Durch eine Ehescheidung ändert sich am Familiennamen überhaupt nichts. Auch dann ist das der Fall, wenn der Familienname durch eine Eheschließung zustande gekommen ist. Beispiel: Herr Müller heiratet Frau Schulz, sie bestimmen Schulz zum Ehenamen. Der Mann heißt dann Schulz geb. Müller. Bei einer folgenden Eheschließung mit Frau Meier können beide sogar den Namen Schulz zum Ehenamen bestimmen. Dann heißen sie Schulz geb. Müller und Schulz geb. Meier. Selbstverständlich kann man nach Auflösung der Ehe seinen früheren Geburtsnamen wieder annehmen, wenn der nicht der Ehename war.

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Für dich kommt nur eine behördliche Namensänderung in Frage, um den Familiennamen deines Vaters wieder zu erhalten. Eine "reine Ehrensache" wird der Namensänderungsbehörde aber als Begründung dafür nicht ausreichen, es müssen weitere wichtige Gründe dafür angeführt werden müssen. Ist es von besonderer Wichtigkeit, dass du und/oder dein Halbbruder zusammen mit deinem Vater eine namensmäßige Einheit bilden (z. B. als Unternehmer, Vertragspartner o. ä.)?

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Diese Frage kann mit letzter Sicherheit nur der Standesbeamte in Tunesien beantworten. Ich gehe aber davon aus, dass er auf ein solches Dokument verzichten kann, denn m. W. stellen tunesischen Behörden für ihre Staatsangehörigen für eine Heirat im Ausland auch keine Ehefähigkeitszeugnisse aus, sondern nur Ledigkeitsbescheinigungen o. ä. und das entspricht bei uns einer Aufenthaltsbescheinigung des Meldeamts.

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Deinen Rufnamen kannst du problemlos vom ersten auf den zweiten Vornamen ändern lassen, einfach nur beim Meldeamt dies angeben. Die Reihenfolge der Vornamen kannst du aber nicht auf die gleiche Weise ändern, dazu wäre ein Antrag auf Vornamensänderung notwendig und das ist mit erheblichen Kosten verbunden, außerdem muss dies stichhaltig begründet werden; ein ausschließlich persönlicher Wunsch reicht dazu nicht aus.

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Die Heiratsurkunde kann nur von der Behörde (Standesamt) in Kosovo ausgestellt werden, bei der du geheiratet hast. Die Urkunde muss natürlich zur Verwendung hier übersetzt werden.

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Den Wohnort der Eltern kann ich nicht einwandfrei entdecken bzw. entziffern. Vermutlich war der taufende Pfarrer Kohl nicht örtlich zuständig, sondern die Pfarrei in Kamenitz, Königreich Böhmen. Die Mutter war gebürtig aus Neuten (oder Nauten) im Königreich Ungarn. Nur die Patin wohnte in Marchtrenk. Beim Vater steht nur, dass er Wächter war bei der Westbahn, einen Wohnort enthält diese Spalte nicht.

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Die deutsche Namensänderungsbehörde fragt bei einer Namensänderung nicht danach, ob der gewünschte Name aus christlicher Sicht "erlaubt" ist oder nicht. Es geht einzig und allein um den wichtigen Grund zur Namensänderung. Selbstverständlich kommen dem Sachbearbeiter Bedenken, wenn ein deutscher Johann plötzlich Amir heißen will. Wird er nicht bald darauf wieder an gleicher Stelle vorsprechen und eine neue Namensänderung beantragen, weil er mit "Amir" als türkischer Ausländer überall Ärger bekommt?

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Die Abstammungsurkunde ist noch aussagekräftiger wie eie Geburtsurkunde! Du brauchst also keine neue Geburtsurkunde vom Standesamt deines Geburtsorts anfordern. Lege die Abstammungsurkunde bei der Rentenstelle vor, die ist für deinen Geburtsnachweis optimal.

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Deine Frage lässt 2 Schlussfolgerungen zu: Ist die Partnerin diejenige neue, welche du nach deiner eigene Scheidung kennen gelernt hat, oder handelt es sich bei ihr um deine Ex-Frau, von der du geschieden bist. Im ersten Fall kannst du deren Familiennamen durch Heirat bekommen, im zweiten geht das nur durch erneute Heirat.

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Für eine Namensänderung gibt es keine Altersbeschränkung, nur für die Antragstellung dazu. Nur Volljährige können dies beantragen, für Minderjährige sind deren gesetzliche Vertreter verantwortlich.

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Heiraten und Fragen zur Abstammung sind zwei völlig voneinander getrennte Angelegenheiten. Zur Heirat benötigst du eine aktuelle Abschrift aus deinem Geburtseintrag und auf dieser Grundlage wird deine "Ehefähigkeit" geprüft. Die Fragen zu deiner Abstammung kannst du ganz unabhängig von deiner Heirat klären, vorher oder nachher.

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Namensänderung Kind...ohne Zustimmung Vater?

Hi

wer kennt sich mit Namensänderung des Kindes aus ohne Zustimmung des leiblichen Vaters?

Ich versuche es kurz zu halten....ich bin seit 5Jahren nicht mehr mit meinen Exmann zusammen.Hauptsächlich hab ich mich wegen seines Alkohol und Drogen Konsum getrennt und weil er mir und den Kindern Agrresiv war.

Auch nach der Trennung u Scheidung hat er sich unteraller Schublade mir und den Kids gegenüber verhalten.Vom Jugendamt und der Familienhilfe die ich mir diesbzgl geholt habe...darf er unsere Kinder vorerst nicht alleine sehen oder haben.

Mal kann man normal mit ihm reden und mal klappt es ohne Probleme unterschriften für die Kids von Ihm zu bekommen...und aus heiterem Himmel dreht er dann wieder am Rad.

Die Kinder selber haben auch kein Interesse mehr an Ihm.Er hat sogar möglichkeit Ihnen zu schreiben tut es aber nicht wirklich.

Ich sag mal so...er sabbelt immer viel macht aber nix.

Ich will demnächst mit meinen neuen Partner Heiraten.Sowohl ich als auch die Kinder möchten den neuen Namen annehmen.

Allerdings verneint mein Exmann die Namensänderung....und verlangt im falle meiner neuen Heirat das mein zukünftiger Ehemann dann die Kinder Adoptiert.

Ich vermute ...das er sich durch eine Adoption vom Unterhalt drücken will ...was auch immer.

-mich würde Interessieren...ob ich auch ohne seine Zustimmung im Falle einer neuen Heirat den Namen der Kinder,...wenn die es auch wollen ändern lassen kann.

Wer hat damit schon Erfahrung?

lg

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Die Änderung des Familiennamens für deine Kinder erfolgt auf Antrag von deren gesetzlichen Vertreter bei der Namensänderungsbehörde. Es ist also Voraussetzung, dass du allein sorgeberechtigt bist. Der Vater der Kinder ist Beteiligter des Verfahrens und darf bzw. muss sich gegenüber der Behörde dazu äußern. Er kann dem Antrag widersprechen, doch die Änderung des Namens kann auch gegen seinen Willen verfügt werden, wenn die Behörde nach Abwägung des Sachverhalts zu dem Schluss kommt, dass es für die Kinder besser ist, den Namen zu ändern als bei ihrem bisherigen Namen zu bleiben. Diese Information nur in aller Kürze . . . .

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Auch wenn es sich um einen recht seltenen, aber alten Vornamen handelt, wirst du keine Chance haben, einen so wichtigen Grund i. S. des Namensänderungsgesetzes zu konstruieren, der für eine komplette Namensänderung ausreicht. Als Kompromiss wäre denkbar, einen zweiten Vornamen hinzuzufügen. Dann musst hinterher bei der Meldebehörde nur angeben, dass der neu hinzugefügte Name dein Rufname sein soll. Das Verfahren zur Vornamensänderung ist gewöhnlich schnell abgeschlossen (z. B. innerhalb eines Monats). Wenn du noch minderjährig bist, müssen dies deine Eltern als deine gesetzlichen Vertreter beantragen.

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Deine Eltern haben vermutlich beim Standesamt eine Erklärung nach § 94 des Gesetzes über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (Bundesvertriebenengesetz - BVFG) abgegeben. Dies erfolgt gewöhnlich an dem nach der Einreise zuerst genommenen Wohnsitz im Bundesgebiet. Dort wird dann eine Bescheinigung über die erfolgte Namensänderung ausgestellt. Auch nachträglich ist auf Anforderung eine solche Bescheinigung erhältlich. Ersatzweise kannst du dich auch an die Behörde wenden, welche deinen ersten Personalausweis ausgestellt hat. Damals muss ebenfalls eine derartige Bescheinigung vorgelegen haben.

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Weil du nach deutschem Recht verheiratet bist, kannst du von hier kein Ehefähigkeitszeugnis mehr erhalten, das gibt es nur für Unverheiratete zur Heirat im Ausland. Ob es in deinem Fall eine Heirat nach marokkanischem Recht gibt, vermag ich nicht zu beurteilen. M. E. kann es sich dabei nur um eine Heirat nach islamischem Ritus handeln. Gemeinsame Kinder haben nichts mit einem Ehefähigkeitszeugnis zu tun. Es geht einzig darum, ob die Heirat rechtsgültig ist, ggf. nach welchem Recht.

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Deinem Wunsch auf Wechsel deines Familiennamens stehen etliche Hürden entgegen, die du nicht überwinden kannst. Zunächst müssen (bei gemeinsamer Sorge) deine Eltern damit einverstanden sein, weil du noch minderjährig bist. Hat deine Mutter für dich das alleinige Sorgerecht, geht ohne deren Einverständnis gar nichts. Ich muss weiter davon ausgehen, dass der Namenswechsel nicht durch eine Erklärung nach dem Personenstandsgesetz möglich ist, also nur durch eine behördliche Familiennamensänderung. Dazu ist ein wichtiger Grund die erste Voraussetzung. Persönliche Ab- oder Zuneigungen zu einem Elternteil gehören nach Meinung der Behörde nicht dazu. Außerdem wird keine Namensänderungsbehörde sich dazu bereit finden, den Namen zu ändern, wenn die anderen Familienmitglieder einheitlich einen anderen Familiennamen tragen. Giwalato hat weitere Aspekte angesprochen, die du bei deinen Überlegungen nicht außer Acht lassen solltest!

Meine Empfehlung: Warte bis du volljährig bist, vielleicht hat sich etwas geändert in die eine oder andere Richtung und dann kannst du selbst entscheiden.

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Einen Namen (Vor- oder Familienname) hinzufügen wird nur dann "gesetzlich erlaubt", wenn die Namensänderungsbehörde dazu einen wichtigen Grund festgestellt und eine Urkunde darüber ausgestellt hat.

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"übersetzen" kann man einen Namen nicht, es wird sich wohl um eine unglückliche Transliteration handeln. Welche Dienststelle hat dies gemacht (Standesamt, Meldeamt, Konsulat)? Nach den im standesamtlichen Bereich angewandten ISO-Transliterationsnormen besteht z. B. der Grundsatz, dass bei der Übertragung der Namen die Anzahl der Buchstaben nicht verändert werden darf. Für die russischen Buchstaben Ю, Ш, Щ oder Я gibt es in der deutschen Sprache kein Gegenstück. Daher mussten diakritische Zeichen dazu gewählt werden, wodurch der Name völlig entstellt wird. Wenn dies bei dir zutrifft, dann ist dies ein wichtiger Grund für eine Namensänderung. Allerdings geht das nicht isoliert für dich allein, sondern alle diejenigen, welche diesen Namen führen, müssen mitmachen. Wenn du noch minderjährig bist, sind nur deine Eltern antragsberechtigt.

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Die Änderung von Vor- und Familiennamen wird bei der örtlichen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung beantragt, gewöhnlich im Standesamt, manchmal ist auch Ordnungsamt oder Rechtsamt dafür zuständig. Die Dauer des Verfahrens lässt sich nicht im voraus bestimmen, kommt immer auf den Einzelfall an (z. B. Anhörung von Beteiligten oder anderen Behörden). Die Spanne reicht von wenigen Wochen bis mehrere Monate. Der Kostenrahmen beginnt jeweils bei 3,50 € und reicht bis 255 € für Vornamen und 1022 € für Familiennamen. Die bisherigen Namen gehen unter, es gelten danach nur die, wie sie in der Namensänderungsurkunde genannt sind. Der Vollständigkeit halber will ich darauf hinweisen, dass für eine Namensänderung ein wichtiger Grund die erste Voraussetzung ist!

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