Man geht bei Schizophrenie und auch bei vielen anderen psychischen Krankheiten von einem bio-psycho-sozialem Ansatz aus, was die Entstehung betrifft.

Das bedeutet eine Mischung aus biologischen (Erbgut/Veranlagung), psychologischen (Persönlichkeit, gelernte Verhaltensmuster usw.) und sozialen (Umgebung/Umfeld) Faktoren aus.

Bei Schizophrenie spricht man auch von einem vulnarabilität/Stressmodell. Es gibt einerseits Faktoren welche einen vor der Krankheit schützen (Resillinz) und Faktoren die einen krank machen (Stressoren).

Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Schwelle wann die Krankheiten ausbricht. Diese ist auch erblich bedingt. Man kann sich das so vorstellen, das wenn man eine erbliche Veranlagung hat, die Schwelle, ab wann man auf krankmachende Faktoren mit schizophrenen Symptomen reagiert, niederiger ist als bei dazu nicht veranlagten Menschen. Je nachdem wie viele schützende Faktoren und krankmachende Faktoren nun auf dich einwirken bricht halt die Erkrankung aus oder nicht.

Krankmachende Faktoren können z. B. Drogen sein, bestimmte Kommunikationsstile, allgemein Stress, vermehrte äußere Reize, Medikamente usw. Faktoren die einen gesund halten z. B. ein stabiles soziales Umfeld, Ruhe, bestimmte Beschäftigungen die das psychische Gleichgewicht fördern (Meditation, Yoga, Sport), allgemein alles was psychisch entlastet.

Die Erkrankung hat auf jeden Fall eine erbliche Komponente, die einen anfälliger dafür macht. Wenn in der Familie oft Schizophrenie auftaucht, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht das die betreffende Person auch eine bekommt. Das heißt aber nicht, dass dies zwangsläufig so sein muss. Liegt dann halt wie beschrieben daran welche anderen krankmachenden und gesundmachenden Faktoren in welchem Maß gerade noch auf einen einwirken.

Wenn man jetzt trotz einer Veranlagung Drogen nimmt, wird in vielen Fällen trotzdem keine Schizophrenie auftreten. Man kann das aber leider nicht vorhersagen. Wenn dann doch eine auftritt hat man Pech. Die Wahrscheinlichkeit ist erhöht, aber trotzdem nicht sehr hoch.

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So ziemlich mit allen Opiaten kannst du Probleme mit einer Suchtentwicklung bekommen. Es fallen auch alle bekannten unter das BtmG, ausgenommen neuere Designerdrogen (NPS). Tillidin, Tramadol und Codein können aber in bestimmten Zubereitungen ohne Btm Rezept verschrieben werden.

Wie viel Stress man Strafrechtlich bekommt liegt natürlich an der Menge und den Umständen. An sich sind sicher gerade Heroin (Diacetylmorphin) und Fentanyl Kandidaten, wo der Richter das nicht so toll findet, diese z. B. in größeren Mengen auf den Markt zu bringen. Wird sicher einen kleinen Unterschied zwischen hoch- und eher niederpotenten Opiaten geben.

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Wenn du selber nichts rauchst oder dabei hast droht dir selber erst mal nichts. Bin bestimmt schon 20 Mal von den Niederlanden nach Deutschland gefahren und einmal kontrolliert worden. Ich sehe jetzt nicht gerade unauffällig aus, sondern bin schon das Klientel was die suchen. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht so hoch. Da fahren tausende jeden Tag über die Grenze, die können ja nur einen Bruchteil kontrollieren. Wo die uns mal angehalten haben war übrigens Nachts. Meiner Meinung nach ne schlechte Zeit, ist halt wenig los auf der Bahn.

Mittlerweile würde ich auch nix mehr groß mitnehmen, vielleicht drei Gramm Hasch, mit einem Haps sind die wech...

Man kriegt doch in Deutschland genug zu Rauchen, hätte keinen Nerv mehr auf den Stress. Aber wo man jünger war fand ich so ein bisschen Nervenkitzel auch ganz nett.

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Also bei einem normalen Schnelltest kann man da auch Wasser drauf machen, der zeigt dann negativ an. Ich weiß natürlich nicht wie so ein Test auf Caprisonne reagiert, aber vermute mal es wird keine Reaktion auslösen, also wie Wasser. Es gibt auch Schnelltest die bestimmte Parameter mit anzeigen, da wird das mit dem Schummeln ohne Urin schwieriger, die sind aber eher selten und auch teurer.

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Würde versuchen ohne Vorhaltungen mit ihm zu sprechen. Wenn man etwas sagt ist ja immer auch eine gewisse Energie dahinter, die auch nonverbal mit kommuniziert wird. Wenn Menschen dann merken, dass man ihr Verhalten angreift, blocken Sie oft ab und gehen selber in die Konfrontation. Gerade bei nahestehenden Menschen spielt natürlich die vorher vorhandene Beziehungsebene eine große Rolle. Ist die Beziehung schon gestört wird die Kommunikation schwierig. Gibt da auch den Begriff Beziehungsfalle in der Kommunikationswissenschaft.

Man sollte versuchen offen und ohne Vorhaltungen seine Sorgen in diese Richtung anzusprechen. Man kann ja vorher klarstellen, dass er eigenverantwortlich ist und man ihm nichts verbieten will (funktioniert eh nicht), dann versuchen zu vermitteln, dass einem der Mensch etwas bedeutet und das man sich Sorgen macht. Man kann wenn das Gespräch läuft ruhig vermitteln, dass der Alkohol langfristig keine Lösung ist und mit der Zeit das Leben immer mehr beeinträchtigt. Oft hat das Verhalten aber auch eine Ursache und dafür kann man ja meist Verständnis aufbringen.

Die meisten Menschen wollen keinen der sie bevormundet und verurteilt. Sie wollen jemanden der sie versteht und Akzeptanz zeigt, was nicht heißt, dass man Probleme nicht anspricht.

Die Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung sind da auch ganz brauchbar. An sich gibt es auch Strategien bezogen auf den Suchtbereich, welche Eigenmotivation fördern und recht brauchbar sind, denke aber das geht jetzt etwas zuweit. Einfach authentisch sein, offen, ohne Vorhaltungen, mit einer gewissen Akzeptanz ist gut. Und Liebe ist immer wichtig...

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Liegt daran, dass es bei der Ausscheidung im Urin konzentriert wird. Zumeist sind die Substanzen auch nicht nur im Blut, sondern verteilen sich auch zusätzlich in bestimmte Gewebstypen. Man spricht dabei auch von Verteilungsvolumen. Es wird dann über die Nieren ausgeschieden und sammelt sich im Urin wieder an. Die Abbauprodukte sind im Blut genauso nachweisbar wie im Urin (Nur nicht so konzentriert und so lange). Zumeist werden die Substanzen in der Leber verstoffwechselt und gehen wieder ins Blut, erst wenn sie dann wieder die Niere über den Blutkreislauf erreichen werden sie dann ausgefiltert.

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Bei 0,3 Gramm ist das eigentliche Kokain recht schnell raus. Ca 24 Stunden. Den Nachweis des Konsums kann man aber über Abbauprodukte länger erbringen. Ca 2-3 Tage. Wenn große Mengen konsumiert werden kann das auch länger Nachweisbar sein.

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Das aktive THC ist je nach Häufigkeit und Menge einige Stunden bis mehrere Tage nachweisbar. Die Abbauprodukte (THC-COOH, nicht psychoaktiv) wesentlich länger. Im Blut kann das mehrere Wochen nachweisbar sein. Allgemein sind Substanzen im Urin länger nachweisbar als im Blut.

Nach dem Konsum eines einzelnen Joints ist das THC ca 6-24 Stunden nachweisbar. Wenn man nicht jeden Tag raucht sollte nach einem lustigen Abend ca 24-72 Stunden THC nachweisbar sein. Bei Dauerkonsum kann teilweise auch nach längerer Zeit noch aktives THC nachweisbar sein (bei Hardcorekonsumenten bis zu 20 Tage, ist aber eher die Ausnahme, aber wenn de jeden Tag 3g Extrakte rauchst...).

Im Schnitt würde ich sagen wenn man mal einem Abend gut einen raucht 24-48 Stunden. Ist halt recht unterschiedlich. Gibt Dauerkonsumenten die nach 24 Stunden nichts mehr drin haben und andere die mal nen Gramm rauchen brauchen länger. Ist Abhängig vom Stoffwechsel, konsumierter Menge, Qualität usw.

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Ja, theoretisch schon. Ein Schnelltest auf Drogen testet ja nur auf die gängigsten Substanzen. THC, Amphetamin, Kokain, Opiate (Morphin), MDMA und teils Benzodiazepine. Gibt ja noch hundert andere Sachen die man konsumiert haben könnte. In der Praxis ist es aber eher so, dass solange man nicht völlig Dicht ist und/oder Ausfallerscheinungen hat, die Polizei bei einem negativen Test keine Blutprobe machen wird. Auch sind die Tests freiwillig, ist eigentlich ein Angebot einen Anfagsverdacht auszuräumen.

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Ja, prinzipiell schon. Um so mehr konsumiert wird, um so länger dauert es, bis alles aus dem Körper ist. MDMA ist jetzt nicht das beste Beispiel, aber auch dabei ist es so. Gerade bei Cannabis oder z. B. Kokain ist das ausgeprägter. Wenn du nen Joint rauchst ist das nach ein paar Tagen raus. Rauchst du 10 Joints dauert es schon mal 2-3 Wochen.

Liegt je nach Substanz an der Verstoffwechselung, der Fettlöslichkeit (wie verteilt sich die Substanz in bestimmtem Gewebe) usw. Allgemein kann man aber sagen, um so mehr und um so öfter Konsumiert wird um so länger dauert es, bis es aus dem Körper ist.

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Ja, da kann man schauen was an Kosten für Krankenkassen, Rentenversicherung und durch Arbeitsausfall entsteht.

Z.B. gehen Abhängige eher in Rente, sind länger Arbeitslos und verursachen Kosten durch die Sucht an sich und durch Begleiterkrankungen.

Allerdings sterben chronisch abhängige auch früher, da spart der Staat natürlich wiederum.

Man kann natürlich den Wert des Lebens nicht mit Geld beziffern. Auch trifft das nicht generell auf alle Abhängigen zu, dass sie hohe Kosten verursachen. Liegt an der Substanz und dem Konsumverhalten. Zu den legalen Drogen findet man da zumindest grobe Hochrechnungen. Bei den legalen Drogen kann man z.B. Steuereinnahmen entgegenhalten.

Zu berücksichtigen ist auch, das bei illegalen Drogen auch teilweise das Verbot negative Begleiterscheinungen begünstigt. Z. B. kann man mit pharmazeutisch reinem Heroin, welches vom Staat abgegeben wird (z.B. in der Schweiz) gut alt werden. Die Begleiterkrankungen wie Abszesse, HIV, Hep C usw sind halt hauptsächlich aus der illegalität bedingt. Auch gehen diese Leute nicht dauernd in die Entgiftung und gehen in Substitution oft auch wieder arbeiten.

So mal als Denkanstoß...

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Muss sagen bei Alkohol kann ich die Regelungen noch nachvollziehen, bei Cannabis und anderen illegalen Drogen nicht.

Das hat auch nichts mit irgend etwas rationalem zu tun, da wird an jeglichen wissenschaftlichen Studien vorbei, ein gewisses "Ersatzstrafrecht" über die Fahrerlaubnis etabliert.

Natürlich möchte ich nicht das Menschen unter egal welchem Einfluss von psychotropen Substanzen am Straßenverkehr teilnehmen. Was hier abläuft ist aber auch völlig daneben. Wenn eigentlich klar ist, dass es erst ab 3-5 ng/ml im Blut überhaupt zu irgendwelchen Beeinträchtigungen kommen kann und dann ein Wert von 1ng/ml Serum genommen wird (entspricht ca 0,5 ng/ml Blut) dann geht es eigentlich nur darum möglichst viele Menschen deswegen dran zu kriegen. Es sollte halt einfach mal ein wissenschaftlich evaluierter Grenzwert eingeführt werden.

Noch mehr daneben finde ich das bei allen anderen Drogen außer Cannabis. Einmal auf ner Party MDMA genommen (nie Auto gefahren), direkt Führerschein weg, mach mal schön MPU und 12 Monate Abstinenz nachweisen. Könnte man im Vergleich jedem der nen Vollrausch von Alkohol auf Schützenfest hat auch ne MPU aufs Auge drücken, wäre das selbe.

Einfach gesagt wird da natürlich mit zweierlei Maß gemessen. Wenn man Alkohol und z. B. gewisse Medikamente mit illegalen Drogen vergleicht. Geht doch schon bei Cannabis los. Kriegste vom Arzt verschrieben, klar kannst du Auto fahren. Wenn nicht haste halt schnell Pech gehabt. Dann wollen die einem im Ernst noch weismachen, wenn man das vom Arzt verschrieben bekommt dann wirkt das ja nicht so wie das vom Schwarzmarkt. Ist genau die selbe Substanz, hat beides die selbe Wirkung. Natürlich ist man irgendwann darauf eingestellt und die Nebenwirkungen lassen nach, das tun sie bei jedem Dauerkiffer aber auch.

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Ich glaube, dass es wie eigentlich in vielen hier gegebenen Antworten schon ersichtlich ist, großteils eher daran liegt, was den Menschen über Jahre über LSD und andere Halluzinogene eingetrichtert wurde und natürlich an dem gesetzlichen Verbot usw., das diese Substanzen in der Therapie allgemein nicht (oder kaum) eingesetzt werden. Und die Pharmaindustrie hat da auch wahrscheinlich wenig Interesse dran, dass psychische Probleme mit ein paar Dosen einer Substanz in Verbindung mit Psychotherapie gelindert werden und man den Menschen nicht Jahrelang Psychopharmaka verkaufen kann.

Man muss natürlich sagen, das LSD sicher kein Allheilmittel ist. Es kann aber gerade unter psychotherapeutischer Anleitung sicher tiefgreifende Einsichten in die eigene Psyche indizieren. Mit diesen kann man arbeiten und Probleme lösen. Auch wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich hat ja durchaus vielversprechende Resultate geliefert. Denke schon,dass es zumindest helfen kann gewissen Mechanismen hinter einer Sucht zu verstehen und zu durchbrechen. Z. B. spielen in einigen Fällen traumatische Erfahrungen eine Rolle, diese können durch LSD wenn es gezielt und unter fachkundigen Personal eingesetzt wird, wieder aus dem unterbewussten hervorgehoben und verarbeitet werden. Ist aber auch mit gewissen Risiken verbunden. Ist aber auch nur ein Beispiel, es gibt noch andere Möglichkeiten.

Denke zumindest wäre es schön wenn in diesem Bereich stärker geforscht würde. Diese Substanzen haben zumindest ein großes Potenzial was ihre Wirkung auf die menschliche Psyche betrifft.

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Kann man pauschal nicht beantworten. Das liegt am Richter, Staatsanwaltschaft, Bewährungshilfe usw. Je nach Prognose und Einschätzung. Insgesamt bin ich selbst manchmal verwundert, wie lange Leute die schon auf Bewährung sind, bei eher kleineren Delikten noch davonkommen. Im Kontext der Arbeit schon erlebt, schon auf Bewährung, fahren ohne Fahrerlaubnis = Geldstrafe, dann mit Cannabis erwischt (5 g) = Verfahren eingestellt. Oder wegen Diebstahl auf Bewährung, wieder geklaut, Bewährungsstrafe wird hochgesetzt, wieder geklaut und paar mal schwarzfahren, noch ne Geldstrafe drauf, dann allerdings noch mal beim klauen erwischt und es ging in Haft.

Hängt halt davon ab wie gut man vermitteln kann das man sich doch noch ändert, von der Sozialprognose, von den jeweiligen Straftaten und halt von den daran beteiligten Personen. Irgendwann ist aber halt Feierabend und die Bewährung wird widerrufen. Finde es prinzipiell auch okay, dass man den Leuten bei Straftaten die eher der Kleinkriminalität zuzuordnen sind auch mal ne zweite oder dritte Chance gibt. Aber klar, wenn man es irgendwann einfach nicht Begreifen will dann muss man halt mit den Konsequenzen leben. Leider rutschen auch manche durch den Knast erst richtig in die kriminelle Schiene weil man da denn halt die richtigen kennenlernt. Bei manchen hilft es aber auch und sie ändern sich wirklich.

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Ich denke entscheiden musst letztendlich du, was gerade am besten für dich ist. An sich hat die Substitution natürlich ihre Berechtigung und stabilisiert die Leute (holt einen halt aus dem Kreislauf aus Beschaffung und teils ungesunden Konsumverhalten). Ist völlig okay, wenn es so ist, dass du gerade ohne nicht zurecht kommst. Eine andere Möglichkeit wäre mal eine Therapie zu machen und zu versuchen die Ursachen der Sucht anzugehen. Dazu braucht man aber auch die nötige Motivation und Kraft.

Arbeite seit einiger Zeit im Suchtbereich und es ist schon so, dass viele lange in der Substitution bleiben. Was auch okay ist. Ist auch die Frage wie man das jeweilige Substitutionsmittel verträgt. Wenn man damit sein Leben gut geregelt bekommt. Viele Klienten haben die Meinung, dass der Entzug zumindest von Methoden nach langer Einnahme schlimmer ist als der von Heroin (Diacetylmorphin). Der Entzug zieht sich durch die lange Halbwertszeit arg in die Länge und viele finden das unangenehmer. Gibt natürlich Ausnahmen. Von Buprenorphin hingegen hab ich auch schon gehört das es eher sanfter sein soll. Hab aber keine eigenen Erfahrungen damit.

Die frage ist halt ob man das Grundproblem angehen will und von der Sucht weg will oder ob man (zunächst) mit der Substitution die unangenehmen Symptome bekämpft. Ein richtig oder falsch gibt es da meiner Meinung nach nicht. Muss man halt schauen was für einen gerade passt.

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Im Vergleich mit vielen anderen Drogen wie Opiaten, Benzodiazepinen oder Alkohol ist die körperliche Komponente bei Cannabis eher zu vernachlässigen.

Allgemein ist das Kiffen aufhören im Vergleich mit einigen anderen Substanzen recht chillig. Heißt aber nicht, das man nicht auch einen recht unangenehmen Entzug haben kann.

Manche kriegen das ohne große Probleme hin, anderen fällt es recht schwer. Großteils ist es aber Kopfsache. Versuch dich abzulenken und steiger dich nicht rein. Denk auch daran das es mit jedem Tag irgendwann besser wird. Das man dann auch mal ein paar Tage schlecht drauf ist, ist normal. Wenn es als Einschlafhilfe verwendet wurde macht auch meist das beim aufhören Probleme. Dauert meist etwas aber auch das wird wieder. Körperliche Erscheinungen wie Schwitzen und Übelkeit gehen meist schon nach wenigen Tagen wieder weg. Ist auch immer wieder die Diskussion in wie weit das psychosomatisch ist.

An sich ist noch ein Faktor, wie weit man z.B. psychische Probleme damit unterdrückt hat. Die kommen dann beim aufhören natürlich auch mit einem dicken Hallo wieder zum Vorschein.

Wenn es gar nicht geht geh halt mal zum Arzt oder zur Suchtberatung. Kann auch hilfreich sein.

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Ja ist ganz nett. Finde wenn man es nicht übertreibt eine nette Substanz. Man sollte halt nicht zu viel auf einmal nehmen und Pausen zwischendurch machen, ansonsten kann es auch auf Dauer bissel depri machen. Hab auch auf Partys wo des eine der belibteren Drogen ist bis auf Ausnahmen nie Stress erlebt. Im Gegensatz zu Partys wo vorwiegend Alkohol konsumiert wird. Da kommen eher wildfremde Leute, nehmen einen in den Arm und brabbeln ich hab euch alle so lieb. Da denke ich auch, irgendwie sind die falschen Drogen verboten...

So als Paar kann das auch eine sehr liebevolle und kuschelige Erfahrung sein. Muss man aber halt (wie bei fast allen psychoaktiven Substanzen) respektvoll mit umgehen. Wenn man psychisch schon vorher angeschlagen ist sollte man auch eher vorsichtig sein. Ansonsten ne schöne Substanz die gerade in Verbindung mit netten Menschen und schöner Musik tolle Erfahrungen ermöglichen kann.

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Bei einer geringen Menge gibt's meist ne Geldstrafe. Kann auch Sozialstunden geben. In den Knast musst du sicher nicht. Es sei denn ist das was weiß ich wievielte mal wegen BTM. Wird aber wahrscheinlich auch was von der Führerscheinstelle kommen. Wahrscheinlich ärztliches Gutachten um den Konsum harter Drogen zu überprüfen, oft mittels Haaranalyse.

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Man kann auch eine Heroin-/Opiatabhängikeit überwinden. Einfach ist das nicht. Hat natürlich auch mit den eigenen sozialen und persönlichen Ressourcen zu tun. Was hält das Leben für einen persönlich noch bereit, welche Grüde gibt es für einen es lassen zu wollen. Es gehört auf jeden Fall der eigene Wille dazu.

Opiate an sich nehmen einem auf jeden Fall viele negativen Gefühlen und geben einem zumindest am Anfang ein recht positives feeling. Der ganze Alltagsstress ist weg. Ist wie eine Schutzschicht gegen den ganzen negativen Kram im Leben.

Hört man auf, muss man sich mit dem ganzen Kram wieder auseinander setzen. Wenn man den schnellen Ausweg kennt ist das nicht einfach. Körperlich davon runter zu kommen ist nicht so schwer. Psychisch davon weg zu kommen ist schwer. Nach dem körperlichen Entzug dauert es auch recht lang, bis man sich wieder wirklich wohl fühlt. Aber gibt genug Menschen die auch das geschafft haben. Nach einem Jahr Abstinenz steigen die Chancen immer mehr das man es auch langfristig hinbekommt. Heißt aber nicht, dass man nicht auch nach 10 Jahren nicht wieder Rückfällig werden kann.

Substitution ist gut um sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bekommen. Oft bleiben die Leute aber auch lange dabei...

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