Ich war nie ein besonders fauler Mensch, aber natürlich habe auch ich hin und wieder eine unangenehme Angelegenheit verschoben und dann vergessen sie zu erledigen. Ich denke nicht dass es einen Menschen gibt, dem das noch nicht passiert ist.

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Mit 25 die Angst entwickelt dass man sterben kann, haben das mehrere?

Seit ich 25 bin macht mir das Leben viel Angst dass es an mir vorbeizieht...ich alt werde, alle die ich liebe sterben und ich selber schwer erkranke, so dass das Leben keinen Spaß mehr macht, ich keinen Freund Mehr finde und dass Game over ist, ich habe Angst vor mir selber, dass das Leben an mir vorbeizieht, keinen Anschluss mehr finde, und weiß überhaupt nicht mehr was ich will, arbeiten klappt nicht mehr, weil ich Angst bekomme wenn ich ältere Menschen sehen, da ich da in Panik gerate, weil einfach so viel passieren kann, traue mich kaum noch etwas, bis dato habe ich mich unsterblich gefühlt und dass ich alles erreichen kann was ich will wenn ich mich bemühe, dann der große Zusammenbruch, dass man eigentlich gar nichts erreichen kann weil die Zeit zu knapp ist, ich mich im Altersheim wieder finde und ich ein unerfülltes Leben hatte, ich im Grab ende und weg bin für immer, bin schon soweit dass ich Erwerbsminderungsrente beantragen will, keine Therapie hat mir was gebracht, da ich das Gefühl nicht mehr los werde, ich schaffe es nicht mich altersgemäß zu verhalten, außer Partys machen und um die Blocks ziehen macht mir absolut nichts Spaß, mit Verantwortung kann ich nichts anfangen, da ich überfordert bin weil man selber immer krank werden kann, arbeiten soll, Haushalt schmeißen, kochen, sich um alles kümmern und nebenbei auch noch im Leben weiterkommen sollte und das Geld von der Arbeit nicht ausreicht obwohl ich eine gute Ausbildung habe, meiner Einschätzung nach brauch man alleine um die 2400€ netto minimum um keine finanziellen Probleme zu haben, man muss jeden Tag funktionieren, an dem Punkt scheitere ich schon, da ich auch Hypochondrie entwickelt habe und da Panikattacken bekomme dass ich in einem Körper fest stecke wo alles mögliche passieren kann, checke es nicht wie da Menschen gelassen damit umgehen können, da ich absolut keins meiner Ziele erreichen konnte, dann hatte ich eine wilde Drogenphase dieses Jahr weil ich in meine Fantasie flüchten musste, weil die Realität zu hart ist, ich bekomme das einfach niemals auf die Kette, der Punkt arbeiten geht nicht mehr, weil ich nicht mehr belastbar bin und drauf nicht klar komme dass ich ein Mensch bin der mehrere Krisen mit machen muss, und irgendwann sterben, nur Zuhause unter meiner Bettdecke fühle ich mich sicher, assoziere die Arbeit mit dem Tod, habt ihr Tipps bitte?

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Nun, dann zieh Dich aus der Welt zurück. Ein lauter, lärmender, verseuchter Ort, und auf den Straßen und in den Bürotürmen, in den Banken und Obdachlosenheimen geschieht auch nichts neues. Ein jeder folgt seiner vorgezeichneten Bahn, nihil novi sub sole, und auch das Sonnenlicht scheint mir stumpf geworden. Also versenke Dich in Deine Höhle, mit Morphium und teurem Wein, und komm nie wieder heraus. Mach die Schotten dicht. Ganz nach dem Satz, den ich irgendwo Mal gehört habe: "Der größte Fehler meines Lebens war, dass Haus zu verlassen, und der zweitgrößte je wieder zurückzukehren."

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Zu viel Zeit, das Problem habt ihr alle. Geht's a mal was arbeitn, dann verflüchtigen sich die Depressionen wie von alleine.

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Völliger Schwachsinn. Wir leben in einem friedlichen, freien Land, haben eine funktionierende Polizei, einen funktionierenden Sozialstaat, müssen medizinische Behandlungen nicht selbst bezahlen, usw. Made in Germany.

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Sieh Dich in Foren wie LdT oder Eve and Rave um. Da gibt's genug Informationen.

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Nein es liegt keine Psychische Störung vor

Das kann man nicht sagen. Eventuell war das ganze auch nur ein ziemlich verzweifelter Kampf gegen Rechtsextreme, ähnlich dem des Schülers der unter den Hänseleien seiner Klassenkameraden leidet und sich schließlich selbst Verletzungen zufügt um sie als Beweis für seine Misshandlungen anführen zu können. Die Grenze zum Wahnsinn ist eine fließende, und wir alle sind dem Land, in dem die Rosen Münder haben und nachts der Mond vom Himmel schreit näher als wir meinen.

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Genau so ist es. Meine Großmutter, eine für ihre Zeit ziemlich selbstbewusste Frau, erklärte mir immer, dass Selbstmord etwas für Schwächlinge wäre. Denn alle Qualen im Leben könnte man erst einmal ein paar Tage lang aushalten, einfach mal um auszuprobieren wie sich diese Qualen so anfühlen. Und wenn man das ganze ein paar Tage mitgemacht hat, dann kann man es auch Jahrzehntelang mitmachen. Der Tod kommt früh genug, war einer ihrer Lieblingssätze, gleich nach "das Leben ist ein Jammertal".

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Na klar. Mein lieber Vater ließ sich das Bier wegen Magenproblemen immer mit dem Tauchsieder erwärmen und schwor auf ein brühwarmes Sechserpack zum Einschlafen.

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Du kannst das tun, was die meisten Menschen tun: Die Leiden der Welt still ertragen. Versuchen, die Dinge hinzunehmen, weil das ewige Hadern sowieso nichts nützt.

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