Ja, du liegst falsch ;-) Du erreichst nur, dass die Hefe stark vorschmeckt. In Bezug auf das Aufgehen kann u.U. sogar der gegenteilige Effekt auftreten, der Teig übergeht. Wenn du deiner Hefe Beine machen willst, löse sie vorher in ausreichend handwarmem (nicht zu warm!) Wasser auf und dann erst mit dem Mehl zum Teig verarbeiten. Mehr braucht es eigentlich nicht. Näher hier in einem Backkurs zum Thema Hefeteig erklärt: http://goccus.com/campus.php?id=90

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Brezeln werden oft in Schweineschmalz gebacken. Auch die vom Bäcker oder nur die aus dem Supermarkt?

Hallo,

ich bin seit fünf Jahren Vegetarierin, habe aber auch schon lange Zeit vorher nur wenig Fleisch gegessen. In den ersten zwei, drei Jahren habe ich auch Gummibärchen und andere gelatinehaltige Produkte gegessen, einfach aus Unwissenheit. Seit ich weiß, dass in Gummibärchen etc. das Bindegewebe von Tieren drinsteckt, esse ich nur noch die stärkehaltige Alternative. Das macht mir nichts und ich fühle mich besser so. Überhaupt achte ich bei dem, was ich kaufe oder unterwegs esse darauf, dass kein Fleisch drinsteckt. Allerdings bin ich nicht so penibel, dass ich das Produkt nicht esse, wenn "Spuren von ..." enthalten sind, da das ja im Regelfall bedeutet, dass es nur in einer Fabrik hergestellt wurde, in der auch Fleisch verarbeitet wird oder ähnliches. Bisher habe ich mich wohl damit gefühlt. Jetzt habe ich erfahren, dass auch Brezeln in Schweineschmalz gebadet werden. Gilt das nur für die Brezeln aus dem Supermarkt oder auch für die vom "Bäcker meines Vertrauens" um die Ecke? Ich werde bei nächster Gelegenheit mal persönlich nachfragen, wollte aber gerne jetzt schon Informationen, daher die Frage hier. Außerdem habe ich erfahren, dass auch die meisten Käse mit Kälberlab hergestellt werden. Ist es nicht so, dass Lab an sich fleischfrei ist, nur eben nicht vegan, weil ein tierisches Produkt?

Ich würde mich über Aufklärung freuen! :) Wie händelt ihr das?

Viele Grüße

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Ich weiß nicht genau, von welchen Brezeln du redest. Aber die klassische Laugenbrezel wird nicht in Fett gebadet! Das ist kein Fettgebäck!

Der Teig wird zubereitet, geformt und dann in ein Laugenbad getaucht. Laugenbad ist kein Fett, sondern das ist in Wasser gelöstes Natron. Danach wird das Laugengebäck im Ofen gebacken.

Mir ist wirklich kein Laugengebäck bekannt, dass frittiert würde. Die für Laugengebäck charakteristische Oberfläche würde beim Frittieren auch gar nicht entstehen.

Was natürlich sein kann, dass der Teig Fett enthält! Und das kann Butter, Margarine oder ggf. auch Schmalz sein. Butter und Margarine wäre ja für dich unproblematisch, beim Schmalz musst du fragen.

Nur tust du dir keinen Gefallen, wenn du fragst, ob die Laugenbrezel im Fett gebadet werden. Dann wird dir jeder sofort sagen: Neee. Weil Laugengebäck halt kein Fettgebäck ist. Damit weisst du aber nicht, ob im Teig welches drin ist. Deshalb aufpassen, wie du die Frage stellst.

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Ein Pizzastein wird verwendet, um direkte Hitze, möglichst hoch zu erreichen. Eigentlich so hoch wie möglich (bzw. erreichen Holzöfen bis 500 Grad), es reichen aber haushaltsübliche Temperaturen von 250 Grad für gute Ergebnisse auch aus. Nur kein Umluft, das ist kontraproduktiv, dann vertrocknet der Belag.

Hier der passende Teig dazu: http://goccus.com/rezept.php?id=1009

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Mit 14 dürfte sie noch zu jung sein, eine Abreibung ohne Information der Eltern vorzunehmen. Grundsätzlich gilt die Reife des Kindes / Jugendlichen auch als Maßstab, wann ihm zugestanden wird, auch gegenüber den eigenen Eltern dieses Schweigerecht durchzusetzen. Letztlich hat der Arzt da einen Ermessensspielraum. Ist der jugendliche über 15 geht man davon aus, dass die Schweigepflicht auch gegenüber den Eltern gilt.

Völlig unabhängig davon ist aber auch die Frage, ob es sinnvoll ist, dass deine Freundin es nicht ihren Eltern erzählt. Auch wenn sie verständlicherweise Angst vor der Reaktion hat: Eine Abtreibung ist kein Spaziergang oder ein doofes Erlebnis auf deiner Party. Sie wird danach noch Unterstützung brauchen.

Auf der anderen Seite ist die Angst jetzt da und ein Hemmschuh. Daher würde ich in jedem Fall empfehlen, eine Beratungsstelle aufzusuchen (muss sie wegen einer Abtreibung sowieso). Dort kann auch über das Thema Eltern gesprochen werden und die helfen, egal welchen Weg deine Freundin geht.

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Ofen anwerfen ist überflüssige Energieverschwendung. Aufhängen, nicht zu dicht gebündelt, möglichst an einer sonnigen Stelle, damit es schneller geht.

Wenn es dir um die Haltbarkeit geht, dann würde ich aber unbedingt auch Einfrieren in Betracht ziehen. Beim Trocknen verändert sich der Geschmack der Chilis. Das muss jetzt kein Schaden sein, aber getrocknete Chilis ist etwas anderes als frische. Einfrieren ist eine prima Lösung und bietet zudem auch den Vorteil, das man portioniert arbeiten kann, in dem man was abschneidet und sofort wieder einfriert. Das kann man bei getrockneten zwar auch, aber da bleibt der Punkt mit dem Aroma. Bspw. schmecken getrocknete Habaneros einfach nur scharf, das schöne fruchtige Aroma ist danach futsch.

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Orangenblütenwasser ist ein Abfallprodukt, das bei der Destillation von Orangenblüten entsteht, wenn es um die Herstellung von Neroliöl geht, welches besonders in der Parfumherstellung eine Rolle spielt.

Nun dürfte es schon schwer genug sein, hier an ausreichende Mengen Orangenblüten zu kommen. Noch problematischer ist aber, dass hier nicht von der normalen Orange die Rede ist, sondern von Bitterorangen / Pomeranzen. Das heimische Orangenbäumchen Plündern hilft also aus drei Gründen nicht:

  1. Es sind die falschen Blüten
  2. Um genug Blüten zu haben, müsste die Wohnung voller Orangenbäume stehen und das würd nur bei großen Wohnungen reichen
  3. Dann würde die Sonne fehlen, um vernünftige Blüten zu bekommen.

Last not least das genannte Problem, aus dem Blüten überhaupt das Wasser zu gewinnen. Einkaufen ist bequemer. Wie schon gesagt wurde bei orientalisch / arabisch / Marokkanisch / türkischen Geschäften oder... in der Apotheke!

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Jahrelange Erfahrung vorhanden, zugehörige Experimente ebenso, Ergebnis ist jetzt so perfekt, dass eine Steigerung wohl nur noch der Holzofen wäre, ansonsten ist die Pizza besser als beim normalen Italiener ;-)

Entgegen der hier schon teilweise gemachten Aussagen: Es liegt natürlich am Teig, ein Pizzateig ist auch kein normaler Hefeteig, wo nur ein wenig Olivenöl dran kommt, sondern ein Teig, in dem in jedem Fall wenig Hefe und kein Quark dran gehört. Eines der Geheimnisse ist die lange Teigführung.

Hier gibt es einen ausführlichen Pizzabackkurs, in dem das alles noch einmal genau beschrieben wird.

http://goccus.com/campus.php?id=282

Grundsätzlich: Es gibt verschiedene "echte" italienische Pizze, darunter mind. zwei dünne Varianten: Die neapolitanische Variante, dünn, aber mit dickerem Teigrand, enthält eigentlich kein Öl und dann die Romana, die knusprig dünn mit flachem Rand ist, enthält Öl.

Ich bevorzuge die Variante mit Biga. Ein Pizzastein (oder Granitstein aus dem Baumarkt) sollte für ein sehr gutes Ergebnis vorhanden sein, Pizza braucht möglichst hohe und direkte Hitze von unten. Mit Stein reicht aber auch ein normaler Haushaltsofen.

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Das dürfte ein Muskatkürbis gewesen sein. Geschmack und Farbe des Fruchtfleischs sind charakteristisch. Für mich eine der besten Kürbissorten, besser, als der ach so weit verbreitete Hokkaido. Im Bild mit dunkelgrüner Schale, es gibt aber auch welche mit hellgrüner oder beiger Schale. Die Form ist das Typische.

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Frisch ist frisch. Eine Packung aus dem Kühlregal kann nicht frisch sein. Sie kann höchstens "wie frisch" sein. Ob Zusatzstoffe drin sind, ist auf der Packung nachzulesen. Vitamineinbußen gibt es, die gibt es schon, wenn man das Glas frisch gepressten Orangensaft 2 Stunden stehen lässt und last not least die Geschmackskomponente: Da musst du deinen Gaumen fragen. Manche schmecken es deutlich, andere nicht, andere schmecken einen Unterschied, aber sie stört es nicht.

Nur eines ist, zumindest für mich, sicher: Ich würde mir niemals von einer Werbeagentur sagen lassen, was frisch ist.

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