Regelmäßige Untersuchungen ja, feste Altersgrenze nein!

Eine Überprüfung wie z.B. auch beim LKW-Führerschein vorgeschrieben ist finde ich sinnvoll, aber eine pauschale Grenze kann man da nicht ziehen, manche sind mit 75 nicht mehr geeignet, andere vielleicht mit 90 noch, das gilt es eben durch eine Untersuchung zu klären.

Die von dir vorgeschlagenen 60 oder 65 Jahre wären als fixe Grenze ohnehin viel zu niedrig angesetzt, wenn man bedenkt, dass die Leute ja bis 67 arbeiten sollen müssen sie ja auch den Arbeitsplatz erreichen können.

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Letztendlich kommt das sehr stark auf dein eigenes Empfinden an, ich würde dir raten die A-Klasse mit genau dieser Motorvariante Probe zu fahren (bzw. wenn es schon beim Händler steht sogar genau das Auto das du haben willst) und dann nach deinem Eindruck entscheiden.

Objektiv gesehen kann ich mir das durchaus vorstellen, dass die Beschleunigung ähnlich ist, da die A-Klasse ja auch einiges leichter sein sollte als eine E-Klasse, bei der Höchstgeschwindigkeit wird sie aber vermutlich nicht mit einem 62 PS stärkeren Auto mithalten können, denn hierfür ist eher der Luftwiderstand entscheidend als das Gewicht. Zum Hindernis im fließenden Verkehr wirst du damit auf keinen Fall, wie wichtig es dir ist schneller als andere zu beschleunigen bzw. auch mal deutlich über 200 km/h fahren zu können musst du selbst wissen.

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Du solltest erst die Zündung einschalten, warten bis die gelbe Spirale (Vorglüh-Kontrollleuchte) erlischt und erst dann starten, ansonsten kann es bei diesen Temperaturen sein, dass es ein Diesel nicht schafft zu starten.

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Bei Klein- bzw. Kompaktwagen aus Kostengründen (der 5-Türer kostet dann Aufpreis), das feststehende Blechteil ist viel günstiger herzustellen als eine Tür mit Scharnieren, Schloss etc., außerdem entfällt bei 3-Türern der hintere Fensterheber, da die Fenster in der Regel fest oder nur ausstellbar sind, aber nicht versenkt werden können. 

Bei Coupés und Cabrios hat es eher optische Gründe, wobei es mittlerweile auch elegante 4-bzw.5-türige Coupés gibt. Außerdem dürfte die Nachfrage nach den hinteren Türen hier geringer sein, weil das nicht die klassischen Familienautos sind.

Bei Cabrios können zusätzlich noch technische Gründe ins Spiel kommen, weil man die Steifigkeit, die durch das fehlende Dach verloren geht woanders zurückholen muss.

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Wenn du weißt wer es ist zeige ihn an. Das ist definitiv Sachbeschädigung, wenn er die Einsätze mitnimmt dazu noch Diebstahl, und da es ja theoretisch sein kann dass du es nicht vor dem losfahren bemerkst und dir dann unterwegs der Reifen überhitzt und platzt kann man auch gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr draus machen. 

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Bei deutschen VW Händlern wird er offiziell (zumindest vorerst) nicht angeboten.

Es gibt spezielle Händler, die US-Autos importieren, allerdings sind dort eher Modelle der US Marken gängig wie z.B. Dodge Challenger, Ram etc.

Dabei solltest du aber einige Nachteile beachten, die den für seine Größe relativ günstigen Preis des Atlas schnell aufzehren können:

1. Einige Dinge müssen auf den europäischen Standard umgebaut werden, z.B. Beleuchtung nach ECE, Tacho in km/h

2. man braucht ein Abgasgutachten nach europäischen Normen

3. gibt VW für die US Modelle hierzulande keine Werksgarantie. Eine Garantie wird zwar von vielen Import-Händlern angeboten, kann aber an genau diesen Händler gebunden sein, so dass du im Garantiefall nicht einfach zur nächsten VW Werkstatt fahren kannst.

Wenn du einfach ein bezahlbares großes SUV suchst und es nicht UNBEDINGT der Atlas sein muss, ist es definitiv einfacher, sich bei den hier angebotenen Modellen umzuschauen, z.B. Ford Edge, Hyundai Grand Santa Fe, Skoda Kodiaq oder die im Lauf des Jahres kommende Langversion des Tiguan.

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Zunächst mal zur gelben ESP Lampe: dass die leuchtet bis der Motor läuft ist normal, in dieser Zeit führt das ESP eine Selbstdiagnose durch und prüft dabei z.B. ob es die Eingangsdaten von allen Sensoren hat, ist alles ok geht die Lampe aus.

Bei der roten Handbrems-Lampe würde ich zunächst mal den Bremsflüssigkeitsstand prüfen. 

Fehlt hier was bitte nicht einfach nachfüllen, sondern auf jeden Fall auch mal die Bremsanlage prüfen. Die wahrscheinliche Möglichkeit ist, dass die Beläge an allen 4 Rädern ziemlich abgenutzt sind, dann wäre die Bremsflüssigkeit nach dem Tausch gegen neue Beläge wieder auf MAX. Sind die Beläge noch gut, müssen die Bremsleitungen geprüft, eventuelle Lecks fachgerecht repariert und das System entlüftet werden; da du aber sagst das alles normal funktioniert halte ich das für weniger wahrscheinlich. 

Fehlt keine Flüssigkeit könnte der Sensor selbst beschädigt sein oder ein Fehler im elektrischen Anschluss liegen (z.B. Kabelbruch, Marderbiss, Stecker oxidiert etc.)

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Ich weiß es leider auch nicht sicher, aber wenn du den herkömmlichen Türkontakt nicht finden kannst, gehe ich davon aus dass er im Türschloss verbaut ist. Das ist bei allen neueren VW (ab etwa Golf 4, Passat 3B etc) so, könnte mir vorstellen, dass das auch beim Sprinter (da weitgehend baugleich mit dem VW Crafter) so ist.

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Außer der Differenz aus Wiederbeschaffungs- und Restwert kannst du auf jeden Fall die Kosten verlangen die du hast, um mobil zu bleiben, das heißt für einen gewissen Zeitraum die Kosten für Bus/Bahn oder einen Mietwagen, auf jeden Fall musst du dafür alle Belege aufbewahren. Wie lange du nach einem Totalschaden brauchen darfst um dir ein anderes Auto zu kaufen weiß ich leider nicht.

Außerdem muss die gegnerische Versicherung (wenn er die alleinige Schuld hat) auch Anwalts- und Gutachterkosten erstatten, die dir entstehen damit du zu deinem Recht kommst.

Mit den neuen Reifen wirst du leider Pech haben, da ist der eine beschädigte Reifen schon in den vom Gutachter errechneten Reparaturkosten enthalten, nur liegen diese eben höher als der Wert deines Autos. Mehr als diesen bekommst du in der Regel nicht. Ausnahme: Die Reparaturkosten übersteigen den Wiederbeschaffungswert um weniger als 30% und du machst glaubhaft dass du das Auto noch eine gewisse Zeit fahren möchtest, dann bekommst du u.U. auch die Reparatur bezahlt.

Für den Verkauf des beschädigten Autos gibt es auch spezielle Börsen im Internet, dazu würde ich an deiner Stelle bei einem Autohaus, bei der Versicherung deines Unfallgegners oder beim Gutachter nachfragen.

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Wenn du weder Cassetten-Laufwerk noch Bluetooth hast, würde ich dir einen FM-Transmitter empfehlen. Der wird auch einfach an den Zigarettenanzünder und an den Kopfhörerausgang des Handy angeschlossen und wandelt die Musik vom Handy in einen kleinen "Radiosender" um. Das heißt du suchst (meist per Suchlauf am Transmitter)eine freie Frequenz aus, stellst an deinem Radio die gleiche Frequenz ein und schon hörst du deine Musik, funktioniert bei mir im großen und ganzen recht gut und so ein Gerät bekommt zum Teil unter 10€ Die Nachteile sind: 1. Die Tonqualität kommt nicht an CD/USB heran bzw. es können Störsignale durch benachbarte Radiosender vorkommen 2. Auf längeren Fahrten muss man unter Umständen die Frequenz umstellen (bitte dazu anhalten), weil die zuhause freie Frequenz unterwegs von einem richtigen Radiosender belegt sein kann und der ist dann logischerweise stärker 3.Das Radio (zumindest bei meinem Auto) unterbricht nicht wie bei einer CD für Verkehrsnachrichten auf einem anderen Sender bzw. springt danach nicht wieder auf die von mir eingestellte Frequenz zurück.

Wenn du diese Nachteile vermeiden möchtest, bleibt nur wesentlich mehr Geld zu investieren und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung mit Audio-Streaming oder die von Werk aus verfügbare AUX-Buchse nachzurüsten, ist beides aber eher eine Arbeit für jemand der sich bisschen auskennt und muss u.U. auch in der Radio-Gerätesoftware freigeschaltet werden.

Ich persönlich würde dir für den Anfang mal den FM-Transmitter empfehlen und auch erst mal ausprobieren wie gut Spotify während der Fahrt funktioniert, bei mir auf dem Land z.B. wäre der mobile Internet-Empfang oft zu schlecht um damit unterbrechungsfrei Musik zu hören.

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Ein normales Automatikgetriebe hat eine gewisse Anzahl an Gängen (bei neuen Autos meistens zwischen 6 und 9), ein stufenloses Getriebe hat unendlich viele Gänge (manche Autos simulieren im Sportmodus trotzdem 6 oder 7 "feste" Gänge, diese sind aber rein über die Software programmiert).

Ein sequentielles Getriebe hat ebenfalls (i.d.R. 5 bis 7) feste Gänge. Technisch gesehen ist es kein richtiges Automatikgetriebe, sondern ein Schaltgetriebe mit zusätzlicher Elektrohydraulik bzw. Mechatronik zum Betätigen der Kupplung und wechseln der Gänge.

Außerdem gibt es noch Doppelkupplungsgetriebe, hier sind eigentlich 2 Getriebe in einem Gehäuse verbaut. Hier hat jedes Teilgetriebe seine eigene Kupplung, eines davon ist für die geraden Gänge, das andere für die ungeraden. Dadurch kann man z.B. im 3. fahren und der 4. ist schon vorgewählt, beim hochschalten läuft das öffnen der einen und das schließen der anderen Kupplung parallel ab, so dass die Zugkraft nicht unterbrochen wird.

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Kenne es von VW / Audi da sinds ca. 30 cm wenn der Dauerton kommt.

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Eine Jetronic steuert nur die Einspritzung (Menge und Zeitpunkt), eine Motronic ist ein komplettes Motormanagementsystem, das auch andere Parameter wie Zündzeitpunkt, Drosselklappenstellung (bei E-Gas) usw. steuern kann. Es enthält außerdem Funktionen wie Wegfahrsperre oder Tempomat bzw. kommuniziert mit dafür vorhandenen zusätzlichen Steuergeräten. Ebenso kommuniziert es bei Automatikfahrzeugen mit dem Getriebesteuergerät sowie mit ASR/ESP und je nach Ausstattung weiteren Systemen.

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Das bedeutet nur, dass du zum starten die Kupplung treten musst, hat nichts mit Wartungsintervall oder sonst was zu tun. Vielleicht hattest du sie noch nicht vollständig getreten. Wenn man die Kupplung nicht tritt, springt der Golf 6 normal gar nicht an, deswegen kommt diese Anzeige dann als Erinnerung.

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Der Wert, der für Sommerreifen der gleichen Größe angegeben ist + 0,2 bar.

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Selbst wenn alles stimmt (Reifengröße, Durchmesser, Maulweite, Lochkreis, Einpresstiefe und Mittenzentrierung) würde ich zur Sicherheit lieber direkt beim TÜV nachfragen und mir das ggf. schriftlich bestätigen lassen, denn gerade bei Teilen wie Bremse, Rädern usw. verstehen die Versicherungen keinen Spaß wenn da was passiert und die Teile nicht die richtigen für das Auto sind.

Außerdem kann es sein, dass die Radschrauben nicht passen, VW verwendet hier den sog. Kugelbund, viele andere Hersteller den Kegelbund.

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Dein Vorschlag würde nichts bringen, weil die Energie dafür erst vom Motor aufgebracht werden muss, bevor du damit einen Dynamo antreiben kannst. Beim Fahrrad trittst du ja auch schwerer, wenn du mit Licht fährst.

Beim Bremsen bzw. ausrollen lassen laden moderne Elektroautos ihre Batterien auf, dazu braucht man aber keinen extra Dynamo, sondern der Elektromotor funktioniert dann umgekehrt als Generator.

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Ich kenne kein Auto bei dem das so ist. Wäre meines Erachtens auch Unsinn, da man dazu einen zusätzlichen Winkletrieb bräuchte um die Kraft nach hinten zu übertragen. Diese Lösung kenne ich nur von Autos, die normalerweise Quermotor und Frontantrieb haben, um davon eine Allradvariante zu bauen (z.B. Golf syncro / 4MOTION).

Will aber nicht ausschließen, dass es sowas im Tuning-Bereich schon mal gab, wenn z.B. Autos auf Heckantrieb umgebaut wurden.

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Die grundsätzliche Funktion eines Viertakt.-Motors (nicht zu verwechseln mit Vierzylinder-Motor) ist immer folgende:

1. Takt ansaugen (beim Benziner mit indirekter Einspritzung bzw. Vergaser Krafstoff-Luft-Gemisch; beim Benzin-Direkteinspritzer zunächst nur Luft, Kraftsoff wird jedoch noch während des Ansaugens direkt in den Zylinder eingespritzt; bei allen Dieselmotoren nur Luft, zunächst noch kein Kraftstoff). Der Kolben bewegt sich dabei abwärts, das Einlassventil ist geöffnet.

2. Takt: verdichten, die Luft bzw. das Gemisch wird stark zusammen gepresst (Beim Benziner i.d.R. im Verhältnis zwischen 8:1 und 12:1, beim Diesel in etwa zwischen 16:1 und 23:1). Der Kolben bewegt sich nach oben, beide Ventile sind geschlossen

3. Takt: arbeiten, durch Zünden des verdichteten Gemischs mittels Zündfunken (beim Benziner) bzw. einspritzen des Kraftstoffs in die beim Verdichten erhitzte Luft (beim Diesel), dieser entzündet sich dann durch die Hitze selbst wird die eigentliche Arbeit verrichtet, also Kraft erzeugt. Dabei bewegt sich der Kolben nach unten, beide Ventile sind geschlossen

4. Takt ausstoßen, der Kolben bewegt sich wieder nach oben und drückt die Abgase durch das geöffnete Auslassventil aus dem Zylinder in Richtung Auspuff.

 

Wie PatrickLassan bereits schreibt, hat die Anzahl der Zylinder keinen Einfluss auf die grundlegende Funktion, jedoch läuft ein Motor mit mehreren Zylindern ruhiger, da diese immer in einem gleichmäßigen Abstand zueinander versetzt ihre Arbeit verrichten.

Auch andere Details wie z.B. genaue Art der Einspritzung, Saug- oder aufgeladener Motor usw. ändern daran nichts grundlegendes.

Ebenso ohne grundlegenden Einfluss ist die Anzahl der Ventile, deren Funktion (entweder Auslass- oder Einlassventil) bleibt immer gleich, es gibt bei mehr als 2 Ventilen dann lediglich mehrere mit der gleichen Funktion.

 

Wenn du etwas genauer wissen willst, schau auf wikipedia (Artikel Viertaktmotor) nach, das würde hier zu weit führen auf alle weiteren Details einzugehen.

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