Gott sei Dank ist auch so etwas Geschmackssache und es gibt immer noch sehr viele Leute, die sich an "solchen" Hunden nicht stören - sogar im Gegenteil 😊

Sehr sehr Schade, dass Du derartige, unschöne Erfahrungen machen musstest - Deine Abneigung kann man dann aber doch etwas nachvollziehen. Ich würde immerhin auch nicht gerne von einem Hund gejagt werden...

Um auf Deine Frage zurück zu kommen: Wenn man die richtige Person für eine Art Hund ist, dann gibt es nichts Besseres. Und, viel wichtiger, wenn man nicht die richtige Person für eine Art Hund ist, dann ist das für alle Beteiligten recht unschön - um es freundlich zu formulieren 😉

Rottweiler sind wahnsinnig tolle Hunde. Wenn man weiß, was diese brauchen und ihnen das auch bieten kann. Genauso wie mit jeder anderen Hunderasse eben auch. Rottweiler, Pit Bull Terrier, Schäferhunde und vieles in Richtung Hütehunde sind z.B. voll mein Ding. Womit ich wahrscheinlich gar nicht glücklich werden würde (der Hud mit mir auch nicht) und was sehr wahrscheinlich in einer mehr oder weniger großen Katastrophe enden könnte, das wären Hunde wie Huskys, Windhunde, Hunde mit mehr als nur stark ausgeprägtem Jagdtrieb. Das würde einfach nicht so richtig zu mir, meinen Anforderungen an den Hund und meiner bevorzugten Freizeitgestaltung passen.

Der wohl aggressivste und (wahrscheinlich wirklich) gefährlichste Hund, den ich bisher treffen "durfte", war im Übrigen ein Australian Shepherd oder Border Collie (oder Mix - iwas in diese Richtung). Da hatte mir die Halterin schon zugerufen, ich solle bloß Abstand halten, der beißt - und dennoch trug der Hund keinen Maulkorb 🤷‍♀️ Wenn mein Hund auch nur ansatzweise so drauf wäre, käme sie mir nur mit Maulkorb aus dem Haus.... Also bei dem hab ich mir echt fast in Hosen ge!*#$ssen, so heftig war der drauf 😅

Übrigens: 😬 ich bin Rottweiler Besitzerin 😁 Hündin; inzwischen 3 Jahre alt; sehr gut erzogen; nach kontrollierter Zusammenführung mit so ziemlich jedem Hund verträglich, auch sehr kleinen; vergöttert Menschen - ein Grund von vielen, weshalb sie auch in der Rettungshundestaffel für Fläche ausgebildet wird (sofern Corona jetzt grad nicht reinhauen würde).

Vllt kann man sie ja doch irgendwie süß finden 😅 wenn nicht, ist dann halt so. Ich würde sie eh nie zu jemanden hinlassen, der es nicht ausdrücklich möchte 😊

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Das kann man nicht pauschal sagen. Prinzipiell kann man eigentlich nur sagen, dass umso größer der Hund, umso mehr Kraft kann der Hund haben. Dann muss man wieder auf den individuellen Hund gucken: handelt es sich um einen gesunden, sportlichen Hund oder um eine fettleibige Presswurst? 🤷‍♀️

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Natürlich sind eigentlich alle Hunderassen wahnsinnig toll, am Besten gefallen mir persönlich allerdings Rottweiler, Australian Shepherds, Collie, Sheltie, American Staffordshire Terrier und Schäferhunde - insbesondere die Holländischen finde ich wahnsinnig toll und interessant ;)

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Australian Shepherd

Ich finde sie aber nicht vorrangig süß (was sie natürlich schon sind) aber vor allem ist die Rasse einfach nur genial - vorausgesetzt der Hund kommt vom einem seriösen Züchter und man weiß, worauf man sich mit einem Aussie einlässt, ansonsten kann dir so einer (wie andere deiner Rassen auch) schnell um die Ohren fliegen ;)

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Der wollte also nur spielen... wirklich? Und woher weißt Du, ob die Dame auch Lust dazu hatte mit dem Hund zu spielen? Von diesem angesprungen zu werden? Oder ob ihr Hund von deinem bedrängt werden möchte?

Weißt Du, der Hund, der letztens in mich und meinen Hund reinrannte, der wollte auch „nur spielen“ - das wollte der wirklich, zwar extremst respektlos aber letztendlich wollte der Hund nichts grundlegend „Böses“. Das Dumme hierbei ist halt, dass manchmal die Begebenheiten einfach nicht passen. Bei unserer Situation war das z.B., dass meine Hündin noch im Training ist (und eine stark befahrene Straße mit Tempo 100 nicht weit weg war und das bei meiner Hündin, die zu der Sorte gehört, die beim Kennenlernen sehr gerne sehr große Runden über die Wiese hinweg fegt). Gerade bei Hundebegegnungen muss ich sehr darauf achten, dass ich sie nicht auf höchstem Erregungslevel in diese hineinlasse, sondern sie erstmal etwas zur Ruhe bringe, bevor die Hunde sich mal „beschnüffeln“ dürfen. Sonst wird sie zu hektisch, zu wild, zu unaufmerksam. Schon mal alleine deswegen finde ich es absolut zum Kotzen, wenn manch einer denkt, man müsse immer und überall einen fremden Hund freundlich begrüßen und es tolerieren, dass dieser sich einem absolut respektlos aufzwingt und einen im Training wieder zurückwirft und damit teilweise monatelanges Training in nur einem einzigen Moment zu Nichte macht. Wenn Du deinen Hund nicht erziehen möchtest, dann kann ich dagegen erstmal nichts machen, aber dann solltest Du Deinen Hund dennoch ständig an der Leine führen - denn im Gegensatz zu Dir will ich meinen Hund erziehen, um sie zu einem wirklich gern gesehen Hund zu machen. Begegnungen mit Haltern wie Dir sind für unser Training allerdings pures Gift. Für Dich ist es aber alles andere als schwer, Deinen unerzogenen Hund an der Leine zu lassen und ggf. auch mit Maulkorb auszustatten. Und sollte Dir selbst das schon zu viel sein, dann solltest Du nochmal ganz generell und grundlegend den Sinn hinterfragen, weshalb genau Du eigentlich einen Hund hast.

Und neben dem Grund, den ich Dir jetzt genannt habe, weshalb es für mich ein Unding ist, einen Hund einfach so zu irgendwem (egal ob mit oder ohne Hund) hinrennen zu lassen, gibt es noch Tausende andere. U.a. könnte jemand:

  • panische Angst vor Hunden haben
  • nicht wollen, das seine Kleidung schmutzig wird, weil er noch wo hin muss
  • einen Ekel vor Hunden haben
  • einen Hund an der Leine führen, der nicht verträglich ist (was dann auch schnell für Deinen Hund „blöde“ enden kann)
  • eine läufige Hündin an der Leine führen
  • einen Hund führen, der noch Training benötigt (welches Du dann wieder erschwerst)
  • einen kranken Hund an der Leine führen, der möglicherweise sogar noch ansteckend ist
  • einen verletzten Hund an der Leine führen, der sich schonen muss
  • nicht damit rechnen, gleich von einem Hund angesprungen zu werden und deshalb ggf. gefährlich stürzen und sich verletzen (was dann sowohl für Dich als auch Deinen Hund böse Folgen haben könnte - zu Recht!)

Prinzipiell gilt: Wenn ein Hund sich nicht benehmen kann und auch nicht auf sein Herrchen/Frauchen hört, ist dieser Hund ständig und überall an der Leine zu führen, wo andere Menschen sich durch diesen in irgendeiner Art und Weise belästigt fühlen könnten!

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Hunde reagieren sehr sensibel auf Gemütslagen - hast Du Angst, dann kannst Du diese vor ihm nicht „verstecken“, er merkt es so oder so. Also gar nicht erst versuchen Dich „sicher“ zu geben - Hunde schätzen ehrliche Menschen mehr.

Das Beste, was Du machen kannst, ist den Hund anfangs einfach zu ignorieren - nicht anstarren, nicht ansprechen, nicht anfassen - damit zeigst Du dem Hund, dass Du „in Frieden“ kommst. Deiner Gastfamilie natürlich auch erklären, dass Du im Umgang mit Hunden unsicher bist und auch Angst hast. Falls Du den Hund mal streicheln möchtest, dann dränge diesen zu nichts und lass ihn sich in seinem eigenen Tempo dir annähern - viele Hunde stresst es nämlich, wenn sie gerufen und damit zur Kontaktaufnahme gedrängt werden. Außerdem nicht frontal oder von oben dem Hund näheren/streicheln (das wirkt bedrohlich), sondern stattdessen in einem kleinen Bogen nähern und/oder an der Seite streicheln.

Da Du Angst vor Hunden hast, würdest Du sicherlich davon profitieren, wenn Du Hunde besser einschätzen kannst und weißt, wie Du Dich in ihrer Nähe am Besten verhalten solltest. Empfehlen kann man z.B. das Buch „Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde von Turid Rugaas“ - der Autor geht nämlich auch sehr gut darauf ein, wie man als Mensch mit seinem Verhalten dafür sorgen kann, von einem Hund nicht als Bedrohung sondern als freundlich und sogar „höflich“ wahrgenommen zu werden. Könnte Dir natürlich u.U. dabei helfen, Dich in der Gegenwart von Hunden sicherer zu fühlen, wenn du besser weißt deren Verhalten und auch den Effekt Deines eigenen Verhaltens besser einschätzen zu können. Nur so ein kleiner Tipp, der Dir vllt. für die Zukunft hilft.

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Was eine Frage...

Du wirst angemotzt, weil Dein Hund andere Menschen massiv bedrängt und belästigt.

Wie würdest Du denn reagieren, wenn ein fremder Hund Dir Dein Wurstbrötchen klaut und Dich anspringt?

Sorry, aber ich hab absolutes Verständnis für jeden der Dich anmotzt.

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Das ist ein absolut normales Verhalten für einen Welpen. Der muss die sogenannte Beißhemmung erst noch lernen - und das kann dauern. Solltest Du also bereits nach 5 Tagen überfordert mit dem Tierchen sein - das sich komplett normal verhält - dann wäre es völlig legitim sich Gedanken darüber zu machen, ob der Hund wo anders nicht vllt. eine bessere Chance auf ein schönes Leben hätte.

Denn nur mal so: wenn Du das schon anstrengend findest, dann viel Spaß wenn der Hund mal in die Pubertät kommt ;)

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Ich geb jetzt hier nur meine eigene Meinung und Erfahrung wieder:

Von jeglichem Chemiezeugs Finger weg! Hat früher bei unseren zwei Hunden nichts gebracht. War einmal ein Jack Russell Terrier und ein Leonberger - Irish Setter Mix.

Und bei allen natürlichen Mitteln kann man nur sagen: einfach mal ausprobieren. Dem einem hilfts, dem anderen eben nicht. Wir haben mit einer ungeschliffenen Bernsteinkette und Tickless gute Erfahrungen gemacht - nicht 100%, aber wesentlich besser als ohne. Gestern z.B. waren wir abends bei Nachteinbruch noch lange draußen um nach einem entlaufenem Hund Ausschau zu halten (ist inzwischen wieder beim Besitzer) und standen/streiften dabei um die 2 Stunden durch mehr als Kniehohes Gras, um von oben alles überblicken zu können. Meine Hündin (Rottweiler) hatte eine einzige, lose Zecke - EINE. Ich hatte Sieben Stück bei mir selber abgepflückt. Und falls sie irgendwo noch eine haben sollte, dann fress ich nen Besen, so gründlich und lange hab ich den Hund abgesucht!

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„Leg dich niemals mit einem Hundebesitzer an, denn wir kenne Orte, wo dich niemand findet.“

„Rather one animalistic companion, than a hundred false friends.“

“The greatest pleasure of a dog is that you may make a fool of yourself with him, and not only will he not scold you, but he will make a fool of himself, too.“

„Dogs do speak, but only to those who know how to listen.“

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Für mich kommt so ein Chemie Zeugs überhaupt gar nicht in Frage.

Nach jedem Spaziergang gründlich absuchen und ggf. Zecken aufsammeln und vernichten - so schnell beißen die sich nicht fest. Wenn wir regelmäßig eine unserer sehr langen Routen machen, wird teils sogar unterwegs schon mal kurz drüber geguckt.

Wir haben auch schon gute Erfahrungen mit ungeschliffenen Bernsteinketten und nem Anhänger von Tickless gemacht - seit mein Hund die hat, hatte sich bisher keine einzige Zecke festgebissen.

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Das muss jeder für sich selber wissen. Mein Hund darf mit ins Bett, allerdings muss sie erst „fragen“ und auf ein entsprechendes OK warten. Außerdem muss sie es sich problemlos auch wieder „verbieten“ lassen.

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Ich würde dir auch raten, dich an einen Hundetrainer zu wenden der sich das ganze mal vor Ort ansieht.

Aber wie gestaltest du denn den Spaziergang? Wie ist sie, wenn du losläufst? Auch schon so gestresst? Startet ihr von Zuhause aus oder fahrt ihr erst mit dem Auto irgendwo hin? Wie ist deine eigene Gemütslage, wenn ihr raus geht?

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Ich mag keine Hunde mit kurz gezüchteten Schnauzen wie z.B. beim Mops, French Bulldog etc. Find ich - vom gesundheitlichen Aspekt mal abgesehen - optisch überhaupt nicht ansprechend.

Ansonsten mag ich eigentlich alle Hunde - vom Rottweiler zum Australian Shepherd zum Jack Russell Terrier zum Bullterrier zum Schäferhund (vor allem finde ich hier den Holländischen interessant), solange sie eben gesund sind.

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“Der tut nix“, „der will nur spielen“, „der will nur mal kurz ‚Hallo‘ sagen“, „die regeln das unter sich“, etc. all diese Halter und ihre Hunde waren bisher für schlechte Hundebegegnungen verantwortlich. Von denen, die ihre unangeleinten Hunde einfach in uns reinrennen lassen bis hin zu denen, die ihre Hunde nicht lesen können und ich dann eingreifen musste, wenn meine Hündin zu sehr bedrängt wurde und nicht auf ihre „Lass das“ Kommunikation reagiert wurde - noch schlimmer, wenn man danach auch noch dumm angemacht wird nach dem Motto: „Die Hunde hätten doch so schön gespielt“ 🙄. Das sind dann auch die Hundebesitzer, die mich besonders aufregen - die, die keine Rücksicht, keinen Respekt zeigen und zwar teilweise nichtmal wenn man sie darum bittet.

Was würde ich heute in der Erziehung meines Hundes anders machen? Hmm, gute Frage, ich bin da im generellen eigentlich sehr zufrieden und auch ganz stolz drauf, wie ich meine Hündin „hinbekommen“ habe ;) sie ist mein absoluter Traumhund. Aber wenn ich einen Aspekt nennen muss, dann wohl dass ich bei Besuch von Anfang an mehr Ruhe fördern würde, da ist sie teilweise immer noch recht wild und stürmisch.

Gravierendste Fehler in der Erziehung... puh, da gibt es m.M.n. einige. Allem voran natürlich Gewalt - physisch als auch psychisch -, keine Grenzen und Regeln, zu viel Vermenschlichung und zugleich auch fehlendes Empathie Verständnis und dann eben, ganz fundamental, angefangen bei der Wahl des Hundes, der vllt gar nicht zu einem passt.... das sind so denk ich mal mitunter die größten Fehler.

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Was sollte denn ein Hundeinternat bringen? Wenn du bisher keine für den Hund passenden „Führungsfähigkeiten“ hast, dann wird sich daran nichts ändern, wenn der Hund in ein „Internat“ gesteckt wird. Stimmt in der Mensch-Hund-Beziehung etwas nicht, dann wird sich daran gar nichts ändern, wenn nur der Hund sich „ändern“ soll.

Weißt du, wenn du auf Veränderung wartest, bei dir selbst aber nichts veränderst, dann ist das in etwa so, als würdest du an einem Bahnhof auf ein Schiff warten...

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Kein Hund muss gedeckt werden.

Und wenn man kein stark ausgeprägtes Wissen über die ganze Thematik hat, dann sollte man auch gar nicht decken lassen, selbst man wollte.

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