Hallo,

tatsächlich hängen linke und rechte Hand (also Fingerarbeit links und Bogendruck) mehr zusammen als man annehmen mag ;-) Und zwar geht es da um die Unabhängigkeit der Hände.

Bist du dir sicher mit der Handhaltung?

Fangen wir mal an:

Wenn du die Finger der linken Hand sanft aufeinander treffen lässt, also die Finger alle zur Handmitte bewegst, trifft der Daumen irgendwo zwischen dem Zeigefinger (1. Finger) und Mittelfinger (2. Finger) auf. Evtl. auch Ringfinger (3. Finger). Dies ist die Position zu den Fingern, die er auch am Griffbrett haben sollte! Wenn du die Hand links an das Griffbrett legst, sollte der Daumen also gegenüber diesem Kontaktpunkt ganz entspannt liegen. In der Theorie fallen alle anderen Finger bis hin zum kleinen so auf die Saite, dass sie annähernd quadratisch sind. Wichtig ist hierbei, dass du die Hand und den Arm als Einheit so ausrichtest, dass der 4. Finger (also der kleine Finger) entspannt auf die Saite fallen kann und den Ton der nächst höheren Saite greifen kann.

Soweit zur Technik.

Wenn der Ton komisch ist, kann das unzählige Grunde haben. Der Finger ist - wahrscheinlich - nicht ganz sauber, also trifft nicht den Ton, den du willst oder landet nicht richtig auf der Saite. Du brauchst genau so viel Druck, dass der Ton kommt, auf keinen Fall mehr! Dann kann sich die rechte Hand anspannen, wenn die linke es tut, und deswegen bekommst du einen kratzigen Klang.

Ohne Lehrer ist es super schwierig, hast du wenigstens mal über Online-Unterricht nachgedacht?

Vielleicht kannst du mit den Hinweisen ja schon herausfinden woran es gelegen hat. Viel Erfolg! Bei weiteren Fragen melde dich gerne.

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Hallo Chouchou,

den Anforderungen entsprechen deine Stücke auf jeden Fall. Der Mendelssohn-Satz könnte tatsächlich sogar fast über den Anforderungen sein. Falls du ihn wirklich gut spielen kannst, ist es gut - falls du aber ausgerechnet bei dem Mendelssohn unsicher werden könntest, würde ich ein einfacheres Stück aus der Romantik nehmen, da nicht ausdrücklich ein Konzertsatz verlangt wird. Als Alternative könnte ein Sonatensatz oder ein anderes, technisch nicht ganz so anspruchsvolles Stück genauso gut, evtl. sogar besser funktionieren. Da gibt es genügend kürzere romantische Stücke für Violine und Orchester, bspw. Romanzen, Wie wäre es, wenn du mal die Lage bei den Professoren in München sondierst und dich dort schon einmal vorstellst mit der Bitte, dir ein Stück zu empfehlen?
Manche Professoren bevorzugen technische Etüden, manche möchten gerne auch mehr Musik hören. Deswegen erhöhst du deine Chancen wenn du deine Stücke den Vorlieben der Professoren anpasst. Ich habe zumindest bei KPA und KA die Erfahrung gemacht, dass du dich den technischen Nachfragen nicht entziehen kannst ;-) Wenn du mit deinem Lieblingsstück anfängst, dass mehr Musik zeigt als Technik, möchte die Kommission dann meist Technik hören.

Deine Klavierstücke reichen vollkommen aus. Kümmre dich aber auch gut um das Schulpraktische Klavierspiel! Einfach Kadenzen (nach den Vorgaben) usw. sollten ad hoc funktionieren.

Viel Erfolg bei deiner Aufnahmeprüfung. Es ist immer gut, noch ein paar mehr Aufnahmeprüfungen zu machen als nur die Prüfung bei der Favoriten-Hochschule!

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Hallo,

wenn die Geige Jahrzehnte im Kasten lag wird sie wahrscheinlich nicht spielfertig sein. Am Besten bringt dein Freund die Geige zu einem Geigenbauer eures Vertrauens. Falls ihr keinen kennt, bitte mehrere unabhängige Gutachten einholen.

Der kann dann a) sagen, ob es sich lohnt die Geige fit zu machen und was sie für einen Wert hat und b) sie gleich spielfertig machen. Du kannst sie dir ja vorher einmal anschauen. Risse im Holz sollten zu sehen sein, manchmal erkennt man aber nicht alles auf den ersten Blick.

Lieber eine Expertenmeinung einholen als Ramsch zu kaufen ;-) Wenn sie aber spielbar ist, nimm gleich Ersatzsaiten und deinen Bogen mit, sei aber vorsichtig beim Saitentausch! Wenn der Korpus nicht in Ordnung ist kann das Holz durch die Spannungsveränderung der Saiten Schaden nehmen.

Viele Grüße!

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Hallo!

Als erstes kann ich dich beruhigen. Um generell mit dem Geigespielen anzufangen ist es natürlich nicht zu spät! Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass erwachsene Jugendliche bzw. Erwachsene "analytischer" und noch zielgerichteter unterrichtet werden können als Kinder, das hängt aber natürlich vom Typ ab.

Was das Orchesterspiel angeht, hängt dies ganz stark von deinen Ambitionen ab. Möchtest du denn in ein Amateurorchester oder Profiorchester?
Profiorchester ist nahezu unmöglich. Überleg dass die meisten Musikstudenten im künstlerischen Studium gern mal 5-6 Stunden am Tag üben (nicht spielen!) und schon vor dem Studium meist ein Frühstudium etc. absolviert haben.
Selbst wenn du diesen Vorsprung irgendwann aufholen könntest, würdest du wahrscheinlich zu alt sein um noch einen künstlerischen Studienplatz zu ergattern und damit Chancen auf eine Orchesterstelle.

Hingegen Amateurorchester sind kein Problem - und mit viel Glück ist in deiner Nähe auch ein gehobeneres Orchester was über das Musikschulniveau hinausgeht. Sich den Eintritt in ein solches Orchester als Ziel zu setzen halte ich für realistisch. Wie lange das dauert hängt von dir und deinem Lehrkörper.

Wichtig dabei ist dass du nicht viel spielst, sondern effektiv übst.
Das ist aber natürlich nicht der "spaßigste" Weg...

Das soll dich aber nicht ermutigen nach Unterricht zu schauen und vielleicht ein paar Probestunden zu nehmen! Wenn du dich dann wohl fühlst, kannst du damit starten.

Übrigens gibt es für Instrumentalpädagogik spezialisierte Einrichtungen (Akademien z.B.) die auch ältere Menschen mit einer nicht so hohen künstlerischen Vorbildung aufnehmen! Ganz nach dem Motto dass dir ein fantastisch virtuoses Spiel als Pädagoge auch nichts bringt, sofern du es nicht vermitteln kannst...! Vielleicht wäre das eine Alternative wenn du unbedingt Musik zum Beruf machen willst.

Ansonsten kann Musik aber doch auch ein schönes, gepflegtes und zeitaufwendiges Hobby bleiben. Es kommt ganz darauf an, was du dir vorstellst.

Ich bin gern bereit weitere Fragen zu klären falls du noch welche hast!
Liebe Grüße,
Violine

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Hallo, 

Schön, dass dir die Geige so gut gefällt. Aber bitte such dir ganz schnell einen richtigen Lehrer, nicht nur eventuell!!  Geige ist kein Instrument dass man autodidaktisch lernen sollte. 

Da du Noten lesen kannst, sollte es nicht allzu lange dauern wenn du ein bisschen Gefühl für das Greifen mitbringst. Es ist fast unmöglich dir eine Zeit zu prognostizieren, wie du auch schon dir gedacht hast, aber wenn du fix und fleißig bist (UND unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers!!) wird deine erste gegriffene Tonfolge nicht länger als ein paar Wochen auf sich warten lassen. Als Erwachsene/Jugendlicher ist man viel aufnahmebereiter als ein Kind und lässt sich schneller darauf ein, zu greifen und auch mit verschiedenen Fingern zu greifen; sofern man ein grundlegendes motorisches Verständnis dafür mitbringt. 

Allerdings ist es so, dass du vermutlich ohne Lehrer ganz schnell mit allen Fingern greifst (dann gehts natürlich schneller), aber nicht mit sauberer Technik. Selbst wenn du die Töne dann einigermaßen triffst, bedeutet das nicht dass du auch technisch sauber spielst. 

Mit einer Wiedereinsteigerin, die vor ein paar Jahren ein Jahr Geige gespielt hat, habe ich nach vier Wochen "Auffrischung" (Tonleitern, Griffübungen etc.) bereits in der 1. Lage "echte" Stücke anfangen können (Oscar Rieding, Konzert h-Moll) die wir sogar mit Klavier gespielt haben. Gut, sie hatte bereits Erfahrung. 

Kinder brauchen oft etwas länger, da sie nicht so selbstkritisch wie Erwachsene sind. Du kannst dich ja wesentlich leichter selbst korrigieren und kritisch prüfen, ob du alles richtig machst. Als Kind ist das schon schwieriger, Kinder sind auf den Lehrer angewiesen. Da die motorischen Fähigkeiten eines Kindes noch nicht so ausgeprägt sind, ist es auch oft schwieriger den Einstieg ins Greifen zu finden als für einen Erwachsenen. 

Wenn du den Unterricht beginnst, wirst du deinen Lehrer fragen können. Aber lass dir bitte eher Zeit um einen sauberen Strich zu lernen, das Greifen bringt dir nichts wenn du keinen schönen Ton erzeugen kannst. Vorsicht ist hier besser als Nachsicht ;) Wenn du am Anfang Geduld hast, wirst du dich selber damit belohnen da du schneller Stücke spielen kannst wenn du einen guten, sicheren Strich in der rechten Hand hast. 

Viel Spaß dabei! 

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Hallo girly337, 

natürlich kannst du immer noch damit anfangen. Generell ist es grundsätzlich nie zu spät mit dem Tanzen anzufangen, abgesehen von körperlichen Einschränkungen die dann natürlich das Level begrenzen das man erreichen kann. 

Ich habe nach den üblichen Tanzkursen in den Turniersport gewechselt, habe dort aber mich nie richtig wohl gefühlt und entsprechend wieder aufgehört. Insofern hatte ich schon etwas Vorkenntnisse, die hast du natürlich nicht. Aber da du aus dem Karnevalsbereich kommst, solltest du körperlich ja fit sein und du nicht allzu große Probleme mit dem Muskelaufbau haben. 

Du solltest aber nicht damit anfangen, nur weil dein Freund tanzt. So wie du es beschreibst, wird er auch mind. B-A/S-Klasse tanzen und da ist das Trainingspensum entsprechend höher als wenn du anfängst. Schnuppern vielleicht erst einmal in einem Verein für ein paar Stunden und entscheide dich dann, ob das wirklich etwas für dich ist. Um mehrfaches Training die Woche kommst du nicht herum wenn du "gut", also sagen wir mind. B-Klasse, später tanzen willst. Auch Training alleine kann ganz heilsam sein, zusätzlich natürlich dann auch Privatstunden.  

Zunächst brauchst du natürlich einen Tanzpartner, und hier ist die Chemie und der gleiche Ehrgeiz wirklich wichtig. Wenn du mehr trainieren willst als dein Partner, bist du irgendwann sehr frustriert. Zunächst kannst du aber natürlich auch alleine anfangen zu trainieren, dann findest du vielleicht sogar einen Herren in der C-Klasse, der eine neue Dame sucht. 

Ob du eine Diät machen musst, kann ich dir nicht sagen, das hängt natürlich von deinem Gewicht ab. Aber wenn du nicht in den "krassen" Hochleistungssport gehen willst (sprich jedes, aber wirklich jedes Turnier tanzen das es in Deutschland gibt, jeden Tag mehrere Stunden trainieren) dann musst du das eher nicht ;) 

Übrigens kannst du es dir doch vom Pensum etwas leichter machen. Du machst Abi und arbeitest nebenbei; nichts davon würde ich jetzt dafür aufgeben. Um im Tanzen etwas zu erreichen und vielleicht ein bisschen Geld zu verdienen ist es zwar nicht richtig zu spät, aber du hast sehr viel nachzuholen und da ist es sicherer, sich nicht darauf zu verlassen wie du auch schon richtig gesagt hast. Insofern gibt dies dir doch vor, wie viel du trainieren kannst. Eben nur, wenn du nicht arbeiten musst/genug Zeit noch fürs Abi hast. 

Da wäre aber auch der Kostenfaktor. Tanzen ist nicht billig. Zunächst hört sich der Monatsbeitrag im Verein zwar wenig an (um die 16€ habe ich gezahlt), aber unterschätze nicht die Zusatzkosten. Du brauchst vernünftige Tanzschuhe für die mal schnell 100€ flöten gehen, einen Turnierrock für die D-Klasse anfangs. Ab der C-Klasse kommen dann die Kleider, das geht schon mal in den vierstelligen Bereich wenn du dann etwas höher kommst (B-Klasse). Viele Paare in A/S-Klasse (besonders die Jugend) hat natürlich Sponsoren, aber bis du dahin kommst hast du einen weiten, weiten Weg vor dir. Dann musst du natürlich auch ständig zu den Turnieren fahren, je nach Entfernung bist du dann entweder 1, 2 oder auch 3 Tage unterwegs. Plus Unterkunft evtl, Startgebühr. Das kostet auch Zeit! 

Es ist aber auch ein wirklich toller Sport. Wenn man an ein paar Stellen einspart (schlichtere/gebrauchte Kleider und Schuhe kosten eben auch weniger Geld, machen aber auch u.U. nicht so viel her), ist es auch finanziell zu schaffen. Dass aber du Abstriche irgendwo machen musst, ist klar. Hier solltest du dir überlegen, wie oft du in der Woche (2 h) trainieren kannst, ob du oft am Wochenende Zeit für die Turniere hast. 

Da du minderjährig bist, solltest du das auch unbedingt (!!) mit deinen Eltern besprechen und sie bezgl. der Kosten auch nicht anlügen. Ich habe es mir damals sehr schön geredet und bin ganz schön auf die Nase gefallen. 

Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen helfen. Falls du Nachfragen hast, schreib gerne in die Kommentare. 

Liebe Grüße! Violine

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Hallo, 

zunächst einmal solltest du dir die Instagram-Fotos nicht als Beispiel nehmen. Viele sind schon jahrelang dabei oder wissen, aus welcher Perspektive es am "höchsten" aussieht. 

Es kommt dabei wie du richtig gedacht hast nicht nur auf die Flexibilität sondern auch auf die richtigen (!) Muskeln an. Tatsache ist, dass du andere Muskelgruppen nutzt wenn du das Bein vor/seit über 90° heben willst. Hierzu gibt es zahlreiche YouTube-Videos! Ich versuche mal, dir das Wesentliche daraus zusammenzufassen: 

Aufhören zu dehnen solltest du definitiv nicht. Übertreib es nicht, aber das ist dir bestimmt bewusst. Wenn es dir für die Arabesque geholfen hat, mache auch mit den Übungen weiter. Wichtig ist, dass du deine Technik überprüfst. Konzentriere dich darauf, dich aus der Standbeinhüfte nach "oben" zu ziehen, trotzdem aber den Fuß des Standbeins gut in den Boden zu drücken. Das ist die "Hebelwirkung"! Dann dreh das Spielbein aus, das ist besonders wichtig damit die richtigen Muskelgruppen genutzt werden. Ich kann dir leider mit Bezeichnungen nicht dienen und umschreibe es deswegen. 

- Oberschenkel helfen dir nur bis 90°! Danach brauchst du die Muskeln im Ansatz zur Hüfte und dreh von der Hüfte (nicht über die Knie!!) aus!! Hebe das Bein nicht von oben, sondern von unten an, also von unter dem Knie aus ;) Das sollte so weit wie möglich nach oben zeigen (auswärts eben). Hebe erst das Knie so weit es geht und Strecke dann erst das Bein zur Seite/nach vorne aus. Wenn du versuchst es gestreckt anzuheben, wirst du vermutlich nicht besonders hoch kommen. 

- Spanne den Po vom Standbein an -> bzw. drehe das Standbein auch aus! Dann sinkst du nicht mit der Hüfte ein, denn von dort musst du dich eher nach oben ziehen. 

Wenn du einmal gemerkt hast welche Muskeln du brauchst, helfen dir z.B. die Übungen vom Kanal "Claudia Dean Coaching" oder von Kathryn Morgan  weiter. Es gibt zahlreiche Workouts hierzu. Teste was dich weiterbringt! 

Hoffentlich konnte ich dir damit ein bisschen weiterhelfen. Saubere Technik sollte dir schon ein paar cm mehr einbringen, aber natürlich nicht von 90° auf 180° aus dem Stand ;) Wichtig ist Regelmäßigkeit. Wenn du nämlich diese "neuen" Muskeln bisher nie richtig trainiert hast, wird es u.U. etwas länger dauern bis du dein Ziel erreicht hast. 

Beim Thema Ziele (und dann höre ich auch auf): Ziele setzen ist wichtig. Aber erwarte nicht zu viel in zu kurzer Zeit, denn dann wirst du enttäuscht. Z.B. könntest du dir als Ziel setzen erst einmal die richtigen Muskelgruppen zu trainieren und von 90° auf z.B. 120° zu gehen. Lass dir aber dabei genug Zeit. Und; frag doch deine Lehrerin/Lehrer ob sie mit dir gezielt daran trainieren könnten. Dann achten sie verstärkt darauf und können Fehler leicht korrigieren. 

Viel Erfolg, hoffentlich konnte ich dir ein bisschen weiterhelfen. 

Viele Grüße!

Violine  

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Hallo, 

darf ich fragen, warum dich das interessiert? 

Um deine Frage direkt zu beantworten; momentan spiele ich ein Instrument im Wert von ca. 10-15.000€. Wenn ich im Studium etc. eine neue Geige kaufen werde/muss etc. werde ich vor allem darauf achten dass sie zu mir passt und mir ermöglicht, das umzusetzen was ich möchte! Der Wert ist bei so etwas erst einmal zweitrangig, um die Finanzierung kann man sich immer noch Gedanken machen. Selbstverständlich kann ich mir keine Geige für eine halbe Million kaufen! 

ABER (zum Mindestpreis)wie du wissen solltest ist der Preis nicht unbedingt ausschlaggebend für den tatsächlichen Wert der Geige für dich als Spieler. Es gibt auch Geigen für 5000€ die besser klingen und sich spielen lassen als eine Geige für 10000€. Viel Geld wird da über Namen gemacht - das muss aber nichts heißen. Insofern lass dich nicht zu sehr vom Preis leiten... Auch wenn jemand nicht viel Geld hat kann er eine tolle Geige aufstöbern. Da heißt es dann eben wahrscheinlich, dass er etwas länger suchen muss ;)

Der Mindestpreis den ich aufbringen würde ist also erst einmal unwichtig! Viel wichtiger wäre der Mindestklang, wenn du das in einen Wert fassen könntest! Stell dir vor, du kaufst einen "Dachbodenfund" für um die 500€ und ein Geigenbauer schätzt die Geige auf 5000€... Hättest du dann gesagt 500€ mindestens oder 5000€ mindestens? Wenn du erst bei 1000€ angefangen hättest, wäre sie dir durch die Lappen gegangen. 

Da du uns fragst, würde es mich nun interessieren was du für eine Geige spielst! Nicht unbedingt der Gutachtenwert, sondern was für Holz, Geigenbauer (Land...), Klang... usw! 

Viele Grüße!

Violine

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Habe große Angst vorm Geige spielen. Wie kann ich Geigenvorspiel schwänzen/ausfallen lassen, ohne dass sich meine Mutter allzu große Sorgen macht?

Okay dass klingt jetzt wahrscheinlich wirklich dumm und albern aber ich habe eine Phobie vor Geigespielen. Ich hab seit einem Jahr einen neuen Geigenlehrer, der extremst unfreundlich ist und nie positive Sachen sagt und mich immer nur kritisiert. Am Anfang hatte ich nur Angst vor dem Lehrer, nicht vor dem spielen selbst. Dass hat sich allerdings in den letzten Monaten geändert und ich nicht mal mehr an eine Geige denken kann   ohne dass ich nervös werde. Meine Mutter musste musste mich schon zwei Mal vom Geigenunterricht abholen weil ich eine Panikattake hatte und will mich zu einen Psycho-therapeuten schleppen wenn es nicht besser wird. Ich kann mich nicht vom Geigenunterricht abmelden weil ich auf einem musischen Gymnasium bin und jeder ein Instrument spielen muss. Es werden Instrumentalprüfungen gemacht die 4x gewertet werden und zur musiknote dazugezählt werden.

So dass ist meine Situation; das problem ist, dass ich morgen Instrumentalprüfung habe, die Stücke wegen meiner Phobie kaum kann und drauf und dran bin einen mentalen Breakdown zu haben. Momentan würde ich lieber in den nächsten Fluss springen und ertrinken als vorzuspielen. Ich war die letzen zwei Geigenstunden schon nicht da weil ich 'krank' war und ich kann nicht schon wieder auf krank machen.Ich will meiner Mutter aber nicht noch mehr Sorgen machen indem ich ihr sage wie schlimm es mit meiner Phobie geworden ist damit sie mich zuhause lässte; ausserdem würde sie mich zur Therapie schleppen. Und ich kann meine Prüfung nicht ewig vor mir hin schieben. Was kann ich tun?

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Hallo, 

wichtig ist, dass du darüber sprichst! Besonders da heute (?) deine Prüfung ist, kannst du dich nun nicht mehr wirklich unbemerkt davor drücken. 

Insofern würde mich interessieren, was du bezgl. deiner Prüfung unternommen hast. 

Dann solltest du mit deiner Mutter sprechen, wenn du es noch nicht getan hast. Erzähle ihr bitte ganz offen, dass du so Angst vor deinem Lehrer hast und sich das auch auf die Geige an sich ausgebreitet hat. Als nächstes musst du das Gespräch mit einer Lehrperson suchen. Es wäre wohl für dich nicht gut direkt an deinen Geigenlehrer heran zu treten (bzw. deine Mutter für dich u.U.). Vielleicht habt ihr Vertrauenslehrer oder Klassenlehrer? Ich schätze Klassensprecher könnt ihr in dem Fall getrost übergehen. 

An einem Musikgymnasium habt ihr bestimmt für die Instrumente auch Klassen. Möglicherweise kannst du dann hier in eine andere Klasse wechseln. 

Die Therapie würde ich nicht von vornherein ausschlagen. Du hörst dich an, als ob du vielleicht etwas Hilfe beim Verarbeiten bräuchtest. Es ist nicht schlimm wenn du Hilfe brauchst! Es wäre doch schade, wenn du wegen eines Lehrers das Geigespielen aufgibst, denn wenn du auf ein Musikgymnasium gehst muss es dir ja doch viel bedeutet haben. 

Wenn du aber merkst, dass es vielleicht nichts für dich ist, solltest du die Möglichkeit in Betracht ziehen die Geige nur noch als Hobby zu betrachten und auf eine Schule gehen in der Musik nur den üblichen Stellenwert hat und du keine extra Prüfungen machen musst. Vielleicht sind es ja auch die Prüfungen die dich belasten. 

Ich hoffe du findest einen Weg, wie du weiter damit umgehen kannst. Viel Erfolg dafür! 

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Hey, 

vielleicht benutzt du zu viel Kolophonium?! Je nach Pensum musst du nicht generell welches benutzen. Wenn die Saiten schon davon umgeben sind, benutzt du definitiv zu viel. 

Bist du dir auch sicher dass es wirklich Kolophonium und nicht eine Ummantelung der Saite ist, die durch das Gekratze sich gelöst hat? 

Auf jeden Fall würde ich jetzt auch mit Alkohol versuchen, die Saiten zu säubern und ab dann weniger Kolophonium zu nutzen. Säubere die Saiten nach jedem Spielen mit einem sauberen Tuch! Dann sollte es besser werden. Falls dir das nicht weiterhilft -> Ab zum Geigenbauer! 

Liebe Grüße!

Violine

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Eiskunstlauf anfangen, Ünungen für Zuhause,....?

Hallo, ich bin 18 und würde gerne mit Eiskunstlauf anfangen. Ich tanze seit 1 1/2 Jahren Ballett, bin aber noch nicht so gut.. Das einzige Positive dabei ist vielleicht dass ich dehnbarer bin. Auf dem Eis war ich bis jetzt nicht so oft, aber ich weiß dass es mir jedes Mal wenn ich in der Eishalle war sehr gefallen hat. Ich hab leider erst zuspät erfahren dass die Eishalle bei uns im Sommer geschlossen ist:/ d.h. ich könnte erst wieder in einem halben Jahr anfangen. Bis dahin würde ich mich mehr über die Pirouetten und Figuren die es gibt informieren (und im Ballettunterricht mein bestes geben) Aber kann man die Pirouetten usw. irgendwie auch ohne Schlittschuhe und Zuhause üben? Also was außer dehnen kann ich noch Zuhause machen, damit ich im Winter dann "bereit" bin um damit anzufangen?

Außerdem weiß ich auch nicht ob das mit dem Geld bei uns so klappt, weil ich ja schon Ballett- und Klavierunterricht nehme und nächstes Jahr auf eine Schule gehen will, die etwas kostet:( Ich würde zwar nebenbei noch arbeiten, aber das würde mir dann ja auch noch mehr Zeit wegnehmen... Ich weiß auch noch nicht ob ich mit irgendwas davon aufhören würde. Sollte ich mich lieber zwischen Ballett und Eiskunstlauf entscheiden? Also ist es zu viel wenn ich beides mache?

Ich hab mich im Internet auch schon über die Eishalle und die Kurse dort informiert, aber da steht nur was über Kurse für jüngere...

Würde mich sehr über Antworten und über eigene Erfahrungen freuen!:)

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Hallo, 


Eiskunstlauf muss kein reiner Wettkampfsport sein! Ich besuche seit einiger Zeit auch "Anfängerkurse" für Erwachsene. Auch ohne Wettkampfambitionen kann man intensiv trainieren. Allerdings gebe ich dir Recht, dass die Suche u.U. etwas aufwendiger wird. 


Zu deiner Hauptfrage, was du im Sommer nun tun kannst: 

- Der Parallelsport zum Eiskunstlauf im Sommer ist Rollkunstlauf. Darüber könntest du dich informieren und überlegen, ob du dir einen Kurs suchen möchtest. Du kannst auch erstmal das reine Laufen alleine lernen und wenn das schnell geht und du dich sicher fühlst, einen Verein suchen wo du Kunstlaufschritte trainieren kannst.Dazu könntest du im Verein einfach anfragen, ob du mit deinen 18 Jahren ins Training einsteigen kannst oder ob vielleicht ein Erwachsenenkurs geplant ist. Wenn es am Ende genug Anfragen sind, wird vielleicht ein Kurs eröffnet. Ansonsten solltest du vielleicht den Suchradius etwas erweitern und nach anderen Vereinen suchen (oft trainieren mehrere Vereine in einer Halle!). 

- Ballett ist ein super "Sommertraining" fürs Eislaufen. Mir hat meine Vorerfahrung viel auf dem Eis gebracht, z.B. brauchst du ständig schöne Arme die den Armen im Ballett ein bisschen ähneln, du brauchst Positionen wie Arabesque für Ausläufe nach Sprüngen usw. Bleib also dabei wenn du es dir leisten kannst! Dehnen ist außerdem auch nicht schlecht ;) 

- Pirouetten off-ice kannst du mit speziellen Drehplatten üben von denen ich leider ihren genauen Namen nicht weiß da ich so etwas nicht besitze. 

- Sprünge kannst du übrigens super trocken üben! An deiner Stelle würde ich, wenn du direkt damit anfangen willst, mit dem Dreier-Sprung (Waltz-Jump) anfangen, der ist nicht so schwierig. 

Aber bevor du Pirouetten und Sprünge anfängst zu lernen, brauchst du auf dem Eis gewisse Grundlagen. Sicheres Kantenlaufen vorwärts und rückwärts (falls du es nicht weißt; die Kufen sind mit einem Hohlschliff mit Innen- und Außenkante versehen, bei Rollschuhen oder auch Inline Artistic wird das mit Rollen simuliert), Dreierschritte (Wechsel von vorwärts auf rückwärts) und vielleicht auch schon Dinge wie Pinguin oder einfaches Hochspringen auf dem Eis. Im Übrigen gibt es in Deutschland Möglichkeiten, im Frühling Eislaufen zu gehen! Die Volksbank Arena in Hamburg hat bspw. an vielen Samstagen/Sonntagen bis Mai geöffnet. Etwas südlicher gab es auch eine, da hab ich leider vergessen welche das ist. Google hilft hier ;) 

Falls du keinen Kurs findest, würde ich probieren vielleicht eine Eisläuferin aus Vereinen zu finden, die dir Privatstunden geben kann. Aushänge und Facebook können da weiterhelfen. Wenn du dir ganz sicher bist, dass du damit wirklich anfangen willst, besorg dir gleich ordentliche Schuhe! Zum Austesten der Möglichkeiten fand ich den Graf Bolero ganz gut, wenn man aber anfängt einen gewissen technischen Anspruch zu entwickeln sollte man sich z.B. nach Risport Venus, Antares etc. umsehen. RFlight soll auch gut sein. Falls du keine Lust auf Rollkunstlauf hast könntest du über Kunstlaufinliner nachdenken. Das ist die Alternative dazu mit welcher ich mich im Moment auch beschäftige. Allerdings ist das ein teurer Spaß im Vergleich zu Schlittschuhen. Falls du aber im Sommer weiter auf Rollen laufen willst, achte beim Schlittschuhkauf darauf, dass die Kufe geschraubt und nicht genietet ist damit du sie wechseln kannst. 

Falls du noch Fragen hast werde ich mich bemühen sie zu beantworten ;)

 Liebe Grüße

Violine

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Hallo, 

Selbstverständlich gibt es Kurse für jugendliche und erwachsene Anfänger. Natürlich musst du dafür die richtige Schule finden. Viele Schulen die z.B. nach Vaganova unterrichten haben ihre Kurse auf das Alter jeweils abgestimmt. Ansonsten hat eigentlich jede Schule einen Anfängerkurs, und wenn nicht, hilft es manchmal nachzufragen weil sich ein neuer Kurs erst ab einer bestimmten Anzahl Anmeldungen lohnt. Sprich; auch wenn auf der Homepage kein Anfängerkurs angegeben ist, kann es durchaus sein das für das nächste Quartal/Halbjahr etc. ein Kurs geplant ist! 

Es sollte die absolute Ausnahme sein, dass du in einem Anfängerkurs ausgelacht wirst weil du irgendetwas nicht sofort hinbekommst. Ich habe in meiner ersten Ballettgruppe nie derartiges erlebt, dort wurde ich super aufgenommen und bin aber auch sehr gut mitgekommen. 

Leichter fällt dir der Anfang natürlich, wenn du einzelne Begriffe schon kennst. Die Grundpositionen beispielsweise, auch schon mal ein Plié oder Tendu. Es erwartet von dir niemand perfekte Technik, schon gar nicht in deiner ersten Stunde und auch nicht nach einem halben Jahr. Ein guter Lehrer versteht sich darauf, dich so zu integrieren dass du schnell die Technik lernst, die Gruppe aber nicht aufgehalten wird. Aber du bist ja in einem Anfängerkurs, der meistens nicht in der Form, wie du ihn kennen lernst, seine Anfänge hatte. Also bist du dann nicht die erste die als Neue dazustößt ;) 

Ich würde dir empfehlen, eine unverbindliche Probestunde zu nutzen um zu testen, wie der Sport dir liegt und wie du mit der Schule klar kommst. Schau dir am Besten verschiedene Schulen an, damit du ein bisschen ein Gefühl bekommst was du willst und was nicht. 

Am Besten nimmst du dann vorher Kontakt zur Ballettschule auf und fragst nach, welcher Kurs geeignet ist! 

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß! Angst brauchst du nicht zu haben!! 

Viele Grüße

Violine 

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Hallo! 

Zunächst zu deinem Problem; 

Wenn du Pech hast, ist deine Geige "Schrott". Dann taugt die Geige nichts, die Saiten auch nicht. Wo hast du die Geige denn bestellt? 

Wenn die Saite gerissen ist, musst du erst mal rausfinden welche Saite das überhaupt ist. Wenn du die Geige vor dich hältst, geht es von links nach rechts "G, D, A, E". Dann solltest du dir einen Satz vernünftiger Saiten bestellen und die Saite(n) wechseln. Pirastro Tonica z.B. 

Die "Hebel" sind Wirbel. Die sollen fest sitzen, aber auch nicht zu fest. Wenn du eine Saite hast und sie stimmen willst, brauchst du zunächst auch einen Stimmton (Klavier, sonst Internet). Dann drehst du den Wirbel zu dir, damit wird die Saite tiefer (lockerer). Jetzt kannst du ihn langsam wieder von dir weg drehen und dabei etwas gegen den Wirbelkasten drücken, damit er hält. Nicht zu fest! Das testest du, bis du den richtigen Ton hast. Wenn du keine Erfahrung mit Musik hast, wirst du vermutlich ein Stimmgerät und/oder Hilfe dabei benötigen um das zu hören. 

Außerdem musst du den Bogen spannen, d.h. die Schraube am Frosch von dir weg drehen. Dann benötigst du wahrscheinlich Kolophonium für den Bogen. Daran könnte die schlechte Tonqualität liegen, zudem gehe ich mal davon aus dass dir noch keiner in natura gezeigt hat, wie man streicht...? 

Dann zu etwas anderem; 

Empfehlen kann ich dir einen Geigenbauer und einen Geigenlehrer. You-Tube- Videos können dir nicht alles vermitteln, was ein Geigenlehrer dir zeigen und beibringen kann. Fehler schleichen sich schnell ein und sind alleine schwer zu bekämpfen. Du fährst also besser wenn du dir wenigstens ein paar Stunden Unterricht nimmst. Vielleicht hast du ja eine/n Bekannte/n, der/die dir ein bisschen helfen kann am Anfang und dir die Grundlagen beibringt. Wenigstens ein paar Wochen lang. Wenn du ein sehr disziplinierter Mensch bist mit gutem Verständnis fürs Geigen, dann könnte es natürlich sein dass du dann auch relativ gute Fortschritte alleine machst ;) 

Viel Erfolg! Falls du noch Fragen hast, kannst du mich gerne noch fragen :) 

Viele Grüße

Violine 

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Hallo, 

wenn du die Noten hast, kannst du bestimmt schon die Noten darüber schreiben wenn du sie lesen kannst. 

Wenn du nun weißt, um welche Note es sich handelt kannst du erschließen, welchen Finger du nehmen musst. 

Spielst du mit allen Fingern schon? Wenn nicht, versuche es nach dem Ausschlussverfahren. Liegt eine Note "näher" an der leeren Saite als eine andere, wird es ein "früherer" Finger sein. Beispiel: a', h', c': Das A ist deine leere Saite. h' liegt näher an a' als c'. Du hast nur zwei Finger gelernt, also wird das h mit dem ersten Finger, das c mit dem zweiten Finger gespielt. 

Wenn du alle Finger hast, erkennst du sicher ein paar schon wieder. Irgendwann prägt sich eine Finger-Ton-Noten-Verbindung ins Gehirn ein. Du denkst nicht mehr darüber nach, welchen Ton du bei dieser Note erzeugst, sondern eher welchen Finger du dafür nehmen musst. 

Ansonsten geht es folgendermaßen gut: 

Nimm dir bei neuen Noten die Zeit, die Finger selber darüber zu schreiben. Grundsätzlich gilt: Pro Ton einen Finger weiter. Für das a nimmst du z.B. keinen, für das h den ersten, c den zweiten, d den dritten und evtl. für das e den vierten Finger oder die leere E-Saite. Vielleicht hilft dir eine dem entsprechende Tabelle, an denen du die Finger ablesen kannst. Fortschritte machst du es eher, wenn du es dir jedes Mal wieder erschließt, dann merkst du dir die Finger eher. 

Eine Tabelle könnte so aussehen: 

G-Saite: g: 0, a: 1, h/b: 2, c: 3, d: 4

D-Saite: d: 0, e: 1, f/fis: 2, g: 3, a: 4

A-Saite: a: 0, h/b: 1, c/cis: 2, d: 3, e: 4

E-Saite: e: 0, fis: 1, g/gis: 2, a: 3, h: 4

Du musst dann die Tabelle deinen aktuellen Vorzeichen anpassen. Oder allgemein formulieren mit Pfeil hoch/tief für z.B. Fis/Cis/B/... 

Ansonsten: 

Die leeren Saiten kennst du schon. Wenn nicht; die solltest du aus dem Kopf wissen:  

G: Unter der 5. Linie, unter der 2. Hilfslinie

D: Direkt unter der 5. Linie

A: Zwischen der 3. und 4. Linie. 

E: Zwischen der 1. und 2. Linie 

Schaue nach dem Abstand und finde dementsprechend heraus, welcher Finger für diesen Ton genommen werden sollte. Beispiel: 

Du hast ein a auf das ein d folgt. A spielst du hier gerade mit der leeren Saite. Vor dem d kommt noch das h und das c. Das d ist also der dritte Ton --> dritter Finger. 

Oder auch: 

Du hast ein e auf der D-Saite. Vom d zum e sind es ein Ton --> erster Finger. Du solltest danach ein g spielen. Vor dem g kommt noch ein f vom e ausgehend. Du bist auf dem e auf dem Ersten, also plus zwei --> dritter Finger. 

Letzten Endes brauchst du einfach ein bisschen Übung. Schließlich ist es auch wichtig, dass sich je nach Vorzeichen die Position der Finger etwas ändert! Dabei solltest du bei der Tabelle, wenn du beispielsweise mit "hoch" (Pfeil hoch für z.B. cis --> weit weg vom 1. Finger (A-Saite)) und "tief" (Pfeil runter für z.B. c --> eng an den 1. Finger (A-Saite)) arbeitest, beachten! 

Ich wünsche dir viel Erfolg! Wenn du Hilfe brauchst oder Nachfragen hast, tu dir keinen Zwang an :) 

Liebe Grüße und schöne Feiertage 

Violine 

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Hallo, 


du solltest die gleiche Saite bestellen, die du bereits bisher gespielt hast. Das heißt, entweder hast du noch Ersatzsaiten der anderen Saiten und kannst an Hand der Verpackung ablesen, um welche Saiten es sich handelt oder du weißt es so ;) Oder du wechselst den ganzen Satz, damit du einheitliche Saiten spielst. 


Wenn du noch am "Anfang" stehst, sind bei vielen Geigen die Saiten "Tonica" von Pirastro aufgezogen. Ansonsten kommt es ganz auf die Geige, den zuständigen Geigenbauer, Lehrer und natürlich Schüler an. 


Ich spiele momentan noch die Evah Pirazzi, überlege aber ob ich mal etwas andere Saiten ausprobiere. 


Viele Grüße


Violine 


http://www.saiten-versand.de

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Hallo, 

ich würde erst noch mal ein bis zwei Wochen spielen, sie fordern (d.h. auch ins Extreme spielen, auch wenn das nicht immer sofort angenehm ist für die Ohren), denn es kann sein dass sie nicht richtig eingespielt ist.

Stradivari-Nachbau muss erstmal gar nichts heißen. Es gibt viele Nachbauten wo sich dann jeder freut, dass der Name drin steht als Nachbau, aber sehr viele taugen nichts. Für den Klang ist der Lack auch sehr entscheidend, und Stradivaris Lack ist bisher niemand gelungen nachzuarbeiten. 

Deswegen kann es auch sein, dass die Geige einfach schlecht gearbeitet ist und der Klang generell so komisch ist. Nichtsdestotrotz würde ich tatsächlich bei keiner sichtbaren Besserung mal zum Geigenbauer gehen. 

Hast du Kolophonium drauf? Mach nicht den Fehler und kolophoniere den Bogen sehr stark ein, mach das einmal und schau, ob es erst mal besser ist. Wenn die Saiten von einer Schicht bedeckt sind (alle halbe Jahre mal mit Alkohol abreiben…) oder auch der Bogen, kannst du keine wirklich schönen Töne mehr spielen, also nicht verwunderlich. Deshalb betrachte da mal die Saiten und auch die Haare des Bogens sehr genau. 

Ansonsten wäre die Stimme ein Problem. Es kann gut sein, dass der Stimmstock verrutscht ist, da bitte nicht selber beigehen sondern ab zum Geigenbauer, der die dir wieder richtet. Da kann man zu viel falsch machen und ich behaupte mal du kennst dich nicht so gut mit der Bauweise aus, als dass es für eine solche "Reparatur" reichen würde ;) 

Ansonsten könnten die Saiten auch hinüber sein. Wenn sie quintenrein sind (also der Ton beim Zupfen auf einer Höhe bleibt und nicht absinkt oder höher wird im Nachklang, sehr genau hören!), aber eher unwahrscheinlich. 

An deiner Stelle würde ich mal folgendes machen: 

1. Ein paar Tage spielen 

2. Wenn du noch nicht kolophoniert hast, einmal kolophonieren und schauen ob es besser wird

3. Saiten/Bogenhaare kontrollieren 

4. Ab zum Geigenbauer… 

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Viele Grüße

Violine

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Hallo, 

leider muss ich dich enttäuschen. Erstens kann man da gar keinen Standardtanz drauf tanzen, also kein Walzer, Tango, Wiener, Slowfox und Quickstep, und auch mit den Lateintänzen wird es leider sehr schwierig. 

Samba geht leider gar nicht. Wenn du allerdings recht gut und sicher bist, dir Musikalität und Charakter nicht so wichtig ist, würden ein Cha-Cha-Cha gehen. Auch der ist aber recht flott. 

Rumba kannst du ausschließen, zu schnell und gar nicht im richtigen Charakter. Jive geht dementsprechend auch nicht bei dem Charakter. 

Ansonsten bleibt dir als Alternative der Disco-Fox ;) 

Viele Grüße

Violine

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Hey, 

tu dir den Gefallen und fahr zum Geigen/Bogenbauer. In Musikgeschäften wird man meistens nicht gut beraten und viele haben von Geigen wirklich keine Ahnung. Wenn es dann noch ein wirklich guter Bogen war, ist deine Anlaufstelle ein echter Geigenbauer. 

Selbstreperaturen würde ich lieber sein lassen und dann doch eher die Stunde  Fahrt investieren, sonst musst du doch noch mal los weil es wieder kaputt geht usw. Geh daher lieber auf Nummer Sicher!

Viele Grüße

Violine

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Hallo, 

also Tango steht erstens definitiv im 4/4-Takt. 6/8 geht auf LW/WW, davon abhängig ob man lieber bis 3 oder 6 zählt und in Vierteln oder Achteln. 

Zweitens: Wenn es vom Charakter und Tempo passt, kannst du auf jeden 4/4 grundsätzlich Tango tanzen. Allerdings ist es musikalisch meistens nicht so schön ;) 

Speziell zu deinem Lied: Zum Anfang kannst du unbestreitbar ChaCha tanzen. Wenn dich der lateinamerikanische Charakter nicht nervt, geht aber auch Tango darauf. Oft gibt es "Tanzmusik-CD`s", auf denen viele Lieder bearbeitet sind. 

Ich persönlich würde eher ChaCha darauf tanzen, du kannst ja mal einen Tango zum Vergleich anhören (setz davor HGR St oder so, dann bekommst du ein "reales" Turnierlied ;) ), auf youtube oder so ähnlich. 

Viele Grüße

Violine

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Hallo, 

bevor du an Turniertanz als ernsthafte Option denkst, solltest du dir über ein paar Punkte im Klaren sein. 

1. Du solltest mind. 2 Kurse gemacht haben. Auch die grundlegenden Medaillenkurse werden dir helfen und teilweise als Vorwissen nötig sein. Zwar macht man in der Tanzschule oft mehr Schritte als du sie am Anfang in der Folge tanzen wirst, allerdings werden sie beim Turnier technisch korrekt gelehrt und anders als in der Tanzschule. Tanzschule und Turniertanz kann man eigentlich nicht richtig vergleichen. 

2. Turniertanz ist zeit-und kostenintensiv. Du kannst zwischen Standard und Latein oder Zehntanz wählen, wenn du ernsthaften Turniersport betreiben willst. Ich trainiere in der Woche 3 mal mind. für eine Sektion. Du siehst also; du musst viel Zeit für das Training alleine einplanen. Normal ist eigentlich ein Gruppen/Techniktraining, Endrundentraining und freies Training (ohne Trainer). Dazu nimmt man dann häufig noch Einzelstunden, die wiederum teuer sind. 

Es kommen diverse Kosten auf dich zu: 

a) Der Beitrag im Verein (Grund + Turnierbeitrag meist) 

b) Startgebühren pro Turnier (und glaub mir das kann sich summieren, vor allem bei großen Turnieren wie Berlin) 

c) Fahrtkosten zu den Turnieren 

d) Kleidung: Definitiv brauchst du vernünftige Standard/Lateinschuhe. Du brauchst für die D-Klasse einen Rock und ein vernünftiges Oberteil. Ab der C trägst du eigentlich ein Turnierkleid, maßgeschneidert (oder gebraucht) mind. 300 € einrechnen. Tendenz steigend… 

3. Du brauchst natürlich einen Tanzpartner. Ohne Tanzpartner kannst du Turniertanz vergessen. 

Es macht aber natürlich auch Spaß. Trotzdem ist die physische und psychische Belastung wie bei allen Turniersportarten sehr hoch und zehrt an den Kräften. Außerdem machen es dir dann unfaire Wertungsgerichte auch noch schwerer… Aber das sollte dir nicht generell im Kopf umherschweben ;) Aber beim Tanzen ist die Welt genauso parteiisch wie manchmal beim Fußball. Es kommt vor. 

Vor allem musst du dich ordentlich mit deinen Eltern absprechen. Wenn du keinen Herrn findest, der schon Autofahren kann oder dessen Eltern ständig fahren können, wirst du entweder auf den Zug umsteigen müssen, was sehr teuer ist, oder deine Eltern müssen dich überall hinkutschieren. Deshalb setz dich vielleicht erst mal mit deinem Tanzlehrer in der Tanzschule zusammen, sprich mit ihm über deinen Wunsch und lass dich von ihm beraten. Vielleicht kann er dich an einen Verein vermitteln. Dann musst du natürlich mit deinen Eltern sprechen. 

Ich wünsche dir nichtsdestotrotz viel Erfolg und Glück bei deinen Diskussionen ;) 

Viele liebe Grüße

Violine

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