Deutsch

Es ist deutsch, eigentlich österreichisch, aber natürlich ist mir bekannt, dass dies nicht als eigene Sprache gilt. Obwohl, einige behaupten das, mit Humor natürlich. So gibt es da schon oft eigene Wörter, also am häufigsten fällt mir hier auf, dass wir statt "Junge" "Bub" sagen (wenn es sich um einen kleineren Jungen handelt) und "Bursch" (bei einem Jungen, schon in der Pubertät). Ich schreibe aber hier meistens Junge. Das war nur eine Beispiel, ist wohl ein eigenes Thema. Auch das schweizerische Deutsch ist hochinteressant, aber für uns eben fast unverständlich ;-) Ich habe da ein Buch : "Grüezi, Moin, Servus !" Da sind von diesen 3 Ländern die oft sehr verschiedenen Ausführungen von gängigen Begriffen enthalten.

Besonders interessant finde ich bei deutsch, dass der deutsch-sprachige Raum ja doch einige Länder mehr betrifft als auf den ersten Blick. Also nicht nur D, CH und Ö, weiters natürlich Südtirol (historisch bedingt) , Liechtenstein, Luxemburg und auch ein kleiner Teil von Belgien, weiters soviel ich weiß in Elsass-Lothringen (F) und wie ich auch gelesen hatte auch in einem Teil von Dänemark. Und zB Niederländer können es meistens.

Sonst spreche ich eigentlich keine Sprache, aber da ich in der Schule 3 Jahre Latein hatte, interessiere ich mich auch für italienisch, französisch und spanisch, da diese ja daraus entstanden sind. Zumindest für zB französische Filme oder Liedtexte, diese auch oft in italienisch, kann das immer eine interessante Sache sein. Aber lernen werde ich diese Sprachen wohl nicht mehr, nur ein wenig vertiefen.

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Es war schön!

Ich schreibe gern hier über die 80er, da ich sie als Jugendlicher erlebt habe, also 1980 war ich 11 und 1990 dann 21.

Von 1979 bis 1984 besuchte ich ein Gymnasium. Wesentlicher Unterschied zu heute ist einmal, dass es viel weniger Medien gab, also uns kamen die damals schon genug vor, denn es gab Radio, Fernsehen, einige Zeitschriften, Musik-Kassetten mit Recorder zum Aufnehmen, Schallplatten. Ein wesentlicher Unterschied zu heute war, dass man kein Gerät hatte mit dem man alles googlen konnte, sondern man musste sich bei Fragen , die das Leben so stellt , entweder auf Gespräche verlassen , oder im Lexikon nachsehen, und bei Jugendfragen gab es auch Zeitschriften wie BRAVO, wo man zu sexuellen Themen etwas erfahren konnte. Unvorstellbar damals, dass man Jahre später diese Sachen und noch viel mehr einfach über Internet bekommen würde.

Wir hatten also möglicherweise einen engeren Horizont, aber es kam uns natürlich auch nicht so vor, denn wir kannten es nicht anders. Trafen wir uns zB mit Freunden, und es kam kurz davor zu einer Terminänderung, dann konnten wir mit keinem Handy dies absagen, sondern mussten quasi zu diesem Ort fahren , der ausgemacht war. Bestenfalls konnte man noch zu einer Telefonzelle gehen (wenn man genug Kleingeld hatte) und rief in der Wohnung der Freunde an, ob sie noch nicht weg wären oder so. Auch war es mir lästig, wenn ich irgendeinen Freund anrief, dass sich da ja am Festnetz oft Eltern meldeten oder irgendwelche Geschwister, bei denen ich mich dann erst vorstellen musste und den oder die gewünschte Person verlangen musste . Und wenn wir uns länger unterhielten, dann hören da oft die Eltern mit, da dasn Telefon im Vorzimmer stand, und es gab auch noch keine längere Anschlußschnur, sodass man es sich ins Zimmer nehmen konnte. Man war eben nicht mobil. Auch keine Textnachrichten oder so.

Computer hatten wir schon . Wir besaßen ab ca 1983 ein Phillips-Videospiel, das man an den Fernseher anschließen konnte und es waren Spiele mit einfachster Grafik, aber für uns waren sie ok und lustig. Ab 1985 hatte ich einen Comodore 64, der bei Spielen schon Besseres konnte, aber mit einer Diskette im Laufwerk musste er sich immer die neuen Spiel-Tools nachladen. Heut lacht man auch darüber, obwohl gewisse Spiele heute als Nostalgie-Spiele gelten.

Was Musik anbelangt, gab es gewisse Sendungen im Radio, von denen wir uns die modernen Hits aufnahmen (und hofften, dass der (die) Moderator(in) nicht reinquatschte in das Lied :-)), oder man hatte zB von jemand eine Schallplatte ausgeborgt, die man sich auf Cassette kopierte. Es ist mir von damals geblieben, dass ich heute noch ein CD-Sammler bin, da ich so aufgewachsen bin, dass man von den Musik-Stars dann etwas in der Hand hat, was spielt, mit Cover und auch Booklet. Also die CDs gab es im großen Ausmaß dann ab 1990, Platten sind ja jetzt wieder in. Natürlich bin ich heute auch ein Fan von Youtube und Songs runterladen, aber das Herkömmliche mit Schallplatte auflegen mag ich auch sehr, eher für gewisse Musik.

Wenn im Fernsehen Shows oder Filme liefen (wir hatten in Österreich ganze 2 Programme) , dann kannten das meistens alle aus der Klasse, weil es sonst fast keine Abendunterhaltung gab (ins Kino konnte man gehen). Shows wie "Dalli, Dalli", das damals beginnende "Wetten, dass", die ersten paar Sendungen mit Frank Elstner, etc. Einmal im Monat gab es eine Show mit den größten Hits des Monats, das war für Jugensdliche das Highlight. Musik-Videos (also nicht nur Audio), das war auch in den 80ern etwas Neues, und man bewertete dann Songs und Stars auch nach dem Video. Was ich bis heute nicht so gut finde, denn es soll ja die Musik im Vordergrund stehen.

Ich war als Jugendlicher nie einer , der die Mode viel mitgemacht hat, aber ich finde das Outfit von damals nicht schrecklich (wie manche das heute festetellen), denn damals waren wir jung und das sah "cool" aus. Viele wollten 1983-85 immer Mode von Benneton, Lacoste oder Esprit etc. Das war aber alles im Vergleich zu billigen Sachen ( die oft fast genau so aussahen) sehr teuer. Und ich verstand es nicht, was manche echt daran fanden. Es ist aber klar, sie wollten das anziehen, was die anderen auch hatten, und da vorrangig, wenn es die "coolen" waren. Im Prinzip ist das nichts Anderes als heute.

Ab ca 1987 war ich dann auch ein paar Mal in Discos in der Wiener City, und da gab es vllt 3-5, wo ziemlich alle hingingen, auch außerhalb gab es einige, aber da musste man dann mit dem Auto hinfahren (bzw einer fuhr halt immer, der noch nüchtern war, hoffentlich...) und das war wegen Alkohol eben gefählich, also wir fuhren mit Straßenbahn und Bus (Nachtbus gab es schon) lieber in die Stadt und gingen manchmal (wenn schon ein wenig beeinträchtigt durch Alkohol) die 4km zu Fuß nach Hause oder sonstwo hin, in Lokale, die noch offen hatten. Das empfindet man würde ich sagen nicht viel anders als heute. Aber Lokale gibt es heute massenweise (die Innenbezirke von Wien sind heute voll davon), damals nicht , jetzt zu Corona natürlich auch wieder nicht, aber das ist ja nur temporär, wie man hofft.

Ängste damals gab es natürlich auch genug, also vor Atomkrieg zwischen USA und UdSSR fürchtete man sich schon. Tschernobyl passierte , als ich 17 war, und es war alles andere als klar, dass dies für Europa letztendlich noch glimpflich geendet hatte.

Also für mich allgemein gesagt war es eine Zeit, an die ich mich gerne erinnere, aber nicht zuletzt deswegen, weil ich eben jung war

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Irgendwann mal, wenn man eben eher kein Kind mehr ist, fällt einem das mal auf, dass das Jahr gefühlt schneller vergeht.

Es ist lt Experten dadurch begründet, dass sich der Stoffwechsel im Körper ändert, also langsamer wird, und dadurch kommt es einem so vor, als würde alles schneller vergehen.

Meine eigene Theorie ist, dass, wenn man als Kind quasi die ganze Welt als NEU erlebt, die Jahreszeiten usw., und dann sich immer wieder zB auf Weihnachten freut, oder eben andere wichtige Ereignisse die man halt so hat, Geburtstag etc, dann kommt es einem auch lange vor, weil man eben noch keine Routine in solchen Sachen hat (und lange darauf wartet). Später dann gibt es zumindest schon die Schule, die einen ablenkt und immer mehr fordert und wenn man viel zu tun hat, dann ist das auch noch ein weiterer Grund, dass die Zeit gefühlt schneller vergeht. Auch unsere Tochter hat das glaube ich schon mit 15 oder so festgestellt, dass ihr das Jahr schneller vorkommt.

Ich vergleiche es auch oft so, wenn man zB eine halbe Stunde lang mit einem Autobus eine Strecke fährt, die man noch nicht kennt, kommt es einem total lange vor. Wenn man aber die Strecke schon gut kennt, findet man es irgendwie schneller, weil alles schon bekannt ist.

Ich bin nun schon einige Jahrzehnte auf der Welt und kann sagen, dass ich das auch so empfunden habe, es ist aber mMn sehr wohl nicht so, dass die Zeit verfliegt, sondern es passiert ja trotzdem genug in einem Jahr. Im Nachhinein kommt einem das immer kurz vor, aber es war trotzdem lange genug. Die Sichtweise ist im Laufe des Lebens aber anders.

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Also, ich kann dir vielleicht so weit helfen bzw dir das bestätigen, dass ich, als ich noch ziemlich jung war, ähnliche Ängste auch hatte. Egal ob es der Zahnarzt war (da fuhren wir oft gleich als gemeinsamen Termin mit den Eltern hin, mir war ziemlich unwohl) oder sonstige Ärzte: Wenn es vorbei war , auch wenn nur Kontrolle oder so stattfand, war ich total erleichert. Das Ganze war eigentlich bis ca 20 Jahren so. Es bezog sich eben auf alle Ärzte. Wahrscheinlich muss man eine Zeit lang lernen, es auf die richtige Weise zu betrachten.

Es kann dadurch begründet gewesen sein, dass ich einfach oft vorher nicht genau wußte, wie ich das formulieren sollte, was ich habe oder es war deswegen ein ungutes Gefühl dabei, weil es ja sein konnte, dass ich unerwarteter Weise eine unangenehme Untersuchung bekam oder so. Aber in den meisten Fällen dachte ich mir nachher: "Wovor hast du dich da eigentlich jetzt gefürchtet ?"

Du kannst evtl so vorgehen, dass du dich auch einfach fragst, wovor du dich fürchtest. Meistens hören sich die Ärzte dein Beschwedebild an und handeln dann ganz sachlich, und nur wenn es notwendig ist, mit entweder Medikamentenverschreibung oder ein kurzes Ansehen des Leidens oder nur mit einem Gespräch.

Dass es eine Angst vor Nadeln gibt, ist natürlich bekannt. Aber auch hier kannst du dich fragen, warum du dich fürchtest. Meistens merkst du den Einstich gar nicht und es ist schon vorbei, bevor es eigentlich begonnen hat. Und alles, was Spritze oder Impfung macht , ist ja gut für den Körper bzw der bessere Kompromiss. Kannst du dir auf diese Weise denken.

Stelle dir vielleicht vor, du müsstest stattdessen etwas viel Schlimmeres tun. Sagen wir, du müsstest von 10 Metern wo ins Wasser springen oder stelle dir vor, du hättest stattdessen eine 2stündige schwere Operation vor dir. Und dann denke dir: Nein, es ist ja "nur" eine Spritze !

Jede Impfung trainiert das immunsystem und ist meistens das kleinere Übel. Stelle dir vllt anstatt der Impfung die Krankheit vor, wovor sie dich schützt. Dafür nimmst du eben diesen kleinen Pieckser in Kauf.

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Ja, das ist nicht gerade klein. Aber es gibt ja auch viele hier, die sich zu klein für ihr Alter vorkommen. Also man ist oft nicht zufrieden mit dem , was man hat ;-)

Ich habe mich nun aufgrund deiner Frage an eine junge Userin erinnert, die auch mal eine Frage über schon recht große Körpergröße in ihrem Alter gestellt hat. Möglicherweise eine Hilfe bzw ein Vergleich für dich.

https://www.gutefrage.net/frage/meint-ihr-ich-werde-ueber-180-gross

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Mit 15 bis 16 Jahren

Mit 16 hatte ich eine Lehre begonnen, da ich für die Schule in diesem Alter (wahrscheinlich nicht in der Form und in dem Umfang, was von mir verlangt wurde) nicht so geeignet war. Es war eine Art Nachrichten-Elektroniker-Lehre, es hieß aber ein wenig anders.

Ich zweifelte zwar damals, ob es genau das Richtige für mich sei (aber diese Zweifel sind wohl normal), aber ich bin quasi heute noch im weitgehend selben Betrieb (er wurde allerdings mehmals neu übernommen). Und es ist ganz o.k.

Jobs ändern sich im Leben und je mehr Erfahrung man gesammelt hat, desto besser ist es.

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Also, das ist sehr interessant und entspricht ziemlich meinem Musik-Geschmack.

Ich war in dieser Zeit Kind bzw Jugendlicher , und kenne da natürlich einige Sachen, spielte und spiele heute noch Synth bzw Keyboard. Und das klingt vom Sound auch so ähnlich, wenn ich oft Stücke spontan , auch selbst erfunden, spiele.

Das Ganze käme ja vom Sound in etwa so wie Jean Michel Jarre rüber, er hat oft so ähnliche Melodien, allerdings kann ich da keine Ähnlichkeit einer bekannten Melodie entdecken. Würde ja fast als gut Komposition durchgehen ;-)

Auch Tangerine Dream oder zB Vangelis oder Nova, das sind ein paar Vertreter der damaligen elektronischen Musik, ähnlen diesem Sound. Oder "Magic Fly" von Space, das war auch so ein Sound, aber auch andere Melodie.

Auch "The Alan Parsons Project", so Songs wie "Lucifer" "Mammagamma", oder andere instrumentale Stücke (die oft auf Platten zwischendurch bei ihren sonst gesungenen Liedern waren) kommen vllt in etwa hin.

Also, wie gesagt, ich glaube, dass ich zahlreiche ähnliche Stücke kenne. Aber ich kann keineswegs eine Ähnlichkeit mit einem bekannten Stück aus dieser Zeit feststellen. Was aber auch nichts heißt, denn ich kenne sicher auch Vieles nicht :-)

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Ist das eine ZWANGSSTÖRUNG/GEDANKEN (ja nein)??

Hey. Bin 15.

ihr müsst erstmal wissen, ich hab das seit Monaten und Monaten. Und hab mich damit schon abgefunden und es ist für mich fast wie Normalität... (traurigerweise)

ich denk ich hab eine Zwangsstörung..

also ich muss immer an Dinge denken, die ich nicht denken will.. zb schlimmes Beispiel was öfters vorgekommen ist, wo es auch krass belastend ist:

ich muss immer in meinen Gedanken sagen, dass ich will, dass meine Mutter zb stirbt.. oder ich selber. NATÜRLICH ist das nur QUATSCH und ich will das NICHT.. nur ich kann NICHT aufhören, das in Gedanken zu sagen und aufhören daran zu denken.. deshalb ist es krass belastend.

oder zb zwangshandlungen wo mir meine Gedanken sagen, ich soll zb klopfen und zb wenn ich in clash Royale bin, mich einfach töten lassen und verlieren, ANSONSTEN finde ich zb keine Freunde oder mein crush liebt mich nicht oder zb meine Mutter stirbt, etc usw usw. gibts viele viele Beispiele, wie es bei mir ist...

oder eben umgekehrt: ich soll mich drei mal drehen, viermal springen oder ka irgendwas halt sagen, DANN liebt sie mich oder ich werde reich oder ich gewinne im lotto, etc. Gibts so viele Beispiele wieder.. dann denk ich immer es stimmt und mache es UNFREIWILLIG..

meine Gedanken bestimmen quasi mein Leben und das ist manchmal krass belastend.

zb bei meiner unreinen Haut (hab ganz schön viele Pickel) ich Creme mich Natürlich auch ein. Aber dann kommt meine ZWANG.. ich MUSS meine Pickel kratzen und ausdrücken.. ist wie eine ZWANG. Ich muss, ansonsten werde ich krass nervös und aufgeregt, wenn ich dann mal Kratze, kann ich NICHT aufhören, bis ich sie zu Ende gekratzt habe und dann ist mein Gesicht voller Blut, Narben, usw..

es ist so krass belastend...

es ist alles zu 100% WAHR. Ich SCHWÖRE.

denkt ihr ich hab eine Zwangsstörung.. das ist mein Leben. Meine Zwänge siegen immer, weil ich immer denke, das wird wirklich passieren, was meine Gedanken sagen und mache es dann wirklich. Obwohl es nur GEDANKEN sind

safe denken manche ich sei verrückt..

ist das eine Zwangsstörung/Zwangsgedanken?

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Andere Antwort

Hallo,

Ich kann dich da schon ein wenig beruhigen bzw dir bestätigen, dass es solche Dinge gibt. Aber wenn es dich nicht wirklich sehr belastet bzw du das, wenn es wirklich sein muss, auch abstellen kannst, bzw dies so nebenbei laufen lassen kannst, dann glaube ich, ist das ein Phänomen, was ich schon von vielen gehört habe bzw ich es auch schon ein Leben lang kenne.

Ich bin schon mehr als 3mal so alt wie du , kann mich aber an diese Zeit noch sehr gut erinnern, und ich glaube, es war so ca als ich 11 oder 12 war, da hatte ich das auch, dass ich mir einredete, ich müsste Dinge öfters hintereinander machen. Also zB den Lichtschalter statt 1x abzudrehen, dies 3x zu tun oder 5x. Es war interessanterweise immer eine ungerade Zahl. Natürlich wurde ich von meinen Eltern dann (denn das tat ich auch in der Nacht, als ich am WC war und es fiel ihnen auf) darauf hingewiesen und gefragt, ob ich verrückt sei, und in diesen Momenten konnte ich das dann sehr wohl sein lassen.

Auch begann es damals (und ich habe das in geschwächter Form hin und wieder heute noch), dass ich Dinge zählen musste. Also zB die Fenster eines Hauses, oder ich muss schauen, wenn ich die Küche verlasse, ob der Herd eh abgedreht ist, und dabei alle 5 Dreh-Regler immer wieder auf und ab- verfolgen, und dabei ist mir das sowieso schon klar, dass er abgedreht ist, aber ich mache es öfters. Allerdings wenn ich es eilig habe, kann ich das auch nur kurz tun, also auch nicht weiter bedenklich.

Auch in der Pubertät hatte ich es öfters, dass ich innerlich auf DInge oder Menschen schimpfen musste, und das ein paar Mal. Oder immer wieder auch Dinge, die ich wo höre, nachsprechen. Ich weiß natürlich, dass man das "Echololie" nennt, aber ich kann es abstellen, wenn andere dabei sind, d.h. ich mache es, wenn ich für mich alleine bin oder es keiner hört, das ich zB dem Radio nachspreche. Und ich finde es eher lustig, nicht belastend . Es befreit irgendwie.

Ich glaube, dass das Hirn mancher Menschen ihnen damit leichte Streiche spielt. Andererseits fühle ich mich auch künstlerisch begabt und spiele Musik und male hin und wieder. Und da kann ich solche Dinge auf kreative Weise nutzen. Also zB in solchen Phasen sage ich mir: " Nimm ein Blatt und male einfach so drauflos !" Und das werden oft gute Dinge. Also vllt kannst du diesen "Zwang" auch so ähnlich nutzen.

Mein Tipp: Sieh es eher positiv. und wenn es dich nicht unbedingt belastet und du es ganz gut abstellen kannst, dann akzeptiere es und lebe damit. Dann brauchst du auch keinen Psychologen oder ähnliches. Dieses Phänomen gibt es, und niemand ist wirklich "Normal".

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Ja, das ist tatsächlich auch eine meiner ungeklärtesten Fragen, und sicher von ganz vielen Menschen.

Und ob wir es je erfahren werden ?

Eines ist mir ja schon irgendwie klar: Wir müssen aus einem gewissen Grund hier sein, denn sonst gäbe es uns bzw die Welt ja überhaupt nicht. Die Frage ist aber, ob dieser Grund ein Großer , Wichtiger ist, oder ob wir nur "einfach so" da sind, aus irgendeinem Zufall, weil es entweder nicht anders möglich war oder es irgendwie anders geplant war oder ob es möglicherweise auch einfach ganz egal ist, warum wir hier sind, in etwa so egal, ob zB einer von 100.000 Grashalmen auf einer Wiese verbogen ist oder nicht.

Das erste Mal hatte ich mich das schon als Kind gefragt und in dieser Phase des ersten Nachdenkens fragt man das natürlich die Eltern. In meinem Fall haben die damit geantwortet, dass das nur "der liebe Gott" weiß, allerdings war das wahrscheinlich auch nur eine Ausflucht, denn so gläubig war bei uns niemand. Und ich fragte mich schon bald, weil es ja hieß, "Gott sieht alles und weiß alles etc"., warum er dann alles was hier so abläuft überhaupt veranstaltet hat ? Bzw fand ich es immer sehr fordernd, über den Satz nachzudenken, Gott war schon immer da und wird immer da sein. Schon allein, dass "er" (wie man eben gern dieses Übermenschliche beschreibt) immer schon da gewesen war, beschäftigte mich schon damals, denn wie kann etwas nie begonnen haben , es muss ja einen Anfang geben. Also kann das, was wir hier erleben eigentlich schon deshalb nicht erklärbar sein.....Es ist ja klar, dass damit eigentlich die Zeitlosigkeit gemeint ist, also dass hinter unserer Zeit-Wahrnehmung etwas Größeres steckt (auch Einstein hat ja dies irgendwie mit der Relativitätstherie herausgefunden, aber da sind doch auch immer wieder noch Fragen). Und das erklärt ja auch noch nichts.

Als Jugendlicher glaubte ich dann eine Zeit lang wirklich so gut als möglich an die Religion , die wir lernten, bzw ich versuchte, es nicht so wie viele andere von Grund auf abzulehnen. Also wir hatten da einige LehrerInnen, die uns recht glaubhaft vermittelten, dass das Leben irgendwie doch eine Prüfung ist. Doch mit der Zeit und den vielen Ungerechtigkeiten auf der Welt sah ich das und auch alle weiteren Religionen eher als Mittel zum Zweck, wie man Menschen oft manipulieren will für einen gewissen Vorteil, den einige davon haben. Mit Logik hatte das für mich mit den Jahren nichts mehr zu tun.

Die ganzen Weisheiten von Philosophen und verschiedene Überzeugungen und Überlegungen fand ich daraufhin in den nächsten Jahren stets interessant, allerdings kam mir auch hier vor, dass man sich von einer Theorie zur nächsten immer wieder im Kreis dreht. Und ein richtiges Aha-Erlebnis hatte ich bei keiner dieser Theorien.

Irgendwann fand ich den Spruch recht gut: "Der Sinn des Lebens ist, danach ein Leben lang zu suchen". Im Prinzip vielleicht gut, aber möchte ich ständig suchen ? Also zumindest nicht nur das. Oder ist nach seiner eigenen Bestimmung zu leben, und Werke zu vollbringen, die man Kunst nennt, also malen, etwas schreiben oder mit anderen gemeinsam irgendetwas aufzubauen nicht auch ein gewisses ständiges Suchen ? Möglicherweise....

Fortpflanzung wird hier oft angegeben. Aber die Bedenken dagegen sind auch recht sinnvoll, denn wie gesagt, alles Weitere stirbt auch einmal. Zum Überleben einer gewissen Spezies auf der Welt ist Fortpflanzung nun mal wichtig, aber im großen und Ganzen erklärt das wohl auch noch nichts.

Es gibt einen Film von Monty Python: "Der Sinn des Lebens". Er ist wie alle Filme von denen natürlich auf gewisse Weise mit einem gewissen Nonsens gemacht. Er fängt schon allein mit einem Vorfilm an (wenn man ihn sich als Gesamtes ansieht), der nichts mit der Haupthandlung zu tun hat und im Hauptfilm dann einmal dazustößt.

Aber es werden darin die gängigen Themen wie Geburt, Schule, Glauben und Fortpflanzung, Beziehungen, Krieg, einiges Weiteres unerklärbares und auch Dummes und letztendlich Tod behandelt.

Ein Song der mir sehr gut daraus gefällt, ist der "Galaxy Song". Er kommt im Film nach dem Thema "Organspende" zur Geltung und beruhigt nach einer eher nervenaufreibenden Szene. Am Ende des Films gibt es auch, obwohl viele Themen beleuchtet wurden, offen zugegeben keine Antwort auf einen Sinn des Lebens. Vielleicht kennst du den FIlm ja, ich finde ich von einigen Monty Phyton-Filmen, die ja oft wohl gar nicht verstanden werden wollen, als einen der Besten.

Ich habe hier einen Link, wo jemand den Text zusätzlich durchlaufen läßt und finde immer wieder beim Anhören des Songs und dem Nachdenken darüber, dass wir hier nur unbedeutend klein sind und man manche Dinge von einer gewissen Distanz betrachtet zietweise wohl besser so sehen soll. Es löst zwar dann die Probleme die wir im Hier und Jetzt haben auch nicht, aber es beruhigt oft für eine Weile.

https://www.youtube.com/watch?v=I1w76csYYs4

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Das ist zwar einerseits eine etwas grausliche aber auch interessante Frage :)

Ich hatte es gestern erst so ähnlich, dass die Furze nach irgendetwas rochen, was ich gegessen hatte. Interessant daran finde ich auch, dass man es immer ein wenig "gern" riecht, wenn es von einem selbst kommt (und das haben auch schon andere behauptet, die ich kenne) und wenn es andere breichten, findet man es dann unappetitlich.

Aber ich glaube, es ist wohl eine Mischung aus einigen sich nicht gut vertragenden "Materialien", die dann irgendwie schnell wieder entweichen müssen. Und eines "dominiert" dann im Geruch. Irgendwie so auf die Art ;-)

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Andere Meinung

Ha, lustig, dass du das fragst !

Es war in den 90er-Jahren und wir hatten gerade die erste Wohnung miteinander, und unsere Tochter war ein Baby; also ich rede jetzt von 1997.

Da sie eine Frühgeburt 1996 gewesen ist und es für uns alle eine schwierige Zeit war (Gott sei dank waren die Anfangsprobleme mit ihrem sehr geringen Gewicht und ihrer Immunschwäche im ersten Jahr völlig wieder o.k. geworden), war eben 1997 dann so eine Art Entspannungsphase, das Baby 1 Jahr alt und ich hatte oft zu späterer Stunde dann die Aufgabe, sie mit abgepumpter Milch zu füttern. Und der Grund warum ich das erzähle ist, dass ich dabei dann wenn es Samstag war nebenbei den Fernseher aufdrehte. Und ich langsam wieder für solche Sendungen empfänglich war, also es war ein positiver Aufschwung in meinem Leben und damit verbinde ich es.

Und da lief: RTL Samstag Nacht.

Ich hätte dies wahrscheinlich nie sonst ausgewählt, denn "deutscher Humor" ist für mich nicht immer etwas Interessantes, wenn ich das mal so beschreiben darf, aber ich landete auf RTL, denn dort hatten wir uns vorher einen Film angesehen. Außer aus unserer Kindheit Otto Waalkes und Didi Hallervorden, fanden wir "Ösis" da Nachfolgerndes punkto Humor nicht unbedingt sehr zum Lachen; liegt wahrscheinlich auch ziemlich an doch etwas anderer Kultur und anderem Humor, aber es war eben so.

In dieser nun doch wieder friedlichen Zeit an manchen Samstag-Abenden kam mir da aber diese Show doch gerade recht. Und ich konnte über gewisse Dinge auch recht gut lachen und fand sie auch kreativ. ZB Esther Schweins sah ich natürlich gerne, war sie doch eine sehr hübsche Frau. Es waren natürlich da auch einige dabei, die ich nicht so brauchte, aber zB Wigald Boning mochte ich recht gerne. Sie hatten zumndest recht durchdachten Humor.

In Österreich gab es damals eine Serie mit dem Titlel "Die kranken Schwestern", was vielleicht das Pendant dazu war. Aber zum Thema "RTL Samstag Nacht" kann ich zumindest sagen, dass es wohl auf die 90er zurechtgeschnitten eine ganz gute Sache war.

Ich las einmal vor vielen Jahren in einem Forum eine Meinung von jemandem , der behauptete, dass so ein Humor in den 00er-Jahren (das war in etwa so 2005) "heutzutage" wohl nicht mehr durchginge, und ich merke dabei auch, wie schnell doch die Zeit und ihre Meinungen über Humor vergeht. Man bedenke dabei, dass zb "Nonstop Nonsens" mit Didi Hallervorden aus den 70ern (und das sahen bei uns alle in der Volksschul = Grundschul-Zeit, da es nur Fernsehen gab) damals auch sehr lustig war, aber man heutzutage wohl damit keinen Erfolg mehr hätte.

Aus Stefan Jürgens ist heute ein Komissar in "Soko Donau" (glaube ich) geworden, und das ist für mich aber ursprünglich noch immer einer aus "RTL Samstag Nacht".

Auch Comedy-Gäste waren oft vertreten. Am meisten sprach mich da Rüdiger Hoffmann an. Mit seinem beginnendem Satz: "Halloo erst mal...." und seinen oft konzeptlos wirkenden Sätzen , die aber natürlich gut durchdacht waren.

Ok, lange her, aber unvergessen......

Zusatz noch zum Thema deutscher Humor: "Loriot" (Vicco von Bülow) ist zB doch ein Beispiel eines Deutschen, der uns allen 3 gut gefällt (aber doch einer der anderen Art). Das musste ich noch anbringen. Damit ist unsere Tochter aufgewachsen und sie kennt auch in ihrer Generation mittlerweile Leute, die den heute noch gerne sehen.

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Was denkt Mann sich dabei, wenn er sich so äußert?

Bei dieser Frage geht es um den Partner einer Freundin von mir.

Ich selber hatte dieses Szenario nie, kenne es Gott sei Dank nicht und war auch auch darüber entsetzt, als ich es hörte.

Das lag schon was länger zurück, der Freund hängt gerne in social Media Seiten rum, treibt viel Sport, postet auch gerne und schaut sich auch gerne Fitnesskollegen und Kolleginnen an usw. Also er ist da voll in der Thematik drin.

Sie hingegen ist mehr die Kreative, macht gerne kreative Arbeiten usw. Mit Sport hat sie gar nichts am Hut.

Optisch sind sie wie Tag und Nacht. Er halt extrem muskulös, sie hingegen hat viel zum lieb haben... wenn ihr versteht. Ich schreibe das auch extra hin, weil sich seine Aussage später darauf bezieht.

Als er einmal wie sonst in Instagram durchscrollte bei dem Fitnessbereich hatte er ein Bild von ner Frau gesehen, die es schaffte, 50 kg rum abzunehmen und einen durchtrainierten, muskulösen Körper zu haben.

Da meinte er zu ihr, dass sie ja auch gerne so aussehen solle.

Also mit anderen Worten: Sie solle abnehmen und sportlicher aktiv werden.

Das hatte bei denen beinahe zur Trennung geführt. Am Ende vertrugen sie sich auch wieder und seitdem sagte er nie wieder so etwas.

Oder neulich war auch mal ein Szenario, wovon sie mir erzählte und ich auch unbegreiflich fand. Sie sind mittlerweile mehrere Jahre zusammen und er drängt sie immer mehr, dass sie mal endlich zusammenziehen. Anders als sie hat er bereits seinen beruf und verdient gut. Sie hingegen sucht sich eine Ausbildung und möchte noch nicht mit ihm zusammenziehen, da sie finanziell nicht von ihm abhängig sein möchte.

Er kennt ihre Situation natürlich. Dennoch möchte er mit ihr zusammenziehen. Schon und gut. Allerdings besteht er darauf, dass sie alles Hälfte Hälfte bezahlen. Miete und Co. Also soll sie ihr ganzes Azubigehalt draufklatschen, wenn sie in Ausbildung ist und er hat dann genug Kohle für sich über und sie für sich nichts?

Vor allem... wie stellt er sich das Zusammenleben in einer Beziehung vor? Wie ein WG-Leben?

Was denkt man sich dabei, so etwas zu sagen? Sie sagt zwar, er denke nie richtig nach bevor er spricht. Ich frage mich irgendwie, ob sie sich da nicht selbst was vormacht.

So einmischen werde ich mich natürlich nicht. Das ist ihre Beziehung.

Aber findet ihr das nicht auch etwas merkwürdig?

Auch kommt er mit dem Thema auf, irgendwann Kinder haben zu wollen, dabei will sie keine. Eine Adoption wäre für sie ein Kompromiss, allerdings müsse er dann mehr für das Kind da sein und seine Karriere etwas zurückstecken.

Allerdings hat sie das Gefühl, dass es ihm nicht reiche, obwohl er dem vorher eingewilligt hätte. Immer wieder käme das Thema Kinder auf und sie hat er das Gefühl, dass er doch lieber ein "eigenes" Kind hätte als eines zu adoptieren.

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Also, so wie du es beschreibst (und ich weiß schon, dass das auch immer ein individuelles Bild ist und man es wahrscheinlich nicht beurteilen kann) scheinen die beiden nicht zueinander zu passen.

Aber auf irgendeine Weise könnten sie einander doch ergänzen. Ich kenne einige Beziehungen, bei denen ich mir stets gedacht hatte: "ich weiß nicht, aber DIE beiden, was soll das eigentlich sein ?" Ein Teil ist oft ansehlich und attraktiv, der (oder die) andere ist weniger attraktiv, oder die sind vom Typ her so, dass man sich nicht vorstellen kann, warum die schon jahrelang beinander sind)

Und möglicherweise ist es auch bei meiner Partnerin und mir so, dass sich das manche denken. Also ich weiß es sogar, dass da manche einiges anders interpretieren, als es ist, aber dann sage ich wieder:" Die kennen sich ja nicht aus ! " :-)

Ja, und so ist die Kompliziertheit bei Beziehungen wieder mal bestätigt ;-)

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Ja, es gab mal eine jüngere Kollegin, sie war damals 20 und ich 28. Unsere Abteilungen wurden zusammengelegt und da bei uns im Betreib damals weniger Frauen arbeiteten, fielen die, die da waren, schon mehr ins Gewicht.

Auch hatten wir damals eine Chefin seit ein paar Jahren, was in unserem technischen Bereich damals in den 90ern auch noch eher ungewöhnlich war. Die junge Kollegin, die sich dadurch auszeichnete, dass sie einige der wenigen war, die man auch als hübsch bezeichnen konnte, hatte ein eigenartiges Wesen. Wenn man sie am Gang sah, wirkte sie immer still und eher genervt. Aber wenn sie gut drauf war (und dies auch oft nach Nächten auf Freitag, wo sie offensichtlich mit Freunden fortgegangen war, was sie auch betonte), kam sie ins Zimmer zu uns, wo auch die Chefin saß. Dann fing sie einmal an, vor mir sexuelle Anspielungen zu machen. Ich reagierte darauf nur mäßig, und zu dieser Zeit tat sie das dann ein paar Tage lang. Meiner Chefin gefiel das offensichtlich, aber sie zeigte das nicht vor mir, denn sie musste sich ja sachlich geben. Aber es war wohl auch ein Konkurrenzkampf unter Frauen (wenn auch vllt heimlich), denn die Leute von der neu dazugekommenen Abteillung hatten früher einen Chef, der nun seinen Chefposten an die neue Chefin verloren hatte und die ganzen Kollegen der jungen (die ja nun auch unsere Kollegen waren) kochten weiterhin ihr eigenes Süppchen und wir waren denen nicht ganz "grün". Die Chefin, die laut ihrer Beschreibung in ihrer Jugend auch eher eine "Wilde" war, betrachtete das sicher auch auf ihre Weise und sie meinte oft vor mir, als wir allein waren, dass ich der wohl gefallen würde. Ich war aber eigentlich liiert, dies aber eher in einer Art offenen Beziehung, das heißt, so ein paar Mal rummachen wäre o.k. gewesen. Aber zu dieser Zeit verhielt ich mich zurückhaltend, denn es war ja offensichtlich eine Show der jungen Kollegin, und ich spürte, dass es da eher nicht angebracht wäre, in dieser Weise zu reagieren. Sie war mir nicht unsympathisch, im Gegenteil, sie gefiel mir ja, aber sie war auch sehr mysteriös.

EIn Jahr später dann hätte ich meine Meinung geändert nach einer Weihnachtsfeier. Dann wäre evtl ich am Zug gewesen. Aber dann war sie auf einmal abweisend und die Situation in der Abteilung artete im Folgejahr auf eine Weise aus, dass ich ziemlich in der "Gegenpartei" von ihr arbeitete, also es war dann erledigt. Vergessen kann ich aber diese zeit bis heute nicht.

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Krankhaftes Tagträumen?

Hallo

Hat jemand von euch hier Erfahrung mit übertriebenem Tagträumen? Also so, dass man es ständig tut (quasi „nebenbei“) und dass man ein gutes Gefühl davon bekommt? Und ich meine hier nicht gelegentliches „was-wäre-wenn“, sondern ausgefeilte Geschichten mit Charakteren.

Ich mache das seit ich klein bin immer wieder (kommt in Phasen). Es ist bestimmt nicht normal und ich wusste lange nicht, was genau mit mir nicht stimmt, bis ich auf Instagram (bzw. in einem Tik Tok) was von „Maladaptive daydreaming“ gelesen habe.

Vieles trifft auf mich zu, auch wenn ich versuche, es nicht ständig zu tun und mich abzulenken, aber es gibt Tage, da falle ich einfach in dieses Muster und würde den ganzen Tag nur Tagträumen, wenn ich mich nicht aktiv davon abhalten würde. Wie gesagt, bei mir ist das so in Phasen, es gab auch Jahre, da hab ich es fast bzw. gar nicht gemacht. Ich merke, dass ich es als Bewältigungsmechanismus verwende, wenn ich z.B. schlechte Laune habe oder etwas Negatives passiert ist.

Es belastet mich, da ich immer das Gefühl habe, nicht in der echten Welt zu leben. Ich träume auch nie von mir, sondern von fiktiven Charakteren (aus einem Buch, meistens) und vor allem Musik „triggert“ mich. Ich würde gerne damit aufhören, kann aber nicht „loslassen“, da ich eine Art Verbundenheit zu den Charakteren und den Geschichten habe. Das klingt ziemlich krank, ich weiss.

Jetzt meine Frage... Kennt das irgendjemand?

Danke

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Ja, ich habe das seit meiner Kindheit, würde es aber nicht als krankhaft bezeichnen sondern eher als eine Erweiterung meiner Welt.

Schon öfters habe ich mir leichte Gedanken gemacht, ob dies normal wäre, aber was ist schon normal ?

Ich betrachte es in etwa so: Manche Leute schreiben Bücher und Geschichten. Ich habe eine "Film-Fortsetzung", wo auch ausgedachte Charaktere vorkommen, manche Menschen sind welchen entnommen, die ich im reellen Leben mal gekannt oder vom Sehen nur gekannt habe bzw leicht abgeändert. Man kann auf diese Weise wunderbar seine Gedanken verarbeiten, finde ich. Es soll jedoch kein Ersatz für das wirkliche Leben sein, dann wäre es nicht gut.

Krankhaft wäre es dann glaube ich, wenn man aus dieser Traumwelt nicht mehr fortkommt und in seinem normalen Leben beeinträchtigt ist. Aber so wie ich es habe gibt es das schon jahrzehntelang und ich glaube, dass ich eine gute Fantasie habe und es wird mich wohl immer weiter in meinem Leben begleiten.

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Nein, ohne mich!

Nein, könnte ich mir nicht vorstellen , etwas gegen meine Neigung zu machen. Und da müsste ich wohl das Geld schon sehr dringend brauchen, was ja glücklicherweise nicht der Fall ist.

Es ist nämlich glaube ich bei etwas Sexuellem für das Wesen überhaupt nicht gut, wenn man etwas tut (und das auch noch 1 Jahr lang), was man nicht will oder eigentlich nicht kann.

Etwas anderes wäre es allerdings, wenn man mich gleichzeitig umpolen würde, denn dann würde es mir ja auch gefallen. Kann ich mir natürlich nicht vorstellen, aber dann wäre es wohl klar.

Da ich viel über solche Themen nachdenke, versuche ich es mir machmal vorzustellen, wie es wohl sein möge, wenn ich sexuell anders gepolt wäre, aber es ist schwierig und du schreibst es ja auch selbst, dass du es nicht könntest.

Aber trotzdem, der Grundgedanke wäre interessant,....aber eben nicht reell

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Ich antworte auf deine Frage auch noch gerne, weil ich erstens auch gerne zu McDonalds gehe (jetzt zu Corona allerdings weniger), aber eben nie zu oft und er immer wieder zu meinem "Ernährungsplan" dazugehört hat.

Überhaupt mache ich es seit einiger Zeit so, dass ich eher unter der Woche (sagen wir Mo-Do) weniger esse, nur dann wenn ich wirklich Hunger habe. Auch fast nichts Süßes.

Dann ab Freitag (weil es da auch allgemein oft irgendwo etwas zu Essen serviert gibt) bis Sonntag mich eher nicht zurückhalte. Dies alles kontrolliere ich jeden Tag einmal am Morgen mit der Waage und entscheide demnach dann noch mehr Bewegung zu machen oder das eine oder andere Essen doch wegzulassen.

Aber wichtig ist, würde ich sagen, dass man nicht ständgi auf irgendetwas verzichtet, sondern in gewissen Phasen genießt.

Auch auf Mc Donalds bezogen mache ich es seit Jahren, dass ich mir das Menü statt mit den Pommes mit Salat nehme. Viele sagen zwar, dass gerade die Pommes das Gute daran wären, ja mag schon stimmen, aber der Burger an sich ist ja auch noch gut. Auch nehme ich kein Cola sondern Orangensaft.

Wer weiß ist es das, was wirklich etwas ausmacht. Bei mir ist es jedenfalls oft so, dass ich , wenn ich sehe(beim Blick auf die Waage) ich habe zuviel, dann meistens doch eine Motivation bekomme, entweder durch weniger essen oder durch mehr Sport (bze beides) dies wieder in Ordnung zu bringen. "Sport" kann auch sein, ca eine Stunde einfach zu spazieren.

Wenn ich ein gewisses Gewicht erreicht habe (das sind bei mir mit 1,80 groß und ca 86kg) und dies ziemlich halten kann, lebe ich immer ein Auf und Ab bzgl guter Speisen. Sagen wir ich halte es zwischen 85 und 88kg. 90kg sollen es auf keinen Fall mehr sein, das hatte ich auch schon. Und da ist bei mir bei der Ernährung alles Gute mit dabei, aber dies eben nur zeitweise und mit Pausen. Immer dann wenn ich wirklich keinen Hunger habe, dann gibt es mal eine Mahlzeit lang nichts. So kann jede(r) es mit ein wenig Vernunft ganz gut in den Griff bekommen, sein (ihr) Gewicht zu halten.

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Ich habe mir das Video vor ca 2 Stunden angesehen und kann nur wieder mal feststellen, dass es immer wieder ein interessantes Thema ist mit der Ehrlichkeit.

Schon des Öfteren bin ich Menschen begegnet, die von sich behauptet hätten, sie wären am liebsten ehrlich und sagen alles frei heraus und jede(r) sollte dies tun. Natürlich kann man nun sagen, dass dies das Beste wäre, wie man sich im Leben verhalten solle, wenn man nicht verlogen und falsch sein will.

Ok, aber es ist ja nun doch so, dass man, wenn man immer das sagt, was man sich denkt, wohl nicht sehr weit kommen würde.

Ich lasse jetzt mal Beziehungen und das Sexuelle aus, denn das wurde schon im Video stark thematisiert, es gibt ja noch genug andere Themen, wo man sich über Ehrlichkeit Gedanken machen kann:

Mir fällt zb eine Situation im Job ein: EIn Mitarbeiter hat in einer Firma die Möglichkeit, auf eine höhere Position aufzusteigen und wird gefragt, warum er es vorhabe, und er antwortet darauf : "Mich interessiert der Job eigentlich nicht, aber ich verdiene dort um einiges mehr Geld." Das ist sein wahrer Grund, aber mit diesen Worten würde er ihn wohl nicht bekommen, und muss in Wahrheit herumerzählen, wie motivierend er nicht diese neue Herausforderung findet und interessant usw....

Oder ein Verkäufer will jemand irgendein technisches Gerät verkaufen anstelle eines anderen , das halbe so teuer wäre und genauso gut für den Zweck des Kunden wäre: Er formuliert es so: " Dieses Gerät ist ca doppelt so teuer, aber das was es kann ist für ihre Zwecke nicht unbedingt notwendig. Sie könnten sich also für ihre Verwendung durchaus das Billigere nehmen, aber wir würden uns natürlich freuen, wenn sie sich trotzdem für das Teurerere entscheiden, denn unsere Firma hat starke finanzielle Probleme und so könnten wir unseren Betrieb gut sanieren. Und außerdem wollte ich ihnen erzählen, dass ich sowieso viel lieber Musiker geworden wäre aber ich muss diesen verdammten Job in diesem Laden eben durchziehen, auch wenn es mich gar nicht freut !" In Wirklichkeit würde er wohl anders reden, zugunsten der Firma, das spare ich mir jetzt :-)

Oder : 2 Familien treffen sich immer wieder, da sie schon jahrelang miteinander Kontakt zueinander haben. Es ist alles soweit in Ordnung, sie wollen zwar schon weiterhin miteinander befreundet sein, aber mit der Zeit ist es doch so, dass das, was sie sich zu erzählen haben , wohl doch immer wieder dieselbe Leier ist und die Witze des einen oder anderen ähneln sich immer wieder. Irgendjemand fragt bei der Verabschiedung, ob man sich doch das nächste Mal schon in 2 Wochen anstatt wie sonst in 2 Monaten wieder sehen könnte, und die Antwort wäre: "Wisst ihr, soo oft müssen wir euch nun auch wieder nicht sehen, denn alles in Allem ist es mit euch schon ziemlich langweilig geworden und da haben wir in den nächsten Wochen schon besseres zu tun." In Wirklichkeit kommt meistens so eine Antwort wie: "Leider geht es in der nächsten Zeit überhaupt nicht, aber wir rufen wieder an."

Und so fallen mir immer wieder Beispiele ein, dass man einfach nie ganz ehrlich sein kann. Wenn man wahrscheinlich vom Morgen weg darauf wartet, wann man die erste Notlüge getan hat, es würde wohl nicht lange dauern. In der Praxis habe ich das allerdings nich nie durchgezogen, weil es mir wahrscheinlich schon bald ganz normal vorkommt, was ich so sage.

Und trotzdem ist Ehrlichkeit oft gut ! Wann, das hatte ich stets spontan entschienden. Ich habe schon Chefs und guten Freunden oft etwas ehrlich hineingesagt und zu diesem Zeitpunkt war es für mich erleichternd. Und es war oft auch positiv aufgenommen, denn oft wollen die Menschen Ehrlichkeit. Aber die Situation dazu muss man selbst abwägen. Immer geht es nicht, aber es gibt sogar Momente im Leben, da hat sich durch eine ehrliche Aussage oder einen Wunsch eine wichtige Weiche gestellt. Das kommt manchmal von innen und muss einfach heraus ! Aber wie gesagt: Wann es kommt, das kann man oft nicht planen und ist wohl Gefühlssache.

Manches muss man eben doch anbringen. Wahrscheinlich ist es gut , wenn ich sage, ich möchte ganz gern "Mäßig ehrlich" durch das Leben gehen. Ich glaube, anders kann man nicht lange überleben. Es ist sogar oft recht gut möglich, dass du allgemein als ehrlicher Typ Mensch wirkst, aber die genaue Abstimmung musst du selbst wissen, sagen wir, diese Aussagen die nicht ganz ehrlich sind, können ja auch so formuliert werden, dass sie gut rüberkommen und in etwa einer Wahrheit entsprechen, die vertretbar ist. Und ich würde sagen, mit der Zeit lernt man es.

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Ich höre und hörte immer schon verschiedene Musikstile und auch gerne Balladen. Wenn man da richtig drauf ist, kann man schon etwas sentimental werden und dabei an Situationen im Leben denken, die mit Liebe und Romantik zu tun haben.

Beim Weinen ist es interessant: Das habe ich im "echten" Leben seit der Kindheit so gut wie nicht mehr. Aber bei FIlmen mit einer rührenden Handlung passiert es mir dann schon immer wieder, dass es mir ein wenig die Tränen in die Augen treibt.

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In diesem Alter ist man ja noch oft schnell in Gefühlsräuschen, die sich in der nächsten Sekunde schnell wieder ändern können. Man ist es auch später, aber da hat man das oft schon besser im Griff , gewisse "Masken" aufzusetzen. Aber die Hormone spielen eher im jungen Alter eine ganz einschneidende Rolle.

Wernn ich eine Vermutung abgeben sollte (bzw kann ich es ja selbst auch nachvollziehen) , dann sind Jungs dann sehr korrekt und nett, wenn sie gerade in einer Phase sind, wo sie etwas bestimmtes gern hätten. Also dass der Abend mit jemand schön verlaufen soll oder das andere, kann man sich denken.

Natürlich können sie auch schnell (das hört man nicht so gerne, weiß ich) durch jemand anderen (bzw andere wäre besser) schnell abgelenkt werden. Da spielt die Natur "leider" mit.

Ansonsten kann ich mich an dieses Alter noch gut erinnern und hatte das ähnliche Gefühl bzw Beobachtung bei Mädchen, es liegt also sehr wohl auch an der (nicht immer so gut verstandenen) Kommunikation zwischen den Geschlechtern.

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