5jähriges Einzelkind (Mädchen) oft im Mittelpunkt und sehr schüchtern - normal?

Hallo,

meine beste Freundin hat eine 5jährige Tochter. Sie ist das einzige Kind in der engeren Familie. Sie wird zu jeder Gelegenheit mit Geschenken überschüttet. Bei Familienfeiern möchte jeder Erwachsene, dass sie mit seinem Geschenk spielt und ruft ihren Namen " Marie, guck mal hier, willst du nicht lieber damit spielen?" usw. Sie ist dann immer im Mittelpunkt und fast die ganze Zeit wird auf sie eingeredet bzw. über sie geredet. Sie übernachtet oft bei ihren Großeltern, die sie auch sehr verwöhnen. Kaufen ihr alles mögliche, machen mir ihr Ausflüge, kochen extra was Gesundes für sie usw. Oft hört man von den auch "Marie mach das, guck mal hier, dies und jenes mach bloß nicht". Sie bekommt auch manchmal Geld zugesteckt für das Sparschwein, wenn sie was tolles Gemacht hat. Ihr wird dann gesagt, dass sie auf Geld immer gut aupassen muss und wie wichtig das sei, viel davon zu haben. Oft widersprechen sich Eltern und Großeltern in dem was Marie gerade darf oder nicht, so dass ich manchmal denke "Das Kind muss doch verrückt werden". Von Anfang an wurde Marie von allen sehr gefördert und kann schon manches schreiben und auch bis 100 zählen. Sie geht Gott sei Dank in den Kindergarten und in der Nachbarschaft hat sie auch andere Kinder zum spielen. Eltern arbeiten beide, Mutter nur halbtags. Deswegen dachte ich immer "das Kind hat es eigentlich doch sehr gut".

Sie ist aber sehr schüchtern und übervorsichtig. Oft traut sie sich nicht, was zu sagen. Wenn Oma oder Opa sagen: "Jetzt erzähl doch mal uns allen, was du tolles im Kindergarten gemacht hast", dann traut sie sich oft nicht, wenn Onkel und Tante dabei sind. Auch in Kindergruppen, wo sie nicht so viele Kinder oder niemanden kennt, ist sie sehr zurückhaltend.

Was mir letztens noch auffiel: Sie hat Angst vor Lautstärke. Letztens bei einem Volksfest hat sie sich bei zu lauter Musik die Ohren zugehalten und wollte nach Hause. So laut fand ich es gar nicht, und alle anderen Kinder fanden es auch nicht zu laut.

Ich frage mich, ist das alles ganz normal für dieses Alter? Oder lastet auf dem Kind zuviel (Erwartungs)Druck von der Umgebung?

Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.

Gruß, Nschotschi

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Wir Menschen sind nicht genormt; die Kinder also auch nicht. Kinder sind unterschiedlich lärmempfindlich. Eine unserer Enkelinnen wollte nie auf den "Hamburger Dom", weil es ihr zu laut war. Es gibt schüchterne, zurückhaltende Kinder. Und es gibt vorwitzige, draufgängerische Kinder. Jeder Mensch macht Fehler. So auch Eltern und Großeltern. Kinder stecken das prima weg, wenn sie sich geliebt und beschützt fühlen, ein gutes soziales Umfeld haben. Viele Kinder sind in der Kita/Grundschule zurückhaltend. Wie soll die Kleine denn sein? So - wie du es für richtig hälst? Was ist das Richtige? Laß das Kind. Misch dich besser nicht in die Erziehung.

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Anzeige wird aufgenommen. Es wird aber eingestellt. Man wird dem Nachbarn zugute halten, daß er sehr erregt war, weil deine Eltern nicht für Abhilfe sorgen {Wasser auf Grundstück des Nachbarn}.

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Umgangsrecht und Vollstreckung

Liebe Community, Mein Ex hat seit Monaten den Umgang zwischen mir und meinem Kind boykottiert. Es besteht inzwischen der Verdacht,dass das Kind manipuliert und isoliert wird. Wir wohnen im gleichen Ort und bei Begegnungen auf der Straße läuft meine Maus völlig verängstigt weg,obwohl es beim letzten Umgang keine Vorkommnisse gab. Ich muß dazu sagen,dass das Jugendamt seit 3 Jahren in Kenntnis der Erkrankungen meines Ex ist (paranoide Schizophrenie,narzisstische Persönlichkeitsstörung,Alkoholiker).Trotzdem wurde ihm das ABR zugesprochen (Juni 2012). Seitdem gab es immer wieder Schwierigkeiten mit dem Umgang. Der Vater hat beim Gericht beantragt,dass ich nur noch 4 Stunden im Monat Umgang haben soll. Dem gegenüber steht ein Umgangsvergleich. Der Verfahrensbeistand wollte ein Wechselmodell einführen,welches mein Ex ablehnt. Nun meine Frage: Um die Umgänge wieder herzustellen,habe ich mit Anwalt eine einstweilige Anordnung zur Herausgabe des Kindes beantragt. Wie geht die Vollsteckung von statten? Was passiert,wenn das Kind nicht "will"? Kann das Jugendamt einschreiten, das Kind sofort in Obhut nehmen, um die offensichtliche Kindeswohlgefährdung endlich zu beenden? Bis zum Kontaktabbruch durch den Vater,kam das Kind immer sehr gerne zu uns und fühlte sich nach eigener Aussage auch sehr wohl. Das letzte Mal sahen wir die Maus am 18.05.2014 in unversehrtem seelischen Zustand ohne Ängste. Ich bin total verzweifelt..hab Angst die gute Beziehung zu meinem Kind verloren zu haben.P.S. Die Maus befindet sich in Betreuung bei einer Sozialpädagogin,die selber noch vor Umgangsboykott gesehen hat,wie gut unser Verhältnis eigentlich ist. Bitte gebt mir nur erstgemeinte Antworten,bin sowieso schon nervlich am Ende.

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Am 18.05.2014 war das Kind noch in unversehrtem seelischen Zustand? Wann und wie kam es so plötzlich zu der Kindeswohlgefährdung? Hat der Anwalt dir nicht erklärt, wie es bei einer Vollstreckung läuft?

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Kauf eine Tüte Bonbons {oder Kaugummi}. Biete ihr eines an, wenn du sie wiedersiehst: "Friedensbonbon? Weil ich mich neulich so deppert verhalten habe? Tut mir leid, es war reine Unsicherheit." Du wirst sehen, ihre Augen werden strahlen, ihr Herz wird weich...wie ein Mäusebauch. Nur Mut! Viel Glück!

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Du hast sie auf FB angeschrieben, sie hat nicht geanwortet. Was ist an ihrem "Nein" nicht zu verstehen? Wenn sie dich sieht, dann ist sie freundlich, scherzt mit dir. Mehr möchte sie nicht.

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