Dafür müsstest du bitte den Kontext bereitstellen. Mit wem redest du über welches Medium in welcher Situation? Wie ist eure Beziehung?

In Grundform sagt man 부끄럽다.

Sinnvoll kann man aber nur übersetzen, wenn man den Kontext kennt.

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Du meinst vermutlich Reinkoreanisch und Sinokoreanisch.

Reinkoreanisch ist einfach aus der ursprünglichen koreanischen Sprache entstanden, Sinokoreanisch sind chinesische Fremdwörter, die in der Vergangenheit durch chinesisch-koreanischen kulturellen Austausch in Korea verwendet wurden und sich eingebürgert haben. Da das gesamte Verwaltungs- und Bildungssystem aus China übernommen wurde, handelt es sich hierbei oft um Wörter aus Verwaltung/Politik/Wissenschaften.

Du kannst es mit lateinischen Wörtern im Deutschen vergleichen.

Unter dem Stichwort "Sinokoreanisch" findest du auch weitere Infos.

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Nichts. Das ist ein Name.

Du kannst ihn in Hangeul (koreanisches Alphabet) transkribieren, dafür müsste man aber wissen, wie er auf Deutsch ausgesprochen wird.

Unten wurde ja 로라 geschrieben ("Rora"), das bezieht sich aber auf die englische Aussprache von Laura. Den deutschen Namen würde ich 라우라 schreiben ("Raura"). Das R wird in diesen beiden Fällen ähnlich wie das italienische vorne im Mund gerollt.

Koreaner machen aus Namen, die mehr als 2 (koreanische) Silben haben, gerne 2-silbige "Abkürzungen." Gut möglich, dass du von gewissen Freunden dann 라라 ("Rara"), 로라 ("Rora") oder ähnliches geschrieben wirst.

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Wenn sich der KPop Hype so lange hält, ist das keine blöde Idee. In Wien gibt es ein KPop Café, das soweit ich weiß ganz gut läuft (war dort noch nie).

Zum Betrieb eines Cafés gehört einiges dazu, nicht zuletzt ein ordentliches Startkapital und ein Grundwissen zu Unternehmensrecht.

Ich denke rein thematisch bist du da eh gut aufgestellt. Du kannst dich ja erstmal als Neben-/Ferialjobs bei verschiedenen Cafés bewerben und dort in hoffentlich verschiedene Tätigkeiten (Service, Küche, Management/Logistik) hineinschnuppern.

Dazu darfst du nicht vergessen, dass du einen Ort wählen musst (nicht nur die Stadt, sondern die exakte Lokalität), an dem sich deine Zielgruppe aufhält.

Ich finde es toll, dass du ein konkretes und realistisches Ziel hast und denke, dass du zumindest im Moment damit sehr vielen jungen Leuten einen Traum erfüllen würdest. Versteife dich nur nicht zu sehr darin, da sich Zeiten und Interessen in den paar Jahren, die du noch hast, ändern können. Das Grundwissen der Unternehmensführung, dass du für ein Café brauchst sind aber extrem wertvoll, egal, ob sich dein Ziel noch ändert oder nicht. In diesem Sinne: Go for it!

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Wenn dein Name Jessy ist, kannst du den problemlos in Hangeul schreiben.

Bei Namen mit für Koreaner sehr komplizierter Aussprache, empfehle ich einen Spitznamen zu wählen, der sich leichter sagen und schreiben lässt.

Koreanischen Namen brauchst du aber keinen und wäre auch seltsam.

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Koreanische Grammatik ist einfach, aber sehr anders als die europäischer Sprachen. Also bei uns hatten trotzdem viele Probleme, weil sie immer 1:1 Übersetzungen wollten, was es halt nicht gibt. Denke aber, das ist bei Arabisch genauso.

Ich habe Koreanisch gelernt, nützlicher finde ich aber Arabisch.

Und zum Lernen: Bitte such dir einen Kurs. Eine so ferne Sprache lässt sich nicht mit Apps und Websites oder sogar Lehrbüchern allein lernen und am Ende hast du vielleicht Fehler verinnerlicht, die du nicht mehr wegbekommst. Es ist immer einfacher, etwas von Grund auf ordentlich zu lernen, als später zu versuchen, sich Fehler abzugewöhnen.

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Wie oft willst du die Frage jetzt noch stellen?

Das ist einer der kritischten Punkte an der koreanischen Sprache ist. Es kommt ganz ganz stark drauf an, mit wem in welchem Kontext gesprochen wird. Direkte Ansprachen (du, er, sie, ..) werden eher vermieden. Wann immer möglich wird Funktion oder Titel gesagt, wenn nicht, dann der Name.

Ich beginne mit der "unhöflichen" Forme, nach || kommt dann die höfliche Form.

Ich - 나 || 저

Du - 너 (selbst bei jüngeren Freunden schnell unhöflich!) || 당신 (das bitte ununbedingt vermeiden!!) Wenn noch nicht bekannt ist, wie der Status der anderen Person ist, kein Name usw, dann hilft man sich öfter mit 그쪽 oder einfach nur 님 aus. Aber auch damit vorsichtig sein.

Er/Sie/Es - kommt auf die reale oder gedankliche Distanz zum Sprecher an. Je nachdem ist es 그, 이 oder 저 und dann der Begriff, worum es sich handelt. Zb "er/sie" (nicht anwesende Person, über die gesprochen wird, ohne, dass der Sprecher eine besondere Nähe definiert hätte) - 그남/그녀. Eher verwendet man statt dieses Konstrukts einfach Namen/Titel.

Wir - 우리 || 저희

Ihr - (너희, das sagt aber NIEMAND), man verwendet Anreden wie 여러분 ("alle"), 고객님 ("geehrte Kunden")

Sie (3. Person Plural) - s. Er/sie/es, evtl mit 들 als Mehrzahlanzeiger am Ende.

Hier noch ein paar Beispiele, was statt Personalpronomen eher verwendet wird:

오빠/형 (großer Bruder), 언니/누나 ( große Schwester), 선배 ("Senior" in schulischem/beruflichem Kontext), 선생님 (Lehrer, auch für Ärzte verwendet), 사장님 (CEO).

Jüngere Leute würde man höflich mit ihrem Namen ansprechen und in freundschaftlichem Kontext oft sogar sich selbst als 오빠/형/언니/누나 nennen.

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Gibt ja schon einige tolle Tipps. Vergiss aber auch nicht, jedem dein "Wissen" über Japan und die japanische Kultur, das du ausschließlich aus Manga, Anime und fetischisierenden, nicht-japanischen Blogs beziehst, auf die Nase zu binden und zu erklären, warum dort alles besser ist.

Ja, einen Grundstock an Anime-Japanisch und süß klingenden Nonsens-Wörtern solltest du auch aufbauen und damit um dich werfen. Gut wäre da noch "gomeeeeen" für Entschuldigung, "sugoi" für cool, "baka" statt dumm und an die meisten Sätze hängst du zufällig irgendwelche Partikel ran wie -ne, -yo, -desuyo usw.

Hier ist eine gute Liste:

https://m.imgur.com/gallery/c4oKNNO

Dann sprichst du nur noch als wärst du sprachbehindert und sprachlich auf der Stufe eines Kleinkindes steckengeblieben.

Optisch kannst du frei wählen aus allen "süßen" japanischen Stilen. Unter dem Stichwort Harajuku Style findest du sicher viel Inspiration.

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Also wenn du das nicht weißt, scheinst du auch keine Ahnung von Nordkorea zu haben... ich würd mir an deiner Stelle doch nochmal überlegen, ob du die wirtschaftliche Entwicklung in NK echt einschätzen kannst.

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Gochu garu, Chiliflocken, sind getrocknete und zerkleinerte Chilischoten.

Für gochu jang, Chilipaste, werden die Chilis mit Getreide und Salz fermentiert.

Sind also zwei unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichem Geschmack und Eigenschaften und du solltest versuchen, das richtige zu verwenden.

Trotzdem kann man im Notfall oft das eine durch das andere ersetzen, genauso wie man teilweise auch frische Chilis oder hiesiges Chilipulver verwenden kann, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Ob es klappt und ob man zusätzlich was am Rezept ändern muss, kann man aber pauschal nicht beantworten.

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Beziehungen in Korea sind schon anders als in Deutschland. Es kommt natürlich in erster Linie darauf an, wie der Typ so ist, aber hier ein paar Sachen, die mir aufgefallen sind (natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Mit Dating und vor allem Sexualität wird in Korea sehr verschlossen umgegangen. Durch das harte Schulsystem und die fehlende Sexualbildung und Tabuisierung sind die Leute oft weniger reif (sozial und sexuell gesehen) als Gleichaltrige in Deutschland. Außerdem sind viele Eltern gegen eine Beziehung ihrer Kinder, da sie nicht vom Lernen abgelenkt werden sollen.
  • In Korea gibt es sehr viel Blinddating und Kuppeltreffen. Es kommt häufig vor, dass Freunde einem "mal jemanden vorstellen" wollen.
  • Das Tempo beim Dating in Korea ist sehr anders, aber nicht pauschal langsamer. In einer Beziehung ist man in Korea sehr viel schneller als in Deutschland und meistens passiert davor nicht viel, außer dass einer von beiden sagt "hey, lass uns doch eine Beziehung haben." Danach geht es aber langsamer. Insofern, ja, es ist schon irgendwie besonders, nebeneinander zu schlafen - wird dir in deinem Alter aber sowieso nicht passieren, weil die Eltern das nie zulassen würden.
  • In Korea wird gerade am Anfang bzw vor der Beziehung sehr viel Aufmerksamkeit investiert (viel Texten, Geschenke, Komplimente, ...), danach, also wenn sie es sozusagen "geschafft haben," lässt das leider oft nach.
  • Public display of affection ist in Korea nicht gerne gesehen. Vielen ist es zb unangenehm, sich in der Öffentlichkeit zu Küssen.
  • Dating in Korea folgt oft einem gewissen "Standardsystem." Man macht Sachen nicht unbedingt, weil die beiden Partner das so gerne wollen, sondern weil man das so macht.
  • In Korea gibt es recht systematischen, unaufgearbeiteten Rassismus. Als Weiße hast du dadurch keine allzu großen Nachteile, aber viele koreanische Eltern wollen keine nicht-koreanischen Partner für ihre Kinder und du bist halt immer so bisschen der "Exot." Genauso, wie es hier yellow fever gibt, gibt es dort Leute, die einfach nur eine ausländische Freundin haben wollen, um es mal zu erleben, weil sie denken, dass diese sexuell offener sind oder um damit anzugeben.
  • In Korea feiert man nicht Monats- und Jahrestag, sondern 100-Tagestag (und je nachdem wie ernst man das nimmt dann auch 200, 300 ... Tage)

Mir ist Dating in Mitteleuropa lieber. Aber beides hat seine Vor- und Nachteile.

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Ich kann nur über Ostasien sprechen:

Marillen(Aprikosen). Birnen in Ostasien sind normalerweise auch nicht unsre Birnen sondern Nashi. Fisolen sind auch eher selten. In Ostasien sind viele tropische Früchte zwar bekannt aber nicht einfach zu bekommen. Hier gibt es außerdem sehr viele Pilzarten, die dort weitgehend unbekannt sind. Auch einige Salate wie Vogerlsalat.

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Hanbok 한복, ist koreanisch.

Auch bei Hanbok gibt es verschiedene Stile, auf deinem Bild siehst du ein modernes Design.

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Hanbok

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Keine, ich höre zwar KPop, aber so Fandoms sind mir suspekt. Nicht nur KPop Fandoms, übrigens, sondern Fandoms allgemein.

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Die Frage stellst du am besten auf 네이버 자식iN, wenn du doch eh sehr gut Koreanisch kannst. Die Wahrscheinlichkeit, dass dir hier jemand auf diese extrem spezifische Frage antworten kann, geht gegen 0.

Allgemein brauchst du wohl die gleichen Fähigkeiten wie hier und oben drauf eine gute Portion Vitamin B.

Entsprechendes Visum/Arbeitserlaubnis brauchst du natürlich auch, wenn du nicht zufällig Staatsbürger bist.

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Die machen ständig Atomtests. Insofern: Nein.

Nordkorea mag nach außen gerne als verrückt dargestellr werden, aber die Führungsriege ist nicht blöd. Die wissen genau, dass sowas ihr Ende bedeuten würde, egal wieviel sie dabei kaputt machen. Die Eroberung oder Zerstörung anderer Länder ist kein Ziel Nordkoreas, sie wollen einfach den Status Quo aufrecht erhalten, in dem die Leute, die Macht haben, angenehm leben können, ohne Behelligung durch andere Nationen. Deshalb auch das regelmäßige, wohl dosierte Säbelrasseln, Atom- und Raketentests und zwischendurch auch mal Kuschelkurs.

Andere Länder wollen sich auch nicht mit Nordkorea anlegen, weil das China nicht gefallen würde. China liegt zwar nicht mehr so viel am ehemaligen Schützling, allerdings wäre ein Angriff ein Affront, den sich China nicht gefallen lassen würde. Es ist auch immer noch so, dass "Ost" und "West" nicht unbedingt zu eng beieinander sitzen wollen, da ist ein Puffer wie Nordkorea ganz praktisch.

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Wie es da steht: Minho. Ohne spezielle Betonung. Du kannst dir die Aussprache anhören, wenn du 민호 bei Google Übersetzer eingibst, die Sprachausgabe ist für einzelne Wörter in Ordnung.

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Ich weiß, dass vermutlich gleich jemand kommt, der dir das ganz genau aufschlüsselt, aber ich glaube du hast mehr davon, wenn du selbst draufkommst und ich helf dir gern dabei.

Welche Funktion hat 의? Wie würdest du die Sätze da übersetzen?

(Übrigens hast du dich paar mal verschrieben :) )

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Das kann man nicht so einfach übersetzen, da gibt es keine 1:1 Entsprechung auf Deutsch.

Je nach Kontext: Taktgefühl, emotionale Aufmerksamkeit, Gefühl für eine Situation, Intuition, Einfühlungsvermögen, Sensibilität, ...

Reading the room auf Englisch evtl.

"Augenmaß" ist nur die wörtliche Übersetzung. Nun 눈 = Auge, chi 치 = Maß/Größe

Hier eine koreanische Definition für den Begriff:

다른 사람의 기분이나 또는 어떤 주어진 상황을 때에 맞게 빨리 알아차리는 능력

"Die Fähigkeit die Stimmung einer Person oder eine Situation schnell und richtig zu erfassen."

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