Du redest über die falschen Dinge ;)

Die Doppelbrückengabel ist nicht schuld daran, dass das Bike schlecht bergauf zu treten ist. Daran würde sich überhaupt nichts ändern, wenn man eine normale Federgabel mit gleichem Federweg einbauen würde. Es ist ein Problem der Grundauslegung des Bikes: Downhillbikes sind speziell dafür gebaut, möglichst schnell über eine Abfahrtstrecke geprügelt zu werden. Alles andere können DH-Bikes nur in dem Rahmen, wie es die Grundanforderung nicht beeinträchtigt. Deshalb die langen und weichen Federwege, deshalb der tiefe Sattel und der hohe Lenker, deshalb die fetten Reifen, das stabile Auslegung, die rudimentäre Schaltung...

Was du eher suchst, ist ein Bike das eben nicht so kompromisslos für die Abfahrt konzipiert ist, sondern bei dem eben auch im Lastenheft stand dass man damit einigermaßen sinnvoll bergauf fahren kann. Das sind die Freeride- und Enduro-Bikes. Federweg so bei 160-180 mm, vollwertige Schaltung, Sattel geht auf eine sinnvolle Höhe zum Strampeln zu stellen.

Ja, steht nicht Downhill dran. Aber auch Enduro-Bikes sollen Abfahrtstrecken möglichst schnell fahren können. Da sich Bikes immer weiter entwickeln, kannst du mit einem heutigen Enduro-Bike solche Strecken fahren, für die du vor 10-15 Jahren noch zwingend einen Downhiller brauchtest. Aber du kannst eben auch sinnvoll (natürlich ohne Rennen zu gewinnen) bergauf fahren.

Übrigens: Ein Plural-"s" wird niemals mit einem Apostroph angehängt. Wenn doch, bezeichnet man das als Deppenapostroph.

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Die AfD hat ganze 16 Sitze in einem Parlament von 720 Sitzen bekommen. Und ist aus ihren bisherigem Bündnis rausgeflogen.

Das hat nichts mit der Macht der EU zu tun, es ist schlichtweg demokratisches Prinzip dass 16 Stimmen unter 720 keine Mehrheit sind.

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Er darf nicht sagen "biege nach rechts in den Krokusweg ein", wenn die StVO das Einfahren in den Krokusweg verbietet.

Er darf aber sagen "biege bei der nächsten Möglichkeit rechts ab"... der Krokusweg ist halt keine Möglichkeit und damit nicht gemeint.

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Anhängerführerschein vorhanden aber nur sehr sporadisch genutzt

Als ich den C-Führerschein gemacht habe, dachte ich: Wenn ich schonmal wieder in der Fahrschule bin, lieber haben als brauchen... und habe direkt CE gemacht.

Anhänger hinterm LKW gezogen seither nie wieder, großen Anhänger hinterm PKW mal zum Umzug oder den Materialanhänger fürs Dorffest...

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Himmel, hast du irgendeine Herausforderung angenommen, wer die meisten random Fragen pro Tag stellen kann?

Die Winglets sind dazu da, die Luftwirbel am Tragflächenende zu begrenzen und dadurch das Flugzeug effizienter zu machen.

Dazu gibts natürlich nicht nur die eine einzige Form von Winglets, die funktioniert und alles andere funktioniert nicht. Sondern es gibt unterschiedliche Formen, die z.B. unterschiedlich viel wiegen, unterschiedlich viel Luftwiderstand erzeugen, unterschiedlich kompliziert zu berechnen und herzustellen sind... Es ist die Aufgabe des Konstrukteurs, aus all diesen Faktoren den besten Kompromiss zu finden und im Fall des A330neo (mit besserer Berechnung, besseren Fertigungsverfahren, anderen Prioritäten...) lag der beste Kompromiss anders als der beste Kompromiss beim A330. Und bei der 737 Max lag der beste Kompromiss eben bei diesen kleinen, aber doppelten Winglets. Hat man bei Airbus vielleicht gar nicht erst probiert? Fand man bei Airbus aus irgendeinem Grund schlechter?

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Wir sind nunmal Menschen und wir urteilen subjektiv. Ob wir's wollen oder nicht, ob sich der Einzelne das eingesteht oder nicht, es ist so. Wir sind keine Computer.

Der Auftritt eines Menschen gehört dazu, welchen Gesamteindruck wir von ihm haben. Du hast sicherlich schon von "kompetentes Auftreten bei absoluter Ahnungslosigkeit" gehört: Das Funktioniert! Weil wir gar nicht so sehr darauf achten, ob der Mensch wirklich Ahnung hat - wir achten eher darauf, ob er uns das Gefühl gibt, Ahnung zu haben.

Das ist später in der Berufspraxis auch ganz entscheidend: Du kannst fachlich eine noch so große Niete sein, wenn du rüberbringst dass du der geile Bringer bist, werden Kunden und Geschäftspartner eine hohe Meinung von dir haben.

Nur leider funktioniert das auch in exakt die andere Richtung: Du kannst fachlich noch so viel drauf haben, wenn du total unsicher bist und dich nicht traust dein Wissen proaktiv einzusetzen, wird man dich für inkompetent halten.

Muss man natürlich nicht toll finden. Aber man kommt nicht drumherum, zu akzeptieren dass es so ist und sich vorzugsweise daran anzupassen.

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Eine Kolonne ist im Straßenverkehr eigentlich einfach irgendeine Reihe von Fahrzeugen. Kann auch die Schlange von 20 zufälligen Autos hinter einem langsamen LKW sein. Hat also rechtlich nicht wirklich eine Bedeutung.

Konvoi ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für das, was im verkehrsrechtlichen Sinne als geschlossener Verband bezeichnet wird: Eine Reihe zusammengehöriger Fahrzeuge, die als solche gekennzeichnet ist und rechtlich als ein einziges Fahrzeug gilt. Wird je nach Organisation (Bundeswehr, KatSchutz, Polizei...) im "Einsatzkräfte-Slang" auch als Motmarsch, Marschfahrt, Kfz-Marsch, Konvoi oder auch Kolonnenfahrt bezeichnet.

Wenn z.B. bei einem Hochwerttransport der Polizei ein geschützter LKW mit vorne einem Streifenwagen und hinten einem Streifenwagen begleitet wird und alle eingeschaltetes Blaulicht haben, würde man das wohl umgangssprachlich als Konvoi bezeichnen, rechtlich ist es ein geschlossener Verband.

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Ja nu, die Mitschreibetaktik ist eher nichts, was man als Organisation bezeichnen würde ;) Darunter fällt eher sowas wie die Frage, welche Klausur schreibt man mit und welche doch lieber nicht, welche Scheine braucht man noch, welche Vorlesung muss man nicht unbedingt live verfolgen...

Schaue zu Beginn des Semesters, ob Skripte zu den jeweiligen Vorlesungen verfügbar sind. Ist oftmals einfach ein Ausdruck der Powerpoint-Folien des Dozenten. Darauf (auf der PDF mit Stifteingabe oder auf dem Ausdruck) kannst du dir notieren, was zusätzlich gesagt oder an die Tafel geschrieben wurde und sparst Schreibarbeit.

Auch können die fortgeschrittenen Studenten desselben Studienfachs an deiner Uni sicherlich Tipps geben wie "der Dozent fragt nur Dinge aus dem Skript ab" oder "vergiss' das Skript, nützt dir in der Klausur eh nichts, sieh zu dass du in der Vorlesung aufpasst". Solche Tipps können auch sehr wertvoll sein.

Sollte aber für jemanden, der ein super Abi abgelegt hat und dann mehr oder weniger direkt an die Uni sein, durchaus keine große Umstellung sein. Das richtige Organisatorische ist die größere Herausforderung.

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Ich hab mir überlegt das einfach niemand irgendwas wählt weil die Parteien eh alle schlecht sind und das solange zu machen bis die Parteien besser werden oder bessere kommen.

Das funktioniert nicht. Denn wenn du nicht wählst, tauchst du in keiner Statistik auf. Keiner bekommt mit ob du unzufrieden bist, ob du gerne irgendwas anders hättest, ob du jemanden abstrafen möchtest - in allen Statistiken über Wahlen, Stimmenverhältnissen usw. wirst du schlichtweg nicht berücksichtigt.

Heißt also im Grunde "macht ihr mal, ich nehme es wie es kommt".

Wenn du deine Stimme zählen lassen möchtest, in welcher Form auch immer, musst du irgendwo ein Kreuzchen machen. Suche dir eine Partei, die dem am nächsten kommt, was du möchtest. Die ihre Schwerpunkte dort setzt, wo es dir wichtig ist und die solche Ansätze, mit denen du nicht so ganz konform gehst, in Bereichen hat die dir nicht wichtig sind. Eine 100 % Übereinstimmung wirst du wohl bei keiner Partei finden, aber du wirst welche finden die nah dran kommen. Wenn du schon nicht mit einem Schritt ans Ziel kommen kannst, ist es besser wenigstens einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu machen, als stehen zu bleiben.

Oder kennt ihr irgendwas wie die afd das sich um das Ausländer Problem kümmert aber nicht ganz so extrem damit ich nicht selber auch Raus fliege 😅?

Das könnte man jetzt so auslegen, dass du dich selbst als Teil des Problems bezeichnest ;)

Vielleicht solltest du nochmal darüber nachdenken, was genau eigentlich das Problem ist. Sind gut integrierte, mit unseren Gesetzen konform gehende und in die Gesellschaft integrierte Ausländer wirklich ein Problem, einfach aus Prinzip weil sie Ausländer sind? Oder ist das Problem vielleicht eher, dass von allen Ausländern manche eben nicht nach unseren Gesetzen, sondern in Parallelgesellschaften leben - ein Integrationsproblem also?

Wenn du eher zu letzterem tendierst, entspricht dann die Forderung "Ausländer raus, weil es Ausländer sind" dem was du für richtig hältst?

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Ich hätte intuitiv gesagt, dass beim blockierten Rad die Haftreibungsphase wäre, weil es sich ja nicht bewegt

Du hast recht, wenn du an ein stehendes Fahrrad mit angezogener Bremse denkst.

Bei dieser Aufgabe ist allerdings ein Fahrrad in Bewegung gemeint. Also du fährst und lässt dann plötzlich das Hinterrad blockieren, sodass es über den Boden rutscht. Finden ja manche cool... Tja, und wenn nun ein blockiertes Rad über den Boden rutscht, also gleitet, ist der Unterschied zu einer Schlittenkufe nicht allzu groß. Also ist das Gleitreibung zwischen Reifen und Boden.

und beim rollenden die Gleitreibungsphase, weil sich die Räder unter dem Einfluss einer Kraft bewegen.

Das hat eins mit dem anderen nichts zu tun. Bei Haftreibung vs. Gleitreibung geht es nur darum, was zwischen Reifen und Boden passiert. Wodurch das Fahrrad in Bewegung kommt und die Räder gedreht werden, ist der Reibung am Boden ziemlich wurscht.

Aber dadurch, dass sich der Reifen dreht, bleibt die einzelne Reifenstelle stationär auf einer Stelle des Bodens - dieser Punkt des Reifens wird auf den Boden gedreht, bleibt dort fest haften und wenn sich das Fahrrad weiter vorwärts bewegt, wird ein weiter vorne liegendes Stück des Reifens auf den Boden gedreht und dafür hinten ein anderes Stück Reifen hochgehoben. Das Gummi des Reifens bewegt sich nicht über den Boden. Also gleitet da nichts, also haftet es.

Wenn's etwas bildlicher sein soll: Denke dir einen Stollenreifen. Ein Stollen dieses Reifens greift in eines dieser kleinen Löcher im Asphalt. In diesem Loch bleibt der Stollen hängen, bis er von der Drehbewegung des Rades wieder hochgehoben wird - er versucht nicht, aus diesem Löchlein herauszurutschen.

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Ja...

Von meiner damaligen Freundin. Sie hat mich damit überrascht, dass sie einen Tag früher von ihrer Schulung zurück kam. Sie hatte nen Wohnungsschlüssel, schlich sich rein und stand plötzlich in meinem Schlafzimmer.

Es hat durchaus zu ihrer Planung für die nächste Stunde gepasst, dass ich schon steif war. War also kein großes Problem.

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Naja, wenn ihr euch gut genug kennen gelernt habt um starke Gefühle füreinander zu haben und den Wunsch zu haben, miteinander durchs Leben zu gehen, wird ihr längst aufgefallen sein dass du psychische Schwierigkeiten hast.

Sprich' es an einem ruhigen Abend an, wenn ihr zusammen auf der Couch sitzt und kuschelt.

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Wie viele wirklich krankhafte Probleme haben, keine Ahnung.

Es ist aber durchaus auffällig, wie viele Menschen im Gesundheitssektor arbeiten, die man eigentlich nur noch als "kaputt" bezeichnen kann.

Ist halt ne miese Kombination: Der Schichtdienst bringt gerne mal Schwierigkeiten im Privatleben ("Du bist nie zu Hause!" "Doch Schatz, ich war Mittwoch bis Freitag daheim..."). Man sieht und hört Dinge, die was mit einem machen, ob man sich das nun eingesteht oder nicht. Man trägt Verantwortung, der man sich nicht immer so richtig gewachsen fühlt. Und man hat das Gefühl, es machen zu müssen weil es ja eh schon Personalmangel gibt.

Schau' dir an, wie viele Leute im Gesundheitssektor ihren Patienten sagen, dass das Rauchen schädlich ist und sie damit aufhören sollen... und selbst zwei Schacheln pro Tag durchziehen.

Kollegen aus dem Gesundheitssektor gehen auch extrem ungern selbst als Patient irgendwohin. Das Schlechte, was man von den Notaufnahmen und Praxen überall aufgefangen hat, hat sich im Gedächtnis eingebrannt und man bildet sich ein, genausogut auch allein klarzukommen. Was nicht immer gut geht; wie gesagt ist die Kombination aus unterschiedlichen Arbeitsbelastungen recht unentspannt.

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Es gibt nicht "die" Atomrakete. Sondern es gibt eine ganze Reihe von unterschiedlichen Trägersystemen, die mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden können.

Man denkt dabei zwar oft an die schwere Interkontinentalrakete, die an Land oder in einem strategischen U-Boot in einem Silo steckt und um die halbe Welt fliegen kann. Die sind tatsächlich höllisch schwer abzufangen, weil sie einen großten Teil ihrer Flugstrecke im Weltall zurücklegen, wo normale Radargeräte nicht hinkommen. Die Geschwindigkeit ist hoch, du musst mit der Abwehrrakte zwingend in der Nähe des Ziels stehen um eine halbwegs realistische Chance auf einen Treffer zu haben und i.d.R. haben solche Raketen mehrere Sprengköpfe an Bord, die grob auf halber Strecke abgekoppelt werden und unterschiedliche Ziele ansteuern. Heißt, es gibt irgendwann "die Rakete" nicht mehr, die du abfangen musst, sondern nur noch kleine Teile.

Aber mit den amerikanisch-israelischen Arrow-System gibt es mittlerweile ein Abwehrsystem gegen solche Raketen. Die Bundesrepublik hat einige davon gekauft.

Andere Raketen, die Kernwaffen tragen können (aber auch andere Gefechtsköpfe!), sind ballistische Kurzstreckenraketen wie die russische Iskander. Die verlassen unterwegs nicht die Atmosphäre und haben nur einen einzigen Sprengkopf, sind aber trotzdem noch schwer abzufangen. Weiterhin können schwere Luft-Boden-Raketen mit Kernwaffen bestückt werden. Also Raketen, die von Flugzeugen in die Richtung eines Ziels am Boden getragen und aus der Luft gestartet werden. Beispielsweise die russische "Hyperschallrakete" Kinschal. Aber auch da gibt es Abwehrsysteme wie das westliche Patriot-System, das in der Ukraine einen ziemlich guten Job gegen konventionell bestückte Iskander tut.

Keine Raketen, aber teilweise als solche missinterpretiert sind Marschflugkörper wie der westliche Tomahawk oder auch der aus den Medien bekannte Taurus. Im Grunde sind das Vorläufer der Drohnen... kein Raketentriebwerk, keine ballistische Flugbahn, sondern ein normales Turbinentriebwerk, Flügel und unterschallschnell. Sie fliegen wie Flugzeuge autonom eine einprogrammierte Strecke zum Ziel ab und können eben auch mit Kernsprengköpfen bestückt werden. Deren Abwehr funktioniert im Grunde mit den gleichen Mitteln, mit denen auch normale Flugzeuge bekämpft werden - sie sind nur recht schwer zu entdecken.

Wenn man eine Rakete mit Kernsprengkopf abfängt, gibt es keine nukleare Explosion. Diese erfordert eine absolut perfekt synchrone Detonation der Sprengstofflinsen um die Plutoniumladung, was schlichtweg nur durch eine elektrische Zündung zu bewerkstelligen ist. Nicht durch ein "Ansprengen" von außen. Es wird also einfach der Kernsprengkopf in viele kleine Teile zerrissen und regnet zu Boden - was wegen der radioaktiven Wirkung auch nicht wirklich gesund ist.

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Find das fragwürdig.

Ist es auch.

Find das fragwürdig.

Und die Blitzer-App reduziert den Bremsweg so weit, dass er nicht länger ist als wenn sie sich ans Tempolimit gehalten hätte oder was? Manche Leute scheinen echt nicht weiter zu denken als von der Wand bis zur Tapete...

Regt ihr euch über Fahrer auf die in der 30er Zone 30 fahren?

Nein, die machen's richtig.

Es ist eine höchstzulässige Geschwindigkeit. Keine Mindestgeschwindigkeit. KP warum manche Leute dies nicht begreifen wollen.

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AfD

Was soziale Absicherung, Gesundheit und Altersversorgung angeht, schadet die AfD ausgerechnet ihren eigenen Wählern am meisten. Quelle

Die Wirtschaft prognostiziert den allgemeinen Untergang der deutschen Wirtschaft, wenn die AfD dazu kommt ihr Programm umzusetzen. Quelle

Bei der Sicherheit bezeichnet die AfD einen Staat, der einen Krieg mit inzwischen einer halben Million Toten angefangen hat, als Sicherheitsgaranten für Europa (hier bei Markus Lanz)

Und was das Klima angeht, bekämpft die AfD bekanntlich den Klimaschutz statt des Klimawandels.

Fazit: Man muss als denkender Mensch schon wirklich suchen, bis man irgendwas findet was die AfD verbessern würde. Und wundert sich, warum so viele Leute tagtäglich zugucken, wie die AfD entgegen ihrer oberflächlichen Lippenbekenntnisse die Demontage unseres schönen Landes betreibt und dieser trotzdem ihr Vertrauen schenken.

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Was Unterscheidet Uni mit Schule

Ähm... alles?
Der allergrößte Unterschied wird sein, dass man als Student sehr viel mehr für sich selbst verantwortlich ist. Wenn du E-Mails nicht gelesen hast, Termine verpasst, Infos nicht mitbekommst, Dinge nicht fertig bekommst... alles dein eigenes Problem. Du bist irgendwo durchgefallen, dein Problem. Du hast irgendwelche Schwierigkeiten, weil du wo durchgefallen bist, ebenfalls dein Problem.

Es rennt dir niemand hinterher und passt auf, dass du gut durchkommst. Für die Dozenten bist du während der Vorlesung ein Gesicht unter vielen und bei der Klausur eine Matrikelnummer, zu der man eine Note einträgt.

Was habt ich neben der Uni gearbeitet (wie lange und wie viel verdient)?

Rettungsdienst, regulär 12 h pro Woche, manchmal auch mehr, Verdienst je nach Zulagen so grob 700 € pro Monat. Erfordert ne Qualifikation zum Rettungssanitäter, nen Führerschein der Klasse C1 und einen Rettungsdienst vor Ort, der studentische Aushilfs- bzw. Teilzeitkräfte einstellt (tut nicht jeder).

Wo habt ich gewohnt und ?

Eigene Wohnung, 10 km außerhalb

Wie läuft Uni ab ? In der Schule hast du ja ein Stundenplan

Da Medizin kein modularisierter Studiengang ist sondern einer mit Staatsexamen, gibts dort tatsächlich vorgegebene Stundenpläne wie im Studium.

Modularisierte Studiengänge (die große, große Mehrheit) ist im Grunde eine Liste aus Modulen (ähnlich Schulfächern), die du halt irgendwann erfolgreich abgeschlossen haben musst. Da überlegst du dir prinzipiell selbst was du in welchem Semester machst, schaust dabei welches Modul welche Lehrveranstaltungen enthältst und versuchst, Terminüberschneidungen zu vermeiden. Es gibt aber i.d.R. einen Musterstudienplan, den zu befolgen absolut sinnvoll ist, solange man nicht zu Abweichungen gezwungen ist. Daraus, welche Module du in welchem Semester machen willst und welche Lehrveranstaltungen es zu diesen Modulen gibt, ergibt sich dein Stundenplan.

gibt es auch sowas wie Pause wie in der Schule ?

Natürlich. Uni-Dozenten sind hinsichtlich der Vorlesungen tendenziell bequemer als Lehrer an der Schule ;)
Die Vorlesungen sind normalweise je 90 min lang und in Blöcken à 2 h eingeplant, d.h. Vorlesungsbeginne können z.B. um 8:00, 10:00, 12:00, 14:00... sein. Daraus ergibt sich je 30 min Leerzeit zwischen den Vorlesungen. Teilweise sind diese Uhrzeiten mit dem Kürzel "c.t." für "cum tempore" um ein akademisches Viertel verschoben, d.h. es geht jeweils erst um xx:15 los.

Und noch Fragen für welche die Medizin Studiert haben/Studiern
Wir läuft das Studium ab ?

Studienpläne sind öffentlich einsehbar!

Hier mal ein Beispiel von der Uni Freiburg.

Hat man wirklich keine Zeit mehr für irgendwas?

Das hängt sehr individuell davon ab, wie man sich organisiert und was man neben dem Studium noch alles einplanen muss...

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Im Idealfall landet man mit beiden Rädern gleichzeitig. Weil sich dann die Belastungsspitze auf zwei Räder verteilt und du aus Armen und Beinen ausfedern kannst.

Im Hinblick auf die Sturzsicherheit ist es allerdings sicherer, lieber etwas hecklastiger zu landen. Also lieber mit dem Hinterrad zuerst als mit dem Vorderrad zuerst. Ist einfacher auszubalancieren.

Sehr gute Fahrer, die wissen dass sie sowieso jedes Straucheln bei der Landung sturzfrei abfangen können, aber z.B. aufgrund der Rennstrecke möglichst schnell nach dem Sprung wieder lenken können müssen, landen hingegen durchaus auch absichtlich mit dem Vorderrad zuerst.

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Üblicherweise nicht mehr. Die Fahrschulen hatten in der jüngeren Vergangenheit zu viel Ärger mit Fahrschülern, die unbedingt praktische Fahrstunden machen wollten, aber mangels Lernarbeit noch nichtmal die grundlegendsten Verkehrsregeln im Kopf hatten. Und nichtmal ein Problem darin sehen, weil Lernen muss man ja sowieso nur für die Prüfung und die macht man dann ja irgendwann...

So kann man keine sinnvollen Fahrstunden machen.

Deshalb sind die allermeisten Fahrschulen dazu übergegangen, praktische Fahrstunden erst zu machen wenn die Theorieprüfung bestanden wurde.

Und meines Wissens ist das in der neuen EU-Führerscheinverordnung, die dann irgendwann in Zukunft auch in deutsches Recht übernommen wird, so vorgesehen dass praktische Fahrstunden erst gemacht werden dürfen wenn die Theorieprüfung bestanden ist.

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