Wieso eigentlich werden wir zu dem Menschen als der wir getauft werden?

Also, eine gute Freundin ist jetzt bei Parship. Und da bekommt sie ja jede Menge Männer "reingespült", mit allen möglichen Namen. Es ist dann so als ob die einen Stempel drauf hätten, also ein Wolfgang ist (fast) immer auch so, oder Peter, der kann gar nicht anders. Michael ist ein netter Umgänglicher, Andreas ein Macher/Schaffer, Paul ein Gemütlicher und so weiter. Aber richtig interessant wird es wenn man das Wortbild anschaut, also Selbstlaute und Mitlaute. Nämlich bei Selbstlauten sind die Favoriten e-a-o-u-i in der Reigenfolge. Als Topname fällt mir da Cornelia ein, vier verschiedene Selbstlaute deuten auf Vielseitigkeit hin, auf Offenheit gegenüber dem Leben/der Welt usw.. Als Gegenstück dann Anna, zwei Mal dasselbe bei Selbst- und Mitlauten, eine passende Beschreibung fällt mir gerade nicht ein. Aber mir fällt auf dass ich Frauen mit zwei I im Namen einfach nicht mag. Also Birgit, Sigrid, Sybille usw.. Und es gibt gemütliche freundliche Namen und solche die einfach nicht lustig sind: Kurt ! Rolf ist da schon besser, aber auch nicht der Reißer. Das alles bedeutet doch dass der Klang meines Namens mich geprägt hat, mich zu dem gemacht hat was ich heute bin. Ein paar Buchstaben bestimmen einen Menschen. Ist das eine Wissenschaft, gibt es dazu Literatur oder wie? Ja, das Leben ist voller Fragen? Übrigens, Dagobert wäre optimal wenn er Degabort heißen würde. Weil das a vorne macht in "größenwahnsinnig". Oder?

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