Kennt ihr das, wenn man sich fast krankhafte Sachen einredet?

Hallo, ihr Lieben!

Ich leide seit ca. 1 Jahr unter einer Angststörung (die ich weitestgehend überwunden habe). In letzter Zeit kommt es jedoch vor, dass ich mir selber Symptome suche, da ich offensichtlich nicht wahrhaben will/wollte, dass ich wieder gesund bin. Somit beginne ich mir ständig Dinge einzureden. Ich habe wochenlang daran geglaubt, dass ich sterben möchte, weil ich es mir eingeredet habe (war aber keines Weges suizidal, bin auch in Therapie, keine Sorge). Gestern habe ich offensichtlich dummer Weise an einem Joint gezogen (früher hat mir sowas nie etwas ausgemacht). Dann habe ich mich auf ein Mal ziemlich komisch gefühlt, und das tue ich noch jetzt. Auf irgendeine Art habe ich das Gefühl, nicht in meinem Körper zu sein, dass es komisch ist WIE ich in meinem Körper bin und so kranke Gedanken, und das löst bei mir ziemlich nervige Ängste aus. Ich komme aber immer so weit, dass ich es mir wieder ausreden kann. Ich blödes Ding hab natürlich gegooglet, und bin dann auf die sog. "Ich-Störung" gestoßen, die mein empfinden des Ichs und meines Körpers gerade ziemlich gut beschreibt. Vermutlich aber auch nur, weil ich es gelesen habe und jetzt auf mich selber anwende. Meine Frage wäre einfach nur, ob ich damit alleine bin? Oder gibt es Menschen, die auch in der Lage sind sich mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft und ihrer Zwangsgedanken Dinge so lange einzureden bis sie sie für absolut real halten? Ich kann mich selber sehr gut einschätzen denke ich und mache bereits seit längerer Zeit Therapie, kümmere mich also auf jeden Fall um diese mehr oder weniger schlimme (weiß ich noch nicht ganz genau) Problematik.

LG, Hannah :)

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