Unfall in der Familie wie regulieren?

Habe gestern meinen Focus an meine Mutter verliehen, die damit einen Unfall ohne Fremdkontakte hatte.

Sie ist im Hof mit dem rechten Hinterrad über eine 30 Zentimeter hohe Begrenzungsmauer gerutscht, weil sie falsch einlenkte und den Hof breiter einschätzte, als er ist. Dabei ist der Reifen hinten rechts geplatzt, die Radkappe ist dabei zerbrochen und der rechts Seitenschweller des Autos ist über ca. 50 Zentimeter verkratzt und eingedrückt, es ist Lack abgeschürft. Man kann an der Mauer genau sehen, wo sie hängen blieb. Das Auto ist nicht fahrbereit, ich ziehe heute abend den Ersatzreifen auf und bringe es dann in die Werkstatt.

Meine Mutter sieht es ein und entschuldigt sich immer wieder, mein Vater lehnt jede Regulierung ab.

Laut Ford-Händler, den ich vorhin anrief, muss vor weiteren Schritten auf jeden Fall eine Achsvermessung durchgeführt werden, auch sind zwei Reifen an der Hinterachse zu ersetzen. Die Radkappe ist mir eigentlich egal, ich würde dann alle abmontieren und die Winterreifen nur noch mit den schwarzen Stahlfelgen fahren.

Mein Vater meint: Zwei neue Reifen drauf, dann geht die Fahrt weiter - außerdem wird der Focus im Sommer 10 Jahre alt, für ihn ist das ein uraltes Auto, in das man kein Geld investieren sollte. Er lehnt jede Haftung ab, hat aber angeboten, "aus Kulanz" einen Reifen zu bezahlen. Dann beschimpfte er mich und warf er mir vor, wieso ich überhaupt ein so ausladendes Auto kaufen musste, wenn es nicht mal in seinen Hof passt (den ich viermal im Jahr besuche) - mir ist schleierhaft, was an einem ganz normalen Focus 5-Türer Schrägheck ausladend sein soll.

Was kann so etwas kosten, und wie kann ich das denn innerhalb der Familie regulieren? Ich hatte so etwas noch nie und bin komplett mit der Sache überfordert.

LG Vera

Auto, Familie, Unfall, Recht, Auto und Motorrad
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Verheirateter Asylbewerber verursacht Probleme, was tun?

Meine Tante hat letztes Jahr einen Asylbewerber aus Kamerun geheiratet. Er arbeitet nichts, sitzt nur herum und betrinkt sich, hat den Führerschein auf Probe gemacht und wegen dem Alkohol schnellstens wieder verloren. Später war er mit dem Auto eines anderen Kameruners unterwegs und wurde gestoppt, Verfahren steht vor der Tür.

Meine Tante hält zu ihm - sie ist 60, er ist für sie die letzte Liebe und die letzte Chance, dass sie nicht allein sein muss. Sie lässt sich das bieten, er verjuxt ihr Geld, trifft sich mit anderen Kamerunern, mit denen er ihre Wohnung verwüstet und schläft bis in die Puppen, ehe er gemütlich frühstückt. Wenn ihm das Mittagessen nicht schmeckt, rastet er aus und verlässt die Wohnung. Sie lässt sich das bieten.

Er hat weder ein Zeitgefühl noch Interesse, zu arbeiten bzw. utopische Träume von einem eigenen Autohandel und weigert sich, etwas anderes zu machen, wobei das alles erst nach der Hochzeit passierte - seitdem veränderte er sich, wurde übermütig. Er ist nach eigenen Angaben 42.

Inzwischen hat er bekanntgegeben, dass er in Kamerun mehrere Kinder hat. Er möchte mit aller Gewalt seine offenbar ca. 10 Jahre alte Tochter, aktuell wohl bei der Tante in Kamerun lebende herholen, die allerdings weder zur Schule geht noch englisch oder gar deutsch spricht und erwartet von meiner Tante, dass sie sich von der Arbeit freistellen lässt und sich um das Kind kümmert. Sie würde das sogar tun, um ihn nicht zu verlieren.

Dieses Thema sorgt in der ganzen Familie für Ärger und hat auch schon viel kaputt gemacht. Kann man in irgendeiner Weise etwas tun und wenn ja, was?

LG Vera

Kinder, Schule, Familie, Beziehung, Asyl, asylbewerber
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Sind Tageskliniken eine Hilfe?

Hallo,

ich (25) bin nach diversen eigentlich dauerhaften Auseinandersetzungen mit meinen Eltern, Beleidigungen und Schuldzuweisungen auf mich, Streit mit meinem Bruder und die Situation mit meiner Oma, die im Heim wohnt (das setzt mir sehr zu, sie war/ist meine einzig Verbündete) psychisch sehr fertig, kann einfach nicht mehr und merke, dass mein Alltag inzwischen sehr davon beeinträchtigt ist, muss einfach was machen. Auch Weihnachten war furchtbar dieses Jahr.

Ich kann nicht mehr, habe Angststörungen, fühle mich ausgelaugt, bin in meiner Beziehung zu meinem Freund extrem unsicher, bin misstrauisch und verängstigt, zunehmend mit dem Alltag überfordert und mit meiner Arbeit auch - ich bin seit Wochen krankgeschrieben. Ich kann nicht mehr! Es war sehr sehr schwer, mir das selbst einzugestehen aber es muss nun was getan werden, ich will zurück in mein altes Leben und wieder gesund werden.

Über einen Bekannten stieß ich auf Tageskliniken. Er ist durch Depressionen und, weil er sich für den Arbeitsalltag zur Zeit nicht reif fühlt (seine Mutter ist 2015 gestorben, das hat er nicht verwunden), dort. Es hilft ihm sehr, hat er gemeint und mir diese Tagesklinik nur empfohlen.

Ist so etwas empfehlenswert, oder ist eine Psychotherapie sinnvoller? Ich bin offen für Hilfe, ich habe die Nötigkeit erkannt, aber ich weiß nicht, was richtig ist und was besser ist.

Danke.

LG Vera

Leben, Gesundheit, Familie, Menschen, Psychologie, Gesundheit und Medizin, tagesklinik
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Dauerstress mit beleidigter Mutter?

Nachdem meine Eltern ein altes und marodes Bauernhaus kauften, sind sie die ganze Zeit am Renovieren und nur noch gestresst.

Viel Kontakt haben wir nicht, meine Mutter ruft eigentlich nur an, um sich "auszuweinen", wie schlecht und wie schlimm alles doch wäre, vor allem, weil ich ihnen nicht mit meinem Ersparten dabei helfe, das Haus zu bezahlen und keinen Kredit für die Eltern aufnahm. Nachdem ich bei ihr bzw. ihrem Chef keine Versicherung und keine Vermögensberatung abschloss, ist sie auch deswegen sehr beleidigt mit mir - sie hat an mir kein Geld verdient. Schade, wenn das so ablaufen muss, aber an mir lag es nicht.

Mein Bruder entzieht sich dem komplett, meine Oma ist mit dem "Projekt" nicht einverstanden und kann es nicht verstehen, wieso meine Eltern sich auf so etwas eingelassen haben. Die Oma findet es auch schlimm, dass meine Mutter im ganzen Familienkreis Vermögensberatungen und Versicherungen verkaufen wollte - auch an die Oma, die seit Sommer im Pflegeheim wohnt und die sie sonst nie besucht.

In letzter Zeit war meine Mutter am Telefon mehrfach so ekelhaft zu mir, dass es reichte. Sie hat mich nur noch beleidigt, es ging teilweise mehr als unter die Gürtellinie. Normalerweise sagt keine Mutter so etwas zu ihrer Tochter. Als ich sie drauf ansprach und mir das verbitten wollte, meinte sie ganz frech: Sie ist jetzt eben zur Zeit besonders gestresst wegen dem Haus und ich hätte das als Tochter zu akzeptieren. Dieser Meinung bin ich aber nicht, und ich habe mich nie abweisend oder frech verhalten. Meine Mutter wirft mir jedoch vor, ich sei undankbar und frech zu ihr, weil ich ja bei ihrem Chef ruhig etwas hätte kaufen können - sie hat ja auch immer Geld für Schul- und Spielsachen ausgeben müssen, und wenn ich meinen Eltern nicht aus der Haus-Falle finanziell helfe, dann hätte ich doch indirekt mit dem Kauf von Finanzprodukten helfen können, was ich ablehnte.

Ich bin mir sicher, sie ruft bald wieder an. "Nicht rangehen" (das schlägt meine Oma vor), wäre eine Möglichkeit, aber ich weiß nicht, ob ich mir das traue. Es ist ja immer noch meine Mutter. Habt ihr vielleicht Erfahrungen oder Hinweise?

Ich bin einfach nur fix und alle, denke sogar an Therapie oder einen kompletten Ortswechsel, um mich meinen Eltern zu entziehen - aber ich will meine Oma nicht verlieren.

LG Vera

Mutter, Familie, Geld, Stress, Psychologie, Streit
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Aufdringlichen Vermögensberater abwimmeln/Chef meiner Mutter?

Meine Mutter arbeitet seit einigen Monaten als 450-Euro-Kraft im Büro eines Vermögens- und Anlageberaters.

Geraume Zeit versuchte sie mich als Kundin für diesen Mann anzuwerben und lässt nichts unversucht, sie meint sogar offen, sie verdient was dran, wenn sie Leute an den Vermögensberater vermittelt und ich soll doch zumindest ein Gespräch ausmachen, weil ihr das schon Geld einbringt.

Inzwischen versucht sie selbst es nicht mehr, dafür tut es ihr Chef. Der mailt mich immer wieder an oder ruft sogar persönlich an, möchte mir Versicherungen verkaufen und irgendwelche Anlageprodukte, möchte mir seine Dienstleistung als Steuerberater anbieten und Ähnliches, inzwischen wird er penetrant. Die Kontaktdaten hat er von meiner Mutter, auch das nervt mich. Sie gab sie einfach weiter.

Habe null Interesse an den Projekten, die er anbietet und bisher so reagiert, dass ich ihm sagte, es geht terminlich nicht.Durch die Blume sagte ich ihm schon, dass ich bestens versichert bin und die Steuer mein Freund macht, aber er respektiert das nicht, weil er meint er kann das besser.

Ich möchte ihm bald endgültig absagen und ihn darum bitten nie wieder oder bei anderen Leuten anstelle bei mir anzurufen, bin aber leider nicht schlagfertig genug. Vor allem, da der Mann Chef meiner Mutter ist und es möglicherweise Konsequenzen für sie hat, wenn ich mich im Ton vergreife. Und ich glaube, dass das passieren könnte, weil dieser Mensch nur noch nervt. Es reicht einfach nur noch. Er respektiert nicht, dass ich gut versichert bin, die Steuer mein Freund macht (er ist Bankkaufmann) und ich zufrieden mit meinen Versicherungen bin und auch nicht die Bank wechseln oder Anlageprodukte kaufen will.

Ich habe Angst, dass ich da in etwas hineingerate und wollte euch um Hilfe bitten, weil ich nicht weiß, wie ich mich wehren soll. Gerade wegen meiner Mutter. Danke.

LG Vera

Arbeit, Familie, Geld, Psychologie, Gesellschaft, Vermögensberater
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Dauerstress mit meinen Eltern, macht eine Therapie für mich Sinn?

Meine Eltern üben seit einem halben Jahr einen enormen psychischen Druck auf mich aus, mit dem ich nicht mehr fertig werde. Sie sagen etwa, ich wäre ewig von ihnen abhängig, könnte meinen Haushalt nicht führen, wäre "das dumme Mädchen" (ich bin 25) und halten mir vor, ich wäre eine schlechte Hausfrau, unfähig im Leben - aber dafür hätte ich etwas Geld gespart, das sie zum Kauf eines Hauses brauchen könnten und das wollen sie gerne haben.

Ich habe an mir selbst beobachtet, dass ich sehr träge geworden bin, mich unsicher und verwundbar fühle und das Gefühl habe, meinen Eltern hilflos ausgeliefert zu sein. Oft habe ich Alpträume, die sich um meine Eltern und das Haus drehen.

Meine Oma ist seit einigen Wochen leider im Altersheim, sie war diejenige, die den "Laden" in Schuss hielt und zu der ich immer kommen konnte. Mein Bruder ist zu weit weg, viele weitere Verwandte habe ich nicht, von meinem Freund habe ich mich erst getrennt. Mit meinen Freunden will ich darüber nicht reden, die haben eigene Probleme.

Ich habe nicht den Eindruck, Depressionen zu haben oder psychisch krank zu sein, aber ich denke über eine psychologische Beratung oder Behandlung nach. Ich werde mit meinen Eltern und der permanenten Bevormundung, Beschimpfung, Beleidigung und Erniedrigung durch sie nicht mehr fertig. Ich wohne nicht mehr bei ihnen, aber sie haben ein Haus gekauft und meinen, ich müsste dort einziehen und es ihnen finanzieren. Aber ich will das nicht und so gut war unser Verhältnis nie.

Ich kann einfach nicht mehr! Mittlerweile bin ich so weit, dass ich so fertig mit den Nerven bin, dass ich mich diese Woche krank schreiben lassen musste. So schlimm war es noch nie, so kenne ich mich nicht, ich war immer fröhlich und unbeschwert, bis zu dieser Zeit jetzt!

Was soll ich nur machen?

LG Vera

Leben, Therapie, Familie, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Aufteilung eines Hauses / Räumungsklage (Eltern/Bruder)?

Meine Eltern haben ein altes Bauernhaus gekauft und sich finanziell ziemlich übernommen.

Ich habe auch nach der Vorgeschichte nicht vor, dort einzuziehen, was sich mein Vater wünscht, aber ein Anliegen: Ich habe noch einen Bruder, der dort nichts beisteuert und auch nicht gefragt wurde, dort einzuziehen - er hat sich von meinen Eltern distanziert.

Was mir jedoch am Rand Sorgen bereitet ist ein Thema. Was würde passieren, wenn ich mich finanziell an diesem Haus beteilige? Mein Vater meint, er müsste nichts im Grundbuch eintragen von mir, dort steht sein Name. Er erwartet jedoch, dass ich mich finanziell beteilige und weiß noch nicht, dass ich es nicht tun werde. Er meinte nur, mein Bruder würde mich nie aus dem Haus werfen und ich könnte dort dann für immer wohnen, wenn die Eltern tot sind, nur muss man das nicht schriftlich machen, weil mein Bruder "ein guter Kerl" sei und ja selber einziehen könnte, dass er mit mir dort wohnt. Ich sage, unabhängig davon, dass ich da nicht ins Haus gehe, dass ein Eintrag ins Grundbuch auch mit meinem Namen rechtlich sein müsste oder schriftlich sonst irgendwas Notarielles festgehalten werden müsste.

Mein Vater hat sich das so gedacht: Ich zahle ihm Miete für zwei Zimmer und einen Auto-Stellplatz sowie Bad-Mitbenutzung, bis mein Anteil seiner Meinung nach "beglichen" wäre und dann würde ein Stück des Bauernhauses mir gehören.

Aber wenn meine Eltern sterben und ich dort wohnen sollte, wie es sich meine Eltern wünschen, wird mein Bruder sicher der erste sein, der seinen Anteil an diesem Haus möchte bzw. Geld sehen will. Sollte ich dort wohnen und steht das nicht im Grundbuch, traue ich ihm zu, dass er mich auf dem Rechtsweg aus dem Haus klagen lassen würde, wenn ich nicht bezahlen könnte.

Wer hat denn da eigentlich Recht, mein Vater oder ich?

Nur hypothetisch (ich ziehe dort nicht ein), wäre so etwas denkbar?

LG Vera

Haus, Familie, Geld, Beziehung, Recht, Familienrecht, Eltern, Bruder
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Finanzielle Auseinandersetzung mit den Eltern, was tun?

Hallo!

Mein Vater hat ein altes Bauernhaus gekauft und sich damit komplett überschätzt. Bis vor kurzem herrschte Funkstille, am Wochenende hat er sich bei mir gemeldet.

Er entschuldigte sich für den Krach und forderte mich auf, bei ihm einzuziehen. Ich würde zwei Zimmer und ein Bad im oberen Stock sowie einen Scheunen-Stellplatz für mein Auto für mich bekommen - allerdings möchte er dafür 600 Euro Miete haben, mehr also wie für die Dreizimmer-Wohnung, in der ich aktuell wohne und aus der ich nicht ausziehen möchte.

Mein Vater versucht mir ein schlechtes Gewissen zu machen, ich wäre eine sehr schlechte Tochter, wenn ich nicht zu ihm ziehe, und außerdem wären wir laut ihm immer so gut ausgekommen. Das stimmt nicht, er behauptete bis zu dem Wochenende, ich wäre für ihn gestorben, weil ich ihn nicht finanziell beim Hauskauf unterstützte und mich weigerte, ihm Geld zu leihen oder das Haus und die Kredite auf mich laufen zu lassen.

Ich weiß nicht, was ich tun soll und vermute, dass es meinem Vater nur darum geht, dass er Geld gewittert hat und er probiert, dass ich ihm auf diesem Wege das Haus finanzieren soll.

Meine Mutter steht auf seiner Seite, sie meint, ich hätte doch eigentlich keine andere Wahl und würde nur bei ihnen leben können "für das wenige Geld", außerdem sei ich als Tochter (ich bin 25) "von ihnen abhängig und meine Eltern wissen, dass mein eigener Haushalt nicht läuft". Sie machen sich beide lustig über mich.

Was würdet ihr tun?

LG Vera

Haus, Familie, Geld, Eltern, Immobilien
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