Du solltest Dir die Studieninhalte (Curriculum oder Modulhandbuch) von jedem Studiengang einmal heraussuchen und Dir anschauen, welche Fächer in dem jeweiligen Studium auf Dich warten. Dann wirst Du sehen, dass Wirtschaftsinformatik sehr viele Komponenten mit Mathematik enthält.

Personalmanagement ist letztlich ein BWL Studium mit Fokussierungen im 5. und 6. Semester Personal. Du könntest als auch BWL studieren, suchst Dir Praktikumsstellen im Personalbereich und zeigst damit, dass Du in diese Richtung gehen willst. Sollte es dann tatsächlich Personalwesen als Beruf für Dich sein, setzt Du einen Personalmanagenemt-Master drauf.

Solange Du das aber noch nicht genau für Dich entscheiden kannst, solltest Du eher Allgemeine BWL studieren und in der Zeit auf die jeweiligen Fächer schauen, die möglicherweise später dann Dein Beruf werden können.

Viele Grüße - Macsis

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Finanzielle Hilfe duales Studium?

Hi,

Ich habe mit dem Wintersemester jetzt direkt nach dem Abi ein duales Studium begonnen.

Ich verdiene zwar 800€ Brutto (640€ Netto), aber muss allein in einer der teuersten Städte Deutschlands wohnen und zahle so 700€ für mein kleines Zimmer in einem Studentenwohnheim.

Zusätzlich habe ich Studiengebühren i.H.v. 1.200€ im Monat, von denen ich die Hälfte zahlen muss (andere Hälfte mein Arbeitgeber), da ich an einer Privatuni studiere.

Mit Essen, Verträgen, und sonstigen Nebenkosten bin ich bei 400€.

Ich habe also Ausgaben i.H.v. 1.700€ im Monat, und Einahmen von gerade einmal 900€ (640€ Lohn + 200€ Kindergeld + 60€ Nebenjob).

Ich wusste natürlich von Anfang an worauf ich mich einlasse, und meine Eltern unterstützen mich auch, zudem habe ich ein kleines finanzielles Polster, aber dennoch muss es doch etwas für mich geben, das ich finanzielle Unterstützung von Dritten bekomme?

Stichwort Bafög, BAB, Wohngeld

Ich werde auch ein Auslandssemester machen (ist Pflicht) und vielleicht gibt es dafür auch Stiftungen, o.ä.?

Und bitte jetzt kein hate gegen Privatunis, die Wahl auf meine Uni fiel deshalb, da es die beste Deutschlands in Ihrem Bereich ist, und sie die Vorteile einer Uni (akademisch, hoch anerkannte Bildung) mit der einer FH (kleine Kurse, intensiver Kontakt mit Kommilitonen + Professoren) hat und sie zudem eine hohe, Welt weite Reputation hat.

Achja und eins sollte ich noch erwähnen, mein duales Studium ist Studien integriert, das heißt das ich eine Art Werksstudenten Stelle habe. Da wir jedoch viele Weiterbildungen etc. haben, und mit dem Abschluss sogar weit mehr Kompetenzen als andere Mitarbeiter haben, könnte man es vielleicht auch als Ausbildung bezeichnen.

Danke im voraus

UnknownUser xD

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In der Regel existieren Förderungen wie Bafög etc. für Bedürftige. Mit der Wahl einer Privathochschule fällst Du nicht unter die Kategorie "bedürftig". In Deiner Kalkulation fehlt Dir schlechtweg ein Betrag, um zumindest auf eine schwarze 0 zu kommen.

Eine Möglichkeit wäre, die monatliche Differenz mit einem Studienkredit abzudecken. Privathochschulen haben oftmals direkte Kontakt zu örtlichen Banken. Da solltest Du Dich mal an Deiner Hochschule erkundigen. Darüber hinaus ist die KfW ein Institut, das günstige Kredite für Studenten anbietet. Diese Kredite können dann nach und nach abgetragen werden, wenn man später arbeitet.

Stiftungen können mit einem kleinen monatlichen Betrag helfen, wenn Du Dich durch die Bewerbungsunterlagen gearbeitet hast. Dabei ist nicht zwingend eine gute Abi-Note entscheidend. Es existieren auch Stiftungen, die z. B. soziales Engagement unterstützen. Dafür solltest Du dann aber auch Zeit haben.

https://www.stiftungen.org/suche/stipendien.html

Für Deinen geplanten Auslandsaufenthalt solltest Du Kontakt zum Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aufnehmen und prüfen, ob es da Möglichkeiten für Dich gibt, die Deinen Auslandsaufenthalt finanziell unterstützen. (https://www.daad.de/de/

Viele Grüße - Macsis

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Hallo Kempen,

Du solltest Dir überlegen, in welchem Bereich Du später arbeiten möchtest. Willst Du beispielsweise später an Hochschulen und Universitäten arbeiten, lehren oder forschen, dann wäre ein PhD sehr wichtig.

Ist es für Dich relevanter in der freien Wirtschaft zu arbeiten, ist das PhD nicht so relevant und es wäre besser, Du fängst nach dem Master an zu arbeiten. Ober noch besser, Du suchst Dir spätestens im Master schon den einen oder anderen Job / Praktikum, um auf diese Art und Weise Berufserfahrung zu sammeln. Ein Bachelor und Master Studium ohne berufsbezogene Praktika kann da zu führen, dass Du zunächst nur befristete Jobangebote erhältst. Das ist derzeit bei Unternehmen nicht ganz unüblich, um auf diese Weise prüfen zu können, ob man "arbeitsfähig" ist.

Viele Grüße Macsis

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Hallo Lisa,

der Studiengang Marketing and Sales ist im Grundsatz ein BWL Studium, bei dem vor allem im 5. und 6. Semester die Schwerpunkte im Marketing und im Vertrieb gesetzt werden. Du wirst wahrscheinlich Studienfächer haben, dien Englisch unterrichtet werden und das Fach Englisch wird sicherlich auch noch als Fremdsprache - neben anderen Fremdsprachen - angeboten.

Bewirbst Du Dich direkt nach dem Bachelor - ohne während der Studienzeit schon berufsbezogene Praktika absolviert zu haben, kann es sein, dass Du zunächst nur einen befristeten Arbeitsvertrag erhältst. Unternehmen prüfen auf diese Art und Weise, ob jemand "arbeitsfähig" bzw. auch "leistungsfähig" ist.

Lässt Du den Master aus, musst Du damit rechnen, dass im späteren Berufsleben - etwa nach 4 - 6 Jahren im Beruf - zum Beispiel eine Führungsposition ausgeschrieben wird, auf die Du Dich bewirbst. Dann kann es sein, dass Konkurrenten mit Bachelor- und Master-Abschluss Dir vorgezogen werden.

Dein Ziel - früh fertig zu werden - solltest Du noch einmal überdenken. In der heutigen Zeit schauen Unternehmen neben dem Studienabschluss nach Berufserfahrungen. Es gibt einfach zu viele Absolventen, die noch nie gearbeitet haben und oftmals auch sehr überfordert sind im ersten Job. Von daher überlege Dir, schon während des Studiums 6 - 10 wöchige Praktika zu absolvieren.

Das Master-Studium ist in vielen Fällen so aufgebaut, dass man da schon nebenher arbeiten kann und somit weitere Berufserfahrungen sammeln kann. Das Master-Studium dauert in der Regel nur 2 Jahre. Es könnte dann aber im späteren Verlauf für Deine Karriere sehr von Bedeutung sein. Lieber vorher ein wenig mehr Zeit investieren. Insgesamt hast Du bis zu Deinem 67 Lebensjahr noch sehr sehr viel Zeit, um die mit Arbeit zu verbringen ...

Viele Grüße Macsis

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Unerwünschte Berufsratschläge?

Hallo!

Ich bin 17 und gerade in der 11. Klasse, werde also 2020 mein Abi machen. Ich strebe ein Abi von 1.3 an und bin auf dem guten Weg dahin.

Nun ist es aber so, dass wir in der Schule einiges zum Thema Berufswahl besprechen. Ich weiß noch nicht so ganz wohin es mich verschlägt, muss aber sagen, dass mich diese "klassischen" Berufe (Arzt, Lehrer, Anwalt, Ingenieur etc.) nicht sonderlich begeistern. Ich finde Kunst interessant, zeichne auch schon lange, vor allem in Kombination mit Medien (Webdesign, Concept Art usw.) interessiert mich. Informatik mag ich ganz gerne, dabei aber mehr die Hard als die Software, in English und Naturwissenschaften bin ich auch ganz gut.

Ich informiere mich auch regelmäßig, aber der einzige Studiengang der mich wirklich interessiert ist "Kunst und Multimedia" an der LMU.

Nur leider ist meine Familie kein Fan von "brotloser Kunst". Mein Vater hält sich da raus, ist aber auch eher so ein Karrieremensch, meine Mutter ist zwar diplomatisch und meinte was kreatives kann sie sich bei mir vorstellen, findet brotlose Kunst aber auch doof und meine Schwester findet dass alles, was nicht Arzt, Wirtschaft oder Technik ist keine Berufschancen gibt und man kein Geld verdient.

Ich fühle mich dadurch sehr unter Druck. Ich mag es nicht "gegen die Unstände" zu arbeiten und aus der Reihe zu tanzen, aber mich interessieren eben nur so Dinge wie Medien, Kunst oder Eventmanagement. Eventuell noch etwas IT mäßiges. Und ich will nicht wie meine Schwester meinte "In den sauren Apfel beißen" und einen langweiligen Beruf für viel Geld machen. Find ich doof. Denn ich glaube sehr wohl, dass wenn man seinen Job mag, man glücklicher ist und somit besser und so auch ne Anstellung findet. Auch vei unrealistischen Sachen, man muss halt für arbeiten.

Habt ihr Ratschläge?

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Hallo BeviBaby,

Deine Themen Kunst und Multimedia, Medien, Kunst oder Eventmanagement haben in der Tat das Problem, dass sie ohne praktische Berufserfahrung in der Tat schnell "brotlos" werden können. Insbesondere bei Event-Management, denn zum einen ist das eigentlich ein BWL Studium und da wäre besser, wenn Du BWL studierst und während der studienfreien Zeit dann diverse Praktika im Event-Bereich machst. Denn in dieses Berufsfeld kommen vor allem auch Menschen, die bereits Praxiserfahrung beispielsweise während einer Ausbildung gesammelt haben (Hotelkaufmann oder Veranstaltungskaufmann). Nach dem Abitur muss man nicht sofort studieren. Deine Interessen spiegeln sich aber in Berufsausbildungen wieder. Schau doch beispielsweise mal in die Ausbildung Medienkaufmann Digital und Print https://www.bibb.de/de/berufeinfo.php/profile/apprenticeship/n2345645

Der Abschluss einer solchen Ausbildung gilt bereits als Berufserfahrung. Zugleich verschaffst Du Dir die Voraussetzungen mit dieser Ausbildung ein Studium im Bereich Medien und z. B. Kunst als Nebenfach und entwickelst so die qualifizierten Voraussetzungen, um eben nicht in einer brotlosen Kunst zu landen, sondern vielleicht bei einem Kunstverlag, in einem modernen Museum oder ähnlich. Heute ist Berufserfahrung gefragt, daher die Idee mit der Ausbildung vor. Abitur macht heute jeder. Um sich von der Masse abzuheben - ist die Ausbildung vorab ein Weg, sich von der Masse abzuheben. Im Anschluss zu studieren, eventuell nebenher Geld damit zu verdienen, dass Du Jobs machst, für die Du Dich mit der Ausbildung qualifiziert hast. Das sind heute Dinge, die Arbeitgeber sehr gerne sehen. Mit Blick auf Deine speziellen Interessen vielleicht noch ein Grund mehr, zuerst eher ein wenig praktisch zu denken.

An Schulen wird tendenziell kommuniziert, dass man mit dem Abitur "natürlich studieren" muss. Dadurch kommt es zu einer Vielzahl an Studenten und diese Vielzahl für dazu, dass bestimmte Fächer in der Tat "brotlos" werden können, weil Konkurrenz ggf. dazu führt, dass in speziellen Bereich die Gehälter sinken.

Aber mit einer zuvor abgeschlossenen Ausbildung hast dann schon Berufserfahrung und die gewinnst in den 2 bis 2,5 Jahren auch einen besseren Überblick darüber, welches Studium Dich im Anschluss doch dahin bringen kann, dass Du in den Themen Medien und Kunst beruflich erfolgreich wirst - auch im Sinne von "damit Geld zu verdienen".

Einfach mal so als Gedankenanstoß!

Viele Grüße - Macsis

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Hallo princess2211,

auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) findest Du alle derzeit angebotenen Berufsausbildungen in Deutschland. Aktuell sind es 327 Ausbildungsberufe. Dort gibt es eine Funktion: Berufssuche

https://www.bibb.de/de/berufeinfo.php

Dort kannst Du Stichworte eingeben. Z. B. Sport oder Fitness oder ähnlich. Im erweiterten Umfeld von Sport spielt auch das Thema Ernährung eine Rolle. Ebenso wäre eine kaufmännische Ausbildung denkbar. Auf dieser Seite kann man auch die Ausbildungsinhalte anschauen (Rahmenplan). So kannst Du nicht nur nach einer möglichen Ausbildung suchen, sondern auch die groben Inhalte der Ausbildung recherchieren.

Viel Erfolg - Macsis

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Hallo Oleyna,

Du hast das Fach Marketing gewählt - in welchem Zusammenhang?

Schule, Ausbildung - Studium? - Marketing ist sehr vielfältig ...

Theoretisch könnte die Nachhilfe auch via SKYPE erfolgen. Nur so als Tipp --- sitze in Dortmund.

Viele Grüße - Macsis

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Man darf sich sicherlich auf beide Stellen bewerben. Allerdings musst Du davon ausgehen, dass es bei Finanzamt auch eine zentrale Stelle für die Bewerbungseingänge geben wird. Da tauchst Du dann 2 x auf und das Finanzamt wird sich de Frage stellen, was Du denn nun genau willst. Von daher solltest Du vorher genau überlegen, was Du willst und Dich möglichst nur 1 x bewerben!

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Hallo Hosenbrot,

grundsätzlich ist das möglich. Allerdings würdest Du beispielsweise im Bereich Volontariat in Konkurrenz zu einer Vielzahl jungen Leuten stehen. Du hast ja Dein Berufsleben bereits erfolgreich begonnen. Um jetzt erfolgreich umsteigen zu können wäre eventuell eine weitere Idee, wenn Du Dir spezielle Weiterbildungsangebote - z. B. bei der IHK oder ähnlich suchst, die Dich in das Thema Redaktion führen. Diese Angebote können zwar ein paar Euros kosten, wären aber vorab ein Zeichen, dass Du es mit der beruflichen Veränderung ernst meinst. Nach der erfolgreichen Belegung von Weiterbildungskursen, wird auch Deine Bewerbung in Redaktionen oder für ein Volontariat anders betrachtet und Du steigerst damit Deine Einstiegschancen - als Quereinsteiger!°

Viele Grüße - Macsis

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Wie kann es nach meinem dualen BWL/Schiffahrts- Studium weitergehen? Wirtschaftsingenieur? Verfahrenstechnik?

 

Ich bin momentan sehr unsicher, was meine Zukunft angeht und für jeden Tipp sehr dankbar!

Ich (24) habe ‚Schifffahrt- und Logistik Management‘ dual studiert und arbeite seit einem Jahr im Einkauf in einer Reederei. Ich bin mit dem Job recht unzufrieden, weil mir die Firma deutlich zu traditionell ist und an starre Prozesse und Hierarchien gebunden. Ich fühle mich in meinem Job weit von der Praxis entfernt, verbringe den größten Teil des Tages im Büro und mal in einem Meeting.

Thematisch kann ich mich von meinen jetzigen Aufgaben am ehesten stundenlang mit Excel-Analysen beschäftigen. Andererseits habe ich auch großen Spaß an Diskussionen und der Erarbeitung neuer Ideen. Ich bin sprachlich recht begabt, habe gerne Kontakt zu anderen Kulturen und würde es schade finden, in einem Beruf zu arbeiten, der mit wenig zwischenmenschliche Kommunikation und Teamarbeit abläuft. Ich habe Spaß am Koordinieren und Organisieren von Projekten, Zeitplänen etc, bin sehr strukturiert und glaube, dass mir auch das Führen von einem Team liegen könnte.

Wenn ich etwas sehe, möchte ich oft wissen, wie es funktioniert. Ich habe viele (angehende) Ingenieure in meinem Freundeskreis und fühle mich dann immer etwas dumm. Vielleicht kommt daher die Idee noch etwas Technisches zu machen, jedoch verfolgt es mich jetzt schon seit einigen Jahren. In der Schule war mein Interesse an Physik und Co. allerdings eher begrenzt. An sich wäre natürlich ein Master in Richtung „Logistik“ / „Supply Chain“ logisch, aber ich habe das Bedürfnis an einem richtigen Produkt zu arbeiten. Insbesondere Umweltthemen, erneuerbare Energien usw. interessieren mich. Ich habe schon immer eine große Verbindung zum Meer/Wasser und zur Natur. Daher käme alles Richtung Umweltingenieur, Verfahrenstechnik oder auch ein Wirtschaftsingenieurstudium in Frage (mit der Anrechnung von einigen BWL Kursen aus meinem vorherigen Studium). Wichtig ist einfach, dass ich im Job an konkreten Fragen/Problemen arbeite und nachweisbare Ergebnisse erzielen kann.

Dann gibt es noch die Überlegung, mich noch in Richtung IT weiterzuentwickeln, in der Hoffnung dort einen recht flexiblen, modernen und natürlich auch gut bezahlten Job zu finden. Ich glaube allerdings, dieses kommt auch größtenteils aus Zukunftsängsten.

Insgesamt möchte ich natürlich einen Job haben in dem man anständig bezahlt wird, würde aber im Vergleich zu einer 60 /70 Stunden Woche auf lange Sicht lieber das niedrigere Gehalt nehmen. Auch irgendwann nochmal ein Jahr Reisen gehen sollte auf jeden Fall drin sein. Ich mache mir ziemliche Sorgen, dass ich, wenn ich jetzt noch einen Bachelor mache, wieder „das falsche Fach wähle“ und zu viel Zeit verliere, da ich wie gesagt auch gerne nochmal eine Weile ins Ausland möchte. Karriere und ein gutes Gehalt hat einen gewissen Stellenwert, ist aber auch nicht die oberste Priorität.

Vielen Dank fürs Lesen! Ich bin langsam am Verzweifeln. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie es weitergehen könnte?

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Hallo Sophia,

mit Deinem Dualen Studium Schifffahrt und Logistik-Management hast Du im Grundsatz ja schon einen Bachelor absolviert, der Dich in Bereiche des Projektmanagements u. a. auch auf internationaler Ebene führen kann. Dein jetziger Job ist ja nicht auf Lebenszeit. Wenn Du über den nächsten Berufsschritt nachdenkst, solltest Du Dich zunächst mal davon frei machen, dass Ingenieure intelligenter sein könnten. Im Beruf geht es nicht um Intelligenz sondern Neigungen und Fähigkeiten.

Wenn man seine Neigungen und Fähigkeiten im Beruf einsetzen kann, dann wird einem der Job Spaß machen und man wird dafür auch noch bezahlt. Das sollte Dein Bestreben sein!

Mit Blick auf Deine Ideen, Dich womöglich technisch weiterzubilden - vor allem, wenn Dir Physik und Co nicht liegen - wäre ich sehr vorsichtig. Sich durch ein Studium zu quälen, mit Fächern, die einem nicht liegen, ist keine gute Idee.

Um ein besseres Gefühl für Studieninhalte zu bekommen, schau mal in den Hochschulkompass:

https://www.hochschulkompass.de

Dort kannst Du z. B. Masterstudiengänge z. B. im Bereich Logistik recherchieren. Du könntest auch ein allgemeines Studium, wie z. B. International Management drauf setzen. Such Dir bei der jeweiligen Hochschule den sogenannten Studienverlaufsplan raus und sieh Dir die jeweiligen Fächer pro Semester genau an. Die Mehrzahl der Fächer sollten Dich neugierig werden lassen - das wäre meine Empfehlung zur Auswahl.

Mit dem Master-Abschluss würdest Du Dich in die Lage versetzten, Dir Unternehmen im Bereich Umweltschutz, Erneuerbare Energien - beispielsweise in Form von Projektmanagement - aussuchen zu können.

Allerdings müsstest Du vorab prüfen, ob Deine erworbenen Credit-Points aus dem Bachelor ausreichen, um ein Master-Studium drauf zu setzen. In der Regel kann man mit einem oder zwei Berufsjahren eventuell fehlende Credit-Points anrechnen lassen. Auch das Master-Studium wird eher theoretische Aspekte beleuchten. Aber mit Bachelor und Master hättest Du mit Sicherheit Auswahlmöglichkeiten für Deine nachfolgenden beruflichen Tätigkeiten.

Viele Grüße - Macsis

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So viele Möglichkeiten Maschienenbau in Frankfurt zu studieren gibt es nicht. Eigentlich nur zwei!

Hier der Link für weiterführende Informationen zur Zulassung. Wichtig hierbei ist. dass es Zulassungsvoraussetzungen gibt:

https://www.frankfurt-university.de/de/studium/bachelor-studiengange/maschinenbau-beng/fuer-studieninteressierte/

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Es wäre sehr sinnvoll im Bachelor ein allgemeines Grundlagenfach zu studieren. Dann lernt man eine Vielzahl von Fachbereichen kennen und hat dann die Möglichkeit für sich zu entscheiden, welches eventuell eine Berufsrichtung werden kann. Dieses Fach wäre dann im Master zu belegen.

Beispiel BWL Grundlagenfächer: Marketing, Finanzwesen, Personal etc. als Grundlagenfächer und dann später im Master z. B. International Marketing oder Human Ressources oder ähnlich studieren

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In der aktuellen Situation gibt es sehr viele junge Menschen, die meinen, das Fach Psychologie für sich entdeckt zu haben. Die medizinische Psychologie ist mit einem NC von 1,2 belegt und damit im Zugang beschränkt.

Demnach entwickeln vor allem private Hochschulen spezialisierte Studiengänge, die im Titel suggerieren, später im Beruf psychologisch tätig werden zu können. Dies gilt u. a. für das Fach Wirtschaftspsychologie , das allerdings viele Fächer der BWL zur Grundlage hat.

Mit Blick auf die Studieninhalte der Gesundheitspsychologie in Heidelberg werden u. a. auch spätere Tätigkeiten genannt, die in der Verwaltung und Organisation z. B. von Krankenhäusern, Krankenkassen etc. zu tun haben.

Von daher wäre es vielleicht hilfreich, wenn Sie und Ihre Tochter einmal gemeinsam durch die Fächer des Studiums gehen (Studienverlaufsplan) und überlegen, welche Fächer später wirklich in einen "helfenden Beruf" führen können und damit die medizinische Psychologie "ersetzen". Das sind in diesem Falle weniger, als es auf den ersten Blick scheint.

So einen spezieller Studiengang kann sehr schnell dazu führen, eben nicht in einen gewünschten Job zu kommen. In der Regel muss das Fach auch im Masterstudium belegt werden. Auch dies wird dann an einer privaten Hochschule angeboten und wird noch einmal hohe Studiengebühren verursachen.

Alternativ wäre denkbar, wenn Ihre Tochter eine Ausbildung als z. B. Arzthelferin absolviert. Die Ausbildung kann als Wartezeit angerechnet werden, um dann z. B. für ein Medizinstudium anzutreten. Was dabei genau angerechnet werden kann, dabei kann die Organisation Hochschulstart (Nachfolgeorgansiation der ehemaligen ZVS) Informationen geben.

Darüber hinaus sollte man wissen, das insbesondere das Psychologie-Studium ein sehr "zahlenlastiges" Studium ist, das sich sehr viel mit Statistik beschäftigt.

Um später letztendlich doch in der Verwaltung eines medizinischen Apparats zu landen , muss man nicht in ein solch spezialisiertes Bachelor-Studium gehen, dass zudem nicht günstig ist.

Viele Grüße - Macsis

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Wenn Du Dir das Inhaltsverzeichnis des Studienganges anschaust, wirst Du feststellen, dass es ein BWL Studium ist, mit sehr speziellen Schwerpunkten. Dabei läufst Du Gefahr, zu früh in eine Berufsrichtung zu laufen, von der Du gar nicht absehen kannst, ob Du in dem Berufsfeld wirklich unterkommen kannst. Zudem wird es wahrscheinlich ein Studiengang an einer Privathochschule sein und der kostet ...

Wie wäre es, wenn Du Dir überlegst BWL zu studieren und während der vorlesungsfreien Zeit mal im Sport- und/oder Event-Bereich bei einer Agentur Praktika machst? Die Praktika sollten 4 oder 6 Wochen dauern und Du schaust mal, ob das wirklich ein Beruf für Dich ist. Falls nicht, kannst Du mit dem allgemeinen BWL Studium auch selbst gewählte andere Schwerpunkte im Marketing, Personal etc. wählen und daraus einen Beruf machen...

Viele Grüße - Macsis

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BWL war schon immer ein Fach, um das viel geredet wurde.

Fakt ist, dass BWL sich mit einer Vielzahl von Grundlagenfächern beschäftigt (z. B. Personal, Finanzen, Marketing etc.), die die Voraussetzungen für eine große Anzahl an Jobs sind. Wichtig ist jedoch, dass Du Dich bei dem Studium auf Dich selbst konzentrierst und die Studienzeit für Dich nutzt, um festzustellen, welcher Fachbereich Dir liegt. Wenn Du zudem in der vorlesungsfreien Zeit Praktika in verschiedenen Bereichen absolvierst, zeigst Du damit, dass Du Dich engagierst und gewillt bist, Berufserfahrung zu sammeln. Entdeckst Du bis zum 4. Semester Fächer, die Dich interessieren bzw. Dir liegen, belegst Du sie als Schwerpunktfächer im 5. und 6. Semester. Zudem besteht die Option, später einen spezialisierten Master drauf zu setzen.

Beispiel, Du stellst fest, dass die Personalwesen (Human Ressouerces) interessiert, schau auf Spezialisierungen in diesem Fach im 5. und 6. Semester und absolviere Praktika in diesem Bereich.

Im Master wird z. B. Human Ressource Management als berufliche Richtung angeboten.

Heute wird oft verlangt, dass man recht konsequent einen Berufsweg einschlägt. Dazu existieren unzählige - zum Teil unsinnige Spezialisierungen. Bei der BWL bleibt der Berufsweg aber eben noch offen. Deshalb "flüchten" sich viele in dieses Studium. Das ist in Ordnung - und war übrigens immer schon so.

Im Anschluss an einen Bachelor, könntest Du immer noch eine Ausbildung machen. Praktika während Deines jetzigen Studiums zeigen Dein Interesse an Berufspraxis. Das ist wichtig! - Es geht um Dich und Deinen Weg. Wenn Du Dich auf Dich selbst konzentrierst, kannst Du beruflich erfolgreich sein. Gute Leute, die mit Lust und Leidenschaft im Berufsfeld nachgehen - weil Ihnen der Beruf liegt - werden immer gesucht und diese Chance hast Du auch!

Viele Grüße - Macsis

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Hallo Hisgirl3110,

wenn Du Dir darüber im Klaren bist, dass ein Duales Studium in Bezug auf Arbeitszeit und Studien-Aufwand sehr zeitintensiv ist, Du aber später im Beruf lieber geregelte Zeiten haben willst, dann sollte Deine Entscheidung in Richtung des Dualen Studiums im gehobenen Dienst der Finanzverwaltung gehen.

Die freie Wirtschaft und insbesondere die Jobs in Unternehmensberatungen sind mehr als zeitintensiv. Sicherlich kannst Du da ein höheres Gehalt erzielen, aber was nützt Dir das, wenn Du keine Zeit hast, es auszugeben ... ;-)

Wäre da noch die Alternative des normalen Studiums. Bei dem würdest Du "nur" studieren, solltest aber in der vorlesungsfreien Zeit Praktika absolvieren, um am Ende des Studiums Berufserfahrung vorweisen zu können. Ebenfalls sehr zeitaufwändig, aber vielleicht eben nicht so, wie bei einem Dualen Studium.

Viele Grüße - Macsis

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Hallo cruucl,

Deine Fragestellung nach dem "das besten Physikstudium in Deutschland" ist nicht zielführend. Insbesondere deshalb nicht, weil Du bereits Schwerpunkte mit Quantenphysik und Teilchenphysik vorgibst. Wenn man mal die Seite vom www.Hochschulkompass.de anklickt und dort beispielsweise das Fach Quantenphysik bei "Studiengangssuche" eingibt, wirst Du feststellen, dass es nur 6 Hochschulen in Deutschland gibt, die dieses Fach im Rahmen eines Physik-Studiums überhaupt anbieten. Im Bachelor sind es sogar nur 2 Unis (Mainz und Stuttgart).

Wenn also Physik mit den beiden von Dir angegebenen Fächern später für Dich ein Berufsfeld sein sollen, dann solltest Du Dich möglichst neben dem Studium eher noch darum kümmern, während der vorlesungsfreien Zeit Praktika bei Unternehmen zu machen, die Dich und Dein Interesse - z. B. in Quantenphysik - unterstützen.

Wir haben in Deutschland nicht unbedingt Hochschulen, von denen man sagen kann, wenn Du dort abschließt, machst Du automatisch eine Karriere. Es kommt viel mehr darauf an, welche speziellen Fächer Du studierst und wie Du diese - z. B. mit Praktika - unterfütterst, um am Ende des Studiums nicht nur "gelernt" zu haben, sondern zugleich auch schon ein wenig Berufserfahrung gesammelt zu haben.

Schau Dir die Studienverlaufspläne für Physik in Mainz und Stuttgart an und entscheide dann, welche der beiden Unis es für Dich werden kann. Das wäre zielführend.

Viele Grüße - Macsis

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In der Regel sind 2 Wochen Schulpraktikum viel zu kurz, um wirklich einen Einblick in das Tätigkeitsfeld eines Event-Managers zu bekommen. Selbst, wenn sich der zuständige Event-Manager sehr viel Mühe gibt, wirst Du nur ganz grobe Informationen und Inhalte über den Arbeitsalltag bekommen. Ich selbst habe mehrfach junge Schulpraktikanten im Event-Bereich betreut. Sie konnten aufgrund der kurzen Zweit nur wenig helfen. Aber ich habe mir die Zeit genommen, in Gesprächen zu erläutern, was den Beruf im Wesentlichen ausmacht. Und da ist vor allem eines wichtig:

Man arbeitet in der Regel immer dann, wenn andere Freizeit haben!

Diese Tatsache hat so manchen in den 2 Wochen zur der Erkenntnis geführt, später doch nicht als Event-Manager zu arbeiten!

Viele Grüße - Macsis

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Hallo fwmurnau,

Du interessierst Dich für Film/Fernsehen und für Mathematik. Es stellt sich aber die Frage, welche Berufsrichtung Du tatsächlich möchtest?

Ein Film/TV Studium führt Dich in eine ganz andere Berufsrichtung, als die Mathematik, die ein Grundlagenstudium darstellt und als Basis dienen kann, um z. B. später Programmierung, IT, aber auch Ingenieurwesen o. ä. auf zu setzten.

Von daher bist Du besser beraten, Dir mal die jeweiligen Studieninhalte genauer anzuschauen. Zu jedem Studien gang gibt es den sogenannten "Studienverlaufsplan oder auch Modulhandbuch oder auch lateinisch Curriculum". Den kannst in der Regel auf der Homepage der jeweiligen Hochschule mit ein paar Klicks herausfinden. Es ist in der Regel eine mehrseitige pdf.Datei auf der die Fächer und Kurse von 1. bis zum 6. Semester aufgeführt werden. Such Dir die Studienverlaufspläne für Film/TV und Mathematik heraus, druck sie aus und vergleiche sie. Du wirst feststellen, dass es erhebliche Unterschiede gibt und nicht jedes Unterfach / Kurs zu Deinen Neigungen passt. Aber auf diese Art und Weise findest Du eher heraus, welches Studium Du machen möchtest.

Du könntest Dich für beide Fächer jeweils einschreiben. Beim Film/TV Studium wird allerdings oftmals zur Bewerbung ein "Probefilm" erwartet... Ach dazu solltest Du Dich entsprechend in formieren.

Diese beiden Fächer jedoch parallel zu studieren, wird vom Zeitaufwand wahrscheinlich nicht funktionieren. Aber mit der oben skizzierten Vorgehensweise kannst Du vielleicht für Dich besser eine Entscheidung treffen. Mathematik bietet derzeit jedenfalls die wesentlichen besseren beruflichen Perspektiven.

Viele Grüße - Macsis

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