Warum fühlen sich Leute selbst angegriffen, wenn man ÖR kritisiert?

Schon immer, aber besonders in letzter Zeit haben sich ÖR ja vieles geleistet. Über "Umweltsau" (ist ja bekannt) und ähnlichen Dingen, bis zu bewusst verdrehten Tatsachen und einseitiger Berichterstattung:

Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=RKBeC-3HgYE

Viele behaupten ja dennoch mit eisernem Willen, dass diese Sender unabhängig und seriös wären.

https://www.diplomatic-council.org/index.php/de/node/688

Dazu sitzen um 30% aus der Politik im Aufsichtsrat der ÖR. Wie passt das, wenn man eine politische Distanz wahren will? Und es wären sicher noch mehr, wenn es nicht limitiert worden wäre.

Auch, dass das Niveau da besonders hoch wäre. Wenn man aber ehrlich ist, dann sind im Programm auch viele Billigproduktionen, die eigentlich nur Geld verschlingen: https://www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendungen/zdf,ZDF.html

Nur ein Beispiel von vielen. Dazu ist deren Programm ohnehin eher auf jenseits der 50+ Altersgruppe ausgelegt. Gerade junge Leute schauen sowas gar nicht, wenn sie denn überhaupt noch TV konsumieren. Dennoch sollen ja alle zahlen.

Das war das Vorwort...die eigentliche Frage jetzt:

Jedenfalls....warum fühlen sich einzelne Personen besonders angesprochen, wenn man ÖR zu Recht kritisiert? Man kritisiert ja nicht unbedingt die Zuschauer. Warum fühlen sich auch einige Personen dazu berufen, für ÖR zu kämpfen und das trotz belegbarer Dinge, die eben die ÖR nicht so gut dastehen lassen. Warum kritisiert man nicht selbst? Denn als Konsument kann man sowas doch auch nicht gut heissen?

Das Ding ist ja auch, dass ÖR eigentlich eine besondere Verantwortung hätten und eine spezielle Leistung erbringen müssen, um überhaupt die Daseinsberechtigung und Abgaben zu rechtfertigen, denn die sind ja an Bedingungen geknüpft, die scheinbar an einigen Stellen gar nicht erfüllt werden.

TV, Menschen, Deutschland, Politik, Psychologie, GEZ, oeffentlich-rechtlicher-rundfunk, Philosophie und Gesellschaft