Ich war selbst depressiv, und meine Eltern taten sich auch extrem schwer mit mir, das hab ich immer bemerkt. Aber wenn man schwer depressiv ist, kommt man nichtmal mehr selbst mit sich klar, und man verliert irgendwie das Gefühl für alle Dinge, damit man auch nicht mehr so richtig weiß wie man mit anderen Leuten darüber sprechen sollte. Mit mir hat mans auch immer gut gemeint und man wollte mir oft eine Freude machen um mich "aufzumuntern". Aber ich konnte nichtmal  Freude empfinden, und Dinge die ich normalerweise gern mache, haben sich genauso angefühlt wie Dinge, die ich gar nicht vertrage. Und darum hatte keiner Verständnis dafür, warum ich alles ablehnen wollte. Pessimissmus ist ein typisches Symptom einer Depression, und das Denken ist oft überdramatisch und unrealistisch. So habs ich jedenfalls bei mir erlebt.

Mir geht's jetzt schon länger gut, und diese Zeit ist nur noch so etwas wie eine Narbe, die geblieben ist.

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Warum reden wir nicht mal offen und ehrlich über Gefahren und Probleme, die der Islam mit sich bringt?

Eines Vorab: mit diskutieren meine ich nicht Dinge wie: "Muslime sind alle Idioten“ oder ähnlich sinnlose Aussagen. Ich meine eine konstruktive und vor allem ehrliche Diskussion, bei der alle Parteien auf Augenhöhe miteinander reden. Warum reden wir nicht mal darüber, warum sich (fast) alle Terrorgruppen auf den Islam berufen? Warum reden wir nicht darüber, dass Frauen und viele Minderheiten vornehmlich in überwiegend muslimisch geprägten Ländern kaum rechte haben und (teils sehr stark) unterdrückt bzw. verfolgt werden. Warum versucht man nicht viel stärker durch strukturelle Maßnahmen Hassprediger (doofes Wort, ich weiß) und deren Moscheen systematisch aus dem aus dem Verkehr zu ziehen und von der Muslimischen Gemeinde auszuschließen?

Und natürlich gibt es auch genügend Muslime die mit solchen Geschehnissen überhaupt nicht einverstanden sind. Aber die allermeisten Muslime mit den ich rede, tun (nach außen) immer so als hätte das alles absolut gar nichts mit dem Islam zu tun, oder schweigen (zumindest in der Öffentlichkeit) darüber. Und/ oder beschimpfen mich sofort als Nazi oder sonst was. Natürlich werfe ich niemandem vor ein Terrorist zu sein wenn er nicht auf eine Anti-IS-Demo geht. Aber dieses "Hat-Nichts-Mit-Dem-Islam-Zu-Tun-Deshalb-Ist-Es-Mir-Egal"- Gehabe geht mir ehrlich gesagt auf den Geist. Es kann mir niemand erzählen, dass das überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat. Das glaube ich keinem (mehr). Auch wenn der Islam NATÜRLICH NICHT das alleinig "Übel" ist. Und bitte: kommt mir nicht mit der Kirche im 15/16 Jhdt., Nazis, oder irgendwelchen Hexenverbrennungen Ende des Mittelalters. Natürlich läuft auch in der westlichen Welt viel falsch, das ist mir schon klar. Natürlich gibt es auch bei uns Vergewaltigungen und Männer die Frauen begrabschen und bestehlen. Aber dass sich 1000 Menschen an einem Bahnhof versammeln und das so perfide systematisch machen habe ich noch nie gehört. (Auch hier kamen die Täter größtenteils aus islamisch geprägten Ländern.) Ich will nochmal betonen, dass es mir nicht darum geht gegen den Islam zu hetzten. Das sind alles ernstgemeinte Fragen. (Stichworte: Ehrlichkeit und Augenhöhe). Ich habe selbst muslimische Freunde.

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Es ist alles zum Kopf schütteln. Ich versuch immer neutral gegenüber anderen Menschenkulturen zu bleiben, aber irgendwann geht das auch nicht mehr.

Wenn man in einem Öffentlichen Schwimmbad ein Schild aufhängen muss, wo auf arabisch steht, dass man Frauen nicht sexuell belästigen darf (weil es schon Vorfälle diesbezüglich gab), denk ich mir wirklich, das muss einem doch der gesunde Menschenverstand sagen.

Mir tut es Leid für die Muslime, die sich wie integrierte Mitbürger verhalten, aber in dieser Religion läuft nunmal gewaltig viel schief. Religionen generell sind schon voller Konfliktpotential (darum bin ich auch keiner mehr angehörig) - aber hierbei ist es doch extrem. Was da in Nahost abgeht, wie viele Islamistische Terrororganisationen es gibt, sogenannte "Ehrenmorde", unsinnige Gesetze, und kaum vorhandene Frauenrechte.

Und wenn zwei völlig verschiedene Religionen aufeinanderprallen, wo dessen Menschen sich nicht gegenseitig akzeptieren können, wird niemals Frieden herrschen. Und wenn so viele Flüchtlinge kommen, und sich manche nicht benehmen können, ist das leider keine Bereicherung für das Land, in das sie einwandern.

Ich verstehe sowieso nicht, woher die Gewaltbereitschaft kommt. Wenn sich 2 Einheimische streiten, bekommt der jeweils andere auf die Schnauze. Aber bei Ausländern sind oft sofort Messer und Totschlag im Spiel.

Ich will nicht rassistisch mit meiner Ansicht klingen, aber diese ganzen Meldungen die man immer hört, gehen nicht spurlos an einem vorbei.

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An der Rasse automatisch liegt es nicht, meine 4-j. Goldi Hündin frisst relativ wenig. Es ist aber sehr unterschiedlich bei ihr. Manchmal frisst sie nicht mal ein Stück Fleisch, wenn man es ihr direkt vor der Nase platziert. Da haben wir schon oft geglaubt, dass sie krank wäre. Zum Glück ist es nicht der Fall. Aber manchmal will sie doch mehr auf einmal fressen, also bringen geregelte Fütterungszeiten bei ihr nix.

Ich fütter sie jedenfalls üblicherweise so um 18 Uhr herum mit 300-500g Nassfutter (nichtmal das frisst sie immer weg). Davor und danach gibt's keine feste Regelung, sie kriegt halt dann was, wenn sie Hunger hat, auch hin und wieder was ganz feines, vielleicht ist sie eh schon zu verwöhnt.

Sie ist zwar ein bisserl speziell was das Futter angeht, aber zum Glück geht's ihr gut. ;)

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Ich meine, dass ist ja dein eigenes Leben und du darfst darüber bestimmen.

Denk einfach mal an die anderen um dich herum: Wenn du dich aus spontaner Absicht umbringen wirst, dann werden erstmal alle geschockt sein. Wenn dich jemand gern hatte kann dieser verzweifelt und depressiv werden, manche kommen gar nicht mehr damit klar.

Was sonst aus der Sicht der Eltern etwa passiert: Dein Zimmer steht leer, sie werden immer an dich denken müssen, werden sich Vorwürfe machen, nach dem Warum fragen. Keine Eltern setzen ihre Kinder in die Welt, damit sich diese aus Laune umbringen. Eltern wollen sehen, wie ihre Kinder groß werden, und ihr eigenes Leben fortsetzen.

Auch wenn du dir selbst einen Gefallen damit tun würdest, du richtest damit bei anderen viel mehr Schaden an, als du glaubst.

...aber nur weil ich so extrem neugierig bin was beim Tod kommt!

Beim Tod? Starke Schmerzen, würd ich sagen, klingt nicht so spaßig. Und glaub mir, danach wird nix besonderes passieren. Alles was du immer vom "Nachleben" hörst, wird nur hochgepusht.

Such dir einen Sinn im Leben, sterben musst du ja sowieso irgendwann.

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Helden sind diese, die auch dementsprechend was dafür leisten. Es gibt unter Polizisten sicher auch einige davon.

Aber wo ich wohne, hier am Land, sind Polizisten allgemein dafür bekannt, das sie gerne Leute abzocken. Ich meine im Verkehr, bei Tempo-Überschreitungen usw. Da sind sie gnadenlos.

Aber wenn wirklich Hilfe von den Menschen benötigt wird, kann man nicht immer auf sie zählen. Bei unserem Nachbarn gab es letztes Jahr einen Einschleichdieb, dieser hat glaub ich auch einiges an Wertsachen geklaut. Mein Vater hat ihn sogar kurz gesehen. Die Nachbarn und mein Vater als Augenzeuge haben alles bei der Polizei gemeldet, aber viel ist nicht passiert. Sie kamen nichtmal zu unserem Haus um meinen Vater um genauere Infos zu fragen.

Erst nach zwei Monaten war es wieder mein Vater, der den Mann eindeutig wiedererkannt hat, als er im Ort herumgeschnüffelt hat. Diesmal wurde er wenigstens kontrolliert, er war jemand aus einem anderen Bundesland, es sind aber anscheinend keine Straftaten bekannt, wahrscheinlich wurde er noch nie erwischt. Doch das wars auch schon wieder.

Es hat sich dann im Ort herumgesprochen dass unsere Polizisten in Mundart faule Hund' sind. Dadurch bekamen diese Druck und haben sich dann mehr angestrengt und dann auch endlich bei meinem Vater nachgefragt. Jetzt wird diese verdächtige Person weiter beobachtet. Mehr weiß ich aber leider nicht mehr.

Ich selbst hab keine negativen Erfahrungen mit Polizisten. Wenn man sich halbwegs gesittet verhält, muss man sich auch nicht vor ihnen fürchten, würd ich sagen.

Wenn du Polizist werden möchtest, und dir noch dazu etwas an den Menschen liegt, hätte ich nichts dagegen. ;)

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Erstmal bravo, das schafft nicht jeder.

Und wenn wieder mal jemand mit seinem Smartphone vor deiner Nase herumprahlt: Sag einfach eiskalt: "Ich hab halt ein Leben, im Gegensatz zu dir!"
Ich halt zwar selbst nichts von solchen Sprüchen, aber gegen diese Art von Menschen, wäre sowas ausnahmsweise eine effektive Antwort.

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Sprichst du von Suizid, im Sinne von "Ich sehe keinen Sinn bzw. hab keine Lust mehr zu leben"? Oder meinst du Menschen, die schwer krank sind, leiden, und nie mehr gesund werden, bei denen so etwas eine Erlösung wäre?

Für zweiteres würde ich mich nämlich auch einsetzen. Aber wenn man sich Aufgrund einer psychischen Krankheit umbringen will, nimmt man die Zerstörung der Psyche von liebenden Angehörigen ebenfalls in Kauf.

Und bevor jemand ankommt mit "Du weißt ja nicht wie sowas ist, wie schlimm psychische Probleme sind" - glaubt mir, ich habe selber ziemlich krankes durchgemacht, aber ich hab auf Rücksicht meiner Eltern, meines Hundes, usw. immer weitergemacht. Und nach der einprägenden Erfahrung fühle ich mich zusätzlich auch noch mehr gewappnet und abgehärtet, in Hinblick auf meine Zukunft.

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Hi, hab die Frage grad gefunden, weil ich dasselbe gegoogelt habe. Es gibt anscheinend diese Möglichkeit nicht.

Aber wenn man bei YouTube eingeloggt ist, dann sieht man links auf der Startseite bei der Benutzerfläche "Verlauf". Da kann man immerhin sehen welche Videos man angesehen hat. Auf die Weise hab ich meine alten Kommentare gefunden.

Falls das Problem noch aktuell ist oder wieder ein Thema wär. ;)

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