Es handelt sich offensichtlich nicht um eine an eurer Schule übliche WhatsApp-Gruppe, in der sowohl alle Schülerinnen der Klasse als auch die dort unterrichtenden Lehrerinnen drin sind, um sich schnell über wichtige Fragen auszutauschen (z.B. Unterrichtsausfall am kommenden Tag; Krankmeldung einer Schülerin, die am folgenden Tag ein längeres Referat halten sollte o.ä.), sondern eine weitere Plattform für das, was früher (und auch heute noch) auf dem Schulhof geschah und das man neudeutsch als Mobbing bezeichnet: Einzelne oder eine ganze Teilgruppe wird ausgegrenzt. Fazit: ein weiteres Beispiel dafür, dass die sogenannten "sozialen" eigentlich besser "asoziale Medien" heißen müssten - wennglich ich weiß, dass nicht "die Medien" sich asozial verhalten (können), sondern die sie benutzenden Menschen.

Also: für dich absolut überflüssig, daher melde Dich ab, vielleicht nach Rücksprache mit den 5 anderen "Ausgegrenzten". Wenn die "12 besten Freunde" darüber enttäuscht sind, können sie ja das Gespräch mit euch suchen und für die Zukunft anderes Verhalten versprechen.

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Deine Frage ist so komplex, dass man darüber ein ganzes Seminar veranstalten müsste, um sie wenigstens ungefähr zu beanworten. Ich versuche es mal ansatzweise:

Schule hat einen Bildungsauftrag. Sie soll Kenntnisse, Wissen und Fertigkeiten vermitteln. Und sie hat einen Erziehungsauftrag, der aber nicht losgelöst von dem eben Gesagten zu sehen ist, denn dann könnte / müsste es ja ein eigenes Unterrichtsfach dafür geben, sondern eng damit verbunden ist. Wie das funktioniert? Das ist so schwer zu beschreiben wie das, was sich beim Atmen abspielt: man sieht, dass jemand den Mund aufmacht, etwa stief in sich reinzieht, aber nicht, was es ist, nämlich die Luft.

Anderes Beispiel: der Lehrer schreibt eine Aufgabe für alle an die Tafel. Dann fordert er aber nicht die beste Schülerin auf, die Aufgabe schnell mal zu lösen, um dann mit dem Lernstoff fortzufahren, sondern alle Tischnachbarn können es miteinander versuchen. Was wird gelernt? Mathe. Und "nebenbei" noch? Kooperation, Zusammenarbeit, wechselseitige Hilfestellung. Die Stärkere hilft dem Schwächeren.

Erziehung hat also nichts mit dem drohend erhobenen Zeigefinger (oder sogar Stock) zu tun, sondern damit, wie wir Menschen miteinander umgehen, und das kann und muss nicht nur zuhause, im Kindergarten, sonden auch in der Schule gelernt werden.

So gesehen kann ich Dir keine "Verhältnisangaben" machen - drei Viertel Mathe, ein Viertel Erziehung oder so -, sondern nur sagen: wenn in der Schule alles richtig läuft, dann hat alles, was da geschieht, auch eine positive erzieherische Wirkung. Läuft etwas schief wird z.B. nur gebrüllt, geprügelt, nicht erklärt usw.usw., dann kommt Erziehung zu kurz, und das wirkt sich aus - im Schulalltag, außerhalb der Schule und später auch im sogenannten "richtigen Leben".

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Für jeden, der das glaubt, ist die Lehre auch wahr.

Nach diesem Prinzip funktionieren alle Religionen

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Offensichtlich hast nicht nur Du ein Problem, sondern auch dieser Junge. Irgendetwas an Dir veranlasst ihn, sich so aggressiv zu verhalten. Was??? Das weiß vermutlich nur er. Vielleicht mag er Dich, wagt aber nicht, es zu zeigen / zu sagen, weil er weiß / sieht, dass Du viele andere Freunde hast, und daher versucht er, über sein aggressives Verhalten Deine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Vielleicht ist sein Verhalten die einzige Methode, mit der er Deine Aufmerksamkeit auf sich lenken kann.

Vorschlag: sprich ihn doch mal in einer ruhigen Minute an, vielleicht im Beisein von ein, zwei anderen Klassenkameraden, und bitte ihn, Dir zu sagen, was er denn eigentlich gegen Dich hat. Sag ihm, dass Dich sein Verhalten nervt, dass Du ihn eigentlich ganz nett findest und dass Du froh wärst, wenn er Dich nicht immer wieder attackieren würde. Vielleicht werdet ihr am Ende sogar noch gute Freunde!!!

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Ich finde die Idee prima! Viel zu oft liest man ja nur Negatives über (ehemalige) Lehrer(innen). Du hast aber offensichtlich gute Erfahrungen gemacht. Und ich bin sicher: die Lehrerin freut sich über Dein "Lebenszeichen". Ob sie allerdings einen Computer benutzt, weiß ich nicht. Falls Du die Email-Adresse hast, ist das ja kein Problem. Schreib ihr z.B. : Liebe Frau ... Ich denke oft an meine Schulzeit mit Ihnen zurück und möchte mich heute ganz herzlich bei Ihnen für das bedanken, was ich bei Ihnen gelernt habe und wie Sie mit Ihren Schülern und Schülerinnen "umgegangen" sind. Bleiben Sie gesund! Herzliche Grüße, Ihre ... aus der Klasse ....

Dasselbe könntest Du ihr natürlich auch auf einer Postkarte schreiben, die Du in einen Umschlag steckst. Und dann könntest Du auch ein Foto reinlegen, damit sie sich aan Dich erinnert

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Dein Deutsch-Lehrer ist offensichtlich ein großzügiger Mensch. Natürlich musst Du so schreiben, dass man das Geschriebene auch entziffern kann. Ich vermute allerdings, dass dann, wenn Du Punktabzüge bekommst, es weniger an der "nicht schönen Schrift", sondern an den Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern liegt. Ich habe Deinen Fragetext zwar nicht durchkorrigiert, aber er wimmelt nur so von Fehlern. Also: abwarten und hoffen!

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Wenn der Besuch von Freunden von Dir als "Zeitverschwendung" angesehen wird, während Du lieber auf dem Bett rumliegst und hirnlose Serien anschaust, dann solltest Du fairerweise Deinen "Freunden" sagen, was Du von ihnen hältst, damit sie ihre Zeit nicht mit Dir verschwenden. Natürlich will und muss jeder Mensch sich mal entspannen. Aber wenn Freunde ihre Zeit mit Dir verbringen wollen, dann sollte Dir das mehr wert sein als stumpfsinnige Serien.

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Du führst als (einen) Grund für die mangelnde Motvation an, dass viel Unterricht ausgefallen sei. Das kannst Du doch nicht ernsthaft glauben! Denn diesen Grund könnten dann alle Deine Klassenkameraden auch anführen! Vermutlich gibt es noch andere Gründe, die Du uns gar nicht alle zu nennen brauchst, denn wir kennen sie ja, es waren und sind auch unsere eigenen. Durchhänger hat man immer wieder mal. Und allzu gerne greift man dann nach einem Grund, der sich anbietet, obwohl der eigentliche Grund Unlust, Bequemlichkeit etc.etc. ist.

Mein Rat: beiß auf die Zähne, nutz die Zeit bis zu den Klausuren zum Lernen (vielleicht mit Klassenkameraden zusmmen). Und wenn es dann nicht geklappt hat, dann ist eine Wiederholung bzw. Nachprüfung immer noch besser als ein Abbruch. Denn in Zukunft wird es immer wichtiger sein, höhere Abschlüsse vorzuweisen, um den "Traumberuf" ergreifen zu können. (Und Dein Traumberuf wird mit Sicherheit nicht Verkäuferin im Supermarkt sein - oder?)

Viel Erfolg. Und immer dran denken: KOPF HOCH, WENN DER HALS AUCH SCHMUTZIG IST!!! (Das ist einer meiner "Wahlsprüche".)

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Drei Antworten, drei verschiedene Positionen - kein Wunder! Denn Deine Frage kann man nicht "aus dem Bauch heraus" beantworten, auch nicht allein auf Grund eigener Erfahrungen, die man ja nur an einer bestimmten Uni gemacht hat, sondern Du willst konkrete Fakten für Deine konkrete Situation an Deiner Uni haben, und die bekommst Du nur von/an dieser Uni. Gehe also ins Uni-Sekretariat bzw. in die Studienberatung und lass Dich dort verbindlich beraten. Am besten nimmst Du mit, was Du bis jetzt schon an Studienbelegen gesammelt hast.

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Ich lerne in der Schule nichts (unterfordert). Was kann ich tun?

Hallo zusammen, ich habe seit geraumer Zeit das Problem, dass ich in der Schule unterfordert bin. Mit unterfordert meine ich nicht nur, dass mir das Lernen besonders leicht fällt, sondern, dass ich den Lernstoff schon kann. Sprich ich lerne in der Schule nichts.

Viele denken jetzt bestimmt: ,,Freu dich über den Vorteil den du hast." oder ,,Das ist doch kein Problem!". Ich muss sagen, dass ich mich ganz und gar nicht freue und dass das sehr wohl ein Problem ist, denn ich langweile mich in der Schule von vorne bis hinten und das hat sogar Auswirkungen auf meine soziale Situation mit den Mitschülern.

Ich habe schon gefühlt alles versucht, ich habe nicht nur im einzelnen mit meinen Lehrern gesprochen, sondern meine Eltern haben auch schon mit meiner Klassenlehrerin gesprochen.

Die "Lösung, die meine Lehrer hatten war, dass ich mehr Aufgaben bekomme und schwierigere. Was meine Lehrer nicht begreifen (obwohl schon angesprochen) ist, dass es mir nichts bringt mehr Aufgaben in weniger Zeit zu lösen, weil mich das nur noch mehr sauer macht, denn wie gesagt ich lerne davon nichts (und die Aufgaben sich auch nicht schwerer geworden). Es fühlt sich so an, als ob man mir Bildung verweigert.

Am Montag fängt wieder die Schule an und ich hab keine Lust. Schon alleine die Vorstellung mich sechs Stunden zu langweilen, macht mich wütend.

PS: Vllt ist es wichtig zu erwähnen, dass ich einen IQ Test gemacht habe, indem meine Unterforderung diagnostiziert worden ist und mein Aktueller Notendurchschnitt ist 1,1.

Falls einer eine Lösung hat, würde ich mich sehr freuen. Danke

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Ich vermute mal, dass Du ein Gymnasium besuchst. Keinerlei Vermutung kann ich dazu anstellen, in welcher Jahrgangsstufe Du bist. Trotzdem folgende Hinweise:

Du musst auf jeden Fall die Chance erhalten, eine (und bald danach vielleicht eine weitere) Klasse zu überspringen, um möglichst schnell die Berechtigung zum Studium (= Abitur) zu erlangen. (Hättest Du eine spezielle Begabung z.B. für Musik, dann könnte eine Sonderregelung getroffen werden, um Dir neben dem Schulbesuch - mit reduzierter Anwesenheitspflicht - bereits das Studium in diesem Fach zu ermöglichen.)

Was tun, wenn die Schulleitung nichts in dieser Richtung unternimmt? Dann sollten sich Deine Eltern an die Schulaufsichtsbehörde wenden (z.B. in NRW das Regierungspräsidium, in Bremen und Hamburg den Schulsenator). Auf keinen Fall musst Du Dich damit abfinden, gelangweilt in der Schule rumzusitzen. Und wenn alles das nicht hilft - ich hoffe aber, dass das überflüssig ist! -, dann wende Dich an die Presse, an den Rundfunk und / oder ans Regionalfernsehen.

Viel Erfolg!


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Manchmal frage ich mich - und das gilt auch für Deine Frage -, warum Schülerinnen und Schüler nicht zuallererst mal die Lehrer in die Pflicht nehmen! Hausaufgaben sind nur zu stellen, wenn vorher im Unterricht die nötigen Voraussetzungen geschaffen worden sind, um die Hausaufgabe auch zu lösen - Punkt!  Alles andere lässt vermuten, dass es sich um einen Lehrer handelt, der seinen Beruf nicht richtig gelernt hat. (Es kann natürlich sein, dass Schüler im Unterricht nicht aufgepasst und daher Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben haben. Das will ich Dir aber nicht unterstellen! Immerhin hättest Du ja auch Klassenkameraden fragen können...)

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Kurz gesagt: "Sonderpädagogik" mein ein Studium für Schulen ("Sonderschulen"), an denen Kinder mit "Behinderungen" unterrichtet werden (z.B. Blinde und Sehbehinderte; Geistig Behinderte usw.). Der Trend geht nun - zumindest in einigen Ländern - dahin, alle Kinder und Jugendlichen mit irgendeiner Behinderung an "normalen" Schulen (Haupt-, Real-, Gesamtschulen, Berufliche Schulen....) gemeinsam mit nicht behinderten zu unterrichten. Insofern ist es durchaus sinnvoll, auf diese Situation beim Studium vorzubereiten, denn Lehrerinnen und Lehrer, die z.B. ein Studium für zwei Unterrichtsfächer am Gymnasium hinter sich haben und jetzt damit konfrontiert werden, dass ein, zwei, drei Kinder mit - möglicherweise sogar noch unterschiedlichen - Behinderungen in ihrer Klasse sind, sind schlichtweg überfordert. Da ich nicht weiß, was ganz konkret in dem Studiengang "Inklusionspädagogik" angeboten und ob dabei gleichzeitig auch für bestimmte Schulformen - z.B. Gymnasium - vorbereitet wird, kann ich mehr dazu nicht sagen. Auch ist ja nicht abzusehen, ob die bisherigen Sonderschulen völlig verschwinden werden oder ob es sie auch zuküftig - zumindest in einigen Bundesländern - geben wird. Erkundige Dich also an der anbietenden UNI, an welchen Schulformen Du mit dem Studiengang Inklusionspädagogik unterrichten kannst.

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Die sogenannte "Muttersprache" erlernt man bekanntlich nicht mit Lernbüchern in einer "Anstalt" (Kindergarten, Schule), sondern in der Umgebung, in der man als Kleinkind, Kind, Jugendlicher aufwächst, und zwar in erster Linie durch Nachsprechen, d.h. man hört etwas, versteht, was gemeint ist, und verwendet diese Wörter und Wortverbindungen (= Sätze) dann in vergleichbaren Situationen. Dabei nimmt man durchaus auch Besonderheiten der Art und Weise auf, wie Menschen in den verschiedenen Regionen eines Landes sprechen, also z.B. in Sachsen, Schwaben, Bayern oder im Rheinland. Diesen Besonderheiten hört man selbst dann fast immer noch durch, wenn diese Menschen schon lange nicht mehr in ihrem ehemaligen Umfeld leben. Es kann also sein, dass Du das von Dir erwähnte rollende R im Zuge des Erwerbs der deutschen Sprache irgendwie auch wahrgenommen und übernommen hast. Nimm es einfach hin. Das ist kein Makel. Es ist allemal besser, das R zu rollen, als schrecklich falsches Deutsch zu sprechen! Und noch ein Trost: weder beim Brief- noch beim Email-Schreiben noch beim Texten im Internet "hört" man es!!!

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Denkbar ist die Getrenntschreibung z.B. in folgendem Satz: "Wo kommt dieses Teil hier denn her?", wenn man "denn" weglässt und sagt: "Wo kommt dieses Teil hier her?". Dabei könnte man sich vorstellen dass der Fragende mit dem Finger auf das gemeinte Teil zeigt, so dass das "hier" sich darauf bezieht.

Im Übrigen aber stimme ich DreiBesen zu.


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Die Entstehung der Welt und der Menschen war Zufall

Mit Sicherheit war es nicht "der eine" Gott, denn mittlerweile haben die Menschen so viele Götter, Gottheiten, Göttchen etc.etc.  erfunden, dass sie keiner zu zählen vermag. Jeder klar denkende Mensch müsste eigentlich einsehen, dass "Gottheiten" Produkte menschlicher Hirne sind. Ich will allerdings nicht leugnen, dass diesen erfundenen Wesen für die einzelnen Menschen und für Menschengruppen (Völker / Kulturen), die an sie glauben, erhebliche Bedeutung zukommt. Immerhin pilgern viele, die an keinen Gott glauben, zu Psychotherapeuten, um sich ihre Probleme erklären und lösen zu lassen. Warum dann nicht in die Kirche, zum Pfarrer gehen, warum nicht beten??? Wenn´s denn hilft...

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