Ich muss sagen, seit ich BM höre, sind das für mich in dem Genre auch eher Mainstream-Bands... aber jemand, der Mayhem hört, ist trotzdem definitiv kein Poser.

Generell habe ich was gegen das ganze Gatekeepen. Musik ist Musik, wer sie mag, soll sie mögen. Und wenn ich abwechselnd Abruptum und Lana Del Rey höre, na und? Ich hab eben einen vielfältigen Musikgeschmack.

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Psychokiller, ein höchst psychologischer Begriff. ;)

Antisoziale Persönlichkeitsstörung, umgangssprachlich Soziopathie, entwickelt sich im Laufe des Lebens, mit Ausnahme der schwersten Form (umgangssprachl. Psychopathie), die angeboren ist.

Natürlich hat aber nicht jeder (Serien-)Mörder diese Erkrankung. Manche von ihnen sind z.B. bipolar und/oder haben psychotische Erkrankungen; erstere entwickeln sich im Laufe des Lebens, letztere können sich durch Trauma entwickeln, teils angeboren sein und teils substanzinduziert sein.

Generell ist das einfach ganz individuell. Das psychologische Profil eines jeden Mörders ist ein anderes.

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Ich höre selbst viel Black Metal (neben allerhand anderen Musikgenres) und finde nicht, dass daran was Aggressives ist. Satanistisch oder paganistisch, ja. Aber im Vergleich zu z.B. Ophthalamia oder Abruptum finde ich Slipknot vom Beat her viel aggressiver, wenn man schon dieses Wort verwenden will.

Mir kommen Leute, die Deutschrap hören, meistens am aggressivsten vor.

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Ja, weil...

...man nur in Therapie geht, wenn man ein Problem mit irgendetwas in seinem Leben hat, und diese Probleme können nicht ohne Mitwirken - oder Nicht-Mitwirken (Vernachlässigung...) - anderer Personen entstehen.

Noch dazu liegen die Wurzeln der meisten psychischen Probleme und/oder Erkrankungen zumindest teilweise in der Kindheit bzw. in der Beziehung zu den Bezugspersonen, die man als Kind hatte.

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Erstens mal redest du nur von kommerzieller Pornografie. Das Internet bietet aber deutlich mehr an als das.

Und es ist psychologisch altbekannt, dass der Reiz des Verbotenen das Verlangen nach etwas erhöht; man kann also gern Kindern "verbieten", das Zeug anzuschauen, aber das wird sie höchstwahrscheinlich nur noch mehr darauf ansetzen.

Was sicher viel mehr bringt, ist, Aufklärung darüber zu leisten, dass Sexualität sehr facettenreich ist. Da kann man sich Medien bedienen, wie Dokus oder Bücher oder Infohefte, und den Kindern verklickern, dass erstmal Sex und Liebe zwei verschiedene Paar Schuhe sind, zweitens jedes Geschlecht mit jedem Geschlecht Sex haben kann und drittens Sex für jeden Menschen anders ist und jeder Mensch dabei andere Präferenzen hat.

Außerdem:

Pornos vermitteln ein völlig verstörtes Bild von Sexualität und Beziehung. Es bringt Jungs dazu zu glauben, dass sie Frauchen so richtig hat vögeln müssen und Mädchen, das Oralverkehr zwingend notwendig ist.
Pornos machen süchtig und zerstören die Erotik, wenn sie erwachen sind.

Während diese Aussagen in vielen Einzelfällen sicher zutreffen, solltest du trotzdem nicht so verallgemeinern. Es handelt sich schließlich nicht um allgemeingültige Fakten.

Sonst müsste jeder Mensch pornosüchtig sein, weil wahrscheinlich jeder Mensch ab einem gewissen Alter mal irgendwo irgendeinen Porno gesehen hat.

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Ja, sofort!

Irgendwie scheint niemand zu checken, dass das "echtes" Fleisch ist. Eine etwa erbsengroße Menge Muskelmasse, die einem Tier entnommen wird, kann bis zu 2000 kg Fleisch erzeugen. Nur, weil es im Labor gezüchtet wird, anstatt dass ein Lebewesen dafür sterben muss, ist es nicht "unecht" oder "chemisch".

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Meinung des Tages: Nach Kritik an neuer Hinrichtungsmethode in den USA - was haltet Ihr von der Todesstrafe?

Der Amerikaner Kenneth Smith soll als erster Mensch überhaupt durch Stickstoff hingerichtet werden. Während Menschenrechtler protestieren und Wissenschaftler vor unabsehbaren Folgen der bisher nicht bekannten Prozedur warnen, stellt sich auch die Frage danach, inwieweit Todesstrafen im Jahr 2024 überhaupt noch angebracht sind...

Der Fall Kenneth Smith

Kenneth Smith wurde für einen 1998 begangenen Auftragsmord zum Tode verurteilt. Das ausstehende Todesurteil soll an Smith nun mittels der sogenannten Stickstoffhypoxie vollstreckt werden: Bei der bislang noch nie angewandten und medizinisch-wissenschaftlich nicht erforschten Prozedur wird der Person mithilfe einer Gesichtsmaske Stickstoff zugeführt.

In einer ca. 30-stündigen Zeitspanne soll so der Tod durch Sauerstoffmangel herbeigeführt werden. Smith sollte bereits 2022 durch eine Giftspritze hingerichtet werden; die Exekution misslang allerdings, da es dem Gefängnispersonal damals nicht gelang, die Kanüle in seinen Arm zu legen. Nachdem der Gefangene stundenlang angeschnallt auf einem Tisch lag, wurde Smith, der seitdem an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, zurück in seine Zelle gebracht.

Zustimmung für Hinrichtungen schwindet

Da die Inhalation von reinem Stickstoff keinerlei schwerwiegende Leiden hervorruft, warnen Menschenrechtler von Amnesty International davor, dass diese Vollstreckungsart Folter gleichkommen könnte. Hinsichtlich des unklaren Ablaufs und möglicher Folgen sei das Prozedere nur schwer mit den Prinzipien demokratischer Gesellschaften vereinbar.

In den USA gibt es die Todesstrafe heute noch beim Militär, auf Bundesebene sowie in 27 Bundesstaaten. Die zugelassenen Methoden variieren zwischen Gaskammer, Erschießungskommandos, dem elektrischen Stuhl oder der bereits genannten Giftspritze. Obgleich viele Menschen in den USA die Todesstrafe für Mörder weiterhin befürworten, steigt die Zahl der Kritiker vor dem Hintergrund von Justizirrtümern und Diskriminierung im US-Strafjustizsystem jedoch zunehmend.

In den USA wurden im Jahr 2023 insgesamt 24 Todesurteile vollstreckt und 21 gefällt. 2331 Menschen warten - oft seit Dekaden - aktuell auf ihre Hinrichtung. Die Anwälte von Kenneth Smith zumindest versuchen derzeit, die geplante Exekution noch abzuwenden.

Unsere Fragen an Euch: Befürwortet Ihr die Todesstrafe? Ist die Todesstrafe als solche noch zeitgemäß oder mit dem Prinzipien demokratischer Gesellschaften vereinbar? Was spricht für, was gegen die Anwendung der Todesstrafe? Sollten Menschen überhaupt das Recht haben, anderen Menschen das Leben nehmen zu dürfen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten zum Thema.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.zeit.de/news/2024-01/23/offene-fragen-vor-erster-stickstoff-hinrichtung-in-den-usa

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-hinrichtung-mit-stickstoff-todeskandidat-wendet-sich-an-presse-a-53ea3cd5-1305-4d0b-b5ee-d8c3cdc621f7

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Ich bin gegen die Todesstrafe, da...

Zum Beispiel: Jetzt hat er eh schon PTBS. Können die den Mann nicht von selbst sterben lassen?

Allgemein: Ich teile Menschen nicht in Kategorien wie gut oder böse ein. Wer andere Menschen ermordet, ist psychisch nicht gesund - egal, ob Triebtäter oder Auftragsmörder, denn ein Auftragsmörder hat offensichtlich ein neurologisches Problem, wenn er keine Empathie und keine Reue empfindet. (Ganz oft handelt es sich um ASP.)
Ganz generell finde ich: Wer sich das Recht herausnimmt - egal ob als Staat, Richter oder Privatperson - einen Mörder etc. hinzurichten, ist kein Stück besser als der Mörder. Er wird selbst zum Mörder.

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Da du über 18 bist, ist es zumindest nicht strafbar. Solange das privat bleibt, geht es keinen was an.

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Die Körbchengröße alleine ist irrelevant. Wenn ihr Unterbrustumfang eine hohe Zahl ist, ist das Körbchen wahrscheinlich klein. Und umgekehrt.

Und die Körbchengröße passt sich dem Umfang auch an. Ein 65B und ein 80B sind nicht gleich große Körbchen.

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Mein einziges Kind, mein Sohn, möchte keine Kinder und seine Frau denkt genau so wie er.

Und das ist deren Entscheidung und geht niemanden, nicht mal dich, was an.

Er begründet es damit, dass sie kaum Zeit für ihre eigenen Probleme finden, und erst recht keine für die Probleme eines Kindes hätten. Nun frage ich mich, ob ich mich einfach damit abfinden soll, oder für Kinder bzw. Enkelkinder argumentiere.

Das steht dir, offen gesagt, gar nicht zu.

Schließlich hängt von der Entscheidung auch ab, ob ich Enkelkinder haben werde oder nicht. Mir geht es natürlich nicht um Zwang oder Ähnliches, deswegen suche ich auch nach Argumenten und positiven Punkten, also eine vernünftig Weise. Was meint ihr? Soll ich mich überhaupt einmischen? Und wenn ja, was soll ich sagen?
Ich warte auf eure Hilfe! Danke!

Nein, du sollst dich nicht einmischen. Alles, was du damit erreichen wirst, ist, ihm ein schlechtes Gewissen zu geben und vielleicht das Gefühl, dass du mit ihm nicht zufrieden bist. Was auch immer seine Gründe sind - keine Kinder zu wollen ist eine freie Entscheidung.
Es sollte dir nicht darum gehen, ihn mit Argumenten zu '"überzeugen". Betrachte es nicht als Selbstverständlichkeit, dass jedes Paar Kinder will.

Da muss ich ehrlich sagen, das Problem liegt bei dir.

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Die Frage geht NUR an religiöse oder Ex-religiöse Menschen.
[...]
Angenommen ihr würdet eines Morgens aufwachen und stellt fest dass ihr euren glauben an einen Gott verloren habt.

Glaube und Religion sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

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Ja, ich bin gläubig, weil...
Wer gläubig ist, ist weniger klug?

Das ist eine Behauptung deinerseits (das ist dir hoffentlich eh klar), die keinerlei Anhaltspunkte hat und nicht wahr ist.

Mehr und mehr stelle ich mir die Frage, wieso man im Jahr 2024 immernoch so viele Religionen vorfindet auf der Welt und etliche Menschen, die ihr Leben für einen oder mehrere Götter aufopfern.

Religionen und Glaube sind zwei sehr verschiedene Sachen.

Im Beruf höre ich öfter auch solche Sätze: "Für Allah würde ich alle meine Kinder opfern" oder "Jesus kam zu mir und hat zu mir gesprochen".
Für mich und viele andere ist das Größenwahn und Schizophrenie.

Größenwahn ist da keiner erkennbar. Und Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, die diagnostiziert werden muss.

Wenn jemand wirklich seine Kinder für (einen) Gott opfern würde, wäre die Person wahrscheinlich psychisch krank.

Wir müssten doch mittlerweile als Menschheit klug genug sein um einzusehen, dass Religionen vom Menschen erschaffen wurden, es wird Zeit, dass Menschen diese wieder abschaffen. Aber das wird nie passieren, was mich echt wütend macht.

Ich stimme dir darin zu, dass Religionen der Menschheit nicht gut tun. Aber du kannst niemanden dazu zwingen, nicht religiös zu sein.

Glaubt ihr an Gott und wenn ja, warum? Ihr könnt es doch nicht nachweisen.

Ich glaube an Gott, weil es sich richtig anfühlt und weil ich davon überzeugt bin, dass es einen gibt, und weil ich weiß und oft erfahre, dass Gott meine Gebete erhört.

Wenn ich beweisen könnte, dass es Gott gibt, wäre der Glaube sinnlos.

Mir wurde jahrelang eingetrichtert es gäbe einen Gott, ich war immer dagegen, denn das ist nur Gehirnwäsche und leider gibt es zu viele, die nichts hinterfragen und einfach glauben, was man ihnen seit der Kindheit erzählt.

Noch mal - das geht dich nichts an. Das ist deren Leben.

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