Weshalb wollen alle lieb und nett sein zur Weihnachtszeit, was ist mit dem Rest des Jahres?

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14 Antworten

Tatsächlich habe ich nur zu dieser Zeit sehr viele Allein-Gelassene, Misshandelte, Missbrauchte ohne jede Möglichkeit auf rechtliches Gehör erlebt. 

Mir scheint, wir Menschen verwechseln gerne Schein und Sein. 

Der Schein gaukelt uns vor gerade zu dieser Zeit besonders friedfertig sein zu wollen. 

Das Sein setzt uns dermaßen unter Druck dass Friedfertigkeit einfach nicht möglich ist denn der Druck sucht sich auf seine jeweils eigene Weise ein Ventil. 

So ist zwar in vielen Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und so weiter nur die halbe Personalbesetzung vorhanden, oft genug aber werden Bedürftige gerade zu dieser Zeit abgeschoben. Das ist durchaus nicht neu. 

Wie viele Menschen in dieser Zeit in unserer Gesellschaft an Hunger oder Kälte sterben - um kein anderes Wort hinzuschreiben welches bedeutend besser passen würde - erfahren wir eh nicht. Ihr Tot wurde in diesem Staat - West - meines Wissens schon immer unter den Teppich gekehrt. 

Ebenso wäre mir neu dass all die schweren Straftaten welche gerade in dieser Zeit verübt werden je veröffentlicht worden wären. 

Tatsächlich könntest Du die Beschreibungen aller Horror-, Thriller- und Kriminaltaten nehmen und hättest nicht das volle Ausmaß menschlicher Bosheit dargestellt.  

Gut. Das ist meine Lebenserfahrung. 

Sicherlich ist es für einen sogenannten Rechtsstaat eine wunderbare Gelegenheit angedeutete Fakten wenigstens in dieser Zeit mit Hirnsülze weitmöglichst unter den Teppich zu kehren als gesellschaftliche Norm die von sich behauptet auf christlichen Werten zu beruhen. Denn auf diese Weise wird den zahlreichen ungezählten Opfern noch zusätzlich ihre Würde genommen und alle nur einfach Ausgestoßenen wenigstens seelischer Schmerz zuzufügen versucht durch die besondere Betonung der Ausgrenzung. 

Ich habe hier mal eines von vielen interessanten Informationsschriftstücken dazu gefunden

http://www.randomhouse.de/leseprobe/Das-Wunder-der-Rauhnaechte-Maerchen,-Braeuche-und-Rituale-fuer-die-innere-Einkehr/leseprobe_9783424630824.pdf

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Hallo :)

Wahrscheinlich meinen sie, jetzt "mal eben" auf Knopfdruck besonders höflich & nett sein zu müssen, weil es die Gesellschaft so vorgibt & man evtl. auch 'nen schlechtes Gewissen hat! Ich finde das verlogen, falsch und heuchlerisch genauso wie das kollektive "Sehen und gesehen werden" in der CHristmette, da sieht man exakt die in der Kirche zur "Modenschau", die sonst nie dort kommen!

Ich sehe das wie du und sage immer: An einem bisschen Freundlichkeit ist noch keiner gestorben! Und so bemühe ich mich auch das Ganze Jahr über zu allen nett und freundlich zu sein so gut es geht.. so hat es mir mein Opa vorgemacht & ich fahre gut damit!

Außerdem -------------> mit dem Hut in der Hand kommt man durch das ganze Land!

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Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Vor allem finde ich diese Weihnachtszeit gar nicht ruhig und familiär, vielmehr ist es ein Kaufrausch und eine Geschenkeschlacht für so manche.

Ich mag Weihnachten total gerne, aber diese Hektik die da teilweise verbreitet wird führt oft vielmehr zum Streit als der Alltag unterm Jahr. (Ich empfinde es so zumindest).

Statt dessen wird peinlich darauf geachtet es jedem recht zu machen weil dann am Heiligabend alle am Tisch sitzen und sich beschenken. Da muss man schließlich gute Miene machen. Ich bewundere die Familien bei denen es tatsächlich besinnlich abläuft und wo auch die Ruhe ausgestrahlt wird.

Manchmal geht es eben nicht wenn man sich nicht grün ist, aber hier sollte man doch lieber ehrlich sein als einem etwas vorzuheucheln.

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hi Sokrates - das ist doch immer so, mit Geburtstage. Wenn man jemand mag, der Geburtstag hat, freut man sich, ist überhaupt gut drauf und meistens ist man überhaupt auch zu allen andern Leuten netter.

Aber die meisten Leut in der Stadt sind stinkig und kommen mit ihren Leben nicht mehr zurecht, jeden Tag ne neue Horrornachricht. Und wissen ooch nicht mehr, dass Weihnachten der Geburtstag von n kleenen Jesus sein soll, und sein Geburtstag soll doch n bisschen Licht über der Welt anmachen mit n Stern von Bethlehem, als Symbol. Wenn Leute, die sonst ganz schlimm drauf sind, an Weihnachten so n Lichtsymbol sehn und verstehn, denn schaffen sies, weil se selber gut drauf sind, auch zu andern Menschen menschlicher zu sein.

Aber ich glaub, die meisten lassen nicht mal an Weihnachten det Licht in ihr Herz rein, geht nur noch ums Geschenke koofen.

Aber Geschenke kannste ebensowenig koofen wie det Glück und die Freude und die Menschlichkeit. Muss ma schon selber machen, für sich und die andern.

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Ja ja immer so aber es gibt Menschen die sind nicht mal da freundlich...
Naja ... Was so man tun es gibt ja Geschenke 😂
Aber rich finde Weihnachten ist ein Familien fest da geht es nicht um Geschenke oder ?
Natürlich freut man sich auf Geschenke aber ja

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Das gleiche denke ich mir immer auch, als ich mir den Film "Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens" angesehen hatte. Vorallem wo es um die Spende ging. Es heißt immer "Weihnachten ist das Fest der Liebe" aber warum hält es nicht die ganzen Jahre über? Komisch ist auch immer wenn sich die ganze Familie trifft und zusammen feiert und nach Weihnachten ist alles wie immer: Streit. Heutzutage geht es nur noch um die Geschenke. Ich glaube viele vergessen nach Weihnachten schnell ihren Vorsatz. Es wird geheuchelt was das Zeug hält :(

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Man kann alles so oder so sehen.

Und die Sichtweise bestimmt auf Dauer dein Leben.

Eigentlich ist es doch schön, dass die Menschen das versuchen, was sie im Rest des Jahres nicht schaffen.
Ob sie es in der Weihnachtszeit schaffen, ist eine weitere Frage.

Die Menschen sind halt so, wie sie sind, und du wirst daran nur sehr sehr wenig ändern.

Aber du kannst dein Verhalten ändern. Im Zweifel lieber netter sein, eher das Positive sehen, ab und zu mal etwas Mut haben.
Und schwupps, nach einigen Jahren bist du nur noch von netten Menschen umgeben. OK, außer du musst arbeiten, da kann es schwierig werden.

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Ja das stimmt
Aber manchmal denke ich mir zumindest dann sind die Menschen nett und freundlich

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Kommentar von Huflattich
16.12.2015, 14:21

Wenn sie das mal wären .Weihnachten Zeit des Familienkrachs und Unfriedens. Erwartungen hoch Enttäuschung vorprogrammiert

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Kommentar von mimi142001
16.12.2015, 15:16

ja das stimmt aber das wird sich nie ändern

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Tief im Innersten wünschen sich doch alle Menschen mal eine friedliche und besinnliche Zeit. Warum als nicht Weihnachten. Da hat man ein paar Tage frei, und kann einfach mal zur Ruhe mit sich und seiner Umwelt kommen. Daran ist nichts falsches.

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Deine Gedanken sind mir nicht fremd.

Das Problem ist, dass der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) diese verführt und den Weg unseres ewigen Schöpfers (1.Joh.4,8) ablehnt, um eigene (zumeist heidnische) Feste eingeführt hat. somit ist "Weihnachten" eine Fortsetzung des heidnischen "Fest der Wintersonnenwende" und "Ostern" das Fest der Fruchtbarkeitsgöttin "Ostera".

Deshalb ist dieses "Liebesfest" eine "Verballhornug" der Fests unseres ewigen Schöpfers, der uns durch Seine Jahresfeste (5.Mose 31,11; Sach.14,17;  Lk.22,1) vorbereiten will auf ewiges Leben, welches Er uns geben wird (Joh.6,47; Offb.20,4-5).

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Zwischen Wollen und Tun ist oft ein großer Unterschied.

Weihnachten ist die Zeit, in der besonders viele Suizide geschehen sowie Beziehungen zerbrechen.

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Das Vorhaben bleibt jedem unbenommen. Ob es aber gelingt?

Wenn es einem gut geht, wird es langweilig, und schnell  fängt man an zu streiten. 

Du kennst das?

Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe guter Tage.

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Es ist ein im Menschen verwurzeltes religiöses Bewußtsein, die Suche nach Gott. Das erklärt auch warum zu Weihnachten und Ostern die Kirchen brechend voll sind. Jeder macht plötzlich ein auf heilig und demütig. Das beweißt das alle Menschen Gottgläubig sind auch wenn sie etwas anderes behaupten und anders erzogen sind.

Ebenso war es in der DDR. Im Sozialismus haben die Leute über Kirche und Gottesfürchtige Menschen gelacht, sie worden als altmodisch abgestempelt. Nach der Wende sind die Leute wie verrückt in die Kirchen gegangen und haben ein auf heilig gemacht. Dieses Verhalten wurde begründet mit: meine Eltern waren ja schon immer in der Kirche, oder; aus Tradition ... oder; wegen der Stammeszugehörigkeit ect. pp.

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Ich würde sagen: der Begriff dafür ist Brauchtum. Wenn ich Geburtstag habe, gratulieren mir auch manchmal Leute auf Facebook, die mich nicht mögen oder nie leiden konnten, um mich dann die restlichen 364 Tage im Jahr zu ignorieren.

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