Ich bin Architektin und kann Dir sagen, dass ich auch sehr akribisch bin und mich immer innerlich darüber aufrege, was meine Kolleg*innen für schlampige Pläne abliefern. Aber damit muss ich leben. Ich persönlich gebe einen Plan erst frei, wenn ich ihn mehrfach geprüft (und ggf. korrigiert) habe und für perfekt halte. Bin halt auch etwas pedantisch.

Ein wenig zeichnen solltest Du als Architektin schon können, denn Du musst ja auch mal auf die Schnelle eine Skizze anfertigen können. Es läuft nicht immer alles mit dem Computer.

Im Studium mussten wir viel freihandzeichnen, aber ich hab mich durchgekämpft, obwohl es mir schon schwergefallen ist. Mit technischen Skizzen hab ich keine Probleme, aber mit anderen Dingen wie Gesichtern, Stillleben, etc. schon.

Jetzt bin ich seit 20 Jahren Architektin und hab noch keinen Tag davon bereut. Allerdings hatte ich auch immer ganz gute Arbeitgeber. Selbstständig machen kam für mich nie in Frage. Ich mag meine geregelten Arbeitszeiten und regelmäßige Gehaltszahlungen. Das hast Du als Freiberufler halt nicht, das muss einem bewusst sein.

Außerdem bin ich in unserer Firma die (bis jetzt einzige) Spezialistin für Detailplanung. Das mag halt auch nicht jeder. Die meisten Architekten entwerfen lieber Häuser, ich entwickle Details. Dabei ist mir meine Akribie aber eine große Hilfe!

Was Du letztendlich studieren sollst, musst Du aber leider selbst entscheiden. Am besten mal Praktikum in beiden Berufen machen und reinschnuppern.

Höre auf Dein Bauchgefühl. Ich wollte immer Architektin werden, hatte aber etwas anderes angefangen und nicht auf meinen Bauch gehört. Ein Fehler, wie sich später herausstellte. Also hab ich doch noch Architektur studiert. Im Nachhinein genau die richtige Entscheidung.

Im Moment hört es sich für mich so an, als würde Dir BWL mehr liegen..... Aber wie gesagt, höre auf Dein Bauchgefühl.

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Ich kenne das Problem sehr gut. Viele schreiben hier, wenn Du volljährig bist, kannst Du doch eh machen, was Du willst. Aber das ist nicht ganz so einfach, wenn man seinen Eltern mit Respekt begegnen möchte. Viele Leute haben halt keinen Respekt mehr übrig für Eltern oder andere Personen.

Ich hab mein 1. Tattoo lange vor meinen Eltern versteckt, obwohl ich schon fast 40 Jahre alt war. Ich kenne meine Mutter gut und wollte nicht ihren Zorn auf mir haben. Sie mag auch keine Tattoos, hat aber letztendlich doch relativ gelassen reagiert. Das lag aber wahrscheinlich eher an meinem Alter. Wenn ich jünger gewesen wäre, hätte sie mich wahrscheinlich zu einem Arzt geschleppt, um das Tattoo entfernen zu lassen. 😉

Also, einen Rat kann ich Dir nicht wirklich geben, außer vielleicht den:

Warte bis Du älter bist, nicht mehr zuhause wohnst, mit beiden Beinen im Leben stehst. Irgendwann werden Deine Eltern es dann akzeptieren. Oder Du willst dann gar kein Tattoo mehr.

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Erstmal abwarten, bis es ausgeheilt ist. Vielleicht hast Du Glück und es ist nicht tief genug.

Ansonsten bleibt nur lasern lassen oder irgendwann ein Cover-Up-Tattoo vom Profi machen lassen.

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Ich kann das Druid-Craft-Tarot von Philip Carr-Gomm empfehlen, mit sehr aussagekräftigen Karten. Aber das ist halt Geschmackssache 🙂

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Wir hatten vor kurzem zu Hause Holzwürmer in einem Tisch und im Kartenkratzbaum. Die waren beide aus Holz gefertigt, welches wir im Wald geholt hatten. Die Sachen haben wir mir reinem Alkohol eingesprüht und dann war Ruhe. Zur Not kann man noch mir einer Spritze Alkohol in die Löcher einbringen.

Ob es bei Dir Holzwürmer sind, kann man so nicht einfach sagen.

Übrigens gibt es bei uns ein Hofgut, die haben ganz viele Holzwürmer im Gebälk vom Stall. Die hört man ganz deutlich malmen.

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In der Regel steht auf Tarotkarten irgendetwas drauf, eine Ziffer, eine Erklärung (z.B. 3 Scheiben, 10 Schwerter, Die Welt, Der Narr, etc.). Daher gehe ich davon aus, dass es sich nicht um eine Tarotkarte, sondern um eine Wahrsagekarte handelt.

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Ich habe die Tarotkarten von "Druid Craft Tarot" studiert. Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich mir alle Motive und Deutungen einprägen konnte.

Wie schnell Du es lernst, hängt davon ab, wie aufnahme- und lernwillig Du bist. Und zu den Kartendeutungen kommen dann noch die Legearten und Bedeutungen der Karten in Verbindungen untereinander, also zu anderen Karten.

Alles in allem aber machbar.

Ich persönlich lege übrigens keine Karten für andere Leute, sondern nur für mich selbst.

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Hallo Lea,

nur mal so als Anregung: Ich habe mal ein Tattoo über einem Narbenloch gesehen, das war eine Lilie. Durch die Tiefe des Blütenkelches fiel nicht mehr auf, dass dort ein Loch in der Haut war.

Vielleicht fallen Dir ja noch andere Dinge mit "Tiefe" ein....

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Ich hab die Räucherstäbchen früher immer in einen Blumentopf mit Erde gesteckt. Allerdings muss Du darauf achten, dass die Erde nicht zu locker ist, sonst kippt das Räucherstäbchen um. Einfach senkrecht reinstecken. Und es hat den Vorteil, dass das abgebrannte Zeug dann auf die Erde und nicht auf Möbel oder Fußboden fällt

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Auf jeden Fall kannst Du mit der Fachhochschulreife Bauingenieurwesen an einer Fachhochschule studieren. Für ein Studium an einer Uni müsstest Du Abitur machen. Aber FOS mit Fachrichtung Bautechnik passt auf jeden Fall schonmal. Im Prinzip ist sogar die Fachrichtung egal. Was aber zählt ist der Notendurchschnitt, den Du am Ende auf der FOS erreichst. Ist Dein Durchschnitt zu schlecht, musst Du evtl. länger auf einem Studienplatz warten oder wirst sogar abgelehnt.

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Ja, das geht. Das habe ich damals auch so gemacht. 1 Jahr lang (11. Klasse) war Wechselunterricht (2 Tage die Woche Unterricht, 3 Tage Praktikum). In der 12. Klasse war dann nur noch Unterricht. Ich hab in der 11. Klasse Praktikum im Architekturbüro gemacht.

Nach dem Fachabi bewirbst Du Dich an einer Fachhochschule, an der Architektur angeboten wird. Da musst Du wahrscheinlich eine Mappe mit Zeichenproben etc. abgeben. Bei mir war das noch nicht so, aber mittlerweile ist das bei Architektur allgemein üblich.

Bei gutem Notendurchschnitt bekommst Du wahrscheinlich schnell einen Studienplatz. Bei weniger guten Noten könnte es sein, dass Du auf die Nachrückerliste kommst. Bei schlechten Noten wirst Du abgelehnt.

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Es kommt immer darauf an, was Du stechen lassen willst, wie alt Du bist und wohin die Tattoos kommen sollen. Darum kann ich auf diese Frage weder mit Ja noch mit Nein antworten. Ich finde es gibt total schöne und faszinierende Tattoos, aber auch den letzten Schrott.

Ich hab mein 1. Tattoo mit fast 40 Jahren bekommen, und das war auch gut so. Mit jungen Jahren hätte ich mir vielleicht etwas stechen lassen, was ich jetzt bereuen würde, weil sich mein Denken und Handeln geändert hat.

Versaue Dir auf jeden Fall nicht Deine Zukunft mit irgend einem Scheiß. Viele Arbeitgeber stehen nicht so drauf, wenn man tätowiert ist. Darum sind meine Tattoos auch alle im Bedarfsfall mit Kleidung abdeckbar. Aber ich verstecke sie auch nicht. Und geh bloß nicht zu einem Billig-Tätowierer, der Dir ein schlecht gestochenes Bild hinrotzt. Immerhin wirst Du das Dein Leben lang mit Dir rumtragen. Tattoo-Entfernungen sind teurer und schmerzhafter als das Tattoo selbst.

Aber wenn Du jetzt sagst, Du willst eh nicht arbeiten und lieber Sozialhilfe kassieren, dann kannst Du natürlich stechen lassen, was Du willst und wohin Du willst.

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