drauf und dran ihr zu schreiben oder ihr einen Besuch abzustatten, vielleicht sagt sie mir ja die Wahrheit. Ich würde gerade am liebsten seine Sachen packe und vor die Tür stellen. Bin finanziell jedoch von ihm abhängig und will das unseren Kindern nicht antun... Habt ihr einen Rat, wie ich vorgehen sollte?

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"Mann geht wahrscheinlich fremd", sicher ist also gar nichts; alles beruht auf Vermutungen und Beobachtungen von Dritten. Bevor du gerichtliche Schritte zur Trennung unternimmst, solltest du dir in einer Aussprache (evtl. in Anwesenheit einer Vertrauensperson) Gewissheit verschaffen, was "Dichtung und Wahrheit" ist.

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Nein, das geht nicht. Mehr als 2 Familiennamen sind nicht erlaubt. Einen Familiennamen, der aus 2 Namen besteht ("Müller Meier"), gibt es in Deutschland nicht. Wenn, dann schon "Müllermeier", dann kann durch Heirat ein "Müllermeier-Schulz" entstehen.

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Eine Heirat wird gewöhnlich an das Standesamt des Geburtsortes gemeldet. Dieser wird dir bekannt sein. Wende dich dann dorthin und lass dir den Hinweis auf deine Heirat geben. Möglicherweise geht es in der Schweiz nur an den Heimatort. Auch dieser muss in deinem Geburtseintrag ersichtlich sein.

Auf jeden Fall musst du über deinen Geburtsort weiterkommen!

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Deine Mutter kann von sich aus problemlos ihren Geburtsnamen wieder annehmen, doch für dich ist das kompliziert. Es geht nur über eine behördliche Namensänderung. Ein solcher Antrag ist von deinen Sorgeberechtigten zu stellen, also von deinen Eltern, Vater und Mutter. Wenn dein Vater Mitinhaber des Sorgerechts ist und er mit einer Namensänderung nicht einverstanden ist, kommt schon gar kein wirksamer Antrag zustande. Erst wenn deine Mutter für dich allein sorgeberechtigt ist, hast du überhaupt eine Chance, denn die Namensänderung kann auch gegen den Widerspruch deines Vaters ausgesprochen werden, wenn die Gründe für die Namensänderung ganz gewichtig sind. Die Gebühren liegen zwischen 2,50 € und 1022 €. Die sind aber in deinem Fall bestimmt nur zweitrangig.

Alle diese Aspekte müssen abgeklärt werden, bevor deine Mutter ihren Geburtsnamen wieder annimmt.

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Es war eine gute Entscheidung, nach Ende der ersten Ehe wieder den Geburtsnamen anzunehmen. Bei der folgenden Heirat in der Türkei wurdet ihr im Standesamt nicht gefragt, welche Namensführung ihr wollt; Frau bekommt den Namen des Mannes. Da du als deutsche Staatsangehörige kein Wahlrecht hattest, geht man hier davon aus, dass keine Wahl getroffen wurde, dass also jeder seinen bisherigen Namen weiterführt. Nun könnt ihr hier zum Standesamt gehen, eure Heiratsurkunde vorlegen und deinen Geburtsnamen zum Ehenamen bestimmen. (Dass die Türkei eine derartige Namensführung nicht akzeptiert, braucht euch nicht weiter zu stören.) Eure kleine Tochter heißt dann schon so, bei ihr ändert sich also dadurch nichts. Du und dein Ehemann kann der "großen" Tochter euren Ehenamen erteilen, wozu die Einwilligung des leiblichen Vaters erforderlich ist. Gibt er diese Zustimmung nicht, kann dies bestimmt auf irgendeine Weise ersetzt werden, denn die Namenseinheit ist für deine Tochter sehr wichtig. Bei den beiden Namenserklärungen fallen Gebühren an, die aber gesetzlich feststehen und sich im üblichen Rahmen bewegen (ca. 20 €).

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Die Namensänderung von "Ivan" auf "Johannes" erfolgte aufgrund des § 94 BVFG; es war eine einfache Gelegenheit für Aussiedler, zu deutschen Vornamen zu kommen. Eine Abweichung davon -auch wenn nur der frühere Name wieder hinzugefügt werden soll- ist nur möglich durch eine behördliche Namensänderung, wozu ein wichtiger Grund die erste Voraussetzung ist. Abgesehen davon, dass dein Wunsch rein persönlicher Natur ist und aus objektiver Sicht kein Anlass für eine Änderung besteht, wird die Namensänderungsbehörde wenig Interesse daran zeigen, dem deutschen Vornamen den entsprechenden ausländischen wieder hinzuzufügen.

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Die Gebühr für eine Vornamensänderung liegt zwischen 2,50 € und 255 €. Und dazu braucht man noch einen wichtigen Grund. Nur "Unzufriedenheit" mit dem Teil eines Vornamens ist kein wichtiger Grund i. S. des Namensänderungsgesetzes.

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Der Familienname, welchen du bei der Geburt kraft Gesetzes erworben hast, ist dein Geburtsname. Daher verstehe ich nicht die Frage "vom jetzigen Nachnamen auf den Geburtsnamen zu wechseln". Hat sich dein Familienname seit deiner Geburt geändert(durch Heirat, Namensänderung, Namenserteilung oder Adoption)?

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Bis dahin ist noch eine ganze Menge Zeit. Wenn ihr beide deutsch seid, genügt das allemal, wenn ihr frühestens in der nächsten Woche eure Ehe beim Standesamt anmeldet. Sollte dieser Termin dann schon ausgebucht sein, was ich allerdings für ausgeschlossen halte, bleibt noch der Ausweg, gegen eine Zusatzgebühr in einem anderen Standesamt eurer Wahl zu heiraten.

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In Deutschland gibt es folgende 8 Arten von Familienstand:

ledig, verpartnert, verheiratet, Ehegatte für tot erklärt, verwitwet, geschieden, Ehe aufgehoben, Ehe für nichtig erklärt;

"verlobt" ist kein Familienstand, da dies ohne staatliche Mitwirkung erfolgt.

"getrennt lebend" wird nur im Steuerrecht und im Ehescheidungsverfahren angewandt.

Ist die Ehe durch ein ausländisches Gericht geschieden worden, gilt der deutsche Partner hier so lange immer noch als verheiratet, solange die Ehescheidung nicht durch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts anerkannt wurde.

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Allein ein ausländischer Vorname für einen Deutschen stellt nach Auffassung der Gerichte, die damit befasst waren, keinen wichtigen Grund für eine Vornamensänderung dar. Erst wenn weitere Gründe dazu kommen, dass du z. B. wegen deines Vornamens offensichtlich benachteiligt wurdest oder du Schwierigkeiten bekommen hast, könntest du eine Änderung versuchen.

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Das kommt auf die Begründung an; einfach das Standesamt freundlich anschreiben, seine Beweggründe darlegen und welche Auskünfte aus welchem Anlass oder Grund erbeten werden. Die bisher bekannten Namen und Daten sollten darin ebenfalls schon enthalten sein. Irgendeine Äußerung wird von dort zurückkommen, sei sie positiv oder negativ.

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Wenn schon jemand seine Namensführung vereinfachen will, indem ein Doppelname auf einen einzigen Namen zurückgeführt wird, sollte das von der Behörde respektiert und nicht mit undefinierten Gründen verhindert werden! Einzige Voraussetzung dazu ist noch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Meine Empfehlung: Die Familiennamensänderung formlos beim Standesamt / Ordnungsamt der Wohngemeinde beantragen mit Begründung und Geburtsurkunde (beglaubigte Kopie). Dann muss sich die Namensänderungsbehörde zur Ablehnung eine gute Stellungnahme einfallen lassen. Sollte es immer noch nicht so gehen, eine Entscheidung mit Rechtsmittelbelehrung verlangen und weitere gerichtliche Schritte unternehmen - doch ich bin sicher, so weit wird es nicht kommen!

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Für die Änderung von Familiennamen gibt es einen gesetzlich vorgegebenen Kostenrahmen von 2,50 € und 1.022 €. Was als Gebühr letzten Endes festgesetzt wird, entscheidet die Namensänderungsbehörde im eigenen Ermessen. Ansatzpunkte können sein: Vermögensverhältnisse und/oder Monatseinkommen des Antragstellers, Bedeutung und Wichtigkeit für ihn, Art der Begründung, Arbeitsaufwand - oder alles gemischt zusammen.

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Die Adoption ist bei einem Notar zu beantragen und wird abschließend durch einen Beschluss des Amtsgerichts bestätigt. Der Notar kann im Einzelfall die Voraussetzungen und rechtlichen Folgen erklären.

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