Das ist ein Futterkörbchen, mit dem das Lockfutter auf der Schnur laufend vor dem Köder platziert wird, damit das Futter garantiert immer in der Nähe des jeweiligen Köders liegt. Man nennt diese Angelart "feedern". Sie wird hauptsächlich zum Friedfischangeln benutzt. Manche nutzen es auch beim Zander-Ansitzangeln, um Futterfische in die Nähe des (natürlich toten) Köderfischchens zu locken, und damit die Aufmerksamkeit der Zander zu erregen. Die Fische flüchten, was das arme, tote Köderfischchen nicht mehr kann - und vom Zander dankend aufgesaugt wird, und dieser dann wiederum vom zanderessenden Angler (und dessen Frau)!

Alles klar?

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Würdest du deine "Hot Spots" öffentlich bekannt geben? Das hätte unweigerlich zur Folge, dass du innerhalb kürzester Zeit dort selber nicht mehr angeln kannst, weil die besten Stellen alle besetzt sind. Meine Empfehlung: fahr' raus an die Gewässer, Flüsse, Kanäle und Seen und beobachte und/oder erkundige dich durch geschicktes Fragen in den umliegenden Angelgeschäften. Auch Angelvereine verfügen oft über lukrative Gewässer. Viele stellen auch Gastscheine aus, mithilfe derer du manch' gute und hilfreiche Kontakte knüpfen kannst.

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Kühl gelagert durchaus einige Wochen, allerdings fügst Du am besten etwas trockenes, zerbröseltes Laub oder auch Moos hinzu (Nahrung für die Würmer). Auch Kaffeesatz ist von Vorteil. Regenwürmer sind jedoch nicht unbedingt ein Erfolgsköder. Rot- oder Tauwürmer erzielen oft die besseren Fangergebnisse.

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Das richtet sich hauptsächlich nach der Wassertiefe, dem Bleigewicht, der Schnurlänge, der Schwimmergröße u.v.a.m. Es gibt Schnurstopper, die kann man auf die Schnur knoten und dann den Köder ohne Probleme -auch weit- auswerfen.

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Nachdem ich ca. 40 Jahre lang (etwa 1960 - 2000) keinen Rheinfisch mehr gegessen habe, bin ich nunmehr aufgrund der glaubwürdigen und regelmäßigen Untersuchungsergebnisse ein überzeugter Rhein-Zander-Esser. Bis auf den Aal, den ich aber vor allem aus Schutzgründen nicht beangel', kann man m.E. bedenkenlos jeden Rheinfisch essen, sofern er nicht in unmittelbarer Nähe von Industrieabwasser-Einleitungen gefangen wird. Im weiteren Verlauf des Stroms bauen sich die evtl. aufgenommenen Schadstoffe soweit ab, dass der jeweilige Fisch wieder genießbar ist, abgesehen vom Aal, der als reiner Grundfisch auch dort die mit Schwermetallen angereicherte Nahrung aufnimmt und sich diese in seiner Muskulatur etc. anreichert. Giftige Schwermetalle können nicht abgebaut werden und werden beim Verzehr in dessen Körper wiederum angereichert - und auch dort nicht abgebaut. Daher mein Rat: Finger weg vom Rheinaal!

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Es ist völlig gleich, ob du bei Regen einen Spinner oder einen Blinker nimmst. Es liegt vielmehr an den jeweiligen Köder-Vorlieben der Zielfische, am unterschiedlichen Spiel der Kunstköder, auch an deiner Köderführung, oft auch an den Lichtverhältnissen im Wasser und letztlich daran, ob die Fische Hunger haben oder nicht. Der Unwägbarkeiten gibt es viele, du musst es einfach immer wieder mal mit verschiedenen Ködern probieren. Was heute erfolgreich war, kann morgen schon das genaue Gegenteil sein.

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Dass ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein sog. Güster, erkennbar an den auffällig großen Augen (im Gegensatz zum Brassen) und an den etwas rötlichen Brust/Bauchflossen. Ein Güster ist eine Mischung aus Rotaugen und Brassen (beim Laichen). Güster kann man essen, haben aber nach meinem Empfinden einen recht faden Geschmack und wie fast alle Weissfische sehr, sehr viel Gräten. Man kann sie auch braten und dann sauer einlegen (wie z.B. Heringe), oder aber auch räuchern, ist aber - wie alles im Leben- Geschmackssache.

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Wieso "oder"? Jede Angelart hat ihren besonderen Reiz. Im übrigen bleibt es doch wohl jedem selber überlassen, für welchen Fisch er Vorlieben entwickelt, das kann man so pauschal doch wohl kaum sagen. Zur Frage an "Euch": ich angel' an liebsten auf Zander und Hecht!

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Ob heute "was" beisst, musst du schon selber ausprobieren. Jeder Tag ist Angeltag, aber nicht jeder Angeltag ist Fangtag! Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit, "was" zu fangen, ungleich größer, wenn du angelst, als wenn du zu Hause rumsitzt. Die Ködergröße sollte sich an den zu fangenden Fischen ausrichten, selbiges gilt für die Methode. Mit Blinkern oder Spinnern zu fischen lohnt sich vor allem dann, wenn das Gewässer relativ hindernisfrei ist.

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Du darfst deinen Freund natürlich zum Angeln mitnehmen, und ebenso natürlich darf er nicht angeln, wenn er die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt. Du kannst das mit dem Autofahren vergleichen oder mit der Frage, ob eine Jäger einen Freund zum Jagen mitnehmen darf, und ob dieser auch ein Stück Wild schießen darf, wenn er keinen Jagdschein hat - ok? Zur Strafe: Da du deinen Freund sicherlich vorsätzlich ("schwarz")-angeln lässt, machst du dich ebenso strafbar wie dein Freund. Das kann den Entzug deiner Angelpapiere bedeuten. Die Schönheiten des Angelns kann man auch beim Zusehen genießen - sofern man Grund-Interesse an diesen Dingen hat. Fische ziehen ist kein Angeln, sondern die Natur genießen und dabei einen Fisch "überlisten" - das ist angeln!

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Feststellposen können unersetzlich sein beim Angeln auf oberflächennahe Fische oder auch beispielsweise beim sog. "Stippen" auf Köderfische etc.

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Da scheint die Arretierfeder defekt zu sein. Ich empfehle, die Rolle zur Reparatur in dein Angelfachgeschäft zu bringen.

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