In der Schule ist der Prozess immer sehr einfach als Schema dargestellt. In der Realität ist es wesentlich komplexer, alles zu erwähnen aber nicht unbedingt nötig, um das Wesentliche zu verstehen.

Mit anderen Worten: die Faktoren unterstützen den Prozess, bzw. machen ihn erst überhaupt möglich. Wenn du Details möchtest, dann musst du die Namen der Faktoren nennen und entsprechend danach suchen.

LG

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Antigene sind Oberflächenproteine, die Zuckerverbindungen tragen (sog. Glykoproteine). Je nachdem welche Zucker das sind, unterscheiden sich A, B und 0.

Diese Oberflächenmarker hat jede Zelle. Speziell bei den Blutgruppen sind aber die roten Blutkörperchen gemeint. Sie dienen der Erkennung der "eigenen" Zellen. Tritt etwas Fremdes ein, dann erkennt das das Immunsystem und bildet Antikörper dagegen, um das Fremde zu beseitigen. Deshalb hat man immer die Antikörper gegen die Antigene, die man selbst nicht hat.

Die Blutgruppe 0 hat Antikörper gegen A und B, weil diese Oberflächenmarker "fremd" sind. Entsprechend wird jede andere Blutgruppe bei einer Transfusion nicht toleriert. Die Blutgruppe 0 wird sonst aber auch nicht von Antikörper von erkannt, kann daher als Universalblut verspendet werden. Blutgruppe AB besitzt keine Antikörper im Blutplasma, kann also jede Blutgruppe empfangen (wobei man hier aufpassen muss, dass nur Blutzellen transfusioniert werden - im Blutplasma von Spendern liegen ja auch Antikörper vor, die die Blutgruppe AB natürlich erkennen würden). Das Antikörper-freie Blutplasma von AB Menschen kann daher als Universalplasma betrachtet werden.

Auch wenn es ein stark vereinfachtes Bild ist, kann man damit ganz gut arbeiten. Tatsächlich gibt es aber noch weit mehr Antigene als im AB0-System beschrieben.

LG

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Die Menge an Sauerstoff, die nötig ist, um den Energiebedarf zu decken, kann nicht schnell genug aufgenommen werden. Deshalb atmest du auch nach Ende der Belastungen noch einige Zeit kräftig, bis die nötige Menge an Sauerstoff wieder vorliegt.

Daher die alternative Energiebereitstellung über den anaeroben Prozess.

LG

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Enzyme werden, wie jedes andere Protein auch, durch Ablesen der Information auf der DNA von jeder Zelle hergestellt. Jede Zelle reguliert aber sehr spezifisch, welche Gene nun abgelesen werden, und welche nicht. Das kann sogar so reguliert sein, dass ein sich entwickelnder Organismus eine anderes Genexpressionsprofil hat, als ein adulter (ausgewachsener Organismus).

LG

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Kannst du denn deine Vermutung auch begründen?

Ich denke ein überschwelliger Reiz führt zur Depolarisation der umliegenden Membran und dadurch wandert das Aktionspotential in beide Richtungen (ab dem Punkt der Reizung). Es gibt nur erregbare Ionen-Kanäle entlang des Axons.

LG

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Ich würde das genau so präsentieren, wie du es hier geschildert hast.

Mach den Vortrag anschaulich, indem zu aufmalst was jetzt wie ausgetauscht wird und was das bedeuten kann.

Viel Erfolg

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Schau mal hier:

https://images.app.goo.gl/gra1Ajt36oWUDvcJ6

In der Abbildung sind zwar nur drei Zyklen abgebildet, aber du solltest erkennen, dass die zwei ursprünglichen Einzelstränge nachwievor nur zweimal vorkommen. Das ändert sich auch durch weitere PCR Zyklen nicht.

LG

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Ich vermute, dass dort solche Sachen wie IPSP und EPSP gemeint sind, sowie die räumliche und zeitliche Summation dieser Potentiale.

In diese Richtung würde ich was schreiben.

Viel Erfolg!

LG

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b)

Als erstes würde ich diese schreibweise in drei Gleichungen übertragen:

1) 1x + 4y + 3z = 58

2) 3x +... usw.

Dann mittels Gaußverfahren nacheinander x, y und z berechnen. Das sollte ja auf diversen Seiten erklärt werden. Das gleiche machst du auch bei c) daraus lässt sich direkt ableiten, dass z=8 ist. Gerne kannst du anstatt x, y und z auch a, b und c nehmen. Aus den restlichen zwei Gleichungen, dann eine Funktion aufstellen, indem du dann a und b in die allgemeine Gleichung für Funktionen 2. Grades einsetzt. Das gleiche machst du dann auch bei a), nur nutze die allgm. Gleichung für Funktionen 3. Grades.

LG

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ATP wird in Zellen produziert: das nennt sich Stoffwechsel. Es liegt also im Cytoplasma vor. Die Produktion wird dabei streng kontrolliert. Liegt wenig ATP vor, so kurbelt die Zelle die Produktion an (zB durch den Abbau von Nährstoffen). Ist ATP ausreichend vorhanden, so steht der Zeiger mehr auf Aufbau (und Aufnahme, um es direkt auf deine Frage zu beziehen).

LG

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Ich meine das aus der Grünen Reihe zu kennen, der Teil, in dem die Ökologie thematisiert wird.

Ich kann mir aber vorstellen, dass das in mehreren Schulbüchern vorkommt (ist ein klassisches Beispiel).

LG

https://images.app.goo.gl/TQcoMGz2SovortMdA

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Das Ruhepotenzial einer Nervenzelle ist die Spannung (Ionenverteilung, Ladungsdifferenz) einer Nervenzelle, die keine Erregungen weiterleitet. Also der Zustand, der automatisch vorliegt, wenn alles "in Ruhe" ist.

Die Membran der Nervenzelle ist sehr permeabel (durchlässig) für Kaliumionen, nicht sehr permeabel dagegen für Natriumionen. Außen liegen viel mehr Kaliumionen, wodurch die Kaliumionen von innen nach außen diffundieren. Dadurch wird es ja in der Nervenzelle negativer. (positiv raus = negativ drin). Irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht (der Zeitpunkt des erreichten Ruhepotenzials), dass fast alle Kaliumionen rausdiffundiert sind. Da außen dadurch eine sehr hohe positive Spannung herrscht, stoßen sich weitere Kaliumionen, die raus diffundieren, wieder ab und "wandern" wieder in das Innere. Das nennt man dann Kalium-Gleichgewichtspotenzial. D.h. Kaliumionen diffundieren raus, werden dort wegen der hohen positiven Konzentration an Ionen abgestoßen und wandern wieder rein, usw. - Gleichgewicht.

Das Erreichen dieses Gleichgewichts nennt man das Ruhepotenzial.

Durch die geringe Natriumionenpermeabilität wird dieses Kalium-Gleichgewichtspotenzial immer wieder gestört. Ein geringer Natriumeinstrom bewirkt nämlich, dass es außen wieder negativer wird, wodurch auch wieder mehr Kaliumionen raus diffundieren können. Wenn jetzt kein Eingriff eingenommen werden würde, dann würde das RP zusammenbrechen, da es zu einem Natrium-Gleichgewichtspotenzial und zu einem Kalium-Gleichgewichtspotenzial kommen würde. Damit das Ruhepotenzial also aufrecht erhalten wird, gibt es die Natrium-Kalium-Pumpe, die ständig (unter ATP-Verbrauch, aktiver Transport) Kaliumionen in die Zelle reinbringt, und Natriumionen nach außen befördert. Die Ionen werden also entgegen ihrer Diffusionsrichtung befördert, wodurch die Ionenverteilung (aufgrund Diffusion und elektr. Abstoßung) immer in Bewegung bleibt.

So wird das RP aufrechterhalten.

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Wie kommst du darauf, dass die Zellmembran keine Membran hat? Das ist doch eine Membran. Die würde ich aber ohnehin nicht als Organell bezeichnen, ebenso die Zellwand.

Der Rest stimmt, bis auf die Vakuole. Da ist auch eine Membran. Was in der Liste noch fehlt wären Mitochondrien, Chloroplasten (bei Pflanzen), Peroxisomen, der Zellkern, Vesikel wie zum Beispiel Endosomen oder das Lysosom.

LG

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Stell deine Frage doch bitte nochmal in anderen/ eigenen Worten und erläutere kurz was du nicht verstehst und was du verstanden hast.

Sonst kann ich auch nur auf jeden x-beliebigen Lehrbucheintrag verweisen.

LG

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Hier geht's um die zelluläre Energiegewinnung durch Abbau von Nährstoffen (am Beispiel von Glukose).

Das teilt sich in verschiedene Abschnitte auf:

  1. Glykolyse
  2. Oxidative Decarboxylierung
  3. Citratzyklus
  4. Atmungskette (oder auch oxidative Phosphorylierung)

Wenn du diese Teilabschnitte bei Google Bilder suchst, solltest du eine solche Abbildung mit allen Informationen finden.

LG

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Das spezifische Immunsystem ist wesentlich effizienter und vor allem zielgerichteter. Nachteil ist, dass es sich erst entwickeln muss. Der Vorteil ist dann aber, dass Infektionen schneller beseitigt werden können und aufgrund des Memory Effekts auch Zweitinfektionen.

Das unspezifische nennt man auch das angeborene. Hier steckt ja schon im Namen, dass es der erste Schutz ist, der nur bis zu einem bestimmten Punkt ausreicht.

LG

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Dass du bei der Anordnung von 4 Elementen, 4! (4 Fakultät = 24) Möglichkeiten hast, ergibt sich aus den Gesetzen der Kombinatorik, also ist rein mathematisch/ theoretisch.

In der Biologie ist das nicht uneingeschränkt anwendbar. Soll heißen: Wenn du ein so kleines Gen, bestehend aus 4 Exons, hast, ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein funktionierendes Protein nur exprimierbar, wenn die Reihenfolge der Exons auch eingehalten wird. Splicen tritt also nicht immer auf und nicht jedes Protein hat Splicing-Varianten, im Gegenteil.

Hast du ein großes Gen aus ganz vielen Exons, und existieren auch splicing-Varianten, dann könnte man ein bisschen rechnen, wie viele Varianten es theoretisch gibt. Aber nur theoretisch.

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Im Licht selbst sind keine Elektronen. Es liegen nur Energie und Photonen vor. Chemisch nutzbar ist die Lichtenergie erst, wenn Elektronen vorliegen, die in darauffolgenden Reaktionen beteiligt sind. Das geschieht bei der Übertragung auf den primären Elektronenakzeptor. Die Elektronen stammen übrigens aus der Hydrolyse von Wasser.

Für die Pflanze selbst ist natürlich erst die Bildung von ATP und NADPH interessant,da sie damit weitere biochemische Prozesse steuern kann. Die Lichtreaktion ist Mittel zum Zweck quasi.

Ich find beide Antworten richtig. Sie sollten aber beide genannt werden.

LG

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Nimm doch zum Beispiel ne Rose als Organismus, die Blätter oder die Wurzel als Organ, ein Zellverbund (z. B. das Palidadenparenchym) als Gewebe und eine der Zellen als Zelle. Innerhalb der Zellen gäbe es dann zum Beispiel Chloroplasten mit Chlorophyll für die Photosynthese.

Ich finde bei Tieren ist diese Hierarchie einfacher. Versuche es vielleicht erstmal da.

LG

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Oxidativer Stress entsteht, wenn sich oxidierende Substanzen in der Zelle anreichern (von außen oder durch den Stoffwechsel), oder antioxidative Substanzen fehlen, wobei das in der Summe auf das Gleiche hinaus kommt.

Zellen reagieren, indem sie Signal-Programme starten, die entweder der Beseitigung dieser Stress Faktoren dienen, oder - wenn der Stress zu hoch ist - zum Zelltod führen.

LG

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