Liegt es an der Periode?

In letzter Zeit habe ich viele Unterschiede der Werte von meinem Freund und von mir kennengelernt und weiß noch nicht so recht, wie ich damit klar komme. Während ich zb. viel Wert auf Tischmanieren und Höflichkeit setze, isst er wie ein Tier und pupst absichtlich vor meinen Eltern (siehe letzter Post). Er hinterfragt alles, was ich ihm von meiner Lebensart erzähle, was mich sehr nervt. Auch Probleme zwischen unseren Familien macht es nicht besser.

Mal bin ich total liebesbedürftig und suche die Nähe von ihm. Keine zwei Minuten später schiebe ich seinen Arm runter und bin wieder ein „Kaktus“. Selbst auf mein Date heute hab ich gar keine Lust, obwohl ich mich seit langem drauf freue.

Es fühlt sich so an, als würde in mir krieg herrschen zwischen meinem Herzen, was am Charakter meines Freundes hängt und die Beziehung nicht aufgeben will, und meinem Verstand, der mir dauernd sagt, dass dies wohl kaum ne Zukunft haben wird (Gründe stehen oben).

Das alles beschäftigt mich so sehr, dass ich selbst einen Nervenzusammenbruch hatte. Ich bin einfach nicht bereit für eine Trennung. Alleine der Gedanke, bringt mir Tränen in die Augen.

Liegt es an der Periode, die meine Gefühle verstärken und mich ins Zweifeln bringen oder ist es nur die Phase, in der der Partner doch nicht so perfekt ist, wie anfangs?
Ich weiß nicht was ich tun soll…er weiß von meinen Gefühlen bescheid, er war bei meinem Nervenzusammenbruch dabei.

bevor die Frage kommt, ich bin w17, er m18

Trennung, Liebe und Beziehung, Periode, Stimmungsschwankungen
Abneigung gegen mich?

Ich habe mich bereits in meinem gestrigen Post über meine Mathe Note beschwert.

Kurze ZSF: habe 11 Punkte im Zeugnis, obwohl 12 Punkte in Klausur, 12-13 Punkte mündlich und 14 Punkte Test (zählt 1/2 einer Klausur). Hausaufgaben fehlten 3 Mal im gesamten Halbjahr.

In ihrem Kurs zählt 60%-40% schriftlich-mündlich

Nun habe ich mal im Kurs rumgefragt (Basis Kurs von 5 Personen), wie bei ihnen die Noten stehen. Ein Schüler, Klausur 13 Punkte, allerdings sowohl mündlich, als auch im Test deutlich schlechter als ich, öfters die Hausaufgaben nicht dabei, hat im Zeugnis 12 Punkte.

Schon seit längerem schwanke ich mit dem Gedanken, ob die Lehrerin, die eigentlich unfassbar nett ist, ne Abneigung gegen mich haben könnte.

Meine Begründung: ich melde mich bei jeder Frage, muss oft von ihr ausgebremst werden damit die anderen auch zu Wort kommen, habe eine hohe Quantität und Qualität meiner Antworten, die zu 90% richtig sind, und trotzdem habe ich „nur“ 12 Punkte mündlich.

Letztes Halbjahr, wo ich die selben Punkte mündlich hatte, meinte sie, ich müsste an meiner Richtigkeit arbeiten. Das habe ich auch nur trotzdem werde ich nicht besser. Nach weiterer Nachfrage meinte sie nur, dass ich zu oft die Hausaufgaben nicht hätte. Sind 3x zu viel für ein ganzes Halbjahr?

Ich vergleiche mich nicht gerne mit anderen, aber ich finde es absolut unfair, dass ich am meisten die Hausaufgaben habe, die meistens auch richtig sind, mich am meisten melde, die richtigen Antworten habe, von ihr selbst sogar ausgebremst werde, schriftlich die beste der Klasse bin und trotzdem nicht die beste Endnote habe.

Bin ich falsch zu denken, dass das unfair ist?

Mit ihr zu reden, nutzt nichts, da sie mir weiterhin nur die selben Dinge an den Kopf schmeißt zb. das mit den Hausaufgaben.
Ist das ein Fall für meine Tutorin?

Schule, Mathe, Zeugnis, Unfairness, Abneigung
Bin ich zu recht sauer?

Also um es kurz zu fassen:

ich (w,17) hasse es zu teilen, bzw immer nur, wenn ich dazu gezwungen werde oder wenn man mich nicht fragt/ mich nicht darauf vorbereitet. Sonst verhalte ich mich wie jeder andere normale Mensch auch und teile ab und zu mal was aus freiem Willen.
Ihr mögt jetzt zwar sagen, dass ich kleinkindisch bin und übertreibe. Aber hört bitte die Situation dahinter bevor ihr gleich mit Kritik anfangt!!

Ich habe zwei geistig behinderte ältere Schwestern mit denen ich sehr sehr oft Sachen teilen muss. Wenn sie was von mir wollen, kriegen sie es (auch gegen meinen Willen), aber sobald ich was haben möchte, krieg ichs ned und es heißt „kaufs dir selbst“.
Mein Vater und ich waren neulich in einem Laden etwas weiter weg von meiner Stadt, wo es super leckeres Essen gibt (was es nicht im Supermarkt gibt). Dort haben wir zwei Tüten Tiefkühlkost gekauft. Und da ich wirklich selten mit ihm dort hin gehe, dachte ich mir so supii Essen bis ende des Monats. Tja. Anstatt mich vorzuwarnen, dass eine Tüte meiner Schwester gehört, verheimlichen meine Eltern es mir und ich bin dann die doofe wenn ich den Rest esse und ich die andere Tüte verzweifelt suche.
Nun frage ich mich, ob ich zurecht sauer bin, oder ich die Situation einfach aus anderen Augen sehen muss.

Ich bin sauer aus folgenden Gründen:

  1. meine Schwester geht viel öfters dahin, wieso kaufen sie es dann nicht auch? Oder bringen mir was mit?
  2. wieso muss ich auf etwas verzichten, was ich wirklich sehr sehr gerne esse und großen Wert darauf lege und meine Sis es eh ned juckt was sie isst?
  3. wieso muss ICH alles was ich habe mit meinen Schwestern teilen, die aber ned mit mir? Ist ja nicht so, dass ich gleich ne ganze Tafel schoki verlange, wenn dann nur ein kleines Stückcken. Ja, sie sind besonders, aber trotzdem können die doch auch mal teilen oder etwa nicht?

Nur zu info, ich bitte hier jediglich um eine andere Sichtweise des Problems und nicht um Kritik meiner Person. Jegliche Kritik, die nicht konstruktiv begründet ist, ignoriere ich :) danke schönmal im Vorraus!

Familie, Geschwister, Streit, Zwischenmenschliches, teilen, Ethik und Moral